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Nintendos Quartalszahlen: Deutlich mehr Hardware verkauft, trotzdem wegen Wii U Verlust

Filed under: Companies

Nintendo hat die Quartalszahlen veröffentlicht: trotz deutlich höherer Hardware-Verkäufe haben sie immer noch Verlust gemacht. Die Wii U-Verkäufe sind unter anderem dank Preissenkungen auf 300.000 Stück hochgeschnellt (im Quartal davor waren es noch 160.000), vom Ziel von 9 Millionen verkauften Wii Us bis März 2014 sind sie mit aktuell 3,91 Millionen verkauften aber noch weit entfernt. Währenddessen lief der Verkauf der 3DS und der 3DS XL aber hervorragend: weitere zwei Millionen Stück wurden verkauft, insgesamt sind es jetzt bereits 35 Millionen und die Einführung der 2DS dürfte den Umsatz weiter beflügeln. Softwareverkäufe beliefen sich auf knapp unter zwanzig Millionen insgesamt. Laut Nintendo bleibt die Wii U das Sorgenkind: “Die Wii U-Hardware hat einen negativen Einfluß auf Nintendos Gewinne” geben sie freimütig zu, der Verlust beträgt vor allem deshalb rund 69 Millionen Euro in diesem Quartal.

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Souce: DE Engadget

Kölner Landgericht: Telekom-Drosselung verboten

Das Kölner Landgericht hat einer Klage der Verbraucherzentrale NRW stattgegeben und der Telekom die Drosselung in Pauschaltarifen untersagt. Das Urteil bezieht sich auf jegliche Drosselung, sowohl die ursprünglich angekündigte Drosselung auf 384 Kilobit als auch die gemässigtere auf 2 Megabit pro Sekunde. Mit dem Begriff Flatrate verbinde der Kunde bei Internetzugängen über das Festnetz einen Festpreis für eine bestimmte Surfgeschwindigkeit und rechne nicht mit Einschränkungen, begründete die Zivilkammer des Gerichts ihre Entscheidung. Das dürfte die Telekom natürlich nicht lange auf sich sitzen lassen, zunächst sind ihre Drosselungspläne aber gestoppt.

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Souce: DE Engadget

GTA V: iFruit-App für Android endlich im Play Store

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Mit etwas über einmonatiger Verspätung ist die GTA V-Companion-App iFruit nun endlich auch in den Play Store eingetrudelt: Die Anwendung mit dem ironisch an ein Produkt aus Cupertino angelehnten Namen erlaubt es Grand Theft Auto-Spielern, von unterwegs die virtuellen Fahrzeuge in Los Santos zu modifizieren oder Franklins Rottweiler Chop zu trainieren. iFruit steht ab sofort zum kostenlosen Download für diverse Android-Tablets und -Smartphones bereit.

Was habe ich mich Mitte September geärgert, als ich bereits in einer der ersten Missionen von Rockstars Gangster-Epos GTA V darauf aufmerksam gemacht wurde, dass mit iFruit eine Companion-App für den Titel bereit steht — das allerdings damals nur für iOS-Devices. In der Folge haben sich die Entwickler reichlich Zeit gelassen, die Anwendung auch aufs Android-OS zu bringen — erst gestern Abend (wo ich bereits 70 Prozent des Spiels durch habe!) ist iFruit endlich im Play Store erschienen.

Mit der App können geneigte Spieler fortan in zweierlei Bereichen mobil in ihr laufendes Spiel eingreifen: Im Bereich Los Santos Customs lassen sich die eigenen Fahrzeuge tunen. Ob Nummernschilder, Spoiler, Reifen oder Motorupgrades — sämtliche im Spiel möglichen Modifikationen können über iFruit von unterwegs bestellt werden und sind dann auf der Konsole bereits im/am digitalen Wagen montiert und abholbereit.

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Mit Chop the Dog könnt ihr Franklins gleichnamigen Rottweiler mobil trainieren, in dem ihr ihn in der App füttert, ihn apportieren lasst oder ihm Kunststückchen beibringt — quasi ein GTA-Tamagotchi. Im Hauptspiel wirken sich eure mobilen Mühen dann dadurch aus, dass die Töle (die ich übrigens ständig an irgendwelchen Straßenecken in Los Santos vergesse) bei Spaziergängen geheime Gegenstände findet, Badenixen die Bikinis wegreißt oder euch in eurer Hood beschützt. Read More »

Phonebloks: Modulares Smartphone wird als „Project Ara“ Realität – bei Motorola

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Vor einigen Wochen stellten wir Phonebloks vor, eine Idee, nach der Smartphones künftig aus wechsel- und aufrüstbaren Einzelmodulen bestehen sollten. Zu ambitioniert und technisch nicht durchführbar, urteilten wir damals. Stellt sich raus, dass man bei Google und Motorola anders darüber denkt: Zusammen mit dem Phonebloks-Erfinder entwickelt man Project Ara – ein echtes modulares Smartphone, das die Industrie revolutionieren könnte.

Eine gute Idee, die Dave Hakkens mit Phonebloks da hatte: Anstatt alle paar Jahre ein komplett neues Smartphone zu kaufen, sollte man einzelne Komponenten nachkaufen und in Form von ansteckbaren Blöcken austauschen können. So könnte man sein Gerät, je nachdem was man braucht und wie man sein Gerät benutzt, beispielsweise mit einer besseren Kamera, mehr Speicher oder einem schnelleren Hauptprozessor ausstatten – Umwelt und Geldbeutel würden geschont. Hier noch das Video, mit dem Hakkens seine Idee beworben hatte:


(YouTube-Direktlink)

Es gab und gibt leider viele gute Gründe, warum Phonebloks nicht funktionieren könnte: Von der technischen Machbarkeit bis hin zur vermutlich nicht gerade kooperativen Haltung einer Industrie, der durch ein Konzept wie Phonebloks Milliardenumsätze verloren gehen würden. Dennoch wird daran, wie vor wenigen Stunden bekannt wurde, gearbeitet, und zwar bei Motorola.

Project Ara

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Wer, wenn nicht Googles Smartphone-Division sollte versuchen, ein solches bislang komplett unrealistisch scheinendes Konzept in die Realität umzusetzen? Wie Motorola vor wenigen Stunden bekannt gab, arbeitet man bereits seit einem Jahr an einem modularen Smartphone unter dem Namen „Project Ara“. Als Dave Hakkens seine Idee vorstellte, holte man ihn kurzerhand ins Boot, nun stellte Motorola seine Vision für das Smartphone der Zukunft auch öffentlich vor. Project Ara soll eine freie und offene Hardware-Plattform sein, die hochmodulare Smartphones ermöglicht. Project Ara soll das im Bereich der Hardware werden, was Android für Software war.

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Grundgedanke ist, dass das Ara-Smartphone aus einem Endoskelett als strukturellem Rahmen besteht, das die Module festhält. Als Module könnte man nahezu beliebig denkbare Komponenten anstecken – von einem neuen Prozessor über ein besseres Display bis hin zu einer Tastatur, einem Zusatzakku oder einem Pulsmessgerät. Ziel ist es, zwischen Nutzern, Entwicklern und ihren Geräten eine engere Bindung herzustellen; Nutzer sollen künftig mehr „Mitspracherecht“ bei der Wahl der Komponenten, dem Aussehen und der Gerätelebensdauer haben.

Project Ara ist natürlich alles andere als nahe der Serienreife. Während Motorola sich um die technischen Belange kümmert, soll Dave Hakkens die Community-Arbeit übernehmen. Gemeinsam mit der Phonebloks-Community und den so genannten „Ara Scouts“ will man die Möglichkeiten und Grenzen von Phonebloks ausloten. Letztere werden regelmäßig Herausforderungen im Gamification-Stil über App erfüllen müssen, die aktivsten Nutzer werden später Project Ara kostenlos, der Rest zu einem ermäßigten Preis erhalten. Als Ara Scout kann man sich bereits bewerben. Einladungen an Hardware-Entwickler werden in einigen Monaten herausgehen, das MDK (Module Development Kit) soll bereits in diesem Winter erscheinen.

Auch wenn wir nach wie vor daran zweifeln, das Phonebloks/Project Ara wirklich funktionieren kann. Andererseits: Wenn es einer kann, dann wohl Google (hier in Form von Motorola) in Form eines der berühmten „Moonshots“ des Konzerns. Wichtig wäre in einem nächsten Schritt, neben Entwicklern und Nutzern auch die Hersteller der Komponenten ins Boot zu holen. Sollten Firmen wie Qualcomm, Nvidia oder gar Samsung Ara aktiv fördern, wäre ein wichtiger Schritt auf der Strecke bereits zurückgelegt.

Was denkt ihr – werden wir in drei Jahren keine kompletten Smartphones mehr kaufen, sondern nur noch Komponenten? Eure Meinung in die Kommentare.

Quellen: Motorola Blog, Ara Scouts via Android Police

Weiterführende Artikel:

  • Android 4.4 KitKat: Optimiert für Google TV-Nachfolger „Android TV“ Gerücht
  • Phonebloks: Warum das modulare Smartphone keine Realität werden kann
  • Phonebloks: Modulares Smartphone soll Realität werden

Danke: androidnext

Android-Handy kaufen: Der androidnext-Smartphone- und Tablet-Einkaufsberater 10/2013

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Es wird Herbst in Deutschland, die Tage kürzer und die Abende länger. Was macht man mit all der Zeit, die man nun nicht mehr beim St(r)andgrillen verbringt? Sich Gedanken. Gedanken darüber, welches das nächste Smartphone oder Tablet sein wird, das man sich zulegt. Und weil wir nahezu täglich Mails und Facebook-Nachrichten erhalten, in denen wir gefragt werden, in welches Smartphone oder Tablet man denn sein Geld am besten anlegt, legen wir mal wieder unseren guten, alten Einkaufsberater für Android-Geräte auf – zum Selberlesen oder zum Weiterempfehlen an Freunde, Bekannte und Verwandte.

Vorweg: Dieser Preisvergleich ist tagesaktuell. Die genannten Preise sind Tagespreise auf dem Stand vom 28.10.2013 und können in den kommenden Tagen und Wochen durchaus Änderungen unterliegen. Außerdem beziehen wir in Kürze erscheinende Geräte wie das Nexus 5 noch nicht mit in unsere Liste ein – schlicht weil wir diese noch nicht vollumfänglich einschätzen können. Los geht’s.

Smartphones bis 150 Euro

Huawei Ascend Y300

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In dieser Preisklasse kann man keine großen Sprünge machen, die Chinesen von Huawei sind aber traditionell dafür bekannt, gute Smartphones für wenig Geld herzustellen. Das Huawei Ascend Y300 schlägt genau in diese Kerbe: Immerhin mit Android 4.1, einer Qualcomm Dual-Core-CPU und einem durchaus ansehnlichen IPS-Display ausgestattet bietet das stabile Gerät „Best Bang for the Buck“ und kostet teils sogar weniger als 100 Euro. Als Einsteiger-Modell, Ersatzgerät oder erstes Smartphone für den Nachwuchs geht das Y300 völlig in Ordnung.

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150 bis 300 Euro

Hier wird der Markt bereits etwas unübersichtlicher, denn neben Mittelklasse-Geräten aus diesem Jahr tummeln sich bereits Oberklassler von 2012 südlich der 300 Euro-Marke.

HTC Desire 500

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Das HTC Desire 500 kam in unserer Berichterstattung bislang etwas unter die Räder. Umso erstaunter waren wir festzustellen, dass der kompakte 4,3-Zoller bereits für unter 200 Euro zu haben ist. Dafür erhält man durchaus ansehnliche Leistungsdaten: Mit einem Qualcomm Snapdragon 200 Quad-Core-SoC mit 1,2 GHz, 1 GB RAM, einem SLC2-Display mit 4,3 Zoll in der (etwas mauen) Auflösung von 800 x 480 und HTCs überwiegend gelungener Sense-Oberfläche taugt das Gerät definitiv als Mittelklasse-Schnäppchen. Allenfalls die 4 GB interner Speicher sind recht knapp bemessen, können per micro SD-Slot aber erweitert werden.

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Acer Liquid E2 duo

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Das Acer Liquid E2 Duo kostet ebenfalls unter 200 Euro. Mit seinem 4,5 Zoll-Display, Android 4.2 und einem auf 1,2 GHz getakteten Quad-Core-SoC von Mediatek, 1 GB RAM sowie einer 8 MP-Kamera mag es bereits aus der Masse der Geräte in dieser Preisliga herausstechen – ein weiteres Feature ist aber wirklich besonders: die Dual SIM-Tauglichkeit. Wer also eine günstige Lösung sucht, um im Ausland günstiger zu telefonieren und trotzdem über seine normale Nummer erreichbar zu sein, wer eine preiswerte Daten-SIM nutzen möchte oder berufliche und private SIMs in einem Gerät vereinen möchte, sollte mal einen Blick auf das Acer-Smartphone werfen. Auch dieses Gerät hat leider nur 4 GB internen Speicher, der sich aber ebenfalls per micro SD-Speicherkarte ausbauen lässt.

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Samsung Galaxy S3

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Das Samsung Galaxy S3 mag schon anderthalb Jahre alt sein, taugt aber immer noch als Empfehlung – zumal das Gerät mit seinem tollen 720p-Super AMOLED-Display bei 4,8 Zoll Bildschirmdiagonale, flottem Quad Core Exynos 4412-SoC, 1 GB RAM und der auch nach heutigen Maßstäben noch ausgezeichneten 8 MP-Kamera bereits für unter 300 Euro zu haben ist.

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Nexus 4

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Android-Puristen bevorzugen zum nahezu gleichen Preis von etwa 300 Euro (für die 16 GB-Variante) das von LG und Google entworfene Nexus 4. Nachteil gegenüber dem Galaxy S3 sind der nicht erweiterbare interne Speicher und der nicht wechselbare Akku sowie eine etwas schlechtere Kamera. Dafür hat man aber eben ein Nexus-Gerät. Das bedeutet: zeitnahe Updates, Stock-Android und optimale Modifizierbarkeit. Davon abgesehen besitzt das N4 mit 2 GB RAM mehr Arbeitsspeicher und die bessere Verarbeitung, zudem kann das Gerät kann dank Kompatibilität zum Qi-Standard kabellos aufgeladen werden.

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Samsung Galaxy S4 mini

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Das zurzeit bereits für unter 300 Euro erhältliche Galaxy S4 mini sei an dieser Stelle nicht nur wegen seines kompakten Formfaktors genannt, sondern auch weil es für sich genommen ein gutes Gerät ist, das sogar LTE-Konnektivität beherrscht. Alles weitere zu dem 4,3 Zoll-Androiden mit Snapdragon 400 Dual Core und qHD-Super AMOLED-Display erfährt man in unserem großen Testbericht.

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300 bis 450 Euro

Echte Oberklasse-Androiden erhält man bereits in dieser Preisklasse. Die zwei Kandidaten, die wir hier aufführen, seien aber unter Vorbehalt genannt, denn das Nexus 5 steht ante portas und könnte unter Umständen im Preisbereich zwischen 400 und 450 Euro mit seinen Konkurrenten den Fußboden wischen. Wir warten trotzdem erst einmal ab, bis finale Preise bekannt sind und wir das Gerät umfassend getestet haben, bevor wir eine Kaufempfehlung aussprechen. Abgesehen davon sind die folgenden Geräte aber ebenfalls hervorragend – mit dem Kauf macht man gewiss nichts falsch (auch wenn wir im Folgenden natürlich auch die Schwächen der Geräte deutlich nennen werden).

Sony Xperia Z

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Anfang des Jahres vorgestellt, war das flache und wasserdichte Sony Xperia Z eines der ersten Smartphones mit Full HD-Display. Schwachpunkt ist dennoch die Farbwiedergabe des Displays — vor allem unter spitzen Blickwinkeln — sowie das Quad Core Qualcomm S4 Pro-SoC, das nicht ganz an die Leistungswerte der zwei neueren Prozessorgenerationen Snapdragon 600 und 800 herankommt. Dafür kann das Xperia Z nach wie vor dank seiner Rigidität und Einbindung in Sonys Ökosystem überzeugen – zum Straßenpreis von rund 400 Euro weist der Fünfzoller ein recht gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auf.

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Samsung Galaxy S4

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Samsungs nach wie vor aktuelles Smartphone in der 5-Zoll-Klasse hat wenig Schwächen – als einziger großer Lapsus sei hier die Plastikrückseite genannt, die eines Flaggschiffes eigentlich nicht würdig ist. Ansonsten erhält man aber ein hervorragend ausgestattetes Gerät mit performantem Snapdragon 600 Quad Core-SoC, 2 GB RAM, Wechsel-Akku und Slot für micro SD-Speicherkarten und ein tolles (wenngleich in der prallen Sonne nicht sonderlich gut ablesbares) Super AMOLED-Dispay mit Full HD-Auflösung. Ein paar Software-Gimmicks, die man nicht braucht, aber glücklicherweise abstellen kann, gibt’s obendrauf. Der Straßenpreis des Galaxy S4 liegt derzeit bei rund 440 Euro.

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450 Euro und mehr

Wenn Geld keine Rolle spielt, In der Premium-Klasse hat man derzeit die Qual der Wahl zwischen Geräten, die allesamt hervorragend sind, allerdings unterschiedliche Akzente setzen:

LG G2

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Das LG G2 ist hochperformant, hat ein tolles, nahezu randloses 5,2 Zoll-Display mit Full HD-Auflösung, besitzt herausragende Akkuleistung und eine 13 MP-Kamera mit optischem Bildstabilisator, die mitunter brillante, manchmal jedoch auch eher enttäuschende Ergebnisse produziert. Das Konzept der rückseitigen Buttons greift freilich nicht unbedingt und das G2 weist auch Schwächen in seiner etwas überbordenden Software auf, besitzt außerdem keinen micro SD-Kartenslot und eine suboptimale Rückseite aus glattem Plastik. Technisch ist das G2 trotzdem über jeden Zweifel erhaben und mit einem Preis von derzeit rund 450 Euro in der 16 GB-Version definitiv ein Schnäppchen.

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HTC One

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Das HTC One zeichnet sich durch seine fantastische Haptik und Verarbeitung sowie das schärfste Display aus, ist allerdings ebenfalls nicht per Speicherkarte erweiterbar, hat „nur“ ein Snapdragon 600-SoC und eher unterdurchschnittliche Akkulaufzeiten. Die Kamera löst mit 4 MP nicht allzu hoch auf, besitzt aber dank guter Software, optischem Bildstabilisator und des Lowlight-Ultrapixel-Konzepts die besten Schnappschussqualitäten aller aktuellen Top-Geräte. Das vergleichsweise preisstabile One besitzt einen derzeitigen Straßenpreis von etwas unter 500 Euro.

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Sony Xperia Z1

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Das Sony Xperia Z1 ist von den genannten Geräten das widerstandsfähigste gegenüber Wasser und Staub, besitzt aber ein „nur“ gutes Display. Dank Snapdragon 800-SoC ist das Xperia Z leistungsmäßig ganz vorne dabei und kann mit seiner 20,7 MP-Kamera sehr gute Fotos aufnehmen. Mit rund 550 Euro ist das Sony Xperia Z1 nicht ganz billig; wir erwarten aber, dass die Preise recht schnell fallen.

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Samsung Galaxy Note 3

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Das Samsung Galaxy Note 3, dessen Testbericht wir in Kürze veröffentlichen, weist optimale Leistungsdaten auf, ist aber dank seines großen Formats sicher nicht für jeden geeignet. Die größte Schwäche des Geräts liegt bei der Kamera, die insbesondere bei schnellen Bewegungen und unterdurchschnittlichen Lichtverhältnissen nicht die hervorragenden Ergebnisse produziert, die man von Samsungs Königsklasse eigentlich gewöhnt ist. Der mitgelieferte Stylus S Pen ist in Sachen Funktionalität hingegen ein Alleinstellungsmerkmal und durchaus eine Bereicherung für jeden, der gern zeichnet oder handgeschriebene Notizen bevorzugt. Dank erweiterbarem Speicher und Wechsel-Akku weist das Galaxy Note 3 von Samsung gewohnte Spezialitäten auf, lobend sei auch die im Gegensatz zu früheren Galaxy-Geräten haptisch gelungenere Geräte-Rückseite erwähnt. Mit knapp unter 600 Euro Straßenpreis ist das Note 3 aber auch das teuerste Gerät in unserer Liste.

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Tablets

Hier haben wir noch zwei Empfehlungen in der kompakten 7-Zoll-Klasse:

ASUS MeMO Pad 7 HD

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Das ASUS MeMO Pad 7 HD ist mit rund 150 Euro ein preiswertes Gerät, das sich aber durchaus als Alltagsbegleiter bewährt – zumindest, wenn dem Nutzer WLAN-Konnektivität ausreicht und er nicht vorhat, darauf anspruchsvolle 3D-Games zu spielen. Mit einem Strom sparenden MediaTek-Quad Core-Chip ausgestattet, der auf 1,2 GHz taktet und einem Display in der Auflösung von 1280 x 800 ist das Gerät durchaus eine Empfehlung für preisbewusste Tablet-Nutzer, wenngleich das MeMO Pad haptisch nicht unbedingt eine Offenbarung ist.

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Nexus 7 (2013)

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Wenn’s etwas mehr kosten darf, ist das Nexus 7 (2013) das Gerät der Wahl. Hier erhält man ein sehr gut verarbeitetes Stück performanter Technik mit Snapdragon S4 Pro (eigentlich S600), 2 GB RAM und Full HD-Display. Bonus ist die Zukunftssicherheit aufgrund zeitnaher Android-Updates. Wer viel unterwegs ist, kann sich auch eine LTE-Version des Gerätes besorgen. Nachteil ist das Nexus-typische Fehlen eines micro SD-Slots sowie die Tatsache, dass das Gerät mit einem S4 Pro genannten Snapdragon 600 technisch nicht mehr ganz State of the Art ist. Das Nexus 7 (2013) kostet derzeit 230 Euro in der WLAN-Version mit 16 GB Speicher, 270 Euro in der WLAN-Variante mit 32 GB und 350 Euro Euro in der LTE-Version mit 32 GB Speicher.

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Abschließende Worte

Wir hoffen, wir konnten euch mit unserer Übersicht zu empfehlenswerten Geräten aus dem Android-Universum weiterhelfen. Abschließend bleibt zu sagen, dass alle hier genannten Geräte in ihren Preisklassen empfehlenswert sind, auch wenn wir in unseren Kurzbeschreibungen häufig den negativen Aspekten der Geräte recht viel Platz eingeräumt haben. Der Zweck des Ganzen ist schlicht, euch schon vor dem Kauf darüber zu informieren, an welchen Stellen es haken könnte und eventuell auftretende Unzufriedenheiten vorab auszuräumen. Hinterlasst einen Kommentar, ob und wenn ja in welchem Rhythmus wir diese Übersicht öfter eintakten sollten. Denkt auch daran, den Artikel an Freunde und Bekannte weiterzuempfehlen – vielleicht ist er ja für diese auch hilfreich.

Weiterführende Artikel:

  • Audio-Latenz unter Android: Interview mit Matthias Krebs vom DigiEnsemble droidcon 2013
  • Sony Xperia Z und ZL: Hands-On-Videos der Smartphones CES 2013
  • IFA 2011: Acer Iconia Tab A100 und Iconia Smart Hands-On-Videos

Danke: androidnext

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