Ehemaliger Amiga-Chef verkauft Amiga 1200 via Facebook

Petro T. Tyschtschenko, ehemaliger Chef von Amiga Technologies GmbH, macht gerade mit einer verrückten Aktion auf sich aufmerksam. Er teilt auf Facebook mit, dass er die letzten Amiga 1200 als Magic Pack aufgetrieben hat und diese als Non-Profit verkauft. Am 10. Dezember sollen die Geräte in Deutschland eintreffen und wer eine Mail an Petro schickt, der kann auf den Amiga 1200 hoffen, inklusive Versand werden 200 Euro fällig.

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Es ist nicht die erste Aktion von Petro T. Tyschtschenko, bereits 2012 konnte er noch original verpackte Amiga 1200 aus Indien einfliegen und an Interessierte verkaufen. Nun mag man denken, dass die Geräte nach der langen Zeit defekt sein könnten, in einem Interview von 2012 ist zu lesen, dass bei der ersten Aktion nur 3 Geräte defekt waren. Der Amiga 1200 kam 1992 auf den Markt und hatte ganze 2 Megabyte Speicher unter der Haube. Bastler und Fans bekommen so ein nagelneues Gerät mit Software und Auktionshäuser liefern ebenfalls Zubehör und Software. Hach ja – schöne Zeit war das damals. Wie schaut es bei euch aus – noch Retro-Computing im Hause? Ich zeige einmal Bilder aus meinem Arbeitszimmer 2008 ;)

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Steve Ballmer gibt zu, dass er Microsoft nicht schnell genug ändern konnte

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Steve Ballmers Entscheidung, den Chefposten bei Microsoft zu räumen, kam für viele überraschend und warf die Frage auf, ob sein Abgang auch freiwillig zustande kam. In einem Interview mit dem Wall Street Journal ließ er nun durchblicken, dass es so war, die Entscheidung allerdings durchaus auch aufgrund des Drucks von Microsofts Board of Directors beschleunigt wurde, das seit Januar vehement auf die Umwandlung von Microsoft in eine Firma für Geräte und Services drängte. Im Mai schliesslich entschied er, dass seine eigene Denkweise den Übergang verlangsamte und entschloß sich zum Rücktritt. Wer auch immer der Nachfolger wird, wir werden seine großartigen Marketing-Stunts und hysterischen Begeisterungsanfälle vermissen.

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Android-Handy kaufen: Der androidnext-Smartphone- und Tablet-Einkaufsberater 10/2013

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Es wird Herbst in Deutschland, die Tage kürzer und die Abende länger. Was macht man mit all der Zeit, die man nun nicht mehr beim St(r)andgrillen verbringt? Sich Gedanken. Gedanken darüber, welches das nächste Smartphone oder Tablet sein wird, das man sich zulegt. Und weil wir nahezu täglich Mails und Facebook-Nachrichten erhalten, in denen wir gefragt werden, in welches Smartphone oder Tablet man denn sein Geld am besten anlegt, legen wir mal wieder unseren guten, alten Einkaufsberater für Android-Geräte auf – zum Selberlesen oder zum Weiterempfehlen an Freunde, Bekannte und Verwandte.

Vorweg: Dieser Preisvergleich ist tagesaktuell. Die genannten Preise sind Tagespreise auf dem Stand vom 28.10.2013 und können in den kommenden Tagen und Wochen durchaus Änderungen unterliegen. Außerdem beziehen wir in Kürze erscheinende Geräte wie das Nexus 5 noch nicht mit in unsere Liste ein – schlicht weil wir diese noch nicht vollumfänglich einschätzen können. Los geht’s.

Smartphones bis 150 Euro

Huawei Ascend Y300

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In dieser Preisklasse kann man keine großen Sprünge machen, die Chinesen von Huawei sind aber traditionell dafür bekannt, gute Smartphones für wenig Geld herzustellen. Das Huawei Ascend Y300 schlägt genau in diese Kerbe: Immerhin mit Android 4.1, einer Qualcomm Dual-Core-CPU und einem durchaus ansehnlichen IPS-Display ausgestattet bietet das stabile Gerät „Best Bang for the Buck“ und kostet teils sogar weniger als 100 Euro. Als Einsteiger-Modell, Ersatzgerät oder erstes Smartphone für den Nachwuchs geht das Y300 völlig in Ordnung.

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150 bis 300 Euro

Hier wird der Markt bereits etwas unübersichtlicher, denn neben Mittelklasse-Geräten aus diesem Jahr tummeln sich bereits Oberklassler von 2012 südlich der 300 Euro-Marke.

HTC Desire 500

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Das HTC Desire 500 kam in unserer Berichterstattung bislang etwas unter die Räder. Umso erstaunter waren wir festzustellen, dass der kompakte 4,3-Zoller bereits für unter 200 Euro zu haben ist. Dafür erhält man durchaus ansehnliche Leistungsdaten: Mit einem Qualcomm Snapdragon 200 Quad-Core-SoC mit 1,2 GHz, 1 GB RAM, einem SLC2-Display mit 4,3 Zoll in der (etwas mauen) Auflösung von 800 x 480 und HTCs überwiegend gelungener Sense-Oberfläche taugt das Gerät definitiv als Mittelklasse-Schnäppchen. Allenfalls die 4 GB interner Speicher sind recht knapp bemessen, können per micro SD-Slot aber erweitert werden.

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Acer Liquid E2 duo

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Das Acer Liquid E2 Duo kostet ebenfalls unter 200 Euro. Mit seinem 4,5 Zoll-Display, Android 4.2 und einem auf 1,2 GHz getakteten Quad-Core-SoC von Mediatek, 1 GB RAM sowie einer 8 MP-Kamera mag es bereits aus der Masse der Geräte in dieser Preisliga herausstechen – ein weiteres Feature ist aber wirklich besonders: die Dual SIM-Tauglichkeit. Wer also eine günstige Lösung sucht, um im Ausland günstiger zu telefonieren und trotzdem über seine normale Nummer erreichbar zu sein, wer eine preiswerte Daten-SIM nutzen möchte oder berufliche und private SIMs in einem Gerät vereinen möchte, sollte mal einen Blick auf das Acer-Smartphone werfen. Auch dieses Gerät hat leider nur 4 GB internen Speicher, der sich aber ebenfalls per micro SD-Speicherkarte ausbauen lässt.

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Samsung Galaxy S3

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Das Samsung Galaxy S3 mag schon anderthalb Jahre alt sein, taugt aber immer noch als Empfehlung – zumal das Gerät mit seinem tollen 720p-Super AMOLED-Display bei 4,8 Zoll Bildschirmdiagonale, flottem Quad Core Exynos 4412-SoC, 1 GB RAM und der auch nach heutigen Maßstäben noch ausgezeichneten 8 MP-Kamera bereits für unter 300 Euro zu haben ist.

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Nexus 4

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Android-Puristen bevorzugen zum nahezu gleichen Preis von etwa 300 Euro (für die 16 GB-Variante) das von LG und Google entworfene Nexus 4. Nachteil gegenüber dem Galaxy S3 sind der nicht erweiterbare interne Speicher und der nicht wechselbare Akku sowie eine etwas schlechtere Kamera. Dafür hat man aber eben ein Nexus-Gerät. Das bedeutet: zeitnahe Updates, Stock-Android und optimale Modifizierbarkeit. Davon abgesehen besitzt das N4 mit 2 GB RAM mehr Arbeitsspeicher und die bessere Verarbeitung, zudem kann das Gerät kann dank Kompatibilität zum Qi-Standard kabellos aufgeladen werden.

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Samsung Galaxy S4 mini

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Das zurzeit bereits für unter 300 Euro erhältliche Galaxy S4 mini sei an dieser Stelle nicht nur wegen seines kompakten Formfaktors genannt, sondern auch weil es für sich genommen ein gutes Gerät ist, das sogar LTE-Konnektivität beherrscht. Alles weitere zu dem 4,3 Zoll-Androiden mit Snapdragon 400 Dual Core und qHD-Super AMOLED-Display erfährt man in unserem großen Testbericht.

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300 bis 450 Euro

Echte Oberklasse-Androiden erhält man bereits in dieser Preisklasse. Die zwei Kandidaten, die wir hier aufführen, seien aber unter Vorbehalt genannt, denn das Nexus 5 steht ante portas und könnte unter Umständen im Preisbereich zwischen 400 und 450 Euro mit seinen Konkurrenten den Fußboden wischen. Wir warten trotzdem erst einmal ab, bis finale Preise bekannt sind und wir das Gerät umfassend getestet haben, bevor wir eine Kaufempfehlung aussprechen. Abgesehen davon sind die folgenden Geräte aber ebenfalls hervorragend – mit dem Kauf macht man gewiss nichts falsch (auch wenn wir im Folgenden natürlich auch die Schwächen der Geräte deutlich nennen werden).

Sony Xperia Z

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Anfang des Jahres vorgestellt, war das flache und wasserdichte Sony Xperia Z eines der ersten Smartphones mit Full HD-Display. Schwachpunkt ist dennoch die Farbwiedergabe des Displays — vor allem unter spitzen Blickwinkeln — sowie das Quad Core Qualcomm S4 Pro-SoC, das nicht ganz an die Leistungswerte der zwei neueren Prozessorgenerationen Snapdragon 600 und 800 herankommt. Dafür kann das Xperia Z nach wie vor dank seiner Rigidität und Einbindung in Sonys Ökosystem überzeugen – zum Straßenpreis von rund 400 Euro weist der Fünfzoller ein recht gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auf.

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Samsung Galaxy S4

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Samsungs nach wie vor aktuelles Smartphone in der 5-Zoll-Klasse hat wenig Schwächen – als einziger großer Lapsus sei hier die Plastikrückseite genannt, die eines Flaggschiffes eigentlich nicht würdig ist. Ansonsten erhält man aber ein hervorragend ausgestattetes Gerät mit performantem Snapdragon 600 Quad Core-SoC, 2 GB RAM, Wechsel-Akku und Slot für micro SD-Speicherkarten und ein tolles (wenngleich in der prallen Sonne nicht sonderlich gut ablesbares) Super AMOLED-Dispay mit Full HD-Auflösung. Ein paar Software-Gimmicks, die man nicht braucht, aber glücklicherweise abstellen kann, gibt’s obendrauf. Der Straßenpreis des Galaxy S4 liegt derzeit bei rund 440 Euro.

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450 Euro und mehr

Wenn Geld keine Rolle spielt, In der Premium-Klasse hat man derzeit die Qual der Wahl zwischen Geräten, die allesamt hervorragend sind, allerdings unterschiedliche Akzente setzen:

LG G2

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Das LG G2 ist hochperformant, hat ein tolles, nahezu randloses 5,2 Zoll-Display mit Full HD-Auflösung, besitzt herausragende Akkuleistung und eine 13 MP-Kamera mit optischem Bildstabilisator, die mitunter brillante, manchmal jedoch auch eher enttäuschende Ergebnisse produziert. Das Konzept der rückseitigen Buttons greift freilich nicht unbedingt und das G2 weist auch Schwächen in seiner etwas überbordenden Software auf, besitzt außerdem keinen micro SD-Kartenslot und eine suboptimale Rückseite aus glattem Plastik. Technisch ist das G2 trotzdem über jeden Zweifel erhaben und mit einem Preis von derzeit rund 450 Euro in der 16 GB-Version definitiv ein Schnäppchen.

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HTC One

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Das HTC One zeichnet sich durch seine fantastische Haptik und Verarbeitung sowie das schärfste Display aus, ist allerdings ebenfalls nicht per Speicherkarte erweiterbar, hat „nur“ ein Snapdragon 600-SoC und eher unterdurchschnittliche Akkulaufzeiten. Die Kamera löst mit 4 MP nicht allzu hoch auf, besitzt aber dank guter Software, optischem Bildstabilisator und des Lowlight-Ultrapixel-Konzepts die besten Schnappschussqualitäten aller aktuellen Top-Geräte. Das vergleichsweise preisstabile One besitzt einen derzeitigen Straßenpreis von etwas unter 500 Euro.

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Sony Xperia Z1

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Das Sony Xperia Z1 ist von den genannten Geräten das widerstandsfähigste gegenüber Wasser und Staub, besitzt aber ein „nur“ gutes Display. Dank Snapdragon 800-SoC ist das Xperia Z leistungsmäßig ganz vorne dabei und kann mit seiner 20,7 MP-Kamera sehr gute Fotos aufnehmen. Mit rund 550 Euro ist das Sony Xperia Z1 nicht ganz billig; wir erwarten aber, dass die Preise recht schnell fallen.

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Samsung Galaxy Note 3

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Das Samsung Galaxy Note 3, dessen Testbericht wir in Kürze veröffentlichen, weist optimale Leistungsdaten auf, ist aber dank seines großen Formats sicher nicht für jeden geeignet. Die größte Schwäche des Geräts liegt bei der Kamera, die insbesondere bei schnellen Bewegungen und unterdurchschnittlichen Lichtverhältnissen nicht die hervorragenden Ergebnisse produziert, die man von Samsungs Königsklasse eigentlich gewöhnt ist. Der mitgelieferte Stylus S Pen ist in Sachen Funktionalität hingegen ein Alleinstellungsmerkmal und durchaus eine Bereicherung für jeden, der gern zeichnet oder handgeschriebene Notizen bevorzugt. Dank erweiterbarem Speicher und Wechsel-Akku weist das Galaxy Note 3 von Samsung gewohnte Spezialitäten auf, lobend sei auch die im Gegensatz zu früheren Galaxy-Geräten haptisch gelungenere Geräte-Rückseite erwähnt. Mit knapp unter 600 Euro Straßenpreis ist das Note 3 aber auch das teuerste Gerät in unserer Liste.

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Tablets

Hier haben wir noch zwei Empfehlungen in der kompakten 7-Zoll-Klasse:

ASUS MeMO Pad 7 HD

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Das ASUS MeMO Pad 7 HD ist mit rund 150 Euro ein preiswertes Gerät, das sich aber durchaus als Alltagsbegleiter bewährt – zumindest, wenn dem Nutzer WLAN-Konnektivität ausreicht und er nicht vorhat, darauf anspruchsvolle 3D-Games zu spielen. Mit einem Strom sparenden MediaTek-Quad Core-Chip ausgestattet, der auf 1,2 GHz taktet und einem Display in der Auflösung von 1280 x 800 ist das Gerät durchaus eine Empfehlung für preisbewusste Tablet-Nutzer, wenngleich das MeMO Pad haptisch nicht unbedingt eine Offenbarung ist.

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Nexus 7 (2013)

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Wenn’s etwas mehr kosten darf, ist das Nexus 7 (2013) das Gerät der Wahl. Hier erhält man ein sehr gut verarbeitetes Stück performanter Technik mit Snapdragon S4 Pro (eigentlich S600), 2 GB RAM und Full HD-Display. Bonus ist die Zukunftssicherheit aufgrund zeitnaher Android-Updates. Wer viel unterwegs ist, kann sich auch eine LTE-Version des Gerätes besorgen. Nachteil ist das Nexus-typische Fehlen eines micro SD-Slots sowie die Tatsache, dass das Gerät mit einem S4 Pro genannten Snapdragon 600 technisch nicht mehr ganz State of the Art ist. Das Nexus 7 (2013) kostet derzeit 230 Euro in der WLAN-Version mit 16 GB Speicher, 270 Euro in der WLAN-Variante mit 32 GB und 350 Euro Euro in der LTE-Version mit 32 GB Speicher.

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Abschließende Worte

Wir hoffen, wir konnten euch mit unserer Übersicht zu empfehlenswerten Geräten aus dem Android-Universum weiterhelfen. Abschließend bleibt zu sagen, dass alle hier genannten Geräte in ihren Preisklassen empfehlenswert sind, auch wenn wir in unseren Kurzbeschreibungen häufig den negativen Aspekten der Geräte recht viel Platz eingeräumt haben. Der Zweck des Ganzen ist schlicht, euch schon vor dem Kauf darüber zu informieren, an welchen Stellen es haken könnte und eventuell auftretende Unzufriedenheiten vorab auszuräumen. Hinterlasst einen Kommentar, ob und wenn ja in welchem Rhythmus wir diese Übersicht öfter eintakten sollten. Denkt auch daran, den Artikel an Freunde und Bekannte weiterzuempfehlen – vielleicht ist er ja für diese auch hilfreich.

Weiterführende Artikel:

  • Audio-Latenz unter Android: Interview mit Matthias Krebs vom DigiEnsemble droidcon 2013
  • Sony Xperia Z und ZL: Hands-On-Videos der Smartphones CES 2013
  • IFA 2011: Acer Iconia Tab A100 und Iconia Smart Hands-On-Videos

Danke: androidnext

Radio-Interview: Ein Predator-Pilot plaudert aus dem Killer-Drohnen-Nähkästchen

Filed under: Lifestyle

BBC Radio 4 hat ein bemerkenswertes Interview mit einem kürzlich pensionierten US-Drohnenpiloten geführt: Lt Col Bruce Black erzählt von seinem surrealen Alltag, der vom abruptem Wechsel zwischen den Parallelwelten Krieg und Zivilleben bestimmt war. Zwischen einem geregelten, durchschnittlichen Leben in Las Vegas und den Kriegsschauplätzen im Irak, Pakistan und Afghanistan lag dabei nur eine 70-Kilometerfahrt durch die Wüste zum Stützpunkt mit den schlicht “Box” genannten Steuerplätzen für die Kampfdrohne General Atomics MQ-1, besser bekannt als Predator. Zum Schichtbeginn übernahm Black eine Drohne im Flug und fand sich plötzlich mitten im Kriegsgeschehen wieder, umgekehrt konnte es passieren, dass Bodentruppen, mit denen er im Sprechfunkkontakt stand, gerade in ein schweres Gefecht verwickelt waren, während er pünktlich zum Schichtende in der Feierabend ging. Foto: Master Sgt. Steve Horton

via theverge

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Danke: Engadget

Interview – Michael Firnkes von blogprofis.de

Guten Tag Herr Firnkes, würden sich kurz einmal unseren Lesern vorstellen?


Ich habe mich vor zwei Jahren als hauptberuflicher Blogger selbstständig gemacht, damals noch eine Art Rarität im deutschsprachigen Raum. Das bedeutet, dass ich mehrere Blogs betreibe, und von den Werbeeinnahmen hieraus lebe. Gleichzeitig gebe ich meine Erfahrung im Aufbau und bei der Vermarktung von Blogs an Unternehmen und andere Selbstständige weiter, als Berater für Corporate Blogs. Ursprünglich bin ich Informatiker, und war zuletzt mehrere Jahre als CRM Manager bei einem großen deutschsprachigen Internetportal tätig.

Sie sind Autor des Blog Boosting Buches, was war ihre Intention dieses Buch zu schreiben?

Michael Firnkes – Blog Boosting ¡Marketing! ¡Content! ¡Design! ¡SEO!

Eher nebenbei rief ich während meiner Gründung den Blog www.blogprofis.de ins Leben, und wollte dort rein privat über meine Erfahrungen mit den diversen Marketing-Maßnahmen auf meinen Blogportalen berichten. Damit schien ich jedoch eine Marktlücke getroffen zu haben. Es gab bis dahin viele Onlinemagazine zu den eher technischen Aspekten des Bloggens, also rund um WordPress & Co., aber weniger zum Thema Blog-Vermarktung und –Monetarisierung. Die „Blogprofis“ entwickelten sich so schnell so gut, dass sie schon bald zu einer eigenen kleinen Marke wurden.

Die Tipps die ich darin gab schienen so gefragt zu sein, dass es nahe lag, diese in gebündelter Form als Buch auf den Markt zu bringen. Zumal es – außer englischsprachiger Lektüre mit dem Fokus auf die Marktgegebenheiten in den USA – noch keinen ähnlichen Ratgeber gab. Ich wollte – wie es in der Blogosphäre üblich ist – nicht auf meinem gesammelten Wissen in der doch recht speziellen Disziplin Blog-Marketing „sitzen“ bleiben, sondern dieses mit anderen teilen. Einen Ansporn geben, dass sich andere Blogger ebenfalls trauen „mehr“ aus ihrem Hobby zu machen, das war die eigentliche Intention hinter „Blog Boosting“.

Sie sind Berufsblogger. Kann man wirklich vom Bloggen leben?


Ja man kann, aber man darf es sich nicht zu leicht vorstellen. Ich hatte das Glück, die richtigen Portale bzw. Blogs zum richtigen Zeitpunkt auf den Markt gebracht zu haben. So etwa einen Blog zum Thema Existenzgründung unter der Domain www.meinstartup.com, den es allerdings schon sechs Jahre gibt, und der in seiner Themenzusammensetzung damals relativ neu war hierzulande. Heute gibt es bereits mehrere Nachahmer.

Andererseits bin ich gleichzeitig recht erfolgreich mit einem Finanzblog, und dort ist und war die Konkurrenz schon immer riesig. Hier kam mir zugute, dass ich qualitativ hochwertige Inhalte mit einer durchdachten Vermarktung verband. In der Regel machten vorhandene Mitbewerber-Blogs nur eines von beidem gut: sie boten sehr gute Inhalte, ohne diese zu refinanzieren. Oder sie fokussierten sich auf das „Geld verdienen“, mit mehr oder weniger billig zusammengeschusterten Inhalten. Was ich damit sagen will: Man muss sicherlich eine Menge experimentieren, und wird wohl nur in wenigen Fällen von einem Blog alleine leben können, aber dann ist es durchaus möglich. Ohne Fleiß (und damit Qualität) kein Preis, das gilt allerdings auch hier.

Es gibt so viele Blogs zu extrem vielen Themen. Ist der Markt in diesem Bereich nicht irgendwann gesättigt? Muss man sich beeilen, um noch einen Blog zu einem Thema zu starten?


Natürlich hat man einen Vorteil, je früher man in einem bestimmten Segment startet. Allerdings bin ich immer wieder erstaunt darüber, wie viele tolle neue Blogs selbst heute noch entstehen, und sich zahlenmäßig sehr gut entwickeln, auch in als längst „besetzt“ geltenden Themenbereichen. Ganz ehrlich: Es gibt zwar extrem viele Blogs, aber nicht allzu viele inhaltlich wirklich gute Blogportale. Da ist durchaus noch Platz für mehr.

Welche Gedanken sollten sich Unternehmen machen wenn Sie einen Blog starten wollen?


Darüber könnte man ebenfalls ein ganzes Buch schreiben Grundlegend stelle ich in der Arbeit mit neuen Kunden jedoch immer wieder fest, dass man – ausgehend von der Unternehmensleitung oder dem Marketing – unbedingt einen eigenen Firmenblog machen möchte, da das Thema – wie alles was mit „Social Media“ zu tun hat – derzeit als „hip“ und „unausweichlich“ gilt. Wenn man dann aber nachhakt, welche Ziele mit dem Corporate Blog erreicht werden sollen, so machen sich die wenigsten im Voraus ernsthaft Gedanken hierüber. „Erstmal machen, und dann weiterschauen“, das scheint in solchen Fällen die Devise zu sein.

Dabei kann ein Corporate Blog sehr viele Ziele haben, die nicht immer im Einklang miteinander stehen müssen: Von der reinen Markenbildung über die Kundenkommunikation und -bindung bis hin zur Neukundenakquise oder dem immer gerne gesehenen SEO-Aspekt eines Blogs. Über diese möglichen Zielsetzungen sollte man sich ausführlich Gedanken machen, BEVOR man ein vergleichbares Projekt startet.

Welche Themenbereiche sind für einen Blog geeignet und von welchen würden Sie eher abraten?


Seit ich einmal einen sehr erfolgreichen Bestatter-Blogger interviewt habe, dessen Reichweite und Leseranzahl mich neidisch werden ließ, seither glaube ich an eine fast unbegrenzte Themenvielfalt. Wovon ich hingegen abrate: Nicht wenige, die mit ihrem Blog zumindest einen kleinen Nebenverdienst erreichen möchten starten mit einem Thema, welches Einnahmen verspricht, ihnen persönlich jedoch überhaupt nicht liegt. Solche Experimente habe ich selbst hinter mir, und sie können von Natur aus nicht gut gehen.

Wie sollten Unternehmen Ihren Blog vermarkten, gibt es hier Unterschiede zu privaten Blogs?


Allerdings. Während es einem privaten Blogger durchaus verziehen wird (oder man dies fast schon erwartet) wenn er relativ unbedarft und blauäugig nach gegenseitiger Verlinkung, Kooperationen und ähnlichem fragt, so werden Firmenblog-Betreiber immer noch kritisch beäugt, wenn sie sich der „normalen“ Blogosphäre nähern. Diese Missverhältnisse und die Vorurteile auf beiden Seiten („naiver Privatblogger“ versus „kommerzgetriebener Firmenblogger“) bauen sich erst nach und nach ab.

Unternehmensblogger sollten sich mit der Blogosphäre genau auseinandersetzen, diese kennenlernen, sich mit dieser auf Augenhöhe austauschen. Denn beide Seiten können durchaus voneinander profitieren. Manch normalem Blogger täte ein wenig mehr Professionalität ganz gut, der Firmenblogger hingegen würde von einer gewissen Lockerheit im Umgang mit scheinbarer Konkurrenz lernen können. Wer die Mechanismen der Blog-Gemeinschaft verstehen lernt, der wird auch seine Vermarktungsprinzipien überdenken, und überraschende neue Aspekte hierin entdecken.

Andersrum wünschen sich viele Unternehmen, in externen Blogs direkt Multiplikatoren und Opinion Leader anzusprechen. Welche Vorgehensweise ist Unternehmen zu empfehlen wenn Sie Blogger ansprechen wollen?

Ehrlich sein: Was ist das Ziel hinter der Anfrage? Denn alles andere liest ein erfolgreicher Blogger – der in der Regel täglich unzählige Kooperationsanfragen und ähnliches mehr erhält – eh zwischen den Zeilen. Und den zu erzielenden Mehrwert für alle DREI Seiten nicht aus den Augen verlieren: Unternehmer, Blogger, Leserschaft des Bloggers.

Vor einiger Zeit war das Thema Bloggerbereich bzw. Social Media Newsroom lange ein Hype. Lohnt es seinen speziellen Bereich für Blogger auf der Webseite einzurichten und wenn ja wie sollte sich der Bereich von klassischen pr Bereich unterscheiden?

In dieser Disziplin bin ich kein Spezialist, aber ich glaube nicht, dass dies funktioniert. Blogger recherchieren selbst. Oder aber sie möchten direkt und persönlich angesprochen werden. Blogbetreiber sind – neben allen guten Eigenschaften die sie mit sich bringen – in der Regel nicht ganz uneitel, das darf man nicht vergessen. Zudem hat ein solcher Newsroom-Bereich immer ein kleines „Geschmäckle“ der Art „Wir wollen dich mit vorgegebenen Informationen ködern und kaufen“. In einzelnen Bereichen, etwa bei Mode- oder Lifestyleblogs, die auf regelmäßig neue Informationen direkt vom Hersteller angewiesen sind, mag dies möglicherweise aber durchaus gut ankommen.

Viele Unternehmen machen sich Sorgen wegen einem sogenannten Shitstorm, wie können Marketingmitarbeiter Ihre Vorgesetzten am besten Überzeugen trotzdem im Bereich Blog aktiv zu werden?


Das klingt möglicherweise ein wenig hart, aber wenn die für die Unternehmensleitlinien und -Kultur verantwortlichen Personen schon bei dem Gedanken an einen kritischen Kommentar im hauseigenen Blog Bauchschmerzen bekommen, dann sollte man dieses Medium lieber nicht bedienen. Ein Firmenblog ist nicht für jedes Unternehmen geeignet. Nur wer eine offene Streitkultur akzeptieren kann, seinen Mitarbeitern aber auch (potenziellen) Kunden eine eigene Meinung zugesteht, und Transparenz nicht als reine Worthülse betrachtet, der wird mit einem Corporate Blog glücklich werden. Und dann auch viel eher einen „Shitstorm“ und ähnliche Phänomene überstehen. Beziehungsweise er wird mit einer deutlich geringeren Wahrscheinlichkeit überhaupt jemals in eine solche Situation kommen, da er insgesamt unangreifbarer agiert.

Neben den Unternehmen gibt es viele Blogger die wiederum gerne mit Unternehmen zusammen arbeiten wollen. Welche Tipps könnte man diesen Bloggern geben?


Verkauft euch nicht unter Wert. Ich erlebe nahezu täglich Praxisfälle, in denen Blogger als billige Werbefläche missbraucht werden. Manche dieser Praktiken können für den Blogger sogar gefährlich werden, etwa wenn es darum geht, für wenig Geld oder gar für umsonst irgendwelche unbedachten beziehungsweise im Anzeigencode versteckten SEO-Backlinks zu einzelnen Unternehmen in das eigene Blogportal einzubauen.

Selbst von namhaften und durchaus umsatzträchtigen Firmen erhält man als Blogger ab und an Offerten, die man mit etwas Onlinemarketing-Erfahrung nur als unverschämt bezeichnen kann. Dann sollen gute Blogportale für 20 Euro „gekauft“ werden oder Werbeflächen schalten, die auf einem „normalen“ Onlineportale bis zu vierstellige Summen und mehr kosten würden. Tauscht euch mit anderen Bloggern aus. Denn diese schwarzen Schafe sind in der Bloggerszene durchaus bekannt. Und es gibt genügend Möglichkeiten, mit seriösen Anbietern zusammenzuarbeiten, die mit Bloggern auf Augenhöhe kommunizieren.

Die letzten Worte sollen direkt von Ihnen an unsere Leser gehen!


Wenn insbesondere meine letzten Antworten möglicherweise ein wenig abschreckend wirken mögen: Bloggen und Corporate Bloggen macht großen Spaß. Und man darf sich auch nicht allzu viel Gedanken darüber machen, was alles schief gehen könnte. Wenn dann noch die Inhalte und der Mehrwert für die Blog-Leser stets im Vordergrund stehen, und nicht die Vermarktung oder das Geld verdienen selbst, dann profitieren alle Seiten von ein wenig mehr Professionalität der Blogger-Szene.

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