OpenAI stellt GPT-Rosalind für Biologie und Wirkstoffforschung vor

OpenAI hat mit GPT-Rosalind ein neues KI-Modell vorgestellt, das speziell für Forschung in Biologie, Wirkstoffentwicklung und translationaler Medizin gedacht ist. Solche Ankündigungen gibt es aktuell viele, hier ist der Fokus aber recht klar. Es geht weg vom allgemeinen Chatbot, hin zu einem Werkzeug für konkrete wissenschaftliche Workflows.

Laut OpenAI soll GPT-Rosalind unter anderem bei Literaturrecherche, Hypothesenbildung, Versuchsplanung und Datenanalyse helfen. Das Modell ist auf Aufgaben rund um Chemie, Proteine, Gene und krankheitsrelevante biologische Prozesse optimiert. Ergänzend gibt es ein Life-Sciences-Plugin für Codex, das den Zugriff auf mehr als 50 wissenschaftliche Tools und Datenquellen ermöglichen soll.

Introducing GPT-Rosalind, our frontier reasoning model built to support research across biology, drug discovery, and translational medicine. pic.twitter.com/PubLU0FkSv

— OpenAI (@OpenAI) April 16, 2026

Zum Start ist das Ganze allerdings nur als Research Preview für qualifizierte Kunden im Rahmen eines Trusted-Access-Programms verfügbar, zunächst auch nur in den USA. Partner wie Amgen, Moderna oder Thermo Fisher Scientific sind bereits mit an Bord. Preisdetails nennt OpenAI noch nicht.

Bestseller Nr. 3

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Disney Infinity Vision: Neues Label für das Premium-Kino

Nein, kein neuer Superheld oder irgendeine Verfilmung: Disney nutzt die CinemaCon in Las Vegas, um mit Infinity Vision ein eigenes Zertifikat für Kinosäle im Großformat vorzustellen. Wer in Zukunft einen Film im sogenannten Premium Large Format sehen möchte, bekommt durch dieses Label eine Orientierungshilfe an die Hand. Der Konzern arbeitet dafür direkt mit den Kinobetreibern zusammen. Das Ziel ist es, dem Zuschauer zu signalisieren, wo das Bild am hellsten und der Ton am kräftigsten rüberkommt.

Inhaltlich geht es um technische Mindestanforderungen, die ein Saal erfüllen muss. Dazu gehören Laserprojektion für ordentliche Helligkeit, aktuelle Soundsysteme und eben die größten verfügbaren Leinwände. Aktuell gibt es bereits über 375 solcher Säle weltweit, doch mit dem neuen Branding will Disney die Qualität vereinheitlichen. Man möchte sicherstellen, dass die Filme so wirken, wie es sich die Macher im Studio gedacht haben.

Der Startschuss für Infinity Vision fällt im September mit der Wiederveröffentlichung von Avengers: Endgame. Im Dezember folgt dann mit Avengers: Doomsday der nächste Blockbuster, der auf diesen zertifizierten Leinwänden laufen wird. Wer also Wert auf maximale Immersion legt, kann beim Ticketkauf demnächst auf das neue Logo achten. Letztlich ist es ein weiterer Versuch, das Kinoerlebnis gegenüber dem Heimkino abzugrenzen und die Leute wieder verstärkt vor die richtig großen Leinwände zu locken.

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#Gastbeitrag – So funktioniert Selfpublishing als Bootstrapping-Projekt

#Gastbeitrag

Viele Gründerinnen und Gründer träumen von einem eigenen Buch. Ich entschied mich bewusst fürs Selfpublishing. Nicht nur wegen der besseren Konditionen, sondern vor allem wegen der Kontrolle über Inhalte, Prozesse und Tempo. Ein Gastbeitrag von Marvin Behrendt.

So funktioniert Selfpublishing als Bootstrapping-Projekt

Freitag, 17. April 2026VonTeam

Wie viele andere Gründer:innen hatte ich den Traum, ein eigenes Buch zu veröffentlichen. Umso größer war meine Freude, als ein Verlag über meine Inhalte als Feedbackdoktor auf LinkedIn auf mich zukam. Mein Exposé für ein Feedbackbuch wurde angenommen und kurz darauf bekam ich das Vertragsangebot.

Meine Augen leuchteten – bis ich den Vertrag genauer las. Zwei Punkte fühlten sich nicht richtig an. Gespräche mit einem Anwalt und einem erfahrenen Autor bestätigten dieses Gefühl.

Also traf ich eine Entscheidung, die mir wehtat: Ich lehnte das Angebot ab.

Nach einer unruhigen Nacht stand meine Entscheidung fest: Ich würde das Buch auch ohne diesen Verlag herausbringen.

Und damit stellte sich eine neue Frage: Verlag oder Selfpublishing?

Ich entschied mich bewusst gegen den nächsten Verlagsversuch und für das Selfpublishing. Nicht nur wegen der besseren Konditionen (25 bis 30 % statt 8 bis 12 % Tantieme für die Printversion), sondern vor allem wegen der Kontrolle über Inhalte, Prozesse und Tempo.

Mein Ziel war klar: Ich wollte dieses Buch wie ein gebootstrapptes Startup aufbauen.

Also so viel wie möglich selbst machen, regelmäßig Feedback aus der Community holen, schnell umsetzen und ohne fremdes Kapital arbeiten.

Drei Dinge, die ich dabei gelernt habe.

1. Auffallen ist nicht dasselbe wie funktionieren.

Ich wollte ein Cover, das beim Scrollen auf einer Online-Plattform auffällt – und bekam vernichtend schlechtes Feedback zu Entwürfen, die mit Filmgenres spielten. Ob Horror, Western, Fantasy oder Science Fiction: In meiner LinkedIn-Testgruppe fielen alle Designs durch.

Die besten Bewertungen bekamen ausgerechnet die Entwürfe, die am klassischsten waren. Also entschied ich mich für ein klassisches Cover: ein Mintton aus meinem Corporate Design und ein Schriftzug, der auch als Thumbnail funktioniert.

2. Ein Produkt ist erst fertig, wenn die Balance stimmt.

Ich hatte ein Inhaltsverzeichnis, zu dem ich gutes Feedback bekam – und eine Buchversion, die genau dazu passte.

Und trotzdem stimmte etwas nicht: die Balance. Zwei Kapitel waren deutlich länger als die anderen. In anderen war die Theorie etwas kurz oder die konkreten Leitfragen fehlten.

Also schmiss ich den fertigen Testdruck weg und strukturierte das Buch neu – so lange, bis es sich ausgewogen anfühlte. Dann bestellte ich einen neuen Testdruck.

3. KI ist ein Beschleuniger – und manchmal der schlechteste Mitarbeiter im Team.

Für mein Buch war KI an vielen Stellen eine echte Beschleunigung. Alle Cover-Entwürfe entstanden schnell und auf einem guten Niveau. Auch bei der Landing Page half mir die KI, die Struktur zu entwickeln und Mockups zu erstellen, die ich direkt an meinen ITler weitergeben konnte.

Bei strategischen Fragen zur Vorbestellungsphase lieferte sie mir jedoch Antworten, die sich plausibel anhörten, aber schlicht falsch waren. Ich plante mit vergünstigten E-Books und Unternehmenspaketen – bis ich merkte, dass ersteres wegen einer Preisschwelle bei den Tantiemen keinen Sinn machte und letzteres auf der Plattform bei Vorbestellungen so gar nicht möglich ist.

Und bei einer Aufgabe trieb sie mich zur Weißglut: den Icons für meine Produktseite. Ich wollte bestehende Entwürfe sauber nachbauen lassen – und bekam stattdessen 30 Minuten lang Ausreden und Ergebnisse, die auf dem Niveau eines Kindergartenkindes waren.

In einem echten Team hätte ich diesen Mitarbeiter vermutlich entlassen. Bei der KI öffnete ich einen neuen Chat – und bekam zehn Minuten später genau die Ergebnisse, die ich brauchte.

Mein Launch: 100 Bücher pro Monat – ohne Werbebudget

Am 21.04.26 erscheint mein Buch „Feedback sicher geben und nehmen“ – passend zum Bootstrapping-Ansatz ohne großes Werbebudget.

Mein Ziel ist es, bis zum Jahresende jeden Monat mindestens 100 Bücher zu verkaufen.

Der Fokus liegt dabei auf zwei Hebeln: Unternehmenspakete und Inhalte.

Auf LinkedIn werde ich den Launch gemeinsam mit den Gastautor:innen aus dem Buch spielen. Ergänzend starte ich für drei Monate ein TikTok-Experiment – beginnend bei null Follower:innen.

Offline nutze ich klassische Wege wie Lesungen, Workshops und Aushänge bei Kooperationspartnern mit Laufkundschaft.

Langfristig ist das Buch für mich kein Endprodukt, sondern die inhaltliche Basis für den nächsten Schritt: eine KI-gestützte Feedback-App, mit der man Feedbackgespräche im Alltag strukturiert vor- und nachbereiten kann.

Ob ich das Buch wieder als Bootstrapping-Projekt aufziehen würde? Unbedingt. Ob sich der ganze Aufwand auch gelohnt hat? Frag mich in drei Monaten nochmal. Dann können wir über die ersten Zahlen reden.

Tipp: So bauen Gründer:innen mit einem eigenen Buch Sichtbarkeit auf

Über den Autor

Dr. Marvin Behrendt ist Coach, Speaker, Autor und Beirat. Als Feedbackdoktor begleitet er Fach- und Führungskräfte dabei, ihre Kommunikation zu reflektieren sowie Beziehungen und Prozesse bewusst zu gestalten. Er lebt mit seiner Patchworkfamilie am Niederrhein und im Ruhrgebiet.

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Foto (oben): Shutterstock

Pixel Glow: Bekommt das nächste Pixel ein Leucht-Feature?




In der Android 17 Beta 4 sind interessante Details aufgetaucht, die auf eine Hardware-Änderung beim kommenden Pixel 11 hindeuten könnten. Im Code der neuen Testversion finden sich Hinweise auf eine Funktion namens Pixel Glow. Zuvor lief das Ganze unter der Bezeichnung Light Animations oder dem Codenamen Orbit. Google scheint hier an einer visuellen Rückmeldung zu arbeiten, die über dezente Lichteffekte auf der Rückseite des Geräts informiert, wenn dieses mit dem Display nach unten auf dem Tisch liegt.

Die gefundenen Textzeilen beschreiben, dass Pixel Glow Farben und Licht nutzt, um Nutzer über Anrufe von Favoriten oder Interaktionen mit der KI Gemini auf dem Laufenden zu halten. Das erinnert ein wenig an die Glyph-Beleuchtung von Nothing, auch wenn Google den Fokus eher auf zurückhaltende Signale legt. Ein entscheidender Satz im Code besagt zudem, dass das Gerät über entsprechende Hardware-Leuchten verfügen muss. Da aktuelle Pixel-Modelle außer dem Kamerablitz keine RGB-LEDs auf der Rückseite besitzen, liegt die Vermutung nahe, dass Google beim Pixel 11 neue Leuchtelemente verbaut.

In bisherigen Renderbildern war davon zwar noch nichts zu sehen, aber solche Details lassen sich oft gut im Kamerabalken verstecken. Bisher bietet Android zwar Benachrichtigungen über das Display oder den Blitz an, doch Pixel Glow scheint eine tiefer integrierte Lösung zu sein, die speziell auf das Design der eigenen Hardware abgestimmt ist. Ob Google damit tatsächlich in Richtung Gaming-Optik geht oder nur eine schlichte Status-LED modern interpretiert, wird sich zeigen.

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Amazon Prime Video reduziert mal wieder die Preise: Filmabend für 99 Cent




Amazon hat zum Wochenende wieder an der Preisschraube gedreht und bietet Prime-Mitgliedern diverse Filme für jeweils 0,99 € zur Leihe an. Wer also noch nichts vorhat, kann sich günstig mit digitalem Content eindecken. Mit dabei sind diesmal Titel wie The Smashing Machine, Marco und Sisu 2. Auch Fans von Thrillern oder Horror kommen mit Titeln wie The Negotiator, Black Phone 2 oder The Huntress auf ihre Kosten.

Das Prozedere: Nach dem Leihvorgang bleiben 30 Tage Zeit, um den Film zu starten. Sobald die Wiedergabe einmal läuft, muss der Film innerhalb von 48 Stunden fertiggeschaut werden. Die Aktion gilt meist bis Sonntagabend und ist exklusiv für Kunden mit einem aktiven Prime-Abonnement gedacht. Wie immer lohnt ein kurzer Blick in die Liste, ob etwas für den persönlichen Geschmack dabei ist (oder bei anderen Streamern inbegriffen), bevor die Preise wieder auf das normale Niveau klettern.

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