Amazon und Anthropic bauen ihre KI-Partnerschaft deutlich aus

Amazon und Anthropic machen den nächsten großen Schritt in ihrer bereits seit 2023 laufenden Partnerschaft. Künftig will Anthropic laut Amazon in den kommenden zehn Jahren mehr als 100 Milliarden US-Dollar für AWS-Technologien ausgeben. Im Fokus stehen dabei vor allem Amazons Trainium-Chips sowie Graviton-CPUs, um Claude und künftige KI-Modelle zu trainieren und zu betreiben.

Anthropic sichert sich laut Amazon bis zu 5 Gigawatt an Rechenkapazität. Zudem soll die Claude Platform direkt über AWS verfügbar werden, sodass Kunden ohne zusätzliche Zugänge oder separate Verträge auf Anthropics Entwicklerplattform zugreifen können.

Amazon selbst investiert außerdem direkt weitere 5 Milliarden US-Dollar in Anthropic, perspektivisch könnten es sogar bis zu 20 Milliarden US-Dollar zusätzlich werden. Eigene KI-Hardware, eigene Cloud und der starke Modellpartner sollen Amazons Position gegen Microsoft, Google und OpenAI weiter festigen. Für AWS-Kunden dürfte das vor allem mehr Auswahl und engere Integration bedeuten.

Aber wie so oft bei diesen Ankündigungen ist das wieder der klassische Kreislaufdeal, der speziell in der KI-Blase mittlerweile Mode ist. Ich geb‘ dir was, du gibst mir was.

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Wiim-App für iOS: Neue Funktionen und Verbesserungen

Ihr nutzt für Sound und / oder Multiroom ein Wiim-System? Die aktuelle Version 3.5.7 der Wiim-App bringt dann einige interessante Neuerungen und Verbesserungen mit sich. Erwähnenswert ist die kommende Sub Calibration, die automatisch die Lautstärke und das Timing zwischen Subwoofer und Hauptlautsprechern an der Hörposition anpasst. Zudem gibt es jetzt eine Option für die TV-Fernbedienung, um den Lautstärkeschritt anzupassen.

Neben diesen neuen Features wurden auch allgemeine Verbesserungen verbaut. Die OOBE (Out of Box Experience) bietet nun hilfreichere Anleitungen während der Einrichtung. Die Synology-Unterstützung ermöglicht jetzt endlich den Zugriff auf Ordner im erweiterten Modus. Auch die Suchfunktion wurde optimiert, sodass Ergebnisse bei der Eingabe von Sonderzeichen besser angezeigt werden. Des Weiteren wurde die Reihenfolge der Titel in USB-Playlists korrigiert und die iPad-Benutzeroberfläche für die Stereo-Paarung verbessert.

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Mastodon unter Dauerfeuer: DDoS-Attacke legte Server lahm

Nachdem es erst kürzlich Bluesky erwischt hat, geriet gestern Mastodon ins Visier von Angreifern. Die Rede ist von einer massiven DDoS-Attacke, die vor allem die Instanz mastodon.social am gestrigen Montag in die Knie zwang.  Laut Andy Piper, dem Kommunikationschef der Plattform, handelte es sich um einen schwerwiegenden Vorfall, der weite Teile des Servers unerreichbar machte. Wer hinter der Aktion steckt, ist derzeit wohl unklar. Die Techniker haben recht flott Gegenmaßnahmen eingeleitet und den Betrieb zeitnah weitestgehend wiederhergestellt, dennoch mussten Nutzer mit kleineren Instabilitäten rechnen. Da mastodon.social der größte Server im Netzwerk ist, war die Auswirkung entsprechend spürbar.

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#StartupsToWatch – 11 millionenschwere HealthTech-Startups, die derzeit abheben

Alles rund um digitale Gesundheitsthemen (E-Health oder HealthTech) bekommt seit einigen Jahren viel Aufmerksamkeit. HealthTech gehört deswegen auch zu den Segmenten, die sich die viele Investorinnen und Investoren weiter ganz genau ansehen – dies gilt für B2C, aber auch für B2B.

Zu den vielen (jungen und älteren) Health-Startups aus der DACH-Region, die uns in den vergangenen Monaten besonders aufgefallen sind, gehören unter anderem Avelios Medical, Circle Health, Ficus, Remi Health und Wellster HealthTech.

Zudem gab es mit Verkauf des Münchner Health-Startup Kaia Health an Sword Health abermals einen spannenden Exit im Segment (Kaufpreis: 285 Millionen US-Dollar). Kaia Health, 2016 von Konstantin Mehl und Manuel Thurner gegründet, entwickelt digitale Therapien für chronische Erkrankungen (Rückenschmerzen, COPD). In den vergangenen Jahren flossen rund 100 Millionen Euro in Kaia Health.

11 aufstrebende HealthTech-Startups

Avelios Medical

Der deutsche Softwaregigant SAP investierte zuletzt eine ungenannte Summe in Avelios Medical. Das Münchner HealthTech, 2020 von Nicolas Jakob, Sebastian Krammer und Christian Albrecht gegründet, positioniert sich als Krankenhausinformationssystem. Dabei geht es darum, „klinische Prozesse zu optimieren, den Dokumentationsaufwand zu reduzieren und Patientendaten intelligent zu vernetzen – von der Aufnahme bis zur Abrechnung“. Sequoia Capital, Revent und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investierten zuvor bereits 30 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Avelios Medical

Circle Health

Das Berliner HealthTech Circle Health, 2023 von Peter Malmqvist und Jannik Tiedemann gegründet, möchte sich als „Praxis für Funktionelle Medizin & Prävention“ etablieren. Der Berliner Investor Atlantic, CRB Health Tech (Madrid), Calm/Storm Ventures (Wien) und Kfund (Madrid) investierten zuletzt 9 Millionen Euro (Eigen- und Fremdkapital) in die Jungfirma. Mehr über Circle Health

Ficus

Das HealthTech Ficus aus Berlin, 2024 vom Caspar Health-Gründer Benjamin Pochhammer und Mario Elstner gegründet, hat vor, sich als „KI-Plattform für die Rehabilitation“ zu etablieren. Die Software des Startups, das aus Venture Studio von Merantix hervorgegangen ist, „automatisiert zentrale Prozesse, reduziert administrativen Aufwand und schafft mehr Zeit für die Patient:innenversorgung“, teilt das Team mit. Der Berliner Frühphaseninvestor Redstone, Merantix Capital und Business Angels investierten zuletzt 3 Millionen Euro in die Jungfirma. Mehr über Ficus

Gardia

Das HealthTech Gardia (früher als caera bekannt) aus Soest, bereits 2019 von Marlon Besuch und Michael Hummels als caera gegründet, entwickelt ein mobiles Notrufsystem, „das speziell auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten ist“. Der niederländische Investor Peak, amberra, butterfly & elephant, der Accelerator von GS1 Germany, sowie Altinvestoren wie BonVenture, Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures) und Beurer investierten zuletzt 8,5 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Gardia

hellomed

Das Berliner HealthTech hellomed, 2022 von Enrico Bernardo, Felix Morawski und Tim Bogdan gegründet, entwickelt mit hellomedOS eine Softwarelösung zur „qualitätsgesicherten Medikationsversorgung“ in der ambulanten und stationären Pflege. Das Ziel dabei, ist insbesondere die „Entlastung von Pflegekräften“.  Der Schweizer Investor EquityPitcher Ventures, der Berliner Geldgeber IBB Ventures und zwei.7 sowie Business Angels investierten zuletzt 6 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über hellomed

Mirantus Health

Beim Berliner HealthTech Mirantus Health, 2022 von Dominik Pederzani und Claus Gruber gegründet, dreht sich alles um Augengesundheit. „Wir helfen Optikern dabei, Augen-Checks durchzuführen und die Ergebnisse professionell auszuwerten“, sagt Gründer Pederzani. Revent, Redstone, Entrepreneur First, Noaber, Arve Capital sowie die Telemedizin-Pioniere Kai Eberhardt (Oviva) und Katharina Jünger (TeleClinic) investierten zuletzt 5,5 Millionen Euro in das Unternehmen.

nyra health

Das Wiener E-Health-Startup nyra health sammelte zuletzt weitere 20 Millionen Euro ein – unter anderem von Armira Growth, Wellington Partners und Crane Venture Partners. Die Jungfirma setzt auf KI-gestützte Therapielösungen für Patient:innen mit neurologischen Erkrankungen. Zum Unternehmen gehören die Therapiesoftware myReha und das klinische Managementsystem nyra insights. Mehr über HealthTech

Oviva 

Das HealthTech-Unternehmen Oviva aus Zürich, 2014 von Kai Eberhardt, Manuel Baumann und Mark Jenkins gegründet, setzt auf „erstattungsfähige digitaler Gesundheitsversorgung“. Schwerpunkt sind dabei derzeit Erkrankungen wie Adipositas und Bluthochdruck. Kinnevik, Planet First Partners, A.P. Moller Holding, Lunate und Co. investierten zuletzt 200 Millionen Euro (Primary- und Secondary-Investment) in das Unternehmen. Insgesamt flossen zuvor bereits rund 115 Millionen in das HealthTech. Mehr zu Oviva

Recare 

Das Unternehmen Recare, bereits 2017 von Maximilian Greschke in Berlin gegründet, unterstützt medizinische Einrichtungen mit Hilfe von KI „dabei, administrative Aufgaben zu automatisieren und Arbeitsabläufe über verschiedene Systeme hinweg zu steuern“. Der Versicherungs- und Risikomanagementanbieter DNV, CIBC Innovation Banking und weitere Investoren investierten zuletzt 37 Millionen Euro (einschließlich einer Option von 7 Millionen) in das Unternehmen. Mehr über Recare

Remi Health

Das Berliner HealthTech Remi Health, 2021 von Marvin Abert, Anthony Bielenstein, André Lange und Philipp Henneberg gegründet, möchte sich als „Diagnostics-as-a-Service platform“ etablieren. Zur Idee schreibt das Team: „Operating across multiple European markets, Remi Health partners with leading laboratories and combines decentralised collection, lab connectivity, regulatory compliance, medical oversight, and digital patient experiences into one scalable solution.“ IBB Ventures, Catalpa Ventures, MSD Global Health Innovation Fund und Business Angels investierten zuletzt 3 Millionen in Remi. Insgesamt sammelte das Unternehmen nun bereits 5 Millionen ein. Mehr über Remi Health

Wellster HealthTech

Der britische Growth Debt-Geldgeber Claret Capital investierte zuletzt erneut in Wellster HealthTech. „Insgesamt wurde die bestehende Finanzierungslinie mit Claret Capital Partners auf 10 Millionen Euro erweitert“, teilte das Unternehmen dazu mit. Wellster aus München, 2018 von Manuel Nothelfer und Nico Hribernik  gegründet, möchte Onliner:innen „Zugang zu wirksamen medizinischen Behandlungen“ geben. Konkret geht es dabei um Alltagsgesundheit und Themen wie Intimgesundheit und Haarausfall. Zum Unternehmen gehören Marken wie easytest, GoEasy, GoLighter, mySummer, mySpring und Spring. Claret Capital und Mangrove Capital investierten zuvor bereits 20 Millionen US-Dollar in Wellster Healthtech. Das profitable Unternehmen erwirtschaftete 2025 nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von 50 Millionen Euro. Mehr über Wellster Healthtech

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Foto (oben): Shutterstock

Google AI Studio im Abo: Mehr Power für zahlende Nutzer




Google schraubt weiter an seinem Angebot für Entwickler und integriert das Google AI Studio ab sofort direkt in die Pro- sowie Ultra-Abonnements. Wer monatlich Geld für die KI-Pläne auf den Tisch legt, bekommt natürlich deutlich höhere Nutzungsgrenzen spendiert. Im Paket enthalten ist der Zugriff auf die Modelle Nano Banana Pro und Gemini Pro, womit sich Prototypen schneller in fertige Anwendungen verwandeln lassen sollen. Die Kosten bleiben dabei durch die Abo-Pauschale kalkulierbar.

Zusätzlich fungiert das Google-AI-Abo nun als, laut Google, unkomplizierte Abrechnungsbrücke. Das soll den Einstieg erleichtern, da Nutzer direkt im AI Studio mit dem Prototyping loslegen können. Sobald ein Projekt größer wird und eine Skalierung ansteht, erfolgt der Übergang über API-Schlüssel. Wer bereits ein entsprechendes Abo besitzt, kann sich einfach im AI Studio anmelden und die erweiterten Funktionen ohne zusätzliche Einrichtung nutzen.

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