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Toniebox angehört – Gebt den Kindern das Kommando…

Heutzutage kommen unsere Kleinsten schon frühzeitig mit Technik in Berührung, sei es das Smartphone der Eltern, der Fernseher und vieles mehr. Früher war das anders. Ich selbst bin Baujahr 82 und hab noch mit Schallplatten und Radio meine ersten Erfahrungen gemacht. Als Kind hörte ich oft Otto oder Hörspiele wie Alfons Zitterbacke, Geschichten über Pittiplatsch, Fuchs und Elster etc. Der Fernseher war damals Luxus, mal davon abgesehen, dass sowieso nichts weiter für Kinder lief.

Auch wenn das Angebot für Kinder heute immens ist, so stehen Hörspiele immer noch verdammt hoch im Kurs, zumindest bei meinen Kindern. Der Große hat in seinem Zimmer einen Play:1 von Sonos stehen, ich stelle ihm abends das gewünschte Hörspiel zum Schlafengehen ein. Klar kann man mit Streamingdiensten wie Spotify und Co. viele Wünsche erfüllen, doch die Kinder haben in diesem Fall keine Kontrolle darüber, was läuft und das Ganze ist doch irgendwie steril und nicht unbedingt für Kids gedacht. CDs und Kassetten sind für mich aber keine Alternative mehr.

Die Toniebox will das anders machen und möchte mehr Charme in das Hören von Musik und Hörspielen bringen. Mit einiger Skepsis habe ich mich daher an den Test gemacht, ob sich das Prinzip Toniebox heutzutage denn überhaupt durchsetzen kann. Carsten war umso skeptischer und hat sich ebenfalls an die Box getraut. Seine Meinung dazu lest ihr am Ende meines Tests, aber kommen wir zur Box.

Diese kommt in einem nett aufgemachten Pappkarton daher, der die Toniebox selbst, ein Ladegerät, etwas bedrucktes Papier und einen Löwen-Tonie mit der Geschichte „Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“ enthält. Die Tonies sind kleine Figuren, die Geschichten enthalten. Wie das genau funktioniert, erkläre ich euch gleich.

Die Box

Schauen wir uns zuerst die Box etwas genauer an, die grob gesagt, ein weicher Würfel mit Ohren ist. Mein Testmodell kommt in Rot daher, was mir ziemlich gut gefällt. Das Außenmaterial ist ein abwaschbarer Stoff, der sich anfühlt wie Kunstleder. Dieser wird übrigens zu 80% aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Generell erfüllen alle verwendeten Materialien die Europäische Spielzeugnorm EN 71, was für Eltern eine ziemlich wichtige Information ist. Selbst die Tonies sind handbemalt mit wasserfester und ebenfalls unbedenklicher Farbe. Bei Reibung oder Druck z. B. durch kleine Zähnchen kann sich die Farbe dennoch ablösen, was für das Kind jedoch nicht schädlich ist.

Der Stoff ist an allen Ecken und Kanten sauber vernäht, man sieht weder Stichfehler, noch steht irgendwo ein Faden ab. Unter dem Bezug befindet sich eine weiche Polsterung, die die Box schützt. Sollten eure Kleinsten das Ding also mal in der Gegend herumschmeissen, ist das kein Problem. Ist bei uns schon oft passiert und der Würfel funktioniert noch tadellos.

Am Boden der Box befindet sich eine kreisrunde Einbuchtung, die auf der Ladestation einrastet. Ein gummierter Ring sorgt außerdem dafür, dass die Toniebox auf glatten Oberflächen nicht verrutscht. Gerade wenn es bei den Kids mal richtig zur Sache geht, kann das ein großer Vorteil sein.

An einer Seite der Toniebox befindet sich der Lautsprecher, der unter dem Bezug versteckt ist. Lediglich das gelochte Muster des Tonie-Logos verrät, dass dort Musik raus kommt.

Kommen wir zum Deckel der Box, wo sich eine Plastik-Platte mit einem Kopfhöreranschluss, den zwei Ohren und einer kleinen Plattform mit LEDs befindet. Keine Knöpfe und auch keine Displays. Ziemlich seltsam für ein heutiges Gerät.

Die Einrichtung der Toniebox

Bevor es richtig losgehen kann, muss die Box natürlich zuerst einmal eingerichtet werden. Dazu benötigt ihr einen Account auf meine.tonies.de, der aber zügig angelegt ist. Nun registriert ihr auf der Website eure Box, indem ihr die Toniebox ID angebt, die auf der Unterseite des Würfels zu finden ist.

Ist das getan, öffnet die Toniebox ein eigenes WLAN, mit dem ihr euch verbindet. Über diese Verbindung teilt ihr der Box nun noch den Namen eures WLAN und den entsprechenden Schlüssel mit – fertig. Ist in fünf Minuten gemacht und selbst ein(e) weniger technisch versierter Opa oder Oma wird ordentlich durch den Vorgang geführt. Einziger kleiner Kritikpunkt: In Zukunft sollte man darüber nachdenken, den Prozess komplett in die App zu verlegen, aktuell wird alles im Browser erledigt.

An die Boxen, fertig, los

Keine Rädchen, keine Regler – die Toniebox ist kinderleicht zu bedienen: Einfach drücken, klapsen, kippen und sie macht genau, was du möchtest. Perfekt für Kinder ab drei Jahren, die hören wollen, wo und wie sie möchten.

Ab dem Zeitpunkt der abgeschlossenen Einrichtung gehörte die Box meinen Kids. Die Testpersonen waren ein knapp Fünfjähriger und ein knapp Zweijähriger. Zwei die von Technik so gar nichts verstehen und das – Gott sei Dank – auch nicht müssen.

Kurz und knapp: Die Kids waren sofort komplett eingenommen von dem charmanten Würfel. Selbst der Kleinste kommt mit der Bedienung klar und hat sich das relativ zeitnah von seinem großen Bruder abgeschaut. Der Tonie wird einfach oben auf der Plattform platziert, hält dort magnetisch und losgeht das Hörspiel. Naja – nicht ganz. Wenn ihr einen Tonie zum ersten Mal obendrauf stellt, fängt die LED an, blau zu leuchten. Das heißt, dass in dem Moment die Geschichte aus der Tonie-Cloud heruntergeladen und im internen Speicher abgelegt wird. Ist das erledigt – dauert nur einen kurzen Moment – leuchtet die LED grün und es kann losgehen. Insgesamt 400 Stunden Spielzeit kann die Box speichern, was eine Weile ausreichen sollte. Das WLAN wird also nur für das Herunterladen benötigt, sonst ist die Box komplett offline unterwegs.

Die Tonies sind liebevoll gestaltete Abbilder bekannter Figuren wie der kleine Drache Kokosnuss und seine Freunde, Ritter Rost, Petterson, Rabe Socke, Grüffelo und das Grüffelokind, Cäpt’n Sharky und viele mehr. Auch die Verarbeitung der Tonies ist absolut vorbildlich. Der Tonie enthält quasi einen Schlüssel in die Tonie-Cloud, der euch für den Bezug des entsprechenden Hörspiels berechtigt. Dabei hat das Kerlchen eine Doppelfunktion. Es ist nicht nur ein Steuerungselement, sondern auch eine Spielfigur. Unser Großer hat sich ab und an Matilda, Oskar und Kokosnuss genommen und ist mit denen durch die Gegend gerannt, der Kleine ebenso.

Wenn das Hörspiel läuft, haben die Kinder volle Kontrolle über alles, was währenddessen passiert. Drückt man das kleine Ohr, wird der Ton leiser. Drückt man das große Ohr, erhöht das die Lautstärke.

Der Klang der Box ist für die kleinen vollkommen okay. Nur bei maximaler Lautstärke hört man, dass es sich nicht um eine Box für Audiophile handelt und es hier und da etwas knarzt. Für Kinder und den entsprechenden Einsatzzweck ist das meiner Meinung nach aber vollkommen ausreichend. Übrigens: Der Akku hielt in meinem Test ungefähr die versprochenen sieben Stunden durch, das Laden dauert mit drei Stunden jedoch ganz schön lang.

Neben Laut und Leise können die Kinder außerdem auch vor- oder zurückspringen, indem sie auf die linke oder rechte Seite klatschen. Zum Spulen muss die Box in die gewünschte Richtung um 45 Grad gekippt werden. Alles relativ einfach zu verstehen und in folgender Grafik noch einmal zusammengefasst.

Der Kreativ-Tonie

Im Gegensatz zu den normalen Tonies, die immer ein paar vordefinierte Hörspiele enthalten, machen die Kreativ-Tonies das Hören um einiges flexibler. Ein Kreativ-Tonie ist eine Figur, die ihr selbst mit Inhalten befüllen könnt. Habt ihr also viele Hörspiele in eurer heimischen MP3-Sammlung, könnt ihr diese dort ablegen und auf der Toniebox verfügbar machen.

Dazu müsst ihr den kleinen Kerl auf die Box stellen. Ab diesem Zeitpunkt ist der Kreativ-Tonie in eurer Tonie-Cloud registriert und ihr könnt ihn auf der Internetseite befüllen. Dort ladet ihr eure gewünschten MP3s hoch und könnt diese in der Reihenfolge anordnen, ändern oder löschen. Insgesamt 90 Minuten passen auf einen Kreativ-Tonie, genug für ein paar Geschichten.

Eine weitere Funktion, die der Kreativ-Tonie mitbringt, ist der Live-Modus. Damit könnt ihr per Smartphone-App kleine Grüße, Geschichten oder Lieder einsprechen, die automatisch immer als erstes abgespielt werden. Kann für die Kids ziemlich überraschend sein, wenn der Papa unterwegs ist, eine Nachricht einspricht und diese vor der Gute-Nacht-Geschichte aus der Box kommt. Selbst das abendliche Vorlesen kann man so dennoch machen, obwohl man nicht zuhause ist. Finde ich klasse, auch wenn es Alternativen wie FaceTime und Co. gibt. Der Überraschungseffekt ist hier wesentlich höher.

Mein vorläufiges Fazit zur Toniebox

Ich war anfangs schon etwas skeptisch, ob diese Box wirklich für nachhaltige Begeisterung sorgen kann. Zumindest in meinem Haushalt ist das aber der Fall. Seit mehreren Wochen rennen die Jungs mit dem Ding durch die Wohnung und hören ihr Hörspiel, wann und wo sie möchten. Selbst wenn der Tonie von der Box fällt, was durch den Magneten bisher noch nie passiert ist, kann er wieder aufgesetzt werden und die Geschichte macht an der richtigen Stelle weiter. Einzige Ausnahme: Der Tonie wurde gewechselt.

Der Anbieter der Toniebox Boxine GmbH ist bemüht das Angebot der Tonies stetig zu erweitern und weitere Geschichten nachzuliefern. Mit knapp 80 Euro ist die Box für meinen Geschmack nicht wirklich teuer, jedoch schlagen die Tonies etwas ins Gewicht. Diese sind liegen zwischen 11 und 20 Euro und unterscheiden sich meist drastisch in der Spielzeit. Sie sind aber tolle Geschenke für die üblichen Anlässe. Vielleicht gibt es in Zukunft ja eine neue Version der Toniebox mit Bluetooth, das würde das Gerät noch ein Stückchen attraktiver machen.

Aktuell hat der Anbieter übrigens nach wie vor mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen, da die Nachfrage der Box weit über den Erwartungen liegt. Das treibt die Preise für die Toniebox und die Tonies in die Höhe. Schaut im lokalen Handel vorbei und lasst euch im Internet nicht übers Ohr hauen.

Und was sagt Caschy zur Box?

Zu meiner Kinderzeit gab es solche Lösungen nicht. Wollte ich Hörspiele als Kind hören, dann musste ich in das Wohnzimmer meiner Oma wandern, damit ich dort in der Musiktruhe meine Schallplatten auflegen konnte. Alternativ gab es auch noch Kassetten, allerdings hatte ich in meiner frühen Kindheit keinen eigenen Kassettenspieler. Walkmans waren auch erst später Mainstream.

Alle Kinder, die ich kenne, mögen Hörspiele. Ich für meinen Teil bin damit groß geworden und dran geblieben. Auch mein Sohn hört gerne Hörspiele, allerdings kam es für uns nicht wirklich infrage, einen speziellen Kinder-Kassettenspieler zu kaufen oder gar einen CD-Player – Silberlinge sind bei uns schon seit Ewigkeiten aussortiert.

Als Max ganz klein war, steuerten wir seine Musik über unsere Smartphones, schickten also via Stream alles in sein Zimmer. Mittlerweile hat er auch seine Erfahrungen mit Sonos und Amazon Echo gemacht, leicht bedienbare Lösungen, aber per Sprache irgendwie doch nicht so ideal für Hörspiele, die durch Kinder gesteuert werden sollen.

Von daher hatten wir ihm meistens eine Playlist mit seinem Kram eingestellt, die er dann per Zuruf oder Knopfdruck starten konnte. Auch die Toniebox machte erst einmal keinen interessanten Eindruck auf uns Eltern. Warum auch immer. Interessanterweise sah Max dies völlig anders. Man kann diverse Hörspiele kaufen und es gibt Kreativ-Tonies, die ich wiederum gut gelöst finde. Das sind quasi Rohlinge. Verknüpft man die Rohlinge mit der Box, dann kann man Inhalte über die Tonie-Cloud mit dem Tonie verknüpfen.

Nutze ich einen der „Rohlinge“, so kann ich seine Hörspiele – beispielsweise Feuerwehrmann Sam – in die Cloud laden und die Box lädt diese Inhalte herunter, wenn die Figur magnetisch aufgestellt wird. Geniales Geschäftsmodell sicherlich für die Macher der Box. Letzten Endes ist die Figur nur ein Kopplungs-Chip, der dafür sorgt, dass die hinterlegten Inhalte heruntergeladen und abgespielt werden.

Ich habe mit Max zusammen also den Spaß ausgepackt, Inhalte für den Kreativ-Tonie hinterlegt und bin mit meinem Sohn die Bedienung durchgegangen. Kleines Ohr für leiser, großes für lauter, links oder rechts die Box antippen, um ein Kapitel vor oder zurückzuspringen. Für mich überraschendes Ergebnis: Max, vier Jahre alt, liebt die Box. Seitdem sind Alexa oder Sonos abgeschrieben. Er schleppt seine Box überall hin, hört, wenn er Lust hat und ist sein eigener Herr. Klasse Sache, wenn der kleine Mann seine Tracks so frei hören kann.

Bis zu 90 Minuten Inhalte passen auf einen Kreativ-Tonie. Will man was ändern, dann muss man neue Kreativ-Tonies kaufen oder den alten quasi „überschreiben“. Was etwas schade ist: Die Kreativ-Tonies sind zwar unterschiedlicher Optik, aber nicht wirklich anpassbar. Logo, man kann nicht alles anbieten an Formaten, man müsste ja Rechte haben, wenn man beispielsweise Feuerwehrmann Sam oder andere als Figur anbietet. Hier hätte ich mir vielleicht für besonders populäre Hörspiele einen vom Kind anpassbaren Tonie gewünscht, quasi einen anpassbaren Rohling, vielleicht sogar nur einen Kopplungs-Chip, den ein Elternteil unter eine frei definierbare Figur pappen kann.

Ich habe bisher nur das Grundset, also die Toniebox mit dem Löwen, der nicht lesen kann und eben einen Kreativ-Tonie, der bei rund 15 Euro liegt. Sehe ich die Box, die mit einem Tonie bei rund 80 Euro liegt, dann kann ich für mich festhalten, dass das keine Ausgabe ist, die schmerzt. Sollte das Interesse abebben, dann haben die Boxen immer noch einen ordentlichen Verkaufswert.

Und Max ist Herr seiner eigenen Hörspiele, eine Ecke eigenständiger und echt glücklich damit. Und das sind die Dinge, die für mich zählen. Und übrigens: Wer keine Geschichten einfach auf den Tonie knallen will, der kann auch selbst etwas aufnehmen, sodass dies dann bei Kopplung abgespielt wird.

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Google Allo: Version 23 liefert Hinweise auf neue Funktionen

Google Allo war die erste Möglichkeit, die Anfänge des Google Assistant auf dem Smartphone mitzuverfolgen. Eigentlich ist Allo aber eine weitere Messenger-App, eben aus dem Hause Google. Die App hat bereits zahlreiche Updates erhalten, die immer wieder neue Funktionen im Gepäck hatten und auch der Ausblick, den die neue Version gibt, spart an diesen nicht. 9to5Google hat sich die APK von Google Allo 23 im Detail angeschaut und ist auf ein paar kommende Funktionen gestoßen.

Wann diese dann aber für alle in die App Einzug erhalten, ist bei solchen Teardowns selten bekannt, es kann auch sein, dass Google eine noch nicht veröffentlichte Funktion auch vor Release wieder entfernt. Los geht es mit einer eher banalen Funktion, nämlich der Auswahl mehrerer Bilder vor dem Versand – aus Google Fotos heraus. Nach der Auswahl von Bildern und Empfänger sieht man einen entsprechenden Screen, der noch einmal alle gewählten Bilder anzeigt.

Weiter geht es mit Kamera-Effekten, wie sie in diversen Social Networks so populär sind. So zeigen sich Filter mit „Bollywood Zoom Effect“, „Confused Question Mark Effect“ und „Icecream on Head Effect“. Diese muss der Nutzer vor der Verwendung allerdings erst einmal herunterladen. Immerhin sieht es so aus, als könne die Funktion bald starten, noch ist es aber nicht so weit. Auch an einem neuen Filter bastelt Google, er wird einen Kaleidoskop-Effekt bringen.

Audio Transkriptionen könnten ebenfalls sehr bald starten. Die Funktion, die Gesprochenes in Text umwandelt, war bereits in der letzten Version von Allo versteckt vorhanden, kommt nun mit dem Hinweis für Nutzer. Durchaus möglich, dass Google hier nur noch den Schalter umlegen muss. Sprachnachrichten lassen sich dann auch lesen, gerade unterwegs kann dies eine sehr sinnvolle Funktion sein.

Kontakte sollen sich künftig auch mit Allo teilen lassen, so wie es bereits mit Dokumenten oder dem Standort möglich ist. Etwa unklar ist, welche Kontakte, ob die aus dem Telefonbuch oder nur Allo-Kontakte. Wahrscheinlicher sind aber die Telefonbuch-Kontakte, da auf das normale vCard-Format gesetzt wird.

Verbessern wird Google auch das Teilen von Dateien. Nicht das Teilen selbst, sondern die Info, dass etwas geteilt wurde. Ion beide Richtungen, sowohl Sender als auch Empfänger erhalten eine entsprechende Meldung. Und zu guter Letzt wird es offenbar auch eine Bildersuche geben. Darauf weist zumindest der Hinweis „Start typing for images“ hin.

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SciFi-Stöffchen Petit Pli: Kinderklamotten wachsen mit

Bei den britischen James Dyson Awards wurde gerade ein Projekt des Luftfahrtingenieurs Ryan Mario Yasin ausgezeichnet, das extrem vielversprechend klingt, auch wenn weitgehend unklar bleibt, wie die Sache im Detail funktioniert: Petit Pli ist ein…

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Nokia 8 ausprobiert: Mit Glanz zurück auf den Smartphone-Markt?

Hört man den Namen Nokia, kommen einem – je nach Alter – unterschiedliche Dinge in den Sinn. Die einen erinnern sich noch an die super robusten Handys mit ewig langer Akkulaufzeit oder auch an Symbian-Smartphones. Die anderen kennen eventuell nur die Phase unter Microsoft mit Windows Phone – ein mobiles Desaster, um es freundlich auszudrücken. Nun meldet sich Nokia aber zurück, zumindest der Name, denn dahinter steckt HMD Global Oy, die den Namen verwenden dürfen und durchaus auch in alter Nokia-Tradition Smartphones auf den Markt bringen möchten.

Mit einem großen Unterschied. Statt auf ein exotisches mobiles Betriebssystem zu setzen, gibt es endlich Android-Smartphones von Nokia, eine Sache, die sich sowohl Android- als auch Nokia-Fans viele Jahre gewünscht haben. Mit Nokia 3, 5 und 6 sind bereits drei günstige Smartphones auf dem Markt, ein richtiges High-End-Modell fehlte aber noch.

Das hat Nokia nun kürzlich mit dem Nokia 8 präsentiert. High-End-Ausstattung, eine Dual-Kamera, die in Zusammenarbeit mit Carl Zeiss entstanden ist und eine sehr gute Verarbeitungsqualität. Auf den ersten Blick ist das Nokia 8 genau das, was wir all die Jahre forderten. Ob das Gerät den Eindruck auch nach einem zweiten Blick noch vermitteln kann, habe ich mir angeschaut.

Ich bin einer dieser Nokia-Fans der alten Schule, vom normalen Handy, über so ziemlich jedes Symbian-Modell – ich hatte sie alle. Ein paar Klassiker habe ich sogar aufgehoben, ein N-Gage, das N93 (für damalige Verhältnisse eine revolutionäre Cam) und ich glaube auch das traurigste Smartphone der Nokia-Geschichte – das Nokia N97 – müsste hier noch irgendwo vergraben sein.

Nokia ist nicht unschuldig daran, dass ich heute das mache, was ich mache, insofern war ich natürlich sehr gespannt, was das Nokia 8 zu leisten vermag. Bei der Präsentation merkte man bereits, dass eben nicht mehr viel vom alten Glanz vorhanden ist. Kleiner Rahmen, konzentriert auf das Wesentliche, mit so vielen großen Namen wie möglich. So kamen auch Vertreter von Carl Zeiss und Google zu Wort – und alle klammern sich am „alten Nokia“ fest, möchten die Marke wieder dorthin bringen, wo Nokia einmal war.

Aber genug Vorgeplänkel, kommen wir zu den harten Fakten, wie sich Nokias erstes Android-Flaggschiff-Modell denn im Alltag so schlägt. Die Konkurrenz ist groß, der Markt an einem Punkt, an dem sich die Geräte technisch kaum noch unterscheiden. Einfach ist es also nicht, aber Nokia hat mit einer bereits niedrigen UVP auch ein kleines Ass im Ärmel.

Optik und Haptik

Wie eingangs schon erwähnt, mit Nokia verbindet man entweder robuste Geräte. Unter Microsoft mutierten die Lumias dann irgendwie zu Plastik-Bombern, was zwar sehr praktisch ist und auch eine farbenfrohe Gestaltung zulässt, aber eben doch eher wenig elegant daher kommt. Das Nokia 8 kann durchaus Eleganz aufweisen, nicht zuletzt durch die hochglänzende Rückseite (ich hatte die „Polished Blue“-Version) und die sehr flache Bauweise.

Sehr elegant gelöst ist auch das Problem der Antennenstreifen. Diese sind an der Ober- und Unterkante des Smartphones, also nicht direkt auf der Rückseite. Dazu noch halbwegs in Gehäusefarbe gehalten und schon fallen diese erst bei genauerer Betrachtung auf.

Vielleicht wäre es auch besser gewesen, sie nicht so zu verstecken, sind sie doch ein Hinweis darauf, dass sich unter der dicken Beschichtung ein Alugehäuse verbirgt. Das spürt man nämlich leider so gut wie nicht, das Nokia 8 fühlt sich sehr nach Kunststoff an. Wird kaum einen stören, sobald eine Hülle um das Gerät ist, spürt man das ja sowieso nicht mehr.

Eine Hülle hilft auch gleich gegen Schmierereien auf der Rückseite, diese zieht die glänzende Oberfläche magisch an. Aber nicht nur das, auch kleine Kratzer finden sich schnell in der Oberfläche, vor allem im unteren Bereich, da der obere Bereich durch den leicht hervorstehende Kamera nicht aufliegt. Eine Hülle gehört bei diesem Smartphone quasi dazu, möchte man es nicht nur in einer Vitrine stehen haben.

Die Verarbeitung ist top, anders kann man es nicht sagen. Das Smartphone wirkt wie aus einem Guss, da sind keine Ritzen oder harte Übergänge, es knarzt und knackst nichts, ein sehr hohes Niveau, das hier geliefert wird. Auch die drei Buttons für Lautstärke und Standby sitzen fest und weisen einen deutlichen Druckpunkt auf, ein Detail, das nicht jeder Hersteller hinbekommt.

Im Bereich Aussehen zeigt sich einmal mehr, dass hier nur der Geschmack entscheidet. Auf der Vorstellung habe ich mich ein wenig umgehört und eigentlich nur Positives dazu gehört. Bis auf die Anfälligkeit für Fingerabdrücke. Aber davon ab, scheint Nokia durchaus einen Nerv getroffen zu haben.

Mich hat das Design sofort an das HTC U11 erinnert, auch dieses Smartphone, das sehr viel Lob für sein Aussehen kassierte, sagt mir optisch nicht zu. Muss man sich aber daran gewöhnen, den Hochglanz-Trend mit polierten Rückseiten oder gar welchen aus Glas kann man seit einer Weile beobachten.

Um den Punkt Optik und Haptik abzuschließen: Note 1 gibt es von mir für die Verarbeitung und beim Aussehen lasse ich die inneren Werte zählen.

Display

Ein 5,3 Zoll IPS-Display mit einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixel verbaut HMD im Nokia 8. Trotz der relativ großzügigen Rahmen ist das Smartphone eine ganze Ecke kompakter als ein 5,5 Zoll-Gerät, gehört aber mit Sicherheit nicht zu den kompaktesten Angeboten. Man hat ordentlich was in der Hand, dennoch lässt sich das Smartphone auch mit einer Hand bedienen, wenn es einmal sein muss.

In den Display-Einstellungen kann man auch den Glance-Screen aktivieren und anpassen. Er zeigt auch bei deaktiviertem Display Informationen an, etwa verpasste Anrufe oder erhaltene Benachrichtigungen. Das ist nicht ganz so flexibel und auch nicht so gut ablesbar wie die Always-On-Displays anderer Hersteller, aber bei Bedarf werden entsprechende Informationen eben auch bei deaktiviertem Display angezeigt.

Die Einstellungen des Displays erlauben unterdessen keine Auswahl einer bevorzugten Darstellung, wie man es ebenfalls bei anderen Herstellern vorfindet. Heiß: Entweder es gefällt einem die Darstellung ab Werk oder man hat Pech gehabt. Allerdings passt die Farbdarstellung meiner Meinung auch sehr gut, sodass man eigentlich gar keine Änderung benötigt.

Insgesamt ein sehr gutes Display, das auch ausreichend hell ist. Lediglich mit der Ablesbarkeit bei ungünstiger Lichteinstrahlung sieht es nicht ganz so gut aus. Starke Reflexionen gibt es hier, so sehr, dass auch die volle Displayhelligkeit nicht mehr viel weiterhilft. Aber das auch nur in extremen Situationen.

Kamera

Nokia und die Smartphone-Kameras, das war schon immer eine besondere Beziehung. Ob besonders viele Pixel oder eine besonders gute Optik von Zeiss, bei Nokia fand man gerne auch einmal beides vor. Entsprechend hoch sind – zumindest bei mir – die Erwartungen an ein Dual-Kamera-Setup von Nokia, das auch noch mit einen Zeiss-Logo versehen ist.

Das Nokia 8 setzt auf 2x 13 Megapixel, einmal werden die Farbinformationen gesammelt, einmal kommt ein Monochrom-Sensor zum Einsatz. Entsprechend sehen auch die Optionen in der Kamera-App aus. Man kann zwischen „Twin“, „Color“ und „Monochrom“ wählen.

Wem der Automatik-Modus nicht ausreicht, der kann in den manuellen Modus wechseln und viele Einstellungen zur Aufnahme selbst vornehmen. Ein weiterer Modus ist „Live Bokeh“, dieser kann für einen guten Bokeh-Effekt sorgen, funktioniert aber nicht so automatisch, wie es diverse „Portrait-Modi“ anderer Hersteller anbieten.

Die Aufnahmen selbst sind sehr gut und bedient man sich dann noch an Optimierungs-Tools wie sie von Google Fotos zum Beispiel automatisiert angeboten werden, kommen da auch beeindruckende Ergebnisse zustande. Auch ohne Optimierungen können sich die Bilder sehen lassen, erfreulicherweise spielen die Lichtverhältnisse dabei eine untergeordnete Rolle.

Denn auch bei Dunkelheit oder in der Dämmerung macht das Nokia 8 tolle Aufnahmen. Vielleicht nicht mehr ganz als Schnappschuss, aber auch locker aus der Hüfte lassen sich vorzeigbare Aufnahmen anfertigen. Wer an dieser Stelle dann noch etwas in den manuellen Modus investiert, wird sicherlich nicht enttäuscht.

Was mir allerdings aufgefallen ist: Das Fokussieren / Auslösen dauert einen Moment, auch bei idealen Bedingungen. Man gewöhnt sich daran, kommt man aber von einer schnelleren Smartphone-Cam, fällt es eben auf. Sonst gibt es bei Fotos nichts zu bemängeln, allerdings fehlte mir persönlich auch ein bisschen ein Wow-Feature.

Es ist nicht so, dass Nokia nicht an ein Wow-Feature in Sachen Kamera gedacht hat. „Bothie“ heißt das Stichwort. Es bezeichnet die Aufnahme mit Front- und Rückkamera gleichzeitig. Das funktioniert sowohl als Foto als auch als Video- und das sogar in 4K. Und da liegt wohl auch der eigentliche Sinn begraben.

Denn die Bothie-Funktion lässt sich so wunderbar für Livestreams oder andere Videoprojekte nutzen, bei denen man gerne mehr als nur eine Ansicht präsentieren möchte. Oder man ist tatsächlich selbstverliebt genug, um auf jedem Bild auch sich selbst mit drauf zu haben. Soll es ja auch geben und da möchte ich nicht urteilen. Geht es nach Nokia, ist die Bothie-Funktion perfekt für aktuelle „Social Media“-Trends.

Die Funktion selbst ist gut gelöst, möchte man beispielsweise zwei Personen auf dem Bild haben, also sich selbst und sein Gegenüber, ist ungefähr der gleiche Abstand zwischen Smartphone und den Personen nötig. Mit Tendenz das Nokia 8 etwas näher am Gegenüber zu haben. Aber alles andere als verkrampft, das ist wohl mit das wichtigstem, gerade für länger dauernde Videos.

Damit die Qualität auch passt, ist die Frontkamera ebenfalls mit einem 13 Megapixel-Sensor ausgestattet. Einen Blitz gibt es vorne allerdings nicht. Dafür bietet die Kamera-Software auch einen Beauty-Modus, einen recht intensiven Weichzeichner für Selfies.

Die Hauptkamera unterstützt auch Timelapse- und Slowmotion-Aufnahmen. Hier kommt OIS dann auch voll zum Tragen, die Aufnahmen sind sehr ruhig. Das gefällt sehr gut und dürfte vor allem für Nutzer interessant sein, die eben viel im Bereich Videoaufnahme mit dem Nokia 8 vorhaben.

Ozio Audio ist ebenfalls eine Funktion, die der Kamera zuzuordnen ist. Dahinter verbirgt sich eine 360 Grad Aufnahmefunktion für Audio – das ergibt natürlich vor allem auch wieder für die Bothie-Funktion Sinn. Ob das ein wirklicher Mehrwert ist, müssen diejenigen entscheiden, die das dauerhaft nutzen, für meinen Anwendungsbereich eines Smartphones bringt es keine Vorteile.

Insgesamt ist die Kamera des Nokia 8 schon sehr gut und die Funktionen wirken auch durchdacht. Allerdings hätte man ruhig noch ein paar „Spezialfunktionen“ unterbringen können, geschadet hätte es sicherlich nicht. Letztendlich zählen gute Bilder – und die macht das Nokia 8 trotzdem sehr brav.

Bilder und Videos habe ich Euch wie immer zu Google Fotos gepackt, hier in der Galerie sind sie blogoptimiert, also verkleinert und auch komprimiert.

System und Leistung

Wie bei den anderen Nokia-Smartphones, findet man auch beim Nokia 8 ein wenig angepasstes Android in aktueller Form vor. Heißt in diesem Fall noch Android 7.1.1 Nougat, ein Update auf Android 8 Oreo wird aber zeitnah nach Release folgen. So wie auch die monatlichen Sicherheits-Updates zügig zur Verfügung gestellt werden.

Das ist ein Punkt, der vielen Nutzern völlig zurecht immer wichtiger wird. System-Updates – vor allem die mit einer Relevanz für Sicherheit. Das bekommen selbst große Hersteller nicht so richtig auf die Kette – Nokia möchte es besser machen und bislang hat das auch gut geklappt.

Der Snapdragon 835 verrichtet seine Arbeit auch bei intensiveren Aufgaben zuverlässig und flott, ohne das Smartphone dabei zu warm werden zu lassen. Auch die 4 GB RAM scheinen ausreichend dimensioniert, zumindest kam es während des Test zu keinen auffälligen Verzögerungen oder Stotterern. Hier noch einmal der Überblick über die technischen Spezifikationen des Nokia 8:

Auszug technische Daten Nokia 8
Display: 5,3 Zoll IPS, 2.560 x 1.440, 16:9, Corning Gorilla Glass 5
Abmessungen und Gewicht:  151,5 x 73,7 x 7,9 mm; 160 Gramm
Speicher: 64 GB; 128 GB (nur Gloss Blue), erweiterbar mit microSD um weitere 256 GB
Prozessor: Qualcomm Snapdragon 835, Octa-core (4 x 2,5 GHz Kryo & 4 x 1,8 GHz Kryo)
Arbeitsspeicher: 4 GB LPDDR4X; 6 GB LPPDDR4X (nur Gloss Blue)
Kamera: Dual-Kamera, 13 MP (RGB mit OIS) + 13 MP (monochrom) f/2,0, PDAF, IR-Bereichssuche, Zweiton-Blitz, kann 4K-Videos aufnehmen
Front-Kamera:  13 MP PDAF, f/2,0, Display-Blitz
Akku:  3.090mAh
Betriebssystem: Android 7.1.1 Nougat
SIM-Karte:  Dual-SIM (Hybrid)
Weiteres:  4G LTE, Wi-Fi 802.11 ac, GPS, NFC, Bluetooth 5.0, 3,5-mm-Audio, USB Typ-C (3.1), Umgebungslichtsensor, Näherungssensor, Beschleunigungsmesser, E-Kompass, Gyroskop, Fingerabdrucksensor, Hall-Sensor, Barometer

Für Freunde synthetischer Zahlen hier noch die Benchmark-Ergebnisse von PCMark und AnTuTu, wie man erkennen kann spielt das Nokia 8 problemlos in der oberen Liga mit, erreicht zwar nicht ganz ein Galaxy S8 oder HTC U11, lässt aber beispielsweise das iPhone 7 hinter sich.

Akku

3090 mAh liefert der Akku des Nokia 8. Mir kam es während des Tests so vor als würde das auch gut ausreichen, um über den Tag zu kommen, vermutlich, weil ich gut über den Tag kam. Trotz des hochauflösenden Displays und des starken Prozessors kann man das Smartphone nutzen, ohne gleich wieder nach einer Steckdose gieren zu müssen. Kann man sich nur wünschen, dass das auch auf Dauer so bleibt.

Der Akkubenchmark via PCMark bescheinigt dem Nokia 8 eine Laufzeit von 8 Stunden und 22 Minuten von 100 auf 20 Prozent. Hochgerechnet auf 100 Prozent ergeben sich so 10 Stunden und 28 Minuten Laufzeit. Das entspricht auch in etwa dem, was man während der Nutzung erlebt. Wobei das natürlich immer sehr individuell ist. Wer nun die ganze Zeit Pokémon GO zockt, wird keine 10 Stunden Nutzung erleben. Wer nur ab und an Mails checkt, wird auch zwei Tage hinkommen.

Der Akku ist auf jeden Fall kein negativer Ausreißer und mit heutigen Ladetechniken ist auch durch kurze Ladezeiten wieder für ein ordentliches Nutzungspolster gesorgt. Für mich passt der Akku, klar geht immer mehr, aber so hat man halt auch ein sehr schlankes Gerät.

Sound

Aus dem Nokia 8 kommt nur an einer Position Sound aus dem Gerät. Dieser dafür recht klar und auch recht laut. Allerdings auch ohne viel Bass, wo soll der bei der Größe auch herkommen. Dennoch wirkt das Ganze etwas schwach auf der Brust, zumal bei der Aufnahme mit Ozio Audio durchaus auch eine entsprechende Wiedergabe-Funktion wünschenswert gewesen wäre.

Wenigstens die „Hörmuschel“ hätte man als zweiten Lautsprecher nutzen können, so hinterlässt das einen dich recht dünnen Eindruck. Allerdings sind eben auch eine Bluetooth-Box oder Kopfhörer schnell angeschlossen. Es gibt wenige Smartphones, die bereits ab Werk einen passablen Sound zum „lauten Musik hören“ abliefern.

Fingerabdruckscanner

Einen Fingerabdruckscanner gibt es ebenfalls. Auf der Vorderseite befindet er sich, er kann neben der Entsperrung des Smartphones auch den Google Assistant aktivieren. Während der Fingerabdruckscanner generell schnell funktioniert, funktioniert er irgendwie nicht immer zuverlässig. Ich hatte extra noch einmal neu eingerichtet, aber 10 Prozent der Versuche schlagen bei mir ungefähr fehl. Hatte ich in dieser Form auch schon ein paar Jahre nicht mehr.

Schade ist ein bisschen, dass man mit dem Fingerabdruckscanner nicht gleich noch weitere Funktionen ansprechen kann, die Navigationsbuttons neben dem Scanner wirken fast schon ein wenig altertümlich. On-Screen oder eben per Gesten auf dem Scanner hätten mir besser gefallen.

Fazit

Ich bin geteilter Meinung, was das Nokia 8 angeht. Zweifelsohne ist es das beste Nokia Android-Smartphone. Aber man merkt dem Gerät schon an, dass hier eben nicht mehr das alte Nokia drinsteckt. Es fehlt so ein bisschen ein Alleinstellungsmerkmal, das hatte man selbst unter Microsoft noch – Windows Phone. Würde auf dem Nokia 8 nicht fett Nokia stehen, es könnte eben auch von jedem anderen Hersteller kommen.

Davon ab ist das Nokia 8 aber ein grundsolides Smartphone, das trotz seiner sehr guten Ausstattung mit 599 Euro relativ günstig bepreist ist. Klar, zu diesem Preis gibt es auch Flaggschiff-Modelle anderer Hersteller, diese kamen aber auch einmal teurer auf den Markt und „profitieren“ nun vom üblichen Preisverfall.

Das Nokia 8 ist ein sehr gutes Smartphone, das sich hinter keinem verstecken muss. Besonders hervorzuheben ist die sehr hohe Verarbeitungsqualität. Dennoch sollte man nicht darüber hinwegsehen, dass es eben kein Alleinstellunsgmerkmal gibt, das das Nokia 8 von anderen Smartphones abhebt. Im Gegenteil, das Dual-Kameras-Setup wird sehr mager ausgenutzt und auch auf „2017er“-Features wie ein Display über die komplette Front wird verzichtet.

Aber zum Beispiel als Alternative zum OnePlus 5 oder eben anderen Smartphones dieser Preisklasse, kann sich das Nokia 8 schon sehen lassen. Es gibt zumindest keinen Punkt, mit dem sich das Nokia 8 selbst ins Abseits schießt, da wurde schon gute Arbeit geleistet. Ab dem 8. September wird das Nokia 8 verfügbar sein, kann aber bereits vorbestellt werden.

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