Während Verfolgungsjagd mit der Polizei: Frau hält bei McDonald’s, um sich Chicken Nuggets zu kaufen

Ein McDonald's Drive-In in Cleveland
Ein McDonald’s Drive-In in Cleveland
picture alliance / Newscom | Image of Sport

Während einer zweistündigen Verfolgungsjagd mit der Polizei überfuhr eine Frau aus Massachusetts in den USA mehrere rote Ampeln und rammte Polizeifahrzeuge.

Die Verfolgungsjagd endete, als die Frau an einem McDonald’s Drive-In anhielt, um Chicken Nuggets zu bestellen und dabei gefasst wurde, sagte ein Augenzeuge.

Die Frau wird nun in 15 Punkten angeklagt, darunter unter anderem Widerstand gegen die Festnahme und Sachbeschädigung.

Manche Geschichten sind zu kurios, um sie nicht zu erzählen. Eine dieser Geschichten hat jetzt das US-Nachrichtenportal „Boston.com“ ausgegraben: In Worcester im US-Bundesstaat Massachusetts wurde eine Frau an einem McDonald’s Drive-In verhaftet, nachdem sie dort mitten in einer wilden Verfolgungsjagd mit der Polizei angehalten hatte – um Chicken Nuggets zu bestellen.

Die 38-jährige Johanna Gardel wurde von der Polizei gejagt, da sie in einem Auto saß, das zuvor als gestohlen gemeldet worden war, so das Worcester Police Department. Die Polizisten verfolgten Gardell, etwa zwei Stunden lang, da sie sich weigerte, anzuhalten, berichtet „Boston.com“.

Während der Verfolgungsjagd überfuhr sie rote Ampeln, fuhr in die falsche Richtung und rammte mehrere andere Fahrzeuge, darunter auch zwei Polizeiwagen, heißt es in dem lokalen Medienbericht. Dabei kamen aber auch Menschen zu Schaden: Ein Polizist wurde mit nicht-lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie ihn gerammt und mitgeschleift hatte, berichtete die „New York Post„.

Die Frau versuchte noch, den Polizisten zu entkommen

Gardell wurde schließlich in einem McDonald’s Drive-In mit Hilfe des GPS-Ortungsgeräts des gestohlenen Autos lokalisiert, so Boston.com. „Sie bestellte Chicken Nuggets, als die Polizisten sie stellten“, sagte Raymond James Simoncini, der Besitzer des gestohlenen Trucks.

Sie habe noch versucht, den Polizisten zu entkommen, sagte Simoncini, aber sei dabei mit dem gestohlenen Fahrzeug in einem Blumenbeet gelandet. Wie die die New York Post berichtet, habe Gardell noch einen Polizisten geschlagen, bevor sie festgenommen wurde. Gardell wurde schon einmal für den Verkauf von MDMA, Kokain, Heroin, und Fentanyl verhaftet, lässt sich einer Pressemitteilung des Worcester Police Departments aus dem Juli 2020 entnehmen.

Die Staatsanwaltschaft von Worcester sagte, Gardell werde nun in 15 Punkten angeklagt – einschließlich Körperverletzung mit einer gefährlichen Waffe, Verlassen des Unfallortes mit Sachschaden und Widerstand gegen die Festnahme.Bis zu einer Anhörung, in der darüber entschieden wird, als wie gefährlich sie einzustufen ist, wird sie ohne Kaution festgehalten, schreibt das Portal „Telegram & Gazette“.

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Dieser Text erschien zuerst im Englischen. Ihr könnt das Original hier lesen.

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Überwachunsgfirma Hacking Team wurde selber Opfer eines Angriffs

Hacking Team – so der Name der Firma, die in vielen Ländern der Erde für Spionagetätigkeiten berüchtigt ist – wobei: natürlich ist es nicht die Firma, die spioniert, sondern ihre Auftraggeber. Das aus Italien stammende Unternehmen hat Regierungen als Kunden, darunter Saudi Arabien, den Libanon, Sudan und die Mongolei. Aber: es gibt auch Kunden, die aus Deutschland stammen. Woher man dies weiß? Offenbar ist die Firma selbst zum Opfer eines Angriffs geworden, derzeit findet man in Tauschbörsen rund 400 Gigabyte an Daten, bestehend aus internen E-Mails, Dokumenten oder auch Source Code.

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Obwohl die Firma oft beteuerte, nicht mit Regimen zu arbeiten, zeigen die Daten nun etwas anderes – 2012 richtete man Überwachungs-Möglichkeiten ein, die dann an die ägyptische Regierung verkauft wurden. Die Reporter ohne Grenzen betitelten das Unternehmen einst als Feinde des Internets. Neben den Kundendaten und internen Mails finden sich E-Mails, die mit Regierungen, Polizei oder Geheimdiensten ausgetauscht wurden.

Sicher ist: Die Konkurrenz dürfte der Hack erfreuen und Aktivisten werden sicherlich jeden Fitzel des 400 Gigabyte großen Paketes auseinandernehmen, um die Öffentlichkeit mit Details zu den Geschäften der Firma zu versorgen. Der Download ist übrigens kein Hexenwerk: unter anderem wurde der Twitter-Account des Unternehmens übernommen, die Download-URL darüber verteilt.

Zoff um Vorratsdatenspeicherung: “Technik ist keine Lösung gegen Terror”

 Datenschutz | Zoff um Vorratsdatenspeicherung:

Mit heftiger Kritik an der SPD reagieren die Grünen auf Berichte, wonach Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) zusammen mit Innenminister Thomas de Maizière (CDU) einen deutschen Alleingang zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung plant: Technik sei “nicht die vorrangige Lösung gegen Terror”, so Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt.

“Die SPD kippt mit dem deutschen Alleingang bei der Vorratsdatenspeicherung ganz ohne Not um und zeigt wiederholt, dass man sich auf sie bei der Wahrung unserer Bürgerrechte nicht verlassen kann”, so Göring-Eckardt in der “Welt”.

Technik sei “nicht die vorrangige Lösung gegen Terror”, sagte die Grüne. Gute Polizeiarbeit brauche vor allem mehr gut geschultes Personal, und die Anschläge von Paris und Kopenhagen hätten gezeigt, dass die “Vorratsdatenspeicherung nichts gebracht” habe. “Terrorgefahr geht von einigen wenigen Radikalisierten aus.

Die gilt es zu überwachen, nicht alle Menschen unter Generalverdacht zu stellen” sagte Göring-Eckardt.

Die Regierung wolle “einen riesigen Heuhaufen an Daten auftürmen, in dem die relevanten Informationen über potenzielle Terroristen untergehen”. Statt hierfür “Milliarden auszugeben”, solle “die Regierung in Personal bei der Polizei investieren”.

Foto: Argonne National Laboratory via Flickr/cc

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