Blutige Jagd auf der Leinwand: Sony plant „Bloodborne“-Animationsfilm




Sony Pictures arbeitet an einer animierten Verfilmung von „Bloodborne“, die in den USA mit einem R-Rating laufen soll. Heißt: Die Adaption soll die rohe Gewalt und das Gemetzel des Spiels nicht weichspülen. Sanford Panitch, Chef der Motion Picture Group bei Sony Pictures, erklärte auf der CinemaCon, der Film werde sehr nah an der düsteren, blutigen Vorlage bleiben.

„Bloodborne“ stammt von FromSoftware und wurde damals von Sony Interactive Entertainment veröffentlicht. Inhaltlich bleibt alles beim Alten: Ein Fremder landet in einer gotischen Stadt, in der der Wahnsinn regiert und überall albtraumhafte Gegner warten. Die Verfilmung entsteht bei Sony Pictures gemeinsam mit PlayStation Productions und Lyrical Animation.

„Bloodborne“ reiht sich ein in eine ganze Welle von Spieleverfilmungen, die Sony und andere Studios gerade durchziehen. Sony Pictures und PlayStation Productions haben eine „Helldivers“-Adaption angekündigt. Parallel dazu ist der Dreh zur „The Legend of Zelda“-Verfilmung abgeschlossen.

Der Trend kommt nicht aus dem Nichts. Filme wie „The Super Mario Bros. Movie“ und „A Minecraft Movie“ zählen seit der Pandemie zu den erfolgreicheren Kinoproduktionen weltweit und bringen Studios ordentlich Geld in die Kasse. Sony versucht mit „Bloodborne“ nun, eine andere Zielgruppe anzusprechen: erwachsene Spieler, die mit der ruppigen Art des Originals etwas anfangen können.

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Ein Jahr ePA für alle: Wo Deutschland bei der elektronischen Patientenakte steht




Seit gut einem Jahr läuft in Deutschland der Regelbetrieb für die elektronische Patientenakte, kurz ePA. Zeit für einen nüchternen Blick auf Zahlen und Nutzen, jenseits von Hochglanzfolien. Laut gematik liegen inzwischen mehr als 100 Millionen medizinische Dokumente in den Akten: Befunde, Laborberichte, Arztbriefe. In der Praxis ist das längst kein Pilotprojekt mehr, sondern Alltag. Pro Woche werden im Schnitt über 21 Millionen Medikationslisten aus der ePA abgerufen, und das quer durch die Versorgung.

In vielen Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Apotheken gehört der Blick in die ePA inzwischen zur Routine. In Krankenhäusern läuft die Umstellung zäher, was an der komplexeren IT-Landschaft und verschachtelten Prozessen liegen soll. Trotzdem zieht die Nutzung an: Anfang Oktober 2025 kamen aus Kliniken noch grob 2.000 Dokumente pro Woche, mittlerweile sind es über 90.000 wöchentlich. Von Vollabdeckung ist das noch entfernt, aber man sieht klar, in welche Richtung es geht. Für Versicherte ist die ePA über die jeweilige Kassen-App erreichbar, gesteuert wird das Ganze über die GesundheitsID. Rund 5,1 Millionen dieser IDs sind aktuell registriert.

Die gematik spricht von der ePA als Herzstück einer modernen Versorgung und baut das System schrittweise aus. Für dieses Jahr stehen weitere Funktionen an, die das Ganze reibungsloser machen sollen: Der digital gestützte Medikationsplan soll strukturierte Dosierangaben enthalten, damit zum Beispiel die Einnahmezeiten klarer abgebildet sind. Eine Volltextsuche in den Dokumenten sowie Push-Benachrichtigungen in den ePA-Apps der Kassen sollen helfen, in dem wachsenden Datenberg nicht den Überblick zu verlieren. Parallel wird an einer datenschutzkonformen Ausleitung von ePA-Daten für Forschungszwecke gearbeitet, um langfristig auch Studien und Versorgungsforschung zu füttern.

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EUDI-Wallet: Digitale Identität steht in den Startlöchern, doch kaum einer kennt sie




Anfang des kommenden Jahres startet in Europa die EUDI-Wallet, eine Art standardisierte digitale Brieftasche für die eigene Identität. In Deutschland soll es nach aktuellem Stand am 2. Januar 2027 losgehen. Auf dem Papier ein ziemlich großes Projekt, im Alltag bisher aber so gut wie nicht angekommen.

Eine Bitkom-Umfrage unter 1.004 Personen ab 16 Jahren zeigt, wie wenig das Thema angekommen ist. 52 Prozent geben an, von der EUDI-Wallet noch nie gehört zu haben. 18 Prozent kennen den Begriff, können ihn aber nicht einordnen. 20 Prozent sagen, sie wüssten, worum es geht, und nur 5 Prozent trauen sich zu, das Ganze auch erklären zu können. Weitere 5 Prozent enthalten sich komplett.

Worum geht es technisch? Die EUDI-Wallet soll offizielle Dokumente wie Personalausweis oder Führerschein direkt auf dem Smartphone speichern und nutzbar machen, eben wie eine digitale Brieftasche. Darüber hinaus lassen sich auch andere Nachweise abbilden, etwa Zeugnisse, Versicherungsunterlagen oder Kaufverträge. Ziel ist, solche Vorgänge europaweit einheitlich, sicher und rechtlich belastbar digital abzuwickeln, ohne jedes Mal Papierkram oder Plastikkarten auspacken zu müssen.

Immerhin ist auf Anbieterseite schon Bewegung drin. Mehr als 100 Unternehmen haben ein „Memorandum of Understanding“ mit dem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung und dem Bitkom unterzeichnet. Die Unternehmen wollen Anwendungen rund um die EUDI-Wallet aufbauen und die Entwicklung mit vorantreiben. Von der Hotelbuchung über den digitalen Führerscheinnachweis beim Carsharing bis hin zum Online-Vertragsabschluss ist da einiges denkbar.

Und falls ihr euch noch nicht gut genug ins Boot geholt fühlt: Die Projektseite findet ihr hier.

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USA: Der KI-Modus von Chrome erhält Side-by-Side-Ansicht und tabübergreifende Suche

Google führt allerhand Aktualisierungen für Chrome (in den USA) ein, um die Recherche durch eine tiefere Integration von KI effizienter zu gestalten. Die auffälligste Neuerung betrifft die Desktop-Version. Klickt man im KI-Modus auf einen Link aus den Suchergebnissen, öffnet sich die Seite künftig nicht in einem neuen Tab, sondern direkt neben der Suchoberfläche – also in einer geteilten Ansicht. Die ursprüngliche Suchanfrage bleibt sichtbar, während man gleichzeitig eine Webseite liest. Und weil der KI-Modus dabei aktiv bleibt, lassen sich direkt Fragen zum angezeigten Inhalt stellen.

Die KI greift dabei sowohl auf den Inhalt der geöffneten Seite als auch auf webweite Quellen zurück. Neben der geteilten Ansicht gibt es noch eine weitere Erweiterung, die den Workflow verändern dürfte. Über ein neues Plus-Symbol im Suchfeld – sowohl auf der neuen Tab-Seite als auch im KI-Modus – lassen sich bereits geöffnete Tabs gezielt in eine Suchanfrage einbinden. Man wählt einfach aus, welche Tabs relevant sind, und die KI bezieht deren Inhalte direkt in die Antwort mit ein. Das soll dann auch in der mobilen Chrome-App funktionieren.

Hinzu kommt die Möglichkeit, verschiedene Eingaben miteinander zu kombinieren. Neben geöffneten Tabs können auch Bilder hochgeladen oder Dokumente wie PDFs eingebunden werden. Die KI behandelt all das dann als zusammenhängenden Kontext. Wer also Daten für ein Projekt zusammenträgt und bereits Notizen, Dokumente und mehrere Webseiten gesammelt hat, kann das alles in eine Anfrage packen und sich Zusammenhänge erklären lassen oder ähnliche Quellen vorschlagen lassen.

Ergänzt wird das Ganze durch einen direkten Zugriff auf weitere Google-KI-Tools – darunter Canvas und die KI-gestützte Bildgenerierung – ebenfalls über das Plus-Menü, ohne die Browser-Umgebung verlassen zu müssen.


Der Rollout startet zunächst in den USA. Wann die Funktionen in Deutschland oder im deutschsprachigen Raum ankommen, hat Google bislang nicht weiter kommuniziert.

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2K Tactics & Tycoons Bundle bei Humble: Strategie satt für kleines Geld




Beim Humble Bundle hat man mal wieder ein Paket für Strategiefans geschnürt, das 2K Tactics & Tycoons Game Bundle. Für mindestens 8,28 € landen zwölf Titel im eigenen Steam-Account, die Mischung reicht von Sci-Fi-Echtzeitstrategie über Wirtschaftssimulation bis hin zu Comic-Superhelden.

Im Fokus stehen gleich zwei Homeworld-Pakete. Die Homeworld Remastered Collection bringt die klassischen Weltraum-Strategiespiele in überarbeiteter Optik zurück, inklusive mehr als 30 Singleplayer-Missionen, in denen eine Flotte aufgebaut und durch den Raum manövriert wird. Homeworld: Deserts of Kharak liegt in der Deluxe Edition bei, hier geht es nicht ins All, sondern auf den Wüstenplaneten Kharak. Auch hier steht der Aufbau einer Einsatzgruppe im Vordergrund, nur eben auf Sand statt im Vakuum.

Wer lieber Städte statt Flotten sortiert, bekommt mit CivCity: Rome einen City-Builder im römischen Szenario, der stärker auf das Leben in einer einzelnen Metropole zielt statt auf ein riesiges Reich. Beim Thema Wirtschaft fährt Railroad Tycoon II Platinum auf, inklusive Erweiterung The Second Century, und dazu Railroad Tycoon 3. Beide Spiele drehen sich um Streckenbau, Rollmaterial und Szenarien, in denen historische Eisenbahnprojekte nachgebaut werden.

Etwas aus der Reihe fällt die Army-Men-Reihe im Paket. Army Men, Army Men 2, Army Men: Toys in Space und Army Men: RTS setzen auf Plastik-Soldaten, die in Küche, Schlafzimmer oder Vorgarten losgeschickt werden. Mal mehr Action, mal mehr Taktik, immer mit der klassischen grünen Truppe.

Dazu kommen noch Shattered Union und zwei Freedom-Force-Spiele. Shattered Union setzt auf Rundenstrategie in einem gespaltenen Amerika nach einem nuklearen Schlag, Ziel ist die Wiedervereinigung des Landes. Freedom Force und Freedom Force vs. the Third Reich schicken eine Truppe Comic-Superhelden in taktische Einsätze, im zweiten Teil geht es per Zeitreise in den Zweiten Weltkrieg.

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