LastPass: Achtung! Einbruch beim Passwort-Manager

LastPass_Android

Schlechte Nachrichten kommen derzeit vom Anbieter eines Online-Tresors für Passwörter. Der beliebte Anbieter LastPass erlaubt die Speicherung von Passwörtern online – und diese stehen dem Nutzer auf diversen Plattformen zur Verfügung. Nun die Aussage, dass man am vergangenen Freitag eine ungewöhnliche Aktivität im Firmennetzwerk festgestellt habe. Laut LastPass habe man bei anschließenden Untersuchungen keinen Hinweis darauf gefunden, dass verschlüsselte Passwort-Tresore entwendet wurden.

 

In our investigation, we have found no evidence that encrypted user vault data was taken, nor that LastPass user accounts were accessed. The investigation has shown, however, that LastPass account email addresses, password reminders, server per user salts, and authentication hashes were compromised.

Aber: man konnte nachvollziehen, dass E-Mail-Adressen von LastPass-Nutzern entwendet wurden – sowie die Passwort-Erinnerungen und Authentication Hashes. Man teilt mit, dass man der Meinung sei, dass die Verschlüsselung sicher genug sei, um einen Großteil (schwammige Aussage ist schwammig!) der Nutzer zu schützen:

We are confident that our encryption measures are sufficient to protect the vast majority of users. LastPass strengthens the authentication hash with a random salt and 100,000 rounds of server-side PBKDF2-SHA256, in addition to the rounds performed client-side. This additional strengthening makes it difficult to attack the stolen hashes with any significant speed.

Dennoch fordert man alle Nutzer zum Passwort-Wechsel auf. Alle Nutzer, die nun erstmalig von einer neuen IP oder einem neuen Gerät auf den Service zugreifen, müssen ihre Identität via E-Mail bestätigen – außer man hat die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert.

Ebenfalls werden Nutzer aufgefordert, die Master-Passwörter zu ändern. Sofern man ein schwaches Master-Password hat – oder dieses gar auch zum Login auf anderen Seiten nutzt, so soll man dies auch ändern. Auch solle man Passwort bei den Seiten ändern, bei denen man das Master-Passwort verwendet. Da die Passwort-Tresore stark verschlüsselt sind, braucht man laut Aussage von LastPass aber nicht alle Passwörter ändern.

Schöner Mist, nicht wahr? Achtet also auf jeden Fall darauf, dass ihr JEDER E-Mail kritisch gegenübersteht, die angeblich von LastPass kommt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Angreifer nun via E-Mail versuchen, zusätzliche Daten abzugreifen.

 

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Bank bestätigt: Razer hat Ouya übernommen

Ouya

Ende April wurde bekannt, dass Ouya auf der Suche nach einem Käufer ist. Nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne schaffte es die Firma nicht, auf eigenen Beinen zu bestehen. Die Suche nach einem Käufer war erfolgreich, wie nun die betreuende Bank noch vor den beteiligten Firmen bestätigt (mittlerweile nicht mehr sichtbar). Details zu einem Kaufpreis oder wie es mit Ouya weitergeht, gibt es allerdings noch nicht. Aktuell findet die Spielemesse E3 statt, eventuell hat Razer hier etwas zu Ouya zu sagen. Interessant ist sicher auch für Nutzer einer Ouya-Konsole, wie es künftig mit der Unterstützung für bereits ausgelieferte Konsolen weitergeht. Ouya basiert zwar auf Android, bringt aber eine eigene Oberfläche mit eigenem Store, um Spiele auf den heimischen Fernseher zu zaubern. Razer selbst hat sich auch schon in Android-Konsolen versucht, war damit aber – zumindest bei Personen, die Forge TV ausprobiert haben – nicht sehr erfolgreich.

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iOS 9 soll für verbesserte Akkulaufzeit sorgen

Unzufrieden mit der Akkuleistung eures iPhones oder iPads unter iOS 8? Dann solltet ihr euch auf die finale Version von iOS 9 freuen, die im Herbst dieses Jahres erscheinen soll. Mit ab Bord: eine verbessere Ausnutzung des Akkus und ein Switch, der euch einen speziellen Stromsparmodus kredenzt. In der Standardausführung soll iOS 9 eine Stunde mehr Akkulaufzeit bei typischer Nutzung mitbringen, während im Stromsparmodus bis zu drei Stunden rauszuholen sind. Welche Funktionen hierbei beschränkt werden, wurde bislang nicht kommuniziert.

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Neue App: Apple kündigt News für iOS an

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Apple steigt in das Geschäft mit Nachrichten ein. Dazu wird eine neue App namens News herausgebracht. Leider nicht weltweit, sondern vorerst nur in den USA, in Großbritannien und in Australien. Es handelt sich dabei um eine Nachrichten-App im Stil von Flipboard, man kann aus verschiedenen Kategorien seinen eigenen Feed zusammenstellen, eine Suche ist natürlich vorhanden. Ebenfalls integriert ist eine “Später lesen”-Funktion, mit der man Artikel zurückstellen kann. Die einzelnen Artikel werden ansprechend dargestellt, Bildergalerien erstellt und der Fokus auf den Inhalt gelegt. Apple arbeitet direkt mit zahlreichen Publishern zusammen, um die App mit Artikeln zu befüllen. Auch hier legt Apple wieder Wert auf die Privatsphäre der Nutzer, Daten werden anonym gesammelt und auch nicht weitergegeben. Schade, dass die App nicht hierzulande verfügbar sein wird, könnte für viele sicher eine gute Anlaufstelle sein.

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iOS & OS X: TripMode überwacht eure Megabyte beim Tethering

Noch immer gibt es hierzulande Datenpakete, bei denen man genau hinschaut, ob man auch wirklich einen Monat mit dem vorgegebenen Volumen hinkommt. Man will sich ja schließlich nicht mobil gedrosselt von Seite zu Seite quälen. Schlimmer wird es aber, wenn man den Hotspot anwirft, weil man in der Bahn arbeiten will und das einzige Netz, welches vielleicht verfügbar ist, ist das eigene Mobilfunknetz (wobei ich das bei einer Bahnreise innerhalb von Deutschland für ebenfalls unrealistisch halte).

Tripmode

Jedenfalls: nutzt man sein iPhone zum Tethering mit dem MacBook, so können unter Umständen die wenigen Megabyte im Inklusivvolumen schnell weggeluscht werden. Man nehme Dropbox oder andere Sync-Apps mal als Beispiel, die bei Verbindung mit dem Internet erst einmal ordentlich Daten verballern könnten. Abhilfe will hier das bei Producthunt vorgestellte Tool TripMode schaffen.

Die App überwacht im Hintergrund nicht nur den Traffic, der so verbraucht wird – man kann einzelne Apps auch reglementieren, so beispielsweise Dropbox beim Tethering automatisiert untersagen, dass es die aktive Netzverbindung nicht nutzen soll. Man muss diese Apps also nicht immer händisch beenden – das macht ihr höchstwahrscheinlich jetzt so.

Kurzform: TripMode zeigt an, was einzelne Apps durch Tethering verbrauchen, ihr könnt diesen auch schnell den Zugang sperren. 4,99 Dollar kostet die App zur Einführung, wer sie nur wenig nutzt, der kann die kostenfreie Variante nutzen, sie erlaubt die Nutzung von 15 Minuten am Tag.

 

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