
Mozilla hat den Release-Knopf gedrückt und verteilt ab sofort Firefox 149.0 an die Nutzerschaft. Das Update bringt einige Funktionen mit, die im Alltag durchaus nützlich sein können. Hervorzuheben ist hierbei das neue, integrierte VPN. Nutzer erhalten monatlich 50 GB kostenloses Datenvolumen, um ihre IP-Adresse und den Standort über einen sicheren Proxy zu verschleiern.

Die Funktion wird schrittweise ausgerollt und startet unter anderem direkt in Deutschland. Das VPN lässt sich dabei auch gezielt nur für bestimmte Webseiten aktivieren oder deaktivieren.

Für mehr Übersicht sorgt die neue Split View. Damit lassen sich zwei Webseiten innerhalb eines einzigen Browserfensters nebeneinander darstellen. Das dürfte besonders beim Vergleichen von Informationen oder bei der Recherche hilfreich sein. Man wählt einfach Tabs aus und ordnet sie entsprechend an. Auch bei der Performance von PDF-Dateien hat Mozilla geschraubt, diese sollen dank Hardwarebeschleunigung nun spürbar schneller laden.
Sicherheitstechnisch geht der Browser rigoroser gegen potenzielle Bedrohungen vor. Webseiten, die via SafeBrowsing als bösartig eingestuft sind, werden automatisch blockiert, wenn sie versuchen, Benachrichtigungen zu senden. Bestehende Berechtigungen werden hierbei dauerhaft entzogen, was vor allem Spam und Phishing-Versuche über diesen Kanal unterbinden soll. Wer Inhalte teilen möchte, kann sich über das Anpassen-Menü nun einen Teilen-Button in die Werkzeugleiste ziehen, der die nativen Sharing-Optionen von Windows und macOS nutzt. Die lokale Übersetzungsfunktion wurde zudem um Bosnisch, Norwegisch Bokmål, Serbisch und Thai erweitert.

Wer gerne Funktionen testet, findet in den Firefox Labs jetzt Tab-Notizen. Damit lassen sich kleine Gedächtnisstützen direkt an eine Webseite heften. Auch optisch gibt es Anpassungen, so präsentieren sich die Fehlerseiten in einem frischen Gewand. Das neue TrustPanel in der Adressleiste bündelt Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen an einem Ort. Unter Linux setzt Firefox nun standardmäßig auf den XDG Portal File Picker anstelle der GTK3-Variante. Entwickler dürfen sich im Storage Inspector über eine neue Schaltfläche zum Löschen aller Einträge freuen. Das Update wird wie üblich automatisch verteilt oder kann manuell angestoßen werden.
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