Samsung: So sieht das Fernsehen im Jahr 2026 aus




Wer heutzutage die Kiste anmacht, landet meist nicht mehr direkt im Vorabendprogramm, sondern auf dem Homescreen. Samsung Ads hat mit seinem aktuellen Report Behind the Screens 2026 mal wieder tief in die Daten von über 70 Millionen Smart-TVs in Europa geschaut und zeigt auf, dass sich das klassische Fernsehen weiter verabschiedet. In Deutschland ist der Wandel zum Streaming besonders deutlich, da hierzulande bereits 61 Prozent der Nutzung auf Streaming-Dienste entfallen. Das ist der Spitzenwert im Vergleich zu Großbritannien mit 60 Prozent, Frankreich mit 59 Prozent, Spanien mit 57 Prozent und Italien mit 43 Prozent.

Der Fernseher wird zum App-Schleuderer. Haushalte nutzten im letzten Jahr im Schnitt sechs verschiedene Apps auf ihrem Gerät. Insgesamt wurden 4,83 Milliarden App-Starts in Deutschland gezählt, was ein Plus von 5 Prozent zum Vorjahr bedeutet. Jüngere Nutzer treiben das Ganze voran, da sie etwa 23 Prozent mehr Apps verwenden als der Durchschnitt und dabei wenig loyal gegenüber einzelnen Plattformen sind. Denen ist egal, wo etwas läuft, solange der Inhalt stimmt. 85 Prozent der Leute nutzen den Homescreen als Startrampe, um überhaupt erst einmal zu schauen, was sie gucken wollen. Im Schnitt wird dieser Startbildschirm sechsmal am Tag angesteuert.

Die Fragmentierung ist massiv, denn das Angebot ist riesig. Allein im ersten Quartal 2026 kämpften über 650 Fußballspiele, 100.000 Titel auf Streaming-Plattformen und mehr als 90 neue Videospiele um die Zeit vor dem Schirm. Interessant ist die Verteilung beim linearen TV: Ein harter Kern von 24 Prozent der Nutzer verursacht 81 Prozent des klassischen Fernsehkonsums, während 27 Prozent der Geräte europaweit gar kein lineares Signal mehr empfangen oder nutzen, sondern nur noch streamen.

Beim Bezahlen sind die Deutschen recht beständig, denn 61 Prozent behalten ihre Abos das ganze Jahr über. Der Rest ist wechselhaft: 19 Prozent springen je nach Angebot hin und her, 14 Prozent setzen auf kostenlose, werbefinanzierte Dienste und 5 Prozent buchen nur für bestimmte Events oder Serien. Das Wohnzimmer bleibt dabei ein Ort für mehrere Personen, besonders zur Primetime um 19 Uhr wird gemeinsam geschaut. Auch Gamer sind eine spannende Gruppe, da sie überdurchschnittlich oft auf Empfehlungen am Homescreen reagieren und selten alleine vor der Konsole oder dem Stream sitzen. Am Ende entscheidet für über 80 Prozent der Befragten schlicht der Inhalt und nicht der Name des Senders oder der App.

Und ich? Nicht eine einzige App des TVs nutze ich, Anmachen, Konsole zum Zocken oder Apple TV für die Apps, das war es dann auch.

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Immer wieder sonntags KW 24: Google AI günstiger, YouTube Premium teurer und Neues von Synology

Das war ja eine ereignisreiche Woche. Sicher vielen im Gedächtnis geblieben ist die WWDC von Apple. Da hat man ja die neue Siri vorgestellt, die erst einmal nicht in die EU kommt. Zumindest nicht auf das iPhone oder das iPad. Wer seinen Mac hingegen mit der aktuellen Entwickler-Version von macOS 27 ausstattet, kann das Ding nutzen. Dafür müssen Siri und die Systemsprache auf EN-US umgestellt werden. Ansonsten? Verwirrung um Synology. Diskussionen rund um Euro-Office, jede Menge Software-Updates und der andere Tech-Wahnsinn. Was unsere Leser in der abgelaufenen Woche bewegt hat, habe ich mal wieder zusammengefasst. Bis dahin, wir lesen uns!

Bundesnetzagentur nimmt Steam ins Visier

Die Bundesnetzagentur schaut Valve und der Spieleplattform Steam derzeit genauer auf die Finger. Im Kern geht es um Fragen des Jugendschutzes und die Altersverifikationssysteme bei bestimmten Inhalten auf der Plattform, die den deutschen Behörden ein Dorn im Auge sind.


Mobiles Internet: Deutschland landet im weltweiten Vergleich auf dem zweiten Platz

Man mag es kaum glauben, wenn man mal wieder im Funkloch auf dem Land festsitzt, aber eine neue weltweite Studie sieht Deutschland beim mobilen Internet ganz weit vorne auf dem Treppchen. Dank des massiven 5G-Ausbaus der letzten Jahre haben sich sowohl die durchschnittlichen Downloadraten als auch die Netzabdeckung drastisch verbessert. Wer hätte gedacht, dass wir in Sachen Digitalisierung mal ein Lob abstauben, die Realität fühlt sich ja oft noch anders an.


Synology DSM 7.4: Diese Geräte sind nicht mehr kompatibel

Synology-Nutzer aufgepasst: Mit dem kommenden Update auf DSM 7.4 schneidet der NAS-Hersteller laut Berichten alte Zöpfe ab. Eine Reihe älterer DiskStation-Modelle wird das große Update nicht mehr erhalten und verbleibt auf dem bisherigen Software-Stand. Sicherheitsupdates soll es zwar noch eine Weile geben, wer aber neue Features will, muss wohl oder übel über ein Hardware-Upgrade nachdenken. Da es sich um einen Text handelt, der im Nachhinein aktualisiert werden musste, steigt vielleicht hier mit dem Lesen ein. tldr: Es gab eine Falschmeldung, wir haben das Ganze noch einmal aufgedröselt.


YouTube Premium wird in Deutschland teurer

Schlechte Nachrichten für alle, die YouTube ohne Werbeunterbrechungen genießen wollen: Google dreht an der Preisschraube für YouTube Premium in Deutschland. Sowohl das Einzel-Abo als auch der Familientarif schlagen monatlich künftig spürbar teurer zu Buche. Da muss man sich am Ende des Tages gut überlegen, ob einem das werbefreie Schauen und YouTube Music den neuen Kurs im Monat noch wert sind.


congstar legt bei den Prepaid-Tarifen nach

Nach den Glasfaser-News gibt es auch Neues vom Mobilfunk-Zweig von congstar, denn die Prepaid-Tarife bekommen eine ordentliche Frischzellenkur verpasst. Ohne dass sich am Preis etwas ändert, schraubt der Anbieter das monatliche Datenvolumen in den Tarifen nach oben.


Trade Republic: Ab sofort sind Börsengänge für alle drin

Der Neobroker Trade Republic baut seine Plattform weiter aus und bietet Kleinanlegern ab sofort ein Feature, das bisher meist institutionellen Investoren vorbehalten war. Nutzer können nun direkt über die App an ausgewählten Börsengängen (IPOs) teilnehmen und Aktien schon vor dem offiziellen Handelsstart zeichnen.


Google AI Plus: Abo kostet nun weniger, bietet mehr Speicher

Überraschender Schritt von Google im hart umkämpften KI-Markt: Das Premium-Abo „Google AI Plus“ wird im Preis gesenkt. Doch damit nicht genug, denn gleichzeitig schraubt Google auch den enthaltenen Cloud-Speicher für Google One nach oben, um das Paket schmackhafter zu machen. Offenbar will man so die Hürde für Gelegenheitsnutzer senken, die erweiterten Gemini-Funktionen im Alltag auszuprobieren.


Philips Skylight: Neues Deckenlicht imitiert die Sonne

Wer sein Smart Home und die Lichtstimmung auf das nächste Level heben will, sollte einen Blick auf das neue Philips Skylight werfen. Dieses modulare Deckenlicht wurde speziell dafür entwickelt, echtes Tageslicht und den Verlauf der Sonne täuschend echt im Innenraum zu imitieren. Perfekt für dunkle Räume oder das Home Office im Keller.


Doctor Who: BBC legt die Science-Fiction-Serie vorerst auf Eis

Dämpfer für alle Sci-Fi-Fans da draußen: Die BBC hat angekündigt, die Kult-Serie Doctor Who nach den letzten Staffeln vorerst in eine längere Pause zu schicken. Grund dafür sind wohl strategische Neuausrichtungen und Verhandlungen über zukünftige Produktionsbudgets mit internationalen Partnern. Der Doktor wird also für unbestimmte Zeit im Serienschrank geparkt – hoffen wir mal, dass die TARDIS nicht zu lange verstaubt.


iOS 27: Diese iPhones erhalten das Update

Wie in jedem Jahr stellt sich auch vor der nächsten großen Apple-Konferenz die Frage: Fliegt mein iPhone aus dem Support-Zyklus? Wir haben die Übersicht für euch, welche Modelle das kommende iOS 27 noch unterstützen werden und für welche Geräte das sprichwörtliche Ende der Fahnenstange erreicht ist. Wer noch mit einem älteren Gerät unterwegs ist, sollte einen Blick in die Liste werfen, um zu sehen, ob im Herbst ein Hardware-Wechsel ansteht.

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Amazfit Cheetah 2 Pro im Test

Amazfit hat vor einigen Wochen mit der Cheetah 2 Pro eine neue Smartwatch speziell fürs Laufen vorgestellt. Viele Funktionen ähneln jedoch den bekannten Modellen des Anbieters. Beispielsweise könnt ihr auch bei diesem Wearable ein rundes AMOLED-Display mit 1,32 Zoll Diagonale und 3.000 Nits Helligkeit, NFC zum Bezahlen (nur via Curve) und genaue Standorterkennung mit Dual-Band einsetzen. Für einen Test habe ich mir diese Laufuhr einmal genauer angeschaut.

So kann die Amazfit Cheetah 2 Pro auf Wunsch euren Puls im Sekundentakt messen, die Laktatschwelle schätzen und soll mit ihrem Gehäuse aus Titan und dem durch Saphirglas geschützten Display einiges an Strapazen aushalten. Wie bei den T-Rex-Modellen ist auch eine Taschenlampen-Funktion an Bord. Die Laufuhr misst 48 x 48 x 13,2 mm und ist bis zu 5 ATM wasserdicht.

Zur Ausstattung zählen auch Mikrofon und Lautsprecher, sodass ihr Bluetooth-Telefonate mit dem Wearable führen könnt. Ich will aber gar nicht zu lange herumreden, es folgt deswegen eine Tabelle mit den wichtigsten Eckdaten.

Kategorie Technische Daten der Amazfit Cheetah 2 Pro
Design Farben: Titan


Abmessungen:


– Bildschirm (Saphirglas): 43,8 × 43,8 mm


– Gehäuse (Standard): 48 × 48 mm


– Dicke inkl. Sensor: 15,6 mm


– Dicke ohne Sensor: 13,2 mm


Gewicht (ohne Armband): 45,6 g


Gehäusematerial: Titan Grad 5 (Rahmen & Gehäuse), Aluminium (Knöpfe), Kunststoff (Lünette)


Tasten: 4


Wasserfestigkeit: 5 ATM
Display Typ: AMOLED


Größe: 1,32″


Spitzenhelligkeit: bis 3.000 Nits


Auflösung: 466 × 466


PPI: 353


Touchscreen: Saphirglas
Batterie Kapazität: 540 mAh


Typische Nutzung: bis 20 Tage


Intensive Nutzung: bis 10 Tage


AoD-Modus: bis 8 Tage


Präzises GPS: bis 31 h


GPS Musik: bis 15 h


GPS AoD: bis 26 h


GPS-Energiesparmodus: bis 69 h


GPS verlängerte Laufzeit: bis 99 h
Sensoren Gesundheit: BioTracker 6.0 PPG (5PD 2LED)


Bewegung: Beschleunigung, Gyroskop, Umgebungslicht, geomagnetisch, Temperatur, Barometer


Positionierung: Dualband, 6 Satellitensysteme


Verbindung: Bluetooth BLE 5.3, Wi-Fi 2,4 GHz
Sonstiges Interner Speicher: 32 GB


Taschenlampe: Rot & Weiß


Mikrofon: Ja


Lautsprecher: Ja


Motor: Linearmotor
Armband Material: Silikon


Breite: 20 mm


Verschluss: Dornschließe
Lieferumfang Smartwatch (mit Standardarmband)


Magnetisches Ladegerät (ohne Kabel)


Bedienungsanleitung
Kompatibilität Android 7.0


iOS 14.0


App: Zepp
Sport Sportmodi: 170


Intelligente Erkennung: 25 Kraftübungen, 8 Sportbewegungen


Trainingsvorlagen & Intervalle


Erweiterte Laufunterstützung: Zepp Coach, Laktatschwelle, Laufleistung, Bodenkontaktzeit, Bahnlaufmodus, Streckenkorrektur, virtueller Tempomacher


Verbindung zu Sensoren: HF-Gurt, Laufleistungsmesser, Fahrrad Power/Speed/Cadence


Trainingsstatus: PeakBeats


Drittanbieter-Sync: Runna, Strava, TrainingPeaks, Intervals.icu, Google Fit, Apple Health


Komfort: Live-Daten, Abbiegehinweise, bedingte Pause
Gesundheit BioCharge


24-h-Überwachung: Herzfrequenz, SpO2, Stress, Hauttemperatur


Manuelle Messung: HF, SpO2, Stress, Fingertippmessung


Schlaftracking: HRV, REM, Nickerchen, Atemqualität, Schlafscore


Atemübungen


Gesundheitserinnerungen: hoher/niedriger Puls, niedriger SpO2, hoher Stress


Weitere Features: PAI, HF-Erholung, Menstruationszyklus, Wild.AI
Lifestyle KI-Assistent: Zepp Flow


Karten & Organisation: Mitgliedskarten, Abkürzungskarten, Events, Aufgabenliste


Smartphone-Funktionen: Musiksteuerung, Kamera (iOS), Anrufe, SMS, App-Benachrichtigungen, Schnellantwort (Android), Telefon finden


Timing: Wecker, Weltuhr, Stoppuhr, Pomodoro


Alltag: Wetter, Thermometer, Bewegungs-Erinnerung, Passwort, DND, Sprachmemo, Morgen-Updates

Amazfit will auch bei der Cheetah 2 Pro wieder mit überdurchschnittlichen Akkulaufzeiten punkten. So soll die Sport-Smartwatch bis zu 20 Tage durchhalten, wenn ihr sie durchschnittlich nutzt. Selbst bei kontinuierlicher Standorterkennung mit aktivem Display sollen es immerhin noch rund 26 Stunden sein. Als Begleit-App dient wieder Zepp. Falls euch die Hersteller-Anwendung nicht sonderlich begeistert, könnt ihr die Trainingsdaten jedoch auch mit z. B. TrainingPeaks und Strava synchronisieren.

Design und Verarbeitung der Amazfit Cheetah 2 Pro

Amazfit verbaut in der Cheetah 2 Pro den neuen Dual-Light-5PD-Herzfrequenzsensor, den man an der Unterseite erspähen kann. Dieser soll besonders akkurate Messergebnisse liefern. An beiden Seiten der Uhr befinden sich dann jeweils zwei Tasten, die zum Glück nicht weit aus dem Gehäuse hervorstechen und farblich gekennzeichnet sind. Im Übrigen sei noch einmal klargestellt: Ihr könnt die 449,90 Euro teure Sportuhr natürlich nicht nur zum Laufen verwenden. Tatsächlich kann sie über 170 Sportarten tracken. Darunter sind verschiedene Ausdauer-, Funktions- und Krafttrainings.

Die Begleit-App Zepp hilft euch nicht nur, Firmware-Updates durchzuführen, Trainingszusammenfassungen durchzugehen und zusätzliche Apps herunterzuladen, sondern auch, Watchfaces auszuwählen. Dabei sind einige der digitalen Zifferblätter und Apps kostenlos, andere kosten Geld.

Da Teile des Gehäuses der Amazfit Cheetah 2 Pro aus Titan bestehen, fühlt sich diese sehr wertig an. Aber auch das AMOLED finde ich wieder sehr überzeugend, denn es bleibt aufgrund der hohen Spitzenhelligkeit auch im direkten Sonnenlicht gut ablesbar. Die erwähnten vier Buttons hätte ich lieber wieder gegen die drehbare Krone des Vorgängermodells getauscht, da ich die beiden Tasten auf der Innenseite des Handgelenks unpraktisch finde. Hat aber seine Vor- und Nachteile.

Mit einem Gewicht von fast 46 g, ohne Armband, bemerkt man die Cheetah 2 Pro durchaus am Handgelenk. Beim Arbeiten am Computer hat mich die Smartwatch deswegen eher gestört. Ich bin allerdings generell im Alltag kein Uhrenträger und entsprechend empfindlich. Auffällig ist die Uhr auch dennoch, weil sie mit 13,2 mm recht dick ausfällt. Die Dicke ergibt sich auch aus dem recht großzügigen Akku.

Wer also Wearables von Garmin gewöhnt ist, wird die Amazfit Cheetah 2 Pro möglicherweise als klobig empfinden. Und gerade beim Laufen kann das durchaus auch ein Störfaktor sein. Ihr zahlt hier also für die langen Laufzeiten eben durchaus beim Tragekomfort einen Preis.

Praxistest

Mein größter Kritikpunkt an der Amazfit Cheetah 2 Pro vorneweg: Die Sport-Smartwatch soll sich speziell an Läufer richten, verfügt aber aus meiner Sicht schwerlich über Alleinstellungsmerkmale. Im wuchernden Angebot des Anbieters fühlt sich dieses Modell ein wenig an wie ein Zwischenschritt zwischen einer Active Max und den T-Rex-Outdoor-Modellen. Doch ein wirklicher Fokus auf Läufer ist, abseits des Marketings, kaum zu erkennen. Letzten Endes ähneln der Funktionsumfang und Design dafür zu stark den anderen Wearables der Marke.

Beispiel: Hardcore-Läufer gehen bei Wind und Wetter fürs Training vor die Tür. Doch bei Regen lassen Wassertropfen den Screen ohne Sperre schnell verrücktspielen. Auch musste ich feststellen, dass es trotz Dual-Band-GPS manchmal bei der Standorterkennung eine leichte Verzögerung gibt. Wer zudem das Schlaftracking von etwa Whoop gewohnt ist, wird die Auswertungen in der Zepp-App etwas oberflächlich finden. Das klingt erstmal alles sehr kritisch? Ich wollte die geballten, von mir wahrgenommenen Mankos einfach lieber vorausschicken.

Das AMOLED-Display der Amazfit Cheetah 2 Pro ist hervorragend, reagiert schnell und bleibt auch bei direktem Sonnenlicht erstklassig ablesbar. Es gibt aber einen deutlichen Rand rund um den Bildschirm, was mancher Träger als weniger elegant empfinden dürfte. Die integrierte LED-Taschenlampe an der Oberseite kann im Übrigen weiß und rot leuchten. Um eine Strecke zu beleuchten, ist das Licht zwar zu schwach, kann aber durchaus mal eine Orientierungshilfe sein.

Die Pulsmessungen der Cheetah 2 Pro wirken auf mich sehr genau und sie zeigen auch bei schnellerem Joggen oder kurzen Pausen an, beispielsweise an einer Ampel direkt die sich veränderten Werte. Die Schätzungen zu eurer Laktatschwelle solltet ihr hingegen wohl mit Vorsicht genießen. Als kurze Einordnung: Diese Schwelle legt im Wesentlichen euer maximales Tempo fest, das ihr laufen könnt, bevor eure Muskeln übersäuern. Ziel von Langstreckenläufern ist es natürlich, diese Schwelle anzuheben. Im Ergebnis können sie dann länger durchgehend bzw. ein höheres Tempo laufen, bevor die Muskeln ermüden.

Die Wearables von Amazfit haben die Tendenz, die Laktatschwelle deutlich niedriger anzusetzen als z. B. Konkurrenzprodukte von Garmin. Das wird auch aktuell in vielen Communities bemängelt. Denn: Wer sich danach richtet und dann im Grunde zu langsam für sein reales Leistungsniveau läuft, kann sich nicht effizient steigern. Möglich ist natürlich, dass die Schätzungen der Cheetah 2 Pro auf Dauer akkurater werden. In meinem Testzeitraum lagen sie aber unter meinem ohnehin nicht allzu hohen Leistungsniveau als Gelegenheitsläufer.

Wie schon erwähnt, kann die Cheetah 2 Pro allerdings auch allerlei andere Workouts tracken. Amazfit wirbt mit einer schieren Anzahl von über 170 Sportarten. Darunter sind allerdings auch Exoten wie Drachen steigen lassen, E-Sport oder Schach. Lasst euch da also nicht blenden, denn bei vielen Einträgen kann man sich schon fragen, wie sinnvoll diese sind. Ihr könnt mit der Smartwatch auch navigieren – mit farbigen Konturkarten, was sehr gut klappt. Trailrunner haben dabei auch die Chance, an der Uhr z. B. nach Hütten zu suchen. Im Übrigen könnt ihr mit der Watch auch schwimmen, denn sie ist bis 10 ATM wasserdicht.

Mein Fazit

Im Ergebnis ist die Amazfit Cheetah 2 Pro eine sauber gestaltete Smartwatch mit tollem AMOLED-Display, vielseitigen Workout-Optionen und akkurater Pulsmessung. Vor allem die enorme Akkulaufzeit, die im Alltag tatsächlich den Herstellerangaben entspricht, dürfte viele Leser begeistern. Doch frei von Mankos ist dieses Wearable nicht.

So ist die Navigation etwas ungenau, die Schätzung der Laktatschwelle in meinem Test fragwürdig und der generelle Funktionsumfang sehr nahe an anderen Modellen des Herstellers. Zum Preis von 449,90 Euro muss sich die Cheetah 2 Pro z. B. direkt mit der Garmin Forerunner 570 messen, die ein extrem starker Rivale ist.

Aus meiner Sicht müsste die Cheetah 2 Pro den Fokus in Design und Funktionsumfang sowie Genauigkeit der Messungen noch stärker auf Läufer legen und ein paar der Allround-Funktionen deswegen vielleicht über Bord werfen. Amazfit ist auf dem richtigen Weg, müsste sich aber trauen, noch etwas weiterzugehen.

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Internationaler TV-Markt ist im 1. Quartal 2026 gewachsen

Der internationale TV-Markt ist im 1. Quartal 2026 trotz vieler wirtschaftlicher Krisen um 6 % gewachsen. Dies betrifft allerdings zunächst einmal die Auslieferungsmengen, welche sich auf 50,3 Mio. Einheiten erhöht haben. Die Marktforscher von Omdia mutmaßen, dass dahinter die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft stecken dürfte. Denn da rechnen viele Händler mit wachsenden Verkaufszahlen.

Bitte beachten: Die Auslieferungsmengen sind nicht mit verkauften Geräten gleichzusetzen. Denn das sind erst einmal nur Fernsehgeräte, welche die Hersteller an den Handel geliefert haben. Interessant: Das Wachstum zieht sich quer durch die Regionen, mit einer Ausnahme: China.

Das größte Wachstum hat es in Asien / Ozeanien (13 %) und Lateinamerika (12 %) gegeben. In beiden Regionen haben chinesische Hersteller zunehmend Geräte geliefert, um die Schwächen in ihrem Heimatland zu kompensieren. Trotz hoher Marktsättigung hat sich auch in den USA ein Plus von 11 % ergeben.

Laut Omdia wurden dabei im 1. Quartal 2026 auch rund 39.400 RGB-Mini-LED-LCDs ausgeliefert. Von dieser Technik versprechen sich besonders chinesische Hersteller viel, auch wenn sie weiterhin die klassischen Stärken und Schwächen der LCD-Technik verkörpert.

89 % der RGB-Mini-LED-Modelle sind dabei in China ausgeliefert worden – in Europa waren es z. B. nur 3 %. Omdia geht davon aus, dass die Technik in den kommenden Jahren eine größere Rolle am Markt einnehmen wird und womöglich einige Premium-Käufer aus dem OLED-Bereich abwirbt. Allerdings gibt es da ja auch schon andere Alternativen, wie Modelle mit Super Quantum Dots.

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Streaming-Leistung in Deutschland: Platz 13 im internationalen Vergleich




Pünktlich zur WM liefert nPerf frische Daten zur Streaming-Qualität im Festnetz. Deutschland landet mit einem Leistungsindex von 87,0 % auf dem 13. Platz innerhalb der Top 20 der teilnehmenden Nationen. Die Erhebung basiert auf Messwerten zwischen Januar und Mai 2026 und betrachtet, wie stabil Videos in Auflösungen von 720p bis hin zu 2160p über die heimische Leitung fließen.

An der Spitze thronen die USA, die Schweiz und Frankreich. Während Deutschland ein grundsätzlich ordentliches Bild abgibt, trennt sich die Spreu vom Weizen vor allem bei anspruchsvollen 4K-Inhalten oder zur Primetime, wenn die Netze stark ausgelastet sind. Im gesamten Ranking liegen die Teilnehmer eng beieinander. Zwischen dem Spitzenreiter USA und dem 20. Platz Saudi-Arabien liegen lediglich 10,6 Punkte Unterschied.

Reine Downloadraten sind für ein flüssiges Bild nicht alles. Es kommt auf das Zusammenspiel aus Latenz, Stabilität und der Anbindung an Content Delivery Networks an. Wer in Deutschland streamt, bekommt zwar meist ein flüssiges Erlebnis serviert, hinkt bei der Konstanz im Vergleich zu den Top-Nationen aber noch etwas hinterher.

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