EdgeMark für macOS: Notizen immer am Rand




Seit SideNotes auf dem Mac auftauchte, ist vielen klar, wie bequem ein Seitenpanel für schnelle Notizen sein kann. Maus an den Bildschirmrand, Panel fährt rein, Notiz schreiben, wieder weg. Das Konzept sitzt. Aber: SideNotes ist proprietär, kostet Geld und erlaubt keinen Blick hinter die Kulissen. Genau da setzt EdgeMark an. Vielleicht ist das ja was für euch. Die kleine App will dieses Seitenpanel-Erlebnis offen und nachvollziehbar auf den Mac bringen. Open Source, geschrieben in Swift, läuft nativ unter macOS und setzt komplett auf Markdown. Statt einer eigenen Datenbank landen die Notizen als einfache .md-Dateien auf der Platte. Die lassen sich mit jedem Editor öffnen, über jeden Cloud-Dienst syncen und nach Belieben sichern.

Optisch läuft EdgeMark als randloses, schwebendes Panel über dem Desktop, immer in voller Höhe und immer im Vordergrund. Es hängt auf Wunsch links oder rechts am Bildschirmrand, funktioniert auch mit mehreren Monitoren und parallel zu Vollbild-Apps. Die Breite lässt sich per Ziehen an der inneren Kante anpassen, die Einstellung bleibt beim nächsten Start erhalten. Aktiviert wird das Panel über die Bildschirmkante, wer die Maus dorthin schiebt, holt sich EdgeMark nach vorne. Ein Klick außerhalb, Escape oder die Autoausblendung schicken es wieder weg.

Unterstützt werden die üblichen Markdown-Elemente von Überschriften über Listen, Aufgabenlisten und Zitate bis hin zu Tabellen und Links. Formatierungen lassen sich per Tastaturkürzel setzen, etwa Cmd B für fett, Cmd I für kursiv oder Shift X für Durchstreichungen. Wer schneller arbeiten will, nutzt Slash-Befehle wie /h1, /todo, /code oder /table. Suchen und Ersetzen hängt wie gewohnt an Cmd F.

Viele Funktionen zielen auf eine Nutzung ganz ohne Maus ab. Ein globaler Shortcut wie Strg Shift Leertaste holt das Panel aus jeder App nach vorne, der Nutzer kann die Kombination anpassen. EdgeMark bringt einen eigenen Recorder für Kurzbefehle mit, der Konflikte erkennen soll. Im Panel selbst gibt es weitere Tastenkürzel für neue Notizen, neue Ordner oder die Suche. Auf dem Trackpad lässt sich per Zwei-Finger-Wisch auf der Kopfzeile zurücknavigieren, wer das nicht mag, kann es abschalten oder die Empfindlichkeit ändern.

Für die Installation steht neben einem klassischen .dmg auch ein Homebrew-Cask bereit. Weil macOS bei Apps aus dem Netz gerne meckert (nicht signiert), hilft bei Bedarf das Terminal, um Quarantäne-Attribute zu entfernen:

xattr -cr /Applications/EdgeMark.app

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Reolink Solar Floodlight Cam im Test: Solarbetrieben, 2K-Auflösung und Flutlicht

Ich war zugegebenermaßen etwas überrascht, dass Reolink als sein neuestes Sicherheitskamera-Modell nicht die nächste, noch besser auflösende und mit noch mehr KI-Features ausgestattete PTZ-Kamera vorgestellt hat. Stattdessen handelt es sich um die Reolink Solar Floodlight Cam – das Novum steckt hier quasi schon direkt im Namen. Es ist also eine durch Solarenergie betriebene Akkukamera, welche statt einer einfachen LED gleich auf die neue Floodlight-Technologie setzt, welche auch bei den letzten Premium-Kameras verbaut worden wird. Dafür kostet das Solarmodell dann aber auch „nur“ 100 Euro – was ihr für diesen immer noch nicht unbedingt günstigen Preis erwarten könnt, das möchte ich euch hier in den nächsten Zeilen berichten.

Eigenschaft Spezifikation
Video & Audio
Image Sensor 1/3″ CMOS Sensor
Resolution 2560×1440 (4MP) @15fps
Lens f=2.3mm, fixed F=2.2
Video Compression H.264 / H.265
Field of View H: 124.5°, V: 69.6°, D: 150.5°
Frame Rate 10 – 15fps (default: 15fps)
Code Rate Mainstream: 1024Kbps, 1536Kbps (default: 1536Kbps)


Substream: 64Kbps, 128Kbps (default: 128Kbps)
Infrared Night Vision Up to 10 meters (33ft); LED: 1pcs/850nm (Auto-switching with IR-cut filter)
Color Night Vision With floodlights
Color Temperature 3000K – 6000K
Brightness Up to 1000 lumens, adjustable
Audio Two-way audio
Power
Battery Capacity 7800mAh
Battery Life 3 months
Solar Panel 3W
Interface
Power Port USB Type-C
SD Card Slot Max. 512GB microSD card
Reset Button YES
Audio In/Out Built-in microphone and speaker
Wi-Fi
Wireless Standard IEEE 802.11 ac/a/b/g/n/ax
Operating Frequency 2.4GHz / 5GHz WiFi 6
Wireless Security WPA / WPA2 / WPA3
Software Features
OS Supported PC: Windows, Mac OS


Smartphone: iOS, Android
Max. User Access Max. 12 simultaneous streams (2 main & 10 sub streams)

Ihr bekommt also eine Netzstrom-unabhängige Kamera mit Flutlicht, 150 Grad Ultraweitwinkel-Sensor mit 2K/4MP HD-Auflösung und dem Versprechen vom Hersteller, dass dem 7.800 mAh starken Akku quasi nie der Saft ausgeht, da die SolarEase genannte Technologie selbst bei wenig Sonnenlicht ausreichend Energie in die Zellen pumpen können soll. Ist der Akku einmal vollgeladen, dann soll jener ohne weitere Zufuhr von Energie bis zu 3 Monate durchhalten. Das konnte ich nun bislang so natürlich nicht ausprobieren, halte ich ob der bis zu 1.000 Lumen Helligkeit (Lichtwärme anpassbar zwischen 3.000 bis 6.000 Kelvin) der Flutlichter aber auch eher für eine geschönte Angabe á la „wenn kein Flutlicht genutzt wird, keine Objekterkennung stattfindet und überhaupt nichts vor der Kamera passiert“.

An Hardware erwartet euch hier eher aktuelle Standardkost, WiFi 6 wird unterstützt, sowohl auf dem 2,4- als auch auf dem 5-GHz-Band. Zwei-Wege-Audio ist ebenso am Start, man soll sich zur Not mit dem ungewollten Besuch auch unterhalten können. Ihr bekommt einen PIR-Sensor, der Bewegung bei Personen, Tieren oder Fahrzeugen erkennt und euch dies auch optional meldet, die Reichweite liegt hier bei bis zu 10 Metern – im Test hat mich die Kamera aber auch schon bei mindestens 15 Metern korrekt als Schwein Person identifiziert und so gemeldet. Auch die Aufnahme lässt sich dann entsprechend so nutzen, dass bei Erkennung eines solchen Triggers aufgezeichnet wird.

Ich habe hier im Test zuerst einmal per USB-C-Anschluss dafür gesorgt, dass der Akku der Kamera komplett aufgeladen ist, seitdem kümmert sich aber das 3-Watt-Panel um die Stromversorgung. Und ehrlicherweise scheint das Konzept SolarEase aufzugehen. Die Akkuanzeige landete bislang noch nie unter 98 %, wobei es hier schon mehrere Tage gegeben hat, wo statt Sonne nur fröhliches Grau und Regen vorherrschten. Mit Sicherheit bekommt man den Akku dennoch schneller gefordert, wenn die Flutlichter alle paar Minuten angehen, aber das passiert bei uns im Garten eher selten.

Das Bild des 1/3-Zoll-CMOS-Sensors mit seinen 4 MP ist tagsüber ausreichend scharf, in der Nacht leidet der Detailreichtum trotz Flutlicht aber dennoch. Gesichter lassen sich auf 3 Meter Abstand vielleicht noch gut erkennen, wenn da auf 8 Metern Entfernung aber ein Einbrecher durch den Garten flitzt, würde ich mich nicht darauf verlassen, denjenigen anhand seines Gesichts identifizieren zu können. Daran ändert auch der allgemeine IR-Nachtmodus nichts.

Bei Tag

Bei Nacht

Immer noch bei Nacht, aber mit Flutlicht auf 80 %

Der Klang der Lautsprecher geht klar, ebenso die Lautstärke. Bei dem Preis erwarte ich keine perfekte Klangkulisse wie bei einem direkten Dialog miteinander, etwas dumpf klingt der Ton aber dennoch. Zu begrüßen ist die auch hier wieder wahnsinnig einfache Einrichtung und Einbindung in die Reolink-App. In jener hat sich seit meinen letzten beiden Reolink-Tests (1 und 2) aber nun auch nichts weiter getan, was ich hier noch als neu vorstellen müsste. So oder so hat sich die App ordentlich gemausert und gehört definitiv zu den besseren auf dem Markt.

Bei uns habe ich die Reolink Solar Floodlight Cam mit im Reolink-Home-Hub eingerichtet, jener speichert also auch die Aufnahmen lokal im Haus, ohne dass ich eine SD-Karte in der Kamera haben muss. Das ist aber natürlich dennoch möglich, einen Cloud- oder Abo-Zwang gibt es auch weiterhin nicht. Bis zu 512 GB microSD-Karten sind hier möglich.

Was den einen oder anderen hier eventuell stören könnte, ist die starre Kameraausrichtung des Sensors, da ihr hier eben keinerlei PTZ-Funktionalität bekommt. Das weiß man aber eigentlich spätestens beim Klick auf den Kaufen-Button, darum ist das nun definitiv kein Manko.

Fazit? Gutes Gesamtpaket für den Preis, das Flutlicht ist schon ein echter Mehrwert hier, da die sonstigen LED-Funzeln hin und wieder echt sehr schwach ausfallen. Ebenso lobenswert, dass das Flutlicht für den Akku keinen Genickbrecher darstellt, jener dank Solarpanel sogar bei schwachem Licht ausreichend Energie tanken kann, um lange durchzuhalten. Und wenn es dann doch mal den Ausnahmezustand geben sollte, dass der Akku wider Erwarten leergeht, gibt es das Laden per USB-C-Anschluss. Das Kamerabild ist nicht auf Highend-Niveau, langt für das Meiste aber locker.

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Razer Pro Type Ergo: Ergonomische Tastatur (nicht nur) fürs Gaming

Razer hat mit der Pro Type Ergo eine neue Tastatur vorgestellt, die zwei Welten vereinen soll: Gaming und Office-Arbeit. Es handelt sich nämlich um eine kabellose Tastatur mit geteiltem, ergonomischem Layout, die allerdings beispielsweise auch eine Chroma-RGB-Beleuchtung mitbringt. Das Design ist darauf ausgelegt, seitliche Bewegungen eurer Hände zu minimieren, was die Belastung bei längerer Nutzung reduzieren soll.

Die Razer Pro Type Ergo verwendet eine Basisneigung von 10° sowie fünf einstellbare Schreibwinkel: flach (0°), Neigung nach vorn bei –4° oder –7° und Neigung nach hinten bei 4° oder 7°. Die integrierte, gepolsterte Handballenauflage soll euch ebenfalls bei der Arbeit Komfort bzw. Entlastung verschaffen. Das Keyboard setzt auf zwei B-Tasten, doppelte Leertasten und eine mittige Rücktaste. Zudem kommen flache, Fingerkuppen-förmige Tastenkappen mit verkürztem Tastenhub zum Einsatz.

Im Inneren sorgen schalldämpfende Schichten und Stabilisatoren für ein leises Tipperlebnis. Die Razer Pro Type Ergo bietet dazu fünf Makro-Tasten, eine Mikrofon-Stummschalttaste sowie das Razer Command Dial. Anpassungsoptionen gibt es dann über die App Razer Synapse. Das Drehrad unterstützt mehrere Standardfunktionen und kann um benutzerdefinierte Aktionen erweitert werden. Verbinden könnt ihr die Tastatur kabellos via Bluetooth oder 2,4 GHz (Razer HyperSpeed Wireless). Auch der kabelgebundene Betrieb via USB-C ist möglich. Bis zu fünf kabellose Verbindungen kann sich die Tastatur merken.

Der integrierte Akku hält laut dem Hersteller ca. drei Monate Office-Nutzung durch. Mehr Informationen zur Tastatur findet ihr auf der Produktseite. Obacht: Bislang gibt es die Razer Pro Type Ergo nur mit QWERTY-Layout (US) zu kaufen. Der Preis beträgt 199,99 Euro. Bleibt zu hoffen, dass Razer da in absehbarer Zeit noch eine QWERTZ-Version nachreicht.

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RapidRAW: RAW-Bearbeitung unter Windows, macOS und Linux

RapidRAW ist ein frischer Wind in der Welt der RAW-Bildbearbeitung. Mit 20 MB ist die Software leicht und bietet eine GPU-beschleunigte, nicht-destruktive Bearbeitung, die laut Entwickler schnelles Echtzeit-Feedback ermöglicht. Die Benutzeroberfläche ist einfach strukturiert und ermöglicht eine einfache Verwaltung der gesamten Fotosammlung.

Die Software bietet eine Vielzahl von Funktionen, darunter KI-gestützte Maskenerstellung für Motive, Himmel und Vordergrund. Nutzer können ihre Lieblingslooks speichern und diese auf beliebige Fotos anwenden. Alle Anpassungen werden in einer Sidecar-Datei gespeichert, sodass die Originalbilder unberührt bleiben. Batch-Bearbeitung spart Zeit, und die Möglichkeit, Objekte zu entfernen oder neue Elemente mit Textaufforderungen hinzuzufügen, erweitert die kreativen Möglichkeiten.

RapidRAW ist plattformübergreifend und richtet sich laut des Entwicklers an Fotografen, die Wert auf Geschwindigkeit und eine benutzerfreundliche Oberfläche legen. Die Software befindet sich noch in der Entwicklung, was bedeutet, dass gelegentlich Bugs auftreten können.

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Samsung stellt seine Nachrichten-App ein, so geht es weiter

Samsung räumt auf, dieses Mal trifft es die eigene SMS-App. Samsung Messages bekommt ein Enddatum, im Juli 2026 ist Schluss. Wer bis dahin nicht umsteigt, sitzt im Zweifel mit einer App da, die keine SMS mehr verschickt. Die genauen Termine hängen vom Gerät und Land ab, der Blick in die Samsung-Messages-App liefert das konkrete Datum. Geräte mit Android 11 oder älter sind von der Abschaltung nicht betroffen, dort läuft Samsung Messages weiter.

Samsung selbst schiebt Google Messages als Nachfolger nach vorne. Ergibt aus Android-Sicht Sinn, dort steckt inzwischen die ganze RCS-Geschichte drin. RCS ist vereinfacht gesagt der Chat-Nachfolger für SMS und MMS, läuft zwischen Android und iOS, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Wer RCS aktiv hat und einen passenden Gesprächspartner, schickt Fotos und Videos in höherer Qualität, hat ordentlich Gruppenchat, sieht Tipp-Indikatoren und Lesestatus, statt nur nackter SMS.

Google Messages wirft noch ein paar Extras in den Ring. Spam- und Betrugserkennung sind deutlich ausgebaut, verdächtige Nachrichten landen eher im Filter statt im Hauptpostfach. Dazu kommen die Gemini-Funktionen, also KI-Helfer in der App, etwa für Schnellantworten oder Spielereien mit Fotos. Wer mehrere Geräte im Alltag nutzt, kann Chats zwischen Smartphone, Tablet und kompatibler Galaxy Watch wechseln, ohne jedes Mal von vorn anfangen zu müssen.

Der Umstieg selbst ist unspektakulär: Samsung blendet je nach Android-Version einen Hinweis direkt in Samsung Messages ein, der Schritt-für-Schritt durch den Wechsel führt. Wer lieber von Hand arbeitet, holt sich Google Messages aus dem Play Store, öffnet die App, bestätigt die Nachfrage nach der Standard-SMS-App, wählt Google Messages aus, fertig, ab dann laufen SMS, MMS und RCS darüber. Auf Android 12 und 13 rutscht das neue Icon nicht automatisch in die Dock-Leiste, dort muss erst Samsung Messages aus der Dock-Leiste entfernt und Google Messages manuell aus der App-Übersicht auf den Homescreen und in die Dock-Leiste gezogen werden.

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