Joyn und das ZDF einigen sich auf Embedding

Wer sich an das Frühjahr 2025 erinnert, dürfte noch das laute Säbelrasseln im deutschen TV-Markt im Ohr haben. Damals hatte ProSiebenSat.1 eigenmächtig und ungefragt Inhalte von ARD und ZDF auf seiner Streamingplattform Joyn eingebunden. Die Öffentlich-Rechtlichen tobten und schoben dem Beta-Test juristisch ganz schnell den Riegel vor. Gute anderthalb Jahre später folgt nun die überraschende Kehrtwende: ProSiebenSat.1 und das ZDF haben sich partnerschaftlich geeinigt.

Nach Informationen von DWDL.de kommen die On-Demand-Inhalte des ZDF nun doch zu Joyn – und zwar genau über den Weg, der damals zum handfesten Krach führte: das sogenannte Embedding. Die Nutzer müssen Joyn also nicht verlassen und werden nicht einfach nur stumpf weitergeleitet, sondern schauen die ZDF-Inhalte direkt in der Joyn-Oberfläche.

Dass der Deal nun zustande kommt, liegt auch an den veränderten Spielregeln. Im Dezember 2025 trat der neue Reformstaatsvertrag in Kraft, der Kooperationen zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern, inklusive Embedding, ausdrücklich vorsieht. Während das ZDF nun im Herbst in die konkrete Umsetzung mit Joyn geht, steht eine Einigung mit der ARD noch aus.

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Patchday bei Microsoft: Neue Windows-11-Updates bringen jede Menge Sicherheitsupdates

Es ist wieder der zweite Dienstag im Monat, was im Hause Microsoft bekanntlich Patchday bedeutet. Für den Juli 2026 hat das Entwicklerteam aus Redmond einen ganzen Schwung an kumulativen Sicherheitsupdates für Windows 11 auf die Reise geschickt. Auch diesen Monat hat man unzählige Sicherheitspatches ins Update gepackt, auch gibt es kleine Detailänderungen aus den Vorschau-Updates, die in den jeweiligen Changelogs und unten im Text zu finden sind.

Die kumulativen Updates stehen ab sofort über die Windows-Update-Funktion in euren Systemeinstellungen zum Download bereit und werden in den kommenden Tagen auch automatisch installiert.

Das steckt drin:

[Secure Boot] Dieses Update enthält zusätzliche, präzisere Daten zur Geräteerkennung. Dadurch erhöht sich die Zahl der Geräte, die automatisch neue Secure-Boot-Zertifikate erhalten können. Die Verteilung der Zertifikate über Windows-Updates wird in den kommenden Monaten für unterstützte PCs und nicht-verwaltete Business-Geräte fortgesetzt.
[Apps (Bekanntes Problem)] Behoben: Dieses Update behebt ein Problem, das bestimmte Drittanbieter-Apps betrifft, die OLE-Automatisierung für die Interaktion mit Microsoft Office nutzen. Nach der Installation des Sicherheitsupdates vom Juni 2026 (KB5093998) konnten diese Apps unter Umständen Office nicht starten oder Dokumente nicht öffnen.
[Country and Operator Settings Asset (COSA)] Dieses Update aktualisiert die Profile für bestimmte Mobilfunkanbieter.
[Datei-Explorer (Bekanntes Problem)] Behoben: Ein Problem, bei dem die OneDrive-Verknüpfung im Datei-Explorer nicht mehr funktioniert, wenn der Datei-Explorer im Administrator-Modus ausgeführt wird. Dieses Problem kann nach der Installation des Sicherheitsupdates vom Juni 2026 (KB5093998) auftreten.
[Eingabe] Dieses Update ändert das Verhalten beim Abmelden und Bereinigen von Hotkeys (Tastenkombinationen). In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass einige integrierte Windows-Funktionen, die auf dem bisherigen Lebenszyklus-Verhalten von Hotkeys basieren, vorübergehend nicht mehr auf bestimmte Tastenkombinationen reagieren. Das Problem lässt sich in der Regel durch einen Neustart der betroffenen App beheben. Sollte das Problem bestehen bleiben, melde es bitte über den Feedback-Hub.
[Netzwerk] Dieses Update führt eine Sicherheitserhöhung ein, die die Anforderungen an die TDI-Transportregistrierung verschärft. Dies hat zur Folge, dass Anwendungen, die Sockets über nicht registrierte TDI-Transporte von Drittanbietern nutzen, nach der Installation dieses Updates möglicherweise nicht mehr funktionieren. Registrierte TDI-Transporte sind davon nicht betroffen. Weitere Informationen findest du unter „Third-party TDI transports might stop working after installing Windows security updates released on or after July 14, 2026“.
[Papierkorb (Bekanntes Problem)] Behoben: Dieses Update behebt ein Problem, bei dem im Bestätigungsdialog beim endgültigen Löschen einer Datei möglicherweise ein interner Papierkorb-Dateiname anstelle des ursprünglichen Dateinamens angezeigt wird. Dieses Problem kann nach der Installation des Sicherheitsupdates vom Juni 2026 (KB5093998) auftreten.
[Sicherheit] Dieses Update aktualisiert das curl-Tool in Windows auf Version 8.21.0 und enthält Sicherheitsverbesserungen zum Schutz deines Geräts.
[Remote Desktop (RDP) Sicherheit] Für vertrauenswürdige RDP-Herausgeber wurde die Unterstützung von SHA-2-Zertifikats-Fingerabdrücken hinzugefügt. Die SHA-1-Unterstützung bleibt nur aus Gründen der Abwärtskompatibilität erhalten und soll künftig entfernt werden. Es gibt neue Richtlinien zur Verwaltung der RDP-Dateisicherheit über Gruppenrichtlinien, um Unternehmen dabei zu helfen, Phishing-Risiken zu minimieren, indem gesteuert wird, welche .rdp-Dateien Benutzer öffnen dürfen. Wir empfehlen IT-Administratoren, so schnell wie möglich auf SHA-256-Fingerabdrücke oder stärkere Algorithmen umzustellen, um Ausfälle zu vermeiden.

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Gerücht: iPad mini soll wohl bei 60 Hz bleiben




Kurzer Hinweis für alle, die auf ein baldiges Upgrade des iPad mini schielen: Apple arbeitet bekanntlich an einer neuen Version des kleinen Tablets, die erstmals mit einem OLED-Display ausgestattet sein soll. Wer allerdings gehofft hat, dass damit auch endlich die flüssige 120-Hz-Technologie (ProMotion) in das kleinste iPad einzieht, wird jetzt eventuell enttäuscht.

Aus Zuliefererkreisen in Asien sickert laut Gerücht durch, dass Apple beim kommenden AMOLED iPad mini weiterhin auf ein Display-Panel mit einer starren Bildwiederholrate von 60 Hz setzen will. Konkret soll ein sogenanntes LTPS-OLED-Panel verbaut werden, das im Vergleich zu den hochentwickelten LTPO-Panels der iPad-Pro-Modelle keine dynamische Anpassung der Bildwiederholrate erlaubt und in der Regel auch etwas weniger hell leuchtet. Mal sehen, was am Ende vom Gerücht übrig bleibt. Würde mich mal wieder über einen Refresh freuen.

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ChatGPT: OpenAI verbessert die Suche

Kurzer Hinweis für alle, die ChatGPT nutzen: OpenAI spendiert seiner KI-Plattform ein praktisches Update für die Suche. Ab sofort steht eine runderneuerte Suchfunktion bereit, mit der ihr eure vergangenen Chats, Projekte, Bilder und Dokumente deutlich schneller und gezielter durchforsten könnt.

Bisher war das Wiederfinden von bestimmten Inhalten in der Historie oft eine ziemliche Sucherei. Mit dem Update wird die Sidebar im Web sowie in den Apps für iOS und Android zur zentralen Anlaufstelle. Ihr könnt dort einfach losschreiben und die Ergebnisse bei Bedarf über neue Filter direkt nach Inhaltstypen, also beispielsweise nur nach Bildern, Dokumenten oder Projekten, einschränken.

Ein Klick auf das Suchergebnis öffnet den entsprechenden Chat oder die Datei dann direkt im Chatfenster. Die neue, beschleunigte Suche wird ab sofort global ausgerollt und steht Nutzern in allen ChatGPT-Tarifen zur Verfügung.

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Galaxy Watch9: Samsung spricht vorab über die Funktionen

Am 22. Juli 2026 hält Samsung ein neues Unpacked-Event ab. An jenem Datum wird der südkoreanische Hersteller etwa seine neuen Foldables, die Galaxy Z Flip8 und Fold8 (Ultra), vorstellen. Doch auch neue Wearables sind eingeplant. Inzwischen hat Samsung nach zahlreichen Leaks zu den ebenfalls geplanten Smartwatches Galaxy Watch9 und Galaxy Watch Ultra2 selbst über einige der kommenden Funktionen gesprochen.

So erwähnt Samsung vor allem, dass die neuen Galaxy-Watch-Modelle von erweiterten KI-Features profitieren sollen. Demnach sollen sie euch in Echtzeit Gesundheitsdaten und Übersichten liefern, die per KI aufbereitet werden. Weitere Bausteine werden aber auch „komplett neue, interne Komponenten“ und eine verlängerte Akkulaufzeit sein.

Die neuen Modelle sollen eure Gesundheit also ohne Aufladung für längere Zeiträume erfassen und dabei noch genauer vorgehen. Weitere Details zu der verbesserten Hardware und den Optimierungen des Akkus bzw. der Laufzeit nannte Samsung aber noch nicht.

Insgesamt will Samsung die kommenden Galaxy Watch9 und Watch Ultra2 sozusagen als KI-Begleiter am Handgelenk vermarkten. Da darf man gespannt sein, wie das so am Markt ankommt.

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