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Microsoft Edge für Android bekommt AdBlock-Integration

Microsoft hat gestern eine weitere Beta für Microsoft Edge unter Android veröffentlicht. Mit dem Update hält eine umstrittene Funktion in den Browser Einzug, nämlich die Integration von AdBlock Plus.

Der Microsoft Edge-Browser unter Android erlaubt somit das Blockieren für Werbung im Internet, was für viele Nutzer sicherlich eine praktische Neuerung ist. Anwender können auf diese Weise auch Werbung vor Videos blockieren, darunter auch auf YouTube. Pop-Ups, welche selbst auf seriösen Seiten am Smartphone leider immer häufiger geworden sind, gehören somit der Vergangenheit an.

AdBlock Plus in Microsoft Edge

AdBlock Plus ist als Werbeblocker nicht unumstritten, denn einerseits blockiert das Plugin standardmäßig nicht alle Werbung und andererseits betreibt der Hersteller der Software eine eigene Werbeplattform. In den Einstellungen unter Inhalte blockieren kann AdBlock Plus ab sofort aktiviert werden. Momentan findet sich die Funktion nur in der Beta von Microsoft Edge, allerdings rechnen wir damit, dass reguläre Nutzer das Feature schon sehr bald erhalten werden.

Microsoft Edge wird damit zu den wenigen Browsern unter Android gehören, die eine eingebaute Funktionalität zum Blockieren von Werbung bieten. Google hatte ein entsprechendes Feature in Chrome getestet, es allerdings nie final ausgerollt. Zudem hatte Google die Werbung im Web nie konsequent und vollständig blockiert. Von den größeren Anbietern hatten nur Opera und Mozilla Werbung auf dem Smartphone blockieren können. Microsoft ist tatsächlich der erste große Anbieter, der sich dafür auch einen großen und sehr bekannten Partner holt. Das deutsche Unternehmen hinter AdBlock Plus wird schon sehr bald als Option in Edge zur Verfügung stehen.

Microsoft Edge für Android ist unter dem folgenden Link zum Download aus dem PlayStore erhältlich.

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USB-Platte Buffalo Drivestation Velocity 3 TByte im Test

Buffalo liefert mit der Drivestation Velocity eine externe Festplatte mit USB-3.0. Wir testen, wie schnell die Platte ist.

Buffalo hält sich nicht mit Schnickschnack auf. Im Paket finden sich neben der Festplatte ein Netzteil sowie ein USB-3.0-Kabel. Buffalo nutzt den USB-Typ-B-Stecker. Dieser ist deutlich dicker als etwa der flachere Typ Micro-B beim Verbatim Store 'n' Save (Testbericht), sitzt dafür aber stabil. Bei der Software sieht es ähnlich sparsam aus: Die auf der Platte hinterlegten Daten sorgen für ein nettes Icon im Explorer, außerdem gibt es ein Verschlüsselungstool. Eine ausgewachsene Backup-Lösung liegt nicht bei.

Für den Test schicken wir die 3-TByte-Variante der Drivestation Velocity durch den h2benchw-Benchmark der Kollegen von der c’t. Die anderen Produkte dieser Linie sind technisch identisch, lediglich die Größe der Festplatte ändert sich.

Die Leistung der externen Festplatte liegt im soliden Mittelfeld. Sie ist deutlich schneller als die Verbatim-Festplatte, liegt aber hinter dem Modell von Intenso (Testbericht). Im Test fiel uns allerdings auf, dass die Festplatte kontinuierlich hörbar ist, sobald sie per USB am PC angeschlossen ist. Da ist die Konkurrenz leiser!

Die Drivestation Velocity von Buffalo ist ein solides externes Laufwerk, das im Betrieb allerdings deutlich zu hören ist. Die Übertragungsraten sind für einen externen Datenspeicher ordentlich.

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Moto G6 Plus im Test: schnelle Kamera, schwacher Akku

Das Moto G6 Plus kommt mit einer Dual-Kamera und einem großen 5,9 Zoll Display zum Preis von 299 Euro auf den Markt. Damit ist es das teuerste Modell aus der Moto-G-Reihe. Wir haben getestet, wie sich das Smartphone im Alltag macht.

Im Lieferumfang des Moto G6 Plus ist all das dabei, was es auch bei den zwei kleinen Brüdern Moto G6 Play (Testbericht) und Moto G6 (Testbericht) gibt. Das Smartphone kommt gut verpackt in einer Schutzhülle aus Kunststoff zum Kunden. Sie ist für das Telefon maßgefertigt und für’s Erste als Schutz vollkommend ausreichend.

Darüber hinaus liegen noch ein Kabel mit USB-C und ein Schnellladegerät bei. Zum Auswerfen des Dual-SIM-Kartenhalters ist ein Werkzeug notwendig, das gibt es dazu. Was ist noch dabei? Kleine Handbücher für den Erststart und Hinweise zur Herstellergarantie.

Das Motorola Moto G6 Plus ist ein Smartphone des mittleren Preissegments. Dafür ist die Verarbeitungsqualität überraschend hoch. Alle Übergänge zwischen den Materialien sind nahtlos und ohne sichtbare Spaltmaße. Das Telefon ist aus Glas und Metall gefertigt und bietet ein Gehäuse mit Nanobeschichtung, das die Elektronik vor Spritzwasser schützt.

Die Rückseite des Moto G6 Plus ist an der linken und rechten Seite abgerundet. Dadurch liegt das 167 g schwere Smartphone trotz einer Höhe von 160 mm gut und sicher in der Hand. Die Bedienung mit einer Hand ist bei einer Breite von 75,5 mm nur schwer bis gar nicht möglich.

Im Moto G6 Plus sitzt eine Dual-Kamera, ähnlich wie das Moto G6. Unschön zu sehen: Die Kamera-Einheit ragt deutlich aus dem Gehäuse heraus. Im Alltag ist das zwar nicht störend, aber legt man das Telefon flach auf den Tisch, gibt es eine nach unten zum Mikrofon verlaufende Schräge, sodass man eher von einem keilförmigen statt rechteckigen Design sprechen kann.

Der Fingerabdrucksensor des Moto G6 Plus sitzt auf der vorderen Seite. Er arbeitet zuverlässig und schnell. Er entsperrt nicht nur das Telefon, sondern dient auch Bedienfeld für weitere Funktionen: Optional ersetzt er die Bildschirm-Bedienfelder und arbeitet mit Gesten wie Wischen für zurück, oder länger festhalten für Sperren. Diese Art der Bedienung ist intuitiv, nimmt jedoch etwas Gewöhnungszeit in Anspruch. Der daraus resultierende Vorteil: Es bleibt mehr Platz zum Darstellen von Inhalten übrig, weil die On-Screen-Tasten wegfallen.

Von allen drei Smartphones der neuen Moto-G6-Reihe ist das Plus-Modell das leistungsfähigste. Im Inneren arbeitet ein Snapdragon 630 mit 4 GByte RAM. Der Prozessor mit acht Kernen hat eine Taktfrequenz von bis 2,2 GHz. Bei der alltäglichen Nutzung mit mehreren gleichzeitig laufenden Apps liefert das Moto G6 Plus eine souveräne Leistung ab. Es arbeitet flüssig und verzögerungsfrei. An seine Grenze kommt das Telefon jedoch bei hochauflösenden 3D-Spielen mit erhöhter Bildwiederholfrequenz. Die Leistung in diesem Bereich ist aber noch ausreichend, ähnlich verhält es sich bei der dreidimensionalen Bildverarbeitung mit Details, Schatten und Licht. Das Moto G6 Plus ist eben kein Top-Smartphone wie das LG G7 Thinq (Testbericht) oder das Oneplus 6 (Testbericht).

Im Bewertungssystem Antutu Benchmark erreicht das Moto G6 Plus 90.000 Punkte. Damit ist es rund 26 Prozent schneller als sein kleiner Bruder, das Moto G6 mit 71.000 Punkten. Im Stresstest bewahrte das Moto G6 Plus einen kühlen Kopf und zeigte eine konstante Leistungsstabilität an. Die Temperatur stieg von 25 auf 33 Grad Celsius an.

Der Speicher des Telefons ist 64 GByte groß. Nach Abzug von Betriebssystem und vorinstallierten Apps bleiben dem Nutzer 49,8 GByte übrig. Der Speicher lässt sich erweitern: Zeitgleich zu einer Speicherkarte im Format Micro-SD nimmt das Moto G6 Plus zwei Nano-SIM-Karten auf. Entscheiden, ob man die Dual-SIM-Funktion nimmt oder Speicher erweitert, muss man sich nicht. Die im Test verwendete Micro-SDXC mit 400 GByte funktionierte tadellos. Welche Speicherkarte die beste für Android ist, haben wir ausführlich getestet: Kaufberatung & Test: Welche MicroSD-Karte für Android?

Der Akku des Moto G6 Plus hat eine Kapazität von 3200 mAh. Das sind 200 mAh mehr der kleine Bruder Moto G6. Das heißt aber nicht, dass die Akkulaufzeit auch besser ist. Im Gegenteil: Statt fast zwei Tage hält die Plus-Variante lediglich einen vollen Arbeitstag aus. Im Test mit einem kontinuierlich laufenden Videostream über WLAN bei maximaler Display-Helligkeit hält das Moto G6 Plus nicht mehr als sechs Stunden. Das sind 43 Prozent weniger als das Moto G6. Das Schnellladegerät lädt den festeingebauten Akku in durchschnittlich einer Stunde und 45 Minuten auf.

Das größte Unterscheidungsmerkmal des Moto G6 Plus gegenüber den anderen zwei Moto-G6-Smartphones ist das Display: Statt 5,7 misst die Anzeige 5,9 Zoll in der Diagonalen. Außerdem ist die Auflösung gegenüber dem Moto G6 Play um 125 Prozent höher. Der Bildschirm des Moto G6 Plus ist hell und hat eine Lichtstärke von 597 Candela pro Quadratmeter.

Das Moto G6 Plus schießt Fotos mit einer Dual-Kamera, ähnlich wie das Moto G6. Die zwei Objektive lösen 5 und 12 Megapixel auf. Im Gegensatz zum kleineren Modell ist die Blende bei der Plus-Variante größer und damit lichtstärker: f/1,7 statt f/1,8. Unterschiede sind bei nächtlichen Aufnahmen zu erkennen.

Überzeugen kann die Kamera des Moto G6 Plus mit ihrem schnellen Fokus: Motive stellt sie schnell scharf und vermeidet dabei den Pump-Effekt, der beispielsweise bei High-End-Smartphones wie dem LG G7 Thinq (Testbericht) sichtbar ist.

Die zweite Kamera hat eine Assistenzfunktion. Sie ermöglicht das Aufnehmen von Fotos mit unscharfem Hintergrund. Der produzierte Effekt ist sehr ordentlich, wie auch der Rest der Bilder. Fehler sind bei feineren Elemente zu erkennen, wie Ästen oder Grashalmen. Die Unschärfe lässt sich nachträglich in der Foto-App anpassen, diese Flexibilität ist super.

Auf dem Moto G6 Plus ist ab Werk Android in der Version 8.0 Oreo installiert. Schöner wäre die aktuellere Version 8.1 Oreo. Der Sicherheits-Patch auf dem Telefon ist vom 1. April 2018. Lenovo und Motorola wollen sicherheitsrelevante Updates in einem monatlichen Intervall ausliefern. In der Praxis klappt das nicht immer termingerecht.

Die zum Einsatz kommende Oberfläche des Smartphones ist Vanilla UI von Google, leichte optische Anpassungen gibt es allerdings. Das Moto G6 Plus ist leider mit Bloatware ausgestattet – darunter finden sich Apps wie Linkedin, Microsoft Outlook und Dolby-Audio-Equalizer. Die Applikationen lassen sich leider nicht komplett deinstallieren, sondern nur ausblenden.

Das Moto G6 Plus hat einige Funktionen sowie Gesten zur Steuerung, zum Beispiel Wischen mit drei Fingern, um einen Screenshot zu machen, oder das Telefon zweimal schnell um die vertikale Achse drehen, um die Kamera zu starten. Diese Möglichkeiten empfinden wir für sinnvoll. Erreichbar sind sie über die Moto-App im Hauptmenü.

Das Moto G6 Plus ist nur leicht besser als das Moto G6. Unser Fazit deshalb: Kaufen Sie lieber das mittlere Modell und sparen Sie sich die 40 Euro. Die marginal bessere Performance ist nicht signifikant. Auch das um 0,2 Zoll größere Display schafft wenig Mehrwert.

Das Moto G6 liegt deutlich besser in der Hand und verspricht eine längere Akkulaufzeit. Der einzige Grund, der für den Kauf des Moto G6 Plus spricht, ist die leicht lichtstärkere Kamera.

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Vergleichstest: acht Windows-Laptops bis 500 Euro

Wir vergleichen acht Windows-Laptops, Convertibles und 2-in-1-Devices in der Preisklasse bis 500 Euro.

In den vergangenen Monaten haben wir insgesamt acht Laptops, Convertibles und 2-in-1-Devices auf Herz und Nieren getestet. Fast alle Geräte zeigen, dass man in der Preisklasse bis 500 Euro ordentliche Technik bekommt, der Käufer aber auch nicht zu viel erwarten darf. Wer auf der Suche nach einem nicht allzu teuren Windows-Laptop ist, der dürfte in unserem Vergleichstest fündig werden.

An herkömmlichen Laptops finden sich in unserem Vergleichstest vier Geräte. Das Lenovo Ideapad 320 (Testbericht) bekommt man schon ab circa 415 Euro, obwohl es als Besonderheit eine dedizierte Grafikkarte an Bord hat. Das Business-Notebook Dell Vostro 15 (Testbericht) kostet in der günstigsten Ausführung knapp 500 Euro, es gibt das Device aber auch in besser ausgestatteten Ausführungen zu Preisen von bis zu 800 Euro. Trekstors Billig-Ultrabook Primebook P14 (Testbericht) geht schon ab 380 Euro über die Ladentheke, der Mac-Book-Air-Clone Chuwi Lapbook Air (Testbericht) ist ab knapp 400 Euro zu haben.

Beim Medion Akoya E3215 (Testbericht) handelt es sich um ein Notebook mit umklappbarem Display, also ein sogenanntes Convertible. Beim Acer Switch 3 (Testbericht) hingegen handelt es sich um ein Tablet mit ansteckbarer Tastatur im Stile des Surface-Tablets von Microsoft. Der aktuell günstigste Straßenpreis liegt bei 385 Euro. Auch das Chuwi Surbook 12.3 (Testbericht) und das Chuwi Surbook Mini (Testbericht) 10.8 (ab 340 Euro erhältlich) sind Geräte im Surface-Formfaktor.

In vielen unserer Testkandidaten arbeitet ein N4200-Prozessor von Intel (Lenovo Ideapad 320, Trekstor Primebook P14, Medion Akoya E3215 und Acer Switch 3), in einigen auch ein etwas schwächerer N3450-Chip von Intel (Chuwi Surbook Mini 10.8, Surbook 12.3 und Chuwi Lapbook Air 14.1). Den stärksten Prozessor in unserem Testfeld hat das Dell Vostro 15, einen Core-i5-Chip. Auch an Arbeitsspeicher gibt es hier mehr als bei den meisten Mitbewerbern: 8 GByte RAM hat das Business-Notebook verbaut. Nur beim Chuwi Lapbook Air finden sich noch 8 GByte RAM, beim Chuwi Surbook 12.3 sind es 6 GByte Arbeitsspeicher. Bei allen anderen Laptops aus unserem Vergleichstest waren 4 GByte RAM verbaut.

Wenig verwunderlich sticht das Dell Vostro 15 mit seinem Core-i-Prozessor und der dedizierten Grafikkarte in Sachen Performance etwas hervor. Das Gerät läuft spürbar schneller als die Geräte mit N-4200- und N-3450-Prozessor. Für Office-Aufgaben, Surfen, Videos schauen und alle weiteren die Hardware nicht übermäßig fordernden Aufgaben ist deren Performance jedoch völlig ausreichend und zufriedenstellend. Größere Unterschiede zwischen den verschiedenen Geräten mit N-4200- und N-3450-Prozessor konnten wir bezüglich ihrer Leistung nicht feststellen.

SSDs gibt es beim Dell Vostro 15 (256 GByte und SD-Kartenleser), beim Lenovo Ideapad 320 (128 GByte und SD-Kartenleser) und beim Medion Akoya E3215 (64 GByte und microSD-Slot). Flash-Speicher haben das Trekstor Primebook P14 (64 GByte plus microSD-Slot und Erweiterungsslot für ein M.2-SSD-Modul), das Chuwi Lapbook Air (128 GByte und microSD-Slot), das Acer Switch 3 (64 GByte und microSD-Slot) und das Chuwi Surbook Mini 10.8 (64 GByte und microSD-Slot). USB-Typ-C-Ports nach USB-3.0-Standard finden sich bei allen Testkandidaten.

Ein wirklicher Langläufer war keiner unserer Testkandidaten. Das Dell Vostro 15 und das Trekstor Primebook P14 hielten immerhin bis zu acht Stunden durch, das Chuwi Lapbook Air 14.1 und das Medion Akoya E3215 bis zu sieben Stunden. Maximal sechs Stunden waren beim Chuwi Surbook Mini 10.8 drin und bis zu fünf bei Lenovo Ideapad 320 und Acer Switch 3.

Das Lenovo Ideapad kommt mit der geringsten Display-Auflösung in unserem Vergleichstest, nur 1366 × 768 Pixel sind es auf 15,6 Zoll. Abgesehen vom Chuwi Surbook 12.3 mit 2736 × 1824 Pixel auf 12,3 Zoll kommen alle anderen Geräte mit Full-HD-Auflösung. An Display-Diagonale gibt es beim Dell Vostro 15 15,6 Zoll, beim Trekstor Primebook P14 14,1 Zoll, beim Chuwi Lapbook Air 14.1 ebenfalls 14,1 Zoll, beim Medion Akoya E3215 13,3 Zoll, beim Acer Switch 3 12,2 Zoll und beim Chuwi Surbook Mini 10.8 10,8 Zoll.

Wirklich vom Hocker gehauen hat uns keines der Displays, in dieser Preisklasse fanden wir das gebotene jedoch im Großen und Ganzen zufriedenstellend. Am schlechtesten schnitt das Dell Vostro 15 ab, das sowohl, was Farbwiedergabe als auch Blickwinkelstabilität angeht, nicht überzeugen konnte. Auch beim Lenovo Ideapad gibt es einen größeren Kritikpunkt: Die geringe Auflösung macht sich in Sachen Schärfe negative bemerkbar. Bei den restlichen Laptops waren Farbwiedergabe und Blickwinkelstabilität gut und die maximale Helligkeit meist ausreichend um das Gerät auch im freien nutzen zu können.

Zwei Geräte stachen ob eines Features aus der Testreihe heraus: Sowohl das Dell Vostro 15 als auch das Chuwi Lapbook Air 14.1 haben eine jeweils gut funktionierende Tastaturbeleuchtung. Beim Lapbook Air 14.1 gibt es allerdings einen kleinen Haken: Das China-Gerät gibt es nur mit QWERTY-Layout. Was prinzipiell die Tastaturen angeht, kamen wir mit allen Geräten gut zurecht. Natürlich gibt es natürlich Unterschiede im Detail und auch ist das Tippgefühl eine sehr individuelle Sache. Hier lohnt es sich, vor dem Kauf das entsprechende Gerät vorher einmal anzutesten. Beim Vostro 15 und beim Ideapad 320 gibt es jeweils einen eigenen Ziffernblock rechts neben der Tastatur.

Während alle Tastaturen bei uns im Test gut abgeschnitten haben, sieht es bei den Touchpads etwas anders aus. Ob ihres schwammigen Verhaltens beim Lenovo Idapad 320, dem Chuwi Lapbook Air 14.1 und dem Acer Switch 3 konnten wir bei diesen Geräten nur gut mit verbundener Maus arbeiten. Sehr gut haben uns die Touchpads beim Medion Akoya E3215 und beim Dell Vostro 15 gefallen, während der Mausersatz beim Trekstor Primebook P14 zufriedenstellend funktionierte. Außer Konkurrenz, was Tastatur und Touchpad angeht, sind in unserem Vergleichstest das Chuwi Surbook Mini 10.8 und Surbook 12.3. Leider stand uns für den Test die ansteckbare Tastatur mit Touchpad nicht zur Verfügung.

Gemessen am Preis ist bei uns keiner der Laptops in der Preisklasse bis 500 Euro wirklich durchgefallen, auch wenn nur drei Geräte mit „gut“ (Trekstor Primebook P14, Chuwi Lapbook Air und Medion Akoya E3215), der Rest mit „befriedigend“ (Acer Switch 3, Chuwi Surbook Mini 10.8, Chuwi Surbook 12.3 und Dell Vostro 15) und „ausreichend“ (Lenovo Ideapad 320) abgeschnitten haben.

Letztendlich spielt die größte Rolle, welche Anforderungen der Nutzer an einen Windows-Laptop stellt. Alle Devices in unserem Testfeld haben ausreichend Performance und brauchbare Tastaturen. Weiterhin zählt dann natürlich, welcher Formfaktor gewünscht ist und wie wichtig die Punkte Touchpad, Display, Speicher und Akkulaufzeit sind. Wirklich verkehrt macht man in Anbetracht des verhältnismäßig niedrigen Preises mit keinem der von uns getesteten Laptops etwas.

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AVM Powerlan-Set 1206WE im Test: solide Leistung mit Mesh

Wo WLAN nicht durch Wände kommt, kann Powerlan helfen. Wir testen das AVM Fritz Powerline 1206WE WLAN, das das Netzwerk erst ins Stromnetz einspeist, und an anderer Stelle wieder WLAN zur Verfügung stellt.

Für den Einstieg in Powerline macht ein Set Sinn: Es braucht sowieso zwei Adapter; die Geräte sind im Set meist günstiger als einzeln und garantiert zueinander kompatibel. Den Anfang unserer Testreihe macht das AVM Fritz Powerline 1206WE WLAN. Dieses besteht aus einem WLAN-fähigen Powerline-Adapter (Fritz Powerline 1206E) sowie einem passenden Gegenstück, dem Fritz Powerline 1220E. Letzter hat kein WLAN, dafür aber eine Durchschleifsteckdose. Daten jagt das Set mit theoretischen 1.200 Mbps durch die Stromleitung. Das WLAN verspricht 802.11n bis 400 Mbps und 802.11ac bis 866 Mbps, dazu kommt eine Gigabit-LAN-Buchse.

Der Mesh-fähige AVM Fritz Powerline 1260E Adapter eignet sich besonders, wenn bereits eine Mesh-fähige Fritzbox zum Einsatz kommt, wie beispielsweise 7490, 7580 oder 7590. Dann sind Hardware, Optik, Funktionalität und Mesh-Bediener-Software besonders gut aufeinander abgestimmt.

Ein Hinweis: Powerlan setzt auf die bestehende Stromleitung. Von deren Qualität, Leitungsführung und sonstigen Rahmenbedingungen hängt ab, wie gut die Datenübertragung in der Praxis klappt. Zudem können Komponenten im Stromnetz stören – alle Informationen dazu haben wir im Artikel Kaufberatung: Powerlan für stabiles Internet im Garten zusammengestellt.

Die beiden weiß-roten AVM-PLC-Adapter 1220E und 1260E haben einen markanten Wiedererkennungswert für all jene, die schon die anderen weiß-roten Produkte aus der Fritz-Familie kennen. Das kompakte Hochglanz-Plastik-Design wirkt frisch und freundlich; die Verarbeitung ist robust und solide. Die jeweils drei grünen LEDs der beiden Adapter sind hell und daher auch aus einigen Metern Abstand gut erkennbar. Neben den beiden Adaptern liegen im Paket zwei Netzwerkkabel sowie die Anleitung.

Ein gedrucktes Handbuch erklärt die Installation des AVM Fritz Powerline 1260E WLAN Sets in gepflegter, deutscher Sprache:

  1. Zuerst den WLAN-losen AVM 1220E in eine 230-Volt-Steckldose stecken und per LAN-Kabel mit einem Internet-Router verbinden. In unserem Falle war der Router eine AVM Fritzbox 7590 mit dem Fritz OS Version 06.92.
  2. Den WLAN-fähigen PLC-Adapter AVM 1260E ebenfalls in eine 230-Volt-Dose stecken und warten, bis die grüne LED dauerhaft leuchtet.
  3. Am Router, in unserem Falle also an der Fritzbox 7590, den Connect/WPS-Taster drücken, um die Anmeldebereitschaft am Router auszulösen.
  4. Eine Sekunde lang auf den Connect-Taster des PLC-Adapters 1260E drücken.

Die LEDs der Fritzbox 7590 und des Powerline-Adapters 1260E blinkten noch eine kurze Weile, danach waren die Geräte gekoppelt.

Sobald die grüne LED am AVM 1260E nicht mehr blinkte, war der Powerline-to-WLAN-Adapter in das Mesh-Netz der Fritzbox 7590 eingebunden. Das heißt unter anderem: Der 1260E hat automatisch, ohne unser Zutun, den SSID-Funk-Netz-Namen (Harry 7590) sowie den WPA2-Netzwerk-Schlüssel der Fritzbox 7590 übernommen. Die vorhandenen WLAN-Endgeräte (etwa Sony XZ Premium und LG V30) konnten sich direkt mit den Zugangsdaten am neuen PLC-Adapter 1260E anmelden, sowie zwischen diesen beiden Funk-Stationen hin und her wechseln.

Für den Test des Powerlan-Durchsatzes nutzen wir einen ähnlichen Testaufbau wie bei den WLAN Repeatern (Grundlagen-Artikel): Der VDSL-Router, eine Fritzbox 7590, steht im Dachgeschoss. Dort wird der Adapter AVM Fritz Powerline 1220E direkt am Router angeschlossen. Ein Stockwerk tiefer steckt der AVM Fritz Powerline 1260E am Stromkreis, greift das Datensignal ab und verteilt es per WLAN auf die umliegenden Zimmer und Stockwerke. Wir messen an sieben Messpunkten die WLAN-Stärke des Routers und des PLC-Adapters. Gemessen wird die mittlere Netto-Geschwindigkeit, nicht die maximalen Spitzen.

Die zwei roten Kurven (und Zahlen-Kolonnen) in der Messgrafik zeigen den internen Daten-Speed zwischen dem WLAN-Router und dem Handy. Die steilere Mess-Kurve zeigt den Verlauf in der 5-GHz-Zelle, die flachere in der 2,4-GHz-Zelle. Die weißen Kurven (und Werte) zeigen die LAN-Geschwindigkeit zwischen AVM FRITZ!Powerline 1260E und dem WLAN-Handy bei 2,4 und bei 5 GHz. Offenbar verstehen sich AVM 1260E und LG V30 besonders gut bei 5 GHz, was die höhere der beiden weißen Kurven zeigt.

Die Daten zeigen schön, wie der Powerline-WLAN-Adapter die Bereiche des Wohnraums abdeckt, die der Router nicht mehr erreicht. Gerade im 5-GHz-Bereich punktet die Powerline-Kombo.

Das Bild ändert sich ein wenig bei der Messung des VDSL-Durchsatzes. Der VDSL-Anschluss erreicht knapp 50 Mbps, der Powerline-WLAN-Adapter von AVM kann die Maximalgeschwindigkeit weitertragen als der Router selbst. Selbst im Erdgeschoss ist noch ein ordentlicher Durschatz vorhanden, in den Keller reicht das Signal allerdings nicht.

Interessant sind die Ergebnisse im Vergleich zu den WLAN-Repeatern AVM 310 (Testbericht) oder dem AVM 1750E (Testbericht). Beide reichen zwar weiter (Daten fließen bis in den Keller), allerdings ist der Durchsatz der Powerline-Alternative deutlich höher.

Für Powerline braucht man mindestens zwei Adapter. Schon deshalb ist der Stromverbrauch höher als bei einem einzelnen Repeater. Nach Abschluss der Koppelung über eine Steckdosen-Leiste zogen die beiden Powerline-Adapter AVM 1220E und AVM 1260E zusammen gut 9,2 Watt aus unserem Messgerät. Dabei war auch schon unser Mess-Handy LG V30 mit dem 1260E per WLAN verbunden und aktiv am VDSL-Surfen.

In der gleichen Testumgebung benötigte der AVM FRITZ!WLAN Repeater 310 im Standby nur knapp 1,5 Watt. Beim aktiven VDSL-Surfen waren es knapp 1,8 Watt.

Egal ob nun PLC-Adapter AVM 1220E & AVM 1260E oder WLAN-Repeater AVM 310: Diese Geräte brauchen kein externes Netzteil, weil sie direkt in der 230-Volt-Steckdose stecken. Zieht man sie aus der Dose heraus, dann geht ihr Stromverbrauch garantiert auf 0,00 Watt zurück. Einen gesonderten Ein-Aus-Schalter haben sie allesamt nicht.

Beim AVM FRITZ!Powerline 1260E WLAN Set sticht vor allem die schöne Integration ins Mesh-Heimnetz einer aktuellen Fritzbox ins Auge: Dort sieht man, welches Endgerät mit welcher Geschwindigkeit mit dem PLC-Adapter 1260E verbunden ist. Auch der Komfort der automatischen Übernahme wichtiger Einstellungen wie Single-SSID und WPA2-Key mittels Drücken von zwei Hardware-Tastern ist enorm praktisch.

Reicht ein einfacher Repeater nicht aus, dann ist ein AVM FRITZ!Powerline 1260E WLAN Set vor allem für Besitzer einer Mesh-fähigen Fritzbox eine Überlegung wert.

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