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Reolink Argus 2: WLAN-Cam mit Akku & Solar im Test

Reolink Argus 2 ist eine IP-Kamera mit wiederaufladbarem Akku, die sich auch mit Sonnenenergie betreiben lässt. Im Vergleich zum Vorgänger gibt es davon abgesehen einige weitere Verbesserungen.

Die WLAN-IP-Kamera Argus von Reolink hat in unserem damaligen Test recht ordentlich abgeschnitten. Der Nachfolger kommt nun mit einigen Verbesserungen, zumindest auf dem Papier. Die Security-Kamera hat eine bessere Nachtsicht, einen wiederaufladbaren Akku und kann auch mit einem optionalen Solarpanel betrieben werden. Ob die Argus 2 auch in der Praxis überzeugen kann, haben wir uns angeschaut.

Die Argus 2 gleicht dem schon von uns getesteten Vorgänger (Reolink Argus Testbericht) wie ein Ei dem anderen – zumindest auf den ersten Blick. Während sich äußerlich nicht viel geändert hat, gibt es innen jetzt ein per Micro-USB-Anschluss wieder aufladbaren Akku statt vier Batterien des Typs CR123A. Das nach IP65-Zertifierung wetterfeste Kunststoffgehäuse der IP-Cam macht nach wie vor einen robusten und stabilen Eindruck und auch die Möglichkeiten zur Befestigung sind die gleichen.

Auf der Vorderseite des eiförmigen Gehäuses finden sich die Linse, IR-LEDs, der Bewegungsmelder und am unteren Rand Lautsprecher und Mikrofon hinter entsprechenden Aussparungen. Rechter Hand sitzt ein Micro-SD-Slot hinter einer Gummi-Abdeckung. Der aufladbare Akku bildet die Rückseite der Kamera und lässt sich nach Lösen eines entsprechenden Mechanismus nach oben zum Austauschen herausnehmen. Zum Aufladen gibt es hinten an der Batterie einen Micro-USB-Anschluss, der wiederum durch eine Gummi-Abdeckung gegen das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit geschützt ist.

Was die Befestigungsmöglichkeiten angeht, gibt es zum einen eine Halterung an der die Argus 2 magnetisch haftet, und sich komfortabel ausrichten lässt. Diese Halterung wird einfach an den gewünschten Platz gestellt, oder mit im Lieferumfang enthaltener Schrauben an der Wand befestigt. Die für den Außeneinsatz gedachte Halterung kommt ebenfalls mit Befestigungsmaterial. Um die Sache Diebstahlsicherer zu gestalten, wird sie am Gewinde am unteren Rand der IP-Kamera festgeschraubt.

Zur Befestigung des optional erhältlichen Solarpanels zum Betrieb per Sonnenenergie gibt es eine ähnliche Halterung, ebenfalls mit einem Kugelgelenk zur möglichst perfekten Ausrichtung. Das Kabel zur Befestigung am MicroUSB-Anschluss des Akkus der IP-Kamera ist mit einer Länge von beinahe vier Metern ordentlich bemessen. Es muss also nicht in unmittelbarer Nähe der Argus 2 untergebracht werden.

Die Argus 2 hat einen CMOS-Bildsensor mit einer Auflösung von 1920 × 1080 Pixel. Der Sichtwinkel des Objektivs beträgt 130 ° in der Diagonalen. Die Erkennungsreichweite des Bewegungsmelders gibt der Hersteller mit 2 bis 4 m in der Einstellung „Niedrig“, mit 4 bis 6 m in der Einstellung „Mittel“ und 6 bis 9 m in der Einstellung „Hoch“ an. Argus 2 verbindet sich mit WLAN nach 802.11 b, g und n im 2,4-GHz-Frequenzband. Die Kamera unterstützt die Verschlüsselungsmethoden WEP, WPA-PSK und WPA2-PSK. Der austauschbare Akku hat eine Kapazität von 5200 mAh.

Argus 2 ist eine IP-Kamera die mit dem heimischen WLAN verbunden und per Apps für Android, iOS, Windows und Mac konfiguriert wird. Über diese Programme ist außerdem natürlich eine Echtzeit-Überwachung möglich inklusive der Möglichkeit manuell Bilder und Videos aufzunehmen. Die Inbetriebnahme der Argus 2 geht am einfachsten per entsprechendem Setup innerhalb der Smartphone-Apps. Im Test war dies innerhalb weniger Minuten erledigt. Die im Test genutzten Applikationen für Android und Windows sind einerseits großteils selbsterklärend, bieten aber auch tiefer gehende Einstellungsmöglichkeiten.

Die Security-Kamera informiert den Nutzer bei manuell eingeschaltetem oder zeitlich programmiertem Alarm wahlweise per Pushnachricht auf dem Handy oder per E-Mail. Während Letzteres beim Test der ersten Argus nicht funktionierte, hatten wir mit der Argus 2 hier keine Probleme. Bewegungen vor der Linse wurden präzise erkannt und Benachrichtigungen darüber zuverlässig zugestellt.

Auf Wunsch aufgenommene Videos des Vorgehens vor der Linse landen auf einer in der IP-Kamera eingelegten Micro-SD-Karte. Zwar will Reolink zukünftig auch einen Cloud-Dienst bieten, aktuell benötigt der Nutzer jedoch kein entsprechendes Abo, das in der Regel mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Reolinks Argus 2 kann dank integriertem Lautsprecher und Mikro auch als Gegensprechanlage herhalten.

Schon beim Vorgänger hat uns die Bildqualität gut gefallen. Die Argus 2 liefert noch etwas bessere Qualität, vor allem was Nachtsicht angeht. Die Latenz beim Livebild ist verhältnismäßig gering und die Verbindung zwischen App und Kamera in der Regel flink hergestellt. Auch beim Zugriff vom Smartphone aus der Ferne über das mobile Internet war die Performance im Test gut. Es bestand nicht die Notwendigkeit, die Bildqualität zwecks besserer Leistung auf eine niedrigere Qualitätsstufe zu stellen.

Die in drei Sensibilitätsstufen einstellbare Bewegungserkennung funktioniert zuverlässig. Leider gibt es nach wie vor keine Möglichkeit innerhalb des Sichtbereichs Zonen festzulegen, in denen der Bewegungssensor anspricht bzw. wo er nicht agieren soll. Wie schon erwähnt funktionieren auch die Benachrichtigungen über Vorfälle zuverlässig, bei E-Mails bekommt der Nutzer auf Wunsch Bilder des vor der Linse abgelaufenen mitgeschickt.

In Verbindung mit dem Solarpanel muss sich der Nutzer keine Gedanken über die Stromversorgung bzw. das wieder Aufladen des Akkus machen. Natürlich hatten wir in den letzten Tagen und Wochen mehr Sonnenschein als zu anderen Jahreszeiten, allerdings ist unser Eindruck der, dass das Solarpanel auch bei normalem Sonnenschein genügend Energie für die Stromversorgung liefert. Im reinen Akkubetrieb muss die Batterie der Kamera nur alle paar Wochen aufgeladen werden, vorausgesetzt der Nutzer streamt das Live-Bild nicht pausenlos und nutzt den Bewegungsmelder, was ja eigentlich auch der Sinn der ganzen Sache ist.

Wer die Daten seiner privaten Überwachungskamera(s) nicht in der Cloud wissen, eventuell auch schlicht keine zusätzlichen Kosten haben möchte, der findet in der Reolink Argus 2 eventuell das Gerät der Wahl. Die IP-Cam funktioniert gut, ist einfach zu bedienen und arbeitet mit optionalem Solarpanel auf Wunsch auch komplett autark.

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Google is using AI to run its data center cooling systems

Google's data centers hold thousands of servers and they power everything from Google Search to Gmail to YouTube. But those data centers need to be kept cool in order for those servers to run reliably. A couple of years ago, Google began applying AI…

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Samsung Galaxy Note 9 im Test: leistungsstark, aber langweilig

Das Samsung Galaxy Note 9 ist ein technisch exzellent ausgestattetes Top-Smartphone. Es kommt mit einem integrierten Stift zu einer UVP ab 999 bis 1249 Euro. Ob sich der Kauf lohnt, zeigt unser Test.

Im Lieferumfang des Samsung Galaxy Note 9 legt der Hersteller ziemlich viel bei: So befindet sich neben dem eigentlichen Telefon noch ein Verbindungskabel mit USB-C sowie ein Schnellladegerät. Außerdem gibt es hochwertige Kopfhörer mit unverhedderbarem Kabel und 3,5-mm-Klinke. Auch immer wieder gern gesehen sind die zwei Adapter für USB Type-A und Micro-USB. Darüber lassen sich entweder USB-Sticks, Ladekabel anderer Smartphones für die Migration von Daten oder älteres Zubehör verbinden.

Was in der Verpackung fehlt ist eine Display-Schutzfolie und eine Schutzhülle. Dies ist zwar nicht üblich und geht über den Standard-Lieferumfang hinaus, allerdings ist das bei einem Preispunkt von UVP 1000 Euro durchaus zumutbar und würde mit Sicherheit gut bei den Käufern ankommen.

Optisch ähnelt das Galaxy Note 9 seinem Vorgänger, dem Galaxy Note 8 (Testbericht). Würde man beide Telefone in eine Tasche stecken und eins davon blind herausziehen, könnte man auf den ersten Blick kaum sagen, welche Generation man in den Händen hält.

Kleine Unterschiede wie das leicht größere Display oder der überarbeitete Fingerabdrucksensor sind dennoch vorhanden. Dieser ist nun separat platziert und klebt nicht mehr an der Kamera. Nutzer älterer Galaxy-Smartphones hatten in der Vergangenheit immer wieder kritisiert, dass sie mit ihrem Finger oft an die Kameralinse kamen und diese verschmierten. Auf die Resonanz erklärte Samsung, dass dies anders nicht machbar sei, weil man sonst den Akku verkleinern müsse.

Beim aktuellen Samsung Galaxy Note 9 ist der Akku nun größer geworden, als beim Vorgänger und gleichzeitig hat man die Position des Fingerabdrucksensor überdacht. Entweder ist Samsung eine technische Revolution gelungen oder man arbeitet mit schwarzer Magie. Übrigens meldet sich die Kamera dieses Mal mit einem Hinweis in der Foto-App, wenn die Linse dennoch verschmiert ist…

Genau wie alle Top-Smartphones von Samsung, wie beispielsweise das Galaxy S9 (Testbericht) oder das Galaxy S9 Plus (Testbericht), schützt auch das Samsung Galaxy Note 9 ein Glasgehäuse. Sowohl die Front, als auch die Rückseite sind an den Seiten stark abgerundet, dadurch liegt das 201 g schwere Smartphone bequem in der Hand. Die Bedienung mit einer mittelgroßen Hand gelingt schwer; jedenfalls nicht komfortabel.

Smartphones aus Glas haben zwei große Nachteile: Zum einen rutschen sie auf glatten Oberflächen. Schon eine leichte Schräge führt dazu, dass sich das Gerät schleichend bewegt und im schlimmsten Fall auf den Boden knallt. Über die Jahre ist das Glas widerstandsfähiger und bruchsichrer geworden, das ist ein Trost. Zum anderen fängt das Gehäuse schnell Fettflecken ein, gerade bei dunkleren Farbausführungen ist dies deutlich sichtbar. Trotzdem ist die Verarbeitung ist sauber und präzise, Spaltmaße und Geräusche von Knarzen sind nicht vorhanden. Insgesamt wirkt das Telefon hochwertig und solide.

Das Galaxy Note 9 ist staub- und wasserfest nach IP68. Regen, Spritzwasser und verschüttete Flüssigkeiten machen dem Smartphone nichts aus. Mit Salzwasser sollte man aber vorsichtig sein und es nicht verdunsten lassen – nach Kontakt mit einer Welle im Mittelmeer sollte man es mit Süßwasser abspülen.

Im Galaxy Note 9 arbeitet der Samsung-eigene Prozessor Exynos 9810 Octa. In den Märkten von China und USA ist das Smartphone mit einem Qualcomm Snapdragon 845 ausgestattet. Ein merklicher Unterschied bei der Leistung zwischen beiden Systemen ist im Alltag nicht erkennbar. Die CPU mit acht Kernen arbeitet mit einer Taktfrequenz von bis zu 2,7 GHz. Gegenüber vergleichbaren Smartphones, wie dem HTC U12+ (Testbericht), ist der Prozessor des Samsung Galaxy Note 9 sieben Prozent schneller.

Keinen Vorsprung dagegen bietet der 6 GByte große Arbeitsspeicher. Gegenüber dem HTC-Smartphone sind die Schreib- und Lesegeschwindigkeiten um fast 44 Prozent langsamer. Trotz der technisch besten Ausstattung mangelt es beim Galaxy Note 9 an Abstimmung zwischen Hardware und Software. Im Bewertungssystem von Antutu Benchmark erreicht es lediglich einen Wert von 260.000 Punkten. Dabei ist das sechs Monate alte Sony Xperia XZ2 (Testbericht) sogar um 5,7 Prozent schneller. Die aktuelle Pole-Position hat das Oppo Find X (bald im Test) mit brutalen 290.000 Punkten inne, das entspricht einem Leistungsvorsprung von 11 Prozent.

In standardisierten Belastungstests von gängigen Benchmark-Systemen, bei dem eine Simulation die Hardware stark beansprucht, reagiert das Galaxy Note 9 stark volatil. Das ist typisch für Smartphones der Flaggschiff-Klasse. Untypisch dagegen ist das Leistungsverhalten: Selten bis kaum gibt das Gerät seine komplett abrufbare Leistung frei. Erst bei der fünften Minute kommt das Galaxy Note 9 auf die 100-Prozent-Marke, danach pendelt es sich zwischen 60 und 80 Prozent ein. Während den 15 Minuten hat der Akku etwa 14 Prozent an Kapazität verloren, unter anderem wegen der Hitzeentwicklung von 30 auf 39 °C. Obwohl der Hersteller ein Kühlsystem eingebaut hat, entsprechen die Werte der Normalverteilung.

Das Galaxy Note 9 kommt in Speicherausführungen mit 128 GByte und 6 GByte RAM sowie mit 512 GByte und 8 GByte RAM. Beim kleineren Speicher-Modell stehen dem Nutzer nach Abzug des Betriebssystems und der Software rund 106 GByte zur Verfügung. Das entspricht 83,4 Prozent. Beim vergleichbaren Huawei P20 Pro (Testbericht) sind es immerhin 87,5 Prozent von ebenfalls 128 GByte. Dabei installiert Huawei viel mehr Bloatware auf seinen Smartphones als Samsung. Nichtsdestotrotz lässt sich der Speicher mit einer Micro-SD-Karte um theoretisch bis 2 TByte erweitern, alternativ speist das Telefon eine zweite Nano-SIM-Karte. Aktuelle Micro-SDXC-Karten gehen jedoch nur bis 512 GByte. Der Einsatz eines Systemspeichers von maximal möglichen 1 TByte in einem Smartphone ist in der Praxis kaum vorhanden. Welche Speicherkarte die beste für Android ist, hat TechStage ausführlich getestet: Kaufberatung & Test: Welche MicroSD-Karte für Android?

Der Akku des Galaxy Note 9 hat eine Kapazität von 4000 mAh. Das sind 700 mAh mehr, als in der Generation zuvor. Allerdings ist der große Akku trotz anderslautender Werbeversprechen keine Neuheit. Hersteller anderer Smartphones haben die 4000er-Marke schon längst durchbrochen. Sowohl hoch- als auch niedrigpreisige Telefone, wie das Huawei P20 Pro oder Gigaset GS185 (Testbericht) können mit gleichen Nennladung punkten. Dennoch zählt, was unter dem Strich rauskommt. Beim Galaxy Note 9 sind es fabelhafte zwei volle Tage bei moderater Nutzung. Im Test mit einem kontinuierlich laufendem Video bei maximaler Helligkeit hat das Samsung-Smartphone 15 Stunden erreicht. Auch das ist ein hervorragender Wert, schlägt jedoch nicht die Laufzeit des kleinen Bruders Galaxy A8 (Testbericht) mit 17 Stunden. Das kabelgebundene Laden mit dem Schnellladenetzteil nimmt 1 Stunde und 50 Minuten in Anspruch. Im 30-Minuten-Quantil steht der Akku auf 34 Prozent. Das drahtlose Laden mit einer Leistung von 7,5 W dauert 3,5 Stunden.

In das Internet geht das Galaxy Note 9 über schnelles LTE und WLAN. An Bord hat es außerdem Bluetooth 5 und NFC. Die Gesprächsqualität und der Klang waren im Großraum von Hamburg mit Vodafone und Telefónica Germany tadellos. Gegenüber seinem Vorgänger hat das Galaxy Note 9 nun lautere Stereo-Lautsprecher mit mehr Volumen.

Das Display des Galaxy Note 9 ist von 6,3 um 0,1 auf insgesamt 6,4 Zoll gewachsen. Nach wie vor setzt Samsung auf ein hochqualitatives OLED-Display mit abgerundeten Ecken. Die Auflösung ist Quad-High-Definition+, das sind unveränderte 2960 × 1440 Pixel. Insgesamt stellt das Display eine Fläche von 4,3 Millionen Quadratpixeln dar. Die Pixeldichte beträgt dabei scharfe 514 ppi. Das sind hervorragende Bedingungen für das Betrachten von Virtuell-Reality-Inhalten. Allerdings zeigt sich das Gerät im Benchmark von VRMark Professional Edition nicht von seiner starken Seite. Trotz des manuell aktivierten „High-Performance-Modus“ in den Einstellungen des Akkus kommt das Galaxy Note 9 auf eine Bildwiederholfrequenz von 28 fps und einem Punktwert von lediglich 2300. Selbst nach mehrfachen Messungen ändert sich das Ergebnis kaum. Damit ist das Galaxy Note 9 in Sachen VR schlechter aufgestellt, als sein Vorgänger mit einem Leistungsvorsprung von etwa 91 Prozent (4400 Punkte).

Das Samsung Galaxy Note 9 hat wieder einmal das beste Display, zu diesem Ergebnis kommt auch der Bildschirmspezialist Displaymate, der das Galaxy Note 9 intensiv im Labor getestet hat. Die Farben der Anzeige sind gut abgestimmt und wirken nicht übersättigt. Hervorzuheben ist außerdem die überdurchschnittlich gute Helligkeit mit mehr als 1050 Candela pro Quadratmeter.

Bei der Kamera des Galaxy Note 9 hat sich nicht viel getan: Samsung hat die Technik aus dem Galaxy S9 Plus genommen und in das Galaxy Note 9 gesteckt. Es handelt sich um eine außerordentlich gute Dual-Kamera mit 12 Megapixeln. Dabei verfügt jede Linse über einen eigenen optischen Bildstabilisator (OIS), der unerwünschte Bewegungen ausgleicht, damit Bilder und Videos wackelfrei sind. Darüber hinaus schießen die Kameras Bilder mit variabel geöffneter Blende, je nach Situation beträgt das Verhältnis entweder f/1.5 für lichtschwache oder f/2.4 für helle Umgebungen. Entsprechend überzeugend sind die produzierten Bilder aus der Kamera des Samsung Galaxy Note 9. Das Kamerasystem reagiert nahtlos und ohne pumpen auf Distanzveränderung und stellt das Motiv augenblicklich scharf. Hierfür nutzt der Hersteller die Dual-Pixel-Technologie, die schon bei vorherigen Geräten zum Einsatz kam.

Der Hauptkamera auf der Rückseite steht eine Assistenzkamera zur Seite. Sie vergrößert ein Motiv um den zweifachen Faktor. Außerdem hilft sie beim Unterscheiden zwischen Vorder- und Hintergrund. Daraus resultierend sind Fotos mit weichem Hintergrund möglich. Der Bokeh-Effekt gelingt der Kamera gut und fehlerfrei. Schwierigkeiten bei der Interpretation tauchen selten auf. Neu hingegen ist eine in der Kamera sitzende Interferenzmaschine, die Objekte mittels der Methoden der künstlichen Intelligenz erkennt und die Bildparameter anpasst, ähnliche Optimierungen sind von Honor und Huawei bekannt. Samsung post damit lediglich nicht herum.

Im Großen und Ganzen gibt es beim Galaxy Note 9 nicht viel zu Bestaunen. Die eigentliche Neuheit des Smartphones ist der überarbeitete Stift namens S Pen. Dieser sitzt nach wie vor im Gehäuse. Durch Drücken löst eine Sprungfeder den Kopf des Stifts. So lässt er sich aus dem Galaxy Note 9 herausziehen.

Er hat jetzt Bluetooth Low Energy und dient als Fernbedienung für das Telefon. Seine Energie speichert der Stift in einem kleinen Kondensator. Eine Ladezeit von 45 Sekunden im Gehäuse ermöglichen eine Akkulaufzeit von 37 Minuten, die Ladung erfolgt drahtlos im Telefon. Die herkömmlichen Schreib-Funktionen funktionieren übrigens auch ohne Strom.

Der neue S Pen mit seinem Knopf steuert Powerpoint-Folien, schießt ein Foto oder entsperrt das Telefon aus der Ferne. Die Möglichkeiten sind noch überschaubar. Der Hersteller will Dritten die Möglichkeit geben, neuartige Dinge für den S Pen mit Bluetooth zu entwickeln. Ob es coole Apps für den S Pen geben wird, zeigt wohl die Zeit. Die Reichweite betrug im Test 8 m. Danach verliert der Stift die Verbindung zum Galaxy Note 9.

Das Samsung-Smartphone ist ab Werk mit Android in der Version 8.1 Oreo geladen. Warum der Hersteller nicht direkt auf das aktuelle Android 9 Pie setzt, ist unklar. In wenigen Tagen öffnet die Kommunikationsmesse IFA 2018 seine Pforten in Berlin. Hersteller wie Sony und Co. werden ihre neuen Smartphones vorstellen, unter anderem ist mit den ersten Android-9-Pie-Geräten zu rechnen.

Wie auch immer, zumindest ist auf dem Galaxy Note 9 der aktuelle Sicherheits-Patch vom 1. Juli 2018 installiert. Google bereitet derweil die Ausgabe von August vor. Wenigstens in diesem Punkt macht Samsung einen zuverlässigen Job. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass der Konzern seine Kunden oft hängen lässt, wenn es um Upgrades geht. Auch das Galaxy Note 8 vom letzten Jahr kam mit Android 7.X Nougat auf den Markt, die Aktualisierung auf 8.1 Oreo bekam es acht Monate später im April.

Was die Gestaltung betrifft, so lernt Samsung von Zeit zu Zeit dazu. So ist die Oberfläche auf dem Galaxy Note 9 etwas übersichtlicher. Der Einrichtungsassistent fragt bei der Erstnutzung, ob und welche Apps er optional installieren soll.

Das Galaxy Note 9 von Samsung ist ein leistungsstarkes Smartphone mit moderner Hardware. Es ist qualitativ hochwertig verarbeitet und IP68-zertifiziert. Akku, Display, Kamera und Multimedia zählen zu den weiteren Stärken. Nennenswerte Schwächen sind kaum vorhanden, eventuell die veraltete Software, die lediglich eine Sache der Zeit ist. In der Regel definiert Samsung mit seiner Galaxy-Note-Reihe den Markt neu und setzt Maßstäbe für das kommende Jahr. Dieses Mal sind die Unterschiede zum Vorgänger jedoch gering, sie lassen das Galaxy Note 9 langweilig aussehen.

Wer auf der Suche nach einem aktuellen Smartphone mit Stift ist, kommt kaum um das Galaxy Note 9 herum. Wer allerdings etwas Geld sparen will, kauft sich vielleicht den Vorgänger: Das 8er-Note ist gar nicht so weit entfernt vom Galaxy Note 9. Bis auf den S Pen mit Bluetooth beherrscht es alle anderen Funktionen fast ebenso gut.

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Samsung tapeziert Werbetafeln weltweit mit Galaxy Note9 Werbung

Am 24. August ist es endlich soweit. An dem Tag wird das Galaxy Note9 für alle Kunden im Handel erhältlich sein – in Deutschland leider nur in den Farben Midnight Black und Ocean Blue, jedoch könnte es zu einem späteren Zeitpunkt natürlich noch eine oder zwei weitere Farben geben.

Damit sich das neue Flaggschiff der Südkoreaner auch gut verkauft, wird nochmal ordentlich die Werbetrommel gerührt. Schon beim Galaxy S8 und Galaxy S8+ sind rum um die Welt verschiedene Werbetafeln aufgeleuchtet und haben in einer Dauerschleife das neuste Smartphone präsentiert. Beim Galaxy Note9 ist dies nicht anders. 

Neben dem berühmtem Times Square, im Herzen von New York, ist auch der Piccadilly Circus in London seit dem Launch des Galaxy Note9, fast dauerhaft von Samsung in Besitz genommen worden. Auch in Moskau sticht ein riesiges Galaxy S8, mit Galaxy Note9 Werbung am Horizont hinaus. Die Leinwände sind wirklich groß und ich glaube die kann man schon fast gar nicht übersehen. Wer sich selber mal einen Eindruck von den verschiedenen Werbebannern machen will, muss nur ein bisschen hinunter scrollen.





Mich würde mal interessieren, wie viele von euch sich denn bereits ein Note9 vorbestellt haben, oder überlegen sich überhaupt eins zu zulegen. Schreibt es doch mal in die Kommentare!

Via. Samsung Newsroom

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A screenwriter is working on a list of every hit film you can’t stream

We've all had moments trying to hunt down films that just don't seem to be anywhere online, whether on streaming services, for rent or to purchase. Screenwriter John August (Charlie's Angels, Big Fish, the upcoming live-action Aladdin) noticed that R…

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