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Faltbare Smartphones? Andromeda ist womöglich auch Hardware

Wir haben bereits zuvor über Microsofts Project Andromeda berichtet, womit Microsoft das eigene Windows 10-Betriebssystem für „hybride Geräte“ optimieren will. Welche Hybriden damit allerdings konkret gemeint sind, ist nicht bekannt.

Vermutet wird allerdings, dass Microsoft sich bereits darauf vorbereitet, in den Markt mit faltbaren Geräten einzusteigen. LG und Samsung befinden sich bereits im Wettbewerb darum, wer es als erstes schafft, entsprechende Displays marktreif herzustellen. Etwa gegen Ende 2018 könnte es tatsächlich so weit sein.

Project Andromeda ist nicht nur Software

Bislang war man davon ausgegangen, dass Microsofts Project Andromeda rein die Software-Basis für entsprechende Geräte legen will. Scheinbar ist dem allerdings nicht so, denn aktuelle Informationen deuten darauf, dass Microsoft auch an entsprechender Hardware arbeitet.

In den aktuellen Windows 10 Redstone 3-Builds gibt es nämlich bereits mehrere Erwähnungen von Andromeda, die sich auf die Shell und das Startmenü beziehen.

Zudem unterstützt Andromeda ein Konzept namens „Haltung“, welche von zwei Beschleunigungsmessern beschrieben wird. Es stellt sich daher die Frage, weshalb normales Smartphone oder Tablet zwei Beschleunigungsmesser braucht. Resultieren daraus wird spekuliert, dass es sich bei dem Gerät womöglich um ein faltbares Smartphone oder Tablet handeln könnte.

Man kann davon ausgehen, dass Microsofts Project Andromeda also nicht nur rein die Software beschreibt, welche solche Hybriden mit Windows 10 ermöglichen wird, sondern sich auch auf Hardware bezieht oder gleich eine ganz neue Produktkategorie definiert. Das wäre dann jedenfalls eine Sache für Microsofts Surface-Abteilung.

Surface Phone als faltbares Smartphone

Es kann nun natürlich darüber spekuliert werden, ob das mysteriöse Surface Phone ein faltbares Gerät wird und ob das Unternehmen damit erneut den Versuch unternimmt, am Smarthone-Markt Fuß zu fassen.

Dafür ist es allerdings noch viel zu früh und bislang gibt es nichts als die oben genannten Informationen, sprich die Faktenlage ist eher dünn. Dass es viele Medien hochstilisieren werden zu einer großen Geschichte, ist dabei selbstverständlich und daran ist man auch bereits gewöhnt.

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Google Maps: Hyperlapse-Funktion in der Zeitachse

Google Maps ist ein großes Thema bei Google. Rein funktionell geschieht da viel. Und wer will es Google verdenken? Maps ist beliebt, oft benutzt – und soll natürlich auch weiterhin Kohle abwerfen. Aus diesem Grunde ist Maps kein reiner Routenplaner, sondern bietet immer noch etwas mehr. So kann man beispielsweise für sich und Freunde Listen mit tollen Orten und empfehlenswerten Lokalitäten anlegen. Oder man teilt privat oder öffentlich seinen Standort. Auch eine nette Sache.

Seit 2015 gibt es auch die Funktion „Zeitachse“. Aktivierter Standortverlauf vorausgesetzt, zeichnet Google schon ziemlich genau auf, wo du warst. Denken vielleicht viele nicht dran. Minutiös lässt sich so die eigene Bewegung in den Google Maps nachverfolgen. Seit April 2017 auch unter iOS nutzbar.

Aktivierter Standortverlauf vorausgesetzt, wird also Bewegung aufgezeichnet. Google unterscheidet da schon recht genau, ob man im Auto, zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs war, zeigt nicht nur zurückgelegte Strecke an, sondern etwaige Stopps oder aufgenommene Bilder in den Google Fotos.Hat Google etwas falsch erkannt – kein Thema, der Benutzer kann es bei Interesse ändern.

Bei einzelnen Etappen ist es sogar möglich, einen Blick in die minutiöse Bewegung zu bekommen, einfach auf  die Zeitangabe in der Google Maps Zeitachse anklicken und den Schieberegler dementsprechend bewegen. Schon weiss man, wann man ungefähr wo war. Siehe auch der Screenshot über diesem Absatz.

Aber Google hat auch eine Hyperlapse-Funktion in der Web-Ansicht der Timeline, diese konnten wir bislang allerdings nicht bei innerdeutschen Fahrten erspähen, stattdessen tauchten sie bei deutschen Nutzern aus, die in den USA waren. Hierbei kann man statt des normalen Schiebereglers eine Hyperlapse-Funktion aktivieren, sodass man direkt den Verlauf in den Google Maps sieht – wie ein kleines Filmchen quasi. Die Funktion ist seit einem knappen Monat bekannt, bei manchen Nutzern taucht sie auch erst auf, nachdem sie ein bisschen in der Zeitachse bearbeitet haben, sprich, die automatische Straßenanpassung angenommen haben:

Müsst ihr mal schauen, ob die Option für euch vorhanden ist – und ob sie überhaupt interessant ist. Ich selber finde die Google Maps Zeitachse ganz nett, da ich so sehen kann, wann ich wo war. Für mich selber ist das ok. Wer das nicht möchte, der kann ja seinen Standortverlauf auch pausieren:

Auch zum Thema:

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(danke Simon!)

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Canary Flex: Flexible Überwachungskamera angeschaut

Im September 2016 startete das via Kickstarter finanzierte Unternehmen Canary mit einer neuen Hardware in den Markt, der Canary Flex. Ich testete bereits die Canary-Sicherheitskameras für den Innenbereich, nun ist auch die Flex-Variante auf dem deutschen Markt angekommen. Zu den Unterschieden in Kurzform: Die Standard-Kamera von Canary ist für den Indoor-Bereich gedacht. Sie hat einen normalen Netzanschluss und kann via WLAN oder LAN mit dem Internet verbunden werden. Es gibt, wie bei vielen anderen Lösungen auch, keine Möglichkeit Inhalte auf einer SD-Karte oder einem eigenen Server zu speichern. Aufgenommene Inhalte landen in der Cloud des Betreibers und können via App abgerufen werden.

Canary kann so justiert werden, dass die Kamera automatisch scharfgeschaltet wird, wenn man das Haus verlässt. Wenn etwas passiert, dann wird direkt aufgezeichnet, der Inhalt in die Cloud geblasen und der Benutzer mobil via Push informiert – inklusive einem Vorschaubild. Funktioniert gut. Ich habe mir schon zahlreiche Lösungen angeschaut und bin sehr zwiegespalten bei diesem Thema.

Viele Anbieter haben Mitgliedschaften. Netgear. Nest. Und auch Canary. Von den Mitgliedschaften fand ich Canary bislang ganz ok. Das sind ja immer Zusatzkosten, die man bedenken muss. Als kleines Beispiel: Canary bietet eine kostenfreie Mitgliedschaft an, bei der man die Ereignisse der letzten 24 Stunden kostenfrei abrufen kann. Dies gilt für eine Kamera am Standort. Bei zwei Kameras sind es nur noch 12 Stunden – immer noch ausreichend, wie ich finde. Bei der dritten Kamera sind es allerdings nur noch 8 Stunden gesamt. Das finde ich schon hart an der Grenze.

Noch schlimmer ist es allerdings bei Nest. Die Dropcams finde ich klasse, App und Dienst gut – da sind aber nur die Ereignisse der letzten drei Stunden inklusive. Will man zwei Cams 30 Tage rund um die Uhr aufzeichnen, dann zahlt man bei Nest für zwei Kameras satte 450 Euro im Jahr. 10 Tage reichen meines Erachtens auch dicke, da zahlt man dann aber auch 150 Euro im Jahr für zwei Kameras (50 Euro für jede zusätzliche Cam).

Und bei Canary? Da bekommt man bei der Pro-Mitgliedschaft 30 Tage Video-Verlauf und unbegrenztes Datenvolumen. Nutzer zahlen dafür 99 Euro im Jahr bei einer Cam, 149 Euro für bis zu drei Cams. Will man eine vierte nutzen, so kommen 49 Euro im Jahr hinzu. Muss man für sich durchrechnen, was man gewillt ist auszugeben.

Unabhängig vom Preis: Nest bietet meines Erachtens eine leicht bessere App-Performance und ganz wichtig: Eine Möglichkeit der Web-Freigabe. Das schafft Canary nicht, die haben nur Android oder iOS zu Auswahl. In der FAQ steht zwar, dass an eine Web-App plane, aber das steht da schon lange drin. Getan hat sich da bisher nichts.

Nun aber mal zur Canary Flex, bevor ich mich noch in den ganzen Abo-Preisen verliere. Die unterscheidet sich zur Indoor-Ausgabe darin, dass sie nicht via LAN gekoppelt werden kann. Die Flex ist flexibel in einem WLAN einsetzbar, kann per Stromversorgung angeschlossen werden – aber auch ohne. An Bord ist nämlich ein Akku, der die Kamera besonders flexibel machen soll. Eine Laufzeit gibt man konkret nicht an. Ausser, dass der Akku „2 bis 3 Monate“ halten soll. Der Akku hat 6.700 mAh.

Da werfe ich gleich mal ein „Ja, aber“ ein. Natürlich können Akkus in Überwachungskameras lange halten. Nämlich immer dann, wenn nichts los ist. Ich hatte die Netgear Arlo im Test, welche per Akkubetrieb arbeitet. Hier habe ich einen Zeitplan erstellt. Die Kamera arbeitete nur nach Einbruch der Dunkelheit, nahm Inhalte nur auf, wenn sich in Sachen Bewegung etwas tat. Sieht bei der Canary Fex nicht anders aus. Muss sie aufgrund von Bewegung dauerhaft aufnehmen, so ist der Akku ratz fatz leer. Ansonsten hält er eben länger durch.

Die Kamera wird mit einem Netzteil und einem USB-Kabel geliefert, welches der Stromversorgung dient. Der Stecker kann magnetisch angeklippt werden. Ebenfalls ist eine Halterung im Lieferumfang enthalten. Ein Magnetmechanismus sorgt dafür, dass die Kamera auch bei Anbringung an einer Wand richtig aufnehmen kann. Wird die Canary Flex nicht an der Wand angebracht, kann die Halterung auch als Standfuß dienen.

Die Einrichtung spare ich mir mal hier, via Bluetooth wird die Kamera mit der iOS- oder Android-App verbunden, ihr das WLAN mitgeteilt, in dem sie funken soll. Ein separater Hub wie bei Netgear Arlo ist nicht vonnöten. Durch die Cloud-Aufzeichnung ist ein Konto Voraussetzung. Zu den weiteren Details, wie die Software arbeitet, empfehle ich meinen Testbericht zur Canary Indoor-Lösung, seitdem hat sich nichts verändert. Gerade bei Außenbetrieb lohnt sich wahrscheinlich der Blick in die intelligenten Benachrichtigungen. Hier lässt sich die Empfindlichkeit der Kamera einstellen.

Die Canary Flex ist unbeeindruckt vom Wetter und lässt sich laut Hersteller zwischen -20° und 45° verwenden. Wie auch die Canary Indoor-Ausgabe wird Ton und Bild übertragen – HD und Nachtsicht. Und wenn man will, dann kann man via App auch die Sirene losplärren lassen, ebenfalls ist ein Notrufkontakt hinterlegbar, der so schnell angerufen werden kann.

In der Realität habe ich die Canary Flex dann erst einmal aufgeladen und auf meiner Terrasse positioniert. Nutzer sollten natürlich beachten, dass die Kamera eine ausreichend starke Verbindung zum WLAN hat. Die Bildqualität war in meinem Test gut, die Kamera auf Zuruf jederzeit betriebsbereit. Die Canary Flex zeichnet, je nach Einstellung, auf, wenn man die Umgebung verlässt – oder man den Standort explizit scharf schaltet. In der App kann man bei Bewegungen das entsprechende Video einsehen, mit einem Lesezeichen versehen oder aber auch herunterladen.

Wie oben angerissen: Jede Kamera kann automatisiert einen der Modi einnehmen, alternativ stellt man jede Kamera selbst ein. Das fehlende Web-Interface erwähnte ich bereits, in einem Mehrpersonenhaushalt sollten deshalb alle die App nutzen. Warum? Habe nur ich die App und bin unterwegs, dann würde meine Frau zuhause die Bewegungsmelder auslösen und ich dementsprechend immer eine Nachricht bekommen. Das kann dann unter Umständen nervig sein, des Weiteren sollte man die Privatsphäre einer jeden Person im Haushalt respektieren.

Die Canary Flex bietet FullHD und einen 116°-Blickwinkel. Wie auch die stationäre Canary verfügt die Flex über ein Mikrofon und Lautsprecher, kann also auch Audio aufnehmen und übertragen. Eine Gegensprechfunktion ist derzeit nicht möglich, aber in Planung.

Eine Art kurzes Fazit? Ich muss vergleichen und in Kerben hauen. Gerne auch wiederholt. Positiv ist bei Canary die Handhabung. Die App ist verständlich, die Hardware sehr gut gefertigt, wertig. Die Kamera kann sehr einfach überall angebracht werden und sie nimmt auch ein größeres Gebiet auf. Der Akku erlaubt das flexible Einsetzen überall im Haus. Die Kameras und die App arbeitet zuverlässig. Wie oben aber schon erwähnt: Obwohl die Dienstpreise von Nest höher sind, ist das Gesamtpaket meines Erachtens eine Ecke runder. Das liegt auch an einer möglichen Zwei-Faktor-Authentifizierung für das Konto und die Tatsache, dass das Bild einer Kamera über das Web freigegeben werden kann, sodass ich dauerhaft jemanden zuschauen lassen könnte. Das ist unter Umständen praktisch. Unterm Strich bleibt: Mit knapp 250 Euro ist die Canary Flex nicht besonders günstig, sie macht aber einen guten Job. Je nach Kameraanzahl ist die Nutzung praktischer als bei Anbietern wie Nest (Stichwort Abopreise).

Smart Home: Angeblich günstigere Produkte von Nest in Planung

Nest unterstützt jetzt die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Ausprobiert: Nest Cam Outdoor

Ausprobiert: Die Nest Cam Indoor

Ausprobiert: Withings Home

Ausprobiert: Netgear Arlo Kamera-Sicherheitssystem

Angeschaut: Netgear Arlo Smart Home HD-Kamera-Sicherheitssystem

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Randloses Umidigi Crystal kommt in vier Farben

Es gab einen Wettbewerb, bei dem die User bestimmen konnten, in welchen Farben das Umidigi Crystal kommen soll und wir sind nicht überrascht.

Die Metall-Variante kommt wohl in Matt-Schwarz und Apple Rot. Ihr erinnert euch vielleicht, Umidigi hat…

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Umidigi C Note: 120-Euro-Smartphone im Test

Schon für knapp 120 Euro bekommt man das Android-Smartphone Umidigi C Note in den einschlägigen China-Shops. Ein Handy mit aktueller Software, fettem Akku, Fingerabdruckscanner, Quadcore-Prozessor, Full-HD-Display und 13-Megapixel-Kamera. Der Hersteller vertreibt das Gerät auch über Amazon direkt in Deutschland, allerdings kostet es dann knapp 150 Euro
– das ist gemessen an der Ausstattung aber immer noch ein guter Preis. Was auf dem Papier sehr gut klingt, muss sich in der Praxis allerdings erst einmal beweisen.

China-Handys überraschen heutzutage nicht mehr mit guter Verarbeitung und wertigen Materialien, das ist mittlerweile auch bei sehr günstigen Geräten schon fast üblich. Auch das C Note kommt optisch und haptisch nicht wie ein Billig-Handy daher, im Gegenteil. Am Unibody-Gehäuse konnten wir keine Verarbeitungsmängel feststellen, Qualität und Haptik stimmen. Ein klein wenig negativ fielen nur die Hardware-Tasten auf der rechten Seite auf: der Power Button und die Lautstärkewippe. Diese besitzen zwar einen guten Druckpunkt, sitzen aber etwas wackelig in ihren Ausfräsungen. Oberhalb des Displays sind Frontcam und Benachrichtigungs-LED untergebracht, auf der Rückseite links oben die Hauptkamera nebst Blitz. Am oberen Rand findet sich dann noch ein Kopfhörer-Eingang und unten ein herkömmlicher Micro-USB-Port. Die Abmessungen des 172 Gramm schweren C Note betragen 155 x 76 x 8,3 Millimeter.

Unterhalb des Displays befindet sich der Home-Button, der gleichzeitig der Fingerabdruckscanner ist. Links und rechts davon sitzen, leider ohne Beleuchtung und ohne aufgedruckte Symbole, die berührungsempfindliche Android-Bedientasten. Hier handelt es sich aber um die alte Belegung “Zurück” und “Menü” statt “Zurück” und “Zuletzt genutzte Anwendungen”, wie mittlerweile üblich. Die zuletzt genutzten Anwendungen werden hingegen durch gedrückt halten des Home-Buttons aufgerufen. Warum immer noch Hersteller aus China die alte Belegung nutzen, ist uns ein Rätsel. Die Menü-Taste hat in vielen Anwendungen keinerlei Funktion mehr und ist somit die meiste Zeit nutzlos. Wenigstens lassen sich die Soft-Touch-Tasten unterhalb des Displays in den Einstellungen des Smartphones mit On-Screen-Buttons in der aktuellen Anordnung “Zurück”, “Home” und “Zuletzt genutzte Anwendungen” austauschen.

Noch vor wenigen Jahren war eine Ausstattung wie beim C Note zu einem Preis von um die 120 Euro undenkbar. Das Handy hat einen Quadcore-Prozessor von Mediatek nebst 3 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte internem Speicher. Letzterer ist mit microSD-Karten erweiterbar. Der Akku des Gerätes hat eine Kapazität von 3800 mAh.

Im mobilen Internet unterstützt das C Note LTE inklusive des für China-Handys nicht selbstverständlichen Band 20. Das Handy kann zwei SIM-Karten aufnehmen, die parallel nutzbar sind. Nur eine davon funkt im LTE-Netz. Alternativ nimmt der zweite SIM-Kartenslot eine microSD-Karte zur Speichererweiterung auf. Zu den weiteren Spezifikationen gehören Bluetooth 4.1, WLAN nach 802.11 a, b, g und n, GPS und ein Fingerabdruckscanner auf der Front unterhalb des Displays.

Das 5,5 Zoll große Display vom Hersteller Sharp löst Full-HD auf. Die Auflösung von 1920 × 1080 Pixel sorgt für eine scharfe Darstellung. In Sachen Farbwiedergabe und Helligkeit macht das Display ebenfalls einen guten Job und gefällt uns gut. Die Blickwinkelstabilität ist allerdings nicht so dolle.

Was erwartet man von der Kamera eines 120-Euro-Handy? Richtig, nicht viel. Diesbezüglich wird man Umidigi C Note positiv überrascht, zumindest von der 13 Megapixel auflösenden Hauptkamera mit Autofokus. Bei guten Lichtverhältnissen kann man sehr ansehnliche Ergebnisse mit einer Qualität erzielen, die man von einem so günstigen Gerät nicht erwartet. Etwas anders sieht es bei schlechtem Wetter und unter Low-Light-Bedingungen aus, allerdings lassen sich selbst bei solchen Lichtverhältnissen zumindest einigermaßen brauchbare Ergebnisse erzielen, wenn man mit den zur Verfügung stehenden Optionen im Professional-Camera-Modus etwas herumspielt.

Auch die maximal in Full-HD aufgenommenen Videos des C Note sind gar nicht mal so übel. Die 5-Megapixel-Frontcam hingegen kann keine besonders ansehnlichen Selfies produzieren, da nützt auch der mittlerweile auf vielen Smartphones zum Standard gewordene Verschönerungsmodus nichts mehr.

Mit seinem auf maximal 1,5 GHz getakteten Quad-Core-Prozessor und 3 GByte Arbeitsspeicher bietet das C Note eine gute Leistung. Das System läuft meist flüssig, allerdings gönnt es sich ab und an Denkpausen – dann muss der Nutzer zwei, drei Sekunden warten, bis die aktuelle Anwendung wieder reagiert. Aktuelle, grafisch anspruchsvollere Spiele wie beispielsweise Modern Combat 5 braucht man auf dem Smartphone erst gar nicht installieren, diese sind meist mit geringer Framerate kaum spielbar.

Mit dem 3800-mAh-Akku hält das C Note lange durch. Gelegenheitsnutzer müssen das Handy im Idealfall nur alle drei, vier Tage wieder aufladen, da der Verbrauch im Standby-Betrieb sehr gering ist. Wer das Telefon häufig in den Fingern hat, kann zumindest einen Tag mit einer Akkuladung bestreiten. Der Fingerabdruckscanner ist zwar nicht der schnellste seiner Art, arbeitet aber präzise – es kommt nur selten vor, dass der Fingerabdruck nicht beim ersten Mal erkannt wird. Bleibt zu hoffen, dass das nicht zulasten der Sicherheit geht – aber wenn es darauf ankommt, sollte man ohnehin besser ein Passwort wählen.

Auf dem C Note läuft Android 7 ohne größere Anpassungen von Herstellerseite. In den Systemeinstellungen finden sich nur einige speziell auf das Handy zugeschnittene Funktionen. Es gibt Einstellungsmöglichkeiten die Farbtemperatur und die Benachrichtigungs-LED betreffend und eine Option, um das Gerät mit einem "Double Tap" aus dem Standby zu holen. Wie es mit zukünftigen Updates auf neuere Android-Versionen aussieht, ist schwer zu sagen. Im dreiwöchigen Testzeitraum bekam das C Note zwei System-Updates vom Hersteller, das ist diesbezüglich zumindest ein gutes Zeichen.

Das Umidigi C Note gibt es in einer grauen und einer goldenen Ausführung.

Das UMIDIGI C Note ist ein solides Smartphone mit purem Android, brauchbarer Kamera, ordentlicher Performance, ansehnlichem Display, dickem Akku und gut funktionierendem Fingerabdruckscanner zu einem kleinen Preis. Zum Zocken, zumindest von grafisch aufwendigeren Spielen taugt das Gerät nur bedingt und auch Selfie-Fans kommen mit dem C Note nicht auf Ihre Kosten.

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