Hausmannskost-Smartphone für die Massen: Googles Hardware-Tochter Motorola gibt Gas im Einsteiger-Smartphone-Segment und steigt wieder fett ins das Geschäft mit Mobiltelefonen ein und will mit dem Moto G dem Apple-Flaggschiff iPhone 5 Konkurrenz machen.
Das 4,5-Zoll-Display ist größer als das des iPhone 5 und soll sogar deutlich schärfer sein, der Vierkernprozessor von Qualcomm rasend schnell.
Das Moto G soll mit einem Verkaufspreis von 169 Euro zudem supergünstig sein und wird damit hierzulande zu einem Viertel des iPhone-Preises auf den Markt kommen. Offizieller Marktstart soll der 26. November 2013 sein.
Das Moto G ist nach dem Moto X das zweite Produkt von Motorola seit der Übernahme durch Google. Vor 30 Jahren hatte Motorola das erste Handy auf den Markt gebracht und war dann von Apples iPhone und anderen Smartphone-Herstellern mehr oder weniger aus dem Markt gedrängt worden.
SMARTPHONE MOTOROLA „MOTO G“ – Technische Details
System: Android 4.3 (bzw. 4.4 )
Display: 1280 x 720 Punkte (329 dpi), 4,5 Zoll (11,4 cm)
iFixit haben sich das iPad mini Retina vorgeknöpft und auseinandergenommen: innen drin werkeln ein A7 und ein M7, das 2048 x 1536er-Display scheint von LG zu sein und der Akku ist deutlich größer als beim Vorgänger, obwohl es von aussen fast identisch aussieht. Viele Hardwaremerkmale (wie den A7 und den M7) teilt sich das iPad mini Retina mit dem iPad Air, genau wie den schlechten Reparierbarkeitswert von 2 von 10. Der kommt vor allem durch reichlich Klebergebrauch und versteckte Schrauben zustande. Alle Details findet ihr hinter dem Quelle-Link, das Video nach dem Break.
Continue ing iPad mini Retina im Teardown: A7, M7 und ein größerer Akku (Video)
Motorola Mobility, ein Unternehmen von Google, hat heute in Toronto, New Mexico, São Paulo, New York City, NY und London ein neues Smartphone namens Moto G vorgestellt. Das Moto G ist eine erschwingliche Version des Moto X. „Im nächsten Jahr werden rund 500 Millionen Nutzer ein Smartphone kaufen, das unter als 200€ liegen wird.“ — sagte Motorola-CEO Dennis Woodside auf der Pressekonferenz.
Das Moto G ist mit den gleichen Designprinzipien ausgestattet, wie das im August vorgestellte Moto X. Es verwendet das neueste Gorilla Glass von Corning. Das Display ist ein Highlight für den Preispunkt, erklärte Motorola. Es ist 4,5-Zoll in der Diagonale groß und löst mit High Definition auf.
Das Smartphone wird von einem QSD400 Quad-Core Prozessor und 1GB RAM angetrieben. Der Akku des Moto G besitzt eine Nennladung von 2.070mAh. Dieser soll, laut den eigenen Angaben, 33 Prozent mehr Standby-Zeit bieten, als das Apple iPhone 5s. Das Moto G wird ab Werk mit Android OS 4.3 Jelly Bean ausgeliefert. Das Unternehmen hat noch während der Vorstellung eine Gewährleistung für ein Update auf OS 4.4 KitKat abgegeben. Im Januar 2014 soll die Aktualisierung ausgerollt werden.
Technische Daten des Motorola Moto G
Android OS 4.3 Jelly Bean mit Google Vanilla UI
QUALCOMM Snapdragon 400 Quad-Core Prozessor mit 1,2GHz
QUALCOMM Adreno 305 GPU
1GB RAM
50GB Google Drive Cloud-Speicher seitens Google und Motorola
4,5-Zoll High Definition IPS-LCDisplay (1.280*720 Pixel; 329ppi)
UKW-Radio
Dual-SIM für bestimmte Märkte
129mm hoch x 65,9mm breit x 11,6mm dick bei 143g
8GB oder 16GB interner Speicher
GSM auf Quadband, UMTS mit HSPA+ auf 21,6Mbit pro Sekunde
2.070mAh Akku
5-Megapixel Kamera (primär)
1,3-Megapixel Kamera (sekundär)
Moto G wird bereits ab heute in einigen Ländern Europas sowie in Brasilien erhältlich sein, im Lauf der nächsten Wochen auch in den anderen Märkten in Europa, Lateinamerika und Kanada. In den USA wird es ab Anfang Januar erhältlich sein, gefolgt von Südostasien, Indien und dem Mittleren Osten. 2014 wird Moto G in 30 Ländern mit 60 Partnern vertrieben werden.
Moto G wird in Deutschland mit einem zu öffnenden Bootloader für 169 Euro inklusive 8GB Speicherplatz und für 199 Euro inklusive 16GB Speicherplatz angeboten. Moto G ist über Phone House, Media Markt, Saturn, o2, Sparhandy.de, Amazon.de und OTTO erhältlich und ab dem 21. November 2013 in Deutschland im Handel.
Am Mittwoch will uns Motorola das Moto G vorstellen, bei dem es sich sehr wahrscheinlich um ein internationales Derivat des Moto X handelt, das mit abgespeckten Spezifikationen aber auch einem niedrigeren Preis auf die globalen Märkte kommt. Wie klein, das lässt nun eine Produktseite bei Amazon.co.uk erahnen. Ein Eintrag in der GFXBench-Datenbank bestätigt derweil die bereits kolportierte Hardware, erstmalig aber auch, dass das G bereits mit Android 4.4 KitKat laufen wird.
Seit uns in der vergangenen Woche Motorolas Flyer zum Launch-Event des Moto G am 13. November zusammen mit ein paar geleakten Specs erreichten, rätseln wir ein wenig, was die US-Amerikaner uns am Mittwoch präsentieren werden: Ein internationales Moto X oder ein Low-End-Gerät zum Niedrigpreis?
Nach neuesten Erkenntnissen sieht es aus, als wäre die letztere Vermutung richtig: Amazon Großbritannien listet das 4,5 Zoll-Smartphone zwar ohne Foto, dafür aber nun mit einem Preis von 160 GBP (rund 190 Euro). Es scheint also, als ob das G wie von uns bereits angenommen supergünstig werden wird, dafür aber auch Abstriche hinsichtlich der Spezifikationen im Vergleich mit dem Moto X gemacht werden müssen.
Das bestätigt ein Eintrag in der GFXBench-Datenbank, der von einem auf 1,2 GHz taktenden, vierkernigen Qualcomm Snapdragon MSM8226 Cortex A7-Prozessor (ein niedrig getakteter Snapdragon 400), einer Adreno 305 GPU und einem 1280 x 720 Pixel-Display spricht. Interessant ist die Angabe zum installierten OS: Android 4.4 steht da, obwohl bisherige Leaks noch von Android 4.3 sprachen.
Nun verrät der ebenfalls im GFXBench abgebildete Codename des G aber noch ein Detail, das die Anwesenheit von KitKat erklären könnte: Als „falcon_gpe“ wird das Smartphone bezeichnet, und „gpe“ steht für … natürlich, Google Play Edition. Gut möglich also, dass das Moto G ein Google Play Edition-Smartphone wird, das eben gleich mit Android 4.4 kommt.
Dafür spricht übrigens auch, dass Google uns ebenfalls am 13. November neue Features für Google Now vorstellen möchte — wie könnte man das besser tun, als mit einem neuen GPE-Smartphone, dass eben hardwareseitig nicht so viel Beeindruckendes vorzuweisen hat ..?
Quelle: AndroidOS.in, AndroidOS.in
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Mit Android 4.4 KitKat hat Google heimlich, still und leise eine alternative virtuelle Ausführungsumgebung namens ART eingeführt, die in Zukunft die in die Jahre gekommene Dalvik VM ersetzen wird. Dass dies schon früher der Fall sein wird, als allgemein angenommen, bestätigt Mountain View nun in einem neuen Bericht. Bereits in der nächsten Android-Version könnte es soweit sein.
Android 4.4 KitKat, so versprach Google im Vorfeld der Veröffentlichung der aktuellen Android-Version, werde das Betriebssystem für jeden erfahrbar machen. Inzwischen ist klar, dass dieses Versprechen vor allem darauf abzielt, Android so zu optimieren, dass es auch auf schwächerer Hardware läuft — und zwar nicht nur durch reduzierten Speicherbedarf, sondern allem Anschein auch eine neue Ausführungsumgebung.
(YouTube-Direktlink)
Bislang setzt Android auf die Dalvik Virtual Machine, um Anwendungscode auszuführen. Diese ist im Gegensatz zur Java VM registerbasiert, verarbeitet Code also ähnlich wie moderne Prozessoren, was in einem Geschwindigkeitsvorteil resultiert. Dalvik wurde seit der Vorstellung von Android ständig weiterentwickelt und erweitert, 2010 beispielsweise um einen Just in Time-Compiler. Nun aber könnte die VM das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben: Android 4.4 KitKat enthält als experimentelles Feature die alternative Ausführungsumgebung ART (Android Runtime).
ART wurde entwickelt, um die Altlasten von Dalvik nicht weiter mit sich herumschleppen zu müssen, so Android-Entwickler Dave Burke gegenüber readwrite. Aufgrund seines Alters habe man Dalvik zuletzt nicht mehr aktiv weiterentwickelt, sondern nur noch angepasst und optimiert. ART dagegen betrachte man als eine Art Dalvik 2.0, gleichzeitig Neustart und Weiterentwicklung.
Im Grunde ist ART schon vollständig nutzbar und spürbar schneller als Dalvik, im nächsten Schritt müssen App- und Chipset-Entwickler die Kompatibilität ihrer Produkte mit der neuen Runtime optimieren. Zu diesem Zwecke wird ART in Android 4.4 als Alternative angeboten. Schon in der nächsten Android-Version, so orakelt Burke ohne sich festlegen zu wollen, könnte ART Dalvik dann vollständig ersetzen.
Wer ein Nexus 5 oder ein anderes Gerät mit Android 4.4-ROM besitzt, kann sich selbst ein Bild von ART und seiner Leistung machen. Dazu müssen zunächst mit wiederholtem Tippen auf die Build-Nummer im Einstellungsmenü „Über das Telefon“ die Entwickleroptionen aktiviert werden. In diesen wird ART dann als alternative Runtime angeboten. Nach einem Neustart, bei dem alle Apps an die neue Umgebung angepasst werden, ist ART aktiv.
Mein Nexus 5 läuft nun schon seit 2 Tagen mit ART, ohne dass es zu Instabilität oder anderen Problemen kam. Im Gegenteil: Es fühlt sich an, als sei die Akkulaufzeit leicht gestiegen. Aber das könnte auch nur der Placebo-Effekt sein …
Wie einige Leser richtig bemerkt haben, scheint sich WhatsApp nicht mit ART zu vertragen. Wer den Messenger benutzt, sollte also vorerst bei Dalvik bleiben.
Quelle: readwrite via reddit
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