
GoPro zieht mit der neuen Mission-1-Serie klar in Richtung Cinema-Kamera und lässt damit ein gutes Stück alte Action-Cam-Schublade hinter sich. Drei Modelle stehen am Start: Mission 1 Pro, Mission 1 und Mission 1 Pro ILS. Alle setzen auf einen neuen 1-Zoll-Sensor mit 50 Megapixeln und den frischen GP3-Prozessor, der Bildqualität, Laufzeit und Hitzeentwicklung im Griff haben soll.
Mission 1 Pro ist das volle Paket. 8K mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde, 4K mit bis zu 240 fps, dazu 1080p mit bis zu 960 fps für Zeitlupe. Open-Gate-Aufnahme gibt es in 8K30 und 4K120 im 4:3-Format, was sich dann in der Postproduktion flexibel in verschiedene Seitenverhältnisse schubsen lässt. Fotos kommen mit bis zu 50 Megapixeln, auf Wunsch im RAW-Format. Die Kamera soll dank größerer Pixel und GP3-Pipeline bis zu 14 Blendenstufen Dynamikumfang am Sensor ausreizen und in dunkleren Umgebungen sauber bleiben.
Mission 1 liegt technisch knapp darunter. Sensor und Prozessor bleiben gleich, damit auch die Fotoqualität. Bei Video ist bei 8K30 Schluss, die hohen Super-Slow-Motion-Frameraten fallen weg. 4K120 und 1080p240 bleiben möglich, 4K120 Open Gate ist ebenfalls drin. Wer also keine 8K60 braucht, fährt mit der Mission 1 im Prinzip mit der gleichen Basis, spart aber auf der Feature-Seite.
Mission 1 Pro ILS ist der Ausreißer im Trio, weil hier ein spiegelloses Gehäuse mit Wechselmount zum Einsatz kommt. Micro-Four-Thirds-Objektive werden direkt unterstützt, andere Glas-Varianten lassen sich per Adapter nutzen. Damit zielt GoPro wohl auf Filmer, die schon einen Objektivpark im Schrank stehen haben, aber ein kompaktes, robustes Gehäuse suchen. HyperSmooth-Stabilisierung läuft auch mit Festbrennweiten, MFT-Linsen und Adaptern, das Ganze soll wetterfest und klein bleiben.
Und sonst so, bei Video? Pro-Modelle schaffen 8K im 16:9-Format mit bis zu 60 fps, 4K mit bis zu 240 fps und sehr kurze Bursts mit 1080p und 960 fps. Dazu 1080p und 1440p mit bis zu 480 fps ohne Burst. Das ist klar Richtung High-Speed- und Effektaufnahmen gedacht. Bitraten gehen bis 240 Mbit pro Sekunde, 10-Bit-Farbtiefe, HLG-HDR, GP-Log2-Profil und Timecode-Sync für Mehrkamera-Setups sind an Bord. Wer Speicherplatz sparen muss, kann auf effizientere Kompression des GP3 setzen.
Beim Marktstart spricht GoPro von einem Rollout der Zubehörteile ab Mai 2026 bis ins dritte Quartal 2026. Konkrete Euro-Preise oder genaue Verfügbarkeitstermine für die drei Kameras selbst sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genannt, wer sich für das Ganze interessiert, liest hier weiter.
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