WhatsApp startet Reservierung von Benutzernamen: So geht’s

WhatsApp bereitet die Einführung von Benutzernamen vor. Nutzer können ab sofort ihren gewünschten Namen reservieren, bevor die Funktion in den kommenden Monaten schrittweise ausgerollt wird. Ziel ist es, künftig mit anderen in Kontakt treten zu können, ohne die eigene Telefonnummer preisgeben zu müssen.

Hintergrund ist ein bekanntes Problem: Die Telefonnummer ist bei WhatsApp bislang die zentrale Identität. Gerade bei neuen Kontakten oder in Gruppen möchten viele Nutzer ihre private Nummer aber nicht direkt weitergeben. Mit Benutzernamen soll sich das ändern.

Da WhatsApp mittlerweile von mehr als drei Milliarden Menschen genutzt wird, startet die Reservierung bereits vor dem eigentlichen Rollout. So sollen möglichst viele Nutzer die Chance bekommen, ihren bevorzugten Benutzernamen zu sichern. Wer keine Idee hat, kann einen integrierten Generator nutzen, der Vorschläge erstellt.

Für Creator, Unternehmen und Organisationen gibt es zusätzlich die Möglichkeit, ihren bestehenden Benutzernamen von Instagram oder Facebook für WhatsApp zu übernehmen, um eine einheitliche Onlinepräsenz zu behalten.

WhatsApp betont außerdem den Datenschutz. Es wird kein öffentliches Verzeichnis und keine Suchvorschläge für Benutzernamen geben. Wer euch erstmals kontaktieren möchte, muss euren exakten Benutzernamen kennen. Zusätzlich lässt sich ein optionaler Benutzernamenschlüssel aktivieren, der als weitere Hürde dient und festlegt, wer euch über den Benutzernamen anschreiben darf.

Ist die Funktion aktiviert, wird eure Telefonnummer beim ersten Kontakt mit einer Person oder einem Unternehmen nicht mehr angezeigt. Den eigenen Benutzernamen könnt ihr in der aktuellen WhatsApp-Version unter Einstellungen > Konto > Benutzername reservieren. Die eigentliche Nutzung der Benutzernamen wird WhatsApp in den nächsten Monaten schrittweise freischalten und Nutzer informieren, sobald die Funktion im jeweiligen Land verfügbar ist. Achtung: Der Rollout geht gerade erst los, kann sein, dass ihr momentan noch nichts seht.

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Bericht: Xiaomi, Apple, Huawei und andere arbeiten am Qi-50W-Standard

Beim Thema kabelloses Laden wird bereits an der nächsten Generation gearbeitet. Xiaomi hat laut Bericht jetzt bestätigt, dass das Wireless Power Consortium (WPC) sein Qi Off-Cycle Meeting vom 22. bis 25. Juni 2026 am Unternehmenssitz in Peking ausgerichtet hat. Mit dabei waren laut Xiaomi mehr als 20 Unternehmen aus der Branche, darunter auch Apple und Huawei. Im Mittelpunkt stand die Weiterentwicklung des kommenden Qi-50W-Standards.

Während der Veranstaltung wurde über den Standardtext diskutiert, Prototypen getestet und die Interoperabilität zwischen verschiedenen Herstellern überprüft. Ziel ist es, den kommenden Standard nicht nur schneller, sondern auch stabiler und sicherer zu machen.

Interessant ist vor allem Xiaomis Rolle bei der Entwicklung. Das Unternehmen setzt sich für eine selbst entwickelte Architektur mit geringer Induktivität, niedriger Spannung und hoher Leistung ein. Nach Angaben von Xiaomi wurde dieser technische Ansatz inzwischen offiziell für die Standardisierung des Qi-50W-Standards angenommen. Dahinter steckt laut Unternehmen die Hoffnung, dass sich die heimische Industrie stärker im internationalen Standard etablieren kann.

Der Weg dorthin läuft bereits seit einiger Zeit. Ende 2024 hatte Xiaomi seinen Vorschlag beim WPC eingereicht. 2025 folgten Demonstrationen der 25- und 50-Watt-Lösungen sowie erste Interoperabilitätstests mit internationalen Herstellern. Im ersten Quartal 2026 wurde der Ansatz schließlich in den Standardisierungsprozess aufgenommen.

Der Qi-50W-Standard befindet sich derzeit noch in Entwicklung. Die Hardware-Parameter gelten laut Xiaomi weitgehend als festgelegt, die offizielle Veröffentlichung ist nach aktuellem Stand für 2028 vorgesehen. Bis dahin dürften weitere Tests und Abstimmungen zwischen den Mitgliedern des Wireless Power Consortium folgen.

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Cyberpunk: Edgerunners: Teaser zu Staffel 2 – startet im Herbst bei Netflix

Die Animationsserie „Cyberpunk: Edgerunners“ erhält im Herbst 2026 eine 2. Staffel. Zehn Episoden wird der Nachschlag umfassen. Wie der Name euch ja schon verrät, so spielt die Serie im selben Universum wie das Rollenspiel „Cyberpunk 2077“ von CD Projekt RED. Erwartet hier aber keine direkte Fortsetzung der Story aus Season 1.

So will ich euch das Ende nicht spoilern, aber wer Staffel 1 zu Ende gesehen hat, der ahnt ohnehin schon, dass neue Episoden von „Cyberpunk: Edgerunners“ andere Charaktere ins Zentrum rücken müssen. Genau so wird es dann auch kommen. So geht es in Runde 2 bei Netflix um frische Charaktere wie Weak Kingsley, einen Edgerunner, der bessere Tage gesehen hat, oder D, einen jungen Mann von den Nomaden der Snake Nation, welcher die Mörder seiner Eltern jagt.

Teil des Casts sind auch Talia Yang, ein weiblicher Adrenalinjunkie, sowie der martialische Filmfan Roman Carax. Wie schon bei Staffel 1 hat auch bei „Cyberpunk: Edgerunners 2“ wieder Studio Trigger die Animationen übernommen. Viel Spaß beim Teaser!

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Teurer: Deutsche Glasfaser passt Preise für Neukunden ab Juli 2026 an

Das Unternehmen Deutsche Glasfaser dreht zum 1. Juli 2026 an der Preisschraube. Betroffen sind die monatlichen Tarifpreise im ersten Vertragsjahr, die Bereitstellungsgebühr sowie der Online-Bonus. Die Preise ab dem 13. Vertragsmonat bleiben dagegen unverändert.

Konkret steigt der monatliche Preis in den ersten zwölf Monaten bei allen vier Tarifen von bislang 24,99 Euro auf 29,99 Euro. Ab dem 13. Monat gelten weiterhin die bekannten Preise von 39,99 Euro für den 100-Mbit/s-Tarif, 49,99 Euro für 300 Mbit/s, 69,99 Euro für 500 Mbit/s und 89,99 Euro für 1.000 Mbit/s.

Ebenfalls teurer wird die Bereitstellungsgebühr. Sie erhöht sich von 69,99 Euro auf 79,99 Euro. Gleichzeitig fällt der bisherige Online-Bonus bei den Tarifen mit 100, 300 und 500 Mbit/s komplett weg. Beim Gigabit-Tarif reduziert sich der Bonus von bislang 60 Euro auf 50 Euro.

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Microsoft Edge: Überarbeitete Copilot-Startseite im Anmarsch




Microsoft schraubt weiter am Edge-Browser und spendiert der Copilot-Startseite bald ein Upgrade. Wer den Browser nutzt, bekommt bald eine zentrale Anlaufstelle für die Suche und den Chat serviert. Die Redmonder integrieren vorgeschlagene Aktionen und bereiten Arbeitsinhalte direkt auf der neuen Registerkarte auf.

Laut der aktuellen Roadmap befindet sich das Ganze gerade in der Entwicklung. Eine erste Vorschau wird für Juli 2026 erwartet, bevor der allgemeine Rollout im September 2026 weltweit anläuft. Im Kern geht es um eine effizientere Verknüpfung von Microsoft 365 und dem KI-Assistenten direkt beim Öffnen eines neuen Tabs.

Wer also viel im Microsoft-Kosmos unterwegs ist, dürfte von der verbesserten Übersicht profitieren. Man darf gespannt sein, ob die Umsetzung im Alltag tatsächlich den erhofften Zeitvorteil bringt oder ob die Seite dadurch zu überladen wirkt. Microsoft hat sich da ja in der Vergangenheit nicht wirklich mit Ruhm bekleckert.

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