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Schnäppchen-Check bei Amazon, Ebay und Media Markt

Vor Weihnachten kurbeln die Händler mit teilweise ordentlichen Rabatten ihre Verkäufe an. Wir prüfen die Angebote von Ebay, Amazon und Media Markt im Schnäppchen-Check.

Bei den mit *gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer ändert sich dadurch nichts am Preis.

Die Aktionen rund um den Black Deals Freitag, Cyber Monday Woche, Blue Weekend und so weiter sind vorbei. Das ist aber kein Grund für die Händler, nun auf Rabatt-Aktionen zu verzichten. Schließlich steht Weihnachten vor der Tür und Deutschland ist in Konsumlaune.

So zeigt Amazon vom 6.12.2018 bis zu 21.12.2018 in ihren Last-Minute-Angeboten täglich wechselnde Angebote und Blitzangebote. Auch Ebay gibt auf viele Produkte teilweise beachtliche Nachlässe. Beachtenswert auch die *Aktion Weihnachtsgeschenkt. Media Markt legt hier bei ausgewählten Produkte ein weiteres hinzu.

Ebay vergibt bis zu 12.12.2018 23:59 Uhr einen Rabatt von 20 Prozent auf über *3000 Produkte der Heimsicherheit. Dafür müssen Käufer den Gutscheincode PERFEKTESHEIM bei der Kaufabwicklung angeben. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht. Der Maximalrabatt liegt bei 50 Euro, macht deswegen bei Produkten bis zu 250 Euro besonders viel Sinn. Hier geht es zu den *Teilnahmebedienungen.

Bei dem Angebot fällt auf, dass überwiegend Produkte aus Fernost angeboten werden. Markenprodukte? Fehlanzeige. Zum Beispiel kostet das Überwachungsset *Zosi 8CH 1080p bestehende aus acht Außenkameras in Verbindung mit einem 2-TByte-DVR mit dem Gutscheincode knapp 260 Euro. Außerhalb von Ebay kostet das Set sonst mindestens 350 Euro (minus 26 Prozent). Gut gefällt uns auch das *Set bestehend aus fünf falschen Kameras. Die Dummys sind äußerlich kaum von echten Kameras zu unterscheiden und kosten rabattiert inklusive Versand nach Deutschland 16,63 Euro.

Außerdem erhalten alle Ebay-Plus-Bestandskunden nach Ablauf des erstes Gratis-Monats noch im gesamten Dezember 5 Euro Rabatt auf alles. Dafür aktivieren die Mitglieder die Aktion auf der *Ebay-Plus-Seite, legen den Artikel der Wahl in den Warenkorb und kopieren beim Bezahlen den Gutscheincode MEINPLUSPUNKT in das entsprechende Feld. Das funktioniert paradoxerweise auch bei *1-Euro-Amazon-Gutscheinen. Fünf davon von verschiedenen Händlern in den Warenkorb und Plus-Bestandskunden bekommen sie für lau.

Xiaomi Fans aufgepasst: Ebay vergibt bis zum 19.12.2018 23:59 Uhr 20 Prozent, maximal aber 50 Euro, auf *über 100 Xiaomi Produkte. Käufer müssen dafür beim Bezahlen den Gutscheincode PXIAOMI angeben.

Hier warten einige besonders gute Schnäppchen. So kostet das *Xiaomi 8 mit 6 GByte RAM und 128 GByte Speicher mit Rabatt 350 Euro statt sonst mindestens 424 Euro (minus 18 Prozent). Damit erreicht das Smartphone seinen Tiefstpreis, bisher zahlten Käufer meist deutlich über 400 Euro.

Das fast schon randlose *Xiaomi Mix 2S mit 6 GByte RAM und 64 GByte Speicher verzichtet auf eine Notch. Es kostet mit Rabatt bei Ebay 320 Euro statt sonst mindestens 360 Euro (minus 11 Prozent) und war nie günstiger. Ebenfalls gut ist der Preis beim *Xiaomi Redmi Note 6 Pro mit 3 GByte RAM und 32 GByte Speicher für rabattiert 144 statt 185 Euro (minus 22 Prozent). Auch dieses Handy war bisher nie annähernd so günstig.

Der Saugroboter *XiaomiS50 Roborock kostet 333 statt gut 400 Euro (minus 17 Prozent). Die GPS-Sportuhr *Xiaomi Huami Amazfit schnitt bei uns im Testbericht gut ab. Mit Rabattcode kostet sie auf Ebay 156 statt bei anderen Händlern mindestens 169 Euro (minus 8 Prozent).

Bei *Amazon sind Sony-Überbleibsel der Cyber-Week günstiger zu haben. Neben Fernsehern sind Soundbars und ein UHD-Blu-Ray-Player reduziert. Die Preise sind heute sehr gut, Fake-Schnäppchen sind keine dabei. Die meisten Geräte gab es allerdings vor ein paar Wochen billiger. Dennoch, wer UHD-Blu-Rays abspielen möchte, die TV-Aktionen verpasst hat oder einfach besseren Ton haben will, der sollte sich die Angebote genauer ansehen.

Wer einen Direct-Lit UHD-fähigen TV sucht, hat heute bei Amazon zwei Sony-Produkte zur Auswahl. Der günstigere ist ein *Sony KD-55XF7596 Bravia mit knapp 140 cm (55 Zoll) Bildschirmdiagonale. Das Alexa-taugliche Gerät auf Basis von Android TV kostet heute 619,99 Euro, das sind rund 93 Euro weniger als bei der Konkurrenz. Zur Cyber-Week gab es den TV allerdings fast 100 Euro billiger. Wer etwas größeres sucht, sollte sich den *Sony KD-60XF8305 mit 132 cm bzw 60 Zoll Bildschirmdiagonale ansehen. Auch er setzt auf Android-TV statt Alexa ist aber der Google Assistant an Bord. Der UHD-Fernseher kostet heute 879,99 Euro bei Amazon, der nächste Händler möchte 105 Euro mehr. Auch diesen gab es letzte Woche billiger. Wer mit dem Kauf eines neuen UHD-TVs liebäugelt, aber bei den beiden Sony-Angeboten kein wirkliches Schnäppchen findet, dem empfehlen wir einen Blick in unsere "Kaufberatung: UHD-Fernseher für jeden Geldbeutel".

Wer bereits einen UHD-fähigen TV hat, der sucht wahrscheinlich einen passenden Zuspieler. Neben Streaming-Lösungen wie dem Fire TV Stick 4K (Testbericht) bieten sich vor allem UHD-Blu-Ray-Player an. Die funktionieren nicht nur offline, sondern unterstützen meist auch mehr Audio-Formate. Den *Sony UBPX800 gibt es heute für 219,99 Euro, knapp 20 Euro billiger als bei der Konkurrenz.

Die interessantesten Angebote kommen heute aus dem Bereich der Soundbars und der zusätzlichen Lautsprecher. Da ist etwa der *Sony SRS-LSR100, ein tragbarer Funklautsprecher für TVs, der heute 109,99 Euro kostet. Er war erst einmal zum gleichen Preis erhältlich und kostet fast 20 Euro weniger als bei der Konkurrenz. Wer dagegen eine einfache Soundbar sucht, die Bluetooth-fähige 2-Kanal-Soundbar *Sony HT-SF150 kostet heute 89,99 Euro und damit fast 9 Euro weniger als bei der Konkurrenz. Wer etwas mehr ausgeben möchte, die *Sony HT-RT4, eine 5.1-Soundbar mit hohen Lautsprechern gibt es heute für 249,99 Euro, 58 Euro weniger als bei anderen Anbietern.

Noch mehr „Umpf“ gefällig? Dann lohnt ein Blick auf das *Sony HT-ZF9. Die WLAN-fähige Soundbar mit Dolby-Atmos/DTS:X-Zertifizierung kostet heute 499,99 Euro, ist allerdings zu dem Preis auch bei Ebay zu haben. Amazon hat von dieser Soundbar auch ein *Set mit zwei Sony SA-Z9R Rücklautsprechern. Damit wird die Soundbar zu einem echten 5.1-System. Das Set kostet 699,99 Euro, gegenüber dem Einzelkauf spart man 93 Euro.

Bei den reduzierten Speichermedien auf Amazon sollte man ganz genau auf den Preis achten – die Micro-SD-Speicherkarten von Sandisk sind beispielsweise kaum reduziert. Das *64-GByte-Modell für 11,99 Euro ist gerade einmal um einen Euro billiger als bei anderen Händlern. Der Rabatt liegt somit bei unter 8 Prozent. Die *128-GByte-Version ist sogar nur um gerade einmal 2 Prozent billiger als bei der Konkurrenz. Noch schlechter sieht es bei der *64-GByte-SD-Karte aus. Wer diese für 23,99 Euro bei Amazon kauft, zahlt sogar 9 Prozent (knapp 2 Euro) mehr.

Interessanter sind die USB-Flashlaufwerke. Das Modell *UltraFit mit 128 GByte wechselt heute für 19,99 den Besitzer. Der Preisvergleich zeigt eine Ersparnis von knapp 5 Euro und somit fast 20 Prozent.
Die *portable SSD mit 250 GByte für 69,99 Euro ist um 12 Prozent billiger als bei anderen Shops. Die Ersparnis liegt bei immerhin 10 Euro.

Der *Sandisk Dual-USB-Stick mit 64 GByte, USB-3.0- und USB-C-Schnittstelle kostet heute 17,99 Euro. Ein Blick in den Preisvergleich zeigt, dass dies zwar gut 10 Prozent unter dem nächstbesten Preis liegt, die Einsparung beträgt aber nur 2 Euro.

Satte 89 Euro spart man heute beim Kauf der tragbaren *SSDFestplatte WD My Passport mit 2 TByte Speicherplatz. Der Preisvergleich offenbart einen realen Rabatt von ordentlichen 17 Prozentpunkten.

Wassersprudler von Sodastream gelten bei Amazon als besonders beliebt, gerade wenn sie im Angebot sind. Heute gibt es gleich vier davon reduziert. Allerdings zeigt unser Preis-Check, dass nur einer nie günstiger war. Die Preise bei den anderen sind zwar nicht schlecht, führen aber bei kaum einen Schnäppchen-Profi zu erhöhtem Puls.

Am höchsten ist der Rabatt noch beim *Sodastream Easy Vorteilspack mit einem Zylinder, zwei 1-l-Pet-Flaschen, zwei 0,5-l-Pet-Flaschen und sechs Sirup-Proben. Dieser kostet 59,99 auf Amazon und 59,90 Euro bei Comtech. Damit erreicht er seinen bisherigen Tiefstpreis. Zuvor kostete das Set knapp 70 Euro (minus 14 Prozent). Den Wassersprudler gibt es *auch als Promopack im Set mit zwei Gläsern statt der zwei 0,5-l-Flaschen für ebenfalls 59,99 Euro. Das ist zwar momentan sein günstigster Preis, bei anderen Händlern kostet dieses Set mindestens 65 Euro (minus 8 Prozent). Der Preisvergleich zeigt jedoch, dass es regelmäßig um die 60 Euro kostet und diese Marke sogar schon ein paar Mal unterbot.

Den gleichen *Sodastream Easy mit nur einer 1-l-Flasche und einem Zylinder verkauft Amazon im Tagesangebot für 49,99 Euro. Das ist zwar günstig, aber nicht günstiger als andere. Der Preisverlauf zeigt, dass es das Produkt schon einmal für 46 Euro gab.

Wer sein Leitungswasser lieber in Glasflaschen aufsprudeln möchte, sollte sich den *mySodapop Sharon Up Glaskaraffen Wassersprudler genauer anschauen. Er kostet heute 55,55 Euro und ist damit minimal günstiger als bei der Konkurrenz. Der Preisverlauf zeigt jedoch, dass er gerade in letzter Zeit gerne mal für knapp 50 Euro den Besitzer wechselte. Schnäppchen-Jäger sollten warten.

Seit Tagen bewirbt Media Markt massiv die *Aktion Weihnachtsgeschenkt. Dabei legt Media Markt zu bestimmten Produkten beim Kauf ein weiteres kostenfrei dazu. Das funktioniert auch online und führt teilweise zu beachtlichen Rabatten. So kostet der 55-Zoll-Fernseher Sony KD-55XF8505 mit 4K-Auflösung, HDR10 und HLG 999 Euro. Media Markt legt hier noch eine PS4 Slim 500 GByte im Wert von 270 Euro drauf. Für beide zusammen zahlt man sonst mindestens 1145 Euro (minus 13 Prozent).

Auch wer zwei kompakte Digitalkameras zum Beispiel als Weihnachtsgeschenk sucht, macht hier einen richtig guten Deal. So kostet die Canon Ixus 185 mit 20 Megapixeln und einem achtfachen optischen Zoom 88 Euro. Beim Kauf legt Media Markt noch eine weitere dazu. Sonst kosten zwei dieser Kameras im Netz mindestens 160 Euro (minus 45 Prozent).

Für 179 Euro verkauft Media Markt die AVM Fritzbox 7490 und legt noch ein AVM Fritzfon C5 Mobilteil (55 Euro) bei. Einzeln gekauft würden die Teile sonst mindestens 220 Euro (minus 18 Prozent) kosten. *Zu den Angeboten geht es hier.

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Bestenliste: die Top 5 Video-Drohnen für unterwegs

Mit der richtigen Drohne ist es selbst für Anfänger einfach, beeindruckende und ruckelfreie Videos aus der Vogelperspektive einzufangen. Wir haben die fünf besten Reise-Quadcopter in einer Bestenliste zusammengefasst.

Beim professionellen Einsatz von Drohnen sind Bildqualität und Handling die beiden wichtigsten Kaufkriterien. Für ambitionierte Hobby-Drohnen-Piloten sind allerdings auch Packmaße und Preis entscheidend.

In der Vergangenheit haben wir zahlreiche Drohnen mit HD-Kamera getestet, als Videodrohne sind die meisten Modelle allerdings vollkommen ungeeignet. Zwar ist es sogar mit billigen Spielzeugdrohnen grundsätzlich möglich, Luftbilder zu schießen. Deren Qualität reicht allerdings nicht ansatzweise an die beeindruckenden Aufnahmen heran, die uns in sozialen Medien und im Fernsehen regelmäßig begegnen. Das liegt an der Tatsache, dass Multicopter dauernd in Bewegung sind. Ist die Kamera nicht mit einem Gimbal stabilisiert, wackelt das Videobild. Selbst Fotos werden unscharf und unbrauchbar. Da hilft nicht mal die Stabilisierung per Software – ohne Gimbal sind. Multicopter für anspruchsvolle Luftaufnahmen schlicht ungeeignet. Ein gutes – beziehungsweise schlechtes – Beispiel dafür ist der frische Mantis Q von Yuneec (Testbericht).

Neben der Bildqualität ist vor allem das Flugverhalten entscheidend bei der Auswahl der Video-Drohne. Wer sich auf seine Luftaufnahmen konzentrieren möchte, braucht GPS, Barometer und optische Sensoren. Nur hält der Copter auch bei Wind seine Position und Höhe. Sogar vorgeplante Flüge und automatisierte Verfolgungen ist mit den meisten Modellen möglich. Dank GPS kommen solche Drohnen im Notfall selbstständig zum Startpunkt zurück – ein beruhigendes Extra für die teure, fliegende Kamera.

Weitere wichtige Kaufkriterien sind die Flugzeit und die maximale Reichweite. Billige Drohnen bleiben häufig mit einer Akkuladung nicht mal zehn Minuten in der Luft. Das ist viel zu kurz für ambitionierte Luftaufnahmen. In Deutschland ist es zwar nicht zulässig, Drohnen außerhalb der Sichtweite zu steuern, trotzdem muss die Reichweite ausreichend hoch sein. Das ist nicht nur dann interessant, wenn man im Ausland filmen will, sondern auch, um eine zuverlässige Verbindung zu garantieren. Nichts ist beim Fliegen nerviger, als Bild- oder gar Steuerausfälle aufgrund einer schlechten Datenverbindung.

Die beste Kamera ist immer die, die man tatsächlich dabei hat. Das gilt sowohl am Boden als auch in der Luft. Profi-Modelle wie die DJI Inspire haben zwar eine herausragende Bildqualität und sehr gute Flugeigenschaften, sind aber sperrig. Wer seine Drohne im Rucksack oder dem Reisegepäck transportieren will, sollte deshalb zu einem kleinen oder klappbaren Modell greifen.

Die Multicopter aus unserer Top-Liste erfüllen all diese Punkte. Modelle wie die oben genannte Mantis Q (Testbericht) oder der Hubsan H507A X4 (Testbericht) mit GPS können zwar einiges davon; aufgrund der schlechten Bildqualität haben wir sie aber nicht in die Bestenliste aufgenommen.

Die im Sommer 2018 vorgestellte Mavic-2-Serie von DJI ist derzeit die beste Drohne für unterwegs. Neben hervorragenden Flugeigenschaften und einer Flugzeit von knapp 30 Minuten überzeugen die kompakte Größe und die ausgesprochen hohe Bildqualität. Die Rundum-Sensorik zur Hinderniserkennung und die automatisierten Flugmanöver funktionieren sehr gut und sind auch für erfahrene Piloten eine echte Bereicherung. Ein weiterer Vorteil der gesamten Mavic-Reihe ist das reichhaltige Angebot an passendem Zubehör.

Entscheidende Unterschiede zu den Vorgängermodellen sind die extrem hohe Reichweite von bis zu fünf Kilometern, die sehr gut funktionierende automatische Verfolgung von Objekten und die große Anzahl an automatisierten Flugmanövern. Außerdem ist die Mavic 2 das einzige Modell von DJI, welches bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zuverlässig funktioniert. So unwichtig dieses Detail klingt, für Aufnahmen im Winter ist dieser Punkt nicht zu vernachlässigen.

Bis auf die Kameras sind die beiden angebotenen Mavic-2-Varianten absolut identisch. Wer sein Hauptaugenmerk auf Fotos und höchstmögliche Bildqualität legt, sollte zum Modell Mavic 2 Pro (Testbericht) mit der Hasselblad-Kamera greifen. Diese liefert dank des 1-Zoll-Bildsensors und der variablen Blende die etwas bessere Fotoqualität. Wer flexibler arbeiten möchte und die Drohne vor allem für Videoaufnahmen braucht, sollte zur etwas günstigeren Mavic 2 Zoom(Testbericht) mit verstellbarer Brennweite greifen. Sie ist ihren Preis wert.

Zum ausführlichen Testbericht der Mavic 2 Zoom.

Zum ausführlichen Testbericht der Mavic 2 Pro.

Auf Platz zwei der Bestenliste landet die deutlich kleinere und nur halb so schwere Mavic Air von DJI. Deren Bildqualität ist bis auf den optischen Zoom mit der des Topmodells Mavic 2 Zoom vergleichbar. Auch sonst hat die verhältnismäßig günstige Mini-Drohne einiges zu bieten. Neben GPS und Barometer sind beispielsweise vorwärts und rückwärts gerichtete optische Sensoren zur Hinderniserkennung vorhanden. Automatisierte Flugmanöver beherrscht die Air genauso wie die automatisierte Rückkehr zum Startpunkt.

Einzig die geringe Flugzeit von nur knapp 20 Minuten und die geringere Reichweite von maximal 2 Kilometern unterscheiden diesen Quadcopter von den restlichen Mavic-Modellen. Wer mit diesen Einschränkungen gut leben kann, der bekommt mit der Air einen extrem kompakten Quadcopter mit hoher Bildqualität und einem erstklassigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Air ist besonders für Einsteiger eine sehr gute Wahl.

Zum ausführlichen Testbericht der Mavic Air.

Ganz knapp hinter der Air kommt die älteste Drohne unserer Top-Liste, die Mavic Pro. Als DJI das Modell im Jahr 2016 auf den Markt brachte, war der diese Art von Quadcopter ein echtes Novum. Die Ur-Mavic war zu diesem Zeitpunkt der einzig kompakte Multicopter mit vernünftiger Steuerung, Kamera und GPS. Mit dem Klappsystem der Ausleger und der guten Flugzeit von fast 30 Minuten setzt der Hersteller damals neue Maßstäbe. Nicht umsonst gibt es zahlreiche Klone der ehemals besten Drohne für unterwegs.

Bei der Anzahl der automatisierte Flugmanöver und der Ausstattung muss sich die Mavic Pro gegenüber den beiden Erstplatzierten geschlagen geben. Sie verfügt zwar über eine nach vorne gerichtete Hinderniserkennung, im Rückwärtsflug ist sie allerdings blind. In Sachen Bildqualität kann sie ebenfalls nicht mit den neueren Modellen mithalten.

Dank großartiger Flugeigenschaften, 4K-Auflösung und ordentlicher Bildqualität ist das Modell trotzdem immer noch sehr interessant. In Sachen Batterielaufzeit und der Reichweite von bis zu vier Kilometern ist sie der Mavic Air sogar überlegen. Wer eine gute und bezahlbare Video-Drohne mit einer großen Reichweite sucht, sollte bei der stark reduzierten Mavic Pro zuschlagen.

Die Facelift-Version, die Mavic Pro Platinum, ist etwas leiser und bleibt drei Minuten länger in der Luft als die Ur-Mavic. Der höhere Preis macht die Platinum-Version allerdings weitgehend uninteressant. Wer über 1200 Euro Budget übrig hat, sollte besser bei der Mavic 2 Zoom zuschlagen.

Zum ausführlichen Testbericht der DJI Mavic Pro Platinum.

Mit der Video-Drohne Anafi hat der französische Hersteller Parrot einen ernstzunehmenden DJI-Konkurrenten ins Feld geschickt. Der Quadcopter ist nicht nur sehr kompakt, er überzeugt durch gute Flugeigenschaften und eine ordentliche Bildqualität. Die Flugzeit ist mit 25 Minuten ebenfalls gut. Was uns beim Test wirklich gut gefallen hat, ist die geringe Lautstärke der Drohne. Im Testfeld ist kein anderes Modell annähernd so leise unterwegs.

Während die Top-Drohnen alle mit einem Drei-Achs-Gimbal arbeiten, nutzt Parrot eine Kombination aus Zwei-Achs-Gimbal und elektronischer Bildstabilisierung. Im Zusammenspiel mit dem optischen Zoom sind damit tolle Aufnahmen möglich. Verglichen mit den unseren Top-3-Modellen schwächelt Bildqualität leicht, besonders bei sportlichen Manövern.

Die Anzahl der automatischen Flugmodi ist ebenfalls geringer. Flugdauer, Reaktionsgeschwindigkeit und die Reichweite sind mit den anderen Modellen vergleichbar. Auf eine optische Hinderniserkennung muss man allerdings vollkommen verzichten. Für erfahrene Piloten ist das unproblematisch, für Anfänger ist das Fehlen der Sensorik ein echter Minuspunkt.

Wer sich für die verhältnismäßig einfach ausgestattete Anafi entscheidet, sollte unbedingt auf den Preis achten. Die UVP von knapp 700 Euro erscheint uns, verglichen mit den Mavics, zu hoch. Ein Blick auf die Bestpreisentwicklung zeigt allerdings einen inzwischen angepassten Preis von unter 550 Euro. Dies erscheint weitaus realistischer und macht die Parrot Anafi zu unserem Low-Budget-Tipp.

Zum ausführlichen Testbericht der Parrot Anafi.

Die DJI Spark ist das einzige Modell in der Top-List ohne klappbare Ausleger. Aufgrund der geringen Abmessungen und der guten Ausstattung eignet sie sich trotzdem gut als Reisebegleitung. Neben ein paar automatischen Flugmanövern stehen unter anderem GPS und eine nach vorne gerichtete Hinderniserkennung zur Verfügung.

Wer möchte, steuert die Video-Drohne alleine per Handzeichen. Mit etwas Übung klappt das erstaunlich gut – ein echter Ersatz für die optional erhältliche Fernsteuerung ist es trotzdem nicht. Wer das volle Potential nutzen will, sollte sich unbedingt zusätzlich den Handsender zulegen.

Ähnlich wie bei der Anafi ist hier lediglich ein Zwei-Achs-Gimbal verbaut. Die Videoauflösung ist mit 1080p allerdings geringer als bei allen anderen Drohnen unserer Top-Liste. Die Fotos und Videos der Spark müssen sich trotzdem nicht verstecken. Die Bildqualität ist insgesamt gut.

Die Flugzeit ist mit lediglich 16 Minuten geringer als bei der Konkurrenz. Die Reichweite ist mit der von DJIs Mavic Air vergleichbar. Wer auf 4K-Auflösung und maximale Reichweite verzichtet, bekommt mit der DJI Spark eine gute und günstige Video-Drohne für unterwegs.

Zum ausführlichen Testbericht der DJI Spark.

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Carrera Bahn 132 im Test: Autorennen wie früher

Die 132-Serie von Carrera bringt Autorennen ins Zimmer. Wir testen das Set „80’ Flashback” und sind vom Fahrgefühl begeistert.

Ist der Unterschied zwischen Carrera Go und Carrera 132 wirklich so krass? Nachdem wir das kleine Mario-Kart-Rennset getestet hatten, waren wir nicht sicher, ob die klassische Carrera-Bahn mit neuen Ansätzen wie Anki Overdrive (Testbericht) mithalten kann. Nach dem Test der großen Bahn ändert sich diese Einstellung: Ja, Carrea Bahnen rocken noch immer.

Für den Test nutzen wir das Starter-Set „80’ Flashback” aus der digitalen 132-Serie von Carrera. Enthalten sind die Streckenteile inklusive zweier Spurwechsel, die kabellosen Handregler samt passender Ladeschiene, die zentrale Control Unit sowie einiges an Kleinzeug. Mit dabei sind auch zwei klassische Fahrzeuge, der Ford Capri Turbo Gruppe 5 Team Zakspeed Würth-Kraus Klaus Ludwig DRM sowie der BMW M1 Procar Lotus Martini Mario Andretti Nr.1.

Die Fahrzeuge sind liebevoll gestaltet und man merkt, dass Carrera die Lizenzen ernst nimmt. Anders als bei Anki Overdrive (Testbericht) oder den Drift Cars (Testbericht) ziehen sich zahlreiche offiziell lizenzierte Autos durchs Programm. Unser Preisvergleich listet 238 verschiedene Fahrzeuge, die zu Carrera 132 kompatibel sind – da sollte jeder ein passendes Auto finden. Neben der Verarbeitung gefallen uns die Sollbruchstellen sowie das einfache Zerlegen der Autos. Spoiler oder Spiegel sind so konzipiert, dass man sie abnehmen kann. Die Autos lassen sich zudem einfach aufschrauben um Komponenten wie die Reifen, Felgen oder sogar den Motor auszutauschen. Das erhöht die Lebensdauer der kleinen Modelle enorm und freut Tuner.

Carrera-typisch ist der Aufbau an sich problemlos, der Teufel steckt aber im Detail. Die verschiedenen Streckenstücke lassen sich einfach zusammenschieben, damit sie wirklich gut halten, sollte man aber noch die zusätzlich beigelegten Plastikstifte einsetzen. Das verlängert die Aufbauzeit enorm, zu zweit waren wir inklusive der Anbringung einiger Seitenbanden gut eine Stunde beschäftigt. Dazu gleich eine Warnung: die 132-Systeme brauchen viel Platz. Unser Set, 80’ Flashback, belegt gut 3 × 1,80 m an Fläche, entsprechend sollte man vorher für genügend Platz sorgen.

Das Anschließen an den Strom ist gewohnt simpel. Es gibt ein Netzteil, das die komplette Bahn versorgt. Die kabellosen Handregler müssen aufgeschraubt, die Batterie eingesetzt und wieder verschlossen werden. Bis auf einen kleinen Schraubenzieher braucht es kein Werkzeug.

Das Koppeln der Autos mit dem jeweiligen Handregler ist ebenfalls simpel und in der Anleitung gut erklärt. Überhaupt ist die gedruckte Anleitung kurz, bringt aber alle Punkte und Funktionen mit wenigen Worten zum Ausdruck.

Weniger spaßig ist das Aufräumen der Bahn. Es braucht teilweise sanfte Gewalt, um die Teile wieder zu trennen. Dank der zusätzlichen, entnehmbaren Plastikstreifen geht es einfacher als bei der Mario-Kart-Bahn, bei häufigem Auf- und Abbau brechen aber leicht Teile ab. Das ist ein typisches Carrera-Problem, das unter anderem die Leute im Freeslotter-Forum mit zahlreichen ausdruckbaren 3D-Modellen angehen.

Die größte Überraschung in unserem Test ist die Steuerung der großen Carrera-Autos im Vergleich zu den Mario Karts aus dem letzten Test. Zwischen den beiden Systemen liegen Welten – obwohl das Prinzip gleich ist. Doch die größeren Fahrzeuge reagieren ganz anders auf den Handregler als die kleinen Karts. Das gilt nicht nur für die Beschleunigung, sondern auch für die Kurvenfahrten. Mit dem richtigen Gefühl im Finger kann man spektakulär um die Kurven driften, ohne dass die Fahrzeuge aus der Leitlinie fliegen.

Besonders spaßig sind die Spurwechsel. Dazu muss man kurz vor der Schiene den Daumentaster am Handregler drücken (oder man schummelt und hält ihn dauerhaft gedrückt). Fährt das Fahrzeug über den Sensor der Weiche, schaltet diese mechanisch um und leitet den Wagen auf die andere Spur.

Die Steuerung ist so simpel, dass man sie schnell lernt. Schnell tastet man sich an die Kurven und geraden heran und probiert aus, wie weit man gehen kann. Das endet meist in mehr oder weniger spektakulären Abschüssen und Unfällen, wenn man aber eine Kurve mit hoher Geschwindigkeit nimmt, ist das ungemein befriedigend.

Ein Leser hat es im Test zum Anki Overdrive ziemlich treffend formuliert: „Auf der Carreraschiene muss man sich wie im Rennsport an die optimalen Brems- und Beschleunigungspunkte herantasten” und diese Aussage können wir zu hundert Prozent bestätigen. Gerade das macht die große Motivation bei der Carrera 132 aus. Wo wir bei der kleinen Mario-Kart-Bahn nach ein paar Runden irgendwie keine Lust mehr hatte, machen selbst 100 Runden auf der großen Bahn immer noch Laune.

In unserem Test wurde die Langzeitmotivation durch zwei weitere Dinge enorm positiv beeinflusst: Die Weichen zum Spurwechsel sowie autonom fahrende Autos. Denn die Carrera-132-Bahn kann mehrere Autos mit einer fest eingestellten Geschwindigkeit um die Bahn fahren lassen. So simpel das klingt, diese fahrenden Hindernisse sorgen für zusätzliche Spannung in den Rennen. Mehrfach kam es vor, dass einer der Spieler hinter dem deutlich langsameren Geisterauto hing und ihn Spieler zwei einfach überholen konnte.

Es gibt aber auch ein paar negative Punkte. So ist es nur schwer zu erkennen, welches Auto beziehungsweise welcher Fahrer gerade vorne liegt. Wir nutzten zwar den optional erhältlichen Runden-Tower, doch da nicht ersichtlich ist, welcher Handregler (und damit Spieler) P1 oder P2 ist, bringt das nicht wirklich viel. Noch unübersichtlicher wird es, wenn vier oder mehr Spieler beteiligt sind. Denn weitere kabellose Handregler lassen sich problemlos anbinden, doch gibt es keine anderen Farben als Gelb und Rot für die Daumenauflagen. Hier hätten wir uns mehr Auswahl gewünscht, um die Regler besser voneinander trennen zu können.

Für den Anfang sollte man sich ein fertiges Set holen. Carrera bietet zahlreiche unterschiedliche Kombinationen in der 132-Reihe an, im Grunde gibt es aber nur wenige Streckendesigns. Unser Tipp: In jedem Fall sollte eine oder besser mehrere Weichen zum Spurwechsel enthalten sein.

Danach ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks und des verfügbaren Platzes. Wir listen hier fünf Sets mit Spurwechsel und unterschiedlicher Fahrbahnlänge auf:

Beim Zubehör raten wir zuerst zu einem oder zwei weiteren Autos, allein um sie autonom auf der Strecke fahren zu lassen. Bei mehreren Spielern sollte man zusätzliche Handregler anschaffen, die mitgelieferte Control-Unit versteht bis zu sechs kabellose Regler an einem Empfänger. Billiger ist es, kabelgebundene Handregler zusätzlich anzustecken.

Das erste Set wird schnell zu klein werden, das zumindest ging es uns in der Praxis so. Zusätzliche Schienen sind aber günstig zu haben. Ansonsten gibt es spaßige Dinge wie Steilkurven oder Engstellen. Leider fehlen Loopings in diesem System. Achtung: Laut Carrera dürfen die digitalen Systeme nicht mit analogem Zubehör kombiniert werden. Beim Kauf muss man entsprechend darauf achten, dass die Komponenten zu Carrera 132 kompatibel sind.

Wer etwas anspruchsvoller werden will, kann eine Pit-Lane einführen und die Tank-Funktion der Autos aktivieren. Diese zählt den „Verbrauch” und der jeweilige Fahrer muss regelmäßig „auftanken”. Zudem gibt es mit AppConnect eine Möglichkeit, ein Tablet oder Smartphone per Bluetooth anzubinden. Die offizielle App ist dabei etwas holprig, alternativ raten wir, einen Blick auf die App Smartrace zu werfen. Diese wird von einem Drittentwickler betreut und bringt zahlreiche gute Funktionen mit.

Wir hätten vor dem Test nicht gedacht, was für einen Unterschied der Wechsel der Fahrzeuge und der Carrera-Bahn-Systeme bringt. Wo die Mario-Kart-Edition vielleicht ein paar Stunden nette Unterhaltung bringt, fesselt das 80’-Flashback-Set selbst Autorennmuffel an den Handregler.

Ja, man muss einiges an Geld für die Modelle und die Sets hinlegen, die sehr gute Verarbeitung und die cleveren Funktionen wie die Geisterautos sind es aber in jedem Fall wert. Der große Vorteil ist, dass man keine App installieren, keinen Account anlegen und keine Updates installieren muss.

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Ruggear RG850 Test: Outdoor-Handy mit toller Kamera

Das schlanke 350-Euro-Outdoor-Handy RG850 mit Android 8.1 Oreo und 4000-mAh-Akku hat eine überraschend gute Kamera. Ob sich ein Haken versteckt, verrät unser Test.

Obwohl es sich beim Ruggear RG850 um ein robustes Outdoor-Handy mit großem Akku und 6-Zoll-Display handelt, fällt es verhältnismäßig schlank und leicht aus. Die Abmessungen des Smartphones betragen 165 × 82,5 × 12,5 mm bei einem Gewicht von knapp 210 g. In der Hand liegt es – auch aufgrund der Carbonfaser nachempfundenen Rückseite – gut und angenehm. Gäbe es die entsprechende Info nicht auf der offiziellen Produktseite, wären wir wahrscheinlich von einer echten Carbonfaser-Rückseite ausgegangen.

Das Material des Gehäuses besteht größtenteils aus Kunststoff, der sich robust und wertig anfühlt. Links und rechts an den Seiten finden sich Aluminium-Elemente, jeweils mit in der Mitte eingelassenen Kunststoffstreifen. In diese Kunststoffstreifen sind rechts Power-Button und Lautstärkewippe integriert, links der Kartenslot. Die Taster auf der rechten Seite haben einen angenehmen Druckpunkt, den Kartenschacht bekamen wir im Test nur mit Mühe aus dem Gehäuse.

Zuerst muss dazu mit dem Sim-Removal-Tool eine Abdeckung gelöst werden, indem das Werkzeug in eine kleine Bohrung gesteckt und dann der Kunststoff-Schutz hochgehebelt wird. Dies war schon recht fummelig, aber auch den dann frei zugänglichen Kartenschacht mit spitzen Fingern herauszuziehen, entpuppte sich als kniffelig. Glücklicherweise wechselt man SIM- und Speicherkarte in der Regel nicht allzu häufig, dass wäre beim RG850 ein größerer Nervfaktor.

Auch die Kopfhörerbuchse oben am Smartphone hat eine Kunststoffabdeckung, diese lässt sich jedoch leicht und problemlos lösen. Der USB-C-Anschluss auf der Unterseite kommt ohne Abdeckung aus. Rechts davon ist der Lautsprecher des Smartphones untergebracht. Die Front-Kamera hat ihren Platz oberhalb des Displays rechts neben der Hörmuschel. Die mit der Kunststoff-Rückseite des Handys plan abschließende Hauptkamera hat der Hersteller oben links in der Ecke platziert.

Wie eingangs erwähnt, präsentiert sich das Ruggear RG850 für ein Outdoor-Smartphone verhältnismäßig handlich und bei Weitem nicht so klobig wie viele Geräte der Konkurrenz auf diesem Markt – beispielsweise das Land Rover Explore (Testbericht), das Ulefone Armor X (Testbericht) oder das Oukitel WP2 (Testbericht). Das einzige von uns bisher getestete Outdoor-Handy, das in Sachen Design eine ähnlich unauffällige Optik an den Tag legt, ist das Vernee V2 Pro (Testbericht). Für ein Gerät dieser Kategorie kann man beim Ruggear RG850 durchaus von einem schicken Smartphone sprechen, bei dem uns vor allem die griffige und sich angenehm anfühlende Rückseite im Carbonfiber-Stil gut gefällt.

Als Antrieb kommt beim Ruggear RG850 ein Snapdragon-430-Chip zum Einsatz. Die acht Kerne des Octacore-Prozessors takten maximal mit 1,4 GHz, der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß. Zur Speichererweiterung gibt es einen Micro-SD-Kartenslot, der in Form eines Hybrid-Schachts statt einer Speicherkarte auch eine zweite SIM-Karte aufnehmen kann. Im mobilen Internet unterstützt das Ruggear RG850 LTE, im WLAN funkt es nach 802.11 b, g und n. Zur Verbindung mit anderen Geräten gibt es Bluetooth 4.2, NFC unterstützt das Handy nicht.

Im Bereich der Navigation und Standortsbestimmung bietet das RG850 GPS, A-GPS, Beidou und GLONASS, außerdem einen digitalen Kompass. Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität von 4000 mAh, eine Schnellladetechnologie ist nicht an Bord. Nach IP68-Zertifizierung ist das Ruggear RG850 staubdicht und gegen Wasser (bis zu 30 Minuten in bis zu 1,20 Meter Tiefe) geschützt. Außerdem verspricht der Hersteller eine Fallfestigkeit aus einer Höhe von bis zu 1,50 Metern.

Zusätzlich erklärt Ruggear, dass das RG850 auch nach dem Militärstandard MIL-STD-810G getestet wurde. Ohne nähere Details ist diese Angabe allerdings wenig aussagekräftig: Mit MIL-Standard darf jeder Hersteller für Geräte prahlen, auch wenn nur einzelne wenige Kriterien dieses Standards erfüllt sind. Für die entsprechenden Testmethoden gibt es spezielle Kennziffern und Beschreibungen, die die meisten Hersteller jedoch schuldig bleiben. Auch Ruggear nennt beim RG850 keine konkreten Details – auf der Produktseite ist schlicht die Rede von „einer Belegung mit den MIL-STD-810G-Standard, die eine eine hervorragende Stabilität garantiert“.

Das 5,99 Zoll große Display des Ruggear RG850 löst 1440 × 720 Pixel auf und wird von Corning Gorilla Glass geschützt. Die Auflösung genügt für eine zufriedenstellend scharfe Darstellung, im direkten Vergleich zu höher auflösenden Displays aktueller Top-Smartphones merkt man dem Panel die etwas geringe Auflösung jedoch an. Der Bildschirm bietet eine im positiven Sinne neutrale Farbwiedergabe, eine gute Blickwinkelstabilität und leuchtet stark genug um sich auch bei hellen Lichtverhältnissen draußen nutzen zu lassen. Bei eingeschalteter Option „Handschuhmodus“ innerhalb der Display-Systemeinstellungen ist die Bedienung sowohl mit Handschuhen als auch mit nassen Fingern kein Problem. Die Erkennung von Eingaben funktioniert dann zwar nicht mehr ganz so präzise wie im Normalbetrieb, jedoch noch absolut zufriedenstellend.

Bei Outdoor-Smartphones liegt der Fokus in der Regel nicht auf den Kameras und damit verbunden einer außergewöhnlich guten Bildqualität. Was die Hauptkamera mit einer Auflösung von 12 Megapixeln und Autofokus angeht, waren wir vom Ruggear RG850 im Test jedoch positiv überrascht. Teils gelingen sehr ansehnliche Ergebnisse, die wir so bei keinem der bislang von uns getesteten Outdoor-Handys beobachten konnten. Bei guten Lichtverhältnissen zeigen sich Schärfe, Kontrast und Farbwiede sehr stimmig, Bilder wirken teils jedoch etwas überzeichnet, fast schon „geschönt“ im Vergleich zur Realität. Auch unter Lowlight-Bedingungen liefert die Hauptkamera noch brauchbare Ergebnisse, wobei Fokus und Auslöser in der Regel flott agieren. Die Videoqualität der mit maximal 1080p auflösenden Clips finden wir für ein Mittelklasse-Handy ordentlich. Die Frontcam mit 8 Megapixel Auflösung und Fixfokus hingegen liefert zwar brauchbare Ergebnisse, neigt aber ein wenig zu Überbelichtung. Die mit ihr geschossenen Bilder zeigen auch ab und an einen leichten Blaustich.

Im Antutu-Benchmark kommt das Ruggear RG850 auf knapp 60.000 Punkte – ein ordentlicher Wert für ein Mittelklasse-Smartphone. Auch in der Praxis kann die Performance überzeugen, das System läuft flott und flüssig. Selbst bei vielen gleichzeitig geöffneten Anwendungen kam das Handy bei uns im Test nicht ins Straucheln. Gut hat uns auch die Akkulaufzeit gefallen: Mit der 4000-mAh-Batterie kamen wir selbst bei starker Nutzung auf knapp zwei Tage.

Auch was die Robustheit des Handys angeht, hat sich das Ruggear RG850 in unserem Test keine Schnitzer erlaubt. Keiner unserer Belastungstests – Aussetzen von Schmutz und Staub in größerem Mengen, mehrmaligem längeren Untertauchen in bis zu 1,50 Meter Wassertiefe und einigen Falltests aus circa 1,50 Meter Höhe auf beispielsweise Waldboden und Beton – führten zu keinen nennenswerten Schäden.

Während das GPS-Signal im Freien präzise und genau funktionierte, konnte uns die Signalqualität im Inneren nicht überzeugen. Zwar bekamen wir ein solides Signal mit ausreichend vielen Satelliten, allerdings mit merklich geringerer Genauigkeit. Der Lautsprecher des Handys tönt zwar laut, allerdings nicht besonders wohlklingend. Die oberen Frequenzen dominieren und klingen dabei alles in allem dünn und etwas quäkig.

Beim Ruggear RG850 verzichtet der Hersteller fast gänzlich auf Anpassungen des installierten Betriebssystems in Form von Android 8.1 Oreo. Weder optisch noch in Bezug auf Software unterscheidet sich das OS auf dem RG850 von einem reinen Vanilla-Android. Auch Bloatware findet sich auf dem Outdoor-Smartphone keine. Der installierte Google-Sicherheitspatch war zum Testzeitraum allerdings nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit: Er stammte vom 5. Mai 2018.

Am Ruggear RG850 gefällt uns vor allem die für ein Outdoor-Smartphone außergewöhnlich gute Haupt-Kamera. Aber auch das recht schlanke und außerdem optisch und haptisch ansprechende Design hat bei uns einen guten Eindruck hinterlassen. Gemessen am Preis von aktuell um die 350 Euro gibt es am schicken Outdoor-Handy nur wenig Kritikpunkte. NFC könnte dem ein oder anderen fehlen und auch das Display dürfte gerne etwas höher auflösen. Davon einmal angesehen weiß das Ruggear RG850 zu gefallen.

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Test: Kindle Paperwhite 2018 – E-Reader mit Audible und IPX8

Der neue Amazon Kindle Paperwhite 2018 ist dünner, leichter, wasserdicht und kommt mit Audible. Wir haben den E-Reader im Test.

Der Amazon Kindle Paperwhite erhält 2018 ein umfangreiches Update. Wird aber auch Zeit! – werden sich viele E-Book-Fans denken. Schließlich ist sein letzter Refresh über drei Jahre her. Dabei ist der neue Amazon Kindle Paperwhite nun dünner und leichter, spielt Audible-Hörbücher über Bluetooth ab, kommt mit mehr Speicherplatz und erfüllt einen großen Wunsch vieler Nutzer – er ist wasserfest nach IPX8-Zertifizierung. Wir haben ihn nun seit einer Woche im Test und berichten hier von unseren Erfahrungen.

Der Amazon Kindle Paperwhite 2018 ist wasserfest nach IPX8. Laut Amazon überlebt das Gerät damit unter 2 m Wasser 60 Minuten, bevor Flüssigkeit eindringt. Das gilt jedoch nur für Süßwasser ohne Zusätze. Im salzigen Meer sollte der Paperwhite nicht in Kontakt mit Wasser kommen. Auch eine Badewanne mit Badezusätzen könnte kritisch sein. Dass der Kindle Paperwhite Kontakt mit Säure meiden sollte, muss kaum extra erwähnt werden.

Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch legten wir im Test das Paperwhite 2018 etwa 30 cm tief für 60 min ins Wasserbad. Trotz IPX8-Zertifizierung fühlt es sich irgendwie falsch an, ein elektronisches Gerät unter Wasser zu tauchen. Dem Paperwhite 2018 machte der Tauchgang nichts aus. Zwar führte das Wasser einige unbeabsichtigte Touch-Gesten durch. Doch sobald der E-Reader jedoch wieder trocken war, funktioniert alles reibungslos. Allerdings mussten wir schon ordentlich schütteln und klopfen, bis der letzte Tropfen aus dem offenen Micro-USB verschwand.

Beim Code IPX8 der Zertifizierung steht die erste Stelle, also das X, für die Staubdichtigkeit, die zweite Stelle, also die Nummer 8, für die Wasserfestigkeit. Das X bedeutet, dass das Gerät nicht auf seine Staubdichtigkeit getestet wurde. Amazon versicherte uns auf Nachfrage jedoch, dass es wie beim Vorgänger kein Problem sei, das Paperwhite 2018 zum Beispiel am Strand in den Sand zu legen.

Amazon hat auch an den Maßen geschraubt. So ist der neue E-Book-Reader mit 8,1 etwa 1 mm dünner als sein Vorgänger. Außerdem wiegt er mit 182 g in der WLAN- und 191 g in der 4G-Variante weniger als sein Vorgänger mit 205 g, beziehungsweise 217 g. Diese Gewichtsersparnis von 23 g, beziehungsweise 26 g mag wenig erscheinen. Allerdings halten die meisten den E-Reader beim Lesen mit zwei oder drei Fingern an einer Ecke fest. Aufgrund der Hebelwirkung machen sich so auch schon wenige Gramm bemerkbar und lassen die Hand weniger schnell ermüden.

Bei der Rückseite hat sich wenig getan. Nach wie vor sorgt der gummierte Kunststoff für einen guten Halt in der Hand. Trotzdem hätten wir uns an dieser Stelle ein hochwertigeres Material gewünscht. Die Vorderseite ist nun plan. Dadurch verfängt sich nicht nur weniger Schmutz, sie sieht auch deutlich moderner aus.

Aufgrund der leicht geschrumpften Maße passen die Hüllen des alten Paperwhite nicht mehr. Für den Test des Kindle Paperwhite 2018 schickte uns Amazon eine Klapphülle in Bordeaux mit. Sie besteht zu großen Teilen aus festem Leder. Die Schale, welche das Kindle umschließt, ist aus Kunststoff.

Die Lederhülle sitzt sehr fest und sicher am Paperwhite. Seine Klappe schließt über Magnete zuverlässig, bei einem Sturz öffnet sie sich nicht schon in der Luft, sondern erst mit dem Bodenkontakt. Auf Wunsch klappt sie sich zum besseren Lesen komplett nach hinten um und hält auch dort ihre Position über Magnete. Beim Öffnen und Schließen der Klappe schaltet sich das Gerät selbstständig an und wieder aus. Im geschlossenen Zustand sind sowohl Lade-Port, als auch On-/Off-Taster erreichbar.

Insgesamt bietet sie einen zuverlässigen Schutz, ist jedoch mit 40 Euro vergleichsweise teuer. Auch Dritthersteller bieten für das Paperwhite Hüllen an, die ebenfalls das Gerät zuverlässig schützen, aber deutlich günstiger sind.

Amazon hat den Speicher im Vergleich zum Vorgängermodell auf 8 GByte verdoppelt. Wer will, kann gegen einen Aufpreis auch eine Variante mit 32 GByte kaufen. Dabei werden sich die allermeisten sehr schwer damit tun, den Speicher allein mit E-Books voll zu bekommen.

Sinnvoll ist die Version mit 32 GByte vor allem für all jene, die die neue Audible Hörbuch-Funktion nutzen und die Audio-Dateien dafür auf dem Gerät Speicher wollen. Das von uns heruntergeladene Hörbuch „Der Insasse“ von Sebastian Fitzek dauert 9 Stunden und 13 Minuten und belegt etwa 250 MByte auf dem Gerät. Hochgerechnet passen also weit über 100 Hörbücher vergleichbarer Länge auf das Paperwhite 2018.

Für die Wiedergabe der Hörbücher benötigt der E-Reader eine Bluetooth-Box (Vergleichstest Outdoor Bluetooth-Boxen) oder Bluetooth-Kopfhörer. Eine 3,5-mm-Klinkenbuchse besitzt der Paperwhite 2018 nicht. Im Test funktioniert die Bluetooth-Verbindung anstandslos. Auffällig war die hohe maximale Lautstärke des Geräts.

Wenn in der Amazon-Cloud ein und dasselbe Buch als E-Book und als Hörbuch gespeichert ist, synchronisiert Amazon den Lese-, beziehungsweise Hörfortschritt mit allen Geräten. MP3-Dateien gibt der Paperwhite 2018 von Haus aus nicht wieder. Man wolle den Nutzer nicht unnötig mit zusätzlichen Features überhäufen und ablenken, begründete Amazon auf Nachfrage diese Entscheidung.

So richtig Sinn ergibt Audible für Kunden von Amazon Unlimited, denn sie können viele Hörbücher ohne weitere Kosten nutzen. Natürlich verkauft Amazon wie gewohnt Hörbücher und die dazugehörigen E-Books über ihren Online-Shop oder direkt auf dem E-Book-Reader.

Das Display ist im Vergleich zum Vorgänger unverändert. Das macht nichts. Denn noch immer ist es eines der besten am Markt. Das 6-Zoll-Display löst mit 300 ppi auf, einzelne Pixel sind so kaum auszumachen, alles ist sehr scharf. Das Schutzglas auf dem Display ist entspiegelt, selbst bei direkter Sonneneinstrahlung ist alles sehr gut zu erkennen. Auch die Blickwinkel sind nach wie vor hervorragend. Beim Umblättern auf die nächste Seite schimmert nur in seltenen Fällen Schrift der zuvor gelesenen Seite durch.

Das Paperwhite 2018 nutzt für die Beleuchtung des Displays nun fünf statt bisher vier LEDs, um das Display gleichmäßiger auszuleuchten und eine höhere maximale Helligkeit zu erzielen. Im Test fielen uns nur beim ganz genauen Hinschauen Unterschiede auf. Egal mit fünf oder vier LEDs, die Ausleuchtung ist hell und gleichmäßig, unangenehme Lichthöfe gibt es keine.

Über einen Helligkeitssensor verfügt das Kindle Paperwhite 2018 nicht. Im Sonnenlicht muss man nach wie vor daran denken, die Displaybeleuchtung auszuschalten, um nicht Akkuladung zu verschwenden.

Ähnlich wie beim deutlich teureren Kindle Oasis, hätten wir uns auch hier schmalere Displayränder gewünscht. Auch vermissen wir nach wie vor physische Tasten zum Umblättern – ebenfalls bei Oasis vorhanden. Wer beim Paperwhite umblättern will, tippt dafür in den äußeren Bereich einer Buchseite auf dem Touchscreen.

Die Akkulaufzeit soll mit sechs Wochen bei täglich 30 min gleichgeblieben sein. Hochgerechnet kommt der Paperwhite 2018 so laut Amazon auf 21 Stunden Dauernutzung. Im Test schrumpfte die Akkuladung nach einer Stunde Betrieb auf mittlerer Helligkeit um 5 Prozentpunkte, was die Herstellerangabe zur Akkulaufzeit im Grunde bestätigt. Das ist eine beachtliche Leistung, schließlich ist das Gerät etwas dünner, leichter und heller als sein Vorgänger. Zum Laden setzt der E-Book-Reader nach wie vor auf Micro-USB statt USB-C.

Mit dem Kindle Paperwhite 2018 führt Amazon Nutzerprofile für Schriftart, -ausrichtung und -größe ein. Diese neue Funktion wird genauso wie der leicht angepasste Homescreen auf allen Kindle-Geräten ab dem Kindle Paperwhite 6. Generation (2013) ausgerollt.

Ansonsten zeigt sich die Nutzerführung wie von anderen Kindle-Geräte gewohnt durchdacht und logisch. Wer beim Lesen ein Wort markiert, bekommt direkt dazu den passenden Duden-, oder Wikipedia-Eintrag angezeigt. Auf Wunsch übersetzt der Kindle Paperwhite sogar.

Im Buch blättert ein Druck auf die rechte oder linke Seite vor, beziehungsweise zurück. Ein Druck auf den oberen Bereich führt in die Optionen, um zum Beispiel die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung in 24 Stufen anzupassen.

Wie bei Kindle-Geräten üblich, greift der Paperwhite für neue Bücher oder Hörbücher auf dem Amazon-Shop zu. Wer E-Books mit einem Amazon-fremden Format darauf lesen will, muss die Dateien umständlich umwandeln und auf dem Paperwhite speichern – einer der großen Nachteile aller Kindle-Geräte.

Der Amazon Kindle Paperwhite 2018 kostet mit 8 GByte Speicher knapp 120 Euro. Mit 32 GByte Speicher fallen 150 Euro an, für die 32-GByte-Variante mit 4G LTE 230 Euro. Amazon bietet auch wieder passende Hüllen an. Sie kosten je nach Ausführung zwischen 30 und 50 Euro.

Beim Kindle Paperwhite 2018 hat Amazon vor allem einen Nutzerwunsch umgesetzt: Der E-Book-Reader ist nun wasserfest nach IPX8. Damit soll er in 2 m Tiefe 60 min durchhalten, bevor Wasser eindringt. Toll für alle, die den Paperwhite gerne am Pool, am Meer oder in der Badewanne nutzen.

Er ist im Vergleich zum Vorgänger etwas dünner und leichter geworden, um ihn länger mit einer Hand ermüdungsfrei halten zu können. Wirklich entscheidend ist das jedoch nicht und fiel im Test kaum auf. Ebenfalls kaum aufgefallen ist die etwas bessere Ausleuchtung und die erhöhte maximale Helligkeit.

Für das nächste Mal wünschen wir uns ähnlich wie beim aktuellen Kindle Oasis ein größeres Display, schmalere Displayränder, physische Blättertasten und hochwertige Materialien auf der Rückseite.

Ein Wechsel von der Vorgängergeneration ist für die meisten Anwender nicht nötig, vor allem weil das Display gleich geblieben ist. Selbst mit nochmal älteren Kindle-Paperwhite-Versionen werden viele nach wie vor zufrieden sein. Aber einen Wechsel will Amazon auch nicht unbedingt. Schließlich verdient Amazon an der eigenen Kindle-Hardware traditionell wenig, ihr Geschäftsmodell fußt auf der Nutzung der Reader und dem Kauf von E-Books.

Einen guten Grund zum Wechseln gibt es dann doch: Sollte das alte Paperwhite ins Wasser fallen und Schaden nehmen, können E-Book-Fans getrost zum neuen Modell greifen.

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