TV Time vor dem Aus: Gründer meldet sich zurück und startet Bingers

Wer seine Serien trackt, der stolperte in den letzten Jahren unweigerlich über die App TV Time, die 2011 mal als TVShow Time in Paris gestartet ist. Doch bei der beliebten Plattform stehen die Zeichen auf Abschied: TV Time macht dicht. Die Serverkosten haben der App am Ende schlichtweg das Genick gebrochen, da selbst Werbung oder Premium-Modelle die massiven Hoster-Rechnungen bei Millionen von Nutzern nicht mehr decken konnten.

Doch die Community muss nicht im Regen stehen. Antonio Pinto, einer der ursprünglichen Gründer von TVShow Time, der die Bude nach der Übernahme durch Whip Media im Jahr 2016 und zwei weiteren Jahren an Bord verließ, trommelt die alte Garde wieder zusammen. Aus der Trauer über das Aus von TV Time ist ein neues Projekt entstanden: Bingers.

Mit Bingers will Pinto der Community eine neue Heimat bieten. Das Ziel ist klar: Alle beliebten Tracking-Funktionen von TV Time sollen wieder an Bord sein, verpackt in einer modernen Oberfläche. Dazu gehören die Watchlist für die nächsten Episoden, der Release-Kalender, die Nutzerprofile und natürlich der Kern der App: die Reaktionen und Kommentare der Community nach einer frisch gesehenen Folge.

Der größte Unterschied liegt laut Pinto unter der Haube. TV Time war in der Vergangenheit oft schnarchlahm, weil die Server unter dem Ansturm der Nutzer ächzten. Bei Bingers habe man die technische Architektur von Grund auf so aufgesetzt, dass die Serverkosten extrem niedrig bleiben und die App selbst bei Millionen gleichzeitiger Zugriffe pfeilschnell reagieren soll. Das mache das Projekt auf Dauer finanziell tragfähig.

Der Startschuss für die neue App soll bereits in Kürze fallen. Bingers wird laut dem Gründer bis Ende Juli 2026 für iOS im App Store und für Android im Google Play Store bereitstehen.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

WhatCable für macOS: Update 1.1.9 bringt Verbesserungen

Kurzer Hinweis für alle Mac-Nutzer unter euch, die das extrem praktische Open-Source-Tool WhatCable in der Menüleiste nutzen (hattte ich euch vorgestellt: USB-C: WhatCable bringt Licht ins Kabel-Chaos unter macOS). Entwickler Darryl Morley hat Version 1.1.9 veröffentlicht und bügelt damit zwei Probleme glatt.

Wer das Tool noch nicht kennt: Die kleine App für Apple-Silicon-Macs liest über Apples IOKit-Schnittstelle die E-Marker-Chips von angeschlossenen USB-C- und Thunderbolt-Kabeln aus und zeigt euch im Klartext an, was die Strippe an Ladeleistung und Datenrate tatsächlich durchlässt und wo eventuell der Flaschenhals liegt.

Mit dem neuen Update auf Version 1.1.9 gibt es nun zwei wichtige Verbesserungen:

– USB-C-Laden auf M1 Pro und M1 Max MacBooks gefixt: Bisher zeigten die M1 Pro- und M1 Max-Modelle des MacBook Pro bei der Nutzung von USB-C-Ladegeräten schlicht gar nichts an. Der Grund: Diese spezifische Mac-Generation gibt die Stromquellendaten pro Port nicht wie andere Macs über macOS aus. WhatCable rekonstruiert die Ladedaten ab sofort stattdessen direkt über die Werte des Batterie-Controllers. Desktop-Macs waren von diesem Problem ohnehin nicht betroffen.

– Sicherheit für eure Kabel-Historie: Die Speicherung eurer gesicherten Kabel (Saved Cables) wurde grundlegend überarbeitet. Änderungen werden nun direkt in die Hauptdatenbank geschrieben und der Verlauf beim Beenden der App sauber gesichert. Zuvor wurden diese Daten in einer temporären Sidecar-Datei zwischengeparkt, die von Backup- oder System-Cleanern gerne mal fälschlicherweise gelöscht wurde, was zu Datenverlust führte.

Das Update auf Version 1.1.9 steht ab sofort über die integrierte Update-Funktion der App, via Homebrew Cask oder direkt über das GitHub-Repository des Projekts zum Download bereit. Die App setzt mindestens macOS 14 (Sonoma) und einen Apple Silicon Mac voraus.

WhatCable ist grundsätzlich kostenlos. Wer das Projekt unterstützen möchte, greift zur Pro-Version für zwei Macs. Diese bietet zusätzlich Live-Diagramme zum Stromverbrauch, Schätzungen zum Kabelwiderstand und erkennt sogar Feuchtigkeit an den Ports.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Nvidia Shield TV: Die Röhre bleibt wohl dauerhaft ausverkauft

Lang, lang ist es her: Nvidia hat 2019 seine „neueste“ Generation der Shield TV auf den Markt gebracht. Neben dem Pro-Design im bekannten Design, das den Modellen aus den Jahren 2015 und 2017 extrem ähnelt, veröffentlichte man anno dazumal auch die „Röhre“ als günstigeres Standardmodell. Inzwischen ist diese Röhre aber im Handel weitgehend ausverkauft. Nachschub wird es wohl nicht mehr geben.

So machten zuletzt Berichte die Runde, laut denen Nvidia die Shield TV in der Röhrenversion quasi eingestellt habe. Das hat der Hersteller zwar inzwischen dementiert (via Android Authority), macht aber gleichzeitig dennoch wenig Hoffnung. So bestätigt das Unternehmen, dass zunächst nur noch das Pro-Modell verfügbar sei und auch im Handel bleiben werde. Man habe die Standardversion nicht eingestellt, sie sei aber wegen der Nachfrage vergriffen. Parallel könne man keinerlei Angaben dazu machen, ob und wann sie wieder lieferbar sein könnte.




Im Klartext will Nvidia die Shield TV nicht offiziell einstellen, aber sich zu Nachlieferungen bekennen möchte man genau so wenig. Das Ergebnis ist schlichtweg, dass der Streaming-Player erst einmal nicht mehr im Handel aufschlagen dürfte. Verantwortlich könnte auch hier die Speicherkrise sein, welche das Gerät zum Preis von 159 Euro für den Hersteller wohl nicht mehr allzu lukrativ macht. Zumal Nvidia ohnehin kaum noch Interesse am Vordringen ins Wohnzimmer hat. Schließlich verdient man inzwischen haufenweise Geld mit KI-Beschleunigern. Da sind selbst die hauseigenen Grafikkarten nachrangig geworden.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

OnePlus steht vor dem Rückzug aus Europa und den USA

Hinter den Kulissen von OnePlus brodelt es gewaltig. Jüngsten Berichten zufolge bereitet sich die Marke darauf vor, sich komplett aus dem europäischen und US-amerikanischen Markt zurückzuziehen. Eine offizielle Ankündigung des Herstellers zu diesem drastischen Schritt soll wohl schon in Kürze erfolgen. Überraschend ist es nicht, uns ist da ja neulich auch etwas aufgefallen.

Demnach soll die Muttergesellschaft Oppo die Rolle von OnePlus in diesen Regionen vollständig übernehmen. Für Bestandskunden soll es immerhin eine kleine Entwarnung geben: Bereits verkaufte OnePlus-Geräte sollen weiterhin wie gewohnt mit Support und Software-Updates versorgt werden.

Neue Smartphones oder andere Gadgets der Marke wird es in Europa und den USA aber wohl nicht mehr geben. Die noch vorhandenen Lagerbestände aktueller Modelle sollen lediglich abverkauft werden. In anderen Regionen wie China oder Indien könnte die Marke OnePlus zwar theoretisch weiterbestehen, dort aber voraussichtlich unter der Flagge von Oppo als günstigere Produktlinie neu einsortiert werden.

Offiziell bestätigt ist das Ganze von OnePlus oder Oppo zwar noch nicht, aber die Zeichen stehen eindeutig auf Abschied. Sobald es hierzu ein offizielles Statement oder handfeste Details gibt, halten wir euch natürlich auf dem Laufenden. Soll angeblich noch diese Woche verkündet werden.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Windows Suche wird aufgeräumt: Mehr Fokus, weniger Web-Müll und bessere Treffer

Microsoft knöpft sich die Windows-Suche vor. Über das Windows-Insider-Programm rollen die Entwickler im Experimental-Channel ab sofort ein Update für das Suchfeld aus, das viele der altbekannten Kritikpunkte anpackt. Wer die Suche nutzt, will in der Regel schnell eine App öffnen, eine Datei finden oder eine Systemeinstellung anpassen und nicht mit Werbung oder irrelevanten Web-Ergebnissen bombardiert werden. Genau hier setzt Microsoft an.

Die wohl größte Erleichterung im Alltag dürfte die Entschlackung der Suchergebnisse sein. Microsoft schmeißt Werbe- und Promotion-Inhalte aus den Web-Resultaten der Suche flugs raus. Stattdessen sollen dort nur noch echte, relevante Antworten landen. Zudem wird die Startseite der Suche optisch beruhigt, um weniger visuelle Ablenkung zu bieten.

Besonders feine Sache für alle, die die Websuche im Startmenü ohnehin hassen: Microsoft spendiert eine neue Option in den Systemeinstellungen unter Datenschutz und Sicherheit -> Suche. Dort lässt sich künftig komplett an- oder abschalten, ob Web-Ergebnisse und Vorschläge aus dem Microsoft Store überhaupt neben den lokalen Treffern auftauchen sollen. Wer die Websuche deaktiviert, bekommt also wieder eine rein lokale Suche. Falls aktiviert, werden lokale Dateien, Apps und Einstellungen bei einer hohen Übereinstimmung künftig ohnehin strikt priorisiert und vor den Web-Ergebnissen einsortiert.

Auch unter der Haube wurde geschraubt. Die Suche verzeiht Tippfehler bei Apps deutlich besser, wer etwa nach utlook sucht, landet trotzdem verlässlich bei Outlook. Zudem wurde die Erkennung von Systemeinstellungen verbessert und die Dateisuche aufgebohrt, die nun auch mit Suchanfragen aus nur zwei Zeichen klarkommt und Cloud-Dateien besser einbindet. Obendrein soll die Suche insgesamt stabiler laufen und seltener abstürzen. Und warum nicht gleich so? Man, man, man…

AngebotBestseller Nr. 2


Sonos Era 100 SL | Neu | Der ideale Lautsprecher für Musikliebhaber. (Weiß)


Sonos Era 100 SL | Neu | Der ideale Lautsprecher für Musikliebhaber. (Weiß)

  • Zwei angewinkelte Hochtöner mit speziellen Waveguides verteilen klare Höhen links und rechts für eine…
  • Genießen Sie satten Sonos-Sound zum günstigeren Preis. Egal, ob es Ihr erster oder Ihr fünfter…
  • Streamen Sie Ihre Lieblingsdienste über WLAN. Koppeln Sie ein Bluetooth-Gerät in Sekundenschnelle…

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies