QUALCOMM Snapdragon 805: Quad-Core Prozessor mit Ultra HD angekündigt

QUALCOMM Snapdragon

Der kalifornische Halbleiterdesigner QUALCOMM hat heute den Snapdragon 805 (APQ8084) vorgestellt und damit die QSD800-Reihe um einen neuen Prozessor erweitert. Die wichtigste Neuerung des Ein-Chip-Systems gegenüber der Vorgängergeneration ist die auf Systemebene untergebrachte Unterstützung für Ultra HD. Es wurde primär dafür entworfen, hochqualitative Video-, Bild- und Grafik-Inhalte zu verarbeiten.

Der Snapdragon 805 basiert auf vier QUALCOMM Krait 450-Kernen mit einer maximalen Taktfrequenz von 2,5GHz. Die Bandbreite, sprich die Rate der Datenübertragung, beträgt 25,6GB pro Sekunde. Ebenfalls neu ist die Grafik: Die hauseigene Adreno 420 GPU ist 40 Prozent leistungsstärker, als die aktuell im Snapdragon 800 verbaute Adreno 330. Für die Kommunikation steht entweder ein QUALCOMM Gobi MDM9x25 oder Gobi MDM9x35 zur Verfügung — beide Modems sind extern angeschlossen. Der Unterschied ist die Fertigungsgröße und Geschwindigkeit: 28 Nanometer beziehungsweise 20 Nanometer sowie 150Mbit im LTE-4 Download beziehungsweise 300Mbit im LTE-4 Download. Beide Modem unterstützen Carrier Aggregation. Außerdem verwendet der Hersteller die QUALCOMM VIVE Dual-Band WLAN-Technologie mit dem 802.11ac-Standard, um UHD-Videos drahtlos streamen zu können. An Bord befindet sich auch ein neuer Bildprozessor mit Unterstützung für Gigapixel und einer nativen Bild- und Videostabilisierung über den Gyroskop.

Der QUALCOMM Snapdragon 805 wird derzeit bemustert und wird voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte von 2014 lieferbar sein.


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DIY: Yocto ist die TR-808 zum Nachbauen für 379 Euro (Video)

 

Die TR-808 von Roland dürfte die wichtigste Drummachine der letzten drei Jahrzehnte sein. Benutzt in unzähligen House-, Hiphop-, Techno- und Pop-Tracks ist sie nach wie vor sehr begehrt und kostet gebraucht im guten Zustand aktuell so um die 2000 Euro. Klar dass es bereits diverse Versuche gab, einen Nachbau mit exakt den gleichen klanglichen Features und sequenzertechnischen Besonderheiten zu bauen, was bisher aber nur wenigen gelang. E-Licktronicks aus Frankreich haben mit dem Yocto-Bausatz jetzt den Versuch gestartet, die 808 als Bausatz anzubieten und dabei darauf geachtet, für die Klangerzeugung nur Originalbauteile zu verwenden. Bis auf die Clap ist ihnen das gelungen wie ihr im Video nach dem Break und den Klangbeispielen hören könnt. Der Sequenzer orientiert sich weitestgehend ebenfalls am Original, bietet aber zusätzlich MIDI und zwei Triggerausgänge sowie DIN/Sync In und Out. Noch ist der Bausatz nicht verfügbar, es soll aber bald soweit sein, dann wird er ohne Gehäuse und Netzteil 379 Euro kosten.

Gallery: E-Licktronics Yocto

 

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Google-Support: Android 4.4 KitKat für Nexus 4 soll Ende November kommen

Photos Google Nexus 4 17

Seit einigen Tagen hat Google die sogenannten „Factory Images“ für fortgeschrittene Nutzer veröffentlicht. Damit kann man das Nexus 4, Nexus 7 oder Nexus 10 ganz sauber auf Android OS 4.4 KitKat aktualisieren. Wer keine technische Affinität für die manuelle und kabelgebundene Installation hat, muss auf den offiziellen Rollout warten. Nur, wann ist es soweit? Laut dem Google Support werden erste Nexus 4-Smartphones Ende November beziehungsweise Anfang Dezember angestoßen.

„[…] Der KitKat Rollout fuer das Nexus 4 folgt im Anschluss nach dem Nexus 7 und 10. Ich rechne damit, dass der Rollout ende des Monats anfang Dezember startet […]“ — verrät Ingo, Mitarbeiter des Google Play Teams aus Ireland.

In den USA hat Google-Tochter Motorola Mobility als einer der ersten Hersteller damit begonnen, das Moto X auf Android OS 4.4 KitKat zu aktualisieren. Einige Smartphone-Macher wie HTC und Sony Mobile Communications haben ihre Update-Pläne bereits mitgeteilt.


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Samsung Sport: Galaxy-Hersteller arbeitet an Fitness-Zubehör

Samsung Electronics lässt die Marke „Samsung Sport“ registrieren.

Samsung Electronics lässt die Marke „Samsung Sport“ registrieren.

Fitness-Tracker sind in aller Munde: Unternehmen wie Fitbit, Nike, Jawbone oder Misfit Wearbles haben damit begonnen — jetzt kommen die großen Smartphone-Hersteller hinterher. Im März präsentierte Samsung Electronics einen eigenen Tracker namens S band. Dieser wurde auf der Galaxy S4-Vorstellung in New York City, NY, USA enthüllt. Das Wearable kam aber nie auf den Markt; Samsung war mit dem Design und der Funktionalität nicht zufrieden, hieß es. Onlineshops wollen es erst Anfang 2014 ausliefern. Mittlerweile hat Samsung etwas Neues am Start: Bei dem US-amerikanischen Marken- und Patentamt hat der Hersteller die Bezeichnung „Samsung Sport“ registrieren lassen. Als Bezeichnung wird unter anderem gesagt: „Zubehör für Handys, Smartphones und Tablets […]“.

So ein Fitness-Tracker macht was? 

Wenn es ein guter Fitness-Tracker ist, dann zeichnet es gewisse Bewegungen und Aktivitäten, wie Laufen, Gehen, Schwimmen, Schlafen und so weiter, exakt genau und präzise auf. Die Daten werden meistens an einer Applikation weitergegeben und/oder in der Cloud abgespeichert. Eine Analyse gibt einen Überblick auf gewisse Sollwerte. Eine Abnehmgarantie gibt es nicht, aber man kennt seinen Körper besser.


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Große Koalition: Smartphones oder Tablets für alle Schüler

Die Arbeitsgruppe “Digital Agenda”, eine Unterarbeitsgruppe von Union und SPD, hat ihre Beratungen abgeschlossen.  Die Inhalte ihrer Beratungen werden nun der großen Koalitionsrunde vorgelegt und müssen dann noch abgenickt werden. Inhaltlich hat man Forschungsförderung für IT-Unternehmen,  beschleunigte Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und das Investieren in die IT-Sicherheit auf dem Zettel.

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Weitere Punkte finden sich laut Meldung des Mediums Die Welt ebenfalls noch unter Finanzierungsvorbehalt. So auch die forsche Ankündigung, dass man jedem Schüler in Deutschland ein mobiles Endgerät zur Verfügung stellen wolle – also ein Smartphone oder Tablet. Für dieses Projekt veranschlagt man eine halbe Milliarde Euro pro Jahr, zwei Milliarden also für die Legislaturperiode.

Weiterhin soll ein europaweites Gründungs- und Innovationsnetzwerk der Schulen und Hochschulen ins Leben gerufen werden. Insgesamt stehen Forderungen im Gegenwert von 4,5 Milliarden Euro unter Finanzierungsvorbehalt, hier muss die große Koalitionsrunde, beziehungsweise in letzter Instanz die drei Parteivorsitzenden, entscheiden. Auch in den anderen Sparten ist der Bericht durchaus lesenswert, so soll die nationale IT-Sicherheitsbehörde aufgerüstet, eine Meldepflicht für IT-Vorfälle eingeführt und weiterhin gegen den Klarnamenzwang und Cybermobbing vorgegangen werden.

Bleibt die Frage – wer wird es bezahlen?

Bildquelle: Kids with Education Tablet Computers unter CC2.0 von IntelFreePress auf Flickr

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Zum Beitrag im Blog: Große Koalition: Smartphones oder Tablets für alle Schüler

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