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Neato Botvac D5 im Test: Was kann der Staubsauger-Roboter?

Das bisschen Haushalt macht sich von allein – ganz soweit sind wir zwar noch nicht, aber zumindest beim Staubsaugen trifft diese Liedzeile zu. Staubsauger-Roboter sind inzwischen von zahlreichen Herstellern und in verschiedensten Preisklassen erhältlich. Wir haben uns das Modell Botvac D5 von Neato angesehen und testen, was der Roboter aus dem gehoben Preissegment ab 500 Euro kann.

Der Neato Botvac D5 kommt ordentlich aufgeräumt und verpackt bei uns an. Neben dem Staubsauger-Roboter gehören eine Ladestation, zwei Kaltgerätekabel (europäische und amerikanische Norm), ein Ersatzfilter, eine Fusselbürste und ein etwa zwei Meter langes Magnetband zum Lieferumfang. So können wir direkt loslegen und den botvac im Büro platzieren. Dazu brauchen wir nur eine freie Stelle an einer Wand, um dort die Ladestation aufzustellen. Dank der Kabellänge von etwa 180 cm ist das unproblematisch. Damit das Kabel nicht im Weg umgeht, kann der Nutzer überschüssiges Kabel an der Rückseite der Station aufwickeln. So sieht das ganze auch ordentlich aus.

Der Botvac D5 besteht aus hochwertigem Kunststoff. Die schwarze Oberfläche ist geriffelt und wirkt edel. Die Seitenschweller sind in grau gehalten und weisen bei unserem Testgerät bereits erste Kratzer auf. Das macht aber nichts – die Funktion ist davon nicht beeinträchtigt und Abnutzung bei einem Staubsauger gehört nunmal dazu. Auf der Oberseite erhebt sich eine kleine Rundung mit dem Neato-Schriftzug. Unter dieser Kuppel sitzt der Laser, welcher die Umgebung abtastet und dem Botvac D5 bei der Orientierung hilft. Die Abmessungen betragen 32 × 34 cm. Die Höhe des Saugers liegt bei 10 cm. Damit passt der Sauger auch unter viele Sofas und Sessel – aber nicht unter alle. Das Gewicht des Neato liegt bei 3,4 kg. Die Verarbeitung ist tadellos und der Roboter macht einen stabilen Eindruck.

Unser Testmodell Neato Botvac D5 hat lediglich einen einzigen Bedienknopf und zwei Statusleuchten. Ein Display oder eine Fernbedienung sind nicht vorhanden. Das ist dank WLAN-Anbindung aber auch nicht nötig. Zur Konfiguration brauchen wir nur ein Smartphone und die kostenlose Neato
App für iOSoder
Android. Aber auch ohne App ist der Neato einsetzbar; allerdings fehlen dann einige Funktionen, wie beispielsweise die komfortable Zeitsteuerung.

Zum Aufnehmen von Schmutz und Staub nutzt der Botvac D5 eine rotierende Bodenbürste, welche sowohl aus Borsten, als auch Gummilamellen besteht. Um besser in die Ecken zu kommen ist zusätzlich eine runde Seitenbürste verbaut. Zum Filtern setzt unser Testkandidat auf einen hochwertigen HEPA-Filter. Dieser High Efficiency Particulate Air Filter nimmt auch Teilchen auf, die kleiner als 1 Mikrometer sind. Das sind beispielsweise Keime, Viren, Bakterien oder auch Bestandteile von Tabakrauch; gerade für Allergiker ein echter Pluspunkt. Der Filter sitzt direkt auf dem Schmutzbehälter und sorgt so dafür, dass Schmutz und Staub auch wirklich im Inneren des Saugers bleiben. Ein zweiter Austauschfilter gehört auch zum Lieferumfang.

Zur Orientierung setzt der Neato D5 auf eine Kombination verschiedener Techniken. Zum einen scannt er die Umgebung mittels eines Laser ab, zum anderen nutzt er einen druckempfindlichen Distanzsensor. Zusätzlich ist ein Magnetsensor verbaut. Dieser sorgt zusammen mit dem beigelegten Magnetband dafür, dass der Sauger beispielsweise Treppenabgänge erkennt und nicht abstürzt. Zur Reinigung steht nur eine Leistungsstufe zur Verfügung. Eine leise Eco-Stufe oder eine Intensiv-Reinigung für stark verschmutzte Böden, gibt es nicht.

Nach dem Aufbau der Ladestation stellen wir den Sauger erstmal an seinen Platz und laden den 4200 mAh Akku. Nun richten wir den Sauger und die App ein. Das geht dank einer guten Schritt-für-Schritt-Anleitung sehr einfach. Grundvoraussetzung ist, dass sich unser Android oder iOS Device und Sauger im selben WLAN befinden und der botvac eingeschaltet ist. Nachdem wir Sauger und Smartphone erfolgreich verbunden haben starten wir die App. Sofort kommt die Meldung, dass ein neues Softwareupdate für den Botvac D5 verfügbar ist. Ein Fingerzeig reicht aus und der Sauger aktualisiert sich. Dieser Vorgang dauert drei bis fünf Minuten und funktioniert ansonsten automatisch. Nachdem unser Neato nun aktualisiert ist, starten wir die App erneut.

Im Hauptmenü unseres Saugers sehen wir Akkustand, Einstellungsmenü, Statistik, Reinigungsoption und die Start-Taste. Unter Reinigungsoption können wir einstellen, ob der Sauger alles saugen soll, oder nur einen kleinen Bereich säubern soll. Zusätzlich können wir
Extra Careaktivieren. Das bedeutet, dass der Sauger etwas vorsichtiger durch die Gegend fährt und einen größeren Abstand zu Hindernissen einhält. In der Praxis bemerken wir den Unterschied lediglich am Reinigungsergebnis, welches ohne
extra Carebesser ist. Zumindest in Ecken und direkt an den Wänden. Im Raum selbst sind keine Unterschiede erkennbar. Ohne die Funktion besteht allerdings das Risiko, dass der Roboter Gegenstände durch die Gegend schiebt, wenn sie leichter sind als er selbst. Die filigrane Kristallvase sollte der Nutzer deshalb auf jeden Fall beiseite nehmen.

Starten wir die normale Reinigung, fährt der Botvac D5 solange durch die Gegend, bis er alle erreichbaren Räume gereinigt hat. Geht ihm dabei der Strom aus, fährt er selbstständig an die Ladestation und macht anschließend dort weiter, wo er seine Tour unterbrochen hat. Bei der Bereichs-Säuberung stellen wir den Roboter händisch vor die verschmutzte Stelle und starten dann. Nun fährt der Neato einen etwa 2 × 2 Meter großen Bereich ab. Das kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn man nur den Bereich um und unter dem Esstisch saugen möchte. Da wir den botvac dafür händisch bewegen, findet der Roboter danach nicht mehr selbst den Weg zurück zur Ladestation. Nach der Spot-Reinigung parkt der Botvac D5 dann etwa an der Stelle, an der wir ihn abgesetzt haben.

Damit der Roboter nicht die Treppe hinab stürzt oder sich in den Kabeln unterm Schreibtisch verfängt, markieren wir diese Stellen mit dem Magnetband. Das Magnetfeld wirkt dabei wie ein unsichtbarer Zaun, den der Sauger nicht überfährt. Die Lautstärke des Neato liegt zwar unter der eines klassischen Staubsaugers, flüsterleise ist er aber nicht gerade. Um dem Staubsaugerlärm zu entgehen, ist es sinnvoll, die Timerfunktion in der App zu aktivieren. Dazu wählen wir eine Uhrzeit und die Tage an denen der Sauger selbstständig mit seiner Arbeit beginnt. Das funktioniert zuverlässig und bietet sich beispielsweise an, während man in der Arbeit ist.

Der Arbeitsablauf des Neato Roboters sieht folgendermaßen aus: Zuerst fährt der Staubsauger die Außenwände des Raums ab, um dessen Grundriss zu scannen. Anschließend beginnt er den Raum systematisch abzufahren. Zufallsprinzip war gestern. Was der Botvac D5 macht, sieht tatsächlich recht koordiniert aus. Stößt der Sauger auf einen Gegenstand, beispielsweise ein Tischbein, umkreist er dieses in einem sehr engen Radius und macht dann erst weiter. Bei unserem Test haben wir Papierschnipsel am Boden verteilt, um zu sehen, wie gründlich der Roboter saugt. Insgesamt war das Ergebnis überraschend gut. Einzig der nach hinten gerichtete Luftstrom kann zu kleinen Problemen führen. So hat unser Sauger beim drehen manchmal einige Papierschnipsel an Stellen gepustet, die er eigentlich schon gesaugt hatte. Diese Papierschnipsel bleiben dann über, da der Botvac D5 versucht jede Stelle nur einmal abzufahren. Auch schmale Ecken oder enge Zwischenräume zwischen Wand und Sofa sind ein Problem für die Roboter. Die Bauhöhe von 10 cm schränkt die Bewegungsfreiheit zusätzlich ein. Das Sofa in unserem Testraum ist nur etwa 9 cm hoch, wodurch sich der Botvac D5 beim ersten Testlauf festgefahren hat. Dies meldet der Roboter allerdings brav per Push-Nachricht und bittet um Hilfe. Um das Problem zu umgehen, haben wir einfach das Magnetband vor die Couch gelegt. Der Akku des Neato hält gut 1,5 Stunden lang durch, bevor der Sauger wieder an die Ladestation fährt. Für unser Testbüro mit circa 25 Quadratmetern, braucht der Roboter 25 Minuten. Laut Hersteller eignet sich der Botvac D5 für Wohnungen bis zu 150 Quadratmetern.

Im Settings-Menü gibt es eine Einstellung, wann uns der Botvac D5 daran erinnert, wann wir den Staubbehälter entleeren sollen. Bei unserem Testgerät haben wir diesen Timer auf gut 90 Minuten gestellt. Das erste Entleeren des Behälters hat uns positiv überrascht. Zum einen, weil es sehr einfach funktioniert und zum anderen weil wir nicht, wie erwartet, nur Papierschnipsel vorgefunden haben. Der Behälter war beinahe voll mit Staub, Haaren und dazwischen unsere Konfetti. Und das, obwohl der Raum augenscheinlich sauber war, bevor wir unser Papier am Boden verteilt haben. Auch Ausbau und Reinigung der Bürsten funktionieren problemlos. Um den Staubbehälter zu entleeren, öffnen wir den Deckel des Saugers, entnehmen den durchsichtigen Behälter und bringen diesen zum Mülleimer. Nun einfach die Filtereinheit abnehmen und ausleeren. Fertig.

Wer keine Lust auf Staubsaugen hat, der wird mit dem Neato Botvac D5 sehr zufrieden sein. In der Praxis führt zwar kein Weg daran vorbei, an einigen Stellen selbst nochmal nachzuarbeiten, den größten Teil des Arbeit nimmt einem der Staubsauger-Roboter Neato Botvac D5 aber sehr zuverlässig ab. Und das erstaunlich gründlich und vor allem auch, während man nicht zuhause ist. Die Reinigungsleistung ist gut; für ein sehr gut reicht es aufgrund der Einschränkungen nicht. Der verhältnismäßig hohe Preis ist aufgrund der sehr einfachen Bedienung und Wartung absolut gerechtfertigt.

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Test: Huawei Honor 5c – das beste Smartphone für 199 Euro?

Kein anderer Hersteller bringt derzeit so viele Smartphones auf den Markt, wie das chinesische Unternehmen Huawei Device. Von der Tochtermarke Honor gibt es seit kurzem das 5c – für 199 Euro. Was es kann und was nicht, das seht Ihr in diesem Test.

„Für das Geld hat es doch nur Plastik, oder?“ Nein, eben nicht: Die Rückseite des Honor 5c ist aus Aluminium, wobei die Ränder aus Kunststoff bestehen und abgerundet sind. Das hat einen positiven Einfluss auf die Haptik. Das Gehäuse ist zwar nicht aus einem Stück gefräst, gleichwohl gibt es keine Spaltmaße oder Wackler. Qualitativ stimmig. Das Honor 5c gibt es in drei Farbmöglichkeiten: Gold, Silber und Grau.

Das Display hat eine Diagonale von 5,2 Zoll, es ist ein IPS-LCD mit einer hohen Auflösung von Full-HD, 1920 × 1080 Pixeln. Uns gefällt die Anzeige, ihre Eigenschaften gehen über diese Preisklasse hinaus und bieten eine scharfe Darstellung und gute Blickwinkel. Aufgefallen ist uns, dass die Helligkeit nicht stark ist. Gerade jetzt im Sommer kann es an sonnigen Tagen zu Schwierigkeiten beim Ablesen führen.

Im Honor 5c hat Huawe eine 13- und acht-Megapixel-Kamera verbaut. Die Systeme sind okay – nicht überragend gut oder schlecht. Die Optik vorne verfügt über eine Blende von f/2.0 und ist damit lichtstark, gleiches gilt für die Kamera hinten. Bei den Ergebnissen ist ein geringes Rauschverhalten sichtbar und auch die Aufnahmen sind grundsätzlich ein wenig dunkel. Nichtsdestotrotz: Bei viel Licht gelingen mit dem Honor 5C farbechte und scharfe Bilder.

Eines der Highlights des Honor 5c ist das System: starker und moderner Prozessor, der nicht nur ein hohes Arbeitstempo besitzt, sondern auch für 3D-Spiele geeignet ist. Dazu gibt es zwei GByte RAM – das ist in Ordnung, wenn man nicht viele Dinge simultan erledigen möchte. Der festeingebaute Akku hat eine Nennladung von 3000 mAh. In der Regel haben wir es mehr als einen Tag geschafft, trotz einer aktiven Nutzung. Aufgeladen wird über microUSB, dauert etwas weniger als 2:30 Stunden.

Das 156 Gramm schwere Honor 5c hat einen eingebauten Speicher, er ist 16 GByte groß. Dem Nutzer stehen allerdings nur neun GByte zur Verfügung. Wer mehr möchte, der kann eine microSDXC-Speicherkarte einsetzen. Alternativ lässt sich eine zweite SIM-Karte einsetzen und nutzen, da das Telefon-Management Dual-SIM-Technologie unterstützt. Im Test hat das prima geklappt.

Auf dem Honor 5c arbeitet Googles Betriebssystem Android 6.0 Marshmellow – Huawei legt seine eigene Oberfläche EMUI drauf. Die Software ist einfach zu verstehen, alles ist übersichtlich. Uns persönlich gefällt es weniger, dass ab Werk viele unnötige Apps installiert sind. Gut, dass sie sich deinstallieren lassen.

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Gadget der Woche 64: 6-Port-Ladegerät mit Quick Charge

Unser heutiges „Gadget der Woche“ ist vor allem was für diejenigen, die mehrere Mobile Devices ihr eigen nennen. Der „Multi Port USB Charger“ von Choetech hat insgesamt sechs USB-Anschlüsse, zwei davon unterstützen die Schnellladetechnologie Quick Charge von Qualcomm. Mehr zu dem Ladegerät, das Ihr diese Woche bei uns gewinnen könnt, erfahrt Ihr in unserem Video.

Einen „Multi Port USB Charger“ von Choetech könnt Ihr diese Woche bei uns gewinnen. Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst Ihr lediglich einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Teilnahmeschluss ist Montag, der 25. April 2016 um 14.00 Uhr. Wer kein Glück hat, der findet das Ladegerät beispielsweise
für 22,99 Euro bei Amazon.

Die „Floating Lamp“ von vergangener Woche hat übrigens TechStage-Nutzer Iwan Friesen gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Wir melden uns in Kürze bei Dir.

Damit unsere Juristen ruhig schlafen können: Im Folgenden findet Ihr noch einmal den ganzen rechtlichen Krempel sowie die ausführlichen Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel.

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel richtet sich nach folgenden Bedingungen:

TechStage beziehungsweise der Heise Verlag verlost einen CHOETECH 6 Port 60W Multi USB Charger. Zur Teilnahme genügt es, einen Kommentar unter diesen Beitrag zu schreiben. Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die mindestens das 18. Lebensjahr vollendet haben. Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen zur Teilnahme die Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitarbeiter von Heise Medien sowie deren Angehörige.

Unter den fristgerecht eingehenden Einsendungen wird ein Gewinner ausgelost und von uns per E-Mail benachrichtigt. Der Einsendeschluss zur Teilnahme ist der Montag, der 25. April 2016 um 14.00 Uhr. Teilnahmen im Wege der Einschaltung Dritter, z. B. Gewinnspielagenturen, werden nicht berücksichtigt. Eine Barauszahlung oder der Tausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Darüber hinaus können wir leider aus Kostengründen nur Teilnehmer berücksichtigen, die eine Adresse in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben.

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Rockt oder Ramsch? Einsteiger-Hexacopter Simulus für 50 Euro

Heute geht es in „Rockt oder Ramsch?“ um einen Einsteiger-Hexacopter, der nur
knapp 50 Euro kostet. Ich hatte mit dem Gadget, das sich recht präzise steuern lässt und einen netten Stunt – einen 3D-Flip – drauf hat beim Testen eine Menge Spaß. Was es alles so über den Simulus GH-6.se zu berichten gibt, erfahrt Ihr in unserem Video.

Wer lieber liest, statt ein Video zu gucken: Nachfolgend findet Ihr den Inhalt des Clips als Text.

Der Simulus GH-6.se ist ein kleiner Hexacopter, also eine Drohne mit sechs Propellern. Gesteuert wird er per 2,4-GHz-Fernbedienung, in Sachen Hardware stecken unter anderem ein 6-achsiges Gyroskop und diverse bunte LEDs im Kunststoffgehäuse. Für ein Gerät in dieser Preisklasse – die Drohne kostet gerademal 50 Euro – geht die Verarbeitung von Fluggerät und Fernsteuerung in Ordnung. Im Liegerumfang befinden sich neben sechs Rotor-Schutzbügeln noch sechs Ersatz-Propellerblätter.

Um die Drohne mit den Abmessungen 21 × 19 × 5,7 Zentimeter und ihrem Gewicht von 65 Gramm in Betrieb zu nehmen, muss zuerst einmal der 550-mAh-Akku am PC per USB-Anschluss aufgeladen werden. Er liefert eine Flugzeit von circa 7 Minuten – das ist nicht viel, aber typisch für Drohnen im Preisbereich von bis zu 100 Euro. In die Fernsteuerung kommen vier herkömmliche Batterien des Typs AAA. Zum flugbereit machen wird der Akku in den Hexacopter geschoben und per Kabel mit ihm verbunden. Danach muss an der Steuereinheit der Gashebel einmal nach oben und danach nach unten geschoben werden und die Kiste ist startbereit. Wer Drohnen lieber im Headless-Modus, also jederzeit aus Pilotensicht steuert, kann diesen durch Drücken des Gashebels einschalten.

Der Simulus GH-6.se beherrscht drei Flugmodi, die sich durch Drücken des Steuerhebels durchschalten lassen. Es handelt sich dabei schlicht um drei Geschwindigkeitsstufen, um Anfängern den Einstieg ins Drohnenfliegen zu erleichtern. Und in der Tat sollte man als Neuling mit „Easy“ beginnen, um sich mit der Steuerung vertraut zu machen und das Fluggerät nicht gleich irgendwo anzudonnern, denn ein gewisses Fingerspitzengefühl ist für das Fliegen eines Copters vonnöten.

In Sachen Fingerspitzengefühl gibt es noch Schalter für das Finetuning des Fluggerätes auf der Fernbedienung, wodurch sich beispielsweise ausgleichen lässt, wenn der Hexacopter etwas nach links oder nach vorne ausbricht. Wer schon etwas geübter im Umgang mit Drohnen ist, wird diese eventuell jedoch gar nicht benötigen – unser Testgerät ließ sich in Nullstellung schon sehr gut steuern, allerdings würde ich mich auch als einen zumindest schon etwas erfahreneren Drohnen-Piloten bezeichnen, der kleinere Ausbrüche schon intuitiv mit den beiden Steuerhebeln ausgleicht. Im Zweifelsfall kann die Möglichkeit des Finetunings also natürlich hilfreich sein.

Der Simulus GH-6.se eignet sich durchaus auch zum Herumfliegen in der Wohnung, allerdings sollte man dazu schon etwas geübter im Umgang mit Drohnen sein. Neulingen empfehle ich prinzipiell die ersten Versuche mit einem solchen Fluggerät im Freien zu unternehmen. Mit genügend Platz lässt sich der Simulus GH-6.se schon nach kurzer Einarbeitungszeit recht präzise navigieren und macht dann auch eigentlich erst so richtig Laune. Laune macht auch ein Stunt, den das Gadget draufhat: ein 3D-Flip getaufter Überschlag. Dieser wird dadurch ausgelöst, dass der rechte Schulterknopf gedrückt gehalten wird und dann der Steuerhebel nach oben gedrückt und danach losgelassen wird.

Mit dem Simulus GH-6.se hatte ich im Test eine Menge Spaß. Wie schon erwähnt macht das Teil vor allem im Freien Laune und dort rockt der kleine auch richtig. Aber auch in Sachen Preisleistungsverhältnis macht das Gerät eine gute Figur – technisch gleichwertige Drohnen sind auch in den bekannten China-Shops, bei denen man mit langen Lieferzeiten rechnen muss und im Garantiefall Probleme bekommen kann, nicht wesentlich billiger, wenn überhaupt. Wer sich für den Simulus GH-6.se interessiert, der findet ihn
für 49,90 Euro im Onlineshop von Pearl.

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TechNow: Ist Nokia wieder zurück?

Habt Ihr das mitbekommen?

Nokia ist wieder zurück. Zumindest sollen noch in diesem Jahr die ersten Smartphones folgen. Doch ist es wirklich das Unternehmen Nokia Technologies, das hinter den neuen Mobiltelefonen und Tablets steckt? Ja und auch nein.

In unserem monatlich erscheinenden TechNow geht es heute um vier Firmen: Nokia, Microsoft Mobile, FIH Mobile Limited und einen neuen europäischen Hersteller namens HMD global Oy. Wie aus diesem Quartett eine alt-neue Melodie entstehen soll, erfahrt Ihr nachfolgend in diesem Video:

 

 

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