Tech

Google Maps: Hyperlapse-Funktion in der Zeitachse

Google Maps ist ein großes Thema bei Google. Rein funktionell geschieht da viel. Und wer will es Google verdenken? Maps ist beliebt, oft benutzt – und soll natürlich auch weiterhin Kohle abwerfen. Aus diesem Grunde ist Maps kein reiner Routenplaner, sondern bietet immer noch etwas mehr. So kann man beispielsweise für sich und Freunde Listen mit tollen Orten und empfehlenswerten Lokalitäten anlegen. Oder man teilt privat oder öffentlich seinen Standort. Auch eine nette Sache.

Seit 2015 gibt es auch die Funktion „Zeitachse“. Aktivierter Standortverlauf vorausgesetzt, zeichnet Google schon ziemlich genau auf, wo du warst. Denken vielleicht viele nicht dran. Minutiös lässt sich so die eigene Bewegung in den Google Maps nachverfolgen. Seit April 2017 auch unter iOS nutzbar.

Aktivierter Standortverlauf vorausgesetzt, wird also Bewegung aufgezeichnet. Google unterscheidet da schon recht genau, ob man im Auto, zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs war, zeigt nicht nur zurückgelegte Strecke an, sondern etwaige Stopps oder aufgenommene Bilder in den Google Fotos.Hat Google etwas falsch erkannt – kein Thema, der Benutzer kann es bei Interesse ändern.

Bei einzelnen Etappen ist es sogar möglich, einen Blick in die minutiöse Bewegung zu bekommen, einfach auf  die Zeitangabe in der Google Maps Zeitachse anklicken und den Schieberegler dementsprechend bewegen. Schon weiss man, wann man ungefähr wo war. Siehe auch der Screenshot über diesem Absatz.

Aber Google hat auch eine Hyperlapse-Funktion in der Web-Ansicht der Timeline, diese konnten wir bislang allerdings nicht bei innerdeutschen Fahrten erspähen, stattdessen tauchten sie bei deutschen Nutzern aus, die in den USA waren. Hierbei kann man statt des normalen Schiebereglers eine Hyperlapse-Funktion aktivieren, sodass man direkt den Verlauf in den Google Maps sieht – wie ein kleines Filmchen quasi. Die Funktion ist seit einem knappen Monat bekannt, bei manchen Nutzern taucht sie auch erst auf, nachdem sie ein bisschen in der Zeitachse bearbeitet haben, sprich, die automatische Straßenanpassung angenommen haben:

Müsst ihr mal schauen, ob die Option für euch vorhanden ist – und ob sie überhaupt interessant ist. Ich selber finde die Google Maps Zeitachse ganz nett, da ich so sehen kann, wann ich wo war. Für mich selber ist das ok. Wer das nicht möchte, der kann ja seinen Standortverlauf auch pausieren:

Auch zum Thema:

Google Maps für Android zeigt bei Routenplanung nun Bilder von Street View

Map Maker eingestellt: Google Maps für Android erlaubt nun jedem das Bearbeiten von Karten

Google Maps: Listen anlegen und teilen

Google Maps: Markieren von Parkplätzen nun für Android und iOS verfügbar

Google Maps Zeitachse kommt auf iOS

Google Maps für iOS: Neues Widget und iMessage-Erweiterung

Google Maps: So funktioniert die Standortfreigabe

Google Maps: iOS-Version nun ebenfalls mit Live-Besucher-Ansicht für Orte

Kurzanleitung: Google Maps im Lite-Modus nutzen

Google Maps zeigt nun an, ob Einrichtungen barrierefrei erreichbar sind

Google weiß, wo du warst: Standortbericht und Standortverlauf kontrollieren

(danke Simon!)

Unser Feed-Sponsor:


Banner


Read More »

Canary Flex: Flexible Überwachungskamera angeschaut

Im September 2016 startete das via Kickstarter finanzierte Unternehmen Canary mit einer neuen Hardware in den Markt, der Canary Flex. Ich testete bereits die Canary-Sicherheitskameras für den Innenbereich, nun ist auch die Flex-Variante auf dem deutschen Markt angekommen. Zu den Unterschieden in Kurzform: Die Standard-Kamera von Canary ist für den Indoor-Bereich gedacht. Sie hat einen normalen Netzanschluss und kann via WLAN oder LAN mit dem Internet verbunden werden. Es gibt, wie bei vielen anderen Lösungen auch, keine Möglichkeit Inhalte auf einer SD-Karte oder einem eigenen Server zu speichern. Aufgenommene Inhalte landen in der Cloud des Betreibers und können via App abgerufen werden.

Canary kann so justiert werden, dass die Kamera automatisch scharfgeschaltet wird, wenn man das Haus verlässt. Wenn etwas passiert, dann wird direkt aufgezeichnet, der Inhalt in die Cloud geblasen und der Benutzer mobil via Push informiert – inklusive einem Vorschaubild. Funktioniert gut. Ich habe mir schon zahlreiche Lösungen angeschaut und bin sehr zwiegespalten bei diesem Thema.

Viele Anbieter haben Mitgliedschaften. Netgear. Nest. Und auch Canary. Von den Mitgliedschaften fand ich Canary bislang ganz ok. Das sind ja immer Zusatzkosten, die man bedenken muss. Als kleines Beispiel: Canary bietet eine kostenfreie Mitgliedschaft an, bei der man die Ereignisse der letzten 24 Stunden kostenfrei abrufen kann. Dies gilt für eine Kamera am Standort. Bei zwei Kameras sind es nur noch 12 Stunden – immer noch ausreichend, wie ich finde. Bei der dritten Kamera sind es allerdings nur noch 8 Stunden gesamt. Das finde ich schon hart an der Grenze.

Noch schlimmer ist es allerdings bei Nest. Die Dropcams finde ich klasse, App und Dienst gut – da sind aber nur die Ereignisse der letzten drei Stunden inklusive. Will man zwei Cams 30 Tage rund um die Uhr aufzeichnen, dann zahlt man bei Nest für zwei Kameras satte 450 Euro im Jahr. 10 Tage reichen meines Erachtens auch dicke, da zahlt man dann aber auch 150 Euro im Jahr für zwei Kameras (50 Euro für jede zusätzliche Cam).

Und bei Canary? Da bekommt man bei der Pro-Mitgliedschaft 30 Tage Video-Verlauf und unbegrenztes Datenvolumen. Nutzer zahlen dafür 99 Euro im Jahr bei einer Cam, 149 Euro für bis zu drei Cams. Will man eine vierte nutzen, so kommen 49 Euro im Jahr hinzu. Muss man für sich durchrechnen, was man gewillt ist auszugeben.

Unabhängig vom Preis: Nest bietet meines Erachtens eine leicht bessere App-Performance und ganz wichtig: Eine Möglichkeit der Web-Freigabe. Das schafft Canary nicht, die haben nur Android oder iOS zu Auswahl. In der FAQ steht zwar, dass an eine Web-App plane, aber das steht da schon lange drin. Getan hat sich da bisher nichts.

Nun aber mal zur Canary Flex, bevor ich mich noch in den ganzen Abo-Preisen verliere. Die unterscheidet sich zur Indoor-Ausgabe darin, dass sie nicht via LAN gekoppelt werden kann. Die Flex ist flexibel in einem WLAN einsetzbar, kann per Stromversorgung angeschlossen werden – aber auch ohne. An Bord ist nämlich ein Akku, der die Kamera besonders flexibel machen soll. Eine Laufzeit gibt man konkret nicht an. Ausser, dass der Akku „2 bis 3 Monate“ halten soll. Der Akku hat 6.700 mAh.

Da werfe ich gleich mal ein „Ja, aber“ ein. Natürlich können Akkus in Überwachungskameras lange halten. Nämlich immer dann, wenn nichts los ist. Ich hatte die Netgear Arlo im Test, welche per Akkubetrieb arbeitet. Hier habe ich einen Zeitplan erstellt. Die Kamera arbeitete nur nach Einbruch der Dunkelheit, nahm Inhalte nur auf, wenn sich in Sachen Bewegung etwas tat. Sieht bei der Canary Fex nicht anders aus. Muss sie aufgrund von Bewegung dauerhaft aufnehmen, so ist der Akku ratz fatz leer. Ansonsten hält er eben länger durch.

Die Kamera wird mit einem Netzteil und einem USB-Kabel geliefert, welches der Stromversorgung dient. Der Stecker kann magnetisch angeklippt werden. Ebenfalls ist eine Halterung im Lieferumfang enthalten. Ein Magnetmechanismus sorgt dafür, dass die Kamera auch bei Anbringung an einer Wand richtig aufnehmen kann. Wird die Canary Flex nicht an der Wand angebracht, kann die Halterung auch als Standfuß dienen.

Die Einrichtung spare ich mir mal hier, via Bluetooth wird die Kamera mit der iOS- oder Android-App verbunden, ihr das WLAN mitgeteilt, in dem sie funken soll. Ein separater Hub wie bei Netgear Arlo ist nicht vonnöten. Durch die Cloud-Aufzeichnung ist ein Konto Voraussetzung. Zu den weiteren Details, wie die Software arbeitet, empfehle ich meinen Testbericht zur Canary Indoor-Lösung, seitdem hat sich nichts verändert. Gerade bei Außenbetrieb lohnt sich wahrscheinlich der Blick in die intelligenten Benachrichtigungen. Hier lässt sich die Empfindlichkeit der Kamera einstellen.

Die Canary Flex ist unbeeindruckt vom Wetter und lässt sich laut Hersteller zwischen -20° und 45° verwenden. Wie auch die Canary Indoor-Ausgabe wird Ton und Bild übertragen – HD und Nachtsicht. Und wenn man will, dann kann man via App auch die Sirene losplärren lassen, ebenfalls ist ein Notrufkontakt hinterlegbar, der so schnell angerufen werden kann.

In der Realität habe ich die Canary Flex dann erst einmal aufgeladen und auf meiner Terrasse positioniert. Nutzer sollten natürlich beachten, dass die Kamera eine ausreichend starke Verbindung zum WLAN hat. Die Bildqualität war in meinem Test gut, die Kamera auf Zuruf jederzeit betriebsbereit. Die Canary Flex zeichnet, je nach Einstellung, auf, wenn man die Umgebung verlässt – oder man den Standort explizit scharf schaltet. In der App kann man bei Bewegungen das entsprechende Video einsehen, mit einem Lesezeichen versehen oder aber auch herunterladen.

Wie oben angerissen: Jede Kamera kann automatisiert einen der Modi einnehmen, alternativ stellt man jede Kamera selbst ein. Das fehlende Web-Interface erwähnte ich bereits, in einem Mehrpersonenhaushalt sollten deshalb alle die App nutzen. Warum? Habe nur ich die App und bin unterwegs, dann würde meine Frau zuhause die Bewegungsmelder auslösen und ich dementsprechend immer eine Nachricht bekommen. Das kann dann unter Umständen nervig sein, des Weiteren sollte man die Privatsphäre einer jeden Person im Haushalt respektieren.

Die Canary Flex bietet FullHD und einen 116°-Blickwinkel. Wie auch die stationäre Canary verfügt die Flex über ein Mikrofon und Lautsprecher, kann also auch Audio aufnehmen und übertragen. Eine Gegensprechfunktion ist derzeit nicht möglich, aber in Planung.

Eine Art kurzes Fazit? Ich muss vergleichen und in Kerben hauen. Gerne auch wiederholt. Positiv ist bei Canary die Handhabung. Die App ist verständlich, die Hardware sehr gut gefertigt, wertig. Die Kamera kann sehr einfach überall angebracht werden und sie nimmt auch ein größeres Gebiet auf. Der Akku erlaubt das flexible Einsetzen überall im Haus. Die Kameras und die App arbeitet zuverlässig. Wie oben aber schon erwähnt: Obwohl die Dienstpreise von Nest höher sind, ist das Gesamtpaket meines Erachtens eine Ecke runder. Das liegt auch an einer möglichen Zwei-Faktor-Authentifizierung für das Konto und die Tatsache, dass das Bild einer Kamera über das Web freigegeben werden kann, sodass ich dauerhaft jemanden zuschauen lassen könnte. Das ist unter Umständen praktisch. Unterm Strich bleibt: Mit knapp 250 Euro ist die Canary Flex nicht besonders günstig, sie macht aber einen guten Job. Je nach Kameraanzahl ist die Nutzung praktischer als bei Anbietern wie Nest (Stichwort Abopreise).

Smart Home: Angeblich günstigere Produkte von Nest in Planung

Nest unterstützt jetzt die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Ausprobiert: Nest Cam Outdoor

Ausprobiert: Die Nest Cam Indoor

Ausprobiert: Withings Home

Ausprobiert: Netgear Arlo Kamera-Sicherheitssystem

Angeschaut: Netgear Arlo Smart Home HD-Kamera-Sicherheitssystem

Unser Feed-Sponsor:


Banner


Read More »

Randloses Umidigi Crystal kommt in vier Farben

Es gab einen Wettbewerb, bei dem die User bestimmen konnten, in welchen Farben das Umidigi Crystal kommen soll und wir sind nicht überrascht.

Die Metall-Variante kommt wohl in Matt-Schwarz und Apple Rot. Ihr erinnert euch vielleicht, Umidigi hat…

Read More »

Spigen-Cover für das Galaxy S8 ausprobiert

Für Testgeräte nutze ich in der Regel Sleeves von FitBag, einfach da dort das Gerät in der Tasche geschützt ist, ich aber schnell Fotos von dem – dank Microfaser-Innenfutter sauberen – Smartphones machen kann. Allerdings ist das Smartphone so bei der Nutzung selber auch ungeschützt, wer auf Nummer sicher gehen möchte, schaut sich also nach Covern um.

Besonders, da schon beim Galaxy S7 edge ein neues Display schnell über 250 Euro gekostet hat – beim Galaxy S8 wird es sicher nicht günstiger werden. Während ich beim S7 edge Samsungs Lens-Cover praktisch fand, fehlt eben dieses für das Galaxy S8. Also musste ein anderes Cover her. 

Bei Schutzhüllen und Covern bin ich kritisch, das Design von Smartphones wird über Monate entwickelt und dann Kunststoff für wenige Euro an ein Galaxy S8, welches auch nach 800 Euro aussieht, zu packen, nimmt dem ganzen häufig eben das Design. Spigen ist allerdings schon seit längeren eine bekannte Größe bei Covern, aus dem Grund habe ich den südkoreanischen Hersteller angeschrieben und auch prompt einige Testmuster von verschiedenen Covern für das Galaxy S8 bekommen. Disclosure: Im Artikel dazu habe ich Amazon-Partnerlinks integriert, die Preise ändern sich damit nicht, ich bekomme aber eine kleine Provision von Amazon.

Spigen Liquid Crystal






TPU ist so eine Sache, der weiche, silikonartige Kunststoff fühlt sich natürlich nicht so hochwertig an wie die Glas-Metall-Kombination des Galaxy S8, ist aber griffiger. Im Fall des Liquid Crystal sieht es allerdings durchaus gelungen aus. Ein kleines Brillenreinigungstuch liegt bei um die Rückseite des S8 und falls nötig die Innenseite des Liquid Crystal Case zu reinigen. Danach sorgen winzige Noppen zwischen Cover und Rückseite dafür, dass Cover und Glas nicht aneinander kleben. In den Ecken setzt Spigen zudem auf eine „Air Cushion Technology“ – was nichts anderes heißt, als dass es kleine Hohlräume in den Ecken gibt, welche bei einem Sturz dann ein schützendes Luftpolster bilden und so das S8 vor Schäden schützen sollen. Die Edge wird etwa halb abgedeckt, am oberen und unteren Ende steht das Case leicht über und schützt so das Display. Zwei Kritikpunkte gibt es: zwischen Fingerabdrucksensor und Kamera hätte ich mir eine Trennung gewünscht, sodass man nicht mehr mit den Fingern die Linse vollschmiert – durch das Case ist der Fingerprint-Scanner deutlich einfacher zu ertasten, aber mit Wurst- dicken Fingern tatscht man eben dabei doch auf die Kamera. Außerdem würde ich mir freiliegende Power-, Bixby- und Volume-Buttons wünschen, es kann aber sein, dass dies bei TPU nicht so einfach möglich ist.

Liquid Crystal für das Galaxy S8
Liquid Crystal für das Galaxy S8+

Spigen Liquid Air





Auch wieder TPU, aber schwarz und mit einem Muster auf der Rückseite ist das Liquid Air ein schlichtes Case, welches das Design durchaus erhält. TPU liefert auch hier wieder Luftpolster in den Ecken, dazu gibt es auf der Innenseite ein Design welches an ein Spinnennetz erinnert – ob das auch irgendwie Luftpolster ermöglicht…fraglich. Wie auch beim Liquid Crystal (und allen anderen Covern von Spigen) passen die Anschlüsse perfekt und auch dickere Ladekabel können genutzt werden. Wie bei den anderen Cases sorgt ein leichter Überstand an Ober- und Unterseite dafür, dass das Galaxy S8 nicht auf das Display sondern eben auf das Case gelegt wird.

Liquid Air für das Galaxy S8
Liquid Air für das Galaxy S8+

Spigen Neo Hybrid




Auf Fotos sieht es gut aus, in der Praxis auch – allerdings trägt es dann doch etwas auf und macht das schlanke Galaxy S8… weniger schlank. Hybrid deutet es schon an: zwei Materialien schützen hier das Smartphone. Ein TPU-Case ähnlich dem Liquid Air und dazu ein Hartplastikrahmen. Das TPU-Case kommt ohne Air Cushion, soll aber dennoch Stöße mindern. Der Plastikrahmen wiederum schützt die Ecken nochmals stärker und sieht dabei auch durchaus schick aus. Für meinen Geschmack trägt es aber etwas zu sehr auf.

Neo Hybrid für das Galaxy S8
Neo Hybrid für das Galaxy S8+

Spigen Rugged Armor



Klingt robust und sieht auf Fotos sogar nach Kohlefaser aus – in der Praxis ist es ein TPU-Case (mir Air Cushion), welches auf der Rückseite auf zwei Flächen den Kohlefaser-Look hat, bei dem Preis aber wohl kaum aus Kohlefaser bestehen kann 😉 aber hey, es sieht gut aus, ist allerdings etwas weniger griffig als das Liquid Air oder auch Liquid Crystal TPU-Cover.

Rugged Armor für das Galaxy S8
Rugged Armor für das Galaxy S8+

Spigen Tough Armor




Wer es richtig robust braucht, kann zum MIL-STD 810G zertifizierten Tough Armor greifen. Schlank ist dort nichts mehr, dafür gibt es zwei Materialien und einen kleinen Standfuß. Das Case besteht aus einem TPU-Case (mit Air Cushion) und darüber einer Hartplastik-Schale auf der Rückseite. Das macht einen sehr robusten Eindruck und passt eigentlich so gar nicht zum schlanken Galaxy S8. Dafür wird es so richtig robust und hat einen praktischen Standfuß, wenn man etwa Filme schauen möchte. Nachteile: dick und ich finde die Buttons nicht wirklich gut zu ertasten (außer den Bixby-Button, der ist geriffelt, damit man den nutzlosen Button ja nicht versehentlich drückt 😉 ).

Tough Armor für das Galaxy S8
Tough Armor für das Galaxy S8+

Spigen Thin Fit





Das Case auf das ich am meisten gespannt war: Das Thin Fit. Der Name sagt es schon – möglichst schlank soll hier alles sein. Das klang für mich am meisten nach einem Case bei dem das Design nicht groß zulegt und das S8 somit schlank bleibt. Zu dem Zweck setzt das Thin Fit auf Hartplastik und nicht TPU und kommt daher auch ohne Air Cushion in den Ecken daher. Wer mag kann in das Case eine Metallplatte kleben für einen Magnethalter von Spigen, ansonsten ist das Case sehr minimal gehalten. In der schwarzen Ausführung ist die Rückseite leicht gummiert (in den anderen Farben wohl nicht) und bietet einen guten Grip, dazu sitzt das Case bombenfest am Galaxy S8 (und ist fast etwas schwer zu lösen). Als einziges von mir getestetes Case hat es Aussparungen für die Tasten. Eine große Aussparung für Lautstärke- und Bixby-Taste sorgt für eine freigelegtere Edge als dies bei den anderen Hüllen der Fall war. Die Edge kann ohnehin nicht ganz geschützt werden, aber auch hier sorgt ein kleiner Überstand an Ober- und Unterkante dafür, dass das S8 nicht auf das Display sondern eben auf das Thin Fit Case gelegt wird. Die Schlitze an den Ecken könnten für eine verbesserte Kraftverteilung bei einem Sturz auf die Kante sorgen, herstellungsbedingt nötig sein, das Design schlanker gestalten oder aber nötig sein, um das S8 in und auch wieder aus dem Case zu bekommen – mich haben sie jedenfalls nicht gestört. Einziger Kritikpunkt daher: Ein Steg zwischen Fingerprint-Scanner und Kamera wie er bei Samsungs offiziellen Cases vorhanden ist, würde die Kamera vielleicht vor Fingerabdrücken schützen.

Spigen Thin Fit für das Galaxy S8
Spigen Thin Fit für das Galaxy S8+

Fazit zu den Spigen-Covern

Die Cover haben alle den Vorteil, dass der Fingerprint-Scanner besser zu ertasten ist. Eine Trennung zur Kamera fehlt allerdings leider. Ansonsten machen sie alle den Eindruck als schützen sie vernünftig – richtig testen konnte ich es nicht, ich darf die Testgeräte die nun wieder zurückgeschickt werden nicht beschädigen. Sollte ich mir das Galaxy S8+ zulegen, würde ich wohl doch nicht zum FitBag greifen, sondern zum Thin Fit Case. Das fühlt sich echt gut an und erhält relativ viel vom schlanken Design des S8 und S8+ aber auch für andere Geschmäcker gibt es die passenden Hüllen. Hier das Video zum Test:

Videolink

Read More »

123 Tage Google Play Musik kostenlos

Momentan kein Musik-Abo am Start, aber Lust, mit ordentlich Musik über den Sommer zu kommen? Dann mal wacker zu Google Play Musik rübergeklickt, da bekommt man nämlich derzeit satte 123 Tage kostenlos das Premium-Paket Google Play Musik. Kostet sonst um 40 Euro und 4 Monate Zugriff auf das Premium-Paket (inklusive Offlinezugriff) sollten euch musikalisch sicherlich über den Sommer bringen. Gilt übrigens nicht nur für Neukunden, sondern auch solche, die Google Play Musik schon einmal kostenpflichtig nutzten. Darf offenbar aber nicht vor kurzem gewesen sein, sondern muss schon ein paar Monate her sein.

Ich selber hatte mal ein Abo bei Google Play Musik, konnte aber wieder vier Monate gratis Musik bekommen. Falls ihr das Angebot wahrnehmt, aber jetzt schon wisst, dass ihr nicht später dafür bezahlen wollt: Man kann direkt in den Einstellungen der App das Abo kündigen. Und übrigens: Denkt dran: Auch ohne kostenpflichtiges Abo könnt ihr bei Google Play Musik 50.000 eigene Songs hochladen und habt so immer Zugriff.

Unser Feed-Sponsor:


Banner


Read More »

Uso de cookies

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.plugin cookies

Beaktiv @ 2016