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HDR10+: Samsung, 20th Century Fox und Panasonic treiben Entwicklung voran

Erst kürzlich hat Samsung scheinbar angekündigt, seine Ultra HD Blu-Ray Player mit einem Update versorgen zu wollen, welches den Support für HDR 10+ mit sich bringt. Nun gibt es weitere Neuigkeiten zum neuen Format.

Denn man hat sich nun mit Panasonic und 20th Century Fox zusammen getan und treibt die Entwicklung weiter voran. Bereits auf der CES 2018 hat man ein Zertifizierungs- und Logoprogramm zur offenen, lizenzfreien dynamischen Metadatenplattform für HDR10+ vorgestellt.

Diese Plattform soll in Kürze für Content-Anbieter, Hersteller von UHD-TVs, Blu-ray-Playern, Set-Top-Boxen und SoC-Herstellern zur Verfügung gestellt werden. Dabei soll die Lizenz kostenlos sein, jedoch verlangt man eine kleine Verwaltungsgebühr.

„Für uns war es wichtig, ein offenes und flexibles System zu schaffen, das ein Fernseherlebnis ermöglicht, welches der kreativen Intention des Filmemachers viel näher kommt”, sagt Danny Kaye, Executive Vice President von 20th Century Fox und Managing Director des Fox Innovation Lab. „Gemeinsam mit Samsung und Panasonic wollen wir den Lizenzierungsprozess standardisieren und es Partnern – einschließlich Content-Produzenten, Fernseh- und Geräteherstellern – leicht machen, diese Technologie zu integrieren und das Fernseherlebnis für alle Zielgruppen zu verbessern.“

Amazon stellt mit Prime Video seit kurzem die komplette HDR-Bibliothek im HDR0+ Format zur Verfügung. Auch Warner Bros. Home Entertainment springt auf den Zug mit auf, und wird demnächst Inhalte für 4K-HDR10+ Fernseher von Samsung und Panasonic bereitstellen.

„Warner Bros. war immer bestrebt, den Verbrauchern das beste Home-Entertainment-Erlebnis der nächsten Generation zu bieten”, so Jim Wuthrich, President of the Americas and Global Strategy, Warner Bros. „Mit den dynamischen Metadaten von HDR10+ kann Warner Brothers die Vision der Filmemacher unserer Veröffentlichungen von 2018 und unseres bereits bestehenden Katalogs mit über 75 4K-HDR-Titeln mit einer breiten Palette von HDR10+-fähigen Fernsehern noch präziser nach Hause bringen.“

HDR10+ optimiert die Bildqualität durch das dynamische Tone-Mapping-Verfahren, indem es Werte wie Helligkeit, Farbsättigung und Kontrast an jede Szene und jedes Bild anpasst. Dadurch soll ein besseres Seherlebnis geschaffen werden.

„Durch die Zusammenführung von Know-how und Technologie der drei Gründerfirmen hat HDR10+ das Potenzial, sowohl den Zuschauern als auch den Entwicklern erhebliche Vorteile bei der Bildqualität zu bieten“, sagt Toshiharu Tsutsui, Director of Panasonic’s TV Business Division. „Daher erwartet Panasonic eine breite Unterstützung für HDR10+.“

Quelle: samsung.de

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Samsung QLED TV Q7C im Unboxing 4k

Auf der CES 2017 hat Samsung die neuen QLED TVs vorgestellt, später hatte ich mir die Geräte dann auch nochmal auf der Samsung Roadshow angeschaut und jetzt ist ein Testgerät bei mir Zuhause gelandet. Zeit, sich den Samsung QLED TV Q7C auch mal in den eigenen vier Wänden anzuschauen.

Die Besonderheit der QLED TVs ist dabei die QuantumDot-Technologie. Stark vereinfacht ein Filter aus Nanokristallen, welcher eine perfekte Farbdarstellung auch bei einem sehr hellen Bild ermöglicht. Die QLED TVs erreichen dabei Spitzenhelligkeiten, die von der OLED-Konkurrenz nicht erreicht werden, diese punktet dafür bei den Schwarzwerten.

Mal abgesehen von der Bildqualität, die ich mir dann in einem anderen Test mal ausführlich anschauen werde, ist die Installation bemerkenswert einfach – auch dank der One Connect, dem „Hirn“ des Fernsehers, welches durch ein einfach zu versteckendes Kabel mit dem Q7C selber verbunden wird. Hier jedenfalls das Unboxing und ein zweiter Eindruck zum Q7C inklusive Folie-Abziehen 😉

Videolink

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Oha, OLED! Schöner Fernsehen boomt

philips OLED TV schüber fernsehen

In der TV-Branche geben beim Bild momentan zwei Display-Technologien sozusagen den Ton an. Zum einen die bewährte Flüssigkristall-Technik (LCD), zum anderen die seit 2013 im TV-Markt verfügbare organische Leuchtdiode (OLED). Die noch junge OLED-Technik drängt sich insbesondern in den letzten Monaten mit Wucht nach vorne.

Hauptsächlich kommen organische Displays mit ihren selbstleuchtenden Bildpunkten derzeit aufgrund der noch hohen Panel-Preise bei Premium-TVs zum Zuge. Typischerweise in Highend-Geräten mit großen Bildschirmdiagonalen, die Heimkino zum Mega-Spektakel machen.

Auf der Überholspur

Laut den Marktforschern der GfK, hat der Anteil von OLED im weltweiten TV-Markt nicht nur stark zugelegt, sondern im Top-Segment LCD wohl bereits überholt: Fast drei Viertel (74 Prozent) der 55-Zoll-Fernseher mit Preisen ab 2.000 Dollar sind demnach inzwischen OLED-Geräte, bei 65-Zoll-Fernsehern im Preisbereich ab 3.000 Dollar sind es 61 Prozent.

Dabei ist der Mehrpreis, der für ein OLED-Gerät mit brillanter Bildqualität hinzublättern ist, mittlerweil beachtlich geschrumpft. Wurden vor rund vier Jahren noch stolze 8.000 Euro für einen großen OLED-TV abgerufen, so kosten aktuelle Geräte bereits deutlich weniger. Zu den aktuell günstigsten OLED-Fernsehern zählen Geräte wie der neue Philips 55POS9002, der für etwa 2.500 Euro zu haben ist und zudem auch noch mit „Ambilight“ (siehe Foto oben) zu begeistern weiß.

Aber auch die Auswahl an OLED-Geräten spricht Bände und verheißt weitere Marktanteile: Laut GfK tummeln sich inzwischen fast hundert verschiedene TV-Modelle mit OLED-Display auf dem Markt, vor vier Jahren noch waren es noch nicht einmal zwei Handvoll.

Nach Angaben der Marktforscher sind derzeit die Schweiz, Österreich und Deutschland vor Grossbritannien Europas bedeutendste Absatzregion.

Wie machen OLED das?

Die neue Bildschirmtechnik ermöglicht eine gestochen scharfe Darstellung von TV-Bildern. Und das mit bisher unerreichter Farbigkeit und unerreichtem Schwarz. Denn zur Abbildung von „echtem Schwarz“ können dunkle Bildbereiche pixelgenau abgeschaltet werden – ein helles Hintergrundlicht wie bei LCDs ist bei OLED nicht vorhanden. Dies ermöglicht besonders kontrastreiche Bilder.

Auch punkten OLED-Schirme mit geringem Stromverbrauch und vor allem schlanker Bauweise – TV-Geräte mit einer Display-Dicke von wenigen Millimetern sind machbar. Das liegt daran, dass ein OLED-Screen viel weniger Teile enthält als ein LCD-Display.

Der wohl größte Vorteil aber ist: Filme oder TV-Inhalte können aus jedem Blickwinkel betrachtet werden. Ein OLED-Bild bleibt stabil in Farben und Kontrast – egal wie man auf den Screen blickt. Bei LCD-Fernsehern muss der Zuschauer dagegen direkt auf die Bildfläche schauen.

In Zukunft biegbar

Der OLED-Display-Technik wird viel Potenzial auch in anderen Bereichen der Unterhaltungselektronik-Welt zugeschrieben. So etwa bei Smartphones. Beispiele für OLED-Display-Handys sind das neue Apple iPhone X oder das bereits 2013 von LG präsentierte G Flex.

Aber auch Smartwatches mit OLED-Screens werden entwickelt, digitale Musikplayer und vereinzelt Kameras mit den superscharfen Mini-Screens sind schon auf dem Markt. Zudem kommen kommen Oled-Bildschirme im B2B-Sektor zum Einsatz: Die hauchdünnen Displayfolien sind biegbar und dienen so etwa als digitale Litfasssäulen oder interaktive Werbe-Displays.

Auch im Auto der Zukunft wird die Technik Einzug halten. Hier sind es digitale Armaturenbretter auf OLED-Basis, die als Cockpit smarter Fahrzeuge dienen.

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