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Canary Flex: Flexible Überwachungskamera angeschaut

Im September 2016 startete das via Kickstarter finanzierte Unternehmen Canary mit einer neuen Hardware in den Markt, der Canary Flex. Ich testete bereits die Canary-Sicherheitskameras für den Innenbereich, nun ist auch die Flex-Variante auf dem deutschen Markt angekommen. Zu den Unterschieden in Kurzform: Die Standard-Kamera von Canary ist für den Indoor-Bereich gedacht. Sie hat einen normalen Netzanschluss und kann via WLAN oder LAN mit dem Internet verbunden werden. Es gibt, wie bei vielen anderen Lösungen auch, keine Möglichkeit Inhalte auf einer SD-Karte oder einem eigenen Server zu speichern. Aufgenommene Inhalte landen in der Cloud des Betreibers und können via App abgerufen werden.

Canary kann so justiert werden, dass die Kamera automatisch scharfgeschaltet wird, wenn man das Haus verlässt. Wenn etwas passiert, dann wird direkt aufgezeichnet, der Inhalt in die Cloud geblasen und der Benutzer mobil via Push informiert – inklusive einem Vorschaubild. Funktioniert gut. Ich habe mir schon zahlreiche Lösungen angeschaut und bin sehr zwiegespalten bei diesem Thema.

Viele Anbieter haben Mitgliedschaften. Netgear. Nest. Und auch Canary. Von den Mitgliedschaften fand ich Canary bislang ganz ok. Das sind ja immer Zusatzkosten, die man bedenken muss. Als kleines Beispiel: Canary bietet eine kostenfreie Mitgliedschaft an, bei der man die Ereignisse der letzten 24 Stunden kostenfrei abrufen kann. Dies gilt für eine Kamera am Standort. Bei zwei Kameras sind es nur noch 12 Stunden – immer noch ausreichend, wie ich finde. Bei der dritten Kamera sind es allerdings nur noch 8 Stunden gesamt. Das finde ich schon hart an der Grenze.

Noch schlimmer ist es allerdings bei Nest. Die Dropcams finde ich klasse, App und Dienst gut – da sind aber nur die Ereignisse der letzten drei Stunden inklusive. Will man zwei Cams 30 Tage rund um die Uhr aufzeichnen, dann zahlt man bei Nest für zwei Kameras satte 450 Euro im Jahr. 10 Tage reichen meines Erachtens auch dicke, da zahlt man dann aber auch 150 Euro im Jahr für zwei Kameras (50 Euro für jede zusätzliche Cam).

Und bei Canary? Da bekommt man bei der Pro-Mitgliedschaft 30 Tage Video-Verlauf und unbegrenztes Datenvolumen. Nutzer zahlen dafür 99 Euro im Jahr bei einer Cam, 149 Euro für bis zu drei Cams. Will man eine vierte nutzen, so kommen 49 Euro im Jahr hinzu. Muss man für sich durchrechnen, was man gewillt ist auszugeben.

Unabhängig vom Preis: Nest bietet meines Erachtens eine leicht bessere App-Performance und ganz wichtig: Eine Möglichkeit der Web-Freigabe. Das schafft Canary nicht, die haben nur Android oder iOS zu Auswahl. In der FAQ steht zwar, dass an eine Web-App plane, aber das steht da schon lange drin. Getan hat sich da bisher nichts.

Nun aber mal zur Canary Flex, bevor ich mich noch in den ganzen Abo-Preisen verliere. Die unterscheidet sich zur Indoor-Ausgabe darin, dass sie nicht via LAN gekoppelt werden kann. Die Flex ist flexibel in einem WLAN einsetzbar, kann per Stromversorgung angeschlossen werden – aber auch ohne. An Bord ist nämlich ein Akku, der die Kamera besonders flexibel machen soll. Eine Laufzeit gibt man konkret nicht an. Ausser, dass der Akku „2 bis 3 Monate“ halten soll. Der Akku hat 6.700 mAh.

Da werfe ich gleich mal ein „Ja, aber“ ein. Natürlich können Akkus in Überwachungskameras lange halten. Nämlich immer dann, wenn nichts los ist. Ich hatte die Netgear Arlo im Test, welche per Akkubetrieb arbeitet. Hier habe ich einen Zeitplan erstellt. Die Kamera arbeitete nur nach Einbruch der Dunkelheit, nahm Inhalte nur auf, wenn sich in Sachen Bewegung etwas tat. Sieht bei der Canary Fex nicht anders aus. Muss sie aufgrund von Bewegung dauerhaft aufnehmen, so ist der Akku ratz fatz leer. Ansonsten hält er eben länger durch.

Die Kamera wird mit einem Netzteil und einem USB-Kabel geliefert, welches der Stromversorgung dient. Der Stecker kann magnetisch angeklippt werden. Ebenfalls ist eine Halterung im Lieferumfang enthalten. Ein Magnetmechanismus sorgt dafür, dass die Kamera auch bei Anbringung an einer Wand richtig aufnehmen kann. Wird die Canary Flex nicht an der Wand angebracht, kann die Halterung auch als Standfuß dienen.

Die Einrichtung spare ich mir mal hier, via Bluetooth wird die Kamera mit der iOS- oder Android-App verbunden, ihr das WLAN mitgeteilt, in dem sie funken soll. Ein separater Hub wie bei Netgear Arlo ist nicht vonnöten. Durch die Cloud-Aufzeichnung ist ein Konto Voraussetzung. Zu den weiteren Details, wie die Software arbeitet, empfehle ich meinen Testbericht zur Canary Indoor-Lösung, seitdem hat sich nichts verändert. Gerade bei Außenbetrieb lohnt sich wahrscheinlich der Blick in die intelligenten Benachrichtigungen. Hier lässt sich die Empfindlichkeit der Kamera einstellen.

Die Canary Flex ist unbeeindruckt vom Wetter und lässt sich laut Hersteller zwischen -20° und 45° verwenden. Wie auch die Canary Indoor-Ausgabe wird Ton und Bild übertragen – HD und Nachtsicht. Und wenn man will, dann kann man via App auch die Sirene losplärren lassen, ebenfalls ist ein Notrufkontakt hinterlegbar, der so schnell angerufen werden kann.

In der Realität habe ich die Canary Flex dann erst einmal aufgeladen und auf meiner Terrasse positioniert. Nutzer sollten natürlich beachten, dass die Kamera eine ausreichend starke Verbindung zum WLAN hat. Die Bildqualität war in meinem Test gut, die Kamera auf Zuruf jederzeit betriebsbereit. Die Canary Flex zeichnet, je nach Einstellung, auf, wenn man die Umgebung verlässt – oder man den Standort explizit scharf schaltet. In der App kann man bei Bewegungen das entsprechende Video einsehen, mit einem Lesezeichen versehen oder aber auch herunterladen.

Wie oben angerissen: Jede Kamera kann automatisiert einen der Modi einnehmen, alternativ stellt man jede Kamera selbst ein. Das fehlende Web-Interface erwähnte ich bereits, in einem Mehrpersonenhaushalt sollten deshalb alle die App nutzen. Warum? Habe nur ich die App und bin unterwegs, dann würde meine Frau zuhause die Bewegungsmelder auslösen und ich dementsprechend immer eine Nachricht bekommen. Das kann dann unter Umständen nervig sein, des Weiteren sollte man die Privatsphäre einer jeden Person im Haushalt respektieren.

Die Canary Flex bietet FullHD und einen 116°-Blickwinkel. Wie auch die stationäre Canary verfügt die Flex über ein Mikrofon und Lautsprecher, kann also auch Audio aufnehmen und übertragen. Eine Gegensprechfunktion ist derzeit nicht möglich, aber in Planung.

Eine Art kurzes Fazit? Ich muss vergleichen und in Kerben hauen. Gerne auch wiederholt. Positiv ist bei Canary die Handhabung. Die App ist verständlich, die Hardware sehr gut gefertigt, wertig. Die Kamera kann sehr einfach überall angebracht werden und sie nimmt auch ein größeres Gebiet auf. Der Akku erlaubt das flexible Einsetzen überall im Haus. Die Kameras und die App arbeitet zuverlässig. Wie oben aber schon erwähnt: Obwohl die Dienstpreise von Nest höher sind, ist das Gesamtpaket meines Erachtens eine Ecke runder. Das liegt auch an einer möglichen Zwei-Faktor-Authentifizierung für das Konto und die Tatsache, dass das Bild einer Kamera über das Web freigegeben werden kann, sodass ich dauerhaft jemanden zuschauen lassen könnte. Das ist unter Umständen praktisch. Unterm Strich bleibt: Mit knapp 250 Euro ist die Canary Flex nicht besonders günstig, sie macht aber einen guten Job. Je nach Kameraanzahl ist die Nutzung praktischer als bei Anbietern wie Nest (Stichwort Abopreise).

Smart Home: Angeblich günstigere Produkte von Nest in Planung

Nest unterstützt jetzt die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Ausprobiert: Nest Cam Outdoor

Ausprobiert: Die Nest Cam Indoor

Ausprobiert: Withings Home

Ausprobiert: Netgear Arlo Kamera-Sicherheitssystem

Angeschaut: Netgear Arlo Smart Home HD-Kamera-Sicherheitssystem

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Speicherchips beflügelt Samsung – Hoffnungsträger Galaxy S8


Läuft bei Samsung: Dank guter Geschäfte im Chip-Business macht der koreanische Tech- und CE-Riese wieder fette Gewinne – und setzt auf noch mehr Aufwind durch das Smartphone-Geschäft nach der Markteinführung der neuen Spitzenmodelle Galaxy S8 und S8 Plus.

Der Samsung-Gewinn stieg im Q1 in 2017 im Jahresvergleich um 46 Prozent auf 7,7 Billionen Won (6,2 Milliarden Euro), wie der Marktführer bei Smartphones, Speicherchips und Fernsehern am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz kletterte um zwei Prozent auf 50,6 Billionen Won.

Das Unternehmen erwartet auch für das zweite Quartal eine robuste Nachfrage nach Speicherchips. Auch gehe man von einem besseren Ergebnis im Geschäft mit Smartphones nach der Markteinführung der Spitzenmodelle Galaxy S8 und S8 Plus aus, hieß es. An der Börse kamen die Zahlen gut an. Die Aktie legte um bis zu 4 Prozent zu und erklomm damit ein Rekordhoch.

Der Börsenwert des Unternehmens stieg in den vergangenen zwölf Monaten um rund zwei Drittel auf umgerechnet 245 Milliarden Euro. Damit konnte Samsung im vergangenen Jahr den Abstand zum Erzrivalen Apple verringern, liegt aber immer noch deutlich hinter den US-Konzern, der an der Börse derzeit mit rund 690 Milliarden Euro bewertet wird.

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„Fitness Freund: 1700+ Übungen“ aktuell nur 10 Cent im Google Play Store

Google Play Store Artikel Logo(Update 15.4.2017: Wieder 10 Cent) Den Fitness-Trainer in der Hosentasche, dank Smartphones ist das heute problemlos möglich. Nur nutzen muss man die Apps noch selbst, schon steht einem gestählten Körper aber nichts mehr im Weg. Die Angebote sind zahlreich, die Apps unterscheiden sich meist nur im Detail. Mehr möchte die App „Fitness Freund: 1700+ Übungen“ bieten. Neben den Übungen stehen auch über 1000 Videos zur Verfügung, welche selbige erklären. Die Übungen sind dabei recht unterschiedlich und erfordern auch den Einsatz diverser Geräte. Bebilderungen zu den Übungen ohne Videos helfen, auch diese zu verstehen.

Hinzu kommen mehr als 75 Workout-Routinen, die diese einzelnen Übungen vereinen, um ein ordentliches Training zu ermöglichen. Hier kann man wählen, ob man ein spezielles Training auf Ziele auslegen möchte, oder sich an den vorhandenen Geräten orientiert. Man kann sich diese Workout-Routinen aber auch selbst zusammenstellen. Seine Fortschritte kann man anhand des Gewichts und der Umfänge diverser Körperregionen tracken. Allerdings scheint es laut Rezensionen keine Anbindung an Google Fit zu geben.

Die App gibt es aktuell für 10 Cent, da kann man sicher nicht meckern, auch wenn sie vielleicht nicht das bietet, was man sich vorstellt. Fall die App für euch etwas ist, kauft sie eben, falls nicht, könnt Ihr Euer Glück beim App-Deal nächste Woche wieder versuchen.

Fitness Freund: 1700+ Übungen (2,99 € 0,10 €+, Google Play) →


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Microsoft will Skype-Niederlassung in Stockholm schließen

Microsoft hat vor einigen Monaten bereits in London eine größere Skype-Niederlassung geschlossen und im Zuge dessen etwa 400 Mitarbeiter entlassen. Ein ehemaliger Mitarbeiter äußerte sich kurz darauf gegenüber den Medien und meinte, Microsoft wolle selbst die Entwicklung des Dienstes übernehmen.

Nun hat Microsoft in Schweden die Verhandlungen mit der Gewerkschaft aufgenommen, denn auch in Stockholm müssen Mitarbeiter nach der Schließung der Niederlassung das Unternehmen verlassen. Im konkreten Fall geht es um 120 Mitarbeiter, die nach der Übernahme von Skype zu Microsoft gekommen sind. Microsoft bietet zwar für Mitarbeiter ein Programm an, dass sie, sofern sie innerhalb von 90 Tagen eine neue Stelle im Unternehmen finden, bleiben können, allerdings können davon schlichtweg nicht alle Gebrauch machen. Zahlreiche Stellen dürften also verloren gehen, jedoch darf durchaus damit gerechnet werden, dass die betroffenen ehemaligen Skype-Mitarbeiter es nicht schwer haben werden einen Job zu finden. Bei dem Messenger-Chaos, das aktuell bei Google herrscht, kann sich der Suchmaschinengigant beispielsweise nur über neue Talente freuen.

Microsoft führt momentan sehr große Veränderungen bei Skype durch und hat Anfang dieses Jahres den Sprung von P2P in die Cloud gemacht. Es dürfte wohl so gewesen sein, dass die bisherigen Skype-Mitarbeiter von dieser Idee nicht allzu viel hielten, denn Berichten zufolge habe Microsoft die Kontrolle über die Entwicklung in den letzten Jahren an sich gerissen.


Quelle: Computer Weekly

Der Beitrag Microsoft will Skype-Niederlassung in Stockholm schließen erschien zuerst auf WindowsArea.de.

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„The Elder Scrolls: Legends“ ist jetzt für Apple iPad verfügbar

„The Elder Scrolls“ liebe ich seit „Morrowind“. Am ausgiebigsten habe ich wohl „The Elder Scrolls V: Skyrim“ gezockt und ich freue mich jetzt schon auf den unumgänglichen Nachfolger. Die riesigen RPGs von Bethesda benötigen allerdings jeweils Jahre an Entwicklungszeit, so dass nicht nur ich noch etwas ausharren muss. Um die Zeit zwischendrin zu überbrücken, ist mittlerweile „The Elder Scrolls: Legends“ erschienen – jetzt nach der PC-Version auch für Apple iPad. Es handelt sich dabei aber keineswegs um ein Rollenspiel, sondern ein Sammelkarten-Game à la „Hearthstone“.

Das Spiel ist kostenlos, über In-App-Käufe wollen euch die Entwickler, wie bei dieser Art von Spiel üblich, aber natürlich gerne ein paar Taler rausleiern. Kompatibel ist „The Elder Scrolls: Legends“ ab dem Betriebssystem Apple iOS 10 bzw. den Apple iPad 4. Dabei gibt es im Kartenspiel sowohl einen Mehrspieler-Modus, bei dem ihr euch wahlweise mit der KI oder menschlichen Gegnern online duelliert als auch eine Einzelspieler-Kampagne.

Wie auch in anderen Spielen dieser Art, wie dem bereits erwähnten „Hearthstone“, „Gwent – A Witcher Card Game“ oder dem Klassiker, Magic: The Gathering, baut ihr euch ein eigenes Deck, das ihr ständig mit neuen Karten verbessern könnt. Dafür müsst ihr eigne Strategien entwickeln und eurer Deck darauf abstimmen – damit möglichst viele Karten Synergien miteinander eingehen.

Später soll „The Elder Scrolls: Legends“ auch noch für andere Geräte erscheinen. Bethesda hat die Variante für Android-Tablets etwa für April in Aussicht gestellt. Eine Mac-Version soll im Mai folgen. Im Sommer 2017 will man letzten Endes Smartphones mit Apple iOS bzw. Android beglücken.

Ich bin gespannt darauf, wie sich „The Elder Scrolls: Legends“ am Markt behaupten kann – denn das Angebot an derartigen Sammelkartenspielen ist nunmal alles andere als klein. Jedoch hat sich beispielsweise auch das noch relativ frische „Yu-Gi-Oh! Duel Links“ seine Spielerschaft mit einer starken Marke gesichert. Deswegen darf sich wohl auch „The Elder Scrolls: Legends“ Chancen ausrechnen. Seid ihr vielleicht schon am Zocken? Wenn ja, wie gefällt euch das Spiel im Vergleich zu den andere, genannten Games. Interessiert mich wirklich sehr, da ich in das Spiel bisher noch nicht reingeschaut habe, da ich es am liebsten am Phone zocken würde.

WP-Appbox: The Elder Scrolls: Legends (Kostenlos+, App Store) →

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