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Apple erlaubt Abschaltung von iPhone Drosselung – lenkt nach Mega-Zoff ein

Apple iPhone Drosselung abschalten

Na also, geht doch: Apple wird iPhone-Nutzer die umstrittene Drosselung der Leistung ihrer Geräte bei abgenutzten Batterien abschalten lassen. «Wir empfehlen das nicht», weil das zu plötzlichen Neustarts der Geräte führen könne, schränkte Konzernchef Tim Cook in einem Interview des US-Senders ABC ein.

Apple sei bei der Einführung der Funktion vor rund einem Jahr darauf fokussiert gewesen, die reibungslose Nutzung der Geräte auch mit geschwächten Batterien zu ermöglichen. Aber «wenn Sie es nicht möchten, können Sie es abschalten.»

Bisher hatte Apple nur angekündigt, dass in einer nächsten Version des iPhone-Betriebssystems mehr Informationen zur Gesundheit der Batterie zu sehen sein werden. Zudem kappte der Konzern für dieses Jahr den Preis für den Austausch der iPhone-Batterien – in Europa von 89 auf 29 Euro.

Apple war in die Kritik geraten, weil der Konzern die Verbraucher über Monate im Unklaren darüber ließ, dass die Leistung von iPhones Read More »

Kim Dotcom droht Neuseeland mit Milliardenklage auf Schadenersatz – und heiratet


Irgendwie typisch: Der umstrittene Internetunternehmer Kim Dotcom, alias Kim Schmitz, will sich wohl ein Hochzeitsgeschenk der ganz besonderen Art machen. Der seit vielen Jahren in Neuseeland lebende Kieler heiratete gestern die 23-jährigen Elizabeth Donnelly und kündigte gleichzeitig eine „Milliardenklage auf Schadenersatz“ gegen die Neuseeländische Regierung an. Die habe die unrechtmäßige Zerstörung seiner Internet-Tauschplattform Megaupload ermöglicht und die Beschlagnahmung seines Vermögens ermöglicht, schreibt Dotcom.

Der Norddeutsche kämpft derzeit zudem auch gegen seine Auslieferung in die USA wegen Betrugsvorwürfen.

Die US-Ankläger hatten dem Megaupload-Gründer und seinen Mitarbeitern ursprünglich Copyright-Betrug im großen Stil vorgeworfen. Durch den illegalen Austausch von geschütztem Material sollen Copyright-Besitzer um eine halbe Milliarde Dollar gebracht worden sein. Im Februar entschied ein Gericht in Neuseeland, dass Dotcom zwar nicht wegen Urheberrechtsverletzung ausgeliefert werden könne, wo Read More »

Google: Mit Hilfe von Maschinellem Lernen wurden zwei neue Planeten entdeckt

Google selbst kann man inzwischen wohl als verdammt großen Inkubator für immer neue interessante Algorithmen bezeichnen. So basiert nicht nur die Suche von Google auf einem solchen Algorithmus, ganz viele andere Produkte und Lösungen des Unternehmens setzen auf diese intelligenten mathematischen Formeln, die dem Anwender am Ende das Leben erleichtern sollen. Mit dem sogenannten Maschinellen Lernen wurde der Welt vor geraumer Zeit eine weitere ausgesprochen intelligente Möglichkeit gezeigt, Probleme von einem Computer automatisch beseitigen zu lassen.

Maschinelles Lernen beschreibt Techniken, Computer dahingehend zu trainieren, bestimmte Muster zu erkennen. Besonders bei der Einordnung großer Datenmengen kann das von großem Nutzen sein. Die Hauptidee dabei liegt darin, den Computer nicht etwa anhand spezifischer Regeln menschlicher Programmierung, sondern anhand von Lernbeispielen zu trainieren.„, so Google.

Niemand geringeres als die NASA konnte nun ein Problem nennen, dessen man sich bei Google gerne angenommen hat:

Bei der Suche nach Exoplaneten analysieren Astrophysiker üblicherweise riesige Datenmengen, die noch von der Kepler-Mission der NASA stammen und greifen dabei auf eine Kombination von automatisierter Software und manueller Analyse zurück. Das Weltraumteleskop Kepler hat über einen Zeitraum von vier Jahren 200.000 Sterne beobachtet und dabei alle 30 Minuten eine Aufnahme gemacht. Auf diese Weise konnten rund 14 Milliarden Datenpunkte gesammelt werden. Anhand dieser 14 Milliarden Datenpunkte lassen sich ca. 2 Billiarden mögliche Umlaufbahnen berechnen! — Google

Das Problem liegt nun allerdings darin, dass selbst die leistungsstärksten Computer kaum noch in der Lage sind, einigermaßen flott notwendige Berechnungen und Analysen vorzunehmen. Google wollte hier nun ansetzen und den Prozess um einiges beschleunigen – mit Hilfe vom Maschinellen Lernen.

Zusammen mit Astrophysikern der UT in Austin habe man die Technologie eingesetzt, um das System auf die Erkennung neuer Planeten zu trainieren.

Ein Datensatz von über 15.000 der oben genannten Kepler-Signale wurde in Verbindung mit TensorFlow verwendet, um echte Planeten von anderen ähnlichen Himmelsobjekten unterscheiden zu lernen. Am Ende zeigte sich, dass das Modell immerhin in knapp 96 Prozent der Fälle mit seiner Erkennung richtig lag.

Angetrieben vom bisherigen Erfolg wurde das erlernte Modell nun verwendet, um bei rund 670 Sternen, von denen man wusste, dass sie mindestens zwei Exoplaneten in ihrem Umfeld beherbergen müssten. Und tatsächlich konnte man zwei neue Planeten entdecken: Kepler 80g und Kepler 90i. Letzterer ist dann auch noch der achte Planet, der um den Stern Kepler 90 kreist. Bedeutet, dass es sich hier neben dem unseren um das erste weitere Sonnensystem handelt, welches aus acht Planeten besteht. Kepler 90i ist rund 30 Prozent größer als die Erde, bietet eine Oberflächentemperatur von knapp 420 Grad Celsius und benötigt rund 14 Tage für eine komplette Umrundung seines Sterns.

Mal ganz abgesehen von der Tatsache, einfach mal zwei neue Planeten entdeckt zu haben, begeistert mich an der Geschichte vielmehr, wie weitreichend die verwendeten Algorithmen und Technologien in Zukunft noch in der Raumfahrt eingesetzt werden könnten. Mal sehen, was die restlichen 219.330 zu prüfenden Sterne noch alles ergeben. Seit meiner Kindheit fasziniert mich der Weltraum und es ist interessant zu sehen, wie den Instituten inzwischen bei ihrer Forschung unter die Arme gegriffen werden kann.

(via Google Blog)

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Nokia 8 ausprobiert: Mit Glanz zurück auf den Smartphone-Markt?

Hört man den Namen Nokia, kommen einem – je nach Alter – unterschiedliche Dinge in den Sinn. Die einen erinnern sich noch an die super robusten Handys mit ewig langer Akkulaufzeit oder auch an Symbian-Smartphones. Die anderen kennen eventuell nur die Phase unter Microsoft mit Windows Phone – ein mobiles Desaster, um es freundlich auszudrücken. Nun meldet sich Nokia aber zurück, zumindest der Name, denn dahinter steckt HMD Global Oy, die den Namen verwenden dürfen und durchaus auch in alter Nokia-Tradition Smartphones auf den Markt bringen möchten.

Mit einem großen Unterschied. Statt auf ein exotisches mobiles Betriebssystem zu setzen, gibt es endlich Android-Smartphones von Nokia, eine Sache, die sich sowohl Android- als auch Nokia-Fans viele Jahre gewünscht haben. Mit Nokia 3, 5 und 6 sind bereits drei günstige Smartphones auf dem Markt, ein richtiges High-End-Modell fehlte aber noch.

Das hat Nokia nun kürzlich mit dem Nokia 8 präsentiert. High-End-Ausstattung, eine Dual-Kamera, die in Zusammenarbeit mit Carl Zeiss entstanden ist und eine sehr gute Verarbeitungsqualität. Auf den ersten Blick ist das Nokia 8 genau das, was wir all die Jahre forderten. Ob das Gerät den Eindruck auch nach einem zweiten Blick noch vermitteln kann, habe ich mir angeschaut.

Ich bin einer dieser Nokia-Fans der alten Schule, vom normalen Handy, über so ziemlich jedes Symbian-Modell – ich hatte sie alle. Ein paar Klassiker habe ich sogar aufgehoben, ein N-Gage, das N93 (für damalige Verhältnisse eine revolutionäre Cam) und ich glaube auch das traurigste Smartphone der Nokia-Geschichte – das Nokia N97 – müsste hier noch irgendwo vergraben sein.

Nokia ist nicht unschuldig daran, dass ich heute das mache, was ich mache, insofern war ich natürlich sehr gespannt, was das Nokia 8 zu leisten vermag. Bei der Präsentation merkte man bereits, dass eben nicht mehr viel vom alten Glanz vorhanden ist. Kleiner Rahmen, konzentriert auf das Wesentliche, mit so vielen großen Namen wie möglich. So kamen auch Vertreter von Carl Zeiss und Google zu Wort – und alle klammern sich am „alten Nokia“ fest, möchten die Marke wieder dorthin bringen, wo Nokia einmal war.

Aber genug Vorgeplänkel, kommen wir zu den harten Fakten, wie sich Nokias erstes Android-Flaggschiff-Modell denn im Alltag so schlägt. Die Konkurrenz ist groß, der Markt an einem Punkt, an dem sich die Geräte technisch kaum noch unterscheiden. Einfach ist es also nicht, aber Nokia hat mit einer bereits niedrigen UVP auch ein kleines Ass im Ärmel.

Optik und Haptik

Wie eingangs schon erwähnt, mit Nokia verbindet man entweder robuste Geräte. Unter Microsoft mutierten die Lumias dann irgendwie zu Plastik-Bombern, was zwar sehr praktisch ist und auch eine farbenfrohe Gestaltung zulässt, aber eben doch eher wenig elegant daher kommt. Das Nokia 8 kann durchaus Eleganz aufweisen, nicht zuletzt durch die hochglänzende Rückseite (ich hatte die „Polished Blue“-Version) und die sehr flache Bauweise.

Sehr elegant gelöst ist auch das Problem der Antennenstreifen. Diese sind an der Ober- und Unterkante des Smartphones, also nicht direkt auf der Rückseite. Dazu noch halbwegs in Gehäusefarbe gehalten und schon fallen diese erst bei genauerer Betrachtung auf.

Vielleicht wäre es auch besser gewesen, sie nicht so zu verstecken, sind sie doch ein Hinweis darauf, dass sich unter der dicken Beschichtung ein Alugehäuse verbirgt. Das spürt man nämlich leider so gut wie nicht, das Nokia 8 fühlt sich sehr nach Kunststoff an. Wird kaum einen stören, sobald eine Hülle um das Gerät ist, spürt man das ja sowieso nicht mehr.

Eine Hülle hilft auch gleich gegen Schmierereien auf der Rückseite, diese zieht die glänzende Oberfläche magisch an. Aber nicht nur das, auch kleine Kratzer finden sich schnell in der Oberfläche, vor allem im unteren Bereich, da der obere Bereich durch den leicht hervorstehende Kamera nicht aufliegt. Eine Hülle gehört bei diesem Smartphone quasi dazu, möchte man es nicht nur in einer Vitrine stehen haben.

Die Verarbeitung ist top, anders kann man es nicht sagen. Das Smartphone wirkt wie aus einem Guss, da sind keine Ritzen oder harte Übergänge, es knarzt und knackst nichts, ein sehr hohes Niveau, das hier geliefert wird. Auch die drei Buttons für Lautstärke und Standby sitzen fest und weisen einen deutlichen Druckpunkt auf, ein Detail, das nicht jeder Hersteller hinbekommt.

Im Bereich Aussehen zeigt sich einmal mehr, dass hier nur der Geschmack entscheidet. Auf der Vorstellung habe ich mich ein wenig umgehört und eigentlich nur Positives dazu gehört. Bis auf die Anfälligkeit für Fingerabdrücke. Aber davon ab, scheint Nokia durchaus einen Nerv getroffen zu haben.

Mich hat das Design sofort an das HTC U11 erinnert, auch dieses Smartphone, das sehr viel Lob für sein Aussehen kassierte, sagt mir optisch nicht zu. Muss man sich aber daran gewöhnen, den Hochglanz-Trend mit polierten Rückseiten oder gar welchen aus Glas kann man seit einer Weile beobachten.

Um den Punkt Optik und Haptik abzuschließen: Note 1 gibt es von mir für die Verarbeitung und beim Aussehen lasse ich die inneren Werte zählen.

Display

Ein 5,3 Zoll IPS-Display mit einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixel verbaut HMD im Nokia 8. Trotz der relativ großzügigen Rahmen ist das Smartphone eine ganze Ecke kompakter als ein 5,5 Zoll-Gerät, gehört aber mit Sicherheit nicht zu den kompaktesten Angeboten. Man hat ordentlich was in der Hand, dennoch lässt sich das Smartphone auch mit einer Hand bedienen, wenn es einmal sein muss.

In den Display-Einstellungen kann man auch den Glance-Screen aktivieren und anpassen. Er zeigt auch bei deaktiviertem Display Informationen an, etwa verpasste Anrufe oder erhaltene Benachrichtigungen. Das ist nicht ganz so flexibel und auch nicht so gut ablesbar wie die Always-On-Displays anderer Hersteller, aber bei Bedarf werden entsprechende Informationen eben auch bei deaktiviertem Display angezeigt.

Die Einstellungen des Displays erlauben unterdessen keine Auswahl einer bevorzugten Darstellung, wie man es ebenfalls bei anderen Herstellern vorfindet. Heiß: Entweder es gefällt einem die Darstellung ab Werk oder man hat Pech gehabt. Allerdings passt die Farbdarstellung meiner Meinung auch sehr gut, sodass man eigentlich gar keine Änderung benötigt.

Insgesamt ein sehr gutes Display, das auch ausreichend hell ist. Lediglich mit der Ablesbarkeit bei ungünstiger Lichteinstrahlung sieht es nicht ganz so gut aus. Starke Reflexionen gibt es hier, so sehr, dass auch die volle Displayhelligkeit nicht mehr viel weiterhilft. Aber das auch nur in extremen Situationen.

Kamera

Nokia und die Smartphone-Kameras, das war schon immer eine besondere Beziehung. Ob besonders viele Pixel oder eine besonders gute Optik von Zeiss, bei Nokia fand man gerne auch einmal beides vor. Entsprechend hoch sind – zumindest bei mir – die Erwartungen an ein Dual-Kamera-Setup von Nokia, das auch noch mit einen Zeiss-Logo versehen ist.

Das Nokia 8 setzt auf 2x 13 Megapixel, einmal werden die Farbinformationen gesammelt, einmal kommt ein Monochrom-Sensor zum Einsatz. Entsprechend sehen auch die Optionen in der Kamera-App aus. Man kann zwischen „Twin“, „Color“ und „Monochrom“ wählen.

Wem der Automatik-Modus nicht ausreicht, der kann in den manuellen Modus wechseln und viele Einstellungen zur Aufnahme selbst vornehmen. Ein weiterer Modus ist „Live Bokeh“, dieser kann für einen guten Bokeh-Effekt sorgen, funktioniert aber nicht so automatisch, wie es diverse „Portrait-Modi“ anderer Hersteller anbieten.

Die Aufnahmen selbst sind sehr gut und bedient man sich dann noch an Optimierungs-Tools wie sie von Google Fotos zum Beispiel automatisiert angeboten werden, kommen da auch beeindruckende Ergebnisse zustande. Auch ohne Optimierungen können sich die Bilder sehen lassen, erfreulicherweise spielen die Lichtverhältnisse dabei eine untergeordnete Rolle.

Denn auch bei Dunkelheit oder in der Dämmerung macht das Nokia 8 tolle Aufnahmen. Vielleicht nicht mehr ganz als Schnappschuss, aber auch locker aus der Hüfte lassen sich vorzeigbare Aufnahmen anfertigen. Wer an dieser Stelle dann noch etwas in den manuellen Modus investiert, wird sicherlich nicht enttäuscht.

Was mir allerdings aufgefallen ist: Das Fokussieren / Auslösen dauert einen Moment, auch bei idealen Bedingungen. Man gewöhnt sich daran, kommt man aber von einer schnelleren Smartphone-Cam, fällt es eben auf. Sonst gibt es bei Fotos nichts zu bemängeln, allerdings fehlte mir persönlich auch ein bisschen ein Wow-Feature.

Es ist nicht so, dass Nokia nicht an ein Wow-Feature in Sachen Kamera gedacht hat. „Bothie“ heißt das Stichwort. Es bezeichnet die Aufnahme mit Front- und Rückkamera gleichzeitig. Das funktioniert sowohl als Foto als auch als Video- und das sogar in 4K. Und da liegt wohl auch der eigentliche Sinn begraben.

Denn die Bothie-Funktion lässt sich so wunderbar für Livestreams oder andere Videoprojekte nutzen, bei denen man gerne mehr als nur eine Ansicht präsentieren möchte. Oder man ist tatsächlich selbstverliebt genug, um auf jedem Bild auch sich selbst mit drauf zu haben. Soll es ja auch geben und da möchte ich nicht urteilen. Geht es nach Nokia, ist die Bothie-Funktion perfekt für aktuelle „Social Media“-Trends.

Die Funktion selbst ist gut gelöst, möchte man beispielsweise zwei Personen auf dem Bild haben, also sich selbst und sein Gegenüber, ist ungefähr der gleiche Abstand zwischen Smartphone und den Personen nötig. Mit Tendenz das Nokia 8 etwas näher am Gegenüber zu haben. Aber alles andere als verkrampft, das ist wohl mit das wichtigstem, gerade für länger dauernde Videos.

Damit die Qualität auch passt, ist die Frontkamera ebenfalls mit einem 13 Megapixel-Sensor ausgestattet. Einen Blitz gibt es vorne allerdings nicht. Dafür bietet die Kamera-Software auch einen Beauty-Modus, einen recht intensiven Weichzeichner für Selfies.

Die Hauptkamera unterstützt auch Timelapse- und Slowmotion-Aufnahmen. Hier kommt OIS dann auch voll zum Tragen, die Aufnahmen sind sehr ruhig. Das gefällt sehr gut und dürfte vor allem für Nutzer interessant sein, die eben viel im Bereich Videoaufnahme mit dem Nokia 8 vorhaben.

Ozio Audio ist ebenfalls eine Funktion, die der Kamera zuzuordnen ist. Dahinter verbirgt sich eine 360 Grad Aufnahmefunktion für Audio – das ergibt natürlich vor allem auch wieder für die Bothie-Funktion Sinn. Ob das ein wirklicher Mehrwert ist, müssen diejenigen entscheiden, die das dauerhaft nutzen, für meinen Anwendungsbereich eines Smartphones bringt es keine Vorteile.

Insgesamt ist die Kamera des Nokia 8 schon sehr gut und die Funktionen wirken auch durchdacht. Allerdings hätte man ruhig noch ein paar „Spezialfunktionen“ unterbringen können, geschadet hätte es sicherlich nicht. Letztendlich zählen gute Bilder – und die macht das Nokia 8 trotzdem sehr brav.

Bilder und Videos habe ich Euch wie immer zu Google Fotos gepackt, hier in der Galerie sind sie blogoptimiert, also verkleinert und auch komprimiert.

System und Leistung

Wie bei den anderen Nokia-Smartphones, findet man auch beim Nokia 8 ein wenig angepasstes Android in aktueller Form vor. Heißt in diesem Fall noch Android 7.1.1 Nougat, ein Update auf Android 8 Oreo wird aber zeitnah nach Release folgen. So wie auch die monatlichen Sicherheits-Updates zügig zur Verfügung gestellt werden.

Das ist ein Punkt, der vielen Nutzern völlig zurecht immer wichtiger wird. System-Updates – vor allem die mit einer Relevanz für Sicherheit. Das bekommen selbst große Hersteller nicht so richtig auf die Kette – Nokia möchte es besser machen und bislang hat das auch gut geklappt.

Der Snapdragon 835 verrichtet seine Arbeit auch bei intensiveren Aufgaben zuverlässig und flott, ohne das Smartphone dabei zu warm werden zu lassen. Auch die 4 GB RAM scheinen ausreichend dimensioniert, zumindest kam es während des Test zu keinen auffälligen Verzögerungen oder Stotterern. Hier noch einmal der Überblick über die technischen Spezifikationen des Nokia 8:

Auszug technische Daten Nokia 8
Display: 5,3 Zoll IPS, 2.560 x 1.440, 16:9, Corning Gorilla Glass 5
Abmessungen und Gewicht:  151,5 x 73,7 x 7,9 mm; 160 Gramm
Speicher: 64 GB; 128 GB (nur Gloss Blue), erweiterbar mit microSD um weitere 256 GB
Prozessor: Qualcomm Snapdragon 835, Octa-core (4 x 2,5 GHz Kryo & 4 x 1,8 GHz Kryo)
Arbeitsspeicher: 4 GB LPDDR4X; 6 GB LPPDDR4X (nur Gloss Blue)
Kamera: Dual-Kamera, 13 MP (RGB mit OIS) + 13 MP (monochrom) f/2,0, PDAF, IR-Bereichssuche, Zweiton-Blitz, kann 4K-Videos aufnehmen
Front-Kamera:  13 MP PDAF, f/2,0, Display-Blitz
Akku:  3.090mAh
Betriebssystem: Android 7.1.1 Nougat
SIM-Karte:  Dual-SIM (Hybrid)
Weiteres:  4G LTE, Wi-Fi 802.11 ac, GPS, NFC, Bluetooth 5.0, 3,5-mm-Audio, USB Typ-C (3.1), Umgebungslichtsensor, Näherungssensor, Beschleunigungsmesser, E-Kompass, Gyroskop, Fingerabdrucksensor, Hall-Sensor, Barometer

Für Freunde synthetischer Zahlen hier noch die Benchmark-Ergebnisse von PCMark und AnTuTu, wie man erkennen kann spielt das Nokia 8 problemlos in der oberen Liga mit, erreicht zwar nicht ganz ein Galaxy S8 oder HTC U11, lässt aber beispielsweise das iPhone 7 hinter sich.

Akku

3090 mAh liefert der Akku des Nokia 8. Mir kam es während des Tests so vor als würde das auch gut ausreichen, um über den Tag zu kommen, vermutlich, weil ich gut über den Tag kam. Trotz des hochauflösenden Displays und des starken Prozessors kann man das Smartphone nutzen, ohne gleich wieder nach einer Steckdose gieren zu müssen. Kann man sich nur wünschen, dass das auch auf Dauer so bleibt.

Der Akkubenchmark via PCMark bescheinigt dem Nokia 8 eine Laufzeit von 8 Stunden und 22 Minuten von 100 auf 20 Prozent. Hochgerechnet auf 100 Prozent ergeben sich so 10 Stunden und 28 Minuten Laufzeit. Das entspricht auch in etwa dem, was man während der Nutzung erlebt. Wobei das natürlich immer sehr individuell ist. Wer nun die ganze Zeit Pokémon GO zockt, wird keine 10 Stunden Nutzung erleben. Wer nur ab und an Mails checkt, wird auch zwei Tage hinkommen.

Der Akku ist auf jeden Fall kein negativer Ausreißer und mit heutigen Ladetechniken ist auch durch kurze Ladezeiten wieder für ein ordentliches Nutzungspolster gesorgt. Für mich passt der Akku, klar geht immer mehr, aber so hat man halt auch ein sehr schlankes Gerät.

Sound

Aus dem Nokia 8 kommt nur an einer Position Sound aus dem Gerät. Dieser dafür recht klar und auch recht laut. Allerdings auch ohne viel Bass, wo soll der bei der Größe auch herkommen. Dennoch wirkt das Ganze etwas schwach auf der Brust, zumal bei der Aufnahme mit Ozio Audio durchaus auch eine entsprechende Wiedergabe-Funktion wünschenswert gewesen wäre.

Wenigstens die „Hörmuschel“ hätte man als zweiten Lautsprecher nutzen können, so hinterlässt das einen dich recht dünnen Eindruck. Allerdings sind eben auch eine Bluetooth-Box oder Kopfhörer schnell angeschlossen. Es gibt wenige Smartphones, die bereits ab Werk einen passablen Sound zum „lauten Musik hören“ abliefern.

Fingerabdruckscanner

Einen Fingerabdruckscanner gibt es ebenfalls. Auf der Vorderseite befindet er sich, er kann neben der Entsperrung des Smartphones auch den Google Assistant aktivieren. Während der Fingerabdruckscanner generell schnell funktioniert, funktioniert er irgendwie nicht immer zuverlässig. Ich hatte extra noch einmal neu eingerichtet, aber 10 Prozent der Versuche schlagen bei mir ungefähr fehl. Hatte ich in dieser Form auch schon ein paar Jahre nicht mehr.

Schade ist ein bisschen, dass man mit dem Fingerabdruckscanner nicht gleich noch weitere Funktionen ansprechen kann, die Navigationsbuttons neben dem Scanner wirken fast schon ein wenig altertümlich. On-Screen oder eben per Gesten auf dem Scanner hätten mir besser gefallen.

Fazit

Ich bin geteilter Meinung, was das Nokia 8 angeht. Zweifelsohne ist es das beste Nokia Android-Smartphone. Aber man merkt dem Gerät schon an, dass hier eben nicht mehr das alte Nokia drinsteckt. Es fehlt so ein bisschen ein Alleinstellungsmerkmal, das hatte man selbst unter Microsoft noch – Windows Phone. Würde auf dem Nokia 8 nicht fett Nokia stehen, es könnte eben auch von jedem anderen Hersteller kommen.

Davon ab ist das Nokia 8 aber ein grundsolides Smartphone, das trotz seiner sehr guten Ausstattung mit 599 Euro relativ günstig bepreist ist. Klar, zu diesem Preis gibt es auch Flaggschiff-Modelle anderer Hersteller, diese kamen aber auch einmal teurer auf den Markt und „profitieren“ nun vom üblichen Preisverfall.

Das Nokia 8 ist ein sehr gutes Smartphone, das sich hinter keinem verstecken muss. Besonders hervorzuheben ist die sehr hohe Verarbeitungsqualität. Dennoch sollte man nicht darüber hinwegsehen, dass es eben kein Alleinstellunsgmerkmal gibt, das das Nokia 8 von anderen Smartphones abhebt. Im Gegenteil, das Dual-Kameras-Setup wird sehr mager ausgenutzt und auch auf „2017er“-Features wie ein Display über die komplette Front wird verzichtet.

Aber zum Beispiel als Alternative zum OnePlus 5 oder eben anderen Smartphones dieser Preisklasse, kann sich das Nokia 8 schon sehen lassen. Es gibt zumindest keinen Punkt, mit dem sich das Nokia 8 selbst ins Abseits schießt, da wurde schon gute Arbeit geleistet. Ab dem 8. September wird das Nokia 8 verfügbar sein, kann aber bereits vorbestellt werden.

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Windows 10 Build 16275 im Fast Ring – Das ist neu

Microsoft hat heute die Windows 10 Build 16275 im Fast Ring ausgerollt, welche ab sofort für Windows Insider verfügbar ist. Das Update kann nur von Nutzern im Fast Ring heruntergeladen werden und nicht von jenen Testern, die in den Einstellungen die „Skip Ahead„-Option aktiviert haben.

Das Update bringt erneut keine neuen Features, sondern lediglich eine Reihe von Verbesserungen und Fehlerkorrekturen. Wir haben diese wie immer für euch übersetzt und im Folgenden aufgelistet.

Übrigens stellt Microsoft seit der letzten Build im Fast Ring keine Liste der bekannten Fehler mehr bereit. Diese war häufig ohnehin nicht vollständig, weswegen die Qualität der Builds häufig überschätzt wurde.

Windows 10 Build 16275 – Neueurngen

  • Problem behoben, dass Asphalt 8 keine Eingaben akzeptiert hat.
  • Problem mit Slideshows beim Aufwecken des PCs aus dem Energiesparmodus wurde behoben.
  • Probleme mit der DPI-Skalierung wurden behoben.
  • Probleme in XAML wurden behoben, welche verursachten, dass Textanimationen leicht verschwommen aussahen.
  • Fortschrittsleisten in Microsoft Edge sollten korrekt angezeigt werden.
  • Unerwartete Änderungen der Maussensibilität wurden korrigiert.
  • Probleme mit zu dicker Taskleiste nach dem Reboot eines PCs mit angeschlossenem externen Monitor wurden behoben.

Quelle: Microsoft

Der Beitrag Windows 10 Build 16275 im Fast Ring – Das ist neu erschien zuerst auf WindowsArea.de.

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