Microsoft Edge: Copilot bohrt den Browser auf

Microsoft verpasst seinem Edge-Browser eine Frischzellenkur und bringt neue Funktionen auf den Desktop sowie auf das Smartphone. Der Fokus liegt dabei auf Copilot, der nun tiefer im System verwurzelt ist. Das dürfte absolut niemanden überraschen.

Eine der Neuerungen ist die Fähigkeit des Assistenten, Informationen über mehrere offene Tabs hinweg zu verarbeiten. Wer also eine Reise plant und diverse Seiten offen hat, kann Copilot bitten, Details zu vergleichen oder Zusammenfassungen zu erstellen, ohne ständig zwischen den Reitern hin- und herzuspringen.

Auf dem Smartphone landet der Copilot jetzt ebenfalls prominenter in der Edge-App. Nutzer können dort per Sprache oder über die Kamera Fragen zum aktuellen Bildschirminhalt stellen. Microsoft nennt das Vision und Voice. Damit lassen sich Dinge auf Webseiten erklären oder Produkte finden, während man die Hände frei hat. Klare visuelle Hinweise sollen dabei zeigen, wann die KI gerade zuhört oder zuschaut.

Die Journeys, die man schon vom Desktop kannte, kommen nun auch auf das Handy. Dabei sortiert der Browser den Verlauf automatisch nach Themen und Projekten, damit man später leichter wieder dort anknüpfen kann, wo man aufgehört hat. Auch die neue Tab-Seite wurde überarbeitet und bündelt Suche, Chat und die letzten Aktivitäten an einem Ort.

Der Copilot merkt sich auf Wunsch zudem vergangene Chats und nutzt den Browserverlauf für passendere Antworten. Diese Langzeitgedächtnis-Funktion soll dabei helfen, angefangene Recherchen oder Einkäufe schneller fortzuführen. Wer das nicht möchte, kann die Zugriffe in den Einstellungen regeln. Der bisherige Copilot Mode wird im Zuge dieser Integrationen übrigens eingestellt.

Für den produktiven Einsatz am Rechner gibt es neue Werkzeuge wie den Lernmodus. Dieser erstellt Quizfragen oder Lernkarten basierend auf dem Inhalt einer Webseite. Wer viel schreibt, bekommt einen Assistenten an die Seite gestellt, der Texte umschreibt oder Entwürfe generiert. Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit, Tab-Inhalte in eine Art Podcast umzuwandeln, um sich Informationen unterwegs vorlesen zu lassen. Viele dieser Schreib- und Podcast-Funktionen starten allerdings erst einmal in englischsprachigen Märkten. Wer Edge seinen Browser nennt, kann auch in der offiziellen Ankündigung reinschauen.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Paramount+: Das kann man im Juni sehen

Paramount legt im Juni nach und bringt ein paar neue Inhalte auf die Bildschirme. Wer auf klassische Ermittler-Kost steht, bekommt ab dem 1. Juni die vierte Staffel von Walker serviert. Jared Padalecki schlägt sich darin als Cordell Walker durch den Alltag in Texas, versucht den Draht zu seinen Kindern nicht zu verlieren und nebenbei die Baustellen innerhalb der Familie zu sortieren. Die Staffel umfasst 13 Episoden.

Jüngere Zuschauer oder Fans von Bikini Bottom können sich den 26. Juni vormerken. Dann landet der Film Spongebob Schwammkopf: Piraten Ahoi! im Stream. In den 90 Minuten Spielzeit begibt sich der Schwamm auf hohe See, um sich dem Fliegenden Holländer anzuschließen und seinen Mut zu beweisen.

Zusätzlich nimmt der Dienst den deutschen Spielfilm Dann passiert das Leben ins Programm. Die Geschichte dreht sich um einen Schuldirektor kurz vor dem Ruhestand und seine Ehefrau, deren festgefahrener Alltag durch unvorhergesehene Ereignisse ins Wanken gerät.

Und wie die Neustarts komplett aussehen? Da haben wir einmal eine Liste vorbereitet:

Serien & Reality:

  • 01.06.: Fire Country (Staffel 1, Binge)
  • 01.06.: Walker (Staffeln 3 & 4, Binge)
  • 06.06.: Mazatlan Shore (Staffel 1, Binge)
  • 09.06.: Teen Mom UK (Staffel 13, wöchentlich)
  • 16.06.: Italia Shore (Staffel 3, Binge)
  • 30.06.: Tyler Perry’s Divorced Sistas (Staffel 1, Binge)

Filme & Dokus:

  • 01.06.: Only God Forgives (Action/Thriller)
  • 01.06.: The Channel – Waffenbrüder (Action/Thriller)
  • 01.06.: Escape (2023) (Action/Thriller)
  • 26.06.: SpongeBob Schwammkopf: Piraten Ahoi! (Kinoabenteuer)
  • 27.06.: Dann passiert das Leben (Deutsches Drama)

Kids & Family:

  • 01.06.: Peppa Pig (Staffeln 3-6)
  • 19.06.: Mr. Crocodile (Staffel 1)
  • 19.06.: Die Patrick Star Show (Staffel 4)
  • Jeden Freitag: PAW Patrol (Staffel 12, neue Folgen)

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Rechenzentren im Orbit: Google und SpaceX planen die Verlagerung in den Weltraum

Google und SpaceX verhandeln aktuell über eine Partnerschaft, die Rechenzentren in den Erdorbit bringen soll. Das Timing ist für SpaceX kein Zufall: Im nächsten Sommer plant das Unternehmen den bisher größten Börsengang der Geschichte. Google hält seit Jahren rund 6,1 % an SpaceX, und ein Google-Manager sitzt im Aufsichtsrat. Was sich jetzt anbahnt, geht aber über die bisherige Beteiligung hinaus.

Unter dem Namen „Project Suncatcher“ will Google bis 2027 erste Satelliten-Prototypen ins All schicken und arbeitet dafür bereits mit Planet Labs zusammen. Was fehlt, sind verlässliche Startkapazitäten – und da kommt SpaceX ins Spiel. Interessant ist dabei, dass Google gleichzeitig mit anderen Raketenbetreibern spricht, was zeigt, dass die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen sind. Trotzdem gilt SpaceX angesichts seiner Marktstellung als naheliegendster Partner für ein Vorhaben dieser Größenordnung.

Hinter dem Projekt steckt mehr als technischer Ehrgeiz. Rechenzentren auf der Erde stoßen an echte physische Grenzen: Sie fressen enorme Flächen, verbrauchen riesige Mengen Strom und erzeugen Wärme, die abgeführt werden muss. Im Orbit lassen sich Satelliten direkt über Solarpaneele mit Energie versorgen. Der Platzbedarf wäre dort kein Problem – zumindest, solange das Trümmerproblem kontrollierbar bleibt – aber mit exorbitant viel Hardware im All kennt man sich bei SpaceX ja aus. Beim Thema Kühlung hingegen stellen sich neue Herausforderungen, denn Wärmeabfuhr im Vakuum funktioniert anders als auf der Erde.

Viele Ingenieure bleiben skeptisch. Wartung im All ist kaum möglich, und die Hardware muss dauerhaft unter Strahlungsbeschuss funktionieren – das ist eine technische Hürde, die bislang niemand in diesem Maßstab gelöst hat. Ob aus den Plänen Realität wird, lässt sich frühestens nach den ersten Testphasen 2027 sagen.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Insta360 GO 3S: Ab sofort als Retro-Sonderedition erhältlich

Insta360 legt seine GO 3S, eine kompakte POV-Kamera aus dem Jahr 2024, neu auf. Unseren Test der Action-Cam mit 4K-Auflösung könnt ihr hier nachlesen. Mit dem Retro-Bundle kombiniert man die kompakte Kamera mit einem Retro-Sucher sowie diversem Zubehör zu einer Sonderedition. Da sich an den technischen Gegebenheiten nichts geändert hat, werde ich auf die Besonderheiten des Retro-Bundles sowie dessen Umfang etwas näher eingehen.

Die Mini-Kamera bringt 39 Gramm auf die Waage und erlaubt das Aufnehmen von 4K?Inhalten. Bis zu 10 Meter ist diese zudem wasserdicht.

Die Kamera im nostalgischen Retro-Look kommt mit einem Sucher, der von traditionellen Filmkameras inspiriert wurde. Der optische Sucher ermöglicht es, den Bildausschnitt grob und ohne Blick auf den Bildschirm auszurichten. Für Selfies steht ein integrierter Selfiespiegel bereit.

Mitgeliefert wird ein Akku-Pack, um die Aufnahmezeit auf bis zu 76 Minuten zu verlängern. Ein NFC-Skin bietet durch Antippen des Smartphones direkten Zugriff auf die Insta360?App. Bestandteil des Retro-Bundles ist eine Kordel zum Transport sowie ein Magnet-Anhänger, zur Befestigung an der Kleidung, für freihändige Aufnahmen.

Passend zum Retro-Design der Hardware stehen, neben diversen Farbprofilen, softwareseitig drei exklusive Filmfilter zur Verfügung:

  • Negativfilm: Weicherer Look mit kühleren Farben und geringerer Sättigung, inspiriert von klassischem Negativfilm.
  • Positivfilm: Kräftiger Stil mit höherem Kontrast und stärkerer Sättigung, ähnlich Diafilm.
  • Sticker-Filter: Inspiriert von vorbelichtetem Film, verleiht dieser Filter Fotos eine Auswahl von drei Retro-Mustern und filmtypische Farben, was zu verspielten, stickerähnlichen Überlagerungen führt.

Das Insta360 GO 3S Retro-Bundle ist ab sofort in Weiß und Rot erhältlich. Während die Speichervariante mit 64 GB mit 279 Euro zu Buche schlägt, werden für die Variante mit 128 GB 299 Euro fällig.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Vodafone kämpft weiterhin mit Problemen beim Mail-Abruf via IMAP




Wer seine E-Mails bei Vodafone hostet und einen externen Client nutzt, braucht momentan eventuell starke Nerven. Seit Anfang der letzten Woche zickt der Abruf über das IMAP-Protokoll bei etlichen Nutzern rum. Die Server sind schlicht überlastet, weil zu viele Programme gleichzeitig versuchen, riesige Mengen an alten Nachrichten neu zu synchronisieren, so Vodafone.

Der Versand und Empfang von Nachrichten funktioniert technisch gesehen weiterhin, nur der Abgleich mit Programmen wie Outlook oder Thunderbird hakt. Vodafone schraubt im Hintergrund an den Systemen und gibt schrittweise wieder Zugänge frei, damit die Last nicht sofort wieder alles in die Knie zwingt. Laut aktuellem Stand stabilisiert sich die Lage langsam und bei vielen Kunden läuft der Abruf bereits wieder normal.

Betroffene sollten keinesfalls anfangen, ihr Konto im Mail-Programm zu löschen und neu einzurichten. Das bringt nichts und erhöht nur den Stress für die Server. Wenn der heimische Client streikt, bleibt als Ausweichmöglichkeit der Weg über das Webmail-Portal im Browser oder die hauseigene Vodafone-Mail-App für das Smartphone. Mails gehen laut Anbieter keine verloren, sie liegen sicher auf den Servern und tauchen im Client wieder auf, sobald die Verbindung stabil steht. Spannend: Genau einen Tag vor Beginn der Störung kam das.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies