Microsoft Classic Outlook: Copilot liefert bald Erklärungen auf Knopfdruck




Microsoft bohrt den klassischen Outlook-Client unter Windows weiter auf und spendiert dem Urgestein eine tiefere Integration von Copilot. Unter der Roadmap-ID 508524 ziehen die sogenannten User Initiated Insights ein. Das Ganze ist recht simpel gestrickt und erfordert kein zusätzliches Add-in.

Wer eine E-Mail liest und über einen Begriff oder einen komplexen Absatz stolpert, markiert die entsprechende Textstelle einfach mit der Maus. Sofort erscheint die Schaltfläche namens Explain This. Ein Klick darauf genügt und der KI-Assistent spuckt Erklärungen oder Kontextinformationen zum markierten Bereich aus. Das soll den Arbeitsfluss beschleunigen, da der Umweg über Suchmaschinen oder externe Chat-Fenster entfällt.

Die Verteilung ist bereits angelaufen. Seit Anfang Mai 2026 befindet sich die Funktion in der Vorschauphase. Der breite Rollout für alle zahlenden Kunden mit entsprechender Copilot-Lizenz startet im Juni 2026 und soll bis zum Monatsende abgeschlossen sein.

Administratoren müssen nicht zwingend aktiv werden, da die Funktion standardmäßig aktiviert wird. Wer die KI-Häppchen im Unternehmen unterbinden möchte, muss die Copilot-Berechtigungen auf Organisationsebene einschränken. Die bestehenden Sicherheits- und Datenschutzrichtlinien von Microsoft 365 greifen hierbei wie gewohnt.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Windows 11: Änderungen an der Taskleiste kommen

Microsoft hat unter anderem die Windows 11 Insider Preview Build 26300.8493 für den neuen Experimental Channel veröffentlicht. Dieser Kanal löst den bisherigen Dev Channel ab, auch wenn die Umstellung bei manchen Nutzern noch im Hintergrund läuft. Ich erwähne es für eine „große“ Änderung, von der ihr wissen solltet, dass sie irgendwann in Windows 11 einfließt.

Wer gerne an der Taskleiste bastelt, bekommt nun endlich wieder klassische Optionen zurück. Die Position lässt sich nun in den Einstellungen unter Personalisierung wieder an alle vier Bildschirmränder verschieben, also nach oben, links oder rechts. Animationen und Menüs passen sich der neuen Position an, wobei Funktionen wie die Suche oder Copilot an den Seiten noch in Arbeit sind. Ebenfalls neu ist die Option für eine kleinere Taskleiste, die durch geringere Höhe und schrumpfende Symbole mehr Platz auf dem Desktop schafft. Das ist gerade auf kompakten Geräten mit kleinen Bildschirmen sinnvoll. Hier der Vergleich:

Bei den Widgets geht es Microsoft um weniger Ablenkung. Die Benachrichtigungspunkte orientieren sich farblich nun an der gewählten Akzentfarbe von Windows statt stumpf in Rot zu leuchten. Wer die Widgets kaum nutzt, bekommt zudem automatisch weniger Hinweise eingeblendet. Die Suche im Startmenü soll nun lokale Dateien und Apps treffsicherer vor den Websuchergebnissen anzeigen.

Unter der Haube gibt es noch Korrekturen für den Dateiexplorer, bei dem die Eigenschaften des Papierkorbs teils nicht aufrufbar waren. Der Ausführen-Dialog reagiert wieder korrekt auf die Pfeiltasten für den Verlauf. Microsoft arbeitet zudem an der Geschwindigkeit bei der Anmeldung und hat die Stabilität beim Wechsel zwischen virtuellen Desktops verbessert. Ein bekannter Fehler betrifft aber weiterhin das Zurücksetzen des PCs, da der Vorgang bei lokaler Neuinstallation hängen bleiben kann. Hier hilft derzeit nur der Weg über den Cloud-Download.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Dell 14S und Dell 16S: Neue Copilot+ PCs mit viel Ausdauer

Dell 14S

Dell schickt neue Hardware ins Rennen: Die Notebooks Dell 14S und 16S kommen mit frischen Prozessoren und Fokus auf KI-Leistung in den Handel. Die neuen Geräte sind im Metallgehäuse untergebracht und fallen mit 15,3 Millimetern recht flach aus. Das Dell 14S mit seinem 14 Zoll (35,56 Zentimeter) Display wiegt knapp 1,5 Kilogramm, während das größere Dell 16S mit 16 Zoll (40,64 Zentimeter) bei etwa 1,8 Kilogramm startet.

Dell 16S

Unter der Haube stecken Intel-Core-Ultra Prozessoren der Series 3, wobei das Topmodell auf den Intel Core Ultra 9 386H setzt. Die integrierte NPU liefert bis zu 50 TOPS für lokale KI-Berechnungen, was die Geräte zu Copilot PCs macht. Alternativ bietet Dell Konfigurationen mit der AMD-Ryzen-AI-400 Serie an, die Ende Mai folgen sollen. Beim Akku verspricht der Hersteller lange Laufzeiten. Das 14-Zoll-Modell soll im Arbeitsalltag bis zu 24 Stunden durchhalten, beim Streaming sind es bis zu 18 Stunden. Das größere 16-Zoll-Modell kommt beim Arbeiten auf 14 Stunden, punktet aber beim Videostreaming mit bis zu 26 Stunden.

Bei den Displays reicht die Palette von FHD Panels mit 400 Nits bis hin zu QHD Varianten mit 120 Hz und OLED-Optionen, die den DCI-P3-Farbraum komplett abdecken. Für den Sound sind Dolby-Atmos-Lautsprecher verbaut. In Sachen Nachhaltigkeit nutzt Dell recyceltes Aluminium und Kunststoffe sowie eine komplett recycelte Verpackung.

Das Dell 14S mit Intel-Chips startet ab sofort bei 1.299 Euro, für das Dell 16S werden mindestens 1.349 Euro fällig. Wer lieber auf AMD setzen möchte, muss sich noch bis Ende des Monats gedulden. Und wie immer gilt: Das sind die Preise für die kleinen Konfigurationen, viel Speicher kostet aktuell locker eine Niere… Genaue Specs findet ihr hier und hier.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

IrfanView 4.75: Neue Effekte und verbesserte Steuerung




Irfan Skiljan hat seinem Urgestein der Bildbetrachter ein Update auf Version 4.75 spendiert. Wer das kostenlose Werkzeug nutzt, findet nun im Vollbild- und Slideshow-Modus eine Reihe neuer Übergangseffekte. In den Einstellungen für die Diashow lässt sich zudem ein eigener Text für die Eingabedateien festlegen. Bastler bekommen im Effekte-Browser die Funktion Jalousie dazu. Wer gerne direkt im Programm zeichnet, kann im Paint-Dialog nun Rechtecke mit abgerundeten Ecken erstellen. Das Zeichnen von Linien, Pfeilen oder Kreisen klappt jetzt auch mit der rechten Maustaste.

Die Farbauswahl in den Dialogen wurde ebenfalls angefasst. Ein Rechtsklick kopiert oder fügt Farben ein. Wer Paletten bearbeitet, wählt über die Strg-Taste mehrere Farben gleichzeitig aus. Komfortabler wird es bei der Navigation. Die Zifferntasten auf dem Nummernblock schieben das Bild an die Ränder oder mit der Fünf direkt in die Mitte. Diverse Plug-ins erhielten Aktualisierungen, weshalb Anwender das aktuelle Paket direkt mitinstallieren sollten. Das Programm bleibt gewohnt schlank und unterstützt nach der Installation der Erweiterungen fast neunzig Formate.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

BitUnlocker: Sicherheitsforscher umgehen BitLocker-Schutz

BitLocker sorgt mal wieder für Gesprächsstoff in der Sicherheitscommunity. Wer glaubt, mit den Microsoft-Patches vom Juli 2025 sei das Thema vom Tisch, irrt sich. Das Team von Microsoft STORM hatte damals einen Angriffsweg über die Windows-Wiederherstellungsumgebung WinRE aufgezeigt. Dabei wird der Bootmanager ausgetrickst: Er prüft ein legitimes Abbild, startet aber ein manipuliertes zweites Abbild, in dem eine Shell mit Zugriff auf das entschlüsselte Laufwerk wartet.

Sicherheitsforscher berichten davon, wie sie mit einem aktualisierten Tool namens BitUnlocker alles umgehen können. Das Problem liegt im Secure Boot begraben. Dieser Mechanismus prüft zwar die Signatur einer Datei, aber nicht deren Alter. Ein alter Bootmanager von vor dem Patchday im Juli 2025 besitzt ein gültiges Zertifikat und wird vom System anstandslos akzeptiert. Da Microsoft das alte Zertifikat aus praktischen Gründen nicht flächendeckend für ungültig erklärt hat, lässt sich so ein Downgrade-Angriff durchführen. Ein Proof of concept findet sich hier.

In der Praxis muss allerdings physischer Zugriff auf den Rechner gegeben sein. Ein Angreifer schiebt dem System über USB oder das Netzwerk den alten, anfälligen Bootmanager und eine manipulierte Konfigurationsdatei unter. Da das Zertifikat noch in der Datenbank des Mainboards hinterlegt ist, rückt der TPM-Chip den BitLocker-Schlüssel ganz normal heraus. Innerhalb weniger Minuten öffnet sich eine Kommandozeile mit vollem Zugriff auf die Daten.

Wer sich schützen will, kommt um eine PIN beim Systemstart nicht herum. Das bleibt die einzig wirklich verlässliche Methode gegen solche physischen Angriffe, wie die Forscher ausführen. Microsoft bietet allerdings einen Weg an, auf neuere Zertifikate zu migrieren und alte Versionen über eine Secure Version Number zu sperren.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies