Die Macher von Karls Erdbeerhof wollen einen „Bibi und Tina“-Freizeitpark in Brandenburg eröffnen

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Die Macher von Karls Erdbeerhof wollen einen „Bibi und Tina“-Freizeitpark in Brandenburg eröffnen

Bekommt Zuwachs: Neben Karls Erlebnis-Dorf soll jetzt ein Bibi-und-Tina-Freizeitpark entstehen.

Bekommt Zuwachs: Neben Karls Erlebnis-Dorf soll jetzt ein Bibi-und-Tina-Freizeitpark entstehen.

picture alliance / ZB | Jens Kalaene

In Elstal in Brandenburg soll ein neuer Freizeitpark entstehen.

Direkt neben Karls Erlebnis-Dorf will Karls-Chef Robert Dahl mit seinem Team den neuen Park bauen, der sich thematisch dem Universum der „Bibi und Tina“-Geschichten widmen soll.

Auf dem Gelände des Freizeitparks soll auch ein Themen-Hotel gebaut werden.

Nur 30 Autokilometer von Berlin entfernt soll laut Plänen des Erdbeer-Imperiums „Karls“ ein Freizeitpark entstehen. Das hat Karls-Chef Robert Dahl in der am Freitag veröffentlichten Folge des Podcasts „How to Freizeitpark“ erzählt. Der Freizeitpark soll direkt neben Karls Erlebnis-Dorf in der 4500-Einwohner-Gemeinde Elstal in Brandenburg gebaut werden.

Auch Karla Kolumna soll vorkommen

Dahl will dort alles unter das Motto „Bibi & Tina“ stellen. Die Kult-Kindergeschichte ist ein Ableger der Hörspielserie um Bibi Blocksberg. Der Regisseur Detlev Buck hat die Geschichte in mehreren Folgen verfilmt. Neben dem Freizeitpark soll dann auch ein Themen-Hotel entstehen. Nicht nur die Figuren Bibi und Tina sollen im Freizeitpark präsent sein, sondern auch die Charaktere aus der ursprünglichen Geschichte um Bibi Blocksberg, wie zum Beispiel die berühmte Figur der Journalistin Karla Kolumna.

Karls-Chef Dahl erzählt im Podcast, dass er die Macher von Bibi und Tina kennt, weil sie auch Karlchen, das Maskottchen von Karls, geschaffen haben. So habe man sich angefreundet. „Wir haben jetzt sehr lange daran gearbeitet, wie so etwas ausssehen könnte“, sagt er im Podcast – und dass er sich „tierisch“ auf den neuen Freizeitpark freue.

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Unheimlich ernst: Darum hat früher auf Fotos nie jemand gelächelt

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Unheimlich ernst: Darum hat früher auf Fotos nie jemand gelächelt

shutterstock_344144258Galyamin Sergej/Shutterstock

Laut unseren Urgroßeltern war früher einfach alles besser: keine Staus, kein Smartphone-Terror, wohlerzogene Kinder und insgesamt einfach weniger Stress.

Doch der Glaube an dieses angeblich goldenen Zeitalter fällt schwer, wenn man sich die ernsten Mienen auf alten Fotos zu Gemüte führt.

Statt einem fröhlichen Lachen und entspannten Gesichtern sieht man auf Fotos aus Urgroßmutters Zeiten meist starre Blicke und steife Körper. Sogar auf Hochzeitsfotos sehen Braut und Bräutigam eher gruselig statt glücklich aus. Aber warum kam damals eigentlich jeder so furchtbar ernst daher?

Lächeln ist was für Idioten

Nicholas Jeeves von der Cambridge School of Art hält in seinem Artikel „The Serious and the Smirk: The Smile in Portraiture“ eine Erklärung bereit. Demnach galt ein glückliches Lächeln zu dieser Zeit als unschicklich. Denn nach der damaligen Auffassung der Kirche waren Lippen dazu da, Zähne zu bedecken. Aus diesem Grund grinsten nur Idioten auf Fotos wie ein Honigkuchenpferd. Das galt nicht nur für die Fotografie, sondern auch in der Malerei.

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Technische Hindernisse

Wer sich dennoch mit einem Lächeln im Gesicht ablichten lassen wollte, musste gut trainierte Muskeln haben. Aufgrund der langen Belichtungszeit konnte es mehrere Minuten dauern, ein Foto zu schießen. Ein natürliches und offenes Lächeln so lange aufrechtzuhalten, wäre auch heute noch eine Herausforderung. Aufgrund der aufwändigen Technik schossen die Fotografen außerdem meist nur ein Foto, statt wie heute üblich eine Reihe von Schnappschüssen abzuliefern. Die Wahrscheinlichkeit, ein vernünftiges Bild zu bekommen, stieg also, je ruhiger der Abgelichtete posierte.

Dieser Artikel erschien bei Business Insider bereits im November 2018. Er wurde nun geprüft und aktualisiert.

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Nach dem tragischen Tod meines Mannes wurde mir gesagt, ich hätte das „Broken-Heart-Syndrom“ – so fühlte es sich an

Autorin Shannon Dingle mit ihren sechs Kindern

Autorin Shannon Dingle mit ihren sechs Kindern

Mit Genehmigung von Shannon Dingle, von Amy Paulson Photography

Während eines Familienurlaubs verstarb mein Mann unerwartet. Ich wurde mit dem „Broken-Heart-Syndrom“ diagnostiziert.

Einige Wochen nach der Tragödie besserten sich meine Symptome, aber das ist nicht bei jedem der Fall.

Ich erlebe jeden Tag, wie unsere sechs Kinder mit dem Verlust ihres Vaters zurechtkommen.

Vor unserem Familienurlaub war mein Herz noch in Ordnung. Nachdem wir nach Hause zurückgekehrt sind, hatte ich Schmerzen in der Brust, die überwacht werden mussten, um sicherzustellen, dass sie nicht gefährlich waren.

Während dieses Urlaubs starb mein 37-jähriger Ehemann. Während er mit drei unserer sechs Kinder im Wasser spielte, wurde er von einer Welle so heftig getroffen, dass sein Genick an drei Stellen brach. Danach war es nur noch eine Frage der Zeit; sein Gehirn schwoll an, und schließlich hatte er keine Hirnstammaktivität mehr.

Von dem „Broken-Heart-Syndrom“ hatte ich vor seinem Tod noch nie gehört. Aber ich hatte Schmerzen in der Brust, die sich nicht wie eine Panikattacke anfühlten. Die medizinische Erklärung war, dass der Stress und die Trauer Teile meines Herzens zu stark zusammengedrückt haben.

Ich bin Schriftstellerin, und es wird mich immer stören, dass keine Worte ausreichen, um das Ausmaß der Trauer auszudrücken, das ich bei seinem Tod empfand. Das Konzept des „Broken-Heart-Syndrom“ machte jedoch Sinn.

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Wie sollte ich meinen Kindern sagen, dass ihr Vater tot ist?

Ich dachte an die drei oder vier Stunden, die verstrichen, als meine Kinder mich abholten und weinten, weil Papa sich den Kopf angeschlagen hatte, und als der Arzt mir gegenüber saß und mir sagte, dass ich Witwe sein würde. Ich dachte daran, wie ich an seiner Seite saß und wusste, dass der Tod nahte. Ich dachte daran, dass ich für jede Organ- oder Gewebeart „Ja“ oder „Nein“ sagen muss, was bei einer Organspende erforderlich ist. Ich dachte daran, den Psychologen meiner Kinder anzurufen, um zu besprechen, wie ich es den Kindern sagen würde, die im Strandhaus auf die Nachricht warteten und von denen einige andere Eltern hatten, die starben, bevor sie in unsere Familie kamen. Ich dachte daran, es allen zu sagen – ich war die Erste, die es erfuhr, also war ich diejenige, die die Nachricht mitteilte, zuerst privat und dann öffentlich.

Mir tut fast das Herz weh, wenn ich jetzt darüber schreibe. Viele Menschen beschreiben, dass ihre Brust in der Trauer schmerzt. Im Moment schmerzt mein Herz allerdings auf die typische Art und Weise, nicht so wie beim „Broken-Heart-Syndrom“.

Das Syndrom des gebrochenen Herzens ist normalerweise vorübergehend

Als ich mehr über das „Broken-Heart-Syndrom“ erfuhr, lernte ich zwei weitere Bezeichnungen dafür kennen, eine wörtliche und eine literarische. Beide enthalten das Wort Kardiomyopathie, das eine Erkrankung des Herzmuskels beschreibt. Stressinduzierte Kardiomyopathie steht normalerweise auf den Krankenblättern. Das gefällt mir, weil es wörtlich und logisch ist. Stress kann dazu führen, dass die Herzmuskeln ein wenig oder sehr stark ausflippen.

Der andere Name ist etwas kreativer: Takotsubo-Kardiomyopathie. Ein Takotsubo ist ein Gefäß, das in der japanischen Fischerei verwendet wird und in dem ein Oktopus durch eine kleine Öffnung in einem größeren, ballonförmigen Gefäß gefangen wird. Als japanische Ärzte die Form der linken Herzkammer bei tief trauernden Patienten mit stressbedingter Kardiomyopathie sahen, stellten sie fest, dass diese Form der Form des Tintenfisch-Fanggefäßes ähnelte.

Ich mag den Namen wegen seiner bildhaften Sprache, aber auch, weil sich eine Takotsubo-Kardiomyopathie anfühlt, als ob sich ein Krake fest um mein Herz gewickelt hätte.

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Manche sterben am „Broken-Heart-Syndrom“

Nach ein paar Wochen ging es mir besser. Aber nicht jeder hat so viel Glück.

Kürzlich ist ein Mann namens Joe Garcia in Uvalde, Texas, an einem Herzinfarkt gestorben. Zwei Tage zuvor wurde seine Frau Irma Garcia in ihrem Klassenzimmer in der vierten Klasse getötet, eines der Opfer des Amoklaufs in der Schule von Uvalde. Seine Familie teilte mit, dass er an einem gebrochenen Herzen gestorben sei, was sich wahrscheinlich auf diesen Zustand bezog. Ihre vier Kinder werden mit ihren eigenen gebrochenen Herzen leben, da beide Elternteile plötzlich und tragisch in derselben Woche gestorben sind.

Mein Herz schmerzt für sie, denn ich erlebe jeden Tag, wie meine sechs Kinder mit ihrem eigenen Verlust umgehen.

Gebrochene Herzen werden oft mit gezackten Linien durch Cartoon-Herzen symbolisiert, aber wie ich gelernt habe und die Familie Garcia gerade lernt, sind echte gebrochene Herzen keine niedlichen Emojis.

Wir sind für diese Art von Trauer nicht geschaffen, und manchmal kann das Herz den Schmerz nicht überleben.

*Shannon Dingle ist eine Behindertenaktivistin, freiberufliche Schriftstellerin, Überlebende des Sexhandels, Witwe und Perfektionistin auf dem Weg der Besserung. Ihr erstes Buch „Living Brave“, wurde Anfang 2021 von HarperOne veröffentlicht. Sie lebt in Raleigh, North Carolina, mit ihren sechs Kindern.

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Richard Bransons Weltallflug war erfolgreich – damit ist er Jeff Bezos und Elon Musk zuvorgekommen

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Richard Bransons Weltallflug war erfolgreich – damit ist er Jeff Bezos und Elon Musk zuvorgekommen

Das Team an Bord der Unity22 von Virgin Galactic. Von links nach rechts: Dave Mackay, Chef-Pilot, Colin Bennett, Leitender Betriebsingenieur, Beth Moses, Leitender Astronaut, Richard Branson, Gründer von Virgin Galactic, Sirisha Bandla, Vizepräsident für Regierungsangelegenheiten und Forschungsbetrieb, Michael Masucci, Pilot.
Das Team an Bord der Unity22 von Virgin Galactic. Von links nach rechts: Dave Mackay, Chef-Pilot, Colin Bennett, Leitender Betriebsingenieur, Beth Moses, Leitender Astronaut, Richard Branson, Gründer von Virgin Galactic, Sirisha Bandla, Vizepräsident für Regierungsangelegenheiten und Forschungsbetrieb, Michael Masucci, Pilot.

Virgin Galactic/UPI Photo via picture alliance

Es ging nicht ganz pünktlich los, wie so oft, bei geschichtlichen Meilensteinen, aber schließlich startete der britische Unternehmer Richard Branson am Sonntagnachmittag gegen 16:45 Uhr deutscher Zeit mit seinem eigenen Raumschiff in den Weltraum. Damit kam er seinem Milliardärs-Kollegen Jeff Bezos um neun Tage zuvor sowie dem Tesla-Chef Elon Musk. Branson ist in der „VSS Unity“ mit fünf weiteren Astronauten im Schlepptau eines Trägerflugzeugs von dem kommerziellen Weltraumbahnhof Spaceport America im US-Bundesstaat New Mexico abgehoben. Der gesamte Flug funktionierte wie geplant und das Raumschiff landete wieder sicher am Boden.

In etwa 15 Kilometer Höhe hat das Mutterflugzeug das Raumschiff abgesetzt. Danach beschleunigte das Raumschiff mit eigenem Antrieb auf mehr als die dreifache Schallgeschwindigkeit und erreichte erfolgreich drei Schwellen und so nach und nach eine Höhe von über 80 Kilometern. Nach wenigen Minuten ging es dann wieder Richtung Erde.

Nachdem das von dem Mutterflugzeug losgelassene Raumschiff das Weltall erreicht hatte, wollte eigentlich Richard Branson ein paar Worte live aus dem All an die Welt richten, jedoch gab es hier scheinbar technische Schwierigkeiten, weshalb seine Rede nicht übertragen werden konnte. Zwischenzeitlich sah man jedoch einen fröhlichen Richard Branson, der die Hand seines Co-Astronauten schüttelte. Das Videomaterial von Bord solle jedoch im Nachhinein übertragen werden.

Ihr könnt den Live-Stream auch im Nachhinein hier noch einmal angucken:

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Gewohnt humorvoll inszenierte Branson seinen Start des kommerziellen Weltraumtourismus, als Astronaut 001 mit der „Licence to thrill“, wie er sagt, (in Anlehnung an James Bonds 007 „Licence to kill“) zeigt er in dem Livestream, wie er das Raumschiff betreten hat. US-Comedian Steven Colbert moderierte den Live-Stream und der Pop-Sänger Khalid trat auf.

Das Unternehmen hat seit Dezember 2018 dreimal Menschen mit seinem wiederverwendbaren Raketenflugzeug, genannt SpaceShipTwo, geflogen. Aber bei zwei dieser Flüge waren nur Virgin-Galactic-Piloten beteiligt. Nur bei einem der Flüge wurde bisher ein Passagier mitgenommen. Am Sonntag hat das SpaceShipTwo-Flugzeug, genannt VSS Unity, die erste vollständige Crew des Unternehmens auf mehr als 50 Meilen über der Erde befördert.

Ziel von Branson, aber auch von Amazon-Gründer Jeff Bezos und Tesla-Chef Elon Musk ist es, ins Geschäft mit dem Weltraumtourismus einzusteigen. Bezos will am 20. Juli mit seiner Rakete mehr als 100 Kilometer hoch fliegen. Elon Musk und Bezos wünschten Branson im Vorfeld Erfolg und kündigten an, sich den Start anzusehen. Das Rennen der Milliardäre um den ersten kommerziellen Start ins All hat wohl der Brite Richard Branson gewonnen. Wenn dabei alles gut geht, will er das gleiche Erlebnis bald vielen Touristinnen und Touristen ermöglichen.

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