App Store: Apple führt Monatsabos mit 12 Monaten Bindung ein

Apple erweitert sein Abo-Modell im App Store um eine neue Option. Entwickler können künftig Monatsabos mit einer Laufzeit von 12 Monaten anbieten. Das soll Nutzern einen niedrigeren monatlichen Preis ermöglichen, ohne dass direkt ein Jahresbetrag auf einen Schlag fällig wird.

Bezahlt wird zwar monatlich, es besteht aber eine Verpflichtung über 12 Monate. Nutzer können das Abo trotzdem jederzeit kündigen, die Verlängerung nach den 12 Monaten wird dann gestoppt. Die bereits eingegangene Zahlungsverpflichtung bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit bleibt aber bestehen. Apple zeigt im Account künftig transparent an, wie viele Zahlungen schon erfolgt sind und wie viele noch ausstehen. Erinnerungen per Mail und auf Wunsch auch per Push gibt es ebenfalls.

Einrichten lässt sich das Ganze ab sofort in App Store Connect, testen können Entwickler in Xcode. Verfügbar ist die neue Abo-Art mit den Releases von iOS 26.5, iPadOS 26.5, macOS Tahoe 26.5, tvOS 26.5 und visionOS 26.5 im Mai. Ausgenommen sind die USA und Singapur.

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#Interview – „Es fühlt sich an, als wäre alles gleichzeitig in Bewegung“

#Interview

Das junge Unternehmen Logicc knackte gerade 1 Million Euro ARR. Die Ambitionen des Gründerteams, das zuvor OAK25 aufgebaut hat, sind aber noch viel größer! “Unser Ziel ist klar: den Umsatz in den nächsten 12 Monaten zu verzehnfachen”, sagt Gründer Jacob Leffers.

„Es fühlt sich an, als wäre alles gleichzeitig in Bewegung“

Dienstag, 28. April 2026VonAlexander

Hinter dem Unternehmen Logicc aus Hamburg, 2025 von den OAK25-Gründern Emil Woermann und Jacob Leffers sowie Benjamin Seifert und Santiago Martinez-Avial gegründet, verbirgt sich eine „zentrale KI-Plattform für Unternehmen“. Dabei verspricht das Team: „Mit Logicc nutzt Dein Team alle führenden aktuellen und künftigen KI-Modelle auf nur einer Plattform“.

Das Team kommt rund 6,5 Monate nach dem Startschuss auf 1 Million Annual Recurring Revenue (ARR). Der Münchner Investor 10x Founders, Redstone und MS&AD Ventures investierten kürzlich 2,5 Millionen Euro in die Jungfirma. About You-Gründer Tarek Müller, der auch schon auf OAK25 setzte, investierte zuvor bereits eine sechsstellige Summe in die Jungfirma.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Seriengründer Jacob Leffers einmal ausführlich über den Stand der Dinge bei Logicc.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Logicc erklären?

Oma, du kennst ChatGPT – das KI-Programm, das alle nutzen. Das Problem: Für Ärzte, Anwälte oder Behörden ist das rechtlich heikel, weil Patientendaten und Mandantengeheimnisse dort nicht sicher sind. Wir haben eine Version gebaut, die genauso mächtig ist – aber bei der die Daten geheim bleiben.

War dies von Anfang an euer Konzept?

Nicht ganz. Am Anfang wollten wir eine KI-Plattform für alle bauen. Aber wir haben schnell gemerkt: Den größten unerfüllten Bedarf gibt es bei Branchen, die mit sensiblen Daten arbeiten – und bisher auf KI verzichten mussten. Der Fokus auf regulierte Branchen war kein großer Pivot, eher eine Schärfung. Rückblickend die beste Entscheidung, die wir getroffen haben.

Wie hat sich Logicc seit der Gründung entwickelt?

Wir haben die Marke von 1 Million Euro ARR geknackt, über 1.800 Organisationen vertrauen heute auf die Plattform, und wir haben gerade eine Seed-Runde über 2,5 Millionen Euro abgeschlossen – mit Investoren wie dem 10X Founders Fund, Redstone und MS&AD. Das Team wächst, das Produkt wächst, der Markt wächst. Es fühlt sich an, als wäre gerade alles gleichzeitig in Bewegung.

Was war zuletzt das Highlight bei Euch?

Ehrlich gesagt war das Schönste der Moment, als wir die 1-Million-ARR-Marke gesehen haben. Das war der Beweis, dass wir einen Produkt-Market Fit haben und einen Nerv im Markt getroffen haben.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist seit der Gründung so richtig schief gegangen?

Wir haben am Anfang zu lange versucht, für alle da zu sein. Zu breiter Fokus kostet Zeit, Energie und manchmal auch Kunden. Bis man akzeptiert, dass Fokus keine Einschränkung ist, sondern ein Vorteil – das dauert länger als gedacht. 

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht? 

Wir haben früh auf Compliance als Kernfeature gesetzt, nicht als Checkbox. DSGVO, §203 StGB, Zero Data Retention – das ist kein Marketing, das ist Architekturentscheidung. Genau das öffnet uns Türen, die für andere Plattformen schlicht zu sind.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?

Am Anfang braucht es immer ein enormes Durchhaltevermögen. Es ist wichtig immer dran zu bleiben.

Wo steht Logicc in einem Jahr?

Unser Ziel ist klar: den Umsatz in den nächsten 12 Monaten zu verzehnfachen. Mehr Branchen, mehr Länder, mehr Nutzer – die sicher mit KI arbeiten können. KI darf keine Frage des Berufsfeldes sein.

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Foto (oben): Logicc 

PowerToys 0.99 mit guten, neuen Funktionen

PowerToys 0.99 steht zum Download bereit und bringt zwei frische Werkzeuge mit, die den Umgang mit Windows verbessern könnten. Microsoft schaut sich beim neuen Grab And Move ein Feature von Linux ab. Damit lassen sich Fenster verschieben oder in der Größe ändern, ohne dass man die schmalen Ränder oder die Titelleiste mit der Maus treffen muss. Wer die Alt-Taste oder die Windows-Taste gedrückt hält, kann Fenster mit der linken Maustaste packen oder mit der rechten Maustaste skalieren. Das ist bei großen Monitoren oder halb aus dem Bild gerutschten Fenstern eine echte Hilfe.

Das zweite neue Modul hört auf den Namen Power Display und nistet sich im System-Tray ein. Von dort aus lassen sich Monitor-Einstellungen wie Helligkeit, Kontrast oder Lautstärke direkt steuern, sofern die Hardware das unterstützt. Das erspart unter Umständen das Gefummel an den Tasten am Monitorgehäuse. Man kann zudem Profile anlegen und diese sogar mit dem Light Switch koppeln, damit sich die Anzeige automatisch an das gewählte Windows-Design anpasst.

Die Command Palette sowie das Dock haben ebenfalls Überarbeitungen erfahren. Es gibt jetzt einen kompakten Modus für das Dock am oberen oder unteren Bildschirmrand, der weniger Platz wegnimmt. Der Taschenrechner merkt sich nun den Verlauf und Erweiterungen können Bilder oder Texte direkt anzeigen. Bei der Suche wurde die Stabilität verbessert, damit fehlerhafte Erweiterungen nicht mehr das ganze System ausbremsen.

Was noch? Im Keyboard Manager lassen sich aufgenommene Tastenbelegungen nun nachträglich über Dropdown-Menüs anpassen. Außerdem gibt es eine neue Funktion, um einzelne Tasten oder Kürzel komplett zu deaktivieren. ZoomIt hat eine Funktion für scrollende Screenshots erhalten und kann jetzt Text direkt beim Ausschneiden extrahieren. Der Image Resizer wurde mit dieser Version optisch modernisiert und basiert nun auf WinUI 3. Wer das Paket neu installiert, stellt fest, dass Microsoft die Standardeinstellungen entschlackt hat, damit PowerToys nicht direkt mit allen Funktionen gleichzeitig startet. Die neuen Versionen stehen ab sofort bereit. Richtig gutes Update.

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Firefox Relay: 50 Masken für E-Mails kostenlos




Mozilla schraubt weiter an Firefox Relay, um die Privatsphäre im Netz zu verbessern. Der Dienst setzt darauf, die echte E-Mail-Adresse hinter Masken zu verstecken, damit das Postfach sauber bleibt und Tracker keine Chance haben. In der kostenlosen Basisvariante lassen sich jetzt 50 solcher Masken erstellen, wobei eine Browser-Erweiterung die Handhabung im Alltag erleichtert und Tracker direkt aus den Nachrichten fischt. Das Ganze lässt sich auch nutzen, ohne dass man den Firefox nutzt. Bisher waren es 10 solcher Aliase, jetzt sind es eben 50.

Wer mehr benötigt, greift zum Premium-Modell für 0,99 Euro im Monat bei jährlicher Zahlungsweise. Dort gibt es dann unbegrenzt viele Masken, eine eigene Relay-Domain und die Möglichkeit, anonym auf eingegangene Mails zu antworten sowie lästige Werbe-Mails komplett zu blockieren. Die FAQ findet sich hier.

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PlayStation: Angeblich mit neuem Online-Check

Sony schraubt angeblich an den Lizenzbedingungen für digitale Inhalte auf der PlayStation. Wer sich nach dem Systemupdate im März ein Spiel im PlayStation Store zulegt, müsste sich dann, sollte sich das alles bewahrheiten, wohl auf neue Hürden beim Offline-Zocken einstellen. Ich schreibe bewusst „angeblich“, weil die Berichte auf einem Chat mit dem Support fußen – und unterschiedliche Nutzer bekamen unterschiedliche Aussagen.

Berichten zufolge verlangt das System nun alle 30 Tage eine aktive Internetverbindung, um die Berechtigung für den Spielstart zu prüfen. Bleibt die Konsole über diesen Zeitraum hinaus vom Netz getrennt, verweigern die Titel den Dienst. Erst ein erneuter Login schaltet den Zugriff wieder frei.

Das Ganze betrifft laut aktuellen Informationen vorerst nur Neukäufe seit dem Frühjahrs-Update. Bestandskunden mit älteren digitalen Käufen scheinen von der Regelung noch verschont zu bleiben.

Unabhängig davon, ob sich das Ganze als echt herauskristallisiert: Es ist für mich ein echter, riesiger Schmerz. Man kauft die Software zwar digital, besitzt aber eigentlich nur noch eine temporäre Erlaubnis, die regelmäßig über die Server erneuert werden muss. Im Kern wandelt sich der digitale Kauf damit immer mehr zu einer Art Langzeitmiete mit Kontrollzwang. Klar, nun könnte man kontern, dass jemand, der 30 Tage nicht online gehen kann, ganz andere Probleme hat…doch darum geht es ja auch nicht. Echt nervig, wie auch die Tatsache, dass man digital erworbene Titel nicht an andere Konten weiterverschenken darf (ich schaue auch dich an, Nintendo!)

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