Windows Update: Mehr Kontrolle über Neustarts und Pausen

Die Funktion Windows Update bekommt ein frisches Gesicht und Microsoft reagiert damit auf die ewigen Beschwerden über nervige Neustarts zum falschen Zeitpunkt. Wer im Insider Programm unterwegs ist, darf sich das Ganze ab sofort anschauen. Im Kern geht es um mehr Kontrolle und weniger Unterbrechungen im Alltag.

Eine Neuerung betrifft die Einrichtung eines frischen Rechners. Wer schnell auf den Desktop will, kann Updates während des Setups jetzt direkt überspringen und das Ganze auf später verschieben. Das spart Zeit beim Auspacken, lässt das System aber erst mal auf einem älteren Stand. Das ist nicht nur bei den Insiderversionen so, das Ganze sah ich schon neulich bei der aktuellen Windows-11-ISO, als ich eine virtuelle Maschine installierte.

Praktisch ist die neue Pausenfunktion. Man kann Updates nun für bis zu 35 Tage aussetzen und dafür einen festen Tag im Kalender wählen. Reicht das nicht aus, lässt sich dieser Zeitraum beliebig oft verlängern, ohne dass Windows irgendwann zwangsweise zuschlägt.

Auch beim Ausschalten gibt es eine Änderung, die eigentlich schon lange Standard sein sollte. Das Power-Menü trennt künftig strikt zwischen einfachem Herunterfahren oder Neustarten und den Optionen mit Update-Installation. Wer es eilig hat, kann die Kiste also einfach ausmachen, ohne dass im Hintergrund noch ewig installiert wird. Nach einem Neustart versucht Windows zudem, geöffnete Apps schneller wiederherzustellen.

Bei den Treibern sorgt Microsoft für mehr Übersicht. In der Update-Liste steht nun dabei, wofür ein Treiber eigentlich gut ist, etwa für Audio, Grafik oder den Akku. Bisher waren die Bezeichnungen oft kryptisch und schwer voneinander zu unterscheiden. Um das monatliche Gebastel zu reduzieren, werden Treiber, .NET-Updates und Firmware-Aktualisierungen künftig gebündelt. Ziel ist es, dass im Idealfall nur noch ein einziger Neustart pro Monat fällig wird. Die verschiedenen Downloads werden im Hintergrund gesammelt und warten auf einen gemeinsamen Termin.

Zusätzlich schraubt Microsoft unter der Haube an der Zuverlässigkeit. Die Downloadgrößen sollen schrumpfen und der Installationsprozess beschleunigt werden. Falls ein Update mal klemmt, gibt es eine automatische Fehlerkorrektur im Hintergrund, die ohne Eingriff des Nutzers versucht, das Problem zu lösen. Das kann im Einzelfall zwar länger dauern, erhöht aber die Erfolgsquote. Die Änderungen landen zuerst im Dev-Channel und im neuen Experimental-Channel.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

XChat ist mittlerweile verfügbar

X veröffentlichte mit XChat, wie bereits angekündigt, eine neue Messenger-App für das iPhone und das iPad. Die Anwendung steht ab sofort im App Store zum Download bereit und setzt iOS 26.0 voraus. Der Fokus liegt auf einem privaten Raum für Unterhaltungen, der strikt von der Haupt-App getrennt bleibt.

Nutzer wickeln hier Direktnachrichten und Gruppen-Chats ab. Auch Audio- und Videoanrufe sowie der Versand von Dateien sind integriert. X verspricht eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sowie einen Schutz per PIN. Werbung oder Tracking soll es innerhalb der App nicht geben.

Technisch orientiert sich XChat an den Design-Vorgaben von iOS 26 und nutzt auch dessen Tastatur. Es gibt Optionen für einen hellen und dunklen Modus sowie verschiedene Icons für den Startbildschirm. Wer möchte, passt die Berechtigungen für Nachrichten an oder konfiguriert die Wischgesten für Interaktionen. Ein integrierter Button erlaubt den schnellen Wechsel zurück zur regulären X-App.

Die Software bietet zudem Funktionen für selbstlöschende Nachrichten und das nachträgliche Bearbeiten oder Löschen von Mitteilungen für alle Teilnehmer. Grundsätzlich bietet die App nichts Neues für Menschen, die nur Direktnachrichten bei X genutzt haben und die nicht Communities unterwegs sind. Aber mal schauen, was man da noch plant.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Bondtech INDX: Toolhead-Erweiterung für den CORE One+ ab sofort vorbestellbar

Wir berichteten bereits zur Formnext 2025 vom INDX-System für den CORE One und später auch den CORE One L von Prusa, womit die Geräte nicht nur Multicolor-, sondern auch Multimaterial-fähig werde. Anders als bei der MMU 3 dann aber eben auch mit möglichst wenig bis gar keinem Druckabfall abseits eines Purge-Towers. Das Ganze ist ab sofort vorbestellbar und wird dann laut Prusa ab Juni dieses Jahres ausgeliefert.

Das INDX-System stammt von Bondtech aus Schweden und ist ein automatisches Toolchanger-System, das den Prusa Core One (für den CORE One L folgt das Upgrade später) in einen Multimaterial-Drucker mit bis zu 8 verschiedenen Filamenten verwandelt. Der Name steht für INduction Dynamic eXtruder.

Das System basiert auf einer smarten Aufteilung:

  • Ein einziger „Smart Head“ fährt auf der Achse und enthält die gesamte Elektronik, den Extruder-Motor und die Induktionsheizung.
  • Mehrere passive Tools (4 oder 8) sind an der Druckerfront geparkt. Sie enthalten keine Kabel, keine Heizer, keine Thermistoren – nur einen Filamentpfad, einen Kühlkörper und eine spezielle Düse.
  • Die Düse wird per Induktionsheizung drahtlos aufgeheizt (in 4–12 Sekunden von kalt auf Drucktemperatur) und die Temperatur wird kontaktlos per Infrarot gemessen.
  • Ein kompletter Werkzeugwechsel dauert ca. 12 bis 14 Sekunden inkl. Aufheizen.
  • Der Dynamic Dual Drive (DDD)-Extruder passt den Andruck auf das Filament automatisch an – von TPU bis zu Carbon-Nylon, ohne manuelles Tuning.

Unterteilt wird in eine Version mit 4 und eine mit 8 Werkzeugköpfen, der Preis liegt bei 669 Euro (4 Toolheads), bzw. 899 Euro (8 Toolheads). Ja, wir reden hier von Upgrades für bestehende Drucker, nicht den Preis für eine Gesamteinheit Drucker Upgrade. Damit fallen die Geräte definitiv teurer aus als zum Beispiel der Mitbewerber von Snapmaker mit dem U1, der selbst mit Top-Cover – um mit einem geschlossenen Gerät verglichen werden zu können – aktuell für knapp 1060 Euro zu bekommen ist.

Der Kauf wird vermutlich auch mehr für Prusa-Enthusiasten interessant sein, die sowohl die Sicherheit als auch die Tatsache, ein rein europäisches und eben vor allem zuverlässiges Produkt für sich drucken lassen zu können – mit dem entsprechenden Kaufpreis quittieren. Zerlegt sich ein aktueller Bambu, Snapmaker, Creality oder Anycubic, dann ist’s schnell mal vorbei mit „repariere ich selbst“.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Gen V: The-Boys-Spinoff soll vor dem Aus stehen

Prime Video räumt laut Berichten von Deadline im Universum von The Boys auf. Wer auf eine dritte Staffel von Gen V gehofft hat, wird demnach wohl enttäuscht, denn der Ableger rund um die Godolkin University endet nach der zweiten Staffel.

Fans müssen jedoch nicht komplett auf die Charaktere verzichten. Die Macher Eric Kripke und Evan Goldberg ließen verlauten, dass die Figuren ja in der finalen fünften Staffel der Hauptserie The Boys sowie in künftigen Projekten des Franchise wieder auftauchen werden. Die Produktion von Gen V war ohnehin überschattet, als Hauptdarsteller Chance Perdomo (der Darsteller von Andre) bei einem Unfall verstarb, was den Zeitplan der zweiten Staffel massiv beeinflusste.

Während The Boys am 20. Mai 2026 endet, steht der nächste Ableger bereits in den Startlöchern. Das Prequel Vought Rising mit Aya Cash und Jensen Ackles soll 2027 an den Start gehen. Die Serie spielt zeitlich vor den bekannten Ereignissen und wird eng mit der restlichen Handlung verzahnt. Zusätzlich befindet sich weiterhin ein Projekt namens The Boys: Mexico in der Entwicklung, um das Superhelden-Franchise bei Amazon MGM Studios am Leben zu halten.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Agon Pro AG326UZD2: QD-OLED-Monitor für Spieler mit 4K und 240 Hz

AOC bringt mit dem Agon Pro AG326UZD2 einen neuen QD-OLED-Monitor mit einem Panel der 4. Generation von Samsung Display auf den Markt. Zielgruppe dieses 32-Zoll-Bildschirms sind Gamer. So bringt der Monitor auf 32 Zoll Diagonale 4K-Auflösung und eine Bildwiederholrate von 240 Hz mit. Zudem unterstützt dieses Modell auch noch Adaptive Sync und Nvidia G-Sync und ist für VESA DisplayHDR True Black 500 zertifiziert.

Der neue Agon Pro AG326UZD2 beerbt das Modell AG326UD, welches noch mit 165 Hz auskommen musste. Als Spitzenhelligkeit nennt AOC für den neuen Gaming-Monitor 1.000 Nits (3 % APL). OLED-typisch gibt man auch eine Reaktionszeit von 0,03 ms (GtG) an. Der Bildschirm deckt die Farbräume DCI-P3, sRGB und Adobe RGB zu jeweils 99,9, 140,7 bzw. 96,9 % ab. Die neue Anti-Reflection-3.0-Beschichtung reduziert Reflexionen.

Als Schnittstellen verwendet der AOC Agon Pro AG326UZD2 zweimal HDMI 2.1, DisplayPort 2.1 (UHBR 20) sowie einen USB-Hub, zu dem auch USB-C mit Power Delivery (65 Watt) und KVM-Switching zählt. Zu USB-C gesellen sich zwei USB-A-Downstream-Anschlüsse sowie ein USB-B-Upstream-Port. Über den Standfuß lässt sich das Display auch um 150 mm in der Höhe verstellen, neigen (-5°/ 23°), schwenken (±16°) und drehen (90° Hochformat). Die integrierten Stereo-Speaker liefern zweimal 8 Watt.

AOC hebt schließlich noch hervor, dass man auf den Agon Pro AG326UZD2 drei Jahre Garantie gewährt, die auch Burn-in abdeckt.

Preis und Verfügbarkeit

Der AOC Agon Pro AG326UZD2 ist in Deutschland und Österreich ab Ende April für 1.189,00 Euro (UVP) und in der Schweiz ab Ende April / Anfang Mai für 1.099,00 CHF (UVP; exkl. MwSt. vRG) erhältlich.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies