Die Vorsitzende der IT-Kommission und Vizepräsidentin des Bundestages, Petra Pau (Linke), hat sich nach dem anhaltenden Cyber-Angriff auf das interne Datennetz des Parlaments entsetzt über den Umfang der Attacke gezeigt und zugleich erklärt, sie habe keine Hinweise darauf, dass Informationen abgeflossen seien.
“Wir versuchen, alles dicht zu halten”, sagte sie der “Mitteldeutschen Zeitung”. “Und ich habe keine Hinweise darauf, dass irgendwelche Informationen abgeflossen sind. Doch der Angriff hat ein solches Ausmaß, wie wir das noch nicht hatten.
Deshalb müssen wir gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik übers Wochenende schauen, wer der Angreifer ist und dass das Netz dicht bleibt.” Einen besonderen Angriff auf den NSA-Untersuchungsausschuss könne sie nicht bestätigen, fügte Pau hinzu.
Es sei eher ein Angriff, um offensichtlich Überlast herzustellen und auf diesem Wege einzudringen. Das sei den Angreifern aber nicht gelungen
Erst wartete Motorola damit auf, Apple machte ihn populär, dann folgten HTC und Samsung: Fingerabdruckscanner finden langsam aber sicher ihren Weg in die Smartphones von heute. Gedacht um die Sicherheit von digitalen Systemen zu erhöhen, stellt sich das biometrische Messverfahren in mobilen Endgeräten jedoch noch als relativ unsicher heraus. So ist es bereits gelungen den Sensor des nagelneuen Samsung Galaxy S5 zu überlisten – auf dem Lockscreen und in der PayPal-App.
Beim iPhone 5s kann man den Fingerprint-Scanner „Touch ID“ mithilfe eines Gummidaumens und etwas Holzleim mit nur wenig Aufwand entsperren – lediglich die temporäre Sperre der Fingerabdruck-Funktion nach mehreren Fehlversuchen fordert dem Eindringling etwas Geduld ab. Beim Galaxy S5 ist die Vorgehensweise dieselbe. Angesichts der Tatsache, dass der Fingerabdruckscanner nach Aus- und Einschalten des Displays beim Samsung-Gerät sofort wieder aktiv ist, dürfte die ganze Prozedur beim Androiden jedoch noch einmal schneller vonstatten gehen.
Selbstredend setzt dieser Trick den Fingerabdruck des Smartphone-Besitzers voraus. An den zu kommen, stellt jedoch keine unüberwindbare Hürde dar. Dieser „Hack“ gewinnt insofern an Brisanz, als dass das Samsung Galaxy S5 das erste Smartphone ist, welches die Autorisierung von PayPal-Zahlungen über einen Fingerabdruck erlaubt – ohne quantitative Begrenzung von Fehlschlägen. Demzufolge ist die von den Herstellern implizierte Sicherheit durch einen Fingerabdruckscanner in Wirklichkeit nicht gegeben. Denn im Gegensatz zum eigenen Passwort hinterlässt man überall Fingerabdrücke, die zum Überlisten von kleinen Fingerprintscannern in Smartphones bereits ausreichen.
Das nachfolgende Video veranschaulicht das Konzept:
(YouTube-Direktlink)
Fingerabdrücke mögen also ein passables Sicherheitsmerkmal sein, sind jedoch nicht hundertprozentig sicher und können getürkt werden – das sollte jedem bewusst sein, der diese Option zu nutzen gedenkt – insbesondere für sensible Dinge wie den Zugriff auf das eigene Konto.
Würdet ihr der Bequemlichkeit halber einen Fingerabdruckscanner benutzen oder ob der höheren Sicherheit weiter auf das umständliche Passwort setzen? Meinungen in die Kommentare.
Jeder der einmal auf bspw. Tumblr-Pages unterwegs war, weiß, dass Webseiten sehr lang sein können, teilweise unendlich lang. Das ist auf mobilen Devices manchmal unpraktisch. Das versucht nun die Android-App OneClickScroll zu umgehen. Das Ganze ist so einfach wie einleuchtend. Will man wieder auf den Anfang der Seite tippt man oben links in die Ecke der Statusbar, will man nach unten tippt man oben rechts. Wem das jetzt zu schnell ging, findet ein Demovideo nach dem Break. Interessenten finden die App im Play Store (hinter Quelle).
via Lifehacker
Continue ing OneClickScroll: Simple Android-App für besseres Seitenscrollen
Raspberry Pi eröffnet zwar viele Möglichkeiten in Sachen Hacking und Computing, DIY und genereller Gadget-Ausprobiererei, mit dem Kano Kit jedoch soll auch die letzte Hemmschwelle noch fallen. Das Kit – auf Kickstarter bereits mehrfach überfinanziert – soll das Programmieren deutlich vereinfachen. Die Box enthält nicht nur das Raspberry-Board, sondern auch die entsprechende Dokumentation und vor allem Software, die die Erstellung von Apps kinderleicht machen soll. Das Prinzip: “Programmiert” wird in einer grafischen Umgebung (Kano Blocks), die die Ergebnisse in Javascript bzw. Python ausgibt. Der CEO von Raspberry Pi, Eben Upton, ist übrigens Fan. Los geht’s im Sommer.
Continue ing Kano: Raspberry Pi Computer für 100 Dollar macht das Programmieren leicht (Video)
Eines der interessantesten Software-Features des LG G2 ist sicherlich das Aufwecken des Gerätes durch zweimaliges Tappen auf den Bildschirm. Entgegen der Hoffnungen zahlreicher Fans (unter anderem sämtlichen androidnext-Redakteuren) dieser eleganten Art und Weise, sein Smartphone zu aktivieren, fehlt diese KnockOn genannte Funktion auf dem G2-Derivat Nexus 5. Nach etlichen Apps und Hacks, die versuchten, KnockOn auf das Nexus 5 zu portieren, aber allesamt mehr schlecht als recht funktionierten, scheint nun eine brauchbare Lösung in Form von Custom Kernels verfügbar zu sein.
Wie allgemein bekannt, basiert das aktuelle Google-Phone Nexus 5 (Test) auf LGs Flaggschiff G2 (Test), welches nicht nur mit seiner innovativen Button-Anordnung besticht, sondern vor allem durch einige interessante Software-Features. Das wohl am häufigsten gebrauchte ist das Aufwecken des Geräts durch zweimaliges tappen auf den Bildschirm, KnockOn genannt.
Da das Nexus 5 mit Vanilla Android ausgestattet ist, verfügt es nicht über dieses Feature, das Entwickler folglich versuchen nachzurüsten. Bisherige Ansätze wie dt2w (Double Tap to Wake) und swipe2wake funktionieren zwar grundsätzlich, steigern aber den Akkuverbrauch deutlich.
(YouTube-Direktlink)
Besonders letzteres Problem wurde nun angegangen und eine Lösung auf Kernel-Basis erarbeitet. Diese erlaubt das Aktivieren des Bildschirms mit zwei schnellen Tapps, zum Deaktivieren muss allerdings derzeit noch der Power-Button genutzt werden. Der entsprechende Code, der dieses Feature aktiviert, findet sich bislang in den bekannten Custom Kernels ElementalX, Bricked und Faux123. Um diese auf dem Nexus 5 zu nutzen, muss zunächst der Bootloader entsperrt und eine Custom Recovery wie ClockworkMod Recovery oder TWRP installiert werden. Über die Recovery lässt sich dann einer der gezippten Kernels flashen. Detaillierte Anweisungen dazu finden sich in unserer Root-Anleitung für das Nexus 5.
Quelle: ElementalX Kernel im XDA Developers-Forum, Bricked Kernel im XDA Developers-Forum, Faux 123 Kernel im XDA Developers-Forum via Android Community
Weiterführende Artikel:
Nexus 5: Erst Mitte Dezember im freien Handel, Diktierfunktion standardmäßig deaktiviert, Key Lime Pie-Test Build aufgetaucht
Android 4.4-Launcher: Zunächst Nexus 5-exklusiv, vorerst kein Release im Play Store
androidnext Kwik-E am 5.11.2013: Farben auf dem Nexus 5, Kitkat auf dem GNex, Android 4.3 auf dem HTC One
Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.