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Gute Kombi: Hot Wheels entwickelt Rocket League RC-Autos


Das könnte eine Kooperation werden, die Sinn macht und eigentlich auf der Hand liegt. Das beliebte Fußball-Auto-Game Rocket League und Hot Wheels entwickeln eine “echte” Version des Spielehits, das zu Weihnachten in den Handel kommen soll….

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SoundSport Free: True Wireless von Bose im Test

Das True-Wireless-Headset SoundSport von Bose bietet laut Hersteller „naturgetreuen und kraftvollen Spitzenklang“. Das darf man bei einem Preis von knapp 200 Euro auch erwarten. Davon abgesehen richtet es sich mit wasserabweisenden Materialien und spezieller Technik für guten Sitz ausgestattet vor allem an Sportler. Wie sich das Bluetooth-Headset in der Praxis macht, zeigt unser Testbericht.

Die In-Ears sitzen zum Transport und beim Aufladen in einer stabilen Kunststoff-Box mit integriertem Akku. Auf der Vorderseite gibt es neben dem Druckknopf zum Öffnen des Deckels fünf LEDs, die den Ladestand der integrierten Batterie anzeigen. Hinten befindet sich der Micro-USB-Anschluss zum Aufladen. Innerhalb der Box gibt es für jeden Ohrhörer weitere Status-LEDs, die das Aufladen beziehungsweise den Ladestand des Akku im Inneren anzeigen. Die einzelnen Ohrstöpsel halten magnetisch in der Box.

Die Bedienelemente sind aufgeteilt. Am linken In-Ear befindet sich nur ein Taster, der die Bluetooth-Verbindung für schon einmal verbundene Abspielgeräte umschaltet. Rechts gibt es zwei Lautstärketasten und einen Multifunktions-Button.

Case und Ohrhörer hinterlassen einen robusten Eindruck, die Verarbeitungsqualität von beiden Komponenten ist gut. Allerdings wirken die Hörer ein wenig klobig.

Wie leider oft bei True-Wireless-Kopfhörern, nennt der Hersteller kaum technische Details. Einzig die schon erwähnten Abmessungen finden sich auf der Produktseite unter Technische Daten. Die Information, dass (Lithium-Ionen-)Akkus auch eine Rolle spielen – ohne Angabe der Kapazität der Batterien – haben wir uns hingegen irgendwie schon gedacht.

Bose zufolge laufen die Hörer mit einer Ladung bis zu fünf Stunden; der Energiespeicher der Transportbox lädt sie zweimal komplett wieder auf. In der Praxis soll also eine Gesamtlaufzeit von um die 15 Stunden drin sein. Klingt gut, und die positive Überraschung: Das haben wir im Test auch annähernd erreicht.

Zum Lieferumfang gehören neben einem Ladekabel noch Ohrpassstücke in insgesamt drei Größen. Bose nennt diese StayHear+ und spendiert ihnen biegsame Silikon-Flügel, die sich natürlich an die Ohrwölbung anpassen sollen. Dank IPx4-Zertifizierung sind die SoundSport Free gegen Schweiß und Wasser geschützt.

Wie bei anderen True-Wireless-Ohrhörern (Vergleichstest) gibt es auch bei Bose ein integriertes Mikro. Es sitzt im rechten Stöpsel. Telefonieren und das Nutzen der Sprachassistenten von Apple und Google sind ebenfalls möglich.

Zum Verbinden der SoundSport Free mit dem Smartphone gibt es eine spezielle App von Bose. Wer möchte, stellt Bluetooth-Verbindung auf herkömmliche Art und Weise her: Beim Herausnehmen aus der Box gehen die Ohrhörer automatisch in den Verbindungsmodus und sind in den Bluetooth-Einstellungen des Abspielgerätes auswählbar. Die App gibt nebenbei noch einen kurzen, aber sehr übersichtlichen Überblick auf die Bedienung des Headsets. Davon abgesehen findet der Nutzer in den Einstellungen des Programms noch ein ausführliches Benutzerhandbuch und eine Suchfunktion, die den letzten bekannten Standort des Headsets auf einer Karte anzeigt. Wer die Ohrhörer verlegt hat, kann über die App auch einen Signalton abspielen, um sie wiederzufinden – ähnlich wie bei den Bluetooth-Schlüsselfindern (Vergleichstest).

Die prinzipielle Bedienung ist simpel. Ein Druck auf den Multifunktionstaster startet oder stoppt die Wiedergabe, zweimal drücken springt zum nächsten, dreimal drücken zum vorherigen Titel. Gehen Anrufe ein, werden diese durch einmaliges Drücken angenommen respektive beendet. Um Siri oder Google Assistant auf dem Smartphone zu starten, hält der Nutzer den Multifunktions-Button etwas länger gedrückt. Die Knöpfe haben einen guten Druckpunkt und sind gut erreichbar.

Mit den StayHear+ getauften Ohrpassstücken samt Silikon-Flügeln haben wir im Test einen bombigen Sitz erzielt. Auch im Fitness-Studio, beim Joggen und Fahrrad fahren sollte es keine Probleme geben. Akustisch bieten die SoundSport Free das, was man von Bose erwartet: einen tollen, räumlichen Klang über das ganze Frequenzspektrum. Der Bass tönt fett, aber konkret, die Mitten klingen warm und angenehm, und die Höhen zeigen sich detailfreudig, ohne dabei zu spitz zu klingen.

Die Bose SoundSport Free eignen sich ob ihrer Vorzüge nicht nur für Sportler. Gut sitzende In-Ear-Kopfhörer kann man auch als Nicht-Sportler gut gebrauchen, der Klang des Headsets ist Oberklasse und die Laufzeit auch sehr gut. Für viele dürfte die Lautstärkeregelung direkt am Headset ein weiterer Pluspunkt sein, dies ist keinesfalls die Regel bei True-Wireless-Kopfhörern.

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Smartwatch Skagen Falster im Test: sexy und gut

Die erste reinrassige Smartwatch von Skagen wurde zusammen mit Fossil entwickelt und Anfang des Jahr auf der CES vorgestellt. Wir haben das Touchscreen-Modell des dänischen Herstellers mehrere Tage getestet und verraten, wie sich die Uhr im schlichten Design im Alltag schlägt.

Der Lieferumfang der Skagen Falster beschränkt sich auf die eigentliche Smartwatch und einen passenden Induktions-Lader. Der magnetisch haltende Adapter benötigt zusätzlich ein USB-Netzteil, welches nicht dabei ist.

Je nach verwendeter Stromquelle benötigt die Falster zwischen zwei und zweieinhalb Stunden, um den Akku wieder voll aufzuladen. Von der Nutzung einer Powerbank oder eines USB-Hubs zum Aufladen rät Skagen übrigens ab. Auf der Hersteller-Webseite heißt es: „Um Beschädigungen an der Uhr zu vermeiden, nur das im Lieferumfang enthaltene Ladegerät verwenden. Zum Laden keinen USB-Hub, USB-Splitter, Akkupack, keine USB-Y-Kabel oder andere Peripheriegeräte verwenden.” Wie das gehen soll, wenn kein Ladegerät dabei ist, konnten wir uns nicht erklären. Auf unsere Anfrage klärt Skagen die Frage umgehen auf: „Die auf der Produktseite verwendete Bezeichnung Ladegerät meint hier das Ladekabel. Für ein Aufladen über die Steckdose kann ein herkömmlicher USB-Adapter verwendet werden, wie man diesen auch von Smartphones kennt. Der Output des USB-Adapters sollte dabei maximal einen Output von 5V – 2A haben.

Die Skagen Falster ist sehr puristisch gehalten und wirkt sexy. Schnörkelloses Uhrengehäuse, schlichtes Lederarmband und Metall-Schließe: Mehr braucht es nicht, um gut auszusehen.

Das runde Gehäuse verfügt über einen Drucktaster und den von Fossil-Smartwatches bekannten Schnellverschluss für Wechselarmbänder. Das Edelstahlgehäuse misst 42 Millimeter im Durchmesser und ist 12 Millimeter dick. Die Falster trägt trotz des recht hohen Gewichts nicht auf und sitzt bequem am Handgelenk. Der Tragekomfort und die Verarbeitung gefallen uns gut. Die vorinstallierten Ziffernblätter sind ebenso schlicht gehalten wie das Uhrengehäuse selbst. Wer es auffälliger und bunter mag, kann jederzeit eigene Skins hinzufügen und diese nach seinen Vorstellungen individualisieren.

Die Falster ist IP67 zertifiziert und somit staub- und wasserdicht. Zum Schwimmen ist die Smartwatch allerdings nicht geeignet.

Im Inneren der Skagen Falster arbeitet ein Snapdragon-2100-Prozessor von Qualcomm. Dieser sorgt für ausreichend Rechenleistung und ermöglicht eine flüssige und ruckelfreie Bedienung per Touchscreen. Die auf Android-Wear-2.0 basierende Uhr hat einen Akku mit einer Kapazität von 300mAh. Die Batterielaufzeit beträg laut Datenblatt bis zu 24 Stunden. In unserem Test erreichen wir diesen Wert allerdings nicht; wir haben die Uhr aber auch verhältnismäßig stark beansprucht. Von früh morgens bis spät in die Nacht hält die Uhr aber bei unserem Einsatzszenario durch; selbst wenn sie viel genutzt und zum gelegentlich zum Spielen zweckentfremdet wurde. Zur Kommunikation mit iPhone oder Android-Smartphone setzt Skagen auf Bluetooth 4.1 und den energieeffizienten Standard Bluetooth Smart.

Die Skagen ist als smartes, modisches Accessoir gedacht und nicht als Fitness-Uhr. Es gibt weder GPS-Empfänger noch Pulsmesser. Zur Leistungsmessung ist lediglich ein Schrittzähler verbaut.

Das runde 1,19 Zoll große Display hat eine Auflösung von 390 x 390 Pixel und füllt das gesamte Ziffernblatt. Den abgeflachten, schwarzen Rand am unteren Ende der Anzeige („Flat Tire“, platter Reifen genannt), den die frühen runden Displays hatten, gibt es hier nicht mehr. Das Panel hat ein automatische Helligkeitsregelung und ist auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut abzulesen.

Die Touch-Empfindlichkeit ist gut, das Display reagiert zuverlässig auf jede Berührung. Lediglich die Nutzung der Touch-Tastatur frustriert. Die einzelnen Buchstaben sind derart eng aufgereiht, dass es beinahe unmöglich ist, mit den Fingern den Richtigen zu berühren. Tippen mit einem Touch-Stift klappt nur unwesentlich besser.

Um so energiesparend wie möglich zu arbeiten, zeigt die Uhr bei Nichtbenutzung lediglich eine grafisch stark abgespeckte und abgedunkelte Oberfläche ohne Sekundenzeiger an. Dank Panel auf OLED-Basis spart das tatsächlich Strom, denn im Gegensatz zu LCDs benötigten bei OLED-Anzeigen nur leuchtende Pixel Energie.

Sobald man das Handgelenk bewegt, um die Uhr zu betrachten, schaltet das Display automatisch auf normale Helligkeit und den voreingestellten Hintergrund. Das funktioniert sehr zuverlässig. Am Anfang irritiert der automatische Wechsel des Ziffernblattes, wir haben uns aber schnell daran gewöhnt.

Die Display-Auflösung ist ordentlich, aber sie müsste noch deutlich höher sein, damit man auch bei näherer Betrachtung keine Pixel mehr erkennt.

Auch für Nicht-Uhrenträger sind Smartwatches eine interessante Ergänzung zum Smartphone: Terminkalender checken, SMS lesen oder sehen, wer anruft: all das klappt mit der Skagen Falster problemlos. Allerdings muss das Smartphone immer in der Nähe sein, ohne Bluetooth-Verbindung und damit auch den Weg ins Internet geht nicht viel.

Als besonders praktisch empfinden wir vor allem die Fernsteuerungs-Funktionen. Wer sein Smartphone gerne verlegt, wird sich beispielsweise über die Telefon-suchen-App freuen. Ausgestattet mit passender Software steuert die Smartwatch auch die Kamera oder den Musikplayer des auf dem Handy.

Zur Orientierung auf einer Karte oder zum Lesen längerer Texte eignet sich die Falster weniger. Zwar funktioniert die Darstellung auf dem kleinen Display; komfortabel ist das nicht. Auch das Eintippen von Texten oder Nummern ist theoretisch möglich, macht aber keinen Spaß. Im Gegenteil: das Tippen auf dem Mini-Display frustriert.

Deshalb gibt es zusätzlich die Möglichkeit der Spracheingabe. Diese funktioniert erfreulich gut, solange die Hintergrundgeräusche nicht zu laut sind.

Die Falster ist aktuell nur mit schwarzem Edelstahlgehäuse erhältlich. Die Schnallen für die Befestigung des Armbands sind in unterschiedlichen Farben erhältlich. Unser Testmodell mit schwarzem Lederarmband ist mit schwarze Schnallen ausgestattet, die Varianten mit braunem Leder- oder mit silbernem Metallarmband haben silberne Schnallen. Am femininsten wirkt das Modell mit rosegoldenem Armband und gleichfarbiger Schnalle.

Die Bänder sind 20 Millimeter breit und können, dank Schnellwechselverschluss, innerhalb weniger Sekunden ausgetauscht werden.

Die Skagen Falster ist eine der schicksten Smartwatches, die wir bisher in den Händen hatten. Wer die Uhr hauptsächlich als Ergänzung zum Smartphone braucht, der wird mit der Falster sehr zufrieden sein. Die gute Verarbeitung, der helle gut funktionierende Touchscreen und die großzügige Akkulaufzeit sprechen klar für das Modell von Skagen.

Der größte Nutzen wird zusammen mit einem Android-Smartphone erzielt. Android Wear und Android OS funktionieren perfekt zusammen. Zwar ist die Falster auch mit dem iPhone kompatibel, doch sie leitet lediglich die Benachrichtigungen auf das Display weiter. Eine umfangreiche Steuerung ist wegen den fehlenden Schnittstellen nicht möglich.

Wer sportlich aktiv ist, sollte besser zu einem anderen Modell mit integriertem Pulsmesser und GPS-Empfänger greifen.

  • Vergleichstest: Smartwatches für das iPhone – welche kaufen?
  • Fossil Q Explorist (3. Gen) im Test: die beste Android-Smartwatch
  • Test: Skagen Hagen Connected – stylische Hybrid-Smartwatch
  • Test: Fossil Q Grant – Smartwatch im Hybrid-Design
  • Test: Emporio Armani Connected – modische Hybrid-Smartwatch
  • Fossil Q Marshal im Test: tolle Smartwatch mit kleinem Makel
  • TAG Heuer Connected Modular 45: luxuriöse Smartwatch im Test
  • Fitbit Ionic im Test: viel Fitness-Tracker, kaum Smartwatch
  • Test: Huawei Watch 2 – innen hui, außen pfui

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Valentins-Rabatt bei Motorola

Motorola nutzt die kommende Tage im hauseigenen Online-Shop für eine Rabatt-Aktion, die bis zum Valentinstag läuft. Der liegt bekanntlich auf dem 14. Februar, so ist es keine große Überraschung, dass man sich auch für 14 Prozent…

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Honor 9 Lite im Test: viel Smartphone für wenig Geld

Mit dem Honor 9 Lite bringt die Huawei-Tochter einen Preiskracher auf den deutschen Markt. Für 229 Euro gibt es ein gut ausgestattetes Smartphone mit vier Kameras in einem Gehäuse aus Glas. Was das Honor 9 Lite sonst noch kann und ob sich der Kauf lohnt, zeigt der Testbericht von TechStage.

Käufer erhalten neben dem eigentlichen Smartphone ein Ladekabel sowie das zugehörige Netzteil. Kopfhörer von minderwertiger Qualität, wie beim baugleichen Huawei P Smart (Testbericht), gibt es nicht. Das schont die Umwelt, denn die Dinger braucht wirklich niemand. Ein Klinkenstecker im 3,5-mm-Standard ist vorhanden, so lässt sich jedes beliebige Headset anschließen.

Das mitgelieferte Ladegerät besitzt keine Schnellladefunktion; es liefert eine Spannung von 5 Volt und einen Strom von maximal 2 Ampere. Die Leistungsaufnahme beim Laden des Honor 9 Lite beträgt maximal 13,9 Watt, durchschnittlich zeigt das Messgerät einen Wert von 10,2 Watt an. Das vollständige Aufladen des 3000 mAh großen Akkus dauert 2 Stunden und 50 Minuten.

Für eine begrenzte Zeit gibt es ein Angebot: Beim Kauf des Honor 9 Lite wird eine microSD-Karte mit einer Größe von 64 GByte beigepackt. Die Aktion gilt bundesweit bei allen Händlern, solange der Vorrat reicht. Bei unserem Testgerät, das uns direkt von Huawei Deutschland zur Verfügung gestellt wurde, war allerdings keine dabei.

Das Honor 9 Lite ist 7,6 mm dünn und hat ein Gewicht von 149 Gramm. Damit fühlt es sich verhältnismäßig leicht an. Das Telefon besitzt eine schlanke Bauform. Mit einer Breite von 71,9 Millimetern liegt es bequem in der Hand. Wegen der Länge von 151 mm ist es jedoch zu lang für die Einhandbedienung mit einer mittelgroßen Hand.

Das Honor 9 Lite besteht hauptsächlich aus Glas. Sowohl hinten als auch vorne befindet sich eine leicht gebogene Glasschicht, das vom Markenhersteller Corning („Gorilla Glass“) stammt. Der Rahmen des Gerätes ist aus Metall und stabilisiert die Konstruktion. Die Verarbeitung wirkt insgesamt solide; das ganze Konstrukt wirkt sehr hochwertig. Ungleiche Spaltmaße oder Knarzgeräusche gibt es nicht. Das Honor 9 Lite ist allerdings nicht staub- oder wasserdicht, deshalb gilt Vorsicht bei Nässe und Regen.

Im Honor 9 Lite arbeitet ein Kirin 659; dazu gibt es 3 GByte RAM. Der Achtkern-Prozessor wird von Huaweis Chip-Tochter HiSilicon Technologies produziert und arbeitet mit einer Taktfrequenz von 2,36 GHz, genau wie im Huawei Mate 10 lite (Testbericht) oder im Huawei P Smart (Testbericht). In den gängigen Benchmarks erreicht das Smartphone ein durchschnittliches Ergebnis, im Antutu sind es 63.000 Punkte. Um eine Vorstellung des Machbaren zu vermitteln: Aktuelle Smartphones der High-End-Klasse erreichen im gleichen Test 195.000 bis 220.000 Punkten.

Aber so beeindruckend diese Zahlen auch sein mögen: Für die Bedienung im Alltag ist die Leistung des Honor 9 Lite völlig ausreichend. Bis auf wenige Stellen, zum Beispiel beim Rotieren des Displays in der Kamera-App, ruckelt das Smartphone kaum und läuft flüssig.

Der Speicher des Honor 9 Lite hat eine Größe von 32 GByte. Nach Abzug der ungewöhnlich viel ab Werk installierten Software bleiben dem Nutzer 23 GByte für das Speichern von Dateien zur Verfügung. Der Speicher ist per microSDXC um bis zu 2 TByte erweiterbar, aktuelle Speicherkarten gibt es bis 512 GByte. Welche Speicherkarte die beste für ein Android-Smartphone ist, lest Ihr in unserer Kaufberatung.

Genau wie das Huawei P Smart unterstützt auch das nahezu identische Honor 9 Lite Dual-SIM. Der Schlitten für die SIM-Karten nimmt entweder zwei Nano-SIMs auf oder eine SIM- und eine microSD-Karte. Die erste SIM beherrscht 4G LTE in allen für Deutschland relevanten Frequenzbänder (B3, B7 sowie B20). Die SIM Nummer zwei unterstützt lediglich den langsamen Datenstandard 2G mit 9,6 kBit/s auf Quadband-Frequenz (850, 900, 1800 und 1900 MHz).

Im Honor 9 Lite sitzt ein vom Nutzer selbst nicht austauschbarer Akku mit einer Nennladung von 3000 mAh. Die Kapazität ist im Vergleich zu anderen Geräten überdurchschnittlich. Entsprechend lang ist auch die Betriebsdauer: 1,5 Tage bei moderater Nutzung und 9 Stunden bei intensivem und aktiven Gebrauch. Das Aufladen des Akkus läuft kabelgebunden über den mittlerweile in die Jahre gekommenen Micro-USB-Anschluß. An dieser Stelle wäre der zweiseitig verwendbare USB Type C wünschenswert gewesen. Drahtloses Laden ist nicht an Bord, ist aber auch in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich.

Smartphones von Huawei und der Tochtermarke Honor beherrschen ein Kernmerkmal sehr gut: das Telefonieren. Das Honor 9 Lite haben wir im Großraum Hamburg mit Vodafone und o2 Telefónica Germany getestet. Die Gesprächsqualität und der Empfang sind exzellent. Weniger positiv ist die Qualität des integrierten Lautsprechers, dessen Volumen zu gering wirkt und frt sich bereits ab einer Lautstärkeeinstellung von 75 Prozent blechern anhört.

Was ist sonst noch dabei? UKW-Radio, NFC, Bluetooth 4.2 und WLAN nach dem n-Standard. Aktuelles ac-WLAN mit Dual-Band-Funk ist nicht integriert.

Das Honor 9 Lite besitzt ein 18:9- respektive 2:1-Display. Es hat dünne Ränder und macht die Anzeige schlank.

„In Zukunft werden wir nur noch solche Bildschirme verbauen“, erklären Repräsentanten von Honor Deutschland bei der Produkteinführung des Smartphones. Die Anzeige hat eine Diagonale von 5,65 Zoll – es ist das gleiche Display-Panel wie im Huawei P Smart. Der Hersteller will künftig verstärkt auf Verbundeffekte setzen und in vielen unterschiedlichen Geräten möglichst identische Komponenten verbauen, um Vorteile beim Einkauf und bei der Entwicklung nutzen zu können.

Die Anzeige hat Full-HD+-Auflösung, also 2160 × 1080 Pixel. Insgesamt werden 2,1 Millionen Bildpunkte dargestellt, die für eine absolut ausreichende Schärfe sorgen. Das LC-Display zeigt exzellente Farben und ist trotz des günstigen Gerätepreises wenig blickwinkelabhängig. Die Helligkeit ist hoch.

Das Honor 9 Lite ist das erste Smartphone des Herstellers, das vier Kameras besitzt. Sowohl vorne als auch hinten gibt es das gleiche Setup: jeweils eine Dual-Kamera mit 13 und 2 Megapixeln. Aufgrund des Abstands zwischen den Kameralinsen ermittelt das Gerät Tiefeninformationen im Bild. Auf Wunsch berechnet die Software der Kameras einen Bokeh-Effekt, der einer großen Blende von f/0,95 gleich kommt. Bilder mit verschwommenem Hintergrund kann somit nicht nur die hintere, sondern auch auf den gerichtete Kamera. Die Qualität beider Cams ist identisch.

„Damit setzt ihr euch und eurer Welt perfekt in Szene. Mehr Likes, Shares und Follower garantiert!“ heißt es auf der Produktseite von Honor Deutschland. Einen Garant für mehr „Gefällt-mir-Angaben“ können wir nicht versprechen, aber ja: die Bildqualität der Kameras ist ausgesprochen gut, und das gilt vor allem für die Frontkamera. Nicht, weil sie besser ist als die andere, aber sie ist auch nicht schlechter – und das ist eine Besonderheit. Bei wenig Licht kommt die Kamera an ihre Grenzen, im Großen und Ganzen liefert sie gute und detaillierte Ergebnisse mit viel Schärfe

Die Kamera-App auf dem Honor 9 Lite bietet umfangreiche Funktionen. Neben einer Automatik beherrscht sie auch die manuelle Steuerung für Foto- und Videoaufnahmen in einer maximal möglichen Auflösung von Full-HD (1080p). Darüber hinaus existieren Funktionen wie Zeitraffer, Langzeitbelichtung, Hochkontrast (HDR) und bewegte Bilder.

Für die Software haben wir Lob und Kritik zugleich. Das Gute zuerst: Die Oberfläche ist Huaweis EMUI 8.0, dessen Grundlage die aktuelle Android-Version OS 8.0 Oreo ist. Die Firmware ist auf den neusten Stand, genau wie der Sicherheits-Patch von Google vom Montag, den 1. Januar 2018.

Auf dem Honor 9 Lite ist allerdings ziemlich viel Müll in Form von Bloatware installiert. Dabei handelt es sich um Apps und Spiele, die kaum ein Nutzer haben will. Dabei sind Spiele wie Puzzle Pets, Kingoms, Dragon Mania, Reise-Apps wie booking.com oder eBay. Die Apps kosten Speicher, lassen sich aber glücklicherweise vom Systemspeicher entfernen. Trotzdem scheint das Honor 9 Lite stark subventioniert zu sein, wenn neun ganze Apps als Inklusive-Paket angeboten werden.

Nicht alles ist schlecht: Die Bedienungsanleitung und weitere Informationen zum Gerät befinden sich in der Service-App HiCare. Über die Applikation Designs erhält man Zugang zu einer breiten Auswahl von Looks, mit denen das Aussehen der Software umgestalten und individualisieren lässt.

Das Honor 9 Lite gibt es in drei Farben: Silber, Schwarz sowie das von uns getestete Blau.

Für den Preis von 230 Euro bietet das Honor 9 Lite ziemlich viel: gutes Display, starker Akku, zwei Kameras vorne und hinten, ein schickes Glasgehäuse sowie aktuelles Android. Gegen einen Kauf spricht kaum etwas. Der Hersteller hätte auf USB Type C und WLAN mit 5 GHz setzen können. Die vielen Apps sind zwar nervig, lassen sich jedoch deinstallieren.

Wer gerade auf der Suche nach einem neuen Smartphone mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis ist, kann zum Honor 9 Lite greifen.

  • Test: Huawei P Smart
  • Test: Huawei Mate 10 lite
  • Test: Honor 7X
  • Test: BlackBerry Motion

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