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Mozilla blockt Flash-Inhalte standardmäßig

Flash – schon oft ein Kandidat dafür, wenn es um Sicherheitslücken ging. Der Hack der IT-Firma „Hacking Team“ brachte viele Schwachstellen in Adobes Web-Lösung ans Licht. Adobe reagierte und machte die Lücken öffentlich und kündigte Updates an. Viele Nutzer sprechen sich seit langem für einen Tod von Adobe Flash aus, jüngst ergriff Facebooks Sicherheitschef Alex Stamos das Wort und forderte das Ende von Flash. Nun zieht Mozilla nach und blockt ab sofort alle Versionen des Flash Players von Adobe standardmäßig.

firefox

Flash wird so automatisch blockiert und der Nutzer kann selber entscheiden, ob er sich etwaige Flash-Inhalte anschauen möchte – oder ob er Flash generell weiterhin nutzen möchte. 400 Gigabyte Daten sind beim Hack der Firma Hacking Team ans Licht gekommen, 400 Gigabyte an Daten, die jetzt von Sicherheitsfirmen und natürlich auch Bösewichten gesichtet werden. Das Material ist heikel, nicht nur Flash ein bekanntes Einfallstor, auch bestimmte Android-Smartphones und andere Systeme können angegriffen und / oder übernommen werden. Wir werden leider noch jede Menge davon hören.

 

 

Microsoft pausiert Updates für Windows Insider temporär

15 Tage noch, dann startet Windows 10, einer der größten Schritte von Microsoft in der letzten Zeit. Bereits jetzt trifft man die Vorkehrungen zum finalen Release, was auch ein paar Auswirkungen auf das Windows Insider-Programm hat, wie man seitens Microsoft mitteilt. So wird die Build 10162 und 10166 derzeit nicht mehr via Windows Update angeboten, sodass bei einem Check nun angezeigt wird, dass man auf dem aktuellen Stand ist – auch wenn man dies nicht ist.

Windows 10

Ebenfalls entfernt Microsoft die ISO-Dateien für Build 10162 und die benötigten Prerelease-Keys aktivieren keine Windows Builds mehr. Das Ganze ist allerdings nur temporär, Grund hierfür ist die Verteilung der Updates auf dem Produktiv-Weg, Microsoft testet also mit den Windows Insidern den Upgrade-Prozess, den auch ein normaler Kunde gehen müsste. ISO-Dateien soll es aber auch in Zukunft geben, denn bekanntlich wird das Windows Insider-Programm auch nach dem Erscheinen von Windows 10 weitergeführt.

 

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Bank bestätigt: Razer hat Ouya übernommen

Ouya

Ende April wurde bekannt, dass Ouya auf der Suche nach einem Käufer ist. Nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne schaffte es die Firma nicht, auf eigenen Beinen zu bestehen. Die Suche nach einem Käufer war erfolgreich, wie nun die betreuende Bank noch vor den beteiligten Firmen bestätigt (mittlerweile nicht mehr sichtbar). Details zu einem Kaufpreis oder wie es mit Ouya weitergeht, gibt es allerdings noch nicht. Aktuell findet die Spielemesse E3 statt, eventuell hat Razer hier etwas zu Ouya zu sagen. Interessant ist sicher auch für Nutzer einer Ouya-Konsole, wie es künftig mit der Unterstützung für bereits ausgelieferte Konsolen weitergeht. Ouya basiert zwar auf Android, bringt aber eine eigene Oberfläche mit eigenem Store, um Spiele auf den heimischen Fernseher zu zaubern. Razer selbst hat sich auch schon in Android-Konsolen versucht, war damit aber – zumindest bei Personen, die Forge TV ausprobiert haben – nicht sehr erfolgreich.

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Netflix CEO über Tatort, RTL und sein eigenes Scheitern

Netflix ist auf dem besten Weg, Fernsehen, wie wir es kennen, zu revolutionieren. Keine festen Sendezeiten, massentaugliche Eigenproduktionen und die Überallverfügbarkeit haben den traditionellen Sendeanstalten etwas voraus. In den USA ist Netflix in jedem zweiten Haushalt vertreten. In Deutschland möchte Netflix innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre in jedem dritten Haushalt angekommen sein. Über das und mehr plauderte Netflix-Gründer Reed Hastings in einem Interview mit der FAZ.

netflix guthabenkarte

Nutzerzahlen für einzelne Länder nennt Netflix nicht, insgesamt hat man nun aber 62 Millionen Kunden, einen Großteil davon noch in den USA. Bescheidenes Ziel: Bis Ende 2016 in allen Ländern weltweit vertreten zu sein, ohne zu wissen, wie Serien und Filme dort jeweils ankommen. Das sind ambitionierte Pläne, die aber nicht allzu abwegig erscheinen. Auch die durchaus optimistische Prognose greift Reed Hastings nicht aus der Luft, man habe ja gesehen, wie es in den USA lief.

Hastings prophezeit auch dem sonntäglichen Tatort keine rosige Zukunft. Er findet es bereits heute kurios, dass sich Menschen Sonntag Abend um 20:15 vor den Fernseher setzen, um diesen zu sehen. In 10 Jahren wird dies nicht mehr der Fall sein, meint er. Das Videostreaming steht noch am Anfang, 62 Millionen Nutzer bedeutet gerade einmal ein Prozent der Smartphone-Nutzer. Ähnlich sieht er es mit klassischen Fernsehsendern. Er vergleicht diese mit dem Festnetztelefon. Das steht zwar fast überall herum, die Nutzer haben heute aber Smartphones, die sie für die Kommunikation nutzen.

Fans von House of Cards sollten sich übrigens keine allzu großen Hoffnungen machen. Die Serie war der erste große eigene Erfolg von Netflix, in Deutschland hat die Erstausstrahlungsrechte allerdings Sky. Der Grund hierfür ist einfach, dass Netflix sich damals nicht die weltweiten Rechte leisten konnte. Deshalb werden auch künftige Staffeln hierzulande zuerst bei Sky verfügbar sein. Dem Erfolg in Deutschland tut dies aber keinen Abbruch.

Des Weiteren verrät Hastings in dem Interview auch noch, warum Mitarbeiter so viel Urlaub haben sollen, wie sie möchten und warum er besser nicht bei jeder neuen Idee eine Firma gründet. Lesenswert.

 

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BlackBerry dementiert Übernahme

Blackberry-Logo

Gestern Abend gab es noch ein heißes Gerücht, welches den Aktienkurs von BlackBerry in die Höhe schnellen ließ. Das Gerücht hatte zum Inhalt, dass Samsung die Firma übernehmen will. Entscheider der Firmen hätten sich angeblich bereits getroffen, eine Übernahmesumme von 7,5 Milliarden Dollar stand im Raum. Steiles Gerücht rund um BlackBerry, denen schon lange der Ausverkauf nachgesagt wird, da es nicht mehr so läuft wie früher. In den frühen Morgenstunden dann aber eine Art Dementi per Pressemitteilung. So teilt man mit, dass man die Gerüchte in den Medien vernommen habe, man aber nicht mit Samsung in Gesprächen sei. Ferner sei es nicht BlackBerrys Politik,  Gerüchte und Spekulationen zu kommentieren, sodass man sich jetzt in Schweigen hüllen wird.

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