Epic Games Store: Ab sofort sind „Nova Lands“ und „Tattoo Tycoon“ gratis

Ab sofort könnt ihr im Epic Games Store wieder zwei Gratis-Spiele zu eurem Pile-of-Shame hinzufügen. Auch ich selbst mache das jede Woche mit. In dieser Woche lösen jedenfalls die beiden Titel „Nova Lands“ sowie „Tattoo Tycoon“ die kostenlosen Games aus der letzten Woche ab.

„Nova Lands“ ist eine Management-Simulation, die aber auch zum Entdecken einlädt und euch Kämpfe abfordert. Es handelt sich um einen Indie-Titel mit Retro-Grafik. Ihr befindet euch auf einem fremden Planeten, den ihr zu eurer Heimat machen könnt. Die Entwickler beschreiben dieses Game im Grunde als Mischung aus „Factorio“, „Forager“ und „Satisfactory“.

Dazu gesellt sich mit „Tattoo Tycoon“ eine weitere Management-Simulation. Dieses Mal zieht es euch aber nicht ins Weltall, sondern in ein Tattoo-Studio. Ihr müsst euren Kunden die perfekten Designs liefern. Mit etwas Glück expandiert ihr dann später und habt auch loyale Stammkunden. Im Grunde seid ihr hier Tätowierer, Shop-Besitzer und gewiefter Geschäftsmann in einem.

Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß mit den beiden neuen Titeln. Sie treffen nicht euren Geschmack? Nächsten Donnerstag gibt es ja schon wieder die Ablösung.

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YouTube rollt „Ask YouTube“ auf dem Desktop aus

YouTube bohrt seine Suchfunktion auf und bringt mit „Ask YouTube“ eine neue, konversationsbasierte Suche an den Start. Das Ganze soll die klassische Suche nicht ersetzen, sondern ergänzen. Die Funktion hilft Nutzern dabei, komplexere Fragen zu stellen und tiefer in Themen einzutauchen. Anstatt nur eine Liste von Videos auszuspucken, mixt „Ask YouTube“ relevante Clips, Shorts und Videos mit passenden erklärenden Texten zusammen.

In der Praxis könnt ihr der Suche echte, vielschichtige Fragen stellen, zum Beispiel nach einem günstigen dreitägigen Roadtrip-Plan von San Francisco nach Santa Barbara, einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man einem Kind das Fahrradfahren beibringt, oder nach einem Vergleich von Noise-Cancelling-Kopfhörern. Nach der ersten Antwort könnt ihr per Chat-Eingabe einfach Folgefragen stellen, um das Thema weiter einzugrenzen – sofern das Ganze in die EU kommt.

Einen Haken gibt es demnach: Die neue Funktion startet ab sofort erst einmal nur für angemeldete Nutzer in den USA, die mindestens 13 Jahre alt sind, und funktioniert dort auf dem Desktop bei englischsprachigen Suchanfragen. In den kommenden Monaten soll das Feature aber auf weitere Geräte, Sprachen und Länder ausgeweitet werden.

Für Ersteller wichtig zu wissen: Videos, die in den Antworten von „Ask YouTube“ auftauchen, zeigen weiterhin den Titel und den Kanalnamen. Aufrufe über die neue Suche zählen ganz normal für eure View-Statistiken und das YouTube-Partnerprogramm. Um die Chancen zu erhöhen, dort aufzutauchen, empfiehlt YouTube strukturierte Kapitel im Video sowie aussagekräftige Titel.

Was haltet ihr von dem Ansatz? Würdet ihr YouTube im Alltag lieber per Chat nach passenden Videos fragen, oder bleibt ihr lieber bei der klassischen Suchleiste?

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Google Chrome: Update auf Version 150 für Windows, Mac und Linux schließt 27 Sicherheitslücken

Google hat eine neue Version seines Browsers Chrome für den Desktop veröffentlicht. Das Update auf Version 150 (genauer gesagt 150.0.7871.114/.115 für Windows und Mac sowie 150.0.7871.114 für Linux) wird ab sofort und über die kommenden Tage und Wochen verteilt. Wer den Browser nutzt, sollte zeitnah ein Update anstoßen.

Es handelt sich hierbei vor allem um ein wichtiges Sicherheitsupdate. Google gibt an, mit dieser Version insgesamt 27 Sicherheitslücken geschlossen zu haben. Recht wenig, wenn man sich die Vergangenheit anschaut, wo offensichtlich die KI noch einmal nachgeholfen hat. Details zu den genauen Schwachstellen hält das Unternehmen wie üblich noch unter Verschluss. Das ist gängige Praxis, um den Nutzern erst einmal Zeit zu geben, das Update einzuspielen, bevor potenzielle Angreifer die Details ausnutzen können. Allerdings waren dieses Mal auch „nur“ zwei kritische Lücken zu fixen.

Das Update wird im Hintergrund automatisch eingespielt. Wer nicht warten möchte, kann den Prozess wie gewohnt auch manuell anstoßen. Klickt dazu einfach oben rechts auf die drei Punkte, navigiert über „Hilfe“ zu „Über Google Chrome“ und stoßt die Aktualisierung an. Nach einem Neustart des Browsers seid ihr dann wieder auf dem aktuellen Stand.

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#DealMonitor – Quantum Diamonds erhält 91 Millionen – Lissi sammelt 3,5 Millionen ein – Finto bekommt 3,4 Millionen

#DealMonitor

#DealMonitor Quantum Diamonds erhält 91 Millionen Lissi sammelt 3,5 Millionen ein Finto bekommt 3,4 Millionen Birdsview erhält 2,5 Millionen Carewell streicht 1,5 Millionen ein Propcorn bekommt sechsstellige Summe

Quantum Diamonds erhält 91 Millionen – Lissi sammelt 3,5 Millionen ein – Finto bekommt 3,4 Millionen

Donnerstag, 9. Juli 2026VonTeam

Im #DealMonitor für den 9. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND

Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

Quantum Diamonds

Der Berliner Impact-Investor World Fund, IQ Capital, Earlybird, First Momentum, UnternehmerTUM Funding for Innovators, Creator Fund, Onsight Ventures, Bayern Kapital und mehrere Business Angels investieren 15 Millionen Euro in QuantumDiamonds. Hinzu kommen 76 Millionen Euro an Fördergeldern durch den European Chips Acts. Das Startup aus München, 2022 von Kevin Berghoff, Kristina Liu, Dominik Bucher, Tammo Sievers und Fleming Bruckmaier gegründet, entwickelt „Sensoren, die eine zerstörungsfreie Bildgebung von Magnetfeldern im Nanobereich ermöglichen“. IQ Capital, Earlybird, Onsight Ventures, First Momentum, Creator Fund und UnternehmerTUM investierten zuvor bereits 3 Millionen Euro in Quantum Diamonds. „Mit den Mitteln aus der Runde plant QuantumDiamonds, seine Technologie weiter zu skalieren und sein Ingenieurteam zu erweitern“, heißt es in einer Presseaussendung. Der World Fund hielt zuletzt rund 17 % am Unternehmen. Mehr über Quantum Diamonds

Lissi

Der französische Investor Ventech, BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen, main incubator und Ninepointfive Ventures investieren 3,5 Millionen Euro in Lissi. Das junge FinTech aus Frankfurt am Main, das vom Commerzbank-Ableger neosfer ausgebrütet und 2023 von Helge Michael, Sebastian Bickerle und Adrian Doerk ausgegründet wurde, bietet eine „Software für Unternehmen und den öffentlichen Sektor an, um mit EUDI-Wallets nach eIDAS 2.0 zu interagieren“. Ventech hält nun 31,6 % am Unternehmen. Mehr über Lissi

Finto

Der US-Investor Lightspeed, Gradient, Y Combinator und Business Angels wie Lukas Deutsch, Jürgen Klöpffer und Michael Felix investieren 3,4 Millionen US-Dollar in Finto. Das FinTech aus München, 2025 von Jonas Morgner, Lorenz Neuner und Linus Boehm gegründet, automatisiert die Rechnungsverarbeitung in Unternehmen mit KI-Agenten. Die Plattform verarbeitet Eingangsrechnungen von der Datenerfassung und Prüfung bis zur Verbuchung im ERP-System und reduziert so den manuellen Aufwand in Finanzabteilungen. Mehr über Finto

Birdsview 

Der belgische Investor Fortino Ventures und Newion aus den Niederlanden investieren 2,5 Millionen Euro in BirdsViewsiehe EU-Startups. Das Startup aus Leipzig, von den Datenwissenschaftlern Tim Kuesters und Ozan Tuerker gegründet, kümmert sich um High-end-Marketing-Automatisierung. Das Team möchte insbesondere „kleinen E-Commerce-Unternehmen dabei helfen, ihre eigenen Kundendaten in leistungsstarke, personalisierte Marketingstrategien zu transformieren und einmalige Käufer in treue Kunden zu verwandeln“. Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) investierte zuvor bereits eine siebenstellige Summe in das Unternehmen. Fortino und Newion halten nun jeweils 9,5 % am Unternehmen. Mehr über BirdsView

Carewell 

StartAngels Network (Lucian Wagner) SICTIC, Kickfund und Business Angels investieren 1,5 Millionen Schweizer Franken in Carewell. Das Startup aus Lausanne, 2024 von Soazig Olivin, Josselin Meylan, Mathieu Dubois und Fabian Mösli gegründet, hilft Gesundheitseinrichtungen dabei, Personallücken zu schließen. Die Plattform vermittelt Pflege- und Gesundheitsfachkräfte für flexible Einsätze und bringt beide Seiten per Algorithmus zusammen. Mehr über Carewell

Propcorn 

Die Wiener Compass-Gruppe, die sich um Wirtschaftsinformationen kümmert, Hansmann Family Office, Weilburg Ventures, Calm/Storm und tecnet equity investieren eine sechsstellige Summe in Propcorn – siehe Brutkasten. Das Startup aus Wien, von  Niki Stadler, Benjamin Buchta und Bertty Contreras gegründet, hat sich vorgenommen, den Immobiliensektor mit AI zu revolutionieren. Es ist „unser Ziel, die Kraft der KI zu nutzen, um automatisch das volle Baupotenzial unserer Kunden zu erschließen“, heißt es zum Konzept. tecnet equity, Hansmann Family Office, Calm/Storm und Weilburg Ventures investierten zuvor bereits in das Unternehmen. Mehr über Propcorn

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

Google Search Console bekommt ein neues Feature: Performance von Social-Media-Kanälen tracken

Wer als Content Creator oder Publisher im Netz unterwegs ist, bespielt meistens nicht nur die eigene Website, sondern auch diverse Social-Media- und Videoplattformen. Das weiß natürlich auch Google. Damit man in Zukunft nicht mehr im Dunkeln darüber tappt, wie gut die eigenen Posts auf den verschiedenen Plattformen über die klassische Google-Suche oder Google Discover gefunden werden, führt Google für erste US-Nutzer ein neues Werkzeug ein: die sogenannten Platform Properties in der Google Search Console.

Bisher war die Search Console primär für die Analyse der eigenen Webseiten-Inhalte gedacht. Mit dem neuen Property-Typ ändert sich das nun grundlegend. Ihr könnt dort künftig eure Kanäle von Instagram, TikTok, X und YouTube hinterlegen. Dadurch seht ihr im Detail, welche Suchbegriffe die Nutzer genau zu euren Social-Media-Beiträgen geführt haben und wie die Performance eurer Posts bei Google aussieht.

Dafür spendiert Google der Search Console drei neue Bereiche für diese Kanäle:

  • Leistungsbericht: Hier bekommt ihr die nackten Zahlen wie Klicks, Impressionen und andere Metriken geliefert. Das Ganze lässt sich nach Beiträgen und Suchanfragen filtern und bei Bedarf auch für externe Analysetools exportieren.
  • Insights-Bericht: Eine übersichtliche Zusammenfassung der aktuellen Traffic-Trends und eurer am besten performenden Posts.
  • Achievements: Ein kleiner Motivationsschub für zwischendurch, der Meilensteine festhält – zum Beispiel, wenn ihr einen neuen Klick-Rekord in den letzten 28 Tagen aufgestellt habt.

Die Einrichtung ist ziemlich simpel gehalten, sobald es auch bei uns startet. Ihr geht in der Search Console einfach auf die Bestätigungsseite oder nutzt das Dropdown-Menü zur Property-Auswahl und klickt auf „Property hinzufügen“. Dort wählt ihr dann Instagram, TikTok, X oder YouTube aus und autorisiert die Verbindung mit wenigen Klicks über die Onscreen-Schritte.

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