#StartupTicker – +++ Peec AI +++ Agri-PV +++ Getquin +++ Whaaat AI +++ Super Streusel +++

#StartupTicker

#StartupTicker Peec AI wächst 16 Monate nach dem Start auf 10 Millionen ARR Ein Feld, zweimal Erträge: Agri-PV boomt StartupsToWatch: Getquin Ex-zanox-Macher starten Whaaat AI Ein Blick hinter die Kulissen von Super Streusel

    Peec AI     Agri-PV     Getquin     Whaaat AI     Super Streusel

Freitag, 29. Mai 2026VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 29. Mai).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

Peec AI

Schnell, schneller und noch schneller! Das junge Berliner Startup Peec AI gehört zu den neuen deutschen KI-Superstars. Die Jungfirma, Anfang 2025 gegründet, stemmte zuletzt gleich drei Investmentrunden. Insgesamt sammelte das Team 25 Millionen Euro ein. Zu den Investoren gehören unter anderem Singular, 20VC (Harry Stebbings) und Antler. Das Startup ermöglicht es Unternehmen, ihre Sichtbarkeit in KI-Suchergebnissen zu analysieren und zu verbessern. Mehr als 2500 Kunden nutzen die Plattform nach Firmenangaben derzeit – darunter Attio, TUI und Hugo Boss. 16 Monate nach dem Start verkündet die Jungfirma nun 10 Millionen US-Dollar Annual Recurring Revenue (ARR). Noch vor fünf Monaten kam das Team auf 5 Millionen ARR. Derzeit wirken mehr als 70 Mitarbeitende für Peec AI. Das Startup fährt somit extrem auf der Überholspur. (Linkedin) Mehr über Peec AI

Agri-PV

Ein Feld, zweimal Erträge! Zu den GreenTech-Themen, die derzeit – gegen den allgemeinen Abwärtstrend in der grünen Startup-Welt – boomen gehört das junge Segment Agri-Photovoltaik (Agri-PV). Es geht somit um die Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen für den Pflanzenanbau oder die Tierhaltung und die Erzeugung von Solarstrom. Zuletzt sind uns die Startups Feldwerke, AckerKapital und feld.energy aufgefallen. Feldwerke, 2023 von Marco Mielenz, Nicolai Reiners und Nils Kuchenbuch gegründet, erhielt kürzlich von einem namentlich nicht genannten französischen Debt Fund, der auf erneuerbare Energien spezialisiert ist, eine revolvierende Kreditlinie in Höhe von 12 Millionen Euro. Das junge Kölner Startup AckerKapital, 2024 von Jonas Kaczmarczyk und Dominik Ley gegründet, möchte dieses Jahr „Anlagen in zweistelliger Höhe bauen und ans Netz bringen“. Global Savings Group-Gründer Adrian Renner könnte mit feld.energy, 2024 gegründet, bereits über 10 Millionen Euro einsammeln – unter anderem von HV Capital, Future Energy Ventures und AENU. Mehr über Agri-PV

Getquin 

StartupsToWatch! Die Berliner Investment-App Getquin, 2020 von Raphael Steil und Christian Rokitta gegründet, sammelte zuletzt weitere 12 Millionen Euro ein – unter anderem vom kanadischen FinTech-Investor Portage. Mit dem frischen Kapital möchte sich Getquin „vom Portfolio-Tracker zu einer digitalen Wealth-Management-Plattform weiterentwickeln, die KI-gestützte Portfolio-Analysen mit persönlicher Finanzplanung für Privatanleger in Europa verbindet“. Clark-Investor Portage und Horizons Ventures, auch bei N26 investiert, investierten zuvor bereits 15 Millionen US-Dollar in Getquin. „We believe wealth management is undergoing a fundamental reset. A new generation of private investors expects the same level of intelligence, personalization, and transparency that was once reserved for institutional clients. Getquin is redefining what modern wealth management can look like by combining deep data, intuitive design, and trusted guidance in a single platform“, sagt Hélène Falchier, Partner bei Portage. Getquin gehört somit nun zu den richtig heißen FinTech-Startups, die alle auf der Agenda haben sollten. Mehr über Getquin

Whaaat AI

Neustart im Marketing! Das junge Berliner Startup Whaaat AI setzt in Sachen Marketing auf 29 KI-Agenten. „Statt eines einzigen Generalisten übernehmen verschiedene KI-Agenten klar definierte Aufgaben – etwa für LinkedIn, PR, SEO oder Content-Strategie – und arbeiten orchestriert wie ein digitales Marketingteam zusammen“, heißt es zum Konzept. Hinter der Jungfirma stecken die ehemaligen zanox-Macher Thomas Hessler, Jens Hewald und Lars Schulze. „Wir geben kleinen Teams alle Möglichkeiten einer vollwertigen Marketingabteilung“, schreibt das Gründerteam. Mehr über zanox

Super Streusel

Lesenswert! Im Handelsblatt gibt es einen ausführlichen Artikel über das Hamburger Startup Super Streusel, das von den Schwestern Katharina Decker und Daniela Sichtin gegründet wurde. „Mit kunterbunten Streuselmixen, Kuchenglasuren und Backmischungen machen die beiden vor allem im eigenen Onlineshop einen Jahresumsatz, den andere nicht mit Kuchen machen. Der liegt, so sagen sie, deutlich im zweistelligen Millionenbereich, Tendenz wachsend“, heißt es. (Handelsblatt) Mehr über Super Streusel

DeepTech

In der Praxis zeigt sich im DeepTech-Bereich ein Muster immer wieder: Eine Technologie, die funktioniert. Ein Team, das liefern kann. Aber kein Kapital, das zur Realität dieser Technologie passt. Mehr im Gastbeitrag von Chris Heyer (Marvelous)

Startup-Radar

Die Startup-Welt schläft nie! Zeit, einen Blick auf einige brandneue Unternehmen zu werfen, die man unbedingt auf dem Radar haben sollte. Diese Jungfirmen stellen wir euch heute vor: Repentium, Enviotech, Damalo, Hot Boys Cry und VinciFi. Mehr im Startup-Radar

#DEALMONITOR

Investments & Exits

Laserfusion-Startup Focused Energy sammelt 240 Millionen ein Pacifico Biolabs erhält 7 Millionen welevel sammelt Millionen ein ContexMesh erhält siebenstellige Summe Finanzspritze für Nenna AI. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): KI

#StartupTicker – +++ Clark +++ Unicorn +++ Vambiant +++ Roll-ups +++ Unframe +++ FinTech +++

#StartupTicker

#StartupTicker InsurTech Clark verliert wohl Einhorn-Status Roll-up-Boom: SellerX-Gründer Malte Horeyseck startet Vambiant Unframe – eine transatlantische Erfolgsgeschichte Endlich wieder große Deals im FinTech-Segment

    Clark     Unicorn     Vambiant     Roll-ups     Unframe     FinTech

Freitag, 22. Mai 2026VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 22. Mai).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

Clark

Ein Fabeltier weniger! Das Frankfurter InsurTech Clark ist wohl kein Unicorn mehr – wie das Manager-Magazin berichtet. „Der Umsatz ist eingebrochen, die Verluste sind explodiert, und die Investoren haben Clark still und leise von einer Milliarde auf 613 Millionen Euro abgewertet“, heißt es im Bericht. Hauptinvestor des umtriebigen Unternehmens ist der Versicherungsriese Allianz. Die Allianz hielt zuletzt knapp 23 % am Unternehmen, das 2021 zum Einhorn aufgestiegen ist. In den vergangenen Jahren verloren zahlreiche Startups weltweit ihre einstige Milliardenbewertung. Hierzulande traf es auch den Technikvermieter Grover. (Manager Magazin) Mehr über Clark

Vambiant OG3

Erfahrene Gründer setzen auf den Roll-up-Trend! Im derzeit boomenden Roll-up-Segment tummeln sich auch einige Seriengründer! Darunter SellerX-Gründer Malte Horeyseck. Er treibt derzeit Vambiant voran. „Wir investieren in inhabergeführte Ingenieurbüros, die eine langfristige Nachfolgelösung durch einen Mehrheits- oder Komplettverkauf suchen. Voraussetzung ist ein starkes Team und ein erfolgreiches Geschäftsmodell“, teilt die Jungfirma mit. Außerdem baut Onefootball-Gründer Lucas von Cranach gemeinsam mit Marcel Hartmann, Simon Freiherr von Poschinger-Bray und Richard Malley OG3 auf, ein Roll-up-Konzept rund um Optiker. „Unsere Vision ist es für Sie langfristig einen Unterschied zu machen. Ihr Lebenswerk und Ihre Berufung in Ihrem Sinne fortzuführen“, heißt es auf der Website. Zu den Investoren der Jungfirma gehören unter anderem die Flix-Gründer. Mehr über den Roll-up-Boom

Unframe

Transatlantische Erfolgsgeschichte! Die deutsche KI-Gründerin Larissa Schneider (stammt aus Ostwestfalen) erhält für ihr Startup Unframe (Cupertino, Tel Aviv, Berlin) weitere 50 Millionen US-Dollar. Insgesamt sammelte das Unternehmen, 2024 von Larissa Schneider, Shay Levy und Adi Azarya gegründet, innerhalb von zwölf Monaten 100 Millionen ein. Zu den Investoren der Jungfirma gehören Highland Europe, Bessemer Venture Partners, Craft Ventures, TLV Partners, Third Point Ventures, Cerca Partners und Vintage Investment Partners. Das Startup, dessen operatives Geschäft von Gründerin Schneider maßgeblich aus Berlin heraus gesteuert wird, entwickelt für seine Kundinnen und Kunden innerhalb von wenigen Tagen maßgeschneiderte KI-Lösungen für alle möglichen operativen Anwendungsfälle. Neben Unframe konnte zuletzt auch das deutsch-amerikanische KI-Startup Dash0 überzeugen. Balderton Capital, DTCP Growth, Accel, Cherry Ventures, DIG Ventures, July Fund und T.Capital investierten kürzlich 110 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Im Zuge der Investmentrunde stieg das Unternehmen zum Unicorn auf (Bewertung: 1 Milliarde US-Dollar). Insgesamt sammelte das Team nun bereits 155 Millionen ein. Das Startup (New York, Solingen), 2023 vom Seriengründer Mirko Novakovic (Instana), Miel Donkers, Marcel Birkner, Ben Blackmore und Michaele Mancioppi gegründet, entwickelt eine Plattform, die Entwickler:innen dabei hilft, Probleme zu beheben. Mit einem Fuß in den USA sollte es auf jeden Fall einfacher sein, große Summen einzusammeln. Schade nur, dass bei Unframe keine deutschen Geldgeber an Bord sind. Mehr über Unframe

FinTech

Endlich wieder große Deals im FinTech-Segment! Neben DefenseTech, KI und HealthTech ist auch das Thema FinTech derzeit bei Investoren extrem angesagt – mit einem starken Fokus auf B2B. Neben der Investment-App Getquin konnten zuletzt auch Bunch (AI-Native Private Markets Infrastructur), Upvest (digitale Investment-Produkte), finperks (API-Infrastrukturschicht für den globalen Prepaid-Markt), Diligent (KI-Analysten für die Bekämpfung von Finanzkriminalität) und Duna (KI-native Business-Identity-Plattform) Geld einsammeln. Insbesondere Upvest sticht dabei hervor! Das Berliner FinTech, 2017 gegründet, sammelte zuletzt 125 Millionen US-Dollar (Fremd- und Eigenkapital) ein – unter anderem von Sapphire Ventures. Aber auch die Investments in Getquin (12 Millionen) und Bunch (35 Millionen) können sich sehen lassen. Kurzum, im FinTech-Segment bewegt sich – nach einer heftigen Durststrecke – wieder einiges. Mehr über FinTech

#DEALMONITOR

Investments & Exits

ClearOps sammelt 8,5 Millionen ein SportsTech coachbetter erhält 8,2 Millionen ComplyDo bekommt 1,3 Millionen uni-assist investiert in Compounder Finanzspritze für Femi-ON Infinite Roots übernimmt Bosque Foods. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): KI

#StartupTicker – +++ Holidu +++ Averia +++ Roll-ups +++ allseven +++ IBB Ventures +++ Ivy +++ Augustus +++ 

#StartupTicker

#StartupTicker Holidu wächst auf 114,8 Millionen Umsatz Averia: Rocket-Manager Viktor Pallua drängt ins Roll-up-Segment Seriengründer Tom Strohmeier startet allseven IBB Ventures stemmt 13 neue Investments Aus Ivy wird Augustus

    Holidu     Averia     Roll-ups     allseven     IBB Ventures     Ivy     Augustus     

Dienstag, 19. Mai 2026VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 19. Mai).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

Holidu

Zahlencheck! Das Münchner Ferienhaus-Scaleup Holidu präsentiert sich weiter als schnell wachsendes Unternehmen. 2024 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 114,8 Millionen Euro (Vorjahr: 80,8 Millionen). Auch unter dem Strich sieht es leicht besser aus: „Der EBITDA-Verlust fiel im abgelaufenen Geschäftsjahr mit EUR -28,3 Mio. (Vorjahr: EUR -32,0 Mio.) deutlich niedriger aus als im Vorjahr, ebenso der Jahresfehlbetrag mit EUR -34,3 Mio. (Vorjahr: EUR -37,8 Mio.).“ Für das bereits abgelaufene Geschäftsjahr 2025 rechnete die Jungfirma mit einer weiteren Verbesserung der Lage: “ Wobei der Nettoverlust im Vergleich zu 2024 um etwa 10 % sinken wird“. In den vergangenen Jahren flossen bis Ende 2024 bereits rund 175 Millionen Euro in Holidu, 2014 gegründet. Insgesamt kostete der Aufbau des Unternehmens bis Ende 2024 bereits 183 Millionen. Im Jahre 2025 konnte das Team, das zuletzt im großen Stil auf Übernahmen setzte, dann aber weiteres Kapital einsammeln – samt einer Tranche in Höhe von 15 Millionen, die 2026 abgerufen werden kann. Zuletzt wirkten durchschnittlich 579 Mitarbeitende für Holidu (Vorjahr: 524). Holidu ist somit weiter extrem rasant unterwegs. Profitabilität ist aber auch beim millionenschweren Travel-Scaleup inzwischen ein wichtiges Thema. Vor allem Künstliche Intelligenz soll dabei helfen, schwarze Zahlen zu schreiben. „Es wird geplant, in diesen Bereich zu investieren, und erwartet, dass KI eine wichtige Rolle dabei spielen wird, die schneller zu erreichen“, heißt es im Jahresabschluss. Mehr über Holidu

Averia

Erfahrener Startupper im Buy-and-Build-Fieber! Roll-up-Modelle sind weiter extrem angesagt in der deutschen Startup-Szene. Bei Averia aus Köln dreht sich alles um die Themenfelder Geo- und Umwelttechnik. „Unser Ziel ist es, Unternehmen in den Bereichen Geotechnik, Hydrogeologie, Umwelttechnik und Altlastenerkundung bei der Nachfolge zu unterstützen und zukunftssicher weiterzuführen“, teilt das Team mit. Hinter dem Nachfolge-getriebenem Buy-and-Build-Modell stecken Fabian Frick (früher McKinsey) sowie der ehemalige HelloFresh- und Rocket Internet-Manager Viktor Pallua. Zur ihrem Ansatz schreiben die Averia-Macher: „In jeder Region etablieren wir größere Champions, um eine starke Basis hinsichtlich Organisation, Prozessabläufen und Technologie zu bilden.“ Investoren wie Tengelmann Ventures, Vorwerk Ventures und der junge Roll-up-Investor Aven Capital Partners investierten bereits in die 2025 gegründete Jungfirma. Mehr über den Roll-up-Boom

allseven

Neustart mit gesunder Lebensspanne! Seriengründer Tom Strohmeier (Codingpeople, The Fashion Corner) gründet gemeinsam mit Sophia Strohmeier das Unternehmen allseven. Das Startup aus Caputh bei Potsdam möchte sich als „evidenzbasierte Healthspan-Plattform“ etablieren. Konkret geht es darum, „wissenschaftlich fundierte Produkte und alltagstaugliche Routinen für gesunde Lebensjahre zusammenzuführen“ und zu verkaufen. Mit Codingpeople baute Tom Strohmeier vor einigen Jahren einen langlebigen Webcoding-Dienstleister auf. Nun steigt er mit allseven in den Trendmarkt für Longevity ein. Mehrere Business Angels investierten bereits eine sechsstellige Summe in die Jungfirma aus Brandenburg. Mehr über allseven

IBB Ventures

Starke Berlin-Bilanz! Der Berliner Investor IBB Ventures zieht Bilanz: 2025 investierte der Frühphasengeldgeber in 13 neue Unternehmen und tätigte zudem 26 Folgeinvestments. „Das von der IBB Ventures bereitgestellte Finanzierungsvolumen betrug 14,4 Millionen Euro. Zusätzlich investierten Co-Investoren weitere 98,3 Millionen Euro“, teilt der Investor mit. Ende 2025 waren im Portfolio von IBB Ventures 99 Startups versammelt. Die vielen Portfolio-Firmen erwirtschafteten zuletzt einen Gesamtumsatz von 772 Millionen Euro und beschäftigten 3.414 Mitarbeitende. Die Investments des Geldgebers wirken somit extrem für den Standort Berlin. Im laufenden Jahr investierte das Team von IBB Ventures bereits in 9 neue Startups. Hinzu kommen sechs Folgefinanzierungsrunden. Mehr über IBB Ventures

Augustus – Ivy

 Kaiserliche Umbenennung samt Vollbanklizenz! Das Berliner FinTech Ivy ist nun als Augustus unterwegs. Und es gibt noch mehr Neuigkeiten vom millionenschweren Startup, das unter anderem von Valar Ventures (Peter Thiel und Co.) unterstützt wird. Die Jungfirma, 2021 von Ferdinand Dabitz, Joshua Becker, Simon Wimmer und Peter Mosebjane gegründet, sicherte sich gerade von der US-Finanzaufsichtsbehörde Office of the Comptroller of the Currency (OCC) eine vorläufige Genehmigung für eine nationale Vollbanklizenz. Das FinTech positioniert sich als „erste Clearing-Bank für die AI-Ära“. Das Team konzentriert sich auf „Transaktionen zwischen Banken und Finanzinstituten weltweit“. In den vergangenen Jahren flossen bereits rund 40 Millionen US-Dollar in Augustus. Mehr über Augustus

Roll-ups

Immer mehr Teams wandeln auf den Pfaden von Arsipa und Entro. Inzwischen tummeln sich neben Segment-Pionier Tengelmann Ventures auch Investoren wie Cherry Ventures, Vorwerk Ventures und Discovery Ventures im boomenden Roll-up-Segment. Mehr in StartupsToWatch

Startup-Radar

Erneut bereichern vielversprechende Neugründungen die Startup-Szene. Im Folgenden stellen wir diese junge Unternehmen vor: BidSeeker.ai, ViaThermo, Yuma Health, Cove und TerraSpark. Mehr im Startup-Radar

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): KI

#StartupsToWatch – Roll-ups – die neue Goldgrube der Startup-Szene

Sogenannte Roll-up-Modelle, bei denen es im weitesten Sinne darum geht, kleine und mittelgroße Unternehmen in einem fragmentierten Markt zu übernehmen, zusammenzuführen und in gewisser Weise zu digitalisieren, sind weiter extrem angesagt in der deutschen Startup-Szene. Abgesehen einmal vom einstigen Roll-up-Hype rund um Amazon-Shops (Razor Group, SellerX und Co.).

Das große Vorbild für die derzeitige Roll-up-Welle ist die 2020 gegründete Berliner Firma Arsipa Gruppe (unter anderem Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit), die 2025 vom Finanzinvestor Warburg Pincus übernommen wurde – wohl für eine niedrige dreistellige Millionensumme. Inzwischen ist die umtriebige Gruppe, die einst maßgeblich von Tengelmann Ventures finanziell unterstützt wurde, an über 70 Standorten in Deutschland und Österreich aktiv. Rund 1.100 Mitarbeitende arbeiten derzeit für die Gruppe, die vor sechs Jahren von Felix Jander, Stefan Schmidt und Alexander Keil gegründet wurde.

Seit 2022 im Segment unterwegs ist das Hamburger Unternehmen Entro, ein weiteres Szene-Vorbild, unterwegs. Die Firma, von Claudio Tubach und Philipp Westphal gegründet, setzt auf „technische Dienstleistungen im Bereich Zutrittslösungen, Brandschutz und Sicherheitstechnik“. Der amerikanische Private-Equity-Geber Levine Leichtman Capital Partners übernahm im September 2025 die Mehrheit an Entro. Im Zuge der Übernahme geisterte die Summe von 100 Millionen Euro als Bewertung durch die Startup-Szene.

Zu den Teams, die sich derzeit im Roll-up-Segment tummeln gehört neuerdings auch Averia aus Köln. Beim jungen Startup dreht sich alles um die Themenfelder Geo- und Umwelttechnik. “Unser Ziel ist es, Unternehmen in den Bereichen Geotechnik, Hydrogeologie, Umwelttechnik und Altlastenerkundung bei der Nachfolge zu unterstützen und zukunftssicher weiterzuführen”, teilt das Team mit. 

Hinter dem Nachfolge-getriebenem Buy-and-Build-Modell stecken Fabian Frick (früher McKinsey) sowie der ehemalige HelloFresh- und Rocket Internet-Manager Viktor Pallua. Zur ihrem Ansatz schreiben die Averia-Macher: „In jeder Region etablieren wir größere Champions, um eine starke Basis hinsichtlich Organisation, Prozessabläufen und Technologie zu bilden“. Investoren wie Tengelmann Ventures, Vorwerk Ventures und der junge Roll-up-Investor Aven Capital Partners (50 Millionen Fonds), der vom frühen Arsipa-Investor Frederik Brandis und Arsipa-Gründer Felix Jander gegründet wurde, investierten bereits in die 2025 gegründete Jungfirma.

Vorwerk Ventures und Aven Capital Partners investierten zudem bereits die IX Gruppe. Das 2024 gegründete Berliner Unternehmen, von Philipp Krautenbacher (früher GetYourGuide) und Moritz Jacoby (Bridgepoint) gegründet, übernimmt kleine und mittelständische Ingenieur- und Planungsbüros. Zu den weiteren Investoren der IX Gruppe gehört auch Cherry Ventures.

Der Berliner Frühphasen-Investor ist zudem auch an der Aretea Group beteiligt. Die Berliner Jungfirma, 2025 von Maximilian Brückner und Maximilian Blome (zuletzt beide bei Cherry tätig) gegründet, möchte „hochspezialisierte, erfolgreiche Cybersecurity-Unternehmen in einer starken Gruppe“ vereinen. Zu den weiteren Investoren von Aretea gehört erneut Tengelmann Ventures.

Ebenfalls seit 2025 unterwegs ist Dachverbund. Das Berliner Unternehmen, das von Max Heisterkamp, Sören Beisswingert und Philipp Spögler gegründet wurde, möchte einen „starken Verbund für Dachhandwerksbetriebe“ aufbauen. Zu den Investoren der Jungfirma gehört unter anderem Summiteer, die Beteiligungsgesellschaft des Serienunternehmers Sven Schulz.

Der umtriebige Roll-up-Investor Tengelmann Ventures ist zudem auch bei Habanero Networks aktiv. Das Münchner Unternehmen, 2025 von Marc Mielmann und Alexander Müller gegründet, möchte eine „Gruppe für KMUs und Industrieunternehmen in der Bereitstellung integrierter Netzwerk- und IT-OT-Lösungen“ aufbauen. Zu den weiteren Investoren der Jungfirma gehört Discovery Ventures.

Der Berliner Geldgeber rund um Jan Deepen und Stefan Jeschonnek, der mit einem eigenen Vehikel in Roll-up-Modelle investiert, ist auch bei der 2024 gegründeten DAP an Bord. Das Unternehmen, von Benedict Wollschlaeger, Leonard Benning und Kai Mittmann-Munderloh gegründet, möchte ein „deutschlandweites Netzwerk für Betriebsverpflegung“ aufbauen.

Außerdem baut Onefootball-Gründer Lucas von Cranach gemeinsam mit Marcel Hartmann, Simon Freiherr von Poschinger-Bray und Richard Malley OG3 auf, ein Roll-up-Konzept rund um Optiker. „Unsere Vision ist es für Sie langfristig einen Unterschied zu machen. Ihr Lebenswerk und Ihre Berufung in Ihrem Sinne fortzuführen“, heißt es auf der Website. Zu den Investoren gehören unter anderem die Flix-Gründer.

Zu guter Letzt treibt SellerX-Gründer Malte Horeyseck derzeit Vambiant voran. „Wir investieren in inhabergeführte Ingenieurbüros, die eine langfristige Nachfolgelösung durch einen Mehrheits- oder Komplettverkauf suchen. Voraussetzung ist ein starkes Team und ein erfolgreiches Geschäftsmodell“, teilt die Jungfirma mit.

Eine imposante Liste, die gut zeigt, was derzeit im Segment los ist. Und da draußen sind sicherlich noch dutzende weitere Startups, die auf Roll-ups setzen (gerne bei uns melden). Ebenfalls noch frisch im Segment unterwegs ist der Roll-up-Fonds Tenet (Zielgröße: 80 Millionen). Zum Tenet-Team gehören Martin Janicki, zuletzt Partner beim Wagniskapitalgeber Cavarly (NAP), Simon Lohmann (zuvor Food Labs), Alex Maly (zuvor Clearsight) und Sahil Patwa (zuvor Unbound). Zum Start investiert Tenet in das Unternehmen Taxforce, das Steuerberatungen zusammenkaufen möchte.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): KI

#Interview – „Es fühlt sich an, als wäre alles gleichzeitig in Bewegung“

#Interview

Das junge Unternehmen Logicc knackte gerade 1 Million Euro ARR. Die Ambitionen des Gründerteams, das zuvor OAK25 aufgebaut hat, sind aber noch viel größer! “Unser Ziel ist klar: den Umsatz in den nächsten 12 Monaten zu verzehnfachen”, sagt Gründer Jacob Leffers.

„Es fühlt sich an, als wäre alles gleichzeitig in Bewegung“

Dienstag, 28. April 2026VonAlexander

Hinter dem Unternehmen Logicc aus Hamburg, 2025 von den OAK25-Gründern Emil Woermann und Jacob Leffers sowie Benjamin Seifert und Santiago Martinez-Avial gegründet, verbirgt sich eine „zentrale KI-Plattform für Unternehmen“. Dabei verspricht das Team: „Mit Logicc nutzt Dein Team alle führenden aktuellen und künftigen KI-Modelle auf nur einer Plattform“.

Das Team kommt rund 6,5 Monate nach dem Startschuss auf 1 Million Annual Recurring Revenue (ARR). Der Münchner Investor 10x Founders, Redstone und MS&AD Ventures investierten kürzlich 2,5 Millionen Euro in die Jungfirma. About You-Gründer Tarek Müller, der auch schon auf OAK25 setzte, investierte zuvor bereits eine sechsstellige Summe in die Jungfirma.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Seriengründer Jacob Leffers einmal ausführlich über den Stand der Dinge bei Logicc.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Logicc erklären?

Oma, du kennst ChatGPT – das KI-Programm, das alle nutzen. Das Problem: Für Ärzte, Anwälte oder Behörden ist das rechtlich heikel, weil Patientendaten und Mandantengeheimnisse dort nicht sicher sind. Wir haben eine Version gebaut, die genauso mächtig ist – aber bei der die Daten geheim bleiben.

War dies von Anfang an euer Konzept?

Nicht ganz. Am Anfang wollten wir eine KI-Plattform für alle bauen. Aber wir haben schnell gemerkt: Den größten unerfüllten Bedarf gibt es bei Branchen, die mit sensiblen Daten arbeiten – und bisher auf KI verzichten mussten. Der Fokus auf regulierte Branchen war kein großer Pivot, eher eine Schärfung. Rückblickend die beste Entscheidung, die wir getroffen haben.

Wie hat sich Logicc seit der Gründung entwickelt?

Wir haben die Marke von 1 Million Euro ARR geknackt, über 1.800 Organisationen vertrauen heute auf die Plattform, und wir haben gerade eine Seed-Runde über 2,5 Millionen Euro abgeschlossen – mit Investoren wie dem 10X Founders Fund, Redstone und MS&AD. Das Team wächst, das Produkt wächst, der Markt wächst. Es fühlt sich an, als wäre gerade alles gleichzeitig in Bewegung.

Was war zuletzt das Highlight bei Euch?

Ehrlich gesagt war das Schönste der Moment, als wir die 1-Million-ARR-Marke gesehen haben. Das war der Beweis, dass wir einen Produkt-Market Fit haben und einen Nerv im Markt getroffen haben.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist seit der Gründung so richtig schief gegangen?

Wir haben am Anfang zu lange versucht, für alle da zu sein. Zu breiter Fokus kostet Zeit, Energie und manchmal auch Kunden. Bis man akzeptiert, dass Fokus keine Einschränkung ist, sondern ein Vorteil – das dauert länger als gedacht. 

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht? 

Wir haben früh auf Compliance als Kernfeature gesetzt, nicht als Checkbox. DSGVO, §203 StGB, Zero Data Retention – das ist kein Marketing, das ist Architekturentscheidung. Genau das öffnet uns Türen, die für andere Plattformen schlicht zu sind.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?

Am Anfang braucht es immer ein enormes Durchhaltevermögen. Es ist wichtig immer dran zu bleiben.

Wo steht Logicc in einem Jahr?

Unser Ziel ist klar: den Umsatz in den nächsten 12 Monaten zu verzehnfachen. Mehr Branchen, mehr Länder, mehr Nutzer – die sicher mit KI arbeiten können. KI darf keine Frage des Berufsfeldes sein.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Logicc 

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies