Tag Archives: lte

Panasonic bringt neuen OLED-TV EZW1004 auf der CES 2017

Panasonic ging auf der CES 2017 etwas seltsam vor: Auf der Pressekonferenz war ich leider nicht anwesend, da ich nach dem direkt vorangegangenen Event von LG schlichtweg menschlichen Bedürfnissen frönen musste: Ich hatte extremen Hunger. Der Kollege Dominik Jahn von 4KFilme.de war allerdings so freundlich mir sein Resümee zukommen zu lassen. Jenes fiel recht resigniert aus: Auf der Pressekonferenz hantierte Panasonic offenbar mit Akkus und Kameras, erwähnte seinen neuen OLED-TV EZW-1004 aber nur am Rande. Das zeigt, wie abgeschlagen sich der Hersteller offenbar bereits selbst auf dem Markt für Fernseher sieht.

Gerade da ich selbst noch einen Panasonic Viera TX-P65VT50E besitze, also einen wunderbaren High-End-Plasma, bedauere ich subjektiv, dass Panasonic im TV-Markt mittlerweile nur noch eine Randerscheinung ist. Man bemerkte dieses Selbstverständnis auch auf der CES 2017: Der durchaus große Messestand war vollgestopft mit Smart-Car-Geschichten und Kameras, widmete den Fernsehern und Ultra HD Blu-ray Playern aber eher eine unscheinbare Nische. Dabei hat auch Panasonic neben LG und Sony einen neuen OLED-Fernseher in Las Vegas enthüllt. Der Nachfolger des TX-65EZW1004 trägt die Bezeichnung EZW1004 und nutzt den neuen Prozessor Studio Colour HCX2. Klar, dass der TV neben einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten auch HDR10 unterstützt.

Für die Lautsprecher bzw. die Audiowiedergabe hat Panasonic mit Technics zusammengearbeitet, denn jene sollen das Soundsystem des TVs optimiert haben. Im direkten Vergleich mit der Vorgängergeneration soll der neue EZW1004 eine höhere Helligkeit erreichen, nämlich bis zu 800 Nits. Laut Panasonic entspreche das gegenüber dem TX-65EZW1004 nahezu einer Verdopplung. Des Weiteren erreiche das Panel eine Darstellung von nahezu 100 % des DCI-Farbspektrums. Durch den marketingwirksam bezeichneten „Absolute Black Filter“ sollen die Abstufungen beim Schwarz zudem noch nuancierter werden. Hier will Panasonic dann auch seine Erfahrungswerte mit Plasmas einfließen lassen.

Zur weiteren Ausstattung des TVs zählen ein Quattro-Tuner mit Twin-Konzept und zwei CI-Slots, DVB-T2-HD-Unterstützung. Außerdem ist der Fernseher auch zu dem für TV-Übertragungen wichtigen HLG alias Hybrid Log Gamma kompatibel – das erlaubt eben in Zukunft HDR bei TV-Übertragungen einzubinden. Über die neue Oberfläche My Home Screen 2.0 lassen sich beispielsweise Amazon Prime Video, Netflix und YouTube verwenden. Seinen Media Player hat Panasonic für den EZW1004 entsprechend auch überarbeitet. Er unterstützt nun 4K mit HDR 10 sowie HLG. Im Handel soll der neue OLED von Panasonic ab Juni 2017 erhältlich sein. Leider nennt der japanische Hersteller aber noch keine Preisempfehlung. Hier muss man also noch die nächsten Wochen und Monate abwarten.

Read More »

SmartKitchen | Kühlschrank-Lampe Inlight findet alles #Crowdfunding #Startups

inlight: Kühlschranklampe für alles

Wer sich über fehlendes Licht ärgert, wenn er in dunklen Schubladen und Schränken herumkramen muss, könnte mit inlight glücklich werden: Die LED-Lampe funktioniert nach dem einem ähnlichen Prinzip wie das Licht im Kühlschrank, was bedeutet, dass die sich einschaltet, wenn der Sensor feststellt, dass sich was tut (also zum Beispiel die Schublade aufgezogen wird). Genau so automatisch schaltet sie wieder ab (es gibt aber auch eine manuelle Steuerung).

Coole Startup-Idee: Kühlschrank-Lampe Inlight

Aufgeladen wird mittels micro-USB-Port; befestigt wird inlight mit Magneten an Metallstücken, die man auf den meisten Oberflächen aufkleben kann.

Kühlschrank-Lampe Inlight in der Details-Kurzübersicht:

  • Was? Eine Lampe für Schubladen, Schränke und so weiter, die automatisch Licht gibt, wenn sie ans Licht der Öffentlichkeit kommt.
  • Für wen? Für alle, die Kühlschranklampen praktisch finden und sie gerne auch an anderer Stelle nutzen würden.
  • Wie teuer? Ab 18 Euro.
  • Wann kommt’s? Dezember 2016.
  • Ist der Anbieter seriös? Erste Kampagne.
  • Gibt’s schon lesenswerte Kommentare zum Projekt? Ein paar Fragen drehen sich um technische Details.

+ Link: kickstarter.com/inlight

Read More »

Banking: Outbank PRO für 99 Cent

outbank logo artikelIn Sachen Banking-App Outbank gibt es unter unseren Lesern gemischte Meinungen. Der aktuelle Stand ist der folgende: Die App ist im App Store für iOS und ist für die meisten Nutzer generell kostenlos. Warum? Weil man sich auf Menschen einschießt, die in der App mehr als 10 Bankzugängen verwalten wollen. Ist das der Fall, so werden 59,90 Euro pro Jahr fällig. Diese Anzahl Konten werden sicherlich nur wenige brauchen, womit man sicherlich mit der kostenlosen Version gut bedient ist. Ob man diese überhaupt nutzen mag, ist zum jetzigen Zeitpunkt natürlich die Frage – denn außer dem tumben Abruf kann Outbank nicht wirklich etwas. Man hat die App veröffentlicht mit der Aussage, dass man die Überweisungsfunktion nachreichen were – natürlich ebenfalls als kostenloses Update. Das Ganze beschrieb ich etwas genauer in diesem Beitrag.

Nun die Aussage der Macher, dass man sich drei Tage lang den PRO-Account – also den mit mehr als 10 Bankzugängen – für 99 Cent schießen kann. Man zahlt also bei Bedarf keine 60 Euro im Jahr, sondern kann den Spaß mit unbeschränkten Zugängen für 99 Cent sichern. Die Macher teilen mit: „Die Aktion läuft nur 72 Stunden – von Montag 15. August bis Mittwoch 17. August„. Die Aktion gilt sowohl für Neukunden, als auch für Nutzer, die das neue Outbank bereits installiert haben und zum PRO Account upgraden möchten.  Aktuell ist Outbank für das iPhone und iPad erhältlich. Apps für macOS und Android folgen in Kürze. Outbank für Windows ist für 2017 geplant.

Ist die Frage, warum ich mir eine Banking-App kaufen sollte, die derzeit lediglich das Abfragen erlaubt. Eine richtig genaue Zeitangabe in Sachen Überweisung gibt es meines Wissens noch nicht. So heißt es: „Im Laufe der nächsten Monate wird Outbank noch um einige Funktionen erweitert. So wird es unter anderem möglich sein, Überweisungen aus der App heraus zu tätigen oder Umsätze intelligent zu kategorisieren.“.

Read More »

Startups: Finanzminister Schäuble will mehr Geld für Gründer – 20 Mrd VC

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will neuen Schwung in die deutsche Gründerszene bringen. Dazu soll ein Fonds mit zehn Milliarden Euro aufgesetzt werden, berichtet der „Spiegel“.

Aus dem Topf sollen Start-ups zinsvergünstigte Kredite in jener Höhe erhalten, in der sich Investoren an ihnen beteiligen: Für jeden Euro Wagniskapital, den Investoren ausgeben, bekommen die Gründer einen Euro Kredit hinzu, insgesamt sollen so bis zu 20 Milliarden Euro an Wagniskapital mobilisiert werden. Das geht dem Magazin zufolge aus einer Projektskizze mit dem Namen „Tech Growth Fund“ hervor.

Schäuble will so Gründerunternehmen helfen, die heute oft Schwierigkeiten haben, Kredite zu normalen Bedingungen zu bekommen, da sich die Banken das hohe Ausfallrisiko gut bezahlen lassen. Der Fonds soll bei der staatlichen KfW Bankengruppe angesiedelt sein. Für den Fall, dass die Gründer ihre Kredite nicht bedienen können, wird der Bund gegenüber der KfW haften.

Entwickelt wurde die Idee von Schäubles Parlamentarischem Staatssekretär Jens Spahn (CDU) in Abstimmung mit Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig (SPD). Die EU-Kommission muss noch zustimmen, da subventionierte Zinssätze als rechtswidrige Beihilfe gewertet werden können.

Foto: Internet-Gründer-Treffen auf der Republica-Konferenz /Republica/Jan-Zappner/cc by/2.0/

Read More »

Cyanogen streicht Teams zusammen, wird sich eventuell auf Apps verlagern

artikel_cyanogen

Cyanogen bietet mit der Cyanogen Mod bzw. dem Cyanogen OS Android-basierte Alternativen zu Hersteller-Überzügen wie HTCs Sense, Huaweis EMUI oder Samsungs TouchWiz an. In den letzten Jahren versuchten die Entwickler hinter dem Cyanogen OS auch verstärkt Hersteller davon zu überzeugen, ihre Smartphones direkt ab Werk mit dem Android-Ableger zu versehen. Es gingen aber nur wenige Hersteller wie Wileyfox mit. Jetzt muss man beim Unternehmen Cyanogen Inc. die Konsequenzen ziehen: Intern werden offenbar die Teams zusammengestrichen, Mitarbeiter entlassen und ein neuer Fokus gesucht.

 

Offiziell bestätigt hat Cyanogen Inc. diese Maßnahmen noch nicht, mehrere Quellen sprechen aber von einer Wende beim Anbieter. Das Problem blieb für das Cyanogen OS stets, dass es zwar eine in Oberfläche und Leistung tolle Android-Version darstellt, aber kaum ein Hersteller ab Werk auf Googles Dienste wie den Play Store, YouTube, Google Maps, etc.verzichten wollte. Das alles lässt sich zwar auch vom Nutzer manuell nachinstallieren, allerdings sahen sich die Hersteller offenbar im Nachteil mit einer derartigen Strategie. So nutzten dann auch die erfolgreichen Finanzierungsrunden für Cyanogen Inc. auf Dauer wenig.

In den letzten Wochen hatten viele Führungskräfte, darunter beispielsweise Dave Herman, Cyanogen Inc. verlassen. 30 von 136 Angestellten mussten wohl zusätzlich ihren Hut nehmen. Jetzt soll Chief Operating Office Lior Tal daher an einer neuen Strategie tüfteln. Während Cyanogen Inc. den Open-Source-Arm seiner Mitarbeiterschaft stark zusammengestrichen habe, wolle das Unternehmen sich nun angeblich vor allem auf Apps fokussieren. Bestätigt hat Cyanogen Inc. selbst diesen Wandel aber noch nicht.

Nun bleibt abzuwarten, wie es mit Cyanogen Inc. und natürlich der Cyanogen Mod bzw. dem Cyanogen OS weitergeht. Die Beliebtheit der Mod ist ungebrochen, doch irgendwie muss Cyanogen Inc. natürlich Geld verdienen. Da man für das Cyanogen OS offenbar nicht ausreichend Partner findet, wären Apps vielleicht wirklich ein guter Weg, um am Ball zu bleiben.

 

Uso de cookies

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.plugin cookies

Beaktiv @ 2016