AndroidFileSync: Frischer Wind für den Dateitransfer zwischen Mac und Android

Wer am Mac sitzt und Daten mit einem Android-Smartphone austauschen möchte, kennt das Drama. Googles offizielles Tool „Android File Transfer“ ist gefühlt seit Jahren nicht mehr angefasst worden, wirkt wie aus der Zeit gefallen und zickt gerne mal rum. Drittanbieter-Tools kosten oft Geld oder wollen ein Abo sehen. Mit AndroidFileSync schickt sich nun eine neue, komplett kostenlose Open-Source-App an, dieses Problem elegant zu lösen, und das wahlweise über USB oder drahtlos per WLAN.

Die App ist in nativem SwiftUI geschrieben und setzt auf ein Design, das sich unter macOS Ventura (13.0) oder neuer sofort wie zu Hause anfühlt. Nach dem Start könnt ihr euer Smartphone wie im Finder durchforsten. Dateien lassen sich einfach per Drag & Drop vom Mac auf das Telefon ziehen.

Die App bringt auch eine vollständige Quick-Look-Integration mit. Ein Druck auf die Leertaste genügt, um Bilder, Videos oder PDFs direkt in einer Vorschau anzuzeigen. Auch ansonsten orientiert sich die Bedienung stark am Apple-Standard. Es gibt Tastaturkurzbefehle für Copy-and-paste, Umbenennen oder das Löschen von Dateien. Gelöschte Daten landen zudem in einem eigenen Papierkorb, aus dem sie wiederhergestellt werden können. Ein Duplikationsschutz warnt vor dem Überschreiben bereits existierender Dateien.

Neben dem reinen Dateimanagement ist auch ein vollwertiger App-Manager an Bord. Wer häufiger mal eine App per Sideloading installieren muss, zieht die entsprechende APK-, XAPK- oder APKS-Datei einfach per Drag & Drop in das Fenster. Auch das Deaktivieren, Deinstallieren oder Sichern von installierten Apps klappt direkt vom Mac aus.

Für die Verbindung per WLAN ist mindestens Android 11 erforderlich. Beide Geräte müssen sich im selben Netzwerk befinden. Die Kopplung läuft bequem über eine Auto-Discovery-Funktion: Ihr aktiviert in den Entwickleroptionen eures Smartphones das drahtlose Debugging und schon geht es quasi los. Wie eben erwähnt: Das Debugging muss aktiviert sein – und auf dem Mac müsst ihr der App erst einmal den Start erlauben, da sie nicht signiert ist.

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Home Assistant unterstützt jetzt Matter 1.6

Die Smart-Home-Plattform Home Assistant hat erst kürzlich mit dem Matter Server 9.0 einen größeren Umbau seiner Matter-Implementierung erhalten. Der bisherige Python-basierte Server wird durch eine Basis auf matter.js ersetzt. Neu ist auch eine Visualisierung für Thread- und WLAN-Netzwerke in der Web-Oberfläche.

Schon bei der damaligen Matter-Server-Umstellung hatte man die zeitnahe Unterstützung der jüngsten Matter-Version 1.6.0 angekündigt. Mit dem Update auf Matter Server 9.1.0 ist diese ab sofort gegeben.

Unterstützte Geräte verfügen jetzt außerdem über die Möglichkeit zur automatischen Zeitsynchronisierung. Zeitgeber ist hierbei der Matter-Server selbst, welcher die Zeit eines NTP-Servers weiterreicht. Mit von der Partie der neuen Matter-Server-Integration ist zudem eine verbesserte Thread-Netzwerkdiagnose.

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Signal: Android-Smartphones lassen sich jetzt als Zweitgeräte verknüpfen (Beta)

Signal führt als Beta eine neue Funktion ein, welche denjenigen entgegenkommen könnte, welche den Messenger auf mehreren Geräten nutzen – zum Beispiel einem privaten und einem beruflichen Phone. So könnt ihr neuerdings ein Android-Smartphone in eurem Konto als Zweitgerät hinterlegen. Danach ist es möglich, den Messenger fortan synchron auf beiden Endgeräten zu verwenden. Zuvor ging das nicht, denn ihr musstet euch mit einer zweiten Telefonnummer anmelden, wolltet ihr Signal auf zwei verschiedenen Smartphones einsetzen.

Stattdessen erlaubt es euch das neue Feature, das Zweit-Smartphone eben als synchronisiertes Zweitgerät im Hauptkonto zu hinterlegen. Dann reicht eine einzige Mobilfunknummer aus. Chats und Inhalte werden dann synchronisiert. Wie schon erwähnt, handelt es sich aktuell aber noch um eine Beta. Auf einer Support-Website erklären euch die Entwickler aber schon, wie das Ganze abläuft.

Als Erklärung: Ja, ihr konntet auch schon vorher Zweitgeräte ins Konto packen, das mussten aber Android-Tablets, iPads oder PCs ohne eigene Mobilfunknummer sein. Jetzt funktioniert das Ganze aber eben auch mit Android-Smartphones. Dafür müsst ihr nach dem Start der App, wenn ihr zum Einloggen nach eurer Nummer gefragt werdet, stattdessen das Drei-Punkte-Menü öffnen und „Gerät verknüpfen“ auswählen. Danach prangt ein QR-Code auf dem Screen, den ihr mit eurem Hauptgerät scannen müsst.

Anschließend könnt ihr wahlweise eure Chats synchronisieren oder auch nicht. Verneint ihr, ändert aber später eure Meinung und wollt die Chats doch synchronisieren, müsst ihr die Signal-App neu installieren. Damit ihr das Feature nutzen könnt, benötigt ihr die Signal-App für Android in mindestens der Betaversion 8.20. Nach Abschluss der Betaphase wird diese Funktion alle User erreichen. Dafür gibt es aber noch keinen klaren Zeitplan. Da werdet ihr also abseits der Beta wohl noch einige Wochen ausharren müssen.

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PAYBACK holt expert ins Boot: Punkte sammeln bei Consumer Electronics ab Herbst 2026

Kurzer Hinweis für alle Punktesammler unter euch: PAYBACK baut sein Partnernetzwerk im Elektronikbereich weiter aus. Ab dem Herbst 2026 könnt ihr bei der Fachhandelskooperation expert fleißig Punkte sammeln. Das Ganze gilt sowohl für Einkäufe im Online-Shop als auch direkt vor Ort in den zahlreichen expert-Fachgeschäften und -märkten in Deutschland.

Für PAYBACK-Nutzer dürfte das ein durchaus willkommener Neuzugang sein, um das Punktekonto bei der Anschaffung von Consumer Electronics, Haushaltsgroßgeräten oder Unterhaltungselektronik aufzufüllen. expert reiht sich damit in die Riege der letzten Monate ein, zu denen unter anderem auch Edeka, Netto Marken-Discount und die Sparkassen gehören. Wie genau die Punkteverteilung aussehen wird und ob es zum Start spezielle Coupon-Aktionen gibt, dazu haben sich die Partner vorab noch nicht im Detail geäußert.

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Fallout: Bethesda geht in die Vollen und kündigt mehrere Games an

Bethesda hatte sich zuletzt aus meiner Sicht eher mit seinen großen Titeln verzettelt. „Fallout 76“ ist der Multiplayer-Ableger, den sich wohl kein Fan der Reihe so richtig gewünscht hatte. Und „Starfield“ ist am Ende vor allem ein Vorzeigespiel für endlose Ladebildschirme und eine sowohl sterile als auch zerstückelte Spielwelt geworden. Nach dem großen Xbox Reset mit enormen Entlassungswellen muss man sich wohl am Riemen reißen. Folgerichtig kündigt man eine ganze Brigade an neuen „Fallout“-Titeln an.

Ganz ehrlich: Ich kann selbst kaum nachvollziehen, wie es so kommen konnte, dass Bethesda den immensen Erfolg der Serie bei Prime Video so gar nicht für sich ausgenutzt hat. Mindestens der Start der 2. Staffel hätte als Chance für ein Remaster eines älteren „Fallout“-Spiels genutzt werden müssen. Nun beugt man sich gewissermaßen dem Druck. Denn es wurden Remaster von sowohl „Fallout 3“ als auch dem Fan-Favoriten „Fallout: New Vegas“ angekündigt. Obendrein arbeitet Bethesda Game Studios an „Fallout 5“, das sich nun in der Pre-Production-Phase befindet.

Dabei will man es nicht belassen. Nachdem man die erfolgreiche Marke jahrelang brachliegen ließ, zieht man jetzt quasi alle Register. Denn zusätzlich werkelt auch noch Obsidian Entertainment an einem neuen „Fallout“-Titel. Überdies arbeitet Bethesda auch an einer großen Erweiterung für „Fallout 76“, die 2027 erscheinen soll. Sie nennt sich „Raven Rock“ und soll eine Prequel-Geschichte zu „Fallout 3“ beinhalten.

Am Rande erwähnt Bethesda auch, dass sowohl „The Elder Scrolls VI“ als auch „Fallout 5“ auf der Creation Engine 3 basieren werden. An jener Engine arbeitet man seit dem Launch von „Starfield“. Mal sehen, wie die Engine sich am Ende so machen wird, das war ja in der Vergangenheit immer so eine Sache für sich.

Zu betonen ist, dass Bethesda weder neue Screenshots veröffentlicht hat noch zu irgendeinem der Titel einen Release-Zeitraum genannt hat. Die meisten der in Aussicht gestellten Games dürften also noch Jahre von einer Veröffentlichung entfernt sein.

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