Todoist stellt Experiment „Goals“ am 13. Juli ein

Todoist zieht bei einem seiner Experimente den Stecker. Die Funktion „Goals“ wird am 13. Juli eingestellt. Nutzer aus dem Experimentalist-Programm hatten damit frühen Zugriff auf eine Funktion, die helfen sollte, größere Ziele mit den täglichen Aufgaben zu verknüpfen.

Offenbar hat das Ganze aber nicht den Anspruch erfüllt, den Todoist selbst an einfache, aber leistungsfähige Funktionen stellt. Laut Todoist hätten auch viele Nutzer ein ähnliches Feedback gegeben. Entsprechend verschwindet der Goals-Tab am 13. Juli aus der Seitenleiste.

Wichtig für alle, die das ausprobiert haben, ist, dass angelegte Ziele ebenfalls verschwinden. Wer davon noch einen Nachweis behalten möchte, sollte vorher einen Screenshot machen oder die Daten über den Claude- beziehungsweise ChatGPT-Connector exportieren.

Todoist betont, dass man das Thema Ziele nicht grundsätzlich aufgibt. Die konkrete Funktion wird aber beerdigt, man wolle den Ansatz noch einmal neu denken.

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Plexamp-Entwickler arbeitet an neuer Musikplattform Caldera Music

Wer sich zuletzt über die ruhige Entwicklung von Plexamp gewundert hat, bekommt nun ein Lebenszeichen vom ursprünglichen Entwickler. Obwohl er seit 2026 nicht mehr bei Plex beschäftigt ist, wird Plexamp weiterhin gepflegt. Eine neue Version befindet sich in Arbeit und soll unter anderem die technischen Grundlagen der App modernisieren, damit sie aktuellen Anforderungen auf Plattformen wie Google Play entspricht.

Parallel dazu entsteht mit Caldera Music allerdings ein komplett neues Projekt. Nach Angaben des Entwicklers bündelt es die Erfahrungen aus mehr als zehn Jahren Entwicklung in einer neuen, besonders schlanken Audio-Engine. Diese soll schnell, plattformübergreifend und auf hochwertige Audiowiedergabe ausgelegt sein. Unterstützt werden zahlreiche Audio-Codecs sowie ein umfangreiches Caching-System.

Auf Basis dieser Engine entstehen mehrere Anwendungen. Geplant ist unter anderem ein neuer Headless-Player für Embedded-Linux-Systeme, der deutlich ressourcenschonender arbeiten soll als Plexamp und sich als entfernter Plex-Player direkt über Plexamp steuern lässt.

Hinzu kommen Menüleisten-Apps für macOS, Linux und Windows. Sie kombinieren den Headless-Player mit einem zu Milkdrop kompatiblen Visualizer. Außerdem arbeitet der Entwickler an einer nativen tvOS-App, die ebenfalls auf die neue Engine setzt und Visualisierungen über eine speziell für Apple Metal entwickelte Rendering-Pipeline darstellen soll. Die könnt ihr mittlerweile im App Store bekommen.

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Philips Skylight im Test: Tageslichtfenster für Räume ohne Fenster?

Es gibt Produkte, bei denen man sich auf den ersten Blick fragt, ob man sie wirklich braucht. Die neue Philips Skylight gehört für mich genau in diese Kategorie. Signify verspricht hier nichts Geringeres als ein künstliches Dachfenster, das den Verlauf des Tageslichts nachbildet und so mehr Natürlichkeit in Innenräume bringen soll.

Besonders interessant ist das natürlich für Flure oder andere Räume ohne Fenster. Für mich war es aber auch sehr spannend zu testen. Denn: Ich sitze in einem Büro mit Fenster, Sonne kommt aber nur wenig rein und große Pflanzen lassen noch weniger Licht rein. Im Sommer nicht das größte Problem, im Herbst und Winter natzt mich das richtig, denn ich mag es, im Tageslicht zu arbeiten, und schätze Helligkeit sehr. Die Frage ist allerdings: Ist die Philips Skylight mehr als nur eine teure LED-Leuchte?

Erster Eindruck

Optisch unterscheidet sich die Skylight deutlich von klassischen Deckenlampen. Statt einer gewöhnlichen Leuchte hängt ein großflächiges LED-Panel an der Decke, das bewusst wie ein Oberlicht beziehungsweise Dachfenster gestaltet wurde.

Die Idee dahinter ist simpel: Das Licht soll nicht einfach nur einen Raum erhellen, sondern den Eindruck vermitteln, als würde Tageslicht von oben einfallen. Gerade in fensterlosen Räumen könnte das einen spürbaren Unterschied machen, aber auch in meinem Büro macht das was her.

Philips bietet die Skylight in zwei Größen an. Die Panels verfügen zudem über eine Schutzklasse nach IP44 und können somit auch in Feuchträumen wie Badezimmern eingesetzt werden.

Das Besondere: Dynamisches Tageslicht

Der eigentliche Kniff steckt in der Lichtsteuerung. Die Skylight passt Helligkeit und Farbtemperatur automatisch auf Wunsch im Tagesverlauf an. Tagsüber erzeugt das System ein helleres, eher bläuliches Licht. Gegen Abend wandert die Lichtfarbe in wärmere Bereiche. Das kennen wir grundsätzlich bereits von zahlreichen Smart-Home-Lösungen und Human-Centric-Lighting-Konzepten.

Der Unterschied liegt hier vor allem in der Präsentation. Durch die großflächige Ausleuchtung und die Gestaltung als künstliches Oberlicht soll ein natürlicherer Eindruck entstehen als bei einer klassischen Deckenlampe. Wer die Automatik nicht nutzen möchte, kann alternativ zwischen fünf voreingestellten Lichtszenen wählen. Die Steuerung erfolgt über eine Fernbedienung.

VitaUp-Variante mit UV-B

Interessant wird es bei der Variante namens VitaUp. Diese besitzt zusätzlich ein UV-B-Modul, das die körpereigene Vitamin-D-Produktion unterstützen soll. Philips beziehungsweise Signify hat dabei eine Sicherheitsfunktion integriert. Das UV-B-Modul schaltet sich nach acht Stunden automatisch ab, um eine übermäßige Bestrahlung zu vermeiden.

Gerade dieser Teil dürfte allerdings Fragen aufwerfen. Wie groß der tatsächliche Nutzen im Alltag ausfällt, hängt stark von den individuellen Lebensumständen ab. Wer ohnehin regelmäßig draußen unterwegs ist, wird davon vermutlich weniger profitieren als Menschen, die sich überwiegend in Innenräumen aufhalten. Ich selbst habe da absolut null bemerkt, vielleicht sitze ich zu wenig drunter, vielleicht sitze ich zu viel draußen – ist ja Sommer.

Im Alltag

Die Skylight adressiert ein sehr spezielles Problem. Wer ausreichend Tageslicht in Wohnung oder Haus hat, wird vermutlich keinen Bedarf sehen. Anders sieht es bei fensterlosen Räumen oder, wie bei mir beschrieben, aus. Gerade Badezimmer ohne Tageslicht oder lange Flure können mit künstlicher Beleuchtung schnell steril wirken.

Hier könnte das Skylight tatsächlich einen Mehrwert bieten, weil es versucht, den Charakter eines echten Oberlichts nachzubilden. Ich war wirklich nach recht kurzer Zeit schwer verliebt in mein Testgerät, weil es wirklich komplett mein Arbeitszimmer ausleuchtet und ich mir vorkam, als sei ich draußen.

Ihr könnt euch vielleicht nicht vorstellen, wie geil das ist, wenn man so viel drinnen sitzt und arbeitet, so wie ich. Klar, man merkt die Unterschiede zu einem echten, lichtdurchfluteten Raum schon, aber es kommt für mich wirklich nah ran. Ob dieser Effekt den Preis rechtfertigt, ist allerdings eine andere Frage. Ich habe schon viele Lampen im Büro gehabt, bisher war ich null glücklich. Jetzt bin ich es. Selbst meine Frau grübelte, ob es vielleicht nett sei, solche Kisten im Wohnzimmer einzubauen, wo alte Halogenstrahler schon auf ihre Wachablösung warten (bisher nicht ausgebaut, weil Einbaugedöns und locker 20 Stück).

Preis und Einordnung

Mit einem Einstiegspreis von 499,99 Euro bewegt sich die Philips Skylight deutlich oberhalb klassischer Deckenleuchten. Selbst im Smart-Home-Bereich ist das kein Schnäppchen. Auf der anderen Seite richtet sich das Produkt auch nicht an Käufer, die einfach nur Licht an der Decke benötigen. Philips verkauft hier vielmehr ein Konzept: die Illusion von Tageslicht in Räumen, die keines haben.

Fazit

Das Philips Skylight ist ein spannendes Nischenprodukt. Die Idee eines künstlichen Dachfensters mit dynamischem Tageslichtverlauf klingt nachvollziehbar. Die Möglichkeit, Helligkeit und Farbtemperatur automatisch anzupassen, gehört inzwischen zwar nicht mehr zu den großen Innovationen, die Kombination mit dem Oberlicht-Design hebt das Produkt aber von klassischen LED-Panels ab.

Der hohe Preis von ab knapp 500 Euro dürfte viele Interessenten abschrecken. Wer allerdings einen Raum ohne Tageslicht aufwerten möchte und Wert auf eine möglichst natürliche Lichtwirkung legt, könnte hier durchaus fündig werden. Und für die Sparfüchse, die nicht auf den Raum achten, sondern auf den Schreibtisch: Da tun es natürlich andere Produkte auch, irgendwas wie die Halo Screenbar von BenQ tut es da auch.

Für die Fans kurzer Infos: Sechs Schrauben in die Decke, ganz normal anklemmen und am besten mit 2 Leuten auf die Schiene bringen. Szenen und so regelt ihr über die Fernbedienung.

Nein, leider keine Hue-Anbindung, ein echter Jammer. Ich wette, da kommt noch etwas.

Ja, es gibt verschiedene Größen. Ja, das ist ein hoher Preis.

Nein, nur 2 der 4 Seiten werden beleuchtet, das soll so. Dies hat den Hintergrund, dass das Licht durch diesen Effekt den Eindruck erweckt, als würde es aus einer bestimmten Richtung kommen. Damit ist es echtem Sonnenlicht nachempfunden, das immer nur von einer Seite auf eine Oberfläche trifft und daher Schatten erzeugt. Das Zimmer bei mir ist dennoch fantastisch ausgeleuchtet.

Würde ich meine Bude damit ausstatten, genug Reibung zwischen Daumen und Zeigefinger vorausgesetzt? Auf jeden Fall. Dann aber eher als Hue-Variante. Interesse? Da ist die Webseite dazu.

Merkmal Philips Skylight
Hersteller Signify (Philips)
Produktart LED-Deckenpanel / künstliches Oberlicht
Lichtsteuerung Automatische Anpassung von Helligkeit und Farbtemperatur
Lichtszenen 5 voreingestellte Modi
Steuerung Fernbedienung
Varianten Standard, VitaUp mit UV-B-Modul
Besonderheit VitaUp Unterstützung der Vitamin-D-Produktion, automatische Abschaltung nach 8 Stunden
Schutzklasse IP44
Einsatzbereich Wohnräume, Flure, Badezimmer
Preis Ab 499,99 Euro

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Snapzy: Open-Source-App realisiert Screenshots und Bildschirmaufnahmen für macOS

Mit Snapzy gibt es eine weitere Open-Source-Anwendung für macOS, die Screenshots, Bildschirmaufnahmen und die anschließende Bearbeitung unter einem Dach zusammenführt. Die App sitzt in der Menüleiste und wurde mit SwiftUI, AppKit, ScreenCaptureKit, Vision und Sparkle entwickelt.

Der Funktionsumfang ist umfangreich. Snapzy beherrscht klassische Vollbild- und Bereichsaufnahmen, kann scrollende Inhalte erfassen, Texte per OCR auslesen und Objekte mit transparentem Hintergrund ausschneiden. Unter macOS 14 oder neuer lassen sich zudem Fensterschatten mit aufnehmen. Exportiert wird unter anderem als PNG, JPG oder WebP.

Auch bei Bildschirmaufnahmen hat die App einiges zu bieten. Videos oder GIFs können inklusive Systemaudio und Mikrofon aufgenommen werden. Mausklicks und Tastatureingaben lassen sich einblenden, zudem sind Live-Anmerkungen während der Aufnahme möglich. Ein integrierter Video-Editor bietet Funktionen wie Zuschneiden, Zoom-Effekte, Hintergründe und den Export in verschiedenen Größen.

Für Screenshots steht ein Editor mit Werkzeugen für Pfeile, Formen, Text, Wasserzeichen, Unschärfe oder Verpixeln bereit. Außerdem unterstützt Snapzy das automatische Schwärzen sensibler Daten, das Entfernen von Hintergründen sowie verschiedene Mockup-Hintergründe. Eine Historie verwaltet aufgenommene Bilder, Videos und GIFs und erlaubt das erneute Öffnen zur Bearbeitung.

Wer Inhalte teilen möchte, kann eigene Speicherziele über AWS S3 oder Cloudflare R2 anbinden. Die Zugangsdaten landen im macOS-Schlüsselbund, die Entwickler verzichten dabei auf eigene Server. Darüber hinaus bietet Snapzy zahlreiche Tastenkürzel, mehrsprachige Oberfläche, TOML-basierte Konfiguration für den Export und Import von Einstellungen sowie integrierte Updates über Sparkle. Bekommt ihr bei Interesse hier. Alternativen? Aber sischa datt:

Wegen Windows fragst du?

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Speicherkrise: SK hynix entfernt offenbar Preisobergrenzen aus langfristigen Verträgen

Die Speicherkrise ist weiterhin in vollem Gange. Weil KI-Rechenzentren riesige Speichermengen benötigen, fehlen die Chips an anderen Stellen. Privatkunden bekommen das längst durch Preisexplosionen bei z. B. RAM, SSDs oder auch Geräten mit den entsprechenden Komponenten, wie Spielekonsolen, zu spüren. Auch Zulieferer reagieren. So hat offenbar der Speicherhersteller SK hynix in langfristigen Verträgen die bisherigen Preisobergrenzen entfernt und nutzt seine Marktmacht aus.

Während Micron in neuen, langfristigen Verträgen immer noch Preisobergrenzen definiert, soll SK hynix dies laut Berichten aus Südkorea (via TrendForce) inzwischen vermeiden. Damit widersetzt man sich einer eigentlich in der Branche gängigen Verfahrensweise, welche den Käufern eine gewisse Planungssicherheit erlaubt. Offenbar will sich SK hynix darauf aber nicht mehr festlegen und hält in neuen Verträgen fest, dass kurzfristige Preissprünge durch Lieferengpässe an die Kunden weitergegeben werden.

Inwiefern die Partner das dauerhaft mit sich machen lassen, muss sich zeigen. Denn SK hynix wäre damit wohl der einzige Speicherfertiger, der keine Preisobergrenzen mehr in langfristige Verträge aufnimmt – Micron und Samsung bleiben bei der bisherigen Standard-Strategie. Dafür muss man aber sagen, haben sich die Dauern solcher Abkommen verlängert. Schlossen Speicherhersteller früher meistens Verträge ab, die ein Jahr abgedeckt haben, so sind mittlerweile Deals für Dauern von drei bis fünf Jahren üblich geworden.

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