Amazon: Rufus und Alexa+ verschmelzen zum KI-Shopping-Assistenten

Amazon rührt mal wieder ordentlich im KI-Topf und wirft zwei bekannte Helfer zusammen. Rufus, der bisherige Einkaufsbegleiter, und die aufgebohrte Alexa verschmelzen ab sofort zu Alexa for Shopping. Das Ziel: Amazon möchte einen persönlichen Assistenten schaffen, der nicht nur stupide Suchbegriffe abgleicht, sondern den Nutzer und seine Vorlieben wirklich kennt. Der Rollout startet erst einmal in den USA für die Amazon-App, die Webseite und die Echo-Show-Geräte.

Der Clou an der Sache ist die Verzahnung. Was man seiner Alexa im Wohnzimmer erzählt, landet als Kontext beim Einkaufen in der App. Wer also mit dem Echo über ein Schulprojekt für die Kinder fachsimpelt, bekommt am nächsten Tag in der App direkt die passenden Utensilien vorgeschlagen. Hält man sich das irgendwie vor Augen, sind die ganzen Geräte, für die man bezahlt, mehr oder weniger auch verlängerte Werbegeschichten.

Das System merkt sich Käufe, Vorlieben und sogar Fehlermeldungen von Haushaltsgeräten. Wenn die Spülmaschine streikt, kann der Assistent beim Troubleshooting helfen, weil er durch frühere Bestellungen vielleicht weiß, welches Modell in der Küche steht.

Technisch gesehen wandert die KI direkt in die Suchzeile der App. Man kann dort nun ganze Sätze oder Fragen reinkippen, etwa nach einer passenden Hautpflege-Routine oder Vergleichen zwischen verschiedenen E-Book-Readern. Praktisch für Schnäppchenjäger ist die neue Preishistorie, die den Verlauf der letzten zwölf Monate anzeigt.

Wer nicht ständig selbst schauen will, lässt die KI einen Preisalarm setzen oder nutzt die automatische Kauf-Funktion, sobald ein Wunschpreis erreicht ist. Über sogenannte Scheduled Actions lassen sich zudem Routinekäufe automatisieren, wobei man der KI recht genaue Anweisungen geben kann, etwa Sonnencreme nur dann in den Warenkorb zu legen, wenn sie unter einen bestimmten Preis fällt. Mal sehen, wie es da bei Preisfehlern abgeht.

Ein Prime-Abo ist für die Nutzung von Alexa for Shopping übrigens keine Voraussetzung, ein normales Konto reicht aus. In Deutschland müssen wir uns wie so oft noch etwas gedulden, bis die Funktionen hierzulande aufschlagen.

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Microsoft Edge: Profil-Anmeldung bald auch per Google-Konto möglich

Microsoft bohrt den Edge-Browser in der aktuellen Canary-Version auf und wanzt sich an Google ran. Bisher war es so, dass Nutzer für die Synchronisation ihrer Profile zwingend ein Microsoft-Konto benötigten. Zwar konnte man sich mit einer Gmail-Adresse registrieren, im Kern blieb es aber ein Microsoft-Account. Nun experimentiert das Team in Redmond mit einer direkten Anmeldung über Google-Konten, so ein Bericht.

In den Flag-Einstellungen unter edge://flags lassen sich die Optionen für den Google-Login im Profilmenü nun aktivieren. Nach dem Einschalten der Funktionen erscheint eine Schaltfläche, die den gewohnten Anmeldeprozess über Google startet. Dabei fragt Edge nach den nötigen Berechtigungen und bietet am Ende sogar die Absicherung über Windows Hello an.

Interessant ist dabei die Integration. Das Profilmenü zeigt nach der Einrichtung direkt die Gmail-Adresse an und erlaubt den Abgleich der Browserdaten, genau wie man es von der Anmeldung mit einem Microsoft-Konto kennt. Wer bisher Daten aus Chrome übernehmen wollte, musste diese importieren oder sich bei jedem Dienst einzeln anmelden. Diese Hürde fällt weg, wenn die Funktion den Sprung in die stabile Version schafft. Das ist schon krass, wie ich finde.

Bisher blieben die Browser-Hersteller meist streng in ihrem eigenen Ökosystem. Ein Microsoft-Konto für Chrome oder ein Google-Konto für Edge waren für die Profil-Synchronisation nicht vorgesehen. Microsoft bricht diese Mauern anscheinend ein wenig auf, gibt damit vielleicht aber auch „Daten-Hoheit“ aus der Hand.

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BKA-Lagebild: Cyberkriminalität bleibt eine Dauerbaustelle

Obligatorisches Hackerbild

Das Thema Internetkriminalität ist und bleibt ein dickes Brett, das Innenminister Alexander Dobrindt und BKA-Vizepräsidentin Martina Link mit dem Bundeslagebild Cybercrime 2025 vorgelegt haben. Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, denn rund 334.000 Fälle wurden offiziell registriert. Dass die Dunkelziffer bei digitalen Angriffen deutlich höher liegt, dürfte jedem klar sein, der sich ein bisschen mit der Materie befasst.

Ein großer Faktor ist mittlerweile der Einsatz von künstlicher Intelligenz. Angreifer nutzen die Technik, um ihre Schadsoftware und Betrugsversuche schneller und professioneller zu gestalten. Auf der anderen Seite hilft KI zwar auch bei der Abwehr, aber das Wettrüsten ist in vollem Gange. Bei Ransomware gab es einen Anstieg um zehn Prozent auf 1.041 angezeigte Fälle. Die Kriminellen forderten dabei Summen, die sich insgesamt auf etwa 15,5 Millionen US-Dollar (14,3 Millionen Euro) beliefen. Immerhin scheint die Vorsorge in den Betrieben besser zu greifen, da seltener gezahlt wurde als früher.

Massiv zugenommen haben die sogenannten DDoS-Attacken. Hier gab es ein Plus von 25 Prozent auf über 36.700 Vorfälle. Vor allem Behörden und Logistikfirmen standen im Visier von Hacktivisten, die Systeme durch Überlastung lahmlegen wollten. Beim klassischen Phishing ist die Kurve zwar leicht rückläufig, aber mit über 382.000 gemeldeten Mails bei der Verbraucherzentrale NRW bleibt das Risiko für Nutzer weiterhin hoch. Es zeigt sich einmal mehr, dass man im Netz ständig die Augen offenhalten muss, da die Methoden der Täter immer ausgefeilter werden.

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OpenAI Daybreak vorgestellt: Neue Initiative für Cybersicherheit

OpenAI hat mit Daybreak eine neue Initiative für den Bereich Cybersicherheit vorgestellt. Inhaltlich zielt das Ganze darauf ab, Sicherheitsprüfung, Analyse und das Schließen von Schwachstellen stärker in die Software-Entwicklung zu verlagern, statt Probleme erst im Nachhinein zu beheben.

Introducing Daybreak: frontier AI for cyber defenders.

Daybreak brings together the most capable OpenAI models, Codex, and our security partners to accelerate cyber defense and continuously secure software.

A step toward a future where security teams can move at the speed… pic.twitter.com/AGfXhmJb5E

— OpenAI (@OpenAI) May 11, 2026

Laut OpenAI soll Daybreak dabei helfen, besonders kritische Schwachstellen schneller zu priorisieren, Analysen deutlich zu verkürzen und Patches innerhalb von Repositories zu erzeugen und zu testen. Als Beispiel nennt das Unternehmen den Einsatz von Codex Security, das eine Codebasis prüfen, riskante Funde validieren und direkt beheben können soll.

Zum Einsatz kommen dabei verschiedene Modelle:

  • GPT-5.5 für allgemeine Aufgaben
  • GPT-5.5 with Trusted Access for Cyber für defensive Sicherheits-Workflows
  • GPT-5.5-Cyber für spezialisierte Szenarien wie autorisiertes Red Teaming oder Penetrationstests

OpenAI arbeitet dafür bereits mit Partnern wie Cloudflare, Cisco, CrowdStrike, Palo Alto Networks, Oracle und Akamai zusammen. Klingt auf dem Papier erst einmal spannend, am Ende wird aber entscheidend sein, wie verlässlich die Ergebnisse im Praxisalltag wirklich sind.

Bestseller Nr. 1

Bestseller Nr. 2

Bestseller Nr. 3

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eBay lässt GameStop abblitzen

eBay Unternehmenssitz

eBay Unternehmenssitz

Kurzer Prozess bei eBay. Das Unternehmen hat das Übernahmeangebot von GameStop offiziell abgelehnt. Man wollte stolze 56 Milliarden Dollar (etwa 52,8 Milliarden Euro) auf den Tisch legen, um sich den Marktplatz einzuverleiben. Die Antwort aus der Führungsetage fiel jedoch alles andere als begeistert aus. Man halte das Ganze schlichtweg für weder glaubwürdig noch attraktiv.

eBay sieht sich selbst gut aufgestellt und verweist auf die eigene Strategie der letzten Jahre. Das Management ist überzeugt, dass der Laden auch ohne fremde Hilfe wächst und Gewinne abwirft. Ein Zusammenschluss berge zu viele betriebliche Risiken und Unklarheiten bei der künftigen Führung.

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