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iPhone als Filmkamera: “Unsane” feiert Premiere auf der Berlinale
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Samsung hat eine neue App für Gamer veröffentlicht. Im Juni richtete sich Samsung schon an die spielenden Nutzer, mit Game Recorder+ lassen sich Mobile Games aufzeichnen und mit anderen teilen, so wie man es auch vom PC-Gaming in ähnlicher Form kennt. Die neue App Game Tuner verändert nun die Spiele selbst, also nicht den Inhalt, sondern die Darstellung auf dem Smartphone. Durch Anpassung von Auflösung und Framerate soll nicht nur Akku gespart werden, sondern das Smartphone auch kühler bleiben. Kleiner Haken an der Sache: Die App funktioniert nur mit ausgewählten Samsung-Smartphones.

Game Tuner funktioniert aktuell nur mit den Modellen Galaxy S6 edge+, Galaxy S6 edge, Galaxy S6 und Galaxy Note 5. In den Einstellungen lassen sich alle Spiele gleichzeitig über Presets anpassen, es gibt aber auch die Möglichkeit, Einstellungen für jedes Game manuell vorzunehmen. So kann man die Auflösung zwischen 480p und 1440p anpassen, die Framerate lässt sich zwischen 15 und 60 FPS festlegen. Um Akku zu sparen und die Wärmeentwicklung in Grenzen zu halten, sollte man logischerweise eher niedrige Einstellungen wählen.
Die App ist im Google Play Store verfügbar. Allerdings wird sie mir in meiner Geräteliste nicht kompatibel mit dem Galaxy S6 edge angezeigt. Solltet Ihr eines der unterstützten Geräte haben und die App nicht über den Play Store laden können, hilft Euch eventuell der Weg über APKMirror. Falls Ihr viel mit dem Smartphone zockt und die App verwendet, gebt ruhig einmal Feedback, ob sich das tatsächlich so sehr auf die Akkulaufzeit auswirkt. Gerade Games sind ja als Akkukiller bekannt.
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In drei Tagen will der chinesische Hersteller Meizu sein neues High-End-Smartphone Pro 5 enthüllen. Damit läutet die Firma eine völlig neue Modellreihe ein, die sich stärker von anderen Geräten aus dem eigenen Hause, wie dem MX5, abgrenzen soll. Auf den ersten, durchgesickerten Render-Bildern für die Presse erkennt man nun auch das Design des kommenden Phablets genauer. Das Meizu Pro 5 könnte zudem erstmals das neue Flyme OS 5.0 verwenden statt wie bisherige Modelle die Version 4.5. Darauf deuten weitere Bilder zumindest hin.
Damit schienen zunächst bisherige Gerüchte widerlegt, welche noch vom Flyme OS 4.5 ausgegangen waren. Welches Betriebssystem aber nun am Ende tatsächlich ab Werk installiert ist, muss man abwarten: Als Reaktion auf die durchgesickerten Render hat Meizus Flyme-Designer Yang Yan nämlich prompt dementiert, dass das Flyme OS 5 installiert sei – es solle nachträglich per Update nachgereicht werden. Eigentlich müsste Yan die sicherste Informationsquelle sein.
Auch die technischen Daten verdichten sich: Das Meizu Pro 5 soll einen Bildschirm mit 5,7 Zoll und 1920 x 1080 Bildpunkten einsetzen. Das ist wenig verwunderlich, denn Quad HD hatte der Hersteller kürzlich eine komplette Absage erteilt. Im Inneren sollen sich das SoC Samsung Exynos 7420, bereits bekannt aus dem Galaxy S6 / S6 Edge, die GPU Mali-T760 MP8 und üppige 4 GByte Arbeitsspeicher wiederfinden. Für die Hauptkamera seien 21 und für die Webcam 5 Megapixel angedacht.

Als Preis stehen für das Meizu Pro 5, das auch unter dem Codenamen „NIUX“ bekannt ist, umgerechnet 415 Euro im Raum. Außerdem soll das Smartphone ein Unibody-Gehäuse aus Aluminium verwenden. In GeekBench sichert sich das Meizu 5 Pro alias NIUX übrigens 1550 Punkte im Single- und 5593 Punkte im Multi-Core-Test. Jene Werte spielen über dem Samsung Galaxy S6, das mit dem gleichen SoC auf 1495 bzw. 5375 Punkte kommt.

Gut, lange müssen wir auf die offiziellen Informationen zum Glück nicht mehr warten. Wermutstropfen: So wie alle Smartphones von Meizu kommt auch das Pro 5 nur in Asien auf den Markt. Wer also Interesse an jenem Phablet hat, muss wohl oder übel nach einem Import Ausschau halten.
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Qualcomm hat die nächste Generation seiner Auflade-Technik Quick Charge vorgestellt: Quick Charge 3.0 lädt mobile Endgeräte mit ausgewählten SoCs der Firma Qualcomm bis zu viermal schneller auf als herkömmliche Ladegeräte. Version 3.0 ist dabei offenbar ca. doppelt so fix wie die erste Generation und um 38 % effizienter als Quick Charge 2.0. Zur Verwendung sind aber neben den passenden SoCs, wenig überraschend eben von Qualcomm selbst, auch kompatible Ladegeräte notwendig.
Laut Qualcomm sei Quick Charge 3.0 die bisher „schnellste und effizienteste Auflade-Technik überhaupt“, welche der Hersteller je entwickelt habe. Grundlage ist das sich kompliziert anhörende „Intelligent Negotiation for Optimum Voltage“ (INOV). Im Wesentlichen handelt es sich dabei um einen Algorithmus, welcher automatisch erkennt, welchen Strom- und Spannungsbedarf das jeweilige Gerät beim Aufladen gerade hat.
Dadurch nutze die Aufladung immer die Grenzen optimal aus, so Qualcomm. Generell unterstützt Quick Charge 3.0 nun mehr Varianten bei der Spannung, so dass das ideale Level speziell an das jeweilige Gerät anpassbar ist. Exakt nennt Qualcomm einen Bereich von 3,6 bis 20 Volt, der in einzelnen Schritten von 200 mV während des Ladevorgangs laufend angepasst wird.
Partner sollen Quick Charge 3.0 genau so leicht einbinden können wie die Vorgängergenerationen, zumal die Technik abwärtskompatibel ist. Als Anschlüsse kommen zur Verwendung USB Typ-A, Micro-USB, USB Typ-C und auch proprietäre Schnittstellen in Frage. Da bereits Quick Charge 2.0 durch eine recht große Bandbreite an zertifizierten Ladegeräten, Power-Banks und Co. unterstützt wurde, verspricht man sich auch für den neuen Standard eine flugse Adoption und weitläufige Verbreitung.

Die neuen Prozessoren Qualcomm Snapdragon 430, 617, 618, 620 und natürlich das neue Flaggschiff 820 unterstützen bereits Quick Charge 820. Sobald die SoCs in mehr und mehr mobilen Endgeräten Verbreitung finden, wird sich auch Quick Charge 3.0 ausbreiten. Ein kurzes Promo-Video macht bereits auf die Vorzüge der Technik aufmerksam:
Ladegeräte mit Quick Charge 2.0 sind übrigens bereits für weniger als 10 Euro zu haben, so dass für die Auflade-Technik zum Glück keine exorbitanten Preise anfallen. Und gegen schnelleres Aufladen mobiler Endgeräte ist in Zeiten immer größer und hochauflösender werdender Displays und nur wenigen Smartphone-Modelle mit Fokus auf der Akkuleistung natürlich nie etwas einzuwenden.
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Hacking Team – so der Name der Firma, die in vielen Ländern der Erde für Spionagetätigkeiten berüchtigt ist – wobei: natürlich ist es nicht die Firma, die spioniert, sondern ihre Auftraggeber. Das aus Italien stammende Unternehmen hat Regierungen als Kunden, darunter Saudi Arabien, den Libanon, Sudan und die Mongolei. Aber: es gibt auch Kunden, die aus Deutschland stammen. Woher man dies weiß? Offenbar ist die Firma selbst zum Opfer eines Angriffs geworden, derzeit findet man in Tauschbörsen rund 400 Gigabyte an Daten, bestehend aus internen E-Mails, Dokumenten oder auch Source Code.
Obwohl die Firma oft beteuerte, nicht mit Regimen zu arbeiten, zeigen die Daten nun etwas anderes – 2012 richtete man Überwachungs-Möglichkeiten ein, die dann an die ägyptische Regierung verkauft wurden. Die Reporter ohne Grenzen betitelten das Unternehmen einst als Feinde des Internets. Neben den Kundendaten und internen Mails finden sich E-Mails, die mit Regierungen, Polizei oder Geheimdiensten ausgetauscht wurden.
Sicher ist: Die Konkurrenz dürfte der Hack erfreuen und Aktivisten werden sicherlich jeden Fitzel des 400 Gigabyte großen Paketes auseinandernehmen, um die Öffentlichkeit mit Details zu den Geschäften der Firma zu versorgen. Der Download ist übrigens kein Hexenwerk: unter anderem wurde der Twitter-Account des Unternehmens übernommen, die Download-URL darüber verteilt.