Cube ruft E-Bikes zurück




Cube hat ein Problem mit seinen 2026er-Modellen und startet einen Rückruf für die „Acid Carbon Hybrid Kurbelarme“. Bei internen Kontrollen kam raus, dass der Aluminium-Gewindeeinsatz an der Pedalaufnahme einfach ausbrechen kann.

Das ist natürlich unschön, da man im schlimmsten Fall unsanft vom Rad absteigt. Betroffen sind E-Bikes aus dem Modelljahr 2026, die vor dem 8. Mai 2026 ausgeliefert wurden. Wer so ein Teil im Keller stehen hat, sollte es ab sofort stehen lassen. Es geht konkret um die Kurbelarme mit den Nummern 30884 links und 30885 rechts in allen gängigen Längen von 160 mm bis 175 mm. Die Liste der betroffenen Räder ist lang und zieht sich durch diverse Serien wie Stereo Hybrid One77, One44, AMS Hybrid, Nuroad, Kathmandu und Reaction Hybrid.

Besitzer sollten ihre Rahmennummer am Tretlager oder auf dem silbernen Aufkleber suchen. Diese beginnt mit WOW, gefolgt von einer Zahlen- und Buchstabenkombination. Cube bietet auf der Webseite ein Tool an, bei dem man die Zeichenfolge ohne das WOW eingibt. Ist das Bike betroffen, führt der Weg zum Fachhändler. Dort gibt es zwei Möglichkeiten für den Austausch. Entweder man lässt dauerhaft Aluminium-Kurbeln montieren und bekommt als Entschädigung ein Frontlicht im Wert von 149,95 Euro dazu, oder man nutzt die Alu-Kurbeln nur als Übergangslösung. In diesem Fall werden die Carbon-Kurbeln später ersetzt, was aber wohl ein Jahr dauern kann. Die neuen Alu-Teile haben einen integrierten Pin für die Kettenpflege.

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Shelly bringt KI in die Bude: SoFi und MitRa legen los




Shelly bohrt seine Smart Control App auf und schickt mit SoFi und MitRa zwei KI-Assistenten ins Rennen. Die beiden Helfer befinden sich aktuell noch in der Testphase und sollen den Umgang mit den eigenen vier Wänden deutlich entspannter gestalten. Anstatt sich durch Menüs zu hangeln, tippt man seine Wünsche einfach in einen Chat. Ob die Nutzer das wollen? Das muss wohl jeder für sich entscheiden.

SoFi übernimmt dabei eher den Part des direkten Ausführers. Der Assistent reagiert auf Textbefehle, gibt Infos zum Status der Hardware und bastelt auf Zuruf Automatisierungen zusammen. MitRa ist dagegen eher der Stratege für die komplexeren Dinge. Dieser Agent kümmert sich um die Überwachung des Stromverbrauchs und versteht laut Shelly auch natürliche Sprache, die mal etwas schwammig formuliert ist. Das Ganze funktioniert in 20 Sprachen und soll dabei helfen, Szenarien zu erstellen, ohne dass der Nutzer zum Programmierprofi werden muss.

Der Plan dahinter ist klar: Die App soll weg vom reinen Schalter und hin zum Berater. Das System schaut sich das Nutzerverhalten sowie Umgebungsdaten an und schlägt daraufhin passende Energiesparstrategien oder Routinen für einen besseren Schlaf vor. Auch bei der Fehlersuche oder der Auswahl neuer Hardware will die KI unterstützen.

In der kostenlosen Basisversion der App sind die Assistenten zwar enthalten, wer aber mehr will, muss zum Premium-Abo greifen. Dort gibt es die fünffache Menge an täglichen Interaktionen, detaillierte Energieberichte und eine KI-gestützte Fehlererkennung mit zehn Analysemodellen. Außerdem erinnert die App Premium-Nutzer automatisch daran, wenn irgendwo noch das Licht brennt.

Am Ende bleibt der Nutzer der Chef, denn Empfehlungen der KI müssen aktiv bestätigt werden. Ein dritter KI-Agent ist übrigens auch schon in der Mache. Wer die App nutzt, kann die neuen Funktionen ab sofort ausprobieren und schauen, ob die digitalen Helfer den Alltag tatsächlich erleichtern.

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BitUnlocker: Sicherheitsforscher umgehen BitLocker-Schutz

BitLocker sorgt mal wieder für Gesprächsstoff in der Sicherheitscommunity. Wer glaubt, mit den Microsoft-Patches vom Juli 2025 sei das Thema vom Tisch, irrt sich. Das Team von Microsoft STORM hatte damals einen Angriffsweg über die Windows-Wiederherstellungsumgebung WinRE aufgezeigt. Dabei wird der Bootmanager ausgetrickst: Er prüft ein legitimes Abbild, startet aber ein manipuliertes zweites Abbild, in dem eine Shell mit Zugriff auf das entschlüsselte Laufwerk wartet.

Sicherheitsforscher berichten davon, wie sie mit einem aktualisierten Tool namens BitUnlocker alles umgehen können. Das Problem liegt im Secure Boot begraben. Dieser Mechanismus prüft zwar die Signatur einer Datei, aber nicht deren Alter. Ein alter Bootmanager von vor dem Patchday im Juli 2025 besitzt ein gültiges Zertifikat und wird vom System anstandslos akzeptiert. Da Microsoft das alte Zertifikat aus praktischen Gründen nicht flächendeckend für ungültig erklärt hat, lässt sich so ein Downgrade-Angriff durchführen. Ein Proof of concept findet sich hier.

In der Praxis muss allerdings physischer Zugriff auf den Rechner gegeben sein. Ein Angreifer schiebt dem System über USB oder das Netzwerk den alten, anfälligen Bootmanager und eine manipulierte Konfigurationsdatei unter. Da das Zertifikat noch in der Datenbank des Mainboards hinterlegt ist, rückt der TPM-Chip den BitLocker-Schlüssel ganz normal heraus. Innerhalb weniger Minuten öffnet sich eine Kommandozeile mit vollem Zugriff auf die Daten.

Wer sich schützen will, kommt um eine PIN beim Systemstart nicht herum. Das bleibt die einzig wirklich verlässliche Methode gegen solche physischen Angriffe, wie die Forscher ausführen. Microsoft bietet allerdings einen Weg an, auf neuere Zertifikate zu migrieren und alte Versionen über eine Secure Version Number zu sperren.

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E-Autos laden: Regierung will Preistransparenz erzwingen




Wer mit dem Elektroauto unterwegs ist, kennt vielleicht das Chaos an der Ladesäule. Die Bundesregierung bringt nun Bewegung in die Sache und legt einen Gesetzentwurf zur Änderung des Preisangabenrechts vor. Das Ziel ist recht simpel, denn es geht um Klarheit beim Bezahlen. Bisher fehlte eine handfeste Grundlage, um Verstöße gegen die europäischen Vorgaben der AFIR-Verordnung in Deutschland auch wirklich zu bestrafen. Das ändert sich jetzt mit dem Entwurf 21/5873.

Die Preisbehörden der Länder bekommen damit ein Werkzeug in die Hand, um gegen schwarze Schafe vorzugehen. Wenn Betreiber von öffentlichen Ladepunkten die Preise nicht ordentlich ausweisen, wird es teuer. Die neuen Bußgeldvorschriften im Preisangabengesetz sehen Strafen von bis zu 100.000 Euro vor. Am Ende soll der Kunde einfach sehen, was der Strom kostet, ohne erst im Kleingedruckten oder in verschachtelten Apps suchen zu müssen. Mal abwarten, ob das die Preisgestaltung an den Säulen tatsächlich übersichtlicher macht.

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BKA-Lagebild: Cyberkriminalität bleibt eine Dauerbaustelle

Obligatorisches Hackerbild

Das Thema Internetkriminalität ist und bleibt ein dickes Brett, das Innenminister Alexander Dobrindt und BKA-Vizepräsidentin Martina Link mit dem Bundeslagebild Cybercrime 2025 vorgelegt haben. Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, denn rund 334.000 Fälle wurden offiziell registriert. Dass die Dunkelziffer bei digitalen Angriffen deutlich höher liegt, dürfte jedem klar sein, der sich ein bisschen mit der Materie befasst.

Ein großer Faktor ist mittlerweile der Einsatz von künstlicher Intelligenz. Angreifer nutzen die Technik, um ihre Schadsoftware und Betrugsversuche schneller und professioneller zu gestalten. Auf der anderen Seite hilft KI zwar auch bei der Abwehr, aber das Wettrüsten ist in vollem Gange. Bei Ransomware gab es einen Anstieg um zehn Prozent auf 1.041 angezeigte Fälle. Die Kriminellen forderten dabei Summen, die sich insgesamt auf etwa 15,5 Millionen US-Dollar (14,3 Millionen Euro) beliefen. Immerhin scheint die Vorsorge in den Betrieben besser zu greifen, da seltener gezahlt wurde als früher.

Massiv zugenommen haben die sogenannten DDoS-Attacken. Hier gab es ein Plus von 25 Prozent auf über 36.700 Vorfälle. Vor allem Behörden und Logistikfirmen standen im Visier von Hacktivisten, die Systeme durch Überlastung lahmlegen wollten. Beim klassischen Phishing ist die Kurve zwar leicht rückläufig, aber mit über 382.000 gemeldeten Mails bei der Verbraucherzentrale NRW bleibt das Risiko für Nutzer weiterhin hoch. Es zeigt sich einmal mehr, dass man im Netz ständig die Augen offenhalten muss, da die Methoden der Täter immer ausgefeilter werden.

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