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Windows Defender konnte riesige Malware-Kampagne aufhalten

Microsoft hat heute im eigenen Cloud-Blog mitgeteilt, dass man mittels Verhaltensüberwachung bei Schadsoftware und Machine Learning eine enorme Malware-Kampagne aufhalten.

500.000 PCs wären betroffen gewesen

Kurz vor dem 6. März hat der Windows Defender nämlich 80.000 Instanzen von einer Reihe ausgeklügelter Trojaner blockiert. Verhaltensbasierte Signale kombiniert mit Cloud-betriebenem Machine Learning konnte diese neue Infektionswelle aufhalten. In weiteren 12 Stunden wurden mehr als 400.000 Instanzen registriert, von denen 73 Prozent in Russland waren.

Binnen Millisekunden aufgehalten

Der Windows Defender hat ein ungewöhnliches Verhalten eines Programms registriert, woraufhin Microsofts Cloud Protection-Dienst eingeschaltet wurde. Binnen Millisekunden wurde die Schadsoftware dank Machine Learning analysiert und konnte daraufhin automatisch vom Windows Defender blockiert werden.

Microsoft wurde daraufhin automatisch benachrichtigt über eine mögliche „Malware-Epidemie“. Daraufhin wurde die Klassifizierung auch als Schadsoftware angepasst und der korrekte Name für den Virus wurde auch Nutzern angezeigt. In den ersten Minuten sahen betroffene Nutzer nur, dass der Windows Defender neue Viren namens Fuery, Fuerboos, Cloxer oder Azden blockiert hatte. Dies waren Namen, welche die Malware von den Machine Learning-Algorithmen zugewiesen bekam.

Alle PCs mit Defender waren geschützt

Der Angriff hätte eine Malware namens Dofoil verbreiten sollen, welche auf den PCs unwissender Nutzer Cryptocoins abbaut. Dies verbraucht einerseits außerordentlich viel Strom und Beansprucht zudem die Leistung des PCs.

Die Dofoil Malware versucht dabei sehr lange im System unentdeckt zu bleiben, indem die Registry modifiziert wird. Die explorer.exe oder in diesem konkreten Fall die OneDrive Run-Datei wird so modifiziert, dass sie eine andere Datei ausführt, welche versteckt minen kann.

Dank der Sicherheit des Windows Defenders und der implementierten Machine Learning-Technologien kann Microsoft den Ausbruch schwerwiegender Malware wie in diesem Fall häufig im Keim ersticken.


Quelle: Microsoft

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Adblocker: Google verpasst Chrome Anzeigenfilter gegen nervige Werbung

google chrome adblocker

Schluss mit nervigen Anzeigen im Web: Im hauseigenen Internet-Browser «Chrome» will Google nun besonders aufdringliche Anzeigen blockieren – und der «Adfilter» soll die Ad-Branche zudem zu «besserer Werbung» erziehen.

Google übt den Spagat: Der amerikanische Web-Gigant, der praktisch sein gesamtes Geld mit (Online-)Ads macht, will ausgerechnet Werbung sperren.

Das Unternehmen aus Kalifornien hat angekündigt, nächsten Monat in seinem hauseigenen Internet-Browser Chrome einen Anzeigen-Blockierer zu installieren, der besonders hartnäckige Online-Reklame ausblenden soll.

Chrome browser sperrt Anzeigen

Filter gegen «Negativerfahrungen»

Der Google-Werbeblocker soll ab Mitte Februar am Start sein und einerseits im Web surfende Konsumenten vor besonders aufdringlicher Werbung schützen, andererseits Werbetreibende zu «besserer Werbung» erziehen.

Im offiziellen Firmenblog erklärt Googles oberster Reklame- und Kommerz-Boss Sridhar Ramaswamy die Einführung damit, dass immer mehr Internet-Nutzer von der Dauerwerbebeschallung und trällernder Unterbrecherwerbung im Netz genervt sind. Mit einem eigenen Chrome-Adblocker für ungestörte Ausflüge ins World Wide Web will der Konzern den «negativen Erfahrungen» gegensteuern, so Ramaswamy.

Anzeigenkunden machen Druck

Soll heissen: Mit dem Werbefilter will Google nur «gute Werbung» durchlassen. Der Online-Werbe-Krösus holte sich für die Entwicklung des Adfilters die Unterstützung der im Jahr 2016 gegründeten Branchenvereinigung «Coalition for Better Ads» ein. Dabei soll nicht Werbung grundsätzlich ausgesperrt werden, sondern der Filter soll helfen,

als unzulässig erachtete Werbeformen wie «Pop-Ups» oder Autoplay-Videos zu verbannen und bessere digitale Reclameformate für das Netz zu entwerfen.

Nicht zuletzt will Google auch wieder mehr Kontrolle über den Anzeigenmarkt bekommen. Der Silicon-Valley-Riese ist dem Druck der Werbekunden ausgesetzt, die zunehmend unzufrieden sind mit den Online-Werbeumfeldern und der Performance von Internet-Kampagnen.

Global 600 Millionen Werbeblocker im Einsatz

Der gesamten Online-Werbebranche (inklusive Google, versteht sich) sind die als Browser-Zusatz-Plugins installierbaren AdBlocker (von Drittanbietern) schon seit längerer Zeit ein massiver Dorn im Auge. Durch die Blockierprogramme von Fremdfirmen entgeht ihnen schliesslich viel Geld.

Und die Popularität der Werbe-Ausradier-Programme wächst weiter: Weltweit sind Studien der irischen Analyse-Firma PageFair zufolge Werbeblocker auf deutlich mehr als 600 Millionen Computern installiert. Den Experten zufolge entspricht das elf Prozent der gesamten Internet-Population.

Andere Untersuchungen unterstreichen diese Tendenz: Bis zu 30 Prozent der Webnutzer gaben bei einer Untersuchung von Statista an, eine Adblocking- oder Anti-Tracking-Software in ihrem Browser installiert zu haben.

Besorgte Verleger

Mit einem hauseigenen Anzeigen-Filter in Chrome könnte Google ab Februar zumindest in seinem Universum wieder die Kontrolle über blockierte Anzeigen erlangen.

Verlage und andere Web-Publisher kritisieren das Google-Feature bereits scharf und fürchten, dass die Reclame-Sperre vor allem Werbung von Fremdanbietern blockiert und die über Google-Dienste geschaltete Werbung bevorzugen.

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Immer wieder sonntags KW 48

Zunächst wünsche ich euch vor dem Rückblick auf die vergangene Woche einen schönen ersten Advent! Seid ihr schon in Weihnachtsstimmung? Bei mir geht das immer maximal eine Woche vorher los. Doch zumindest von Benny und Co. weiß ich, dass jetzt schon nach Weihnachtsgeschenken gefahndet wird. Im Vorfeld haben iOS-Nutzer gestern dann bereits ein kleines Präsent erhalten. Denn Apple hat iOS 11.2 veröffentlicht. Die Neuheiten hat euch Caschy im verlinkten Beitrag zusammengefasst. So soll unter anderem das drahtlose Aufladen nach der Aktualisierung schneller vonstatten gehen. Doch unter der Woche ist natürlich in der großen, bunten, weiten Tech-Welt noch deutlich mehr geschehen.

Ich selbst hege gewisse Sympathien für den Browser Vivaldi: Man will einen eigenen Weg gehen und versucht sich durch mehr Freiheit und Privatsphäre für die Nutzer von der Konkurrenz abzuheben. Nun schließt man auch in anderen Bereichen auf: Denn die neueste Snapshot-Version bringt Sync als wichtige Kernfunktion mit.

Google hat wiederum etwas im Play Store aufgeräumt. So sind ab sofort Apps, die Werbung auf dem Sperrbildschirm einblenden, verboten. Gleichzeitig hat das Unternehmen vorgeführt, wie künstliche Intelligenz in Zukunft für mobile Anwender eventuell die Privatsphäre verbessern könnte.

Samsung hat zudem auf dem Gebiet der Akkus weiter geforscht und will durch neue Materialkombinationen höhere Kapazitäten und schnellere Aufladungen ermöglichen. Bleibt zu hoffen, dass man es nicht erneut mit einer zu explosionsartigen Innovation versucht. Aktuell läuft übrigens auch immer noch unsere Verlosung eines Samsung Galaxy Book 12. Falls ihr Interesse habt, dann beeilt euch. Die Teilnahmefrist läuft bald ab.

Außerdem sei euch noch der eventuell etwas untergegangene Test von Benny zu den Bowers & Wilkins PX nahegelegt. Ergebnis: Toller Kopfhörer zu einem recht hohen Preis.

Nun wünsche ich euch erst einmal noch einen tollen, ersten Advent! Macht euch einen schönen Sonntag und kommt am morgigen Montag gut in die neue Woche. Vielleicht lesen wir uns ja die nächsten Tage einmal in den Kommentaren. Hier sind dann zum Abschluss wie immer die zehn meistgelesenen Beiträge der letzten Woche.

Die 10 am häufigsten gelesenen Beiträge der vergangenen 7 Tage:

-> Zum Beitrag Immer wieder sonntags KW 48

-> Zum Blog Caschys Blog

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