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299 Euro: Medion schickt X5020-Smartphone ins Rennen

Medion hat heute verkündet, dass man sein neues LTE-Smartphone an den Start gebracht habe und dieses ab sofort verfügbar ist. Das Smartphone ist für 299 Euro in zwei Farben erhältlich und kommt auch mit einem Update-Versprechen. Während es mit Android 5.0 Lollipop ausgeliefert wird, soll zeitnah ein Update auf Android 5.1 zur Verfügung stehen. Auskunft über ein Update auf Android 6.0 Marshmallow gibt Medion indes nicht. Ein Test dieses Gerätes könnt ihr in naher Zukunft bei uns lesen.

Das 5 Zoll IPS-Display löst mit 1920 x 1080 Pixeln auf und wird durch Corning Gorilla Glass 3 geschützt. Beim Prozessor verlässt sich Medion auf Qualcomm, ein Snapdragon 615 Octa-Core-SoC mit einer Taktung von 1,5 GHz kommt beim X5020 zum Einsatz. Diesem stehen beim Medion X5020 3 GB RAM zur Seite. Das Medion X5020 kommt zudem mit 32 GB Speicher, dieser Speicher kann durch den Einsatz einer microSD-Karte von euch um weitere 128 GB erweitert werden.

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Die rückseitige Kamera löst mit 13 Megapixeln auf, beherrscht Autofokus und ist mit einem LED-Blitz versehen. So ist es auch bei der Frontkamera der Fall. Diese löst mit 5 Megapixeln auf und kommt ebenfalls mit einem Fotolicht. Ihr könnt also auch im Dunkel Selfies machen ????

Der Akku bietet eine Kapazität von 2.600 mAh, laut Medion reicht dies für eine Gesprächszeit von 660 Minuten. Aber wieso misst man das heute eigentlich in Gesprächszeit? Durch die Dual-SIM Funktion lassen sich zudem zwei micro-SIM Karten und damit zwei Rufnummern parallel nutzen. Zuhause werden Videos, Musik oder Webseiten durch den Wireless LAN IEEE 802.11ac-Standard flott geladen.

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Definitiv keines der teuren Flaggschiffe, für 299 Euro bietet Medion meines Erachtens ein ordentliches Gerät an, welches sich aber nun auch mit dem OnePlus X messen muss. Dieses bietet im Bereich des Prozessors und der Frontcam sogar etwas mehr für euer Geld. Read More »

Music | Neuer Teufel Kopfhörer TURN mit „Beat Turbo“

 Teufel Kopfhörer TURN

„Turn the Beat around“ – Teufel hat den Dreh raus: Wummernde Beats oder neutraler Klang? Ab sofort gibt es hierfür eine „teuflische“ Antwort – sowohl als auch. Gemeint ist der neue Kopfhörer TURN vom Audio-Spezeialisten Teufel. Über Drehung an der rechten Hörmuschel können Musik-Fans zwischen zwei Sound-Modi wechseln – entweder einer linearen, neutralen Abstimmung oder einem bassbetonten „Beat Turbo“.

Der laut Hersteller bisher robusteste Teufel-Kopfhörer ist für den Alltag gebaut – egal ob auf Reisen, am Spiele-PC, im DJ-Einsatz oder als ständiger Begleiter für jeden Tag.

 Teufel Over-Ear-Kopfhörer TURN

Dreht den Beat Turbo rein
Auf der rechten Ohrmuschel vom TURN befindet sich ein großer Drehschalter, mit dem der Träger bequem zwischen den zwei Sound-Modi wechselt. Der Normal-Modus ist neutral und ausgewogen abgestimmt, während der Beat Turbo seinem Namen alle Ehre macht und bassbetonten, kräftigen Sound bietet. Für kräftigen Klang sorgen 40-mm-Linear-HD-Treiber mit Neodym-Magneten.

Drückt nicht – Robust verarbeitet 
Mit satten 300 Gramm Anpressdruck sitzt der TURN fest auf dem Kopf und soll selbst auch bei virtuosen Tanzeinlagen immer an Ort und Stelle bleiben – ohne dabei zu drücken: Denn dieser hohe Druck verteilt sich laut Teufel gut auf die große Auflagefläche der großzügig dimensionierten Ohrpolster.

Und: Durch den Einsatz unterschiedlicher Schaumstoffarten sollen die Polster ergonomisch am Kopf liegen und gut abdichten.

 Teufel Over-Ear-Kopfhörer TURN

 

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Studie | Tablet soll “Produktivitäts-Turbo” am Arbeitsplatz sein

Tablet-Nutzung zündet Produktivitätsschub in deutschen Unternehmen

Interessante Studie – die insbesondere Arbeitgeber freuen dürfte: Der Einsatz von Tablets in deutschen Unternehmen soll die Produktivität enorm fördern können – so das Ergebnis einer Studie des japanischen Tech-Riesen Panasonic. Der Erhebung zufolge berichten 64 Prozent der Arbeitgeber von “substantiellen Produktivitätsverbesserungen bei Mitarbeitern”, die Tablets verwenden.Durch die Nutzung wollen Arbeitgeber einen durchschnittlichen Produktivitätszuwachs von 27 Prozent feststellen

Interessanterweise waren die deutschen Tablet-Nutzer selbst weniger davon überzeugt. Dennoch stellten ganze 34 Prozent eine Verbesserung ihrer Produktivität durch die Arbeit mit dem Tablet fest und bewerteten ihren Produktivitätszuwachs mit durchschnittlich 25 Prozent.

Die Ergebnisse gehen aus einer umfassenden Studie zur Nutzung von Tablets in europäischen Unternehmen hervor, die Ende 2014 im Auftrag von Panasonic’s Geschäftssparte „Computer Product Solutions“ durch das Forschungsinstitut Dynamic Markets erhoben wurde. Die Studie befragte europaweit mehr als 2.300 Tablet-Einkäufer und -Nutzer aus Firmen mit mehr als 50 Mitarbeitern in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Russland, Türkei, Polen und den Beneluxstaaten.

Europaweit waren Tablet-Käufer in der Türkei (80 Prozent), Russland (79 Prozent), Italien (77 Prozent) und Spanien (74 Prozent) am überzeugtesten von den Vorteilen von Tablets hinsichtlich Produktivitätssteigerungen ihrer Mitarbeiter – mit 64 Prozent liegt Deutschland im Ranking an siebter Stelle.

Die größten geschätzten Produktivitätszuwächse wurden von Käufern aus Großbritannien (44 Prozent), der Türkei (42 Prozent) und Polen (43 Prozent) genannt – jeweils stark über dem Durchschnittswert von 33 Prozent.

Tablet-Nutzung zündet Produktivitätsschub in deutschen Unternehmen

Tablet-Computer wird mehr und mehr  multifunktionales Arbeitstier

Inzwischen werden Tablets als Multifunktionsgerät für eine immer größere Bandbreite spezieller Einsatzbereiche verwendet: 14 Prozent der deutschen Nutzer gebrauchen ihr Tablet zum Einlesen von Barcodes, 18 Prozent schließen per USB oder serieller Schnittstelle Scanner, Drucker oder Kameras an, 14 Prozent benutzen es zur Überwachung logistischer Prozesse, 14 Prozent für GIS Informationen, 10 Prozent zur Erfassung von Unterschriften, 9 Prozent zur Verarbeitung von Kundenzahlungen, 9 Prozent zur Smart-Card-Authentifizierung und 8 Prozent zum Scannen von NFC und RFID Tags.

Die Studie identifizierte außerdem den Trend, dass die Mitarbeiter in den Ländern mit den größten Produktivitätszuwächsen (Italien, Spanien, Russland und Türkei) auch diejenigen waren, die ihre Tablets für das breiteste Spektrum an Einsatzbereichen verwendeten.

Top 5 Auswahl-Kriterien für Business Tablets

Die Top 5 Kriterien bei Geschäftskunden für die Auswahl eines Tablets waren Funktionalität (66 Prozent), einfache Bedienbarkeit (58 Prozent), Kompatibilität mit dem aktuellen Betriebssystem (54 Prozent), Preis (49 Prozent) und Größe (44 Prozent).

Für eine Zusammenfassung der Studienergebnisse in Form von zwei PDF-Dateien besuchen Sie bitte:
http://www.hbi.de/uploads/media/DYNAMIC_MARKETS_Tablets_and_the_European_Productivity_Revolution_Infographic_Results_Germany.pdf

http://www.hbi.de/uploads/media/DYNAMIC_MARKETS_Whitepaper_Tablets_and_the_European_Productivity_Revolution.pdf

+ Link: business.panasonic.de

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MyTaxi fährt zum halben Preis

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Der Bahnstreik trifft Deutschland mehr als hart. Das sind lange Tage, in denen nur schwer was geht, wenn es so bleibt wie angekündigt. Ich als Selten-bis-nie-Betroffener verstehe alle, die fluchen und schimpfen, spreche aber auch niemanden das Streikrecht ab, auch wenn es in Sachen Verhältnismäßigkeit schon hart bei der GDL ist. Man darf sich sicher sein, dass Anbieter von Beförderungsdiensten sicherlich Werbung mit dem Streik machen – ob Autoverleih, Fernbus-Anbieter – oder MyTaxi. Der Anbieter gönnt sich gerade eine (sicherlich schon vor dem Streik geplante) Marketingaktion, die man schon einmal in Hamburg testete.

 

Hier konnten Nutzer von MyTaxi zum halben Preis fahren – kostet eure Fahrt also 30 Euro, dann bezahlt ihr lediglich 15 Euro. Doch bei der Aktion ist etwas zu beachten, denn die ist nur für die gültig, die per App zahlen –  man hinterlegt also Daten von PayPal oder die der Kreditkarte. Die Aktion läuft vom 04. Mai bis einschließlich zum 17. Mai – in allen Städten, in denen MyTaxi aktiv ist. Die aktuelle Aktion von MyTaxi wird sicherlich auch dieses Mal für Gesprächsstoff sorgen – im November letzten Jahres sprach der Hamburger Taxenverband von einer illegalen Aktion,  während die Hamburger Wirtschaftsbehörde keinen Verstoß gegen die Richtlinien im Taxigewerbe erkennen konnte. (via Stefan Keuchel)

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OnePlus One im Test: Preisbrecher oder Papiertiger?

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Mit dem OnePlus One hat der erst im Dezember letzten Jahres gegründete chinesische Hersteller mächtig vorgelegt. Das Smartphone verfügt über Spezifikationen auf High End-Niveau und kostet mit einem Preis von rund 300 Euro für die 64 GB-Version nur die Hälfte aktueller Topmodelle, seit dem Verkaufsstart ist das One aber rar gesät. Wir haben uns das Gerät näher angesehen und verraten in unserem Testbericht, ob das One nur ein Papiertiger in Sachen Spezifikationen ist oder tatsächlich ein Preisbrecher, der den immensen Hype um das Gerät rechtfertigt.

OnePlus ist ein junges Unternehmen, das von Ex-OPPO-Chef Pete Lau und weiteren ehemaligen Mitarbeitern des Unternehmens gegründet wurde, in gewissem Grade ist OnePlus aber weiter mit Oppo verbandelt, was sich auch in der Tatsache zeigt, dass das OnePlus One dem Oppo Find 7a in vielerlei Hinsicht ähnelt.

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Als das OnePlus One im April offiziell vorgestellt wurde, war die Begeisterung groß. Die Spezifikationen des One sind auf gleichem Niveau wie die Oberklasse-Geräte der großen Hersteller wie Samsung, HTC oder Sony. Auch das Design ist ansprechend. Aber nicht nur mit Hard- wie Software ließ der Hersteller die Herzen der Tech-Gemeinde höher schlagen, auch die Preise der beiden Modelle, die sich nur in puncto Farbe und Flashspeicher unterscheiden, ist als Kampfansage an etablierte Hersteller zu verstehen.

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Zwei Speichergrößen, zwei Farben: Das weiße Modell verfügt über 16 GB internen Speicher, das schwarze OnePlus One hingegen besitzt 64 GB.

Denn die 16 GB-Version in Weiß und die schwarze Variante mit ungewohnt üppigen 64 GB internem Speicher schlagen lediglich mit 269 respektive 299 Euro zu Buche. Android-Fans freuen sich zudem über die Software-Wahl, denn sie ist in Kooperation mit den Custom ROM-Bastlern von Cyanogen Inc. entstanden: Auf dem Gerät läuft eine spezielle Version der CyanogenMod 11, basierend auf Android 4.4 KitKat.

Ein Gerät mit einer solchen Ausstattung zum genannten Preis würde wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln über die Ladentheke gehen, wäre da nicht eine große Einschränkung: die Art, wie das OnePlus One verkauft wird. Denn man konnte es bislang ausschließlich dann erwerben, wenn man einen Invite erhalten hat. Das Einladungssystem ist zwar seit wenigen Wochen beinahe Geschichte, dennoch scheint die Verfügbarkeit des One weiterhin begrenzt zu bleiben. Über Zwischenhändler sind die Geräte meist teurer.

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Optik, Haptik und Verarbeitung

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Doch ehe wir noch länger über die Verkaufspolitik lamentieren, gehen wir lieber auf das Gerät selbst ein, denn das kann sich durchaus sehen lassen. Das One mag aus der Sicht des Testers vielleicht nicht unbedingt einen Schönheitswettbewerb gewinnen, hier spalten sich aber die Meinungen in der Redaktion. OnePlus hat gewiss eine Menge richtig gemacht: Das Phablet mit seinem 5,5 Zoll in der Diagonale messenden Display ist auf der Vorderseite mit einem silberfarbenen Rahmen aus Kunststoff versehen, der den Screen umfasst und auf Ober- und Unterseite einen kleinen Abstand – eine Nase – zwischen Display und Rahmen produziert.

Der Rahmen selbst ist oben und unten zudem leicht geschwungen, sodass der Eindruck erweckt wird, als würde der Screen an den Enden ein Stück aus dem Gehäuse herausstehen. Das ist natürlich nicht der Fall, die Konstruktionsweise produziert allerdings den Effekt, dass das Gerät filigraner wirkt als es ist. Einen funktionalen Mehrwert bietet dies nicht, dennoch handelt es sich um ein feines Design-Detail. Problem dieser Bauweise: Auf der Nase kann sich, vor allem wenn man es regelmäßig in der Hosentasche mit sich trägt, Staub ansammeln, den man aus den feinen Winkeln entweder mit einem Brillenputztuch oder einer Zahnbürste entfernen muss.

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Uns liegt die 64 GB-Version des OnePlus One vor, die die so genannte „Sandstone Black“-Rückseite besitzt. Die weiße Version mit 16 GB Speicher ist bedeutend seltener zu haben – wir spekulieren, dass OnePlus diese Variante mittlerweile eingestellt hat (wie auch die StyleSwap-Cover), da die Preisdifferenz von nur 30 Euro zwischen den beiden Modellen die meisten Interessenten wohl ohnehin zur größeren Variante greifen lässt.

Das Besondere an der schwarzen Variante ist die Materialbeschaffenheit: Denn anstelle einfach auf einen matten oder glatt-glänzenden Kunststoff zu setzen, ist die sehr schwer abnehmbare Rückseite aufgeraut und fühlt sich an wie eine Mischung aus feinem Sandpapier und Samt. Dank dieser Beschichtung liegt das Gerät rutschfest in der Hand und besitzt eine Haptik wie derzeit kein anderes Gerät. Mit der Zeit greift sich die raue Rückseite zwar etwas ab, doch von Abnutzung kann auch nach Wochen der aktiven Verwendung nicht die Rede sein. Man sollte allerdings Vorsicht walten lassen, wenn man das Gerät mit fettigen Fingern anfasst oder versehentlich Flüssigkeit verschüttet, denn die Beschichtung ist diesbezüglich empfindlich. Im Unterschied zu einer regulären Kunststoffrückseite lässt sich das Cover nicht einfach mit Wasser abwaschen. Austauschcover schlagen mit 25 Euro zu Buche, wenn man denn eines bekommt.

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Wo wir schon bei der Rückseite sind: Auf dieser befindet sich abgesehen von der hübschen Sandstone-Schale die 13 MP-Kamera mitsamt LED-Blitz, ein OnePlus-Logo und ein CyanogenMod-Schriftzug mitsamt eines FCC-Logos sowie weiteren technischen Informationen.

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Auf der Oberseite des Geräts sitzen rechtsbündig eine Audiobuchse und ein Mikrofon. Linksseitig sitzen die Lautstärkewippe sowie ein Schacht für den Micro-SIM-Tray, ein zusätzlicher Schlitten für nano-SIMs wird seit neuestem ebenfalls mitgeliefert. Dieser lässt sich entweder mittels des mitgelieferten Dorns oder einer Büroklammer herausholen. Auf der rechten Gehäuseseite befindet sich der Power-Button und auf der Unterseite die obligatorische microUSB-Buchse sowie Stereo-Lautsprecher.

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Die Front wird beinahe vollständig vom Display eingenommen, lediglich oberhalb des Screens befindet sich eine 5 MP-Frontkamera und die Hörermuschel, die in mattem Schwarz gehalten ist. Unter dem Screen sind kapazitive Tasten zu finden, die bei deaktiviertem Screen nicht zu erkennen sind. Auch bei beleuchtetem Display sind sie nur leicht illuminiert – deutlich genug aber, um ihre Funktionen zu erkennen: Links: Menü, Mitte: Home, Rechts: Zurück. Eine Besonderheit am OnePlus One ist, dass sich die kapazitiven Bedienfelder komplett abschalten und durch On-Screen-Tasten ersetzen lassen können. Selbst als eingefleischter On-Screen-Button-Anhänger hält der Autor die kapazitiven Buttons beim OnePlus für die bessere Option, da sich das Gerät mit diesen besser einhändig bedienen lässt. Überdies wird der Raum unterhalb des Displays nicht vollends verschwendet.

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Was Verarbeitung und Haptik des One anbelangt, so kann man OnePlus gratulieren, denn der Hersteller hat ganze Arbeit geleistet. Das Gerät liegt trotz seines großen Displays dank der leicht gebogenen Rückseite gut in der Hand. Natürlich muss man mit dem Formfaktor etwas anfangen können – das ist zu 40 % Geschmacks- und zu 60 % Gewöhnungssache. Das Gewicht des OnePlus One ist ausgewogen auf das Gerät verteilt, was dem Handling zuträglich ist. In Sachen Verarbeitung ist kaum etwas zu beanstanden, denn es sind nur geringe Spaltmaße auszumachen – nichts wackelt oder knirscht. Etwas schade ist die Wahl von Material und Größe bei Lautstärkewippe und Power-Buttons, denn sie bestehen aus Kunststoff und wirken filigran, lassen sich dabei aber mit ein wenig Gewöhnung gut ertasten. Positiv hervorzuheben sind zudem die deutlich definierten Druckpunkte der Knöpfe.

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Display

Der Dreh- und Angelpunkt eines jeden Mobilgerätes, sei es Smartphone, Tablet oder Phablet, ist das Display. OnePlus hat seinem Erstling ein 5,5 Zoll in der Diagonale messendes IPS-Display mit Full HD-Auflösung verpasst, das aus dem Hause Japan Display stammt. Bildqualität und Farbbrillanz des LC-Display überzeugen, auch die Schwarzwerte können sich sehen lassen. Bei der Darstellung von Weiß ist ein leichter Blaustich zu erkennen, der aber nur wahrgenommen wird, wenn ein Vergleichsgerät vorliegt – in unserem Fall unter anderem ein Nexus 5. Generell ist die Farbdarstellung etwas kühler als bei anderen Geräten, dies ist aber Absicht von OnePlus. Wem das nicht gefällt, hat die Möglichkeit, sie in den Einstellungen anzupassen.

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Lichthöfe sind nicht wahrzunehmen, dafür liegt bei unserem Testexemplar der bekannte „Yellow Tint“ an der Unterseite vor, von dem aber offenbar nicht alle Geräte betroffen sind. Dieser Gelbstich wird von Betrachter zu Betrachter unterschiedlich stark wahrgenommen. Dem Tester fiel die Gelbfärbung wenig auf, Kollege Frank empfindet sie als störend – er kann sie lediglich ertragen, wenn der die On-Screen-Buttons aktiviert. Abgesehen davon bietet das Display eine solide Blickwinkelstabilität, bei der weder Schatten noch Grauschleier erkannt werden können.

Die Grundhelligkeit im Automatik-Modus könnte eine Nuance heller sein, allerdings sind auch bei Sonneneinstrahlung alle Inhalte erkennbar – bei voller Helligkeitsstufe selbstredend um einiges besser. Was negativ auffällt, ist die fehlende oleophobe Beschichtung: Auf dem Display sind Fingerabdrücke deutlich zu erkennen. Wer dies als grundsätzliche störend empfindet, sollte stets ein Microfasertuch bei sich führen.

Hardware und Performance

OnePlus hat beim One nicht an der Ausstattung gespart. Im Inneren des 299 Euro-Smartphones schlummert ein Snapdragon 801-Quad Core-Prozessor mit einer Maximaltaktung von 2,5 GHz, der von der obligatorischen Adreno 330-Grafikeinheit und 3 GB RAM unterstützt wird. Diese Hardwarekombination ist beispielsweise auch im LG-Topmodell G3 und dem Samsung Galaxy S5 zu finden, wobei die 16 GB-Variante des G3 und das Samsung-Flaggschiff jeweils mit 2 GB Arbeitsspeicher auskommen müssen. In Kombination mit der im Unterschied zu TouchWiz und LGs Optimus UI ressourcenfreundlichen CyanogenMod 11s spielt das OnePlus One in Sachen Performance ganz vorne mit. Sowohl in der Alltagsnutzung als auch bei Ressourcen-intensiven Spielen zeigt das Gerät keine Schwächen.

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Die Nutzeroberfläche ist stets flüssig, Ruckler sind nicht auszumachen. Genauso verhält sich das Smartphone bei grafisch aufwändigen Games wie beispielsweise Riptide GP2 und Assassin’s Creed: Pirates – sie lassen sich in hoher Darstellungsqualität spielen, ohne dass es zu Aussetzern oder Denkpausen kommt. Die hohe Performance des Smartphones lässt selbst anspruchsvollen Nutzern keine Wünsche offen.

Benchmarks zum OnePlus One

BenchmarkOnePlus OneLG G3 (2 GB RAM)Samsung Galaxy S5
Antutu 5.1 Total467523704738764
Antutu UX (Multitask/Runtime)7692/25706978/19466455/1711
Antutu CPU Multi (integer/float)3463/42733037/32952958/3683
Antutu CPU Single (integer/float)2083/25202069/23531940/2462
Antutu RAM (Operation/Speed)2195/19351946/15631919/1414
Antutu IO (Storage/Database)2217/6701077/665764/665
CF-Bench 1.3 Overall361303619935542
CF-Bench Java335463383433239
CF-Bench Native400083974739409
GFXBench v3.0.16 T-Rex Offscreen 1080p1599 Frames
28,6 fps
1521 Frames
27,2 fps
1540 Frames
27,5 fps
GFXBench Manhattan Offscreen 1080p764 Frames
12,3 fps
712 Frames
11,5 fps
728 Frames
11,7 fps
GFXBench T-Rex Onscreen1622 Frames
29 fps
1142 Frames
20,4 fps
1562 Frames
27,9 fps
GFXBench Manhattan Onscreen764 Frames
12,3 fps
441 Frames
7,1 fps
731 Frames
11,8 fps

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Die Kamera des OnePlus One

Performance und Display des OnePlus One können überzeugen, doch wie sieht es mit der verbauten Hauptkamera aus, hat der Hersteller an dieser Stelle gespart? Auf dem Papier klingt die Kamera durchaus gut. Schließlich ist eine Optik mit 6 Linsen verbaut, OnePlus setzt außerdem auf den noch recht neuen Sony IMX214, der auch im Huawei Ascend Mate 7 und im Nexus 6 zu finden sind. Hier muss indes noch angemerkt werden, dass die Kamera im Google-Phablet um einen optischen Bildstabilisator (OIS) ergänzt wurde. Dieser fehlt im OnePlus One leider – und das macht sich auch bemerkbar.

Bei normalem Tageslicht lassen sich mit der Hauptkamera gute Resultate produzieren. Die Farben sind ausgeglichen und wirken natürlich. Wie bei nicht wenigen Smartphone-Kameras benötigt man aber, vor allem bei nicht optimalen Lichtverhältnissen, zumeist mehr als einen Anlauf, bis das Foto sitzt. Mitunter fokussiert die Kamera aufs falsche Objekt, bei Fotos unter schwierigen Lichtbedingungen kommt es rasch zu Verwacklern.

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Letzteres ist hauptsächlich dem Fehlen des OIS zu verdanken – im One steckt nur eine Software-Lösung, die kein Vergleich zu einem echten Bildstabilisator ist. Auch wenn viel gemeckert wird, die Kamera ist dennoch solide, hebt sich im Alltagsgebrauch nur nicht aus der Masse hervor. Die Frontkamera besitzt einen 5 MP-Sensor und ist für Selfies bei Tageslicht und zur Videotelefonie zu gebrauchen.

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Fotos in voller Auflösung

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Ein paar Funktionen der Kamera-App sind, insbesondere für Hobbyfotografen, eine nützliche Angelegenheit. Einerseits unterstützt die CyanogenMod 11s-Kamera-App die Aufnahme von Bildern im RAW-Bildformat, sodass Profis das Bildmaterial später am Computer weiterverarbeiten kann, um mehr aus seinen Fotos herauszuholen. Zum anderen ist es möglich, Fotos mit Langzeitbelichtung aufzunehmen. Für die Funktion ist es unabdingbar, das Smartphone mittels eines Stativs zu fixieren. Was man aus dem OnePlus mittels der Low Light-Features herausholen kann, zeigt unter anderem Robin Wong in seinem Blogeintrag.

Videoaufnahmen sind in Auflösungen von bis zu 4K möglich, ferner lassen sich Slow Motion-Clips mit 120 fps schießen. Die Bildqualität der Videos ist brauchbar, aber auch in dieser Disziplin macht sich der fehlende optische Bildstabilisator bemerkbar.

Hier ein Video-Sample in 4K-Auflösung:


(YouTube-Direktlink)

Bei der Kamerasoftware setzt OnePlus auf eine Lösung von Cyanogen Inc., die auch die zugrunde liegende Firmware CyanogenMod 11s entwickelt haben. Die Kamera-App ist intuitiv bedienbar, die Bedienelemente übersichtlich angeordnet. Ferner lassen sich weitere Einstellungen zur Anpassung der Kamera-Auflösung, Video und weiterer Optionen mit einem Tap erreichen. Durch eine Wischgeste über das Display von oben nach unten oder umgekehrt, kann der Nutzer verschiedene Modi wie Automatisch, HDR und diversen Filtern wählen, die in Echtzeit angezeigt werden. Auch der Wechsel zwischen Kamera, Videoaufnahme und Panorama-Funktion ist direkt vom Hauptmenü möglich.

Die App weiß gerade ob ihrer Einfachheit zu gefallen, allerdings kann es durchaus vorkommen, dass man versehentlich per Tap-to-Focus ein Objekt scharf stellen möchte und im gleichen „Wisch“ versehentlich den Modus verstellt. Gerade am Anfang ist dem Tester dieser Bedienfehler nicht selten unterlaufen, man hat den Dreh aber recht flott raus.

Die Software im OnePlus One: CyanogenMod 11s

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OnePlus hat in Sachen Firmware mit CyanogenMod die wohl bekannteste Entwicklerschmiede für Custom-ROMs verpflichten können – dieser Umstand ist neben Ausstattung und Preis ein weiterer Grund, weshalb manch ein Nutzer zum One greift. Das CyanogenMod-ROM ist im Kern ein Stock-Android, das aber in vielen Belangen sinnvoll angepasst und erweitert wurde. Überdies sind die Entwickler stets darum bemüht, die Firmware auf dem aktuellen Stand zu halten und regelmäßig Updates nachzuliefern, um Bugs und andere Wehwehchen schnell zu beheben. So basiert der aktuelle Build auf Android 4.4.4 KitKat. Darüber hinaus werden auch regelmäßig neue Funktionen hinzugefügt. Im Zeitrahmen von zwei Monaten wurden mehrere Updates ausgerollt, mit denen diverse Fehler behoben wurden – unter anderem wurde die Akkulaufzeit merklich verbessert und ein garstiger Touchscreen-Fehler entfernt. Wer die CyanogenMod kennt, weiß um ihre vielseitige Anpassbarkeit, auch die CM11s besitzt diese Eigenschaft, wurde aber in einigen Punkten speziell für das One angepasst und erweitert. An dieser Stelle gehen wir nicht auf alle einzelnen Punkte der Software ein, sondern reißen die wichtigsten und interessantesten Aspekte an.

Theme-Manager

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CyanogenMod 11s – und mittlerweile auch die reguläre CM 11 – besitzt einen Theme-Manager, mit dem sich nicht nur das Design der Nutzeroberfläche individualisieren lässt. Standardmäßig sind auf dem Smartphone zwei Designpakete vorinstalliert, diese können jeweils komplett aktiviert werden, um das Erscheinungsbild des One zu ändern. Es besteht aber auch die Möglichkeit, nur einzelne Facetten wie Stile, Symbole, Schriftarten oder Boot-Animationen sowie Tonpakete auszutauschen. Möchte man noch mehr Abwechslung, so lassen sich in einer eigens eingerichteten Design-Galerie – einer Art Shop für Themes und Co. – weitere Design-Pakete mitsamt Icon-Packs finden. Die Galerie verweist dabei stets auf den Play Store, im Play Store selbst gibt es gar ein noch größeres Angebot, wenn man nach „CM11 Theme“ sucht. Die meisten Themes kosten 1 bis 2 Euro, es gibt jedoch auch viele kostenlose Themes.

Doppeltap und Gestensteuerung

Spätestens seit dem LG G2 (Test) ist das Aktivieren und Deaktivieren des Smartphone-Displays per Doppeltap in Mode gekommen. Auch das OnePlus One beherrscht diesen Trick – zwar etwas anders als das LG-Phone, aber dennoch zuverlässig. Zum Aktivieren des Displays tappt man ganz bequem auf irgendeine Stelle des Displays und der Screen springt an. Zur Deaktivierung ist jedoch nur der kleine Bereich der Benachrichtigungsleiste nutzbar. Dies mag anfangs vielleicht umständlich erscheinen, man hat aber rasch den Dreh raus.

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Darüber hinaus lassen sich per Wischgeste auf dem deaktivierten Display diverse Aktionen respektive Anwendungen starten, um so rasch die Taschenlampe (ein „V“ zeichnen) oder die Kamera-App (einen Kreis zeichnen) anzuwerfen. Wie beispielsweise beim Nexus 5 kann man die Kamera aber rasch mit einer Wischgeste vom Lockscreen aus starten. Im Laufe des Tests hat der Autor diese Art des Kamera-Starts bevorzugt verwendet, die Gesten bei abgeschaltetem Bildschirm sind nett, mehr aber auch nicht.

Wechsel zwischen On-Screen- und kapazitiven Navigations-Tasten

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Wie eingangs erwähnt, ist es möglich zwischen On-Screen- und kapazitiven Tasten umzuschalten, sodass sich das OnePlus One für Anhänger beider Bedienelemente eignet. Der Wechsel lässt sich in den Einstellungen unter „Tasten“ durchführen und geht binnen Sekunden vonstatten. Eigentlich ein Freund der On-Screen-Buttons nutzt der Tester das One mit aktivierten kapazitiven Tasten, da sich das Phablet aufgrund seiner Größe so besser mit einer Hand bedienen lassen kann. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Zurück-Taste bei den On-Screen-Buttons links sitzt, bei aktivierten kapazitiven indes rechts. Die Tastenanordnung lässt sich zwar in den Einstellungen anpassen, allerdings entpuppt sich die On-Screen-Tastatur insbesondere bei Spielen, in denen die Tasten ausgeblendet wird, als teils fehlerbehaftet – gelegentlich werden die Buttons beim Verlassen des Immersive-Modus nicht korrekt angezeigt, was bisweilen frustrierend ist. Hier wäre ein Softwareupdate angebracht.

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Screencast-Funktion

Für Blogger/Tech-Journalisten und Let’s Play-Fans interessant ist zudem die vorinstallierte Screencast-Funktion, im App-Drawer als App „Bildschirmaufnahme“ gelistet. Mit dieser Funktion ist es möglich, den kompletten Bildschirminhalt aufzunehmen und mit Dritten zu teilen. Per Bedienelement in der Benachrichtigungsleiste ist die Anwendung steuerbar. Die Auflösung des Videos entspricht der Bildschirmauflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln.

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CyanogenMod hat noch viele kleine Details und Tweaks integriert, die insbesondere für Einsteiger unüberschaubar sind. Wer sich aber ein wenig Zeit nimmt und sich mit ihnen vertraut macht, wird sich wundern, wie umfangreich die CM sich anpassen und individualisieren lässt.

Software-Updates

Cyanogen liefert regelmäßig Software-Updates, um das System von Bugs zu befreien und laufend zu optimieren. Trotz vergleichsweise häufiger Updates sind im System immer noch ein paar gelegentlich auftretende Kinderkrankheiten zu finden. Auch wenn diese mit Sicherheit noch in kommenden OTA-Updates behoben werden, bleibt festzustellen, dass das OnePlus One „beim Kunden reift“. Über größere Software-Updates muss man sich bei der CyanogenMod wenig Sorgen machen, denn das One wird bestätigterweise auch Android 5.0 Lollipop erhalten – laut Entwickler höchstens 90 Tage nach Freigabe des Quellcodes durch Google, was rechnerisch Anfang Februar 2015 der Fall wäre.

CyanogenMod kann als eine der besten Custom-ROMs für alle angesehen werden, die Googles Stock-UI zu schätzen wissen, aber gerne ein wenig mehr Anpassungsmöglichkeiten bevorzugen. Entsprechend macht CM auch auf dem OnePlus One eine hervorragende Figur, ein paar kleinere Bugs trüben den Spaß an der Software, allerdings nur in einem geringen Ausmaß.

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Konnektivität und Speicher

OnePlus hatte sein One ursprünglich in zwei Varianten vorgestellt: das Weiße mit 16 GB und das Schwarze mit 64 GB. Erstere Version wurde zugunsten des speichergrößeren Modells offenbar eingestellt – kein Wunder, schließlich liegen die beiden Varianten preislich lediglich 30 Euro auseinander – es wäre geradezu töricht, bei dieser geringen Preisdifferenz zum kleineren Modell zu greifen.

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Mit 64 GB internem Speicher auf der Habenseite gibt es vermutlich nur wenige Nutzer, die noch nach einem microSD-Kartenslot zur Erweiterung der Kapazität dürsten, ein solcher fehlt dann auch. Die Zuschaltung von externem Speicher, etwa USB-Sticks, via USB On-The-Go beziehungsweise USB-Host-Adapter wird unterstützt und klappte im Test problemlos.

An Bord des OnePlus One befinden sich zudem Dual-Band WiFi (2,5 und 5 GHz) nach ac-Standard, Bluetooth 4.0, GLONASS und NFC. Das verbaute GPS-Modul findet rasch einen Positionsfix zur Lokalisierung des Geräts. Ferner besitzt das Phablet auch ein LTE-Modul. Dieses ist in Deutschland jedoch nur eingeschränkt nutzbar. Grund: Das OPO unterstützt hardwareseitig das verbreitete LTE-Band 20 (800 MHz) nicht, sodass man in ländlichen Regionen und, je nach Netzbetreiber, auch in Städten überwiegend nur mit HSPA surfen kann. Selbst im Berliner O2-Netz wird LTE nicht unterstützt, sodass der Tester unterwegs nur mit HSPA-Geschwindigkeit surfen konnte. Dies ist schade, da der Unterschied von HSPA zu LTE in negativer Hinsicht deutlich spürbar ist. Abgesehen von der mittelmäßigen Kamera ist das einer der wenigen Abstriche, die man beim OnePlus One eingehen muss. In Relation zum Preis ist diese Einschränkung aber verschmerzbar.

Telefonie und Audio

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Auch wenn das OnePlus dank seines großen Displays zum Zocken und Konsumieren von Videos einlädt, so kann man mit dem Smartphone selbstredend auch telefonieren. Die Sprachqualität ist klar und sauber, auf Seite des Gesprächspartners verhält es sich ebenso, wobei gelegentlich ein gewisses Rauschen vernehmbar ist, falls niemand spricht. Hier muss erwähnt werden, dass die Gesprächsqualität unter anderem auch vom jeweiligen Mobilnetz der beiden Gesprächsteilnehmer abhängig ist.

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Was die verbauten Stereolautsprecher auf der Unterseite des One anbelangt, so kommen die kleinen Brüllwürfel zwar bei weitem nicht an die Klangqualität von HTCs BoomSound heran, die wohl als Referenz für Smartphone-Lautsprecher gesehen werden können, dennoch ist der Sound in Ordnung. Videos und Musik werden in einer ausgewogenen Klangqualität und sogar relativ laut wiedergegeben, wobei die Höhen gelegentlich etwas unausgewogen klingen. Die Positionierung des Lautsprecher ist eine andere Sache: es ist schade, dass OnePlus sie nicht auf die Front gesetzt ha, durch die Anbringung der Lautsprecher auf der Unterseite findet Wiedergabe unilateral – entweder nach unten oder zu Seite – statt. Beim Spielen im Querformat passiert es häufig, dass man die Lautsprecheröffnungen mit der Hand abdeckt und sie nur noch ein Brummen abgeben.

Akku

Mit einem fest verbauten 3.100 mAh-Akku auf der Habenseite ist das OnePlus One gut versorgt. Der im Gerät verbaute Akku genügt allemal, um locker über den Tag zu kommen, wie wir im Test feststellen konnten. Dies war anfangs leider nicht der Fall – der Energiespeicher wurde aufgrund eines Softwarefehlers rasch leer gesaugt. Ein Software-Update, veröffentlicht im August, sorgte aber für Verbesserung.

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Mittlerweile kann das OnePlus One als eines der Smartphones mit der besten Akkulaufzeit betrachtet werden. Bei ausgewogener Nutzung  muss man das Gerät trotz im Hintergrund laufenden Diensten wie Google+ und Dropbox inklusive automatischem Foto-Upload, Hangouts, Pushbullet, WhatsApp und weiteren Diensten erst nach zwei Tagen wieder an die Steckdose stecken. Die Laufzeit verkürzt sich allerdings selbstredend rapide, wenn man sich viel im Mobilfunknetz, insbesondere mit schlechter Abdeckung aufhält. Ferner saugen ressourcenintensive Spiele oder Videos am Akku. Nach einer längeren Assassin’s Creed: Pirates-Session ist es durchaus möglich, dass man nach vier oder fünf Stunden wieder eine Steckdose aufsuchen muss. Im „normalen“ Alltagsgebrauch macht das One allerdings nicht so schnell schlapp.

Fazit

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Beim OnePlus One hat der Hersteller vieles richtig gemacht. Es gibt kein Smartphone in der Preisklasse mit einer solchen Ausstattung – normalerweise muss man mindestens 400 bis 500 Euro locker machen, um ein Gerät mit Snapdragon 801 und 3 GB RAM zu bekommen. Auch in Sachen Verarbeitung gibt es nichts zu meckern – die Materialien sind hochwertig und die Haptik – vor allem der Gehäuserückseite – ist gelungen. Was die Kamera anbelangt, so lassen sich mit ihr, etwas Geduld und Tageslicht vorausgesetzt, gute Fotos schießen.

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Zusammenfassend gehört das OnePlus One ohne Zweifel zu den derzeit besten Smartphones auf dem Markt, wäre da nicht ein Faktor, der nicht wenige verärgert: die Verfügbarkeit. Das Gerät ist vom Hersteller selbst weiterhin nur via Invite oder bei den gelegentlichen Vorbestell-Aktionen erhältlich, die jeweils nur eine Stunde dauern. Eine Garantie, wann man das One in Händen halten kann, gibt es kaum – außer, man bestellt bei einem der zahllosen Zwischenhändler, wodurch das Gerät aber wiederum teurer wird. Besitzt man Zeit und Geduld, so sollte man das One durchaus in Erwägung ziehen, zumindest sofern einem die Größe des Gerätes zusagt und man auf LTE verzichten kann.

Wertung

  • Display: 4/5
  • Verarbeitung, Haptik und Design: 4/5
  • Software: 5/5
  • Performance: 5/5
  • Telefonie und Audio: 4/5
  • Kamera: 3/5
  • Konnektivität und Speicher: 4/5
  • Akku und Alltag: 5/5
  • Bonuspunkt für Preis/Leistung: +1

Insgesamt: 4,4/5

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Pro

  • Gute Verarbeitung
  • Beinahe Stock-Android mit sinnvollen Erweiterungen
  • Top Preis-/Leistungsverhältnis

Kontra

  • Verbesserungswürdige Kamera
  • Limitierte Verfügbarkeit
  • Für Deutschland wichtiges LTE-Band 20 nicht unterstützt

► OnePlus One auf der offiziellen Website
► Bei Amazon kaufen | bei ebay kaufen

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