Renault träumt vom Auto mit Drohnenbegleitung: Auf dem Dach des KWID getauften Mini-SUV hat der französische Autohersteller einen Quadrocopter-Landeplatz eingerichtet. Wenn sich der Fahrer – oder wohl eher der Beifahrer – ein Bild von der Verkehrssituation machen möchte, kann er das fliegende Kameraauge per Tablet-App nach Staus Ausschau halten lassen. Eine lustige Idee – wir bezweifeln allerdings, dass sich in naher Zukunft über deutschen Straßen fliegende Spähkommandos um die Logenplätze prügeln werden. Vorerst bleibt es beim Video nach dem Break.
Via Wired
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Heute vor zehn Jahren, am 4. Februar 2004, ging Facebook online, was so oder so denkwürdig ist, denn egal ob man das soziale Netzwerk innig liebt oder für den Anfang vom Untergang des Abendlandes hält, es hat unser digitales Leben gründlich geprägt und wird dies offensichtlich auch noch eine Weile tun, denn Facebook ist neuerdings sozusagen amtlich eine Mobilfirma (mehr als die Hälfte der Werbeeinnahmen wurden zuletzt durch die Smartphone-Nutzung generiert) und damit wohl fürs erste zukunftsträchtig aufgestellt. Zum zehnten Geburtstag spendiert Facebook derweil den meisten Nutzern ein persönliches Highlight-Video namens Look Back, das wahrscheinlich hier zu sehen ist (wenn nicht, erscheint der verbundene Daumen). Nicht unbedingt ein Kracher diese Idee, wenn auch eine beeindruckende (Server-)Leistung. Video nach dem Break.
via theverge
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Diejenigen, die sich immer wieder frühzeitig mit einem leeren Akku in ihrem Smartphone konfrontiert sehen, sollten die aktuellen Entwicklungen im Bereich erneuerbarer Energien im Auge behalten. An der Universität Arlington in Texas haben findige Wissenschaftler nun nämlich eine mögliche Lösung für den immer weiter steigenden Energiebedarf moderner Technik gefunden – und zwar wider Erwarten nicht etwa mithilfe von noch stärkeren und leistungsfähigeren Akkus, sondern in Form von winzig kleinen Windmühlen im Smartphone-Gehäuse.
Professor J.C. Chiao und Dr. Smitha Rao arbeiten schon seit längerem in dem recht modernen Bereich mikroelektromechanischer Systeme, kurz MEMS genannt. Die MEMS kommen bereits jetzt in vielen elektronischen Geräten zum Einsatz, allerdings ohne bewegliche Einzelteile. Grund hierfür ist, dass diese bislang aus sehr fragilen Silikon-Teilen bestanden und daher das Risiko der Beschädigung durch eine dynamische Konstruktion zu hoch war. In der Materialwissenschaft wurden neu jedoch neuartige Nickel-Legierungen entwickelt, welche die beiden Dozenten nun für die Gestaltung von MEMS in Form winzig kleiner Windmühlen nutzten.
20 verschiedene Designs wurden hierbei mangels Stabilität verworfen, bis Dr. Rao quasi durch das Spielzeug-Windrädchen seiner Tochter einen Heureka-Moment erlebte: Anstelle von flachen Rotorblättern verwendete er nun ein mehrschichtiges, weit robusteres Design und hatte großen Erfolg beim Härtetest mit Fön und Laubgebläse. 1,8 mm messen die Micro-Windmühlen in der Breite, sodass bis zu 8 Windmühlen ohne Probleme auf die Fläche eines Reiskorns platziert werden könnten- Bereits jetzt haben sich einige Smartphone-Hersteller an die Professoren gewandt, um die Möglichkeiten der Technologie in Erfahrung zu bringen. Apple sei allerdings leider noch nicht unter den Interessenten dabei gewesen, obwohl der Konzern aus Cupertino bekanntlich einen sehr großen Wert auf alternative Energien legt.
(YouTube-Direktlink)
Ein paar Tausend Micro-Windmühlen sind sicherlich genug, um dem Akku des Smartphones wieder neues Leben einzuhauchen, doch aktuell muss noch am Herstellungsprozess und der tatsächlichen Anwendung in der Praxis gefeilt werden. Theoretisch könnten die Windmühlen unter einer Glasschicht oder Kunststoffschicht im Gehäuse des Smartphones verbaut und durch Luftlöcher mit dem notwendigen Wind versorgt werden. Problematisch ist allerdings, dass Staubkörner, die sich ja in Jacken- und Hosentaschen ebenso heimisch fühlen wie moderne Smartphones, die ganze Konstruktion zum Stopp bringen könnten. Laut den beiden Wissenschaftlern gibt es aber auch noch andere Anwendungsbereiche für die Micro-Windmühlen – im Prinzip immer dort, wo herkömmliche Windmühlen beziehungsweise Solaranlagen keinen Sinn machen würden, etwa unter Brücken oder in Straßengassen mit wenig Lichteinfall.
Was meint ihr zu den Micro-Windmühlen? Sind sie eine der Energiequellen der Zukunft oder werden Akkus künftig anders geladen werden? Meinungen dazu in die Kommentare.
Quelle: University of Texas at Arlington via Wired
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Die Zukunft wird immer bequemer: Amazon verschickt Dinge, bevor man sie bestellt hat, und der Fahrstuhl bringt einen ohne dieses oberlästige, supermühsame, kraftraubende Knopfdrücken immer genau dahin, wo man sowieso hin will. Letzteres hat Microsoft Research ausgetüftelt und zwar mit dem Projekt Smart Elevator. Laut Forschungschef Peter Lee hat man bereits erfolgreich ein System getestet, das allein auf Basis der Körpersprache der Beförderungswilligen und den Mustern des täglichen Bürotrotts selbstständig erkennt, wer in welchen Stock will, aber das soll erst der Anfang sein, denn in einer Sensor-gespickten, so richtig gründlich vernetzten Zukunft sollen Fahrstühle auch jenseits des Routinebetriebs über unsere Zieletagen ganz genau Bescheid wissen – Und, ja, manchmal macht man bei Microsoft Research auch Skynet-Witze, aber so schlimm wird es bestimmt nicht werden (wie Lee hier ab Minute 2:40 erklärt). Foto: cc by kio
Die Menschen rund um den CyanogenMod haben ein neues Projekt auf die Beine gestellt, welches auf den Namen GalleryNext hört. Hierbei handelt es sich um eine App zum Anzeigen und Verwalten von Bildern. In der Ankündigung heißt es, dass man einfach etwas Besseres anbieten wolle, als die Standard-Galerie-App, die sich im Android Open Source Project befindet.
In Zukunft soll GalleryNext der Ort sein, wo ihr alle eure Bilder findet, egal ob diese lokal auf dem Smartphone oder bei Dropbox, Flickr, Facebook, Picasa oder sonst wo gespeichert sind. Ebenfalls sollen sich Videos und GIF-Dateien anzeigen und abspielen lassen. Das CyanogenMod-Team verteilt GalleryNext über das Beta-Programm des Google Play Stores. Heißt: Community beitreten, Beta-Programm bestätigen und App installieren. Kleine Vorwarnung, scheint wohl momentan nicht für alle nutzbar zu sein, bei mir wurde kein unterstütztes Gerät erkannt und in der Community wird über diesen Umstand auch schon eifrig diskutiert.
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