Das fahrbare Klo aus Shanghai: Xiaoban rollt heran




Auf einer Pflege-Messe in Shanghai hat das chinesische Unternehmen Yueban ein eher ungewöhnliches Gadget namens Xiaoban präsentiert. Dabei handelt es sich um eine mobile Robotertoilette auf Rädern, die selbstständig zum Nutzer navigiert. Das Gerät richtet sich natürlich primär an Senioren oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität, um deren Eigenständigkeit im Alltag zu bewahren und Pflegekräfte zu entlasten.

Zur Ausstattung gehören ein Bidet mit Warmwasser, ein Heißluftföhn sowie ein System zur Geruchsneutralisierung. Die Navigation übernimmt die Technik, die man bereits von modernen Saugrobotern kennt, also LiDAR und Lasersensoren. Nach der Benutzung rollt der Roboter zu einer Basisstation, die fest mit dem Abwasser- und Frischwassersystem verbunden ist. Dort entleert Xiaoban den Abfall, durchläuft einen Reinigungs- und Desinfektionszyklus, füllt Wasser auf und lädt den Akku. In China kostet der Spaß 28.999 Yuan (circa 3.590 Euro). Informationen zu Preisen oder einer Veröffentlichung außerhalb Chinas gibt es momentan noch nicht.

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XR-Markt: Brillen lösen klobige Headsets ab

Quelle: Omdia

Der Markt für XR-Hardware steckt momentan in einer kleinen Krise. Laut den Analysten von Omdia sinken die Auslieferungszahlen im Jahr 2026 erst einmal um 12 Prozent auf 6,2 Millionen Einheiten. Erst 2027 geht es wieder bergauf, wobei der Trend eindeutig weg von wuchtigen Headsets hin zu leichten Brillen geht.

Besonders kabelgebundene Brillen von Herstellern wie RayNeo oder Xreal legen zu. Diese Geräte landen 2026 schätzungsweise bei 900.000 Einheiten. Das ist ein Plus von 19 Prozent. Bis 2030 soll diese Sparte sogar auf 3,8 Millionen Stück anwachsen. Eigenständige XR-Brillen sind zwar noch ein Nischenthema für Entwickler und Firmen, sollen aber mit besserer Technik in den nächsten Jahren deutlich zulegen. Einfache KI-Brillen haben hier Vorarbeit geleistet und die Leute angeblich daran gewöhnt, Technik im Gesicht zu tragen.

Bei den klassischen Standalone-Headsets, zu denen die Meta Quest 3 oder die Apple Vision Pro gehören, sieht es dagegen mau aus. Hier wird für 2026 ein Rückgang von 15 Prozent auf 4,7 Millionen Geräte erwartet. Das wäre das fünfte Jahr in Folge mit sinkenden Zahlen seit dem Hoch während der Pandemie. Eine Besserung ist erst für 2028 in Sicht. Die Marktforscher glauben, dass Apple dann ein günstigeres Modell der Vision Pro bringt, was auch Samsung oder Vivo wieder mehr auf den Plan rufen könnte.

Kabelgebundene Headsets für den PC oder die Konsole stürzen derweil völlig ab und verlieren 2026 rund 34 Prozent an Boden. Am Ende bleiben da nur noch 500.000 Einheiten übrig. Das Problem bleibt die Bauform. Die dicken Dinger am Kopf bieten im Alltag zu wenig echten Nutzen für die breite Masse. Meta und Google setzen deshalb verstärkt auf schlankere Formfaktoren.

Omdia unterteilt das Feld in vier Bereiche. Da sind die kabelgebundenen Headsets für maximale Grafikpower und die autarken Standalone-Headsets ohne Kabelgewirr. Auf der anderen Seite stehen die leichten XR-Brillen. Die kabelgebundenen Varianten dienen oft als tragbarer Bildschirm für das Smartphone oder den Rechner. Die Standalone-Brillen hingegen erledigen die Berechnungen direkt im Gestell oder über eine kleine Box in der Hosentasche, um das Gewicht niedrig zu halten.

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VSCO startet Studio Pro und bündelt Dienste im neuen Abo VSCO One

VSCO erweitert sein Angebot für Fotografen deutlich. Mit Studio Pro hat man eine neue mobile Bildbearbeitungs-App vorgestellt, die sich gezielt an professionelle Nutzer richtet. Parallel dazu startet mit VSCO One ein neues Komplett-Abo, das verschiedene Werkzeuge und Dienste unter einem Dach zusammenführt.

Die neue App Studio Pro soll vor allem bei größeren Bildmengen helfen. Laut VSCO stehen Funktionen für die Stapelbearbeitung, das Angleichen von Bildstilen sowie das Teilen von Arbeiten über die sogenannten VSCO Galleries bereit. Das richtet sich insbesondere an Fotografen, die beispielsweise Hochzeiten, Porträts oder andere Aufträge mit vielen Aufnahmen bearbeiten müssen.

VSCO plant bereits weitere Funktionen. Künftig sollen unter anderem die Unterstützung für RAW-Dateien sowie erweiterte Exportoptionen nachgereicht werden. Damit plant das Unternehmen den mobilen Workflow für professionelle Anwender weiter auszubauen. Zuerst für iOS, später kommt das Ganze auch auf den Mac.

Zusätzlich führt VSCO mit VSCO One ein neues Abo-Modell ein. Der Dienst bündelt mehrere Anwendungen und Werkzeuge für den gesamten Foto-Workflow. Preislich liegt das Paket bei 500 US-Dollar pro Jahr. Wer reinschnuppern mag: Es gibt auch eine kostenlose Starter-Edition. Wer nur Studio Pro im Ganzen mag, zahlt derzeit 5 Dollar.

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Google Play Books: Neue KI-Funktion „Book insights“ begleitet Leser durchs Buch

Google baut seine E-Book-Plattform Play Books weiter aus und schickt ein neues KI-Feature ins Rennen. „Book insights“ heißt das Ganze, basiert auf Gemini und ist ab sofort in der Android-App sowie im Web-Reader verfügbar. Die KI soll beim Lesen zur Seite stehen, ohne den Lesern dabei den Spaß zu verderben.

Konkret gibt es drei Anwendungsfälle. Wer ein Buch nach längerer Pause wieder aufnimmt und nicht mehr genau weiß, was eigentlich zuletzt vorgefallen ist, kann sich über „Catch me up“ eine Zusammenfassung der bereits gelesenen Kapitel erstellen lassen.

Stößt man beim Lesen auf eine schwer verständliche oder altertümliche Textpassage, reicht es, diese zu markieren – das System blendet dann Kontext und weiterführende Fragen ein. Und wenn man bei einem langen Roman schlicht den Faden verloren hat und wissen möchte, wer eine bestimmte Figur eigentlich ist und wann sie zuerst auftauchte, kann man über das Textfeld „Ask Play Books“ auch freie Fragen stellen.

Die KI soll sich strikt nach dem aktuellen Lesefortschritt richten und verrät keine Handlungsstränge, die noch vor einem liegen. Spoiler soll es also keine geben. Kleiner Wermutstropfen: Vorerst funktioniert das Ganze nur mit ausgewählten englischsprachigen Titeln. Darunter finden sich aber auch eine Reihe kostenloser Klassiker wie „Moby Dick“, „Stolz und Vorurteil“ oder „Romeo und Julia“.

Ob ein Buch Book insights unterstützt, zeigt ein „Tools“-Badge auf der jeweiligen Store-Seite an. Im Buch selbst ruft man das Feature über ein Glühbirnen-Symbol in der oberen Leiste auf oder einfach durch das Markieren einer Textstelle. Parallel gibt es übrigens kurzzeitig einen Bonus für treue Käufer: Vom 19. bis 21. Juni schüttet Google beim Kauf von Inhalten über Play Books das 15-fache an Play Points aus – unabhängig vom jeweiligen Account-Level.

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REDMI Headphones Neo: Xiaomi verspricht bis zu 72 Stunden Akkulaufzeit

Xiaomi hat mit den REDMI Headphones Neo neue Over-Ear-Kopfhörer vorgestellt. Das Modell richtet sich an Nutzer, die eine lange Akkulaufzeit suchen. Laut Hersteller sind mit einer Akkuladung bis zu 72 Stunden Audiowiedergabe möglich. Zum Einsatz kommt ein 600-mAh-Akku, geladen wird über USB-C.

Neben der Laufzeit hebt Xiaomi vor allem die duale Konnektivität hervor. Kabellos verbinden sich die Kopfhörer über Bluetooth 5.4 mit einer Reichweite von bis zu zehn Metern. Im Bluetooth-Betrieb decken die REDMI Headphones Neo einen Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz ab und eignen sich damit für Musik, Podcasts oder Telefonate im Alltag.

Wer mehr aus der Audioquelle herausholen möchte, kann die Kopfhörer auch per USB-Audio nutzen. In diesem Modus verspricht Xiaomi Hi-Res-Audio-Wiedergabe mit einem erweiterten Frequenzbereich von 20 Hz bis 40 kHz. Interessant dürfte das unter anderem für Gaming, Medienbearbeitung oder hochauflösende Audioinhalte sein. Voraussetzung ist allerdings ein kompatibles USB-C-Kabel mit Datenübertragung, das nicht zum Lieferumfang gehört.

Beim Design setzt Xiaomi auf einen eher schlichten Ansatz. Die Ohrmuscheln sind so ausgelegt, dass sie das Ohr vollständig umschließen sollen. Angeboten werden die REDMI Headphones Neo in den Farbvarianten Obsidian Black und Sand White.

Die neuen Kopfhörer sind ab sofort über mi.com und im Elektronikfachhandel erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 74,99 Euro, wie das Unternehmen in seiner Bekanntmachung verriet.

Spezifikation Details
Modell REDMI Headphones Neo
Bauform Over-Ear
Akku 600 mAh
Akkulaufzeit Bis zu 72 Stunden
Ladeanschluss USB-C
Bluetooth Bluetooth 5.4
Reichweite Bis zu 10 m
Frequenzbereich Bluetooth 20 Hz bis 20 kHz
Frequenzbereich USB-Audio 20 Hz bis 40 kHz
Farben Obsidian Black, Sand White
Preis 74,99 Euro (UVP)

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