Microsoft streicht Surface Go und Surface Laptop Go offenbar aus dem Programm

Konnte man schon so vermuten, wenn man das Geschehen im Augenwinkel hat: Microsoft soll sich von zwei weiteren Surface-Geräten verabschieden. Laut einem Bericht von Windows Central werden sowohl das Surface Go als auch das Surface Laptop Go nicht mehr produziert. Nachschub ist demnach nicht geplant, ebenso wenig wie direkte Nachfolger. Eine offizielle Ankündigung gibt es bislang allerdings nicht.

Ein Indiz dafür: Beide Geräte sind auf der aktuellen Surface-Webseite von Microsoft nicht mehr gelistet. Restbestände sollen zwar vereinzelt noch bei Händlern verfügbar sein, nach deren Abverkauf soll es aber keinen Ersatz mehr geben.

Damit schrumpft das Surface-Portfolio weiter. Übrig bleiben laut dem Bericht ausschließlich die Surface-Pro- und Surface-Laptop-Modelle in verschiedenen Größen. In den vergangenen Jahren hatte Microsoft bereits andere Produktreihen wie Surface Studio, Surface Laptop Studio, Surface Duo, Surface Book oder auch Surface Headphones eingestellt.

Interessant ist vor allem das Aus für das Surface Go. Das kompakte Tablet war insbesondere im Unternehmensumfeld verbreitet. Das Surface Go 4 wurde bereits ausschließlich für Geschäftskunden angeboten. Laut den Quellen von Windows Central arbeitete Microsoft zwischenzeitlich sogar an einem Surface Go 5 mit Snapdragon-Prozessor auf ARM-Basis. Nach Rückmeldungen von Unternehmenskunden soll das Projekt jedoch eingestellt worden sein, da das Interesse an einer ARM-Variante zu gering gewesen sei.

Beim Surface Laptop Go dürfte die Entscheidung weniger überraschend sein. Das günstige Notebook wurde zuletzt faktisch durch das 13-Zoll-Modell des Surface Laptop ersetzt, das unter anderem ein höher auflösendes Display und eine beleuchtete Tastatur bietet.

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Microsoft Edge: Überarbeitete Copilot-Startseite im Anmarsch




Microsoft schraubt weiter am Edge-Browser und spendiert der Copilot-Startseite bald ein Upgrade. Wer den Browser nutzt, bekommt bald eine zentrale Anlaufstelle für die Suche und den Chat serviert. Die Redmonder integrieren vorgeschlagene Aktionen und bereiten Arbeitsinhalte direkt auf der neuen Registerkarte auf.

Laut der aktuellen Roadmap befindet sich das Ganze gerade in der Entwicklung. Eine erste Vorschau wird für Juli 2026 erwartet, bevor der allgemeine Rollout im September 2026 weltweit anläuft. Im Kern geht es um eine effizientere Verknüpfung von Microsoft 365 und dem KI-Assistenten direkt beim Öffnen eines neuen Tabs.

Wer also viel im Microsoft-Kosmos unterwegs ist, dürfte von der verbesserten Übersicht profitieren. Man darf gespannt sein, ob die Umsetzung im Alltag tatsächlich den erhofften Zeitvorteil bringt oder ob die Seite dadurch zu überladen wirkt. Microsoft hat sich da ja in der Vergangenheit nicht wirklich mit Ruhm bekleckert.

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Cyberduck 9.5 bringt Liquid-Glass-Design und AWS IAM Identity Center

Cyberduck 9.5 für macOS und Windows ist verfügbar. Das Update passt die macOS-Version an Apples neue Liquid-Glass-Designsprache unter macOS Tahoe an und erweitert gleichzeitig die Unterstützung für Amazon S3 mit mehreren Neuerungen rund um die Authentifizierung.

Auf dem Mac übernimmt Cyberduck die neue Optik mit abgerundeten Ecken und weiteren Anpassungen der Benutzeroberfläche. Überarbeitet wurden unter anderem die Lesezeichenverwaltung und die Fenster für Verbindungsdetails. Hinzu kommen neue Popover für Dateiinformationen während Übertragungen sowie für das Lesezeichenfenster. Außerdem wurden die Navigationsleiste, Fortschrittsanzeigen und die Darstellung der Lesezeichenliste überarbeitet. Ein neuer „Verbinden“-Button sowie zusätzliche Konfigurationsoptionen sollen die Bedienung vereinfachen, so die Entwickler.

Ein Schwerpunkt des Updates liegt auf Amazon S3. Cyberduck unterstützt jetzt AWS IAM Identity Center (früher AWS Single Sign-On), wodurch sich der Zugriff auf S3 ohne dauerhaft gespeicherte Zugangsschlüssel vereinfachen lässt. Darüber hinaus kann die Anwendung Anmeldedaten über den `credential_process`-Eintrag in der AWS-Konfiguration beziehen und unterstützt das Abrufen von Zugangsdaten über den Instance Metadata Service v2 (IMDSv2). Neu sind außerdem Optionen für den Umgang mit versionierten Dateien. Standardmäßig ist die Anzeige älterer Dateiversionen nun deaktiviert, lässt sich bei Bedarf aber in den Einstellungen wieder aktivieren.

Daneben behebt Cyberduck 9.5 zahlreiche Fehler. Dazu gehören Korrekturen für Cryptomator, Verbesserungen bei SFTP, unter anderem für OpenSSH-Konfigurationsdateien und die Zusammenarbeit mit dem Identity Agent von 1Password unter Windows, sowie Fehlerbehebungen für FTP, SharePoint und Backblaze B2. Die neue Version steht ab sofort für macOS und Windows zum Download bereit. Über den direkten Download ist Cyberduck weiterhin kostenlos. Aber vielleicht reicht euch ja auch FileFluss:

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Windows 11: Neue Insider-Build bringt kleinere Verbesserungen für Taskleiste und Explorer

Microsoft hat die Windows 11 Insider Experimental Preview Build 26300.8758 veröffentlicht. Das Update konzentriert sich auf kleinere Verbesserungen und Fehlerbehebungen. Neu ist eine eigene Einstellung für die Größe der Taskleiste. Dadurch soll sich die gewünschte Darstellung einfacher finden und anpassen lassen. Zudem hat Microsoft die Übergänge beim Wechsel zwischen den verschiedenen Taskleistengrößen überarbeitet, damit diese flüssiger wirken.

Auch der Datei-Explorer erhält einige Anpassungen. Die Zuverlässigkeit der Vorschaubilder für Cloud-Dateien im Detailbereich wurde verbessert, verrät uns das Changelog. Außerdem wurde der Detailbereich neu organisiert, damit Dateieigenschaften schneller zu finden sind. Behoben wurden zudem zwei Fehler: Ein Problem mit der OneDrive-Verknüpfung im Datei-Explorer bei Ausführung mit Administratorrechten sowie ein Bug, durch den beim endgültigen Löschen einer Datei im Bestätigungsdialog ein interner Papierkorb-Dateiname statt des ursprünglichen Dateinamens angezeigt werden konnte.

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FastStone Image Viewer 8.5 veröffentlicht: SVG-Unterstützung und Verbesserungen für PDF und WebP

Der kostenlose FastStone Image Viewer steht ab sofort in Version 8.5 bereit. Die neue Ausgabe erweitert das Programm unter anderem um die Unterstützung des SVG-Formats und bringt mehrere Verbesserungen für den Umgang mit PDF- und WebP-Dateien mit. Zu den auffälligsten Neuerungen gehört die Unterstützung für SVG-Grafiken. Außerdem wurde das Werkzeug zum Importieren von Fotos und Videos erweitert. Dort stehen jetzt die Optionen „Automatischen Import starten“ sowie „Doppelte Dateinamen automatisch verarbeiten“ zur Verfügung, was den Import größerer Bildsammlungen vereinfachen soll.

Auch Nutzer von WebP-Dateien profitieren von dem Update, so der Entwickler. Diese lassen sich jetzt mit einem einzigen Klick drehen und direkt speichern. Im PDF-Viewer wurde zudem die Unterstützung für den Dunkelmodus verbessert. Darüber hinaus behebt Version 8.5 einen Fehler, durch den einige Links in PDF-Dokumenten nicht anklickbar waren.

Der FastStone Image Viewer ist für den privaten Gebrauch kostenlos und bietet neben der reinen Bildanzeige auch zahlreiche Bearbeitungsfunktionen. Dazu gehören unter anderem verlustfreies Drehen von JPEG-Dateien, Zuschneiden, Skalieren, die Korrektur roter Augen sowie Anpassungen von Farben, Kontrast und Helligkeit. Auch die Wiedergabe von Videos gehört zum Funktionsumfang. Eine eche Perle, wie auch IrfanView – und das schon so viele Jahre.

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