Glorious GHS Wireless Infinite Play: Gaming-Headset mit „unendlicher“ Laufzeit im Test

Glorious ist ein US-Hersteller, der mittlerweile auch auf dem deutschen Markt zunehmend die Konkurrenz von SteelSeries, Turtle Beach und Co. unter Druck setzen möchte. So bringt man mit dem Modell GHS Wireless InfinitePlay ein Gaming-Headset mit einem Alleinstellungsmerkmal auf den Markt. Denn ihr könnt die Kopfhörer beim Akkutausch unterbrechungsfrei weiternutzen. Das liest sich gut, doch was ist mit den restlichen Qualitäten? Das wollte ich natürlich im Test für euch herausfinden.Zählpixel

Das Gaming-Headset Glorious GHS Wireless InfinitePlay ist ein Multiplattform-Gerät. Ihr könnt es also sowohl an den Spielekonsolen PlayStation 4|5 und Nintendo Switch 1|2 sowie mobilen Endgeräten und dem PC verwenden. Einzig die Microsoft Xbox lässt man offiziell außen vor. Wie bei der Gaming-Maus D3 Wireless nutzt Glorious hier das sogenannte InfinitePlay-System. Im Lieferumfang liegen daher zwei Akkus bei. Während der eine im Gebrauch ist, könnt ihr den Ersatz in der Station aufladen. Es kommt jedoch noch besser.

Technische Daten des Glorious GHS Wireless InfinitePlay

Kategorie Technische Daten
Marke GLORIOUS
Modellnummer GHS WIRELESS INFINITEPLAY
Modellname GLO-A
Lieferumfang 1 × 2,4-GHz-USB-C-Dongle, 1× GHS Wireless InfinitePlay, 1× Basisstation, 2× austauschbare Akkus, 2 × USB-C-auf-USB-C-Kabel, 1 × USB-C-auf-USB-A-Adapter
Garantie 2 Jahre Herstellergarantie
Hersteller Glorious
Platzierung am Ohr Über-Ohr
Kopfhörer-Typ Ohrumschließend
Fernbedienungsart Button Control
Steuerungsart Drucktaste
Batterielaufzeit 85 Stunden
Lautsprecher-Impedanz 32 Ohm
Frequenzgang 20.000 Hz
Empfindlichkeit 95 dB
Treiber-Typ Dynamischer Treiber
Treibergröße 40 mm
Material Kunststoff, Memory-Schaum, Metall
Nutzung Musik, Spielen, Unterhaltung
Empfohlene Bereiche Anrufen, Gaming, Studio
Kompatible Geräte Android, Nintendo Switch (2), PC, PlayStation 4, PlayStation 5
Produkt-Features Abnehmbares Mikrofon, Dual Wireless, Geräuschunterdrückung, Wechselakku, Wireless
Netzwerkverbindung Kabellos
Wireless-Technologie 2,4 GHz, Bluetooth
Bluetooth-Version 5.2
Farbe Schwarz
Gewicht 360 g

Denn dass zwei Akkus im Lieferumfang beiliegen, ist an sich nichts Ungewöhnliches mehr. Das gilt z. B. auch für das Turtle Beach Stealth Pro II oder das SteelSeries Arctis Nova Elite. Das Alleinstellungsmerkmal des Glorious GHS Wireless InfinitePlay ist jedoch die sogenannte Guardian Battery, welche fest verbaut ist. Diese ermöglicht für sich genommen eine Akkulaufzeit von rund drei Stunden. Deswegen könnt ihr hier im laufenden Betrieb die Wechselakkus tauschen, ohne irgendeine Unterbrechung in Kauf nehmen zu müssen.


Glorious GHS Wireless InfinitePlay - Gaming Headset, PC, PS5, PS4 - Weiß


Glorious GHS Wireless InfinitePlay – Gaming Headset, PC, PS5, PS4 – Weiß

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Ausstattung und Verarbeitung

Die beiden Akkus, die neben dem bereits erwähnten Dock im Lieferumfang beiliegen, ermöglichen dem Gaming-Headset jeweils eine Laufzeit von rund 85 Stunden. Ihr könnt dabei Verbindungen auf dreierlei Weise herstellen: Das Glorious GHS Wireless InfinitePlay kann via Bluetooth 5.4, 2,4 GHz mit niedrigerer Latenz oder alternativ kabelgebunden per USB angeschlossen werden. Im Übrigen ist das Mikrofon abnehmbar, aber leider nicht verstellbar. Es handelt sich um eine steife Konstruktion.

Ein kleiner USB-C-Dongle muss an eurem Zuspieler für die 2,4-GHz-Verbindung eingesteckt werden. Es liegt aber auch ein passender Adapter für USB-A-Anschlüsse bei. Die Kopfhörer selbst hinterlassen bei mir einen etwas gemischten Eindruck im Hinblick auf die Verarbeitung. Gut gefallen mir etwa die weichen Ohrpolster, die dank des dicken Memoryschaums wirklich luftig-locker sitzen. Außerdem machen die beiden drehbaren Metallregler zur Steuerung einen sehr hochwertigen Eindruck.

Der Ohrbügel wirkt mir persönlich hingegen für den ausgerufenen Preis von rund 230 Euro zu plünnig. Auch der innere, stufenlos verstellbare Bügel besteht nur aus Plastik und fühlt sich beim Verschieben nicht allzu stabil an. Generell macht das genutzte, dünne Plastik den Eindruck, eher zerbrechlich zu sein. Gut gelöst ist jedoch, dass man eine innere, gut gepolsterte Aufhängung nutzt, damit weniger Druck auf den Kopf entsteht.

Zwei weitere Buttons sind für den Wechsel zwischen den Audioquellen und die Stummschaltung des Mikrofons an Bord. Generell gibt es hier beim Glorious GHS Wireless InfinitePlay eben sowohl Licht als auch Schatten. Das Design wirkt im direkten Vergleich mit Platzhirschen wie Turtle Beach weniger hochwertig, dafür ist der Tragekomfort dank der dicken Polsterungen hervorragend. Beispielsweise lassen sich die Ohrmuscheln sehr großzügig im Winkel verstellen und um 180 Grad drehen.

Praxistest des Glorious GHS Wireless InfinitePlay

Das Glorious GHS Wireless Infinite Play ist mit 360 g eher eines der schwereren Gaming-Headsets. Das fällt aber dank des durchdachten Designs im wahrsten Sinne des Wortes nicht so sehr ins Gewicht. Für mich zählt dieses Modell jedenfalls definitiv zu den bequemeren Modellen, die ich in den letzten Jahren so auf den Ohren hatte. Das liegt nicht nur an den bereits erwähnten dicken Ohrpolstern, sondern am ebenfalls großzügigen Polster des Kopfbügelbands, das mit Stoff überzogen ist. Wo man gegenüber anderen Platzhirschen aber zurückliegt: Eine parallle Verbindung von Bluetooth und 2,4 GHz ist hier nicht möglich. Vielmehr müsst ihr über den Button an der rechten Hormuscheln zwischen den Schnittstellen wechseln.

Anmerkung hier zum Dongle: Diesen könnt ihr zum einen direkt in den Rechner bugsieren oder auch in die Ladestation bugsieren und diese mit dem PC verbinden. Oben sitzen an dem Dock zwei LEDs, welche auch sowohl den Ladezustand des Headsets als auch des Akkus in der Station anzeigen. Wichtig ist, dass ihr euch die Begleit-App Glorious Core auf das System hieven solltet. In der Software könnt ihr verschiedene Equalizer-Presets anlegen oder auch eigene Erstellen und natürlich Updates durchführen, den Lautstärke-Mix abstimmen und mehr. Eure Profile werden direkt auf den Kopfhörern hinterlegt, stehen dann also an allen Geräten stramm.

Im Übrigen verfügt das Glorious GHS Wireless Infinite Play neben dem abnehmbaren Boom-Mikrofon auch über ein integriertes Mikrofon, falls ihr das Headset mal unterwegs in Kombination mit dem Smartphone nutzt. Über aktive Geräuschunterdrückung verfügt dieses Modell im Übrigen ausdrücklich nicht. Wie üblich greift aber ENC für Anrufe bzw. Sprach-Chats. ENC könnt ihr aber auch deaktivieren, falls es aus eurer Sicht den Klang zu stark verfälscht. Wollt ihr eure eigene Stimme bei Gesprächen wahrnehmen, schaltet ihr Sidetone dazu.

Dabei haben mich während des Tests ein paar Kleinigkeiten gestört. Zum Beispiel merkt sich das Glorious GHS Wireless Infinite Play nicht eure zuletzt gesetzte Lautstärke. Schaltet ihr das Gaming-Headset also z. B. mal ab und kurz darauf wieder an, landet ihr immer als Standard bei 50 % Maximallautstärke. Das kann je nach PC-Einstellungen durchaus eine böse Überraschung werden.

Beim Klang ist das Glorious GHS Wireless Infinite Play aus meiner Sicht etwas zu klinisch. Mir fehlt die Wärme, was in Kombination mit den etwas zu forschen Bässen zu einem etwas anstrengenden Klangbild führt. Gerade das Musikhören macht ab Werk mit den Kopfhörern wenig Freude und benötigt sehr viel Nachjustierung. In Games hat dieser unterkühlte Sound durchaus auch seine Vorteile, denn einzelne Objekte sind relativ klar zu orten. Abseits von Spielen empfiehlt sich dieses Modell aber eben nicht als Allrounder.

Überraschend positiv fällt das zwar steife und wenig elegante, aber richtig gut klingende Mikrofon auf. Da müssen sich Turtle Beach und SteelSeries durchaus warm anziehen. Nehmt ihr das Mikrofon ab und setzt auf die fest integrierte Alternative, geht es jedoch steil bergab. Seht dies also wirklich nur als Notlösung für unterwegs.

Mein Fazit

Zum Preis von 229,99 Euro müsste das Glorious GHS Wireless InfinitePlay eigentlich deutlich wertiger verarbeitet sein. Die Plastikkonstruktion macht weder haptisch noch optisch einen ansprechenden Eindruck und wirkt relativ zerbrechlich. Dafür punktet man bei der Ergonomie und kann sich mit dem erstklassigen Mikrofon von der Konkurrenz absetzen. Das Hot-Swap-Akkusystem, das euch tatsächlich Zocken ohne jede Unterbrechung erlaubt, ist freilich ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

Im Gesamtbild muss Glorious jedoch noch an einigen Stellschrauben drehen, will man die etablierte Konkurrenz von Razer, SteelSeries und Turtle Beach ernsthaft unter Druck setzen. Das Design muss runder und robuster werden und der Klang ist mir persönlich zu steril. Letzten Endes ist das Glorious GHS Wireless InfinitePlay also vor allem dank seines Mikros und des Akkusystems ein durchaus interessantes Gaming-Headset, das aber beim Design ein wenig patzt.


Glorious GHS Wireless InfinitePlay - Gaming Headset, PC, PS5, PS4 - Weiß


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Sony Cinema Line FX5: Kamera für 5K-Videos mit 60 fps kostet 5.399 Euro

Sony hat die neue Kamera Cinema Line FX5 präsentiert. Der Name verrät es ja schon: Ihr könnt mit diesem Modell zwar natürlich auch Fotos knipsen, im Fokus liegen aber eher Videoaufnahmen. Technisch steht die FX5 für eine Vollformatkamera mit einem Fully-Stacked-CMOS-Sensor. Ihr könnt mit der Cam etwa 5K-Videos mit 60 fps, 4K-Videos mit 120 fps oder 1080p-Videos mit 240 fps aufzeichnen.Zählpixel

Die Lichtempfindlichkeit wird erweitert durch einen Dynamikumfang von über 15 Blendenstufen im S-Log3-Modus, einen Dual-Gain-Shooting-Modus sowie drei Basis-ISO-Werte (800, 4.000, 12.800). Erstmals in der Cinema-Line-FX-Serie unterstützt die Kamera sowohl Open-Gate-Aufnahmen mit voller Sensorfläche als auch die interne Aufzeichnung in X-OCN, Sonys proprietärem RAW-Format. Zur Ausstattung zählt auch der BIONZ-XR2-Bildprozessor.

Sony bewirbt die Cinema Line FX5 auch mit ihrem KI-gestützten Autofokus, Motiverkennung und Real-Time-Tracking, das Motive automatisch verfolgt und eine zuverlässige Schärfenachführung ermöglicht. Bei Verwendung des Auto Tracing White Balance (ATW) kombiniert die Kamera Informationen von Sensoren für sichtbares Licht und Infrarotlicht (IR) mit einer auf Deep Learning basierenden Lichtquellenerkennung. Dies ermöglicht ein natürlicheres Weiß in Schattenbereichen, Innenräumen und anderen anspruchsvollen Lichtsituationen. Die Rauschunterdrückung kann wiederum flexibel zugeschaltet werden.

Ebenfalls integriert ist eine Desqueeze-Funktion für anamorphotische Objektive. Unterstützt werden Objektive mit den Faktoren 1,3x, 1,5x, 1,6x, 1,8x und 2,0x, wodurch anamorphe Aufnahmen direkt korrekt dargestellt und kontrolliert werden können. Darüber hinaus ist die FX5 mit einer 5-Achsen-Bildstabilisierung im Gehäuse ausgestattet. Neben der optischen Bildstabilisierung und dem Active Mode bietet die Kamera auch einen Dynamic Active Mode, der laut Sony bei Aufnahmen aus der Hand nachhelfen kann.

Ausgestattet ist die FX5 außerdem mit einem 3,5-Zoll-LC-Touchscreen im 16:9-Format mit rund 2,76 Millionen Bildpunkten. Das schwenk- und neigbare Display lässt sich um etwa 98 Grad nach oben, 40 Grad nach unten sowie um rund 180 Grad zur Seite ausklappen. Die Helligkeit des Panels kann in 15 Stufen angepasst werden. Durch die Integration der Monitor-&-Control-App unterstützt die FX5 die Videoüberwachung sowie die Fernsteuerung über Smartphones, Tablets und Mac-Geräte. Die HDMI-Ausgabe der Kamera kann unterschiedliche Informationen auf dem Kameradisplay und einem externen Monitor anzeigen oder dieselben Informationen parallel auf beiden Displays ausgeben.

Zur Ausstattung gehören außerdem zwei USB-C-Anschlüsse. Neben der Unterstützung von Timecode-Eingängen über ein optionales Adapterkabel unterstützt die FX5 auch die Stromversorgung über USB Power Delivery (PD). Ein integrierter LAN-Anschluss ermöglicht zudem die Fernsteuerung der Kamera sowie Netzwerkverbindungen.

Für die Firmware 2.0 (voraussichtlich August 2026) sind zudem folgende Funktionen geplant:

  • Unterstützung von HFR-Aufnahmen mit bis zu 240 BpS in X-OCN
  • XAVC S-I-Aufzeichnung im 3:2-Format (Open Gate)
  • Eine optimierte Benutzeroberfläche für vertikale Videoaufnahmen
  • Eine neue Frame-Grab-Funktion

Als optionales Zubehör bietet der japanische Hersteller für die Kamera noch einen OLED-Sucher „DVF-EL1“ (0,58 Zoll) an. Er wird zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 749 Euro erhältlich sein. Dazu gesellt sich der XLR-Handgriff XLR-H2. Er verfügt über zwei XLR/TRS-Kombianschlüsse und unterstützt Audioaufnahmen mit bis zu vier Kanälen. Der Handgriff wird zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 899 Euro erhältlich sein. Schließlich folgt auch noch das Timecode-Adapterkabel VMC-BNCU1. Damit unterstützt die FX5 die Einspeisung von Timecode-Signalen externer Geräte. Das VMC-BNCU1 wird zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 99 Euro erhältlich sein.

Preise und Verfügbarkeit

  • ILME-FX5 inkl. XLR-Handgriff: Vorbestellbar ab dem 22. Juli 2026, erhältlich ab August 2026. Unverbindliche Preisempfehlung: 5.999 EUR.
  • ILME-FX5B (Gehäuse): Vorbestellbar ab dem 22. Juli 2026, erhältlich ab August 2026. Unverbindliche Preisempfehlung: 5.399 EUR.

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Nanoleaf Smart LED Monitor Stand: Bildschirm-Erhöhung mit 102 RGB-Zonen

Nanoleaf, mittlerweile von SwitchBot übernommen, baut sein Ökosystem für den Schreibtisch weiter aus und schickt mit dem Smart LED Monitor Stand eine smarte Bildschirm-Erhöhung ins Rennen. Das Zubehör kombiniert laut Unternehmen eine ergonomische Erhöhung des Monitors mit integrierter Arbeits- und Stimmungsbeleuchtung.

Der Monitorständer basiert auf einer Holzkonstruktion mit Echtholz-Walnussfurnier. Bei den Abmessungen von 100 x 22,5 x 12,1 cm trägt die Erhöhung ohne zusätzliche Mittelsäule bis zu 28 kg, mit der optionalen Mittelsäule hält die Konstruktion sogar bis zu 70 kg aus. Unter der Erhöhung bleibt somit ausreichend Platz, um Tastatur, Maus oder ein Notebook zu verstauen.

Bei der Beleuchtung verbaut Nanoleaf insgesamt 102 einzeln ansteuerbare RGB-LED-Zonen, die in zwei Bereiche unterteilt sind: Eine nach vorne gerichtete Arbeitsbeleuchtung (Task Light) mit bis zu 550 Lumen sowie eine nach hinten und unten gerichtete Stimmungsbeleuchtung (Ambient Light) mit bis zu 480 Lumen. Die Farbtemperatur lässt sich stufenlos von warmen 1.700 Kelvin bis zu kühlen 6.500 Kelvin anpassen.

Die Steuerung erfolgt wahlweise über die Nanoleaf-App, Touch-Bedienelemente direkt am Gerät oder über die gängigen Sprachassistenten von Apple, Google, Amazon und Samsung. Die Lichteffekte lassen sich zudem mit bestehenden Nanoleaf-Installationen im Raum synchronisieren. 200 Euro will man dafür haben, Matter und Thread sind gesetzt.

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simplebanking 2.0: Banking-App bringt BTX-Theme, Desktop-Widget und Kassenbon-OCR

Die quelloffene Banking-Software simplebanking steht ab sofort in der finalen Version 2.0 bereit. Entwickler Maik Klotz hat dem Tool nach einer längeren Entwicklungsphase ein umfassendes Update verpasst, das neben zahlreichen Fehlerbehebungen und besserer Banken-Unterstützung, darunter nun auch PayPal, ein überarbeitetes Design und neue Kniffe mitbringt.

Das Erscheinungsbild der App wurde grundlegend aufgeräumt und ruhiger gestaltet. So zieht sich die optische Verlaufsdarstellung MoneyHeat nun konsistent durch die gesamte Anwendung. Zudem zieht echter Theme-Support ein: Zum Start gibt es ein augenzwinkerndes BTX-Theme, das den Look der frühen Bildschirmtext-Tage des digitalen Bankings zurückholt. Ein eigener Theme-Builder ist bereits in Arbeit.

Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, das Flyout der Anwendung als frei schwebendes, eigenständiges Widget direkt auf den Desktop zu ziehen. Das Modul Geld-Senden (simplesend) wurde um  Automatismen erweitert: Das Tool erkennt auf Wunsch Zahlungsdaten direkt aus der Zwischenablage. Rechnungs-PDFs lassen sich per Drag-and-Drop auf das Flyout ziehen, woraufhin die Rechnungsdaten lokal per Texterkennung (OCR) ausgelesen und vorausgefüllt werden. Darüber hinaus unterstützt die Version 2.0 das Einlesen elektronischer Kassenzettel von Anbietern wie Rewe, dm oder Amazon. Die Software ist mit Ausnahme des Geld-Senden-Moduls kostenlos und quelloffen über die Projektwebseite erhältlich.

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Geekom GeekBook M16 im Test: Notebook platzt mitten in die Speicherkrise

Geekom hat in diesem Jahr seine ersten Notebooks auf den Markt gebracht. Den Anfang hatten die beiden Modelle GeekBook X14 Pro und GeekBook X16 Pro gemacht. Ich habe beide ausprobiert und halte sie für einen durchaus starken Einstieg in jenes Segment. Mit dem neuen GeekBook M16 folgt nun ein drittes Modell im Bunde. Dieses verwendet den gleichen Chip von Intel und stellt sich preislich niedriger auf – schlägt jedoch mitten in der Speicherkrise auf. Auch in diesem Fall habe ich den Test gewagt.Zählpixel

Das GeekBook M16 kommt mit Windows 11 Pro zu euch nach Hause und nutzt den etwas in die Jahre gekommenen Intel Core Ultra 9 185H von Ende 2023. Da gibt es also heute performantere und vor allem effizientere SoCs. Geekom dürfte diesen Prozessor primär einsetzen, um den Preis zu senken, aber dennoch ausreichend Leistung zu liefern. Zur Ausstattung zählen obendrein 16 GByte LPDDR5-RAM und 512 GByte SSD-Speicherplatz.

Technische Eckdaten des Geekom GeekBook M16

Spezifikation Details
Abmessungen 355 × 250 × 16,8 mm (L × B × H)
Gewicht 1,7 kg
Betriebssystem Vorinstalliert mit Windows 11 Pro (Linux-kompatibel)
Prozessor (CPU) Intel Core Ultra 9 Prozessor 185H (16 Kerne, 22 Threads, 5,1 GHz)
Grafik (GPU) Intel Arc Grafik
NPU Intel AI Boost, bis zu 35 TOPS (CPU NPU GPU)
Arbeitsspeicher (RAM) 16 GB LPDDR5
Speicher 1 × M.2 2280 PCIe Gen 4 NVMe SSD für U9-185H, erweiterbar auf bis zu 4 TB


1 × M.2 2230 PCIe Gen 4 NVMe SSD-Steckplatz, erweiterbar auf bis zu 2 TB
Display 16,0 Zoll, 1920 × 1200 (16:10)


60 Hz Bildwiederholrate
Akku 99,9 Wh Akku | Bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit
Netzteil 100 W USB-C PD-Schnellladegerät | 1,8 m USB-C-Kabel (weiß)
Anschlüsse 1 × HDMI 2.0


1 × USB 4.0 (40 Gbit/s) | Daten, Display


1 × USB-C 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s) – Voller Funktionsumfang


2 × USB-A 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)


1 × 3,5 mm Kopfhörer-/Mikrofon-Kombianschluss
Konnektivität Wi-Fi 6E Bluetooth 5.4
Kamera Auflösung: 2MP 1080p


Digitaler Schalter für Webcam-Schutz (On/Off)
Sicherheit Unterstützt TPM 2.0 (hardwarebasierte Sicherheit)
Fingerabdrucksensor Im Netzschalter integriert
Tastatur 98-Tasten DE-Layout (QWERTZ) mit Ziffernblock, weiße Hintergrundbeleuchtung (4-stufig),


mit LEDs für Feststelltaste (Caps Lock) & Fn
Touchpad 13,5 × 8,9 cm Multi-Touch-Touchpad
Scharnier 180°-Flexibilität (flach aufklappbar), lässt sich mit einer Hand öffnen
Lautsprecher & Audio Lautsprecher: 2 × Stereo-Lautsprecher


Audio-Zertifizierung: DTS:X Ultra
Zertifizierungen FCC / RoHS / CCC / CE / CB / EAC FAC
Lieferumfang 1 × Premium-Verpackung


1 × GEEKOM GeekBook M16 Laptop


1 × Dockingstation


1 × 100 W USB-C PD-Schnellladegerät


1 × 1,8 m USB-C auf USB-C Kabel


1 × Benutzerhandbuch

Direkt bei Geekom selbst kostet das GeekBook M16 regulär 899 Euro, kann aber über den Code „BGM1612F“ (gültig bis 31. Oktober 2026) mit 12 % Rabatt ergattert werden. Eigentlich ist das Notebook auch via Amazon.de zu haben, dort aber aktuell ausverkauft. Ich habe beim Hersteller nachgefragt und die Info erhalten, dass man an Nachschub arbeite. Einen genauen Zeitpunkt für die nächsten Chargen konnte Geekom mir aber zunächst noch nicht nennen.

Ausstattung und Verarbeitung

Das GeekBook M16 nutzt wie Geekoms GeekBook X16 ein LC-Display mit 16 Zoll Diagonale. Allerdings ist die Auflösung von 2.560 x 1.600 auf 1.920 x 1.200 Pixel gesunken. Zudem müsst ihr beim günstigeren M16 mit 60 Hz vorliebnehmen. Wie schon erwähnt übernimmt man den Prozessor Intel Core Ultra 9 185H, stellt ihm aber jetzt nur noch 16 statt 32 GByte LPDDR5-RAM zur Seite. Zudem hat man auch den Speicherplatz von 1 TByte auf 512 GByte halbiert. Immerhin stammt der SSD-Speicher von Kingston. Zudem gibt es die Chance, über den M.2-2230-Steckplatz eine Erweiterung vorzunehmen.

Die Anpassungen gehen noch weiter über die Basis des X16 hinaus. Das Geekom GeekBook M16 ist auch dicker und über 400 g schwerer als das angenehm schlanke GeekBook X16 Pro. Zumindest gibt es für die erhöhte Dicke einen triftigen Grund. Denn die Akkukapazität ist deutlich angestiegen. Die versprochene Laufzeit von bis zu 24 Stunden hat sich in meinem Test zwar unter Alltagsbedingungen als utopisch herausgestellt, dennoch kommt ihr mit dem Notebook tatsächlich länger hin. Zudem könnt ihr die Schnellladung mit 100 Watt via USB-C nutzen.

Geekom spricht zudem von einer potenteren Kühllösung (IceBlade 3.0), die sowohl leise als auch kühl arbeiten soll. Dabei hängt es aber vom Betriebsmodus ab, was eure Ohren bemerken werden. Ab Werk läuft das Geekom GeekBook M16 im Modus „Ausbalanciert“. Diesen habe ich auch zum Testen genutzt, da er von den meisten Nutzern im Alltag übernommen werden dürfte. Schaltet ihr jedoch in den Performance-Modus, dann legt der Lüfter hörbar los.

Sauber ist, dass Geekom auch für das günstigere GeekBook M16 ein Gehäuse aus Aluminium verwendet. Auf dem Deckel prangt dabei etwas aufdringlich das Herstellerlogo. Für sicheren Halt auf dem Tisch sorgen Gummifüße an der Unterseite. Generell wirkt die Verarbeitung auf mich sehr sauber, lediglich das Displayscharnier könnte für meinen Geschmack etwas fester sitzen. Die Tastatur ist auch eher zweckmäßig, aber ok für die Preisklasse. Sie bringt ein deutsches QWERTZ-Layout mit. Die einfarbige Hintergrundbeleuchtung lässt sich in vier Stufen regeln oder auch komplett abschalten.

Die Bedienung wird durch das recht großzügige Touchpad abgerundet. Allerdings empfehle ich sehr die Verwendung einer Maus, denn es gibt keine separaten Bereiche/Tasten für linke und rechte Maustaste. Kleine Erwähnung: Im Lieferumfang ist auch ein kleiner USB-C-Multi-Adapter mit zusätzlichen Anschlüssen enthalten.

Leistung und Benchmarks

Geekom verwendet für das GeeBook M16 ab Werk Windows 11 Pro, ihr könnt aber natürlich auf Wunsch auch auf Linux umrüsten. Zudem findet ihr auf dem Laptop vorinstalliert den Geekom PC Manager. Der erlaubt es euch zwischen den erwähnten Leistungsmodi zu wechseln, die Temperatur auszulesen oder auch Treiberupdates durchzuführen. Viel kann die Software im Gesamtbild nicht, zumindest wirkt sie aber aufgeräumt und nicht aufdringlich.

Das kann man nicht unbedingt von der Kühlung behaupten. Die IceBlade 3.0 getaufte Lösung nutzt zwei Lüfter und mehrere Heatpipes. Während das GeekBook M16 im Desktop-Betrieb angenehm leise bleibt, wird es sofort laut, sobald ihr z. B. Updates durchführt oder anspruchsvollere Anwendungen startet. Bei hoher Auslastung von CPU und GPU ist das Notebook deutlich hörbar und könnte z. B. im Zug im Ruheabteil genervte Blicke auf sich ziehen.

Die Auslastung spielt im Übrigen auch für die Akkulaufzeit eine entscheidende Rolle. Die von Geekom genannten 24 Stunden sind möglich, wenn ihr nur auf dem Desktop herumdümpelt. In realen Anwendungsszenarien halte ich nach meinen Erfahrungen mit dem Geekom GeekBook M16 eher 8-10 Stunden für realistisch. Das wäre dann ein Mischgebrauch aus Messaging, Surfen im WWW, dem Bearbeiten von Bildern und Co. Wer ans Zocken geht, sollte sich eher darauf einstellen, dass nach rund 4 Stunden Schicht im Schacht ist.

Meine Benchmarks zeigen euch, auch im Vergleich mit den beiden Geschwistermodellen X14 und X16, was ihr grob in der Leistung vom GeekBook M16 erwarten könnt. Vereinfacht gesagt ist das Notebook für den Office- und Multimedia-Gebrauch sehr gut zu gebrauchen, ist aber eben kein Leisetreter. Ältere Core-Games oder Gelegenheitsspiele sind ebenfalls möglich, von aktuellen Triple-A-Games solltet ihr aber die Finger lassen. Darauf kann man diesem Modell aber keinen Vorwurf machen, schließlich handelt es sich hier nicht um ein Gaming-Notebook.

Praxistest

Das GeekBook M16 verfügt über einen Fingerabdruckscanner im Powerbutton, den ihr zum Entsperren nutzen könnt. Ich sehe im Übrigen schon die ersten Leser mit hämischen Kommentaren um die Ecke kommen, weil der Karton des Notebooks „ein wenig“ von so einem kaum bekannten Hersteller aus Cupertino inspiriert scheint. Leider gilt dies nicht für das Display, das im Praxistest leider noch ein wenig mehr Kompromisse mit sich bringt, als das Datenblatt vermuten lässt.

Hier hat uns Geekom mit dem OLED-Bildschirm des GeekBook X14 natürlich auch hart verwöhnt. Doch, der LC-Screen des M16 steht auch hinter dem X16 zurück – nicht nur in Auflösung und Bildwiederholrate. So ist die maximale Helligkeit recht überschaubar, was zu Schwierigkeiten in sehr hellen Umgebungen führen kann. Immerhin ist die Ausleuchtung bei meinem Testmuster überraschend ausgewogen und das Bild wirkt in Farben und Kontrasten recht knackig. Ich konnte allerdings einen leichten Blaustich bemerken, der mir vor allem auffällt, da ich sowohl an meinem Monitor als auch an meinem LG G5 sehr neutrale Settings nutze.

Letzten Endes ist das LC-Display des Geekom GeekBook M16 noch „in Ordnung“, scheint aber eine Komponente zu sein, an welcher der Hersteller angesichts der gestiegenen RAM- und Speicherkosten gespart hat, um noch einen verträglichen Preis zu erzielen. Vorjahresmodelle bieten euch da zu ähnlichen Kosten oft bessere Qualität. Das gleicht man aber immerhin mit den langen Akkulaufzeiten, die ich ja schon erwähnt habe, zumindest teilweise wieder aus.

Zudem hat mir im Alltag die Anschlussvielfalt, auch durch das direkt beiliegende Dock, gut gefallen. Einer der Ports ist ja auch für USB4 bereit. Ich würde euch aber raten, im Alltag zu schauen, dass ihr das GeekBook M16 leistungstechnisch nicht an die Obergrenzen bringt. Denn die Lautstärke habe ich dann tatsächlich als recht grenzwertig empfunden. Da bin ich dank meines Apple Mac mini (M1) jedoch auch sehr empfindlich.

Ansonsten sind 16 GByte RAM im Jahr 2026 schon eine Grenze, um noch ein paar Jahre gut hinzukommen, angesichts der Speicherpreise derzeit aber keine Überraschung. Mit den 512 GByte kann man schon auskommen, wenn ihr nicht gerade vorhabt, am GeekBook M16 täglich große Fotos und Videos zu bearbeiten, wofür dieses Gerät aber ohnehin nur bedingt geeignet ist. Denn dann müssten doch mehr RAM und ein besseres Display an Bord sein.

Mein Fazit zum Geekom GeekBook M16

In meiner typischen Redakteurs-Nutzung mit viel Arbeit im WWW, Produktivitätsanwendungen wie Todoist, Slack, Trello und Messengern wie Telegram sowie leichter Bildbearbeitung über Affinity Photo hat sich das GeekBook M16 gut geschlagen. Die Lautstärke wird jedoch etwas grenzwertig, sobald es ans Eingemachte geht. Dafür überzeugen Anschlussvielfalt und Akkulaufzeiten voll und ganz, was auch für viele Leser wichtig sein dürfte.

Die verbaute Tastatur ist solide, die Webcam zumindest in Ordnung. Größter Minuspunkt ist für mich das nicht sonderlich helle Display, das zudem in Auflösung und Bildwiederholrate in diesem Preissegment unterdurchschnittlich aufgestellt ist. Das sind dann offenbar die Kompromisse, die Geekom zugunsten von RAM und Speicherplatz des GeekBook M16 eingegangen ist.

Am Ende ist das GeekBook M16 deutlich günstiger als die GeekBook X14 und X16, muss sich aber genau so deutlich auch technisch geschlagen geben. Hier solltet ihr abwägen, ob die Kompromisse den Abschlag wert sind. Über Geekom selbst kostet das GeekBook M16 regulär 899 Euro. Der Code „BGM1612F“ (gültig bis 31. Oktober 2026) drückt den Preis um 12 %. Der Code gilt grundsätzlich auch bei Amazon.de. Dort ist das Gerät derzeit aber ausverkauft.

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