Lenovo Tab Plus Gen 2: Neues Tablet für Unterhaltungszwecke vorgestellt

Lenovo kam mit einem Nachfolger-Tablet des Lenovo Tab Plus um die Ecke. Vorgestellt hat man das Tab Plus Gen 2, welches vorwiegend für Unterhaltungszwecke gemacht wurde.

Kernstück des Tab Plus Gen 2 ist ein verbessertes, 12,1 Zoll (ca. 30,7 cm) großes LC-Display. Jenes löst mit 2,5K (249 ppi) auf, wird bis zu 800 Nits (im High-Brightness-Modus) hell und unterstützt neben HDR10 auch Dolby Vision. Unterstützt wird eine Bildwiederholrate von 120 Hz. Mit dem Lenovo Tab Pen Plus steht zudem ein Eingabestift zur Verfügung.

Unter der Haube werkelt der Dimensity 7400, ein Octa-Core-Prozessor aus dem Hause MediaTek. Zur Seite stehen Speichervarianten mit 6, 8 sowie 12 GB Arbeitsspeicher sowie 128 bzw. 256 GB Speicherplatz. Erweiterbar ist der Speicher per microSD-Karte. Unterstützt wird Android 16, OS-Updates stellt man nur zwei in Aussicht, sprich bis Android 18. Das ist schon allein vor dem Hintergrund schwach, dass Android 17 schon raus ist.

Als Besonderheit hebt man ein von JBL entwickeltes Audiosystem mit neun Lautsprechern hervor. Das ragt auch ganz gut aus der Rückseite heraus. Unterstützt wird Dolby Atmos sowie ein Bluetooth-Lautsprechermodus, der das Tablet als dedizierten Lautsprecher nutzbar macht. Ansonsten? Der 10200-mAh-Akku soll für 15 Stunden Streaming-Vergnügen sorgen und ist dank 45-Watt-Druckbetankung flott wieder aufgefüllt.

Das Lenovo Tab Plus Gen 2 soll „bald“ ab einem Preis von 399 Euro verfügbar sein. Einen genauen Startzeitpunkt hat man bis dato nicht kommuniziert.

Produktspezifikationen

  Lenovo Tab Plus Gen 2
Processor MediaTek Dimensity 7400

Octa-core processor

OS Launched with Android 16


Expect 2 OS upgrades until Android 18 and 4 years security patches until 2030
Memory 6GB  128GB | 8GB 128GB | 8GB 256GB | 12GB 256GB


Expandable MicroSD card up to 2 TB
Display 12.1″ 2.5K (2560 X 1600) LCD display


120Hz refresh rate | 249ppi
800nits High Brightness ModeDolby Vision | HDR10
Dimensions (mm) 278.8 x 181.1 x 6.8; with speaker bump: 22.7
Weight ~775g
Camera Front: 8MP FF


Rear: 13MP AF
Audio JBL 9-unit Pro Speaker System


Cinematic Audio System with Dedicated Bass Units
Connectivity 802.11a/b/g/n/ac/ax

Wi-Fi 6 Certified


Bluetooth 5.4

Sensors Accelerometer Sensor | Gyroscope
Ports USB-C 2.0 (Charging / Audio)


MicroSD card slot
Battery 10.200mAh (typical value)


45W quick charge
Up to 15 hours of YouTube video streaming
Color Celestial White
Compatible Accessories Lenovo Tab Pen Plus


Lenovo Sleeve Suite
Built-in Kickstand Built-in 360° rotating kickstand with wide-angle tilt


Supports portrait and landscape modes 

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Dyson V10 Konical mit Auto-empty Dok ausprobiert 

Dyson hat lange gebraucht, um bei kabellosen Staubsaugern eine Absaugstation anzubieten. Während Samsung, Shark, Tineco und Co. das Thema schon länger spielen, kommt Dyson nun mit dem V10 Konical und dem Auto-empty Dok um die Ecke. Auf dem Papier klingt das nach genau dem Komfort-Upgrade, das vielen Dyson-Modellen gefehlt hat. Saugen, zurück in die Station stellen, Behälter wird automatisch geleert, Gerät lädt, Zubehör hängt ebenfalls sauber an einem Ort.

Ich habe über die Jahre etliche Dyson-Modelle getestet, vom V8-Unterbau über V11, V15, Gen5detect, Car Boat bis hin zum V16 Piston Animal. Der V10 Konical ist dabei ein interessantes Gerät, weil er nicht einfach „kleiner V16“ ist. Eigentlich ist er näher an V8 Cyclone / V10-Basis dran, bekommt aber die neue konische Bodendüse und eben die Selbstentleerungsstation als großes Argument. Ausprobiert habe ich das Teil auf Hartboden und Teppich.

Im Lieferumfang steckt neben dem Sauger die All-Floor-Cones-Bodendüse, eine Fugendüse, eine Mini-Motorbürste und natürlich das Auto-empty Dok. Die Station ist nicht klein, die Kiste daher auch schon riesig. Wer bisher einen Dyson einfach an die Wandhalterung gehängt hat, muss umdenken. Das Dok steht sichtbar im Raum oder eben im Hauswirtschaftsraum. Dafür erledigt es mehrere Dinge gleichzeitig. Es lädt den Sauger, nimmt Zubehör auf und saugt den Staubbehälter des V10 automatisch leer. Der Schmutz landet in einem versiegelten Beutel mit 2,5 Litern Volumen, Dyson spricht von bis zu 60 Tagen Schmutz, der da reingeht. Wie immer hängt das stark davon ab, wie viel Fläche, Tierhaar und Kinderkrümel man im Haushalt hat.

Die Absaugstation ist für mich der eigentliche Grund, sich dieses Modell anzuschauen. Nicht, weil Dyson damit das Rad neu erfindet, sondern weil genau dieses Thema bei den klassischen Dyson-Akkusaugern immer genervt hat. Der Sauger selbst kann gut sein, aber das Entleeren des Behälters ist je nach Mischung aus Feinstaub, Haaren und Fusseln eben kein Premium-Moment. Wer schon einmal mit einem alten Dyson über dem Mülleimer stand und trotzdem noch mit der Hand nachhelfen musste, weiß, was ich meine. Die Station nimmt dem Alltag genau diesen unschönen Teil ab. In meinem Test funktionierte das Auto-empty Dok sehr zuverlässig. Sauger rein, Absaugung startet und öffnet dabei quasi den Staubsauger, zack, Behälter leer. Das ist nicht leise, aber praktisch. Kennt man so ja schon von den vielen Saugrobotern.

Beim Sauger selbst merkt man. dass es kein V16 ist. Der V10 Konical arbeitet mit 150 Air Watt, Dyson nennt bis zu 60 Minuten Laufzeit und setzt auf drei Leistungsstufen. An diese 60 Minuten kommt man im echten Alltag aber nicht heran, auch nicht, wenn man nur im normalen Modus unterwegs ist. Für den Alltag reicht die Laufzeit trotzdem, nur sollte man Dysons Maximalwert nicht als realistische Wohnungsrunde verstehen. In normalen Wohnräumen muss man nicht permanent im Boost-Modus unterwegs sein. Auf Hartboden und Teppich reicht der Normalmodus häufig aus, Boost ist eher für eingetretene Stellen, Fugen oder hartnäckige Teppichbereiche da. Wer ständig viel Leistung abruft, sieht die 60 Minuten erst recht nicht.

Die neue All-Floor-Cones-Bodendüse ist wie schon im V16 Test bemängelt Fluch und Segen zugleich. Dyson setzt nicht mehr auf klassisches Kopf-Duo aus Fluffy für Hartboden und Bürste für Teppich, sondern auf konische Walzen, die Haare Richtung Saugkanal führen sollen. Bei Haaren funktioniert das Konzept grundsätzlich gut. Gerade lange Haare wickeln sich deutlich weniger um die Hauptwalzen. Das ist im Alltag Gold wert, wenn im Haushalt lange Haare oder Tierhaare unterwegs sind. Auch die grüne Staubbeleuchtung ist kein reiner Showeffekt. Man sieht auf Hartböden tatsächlich Schmutz, den man vorher ignoriert hätte. Ob man das gut findet oder dadurch nur neurotischer putzt, muss jeder selbst entscheiden.

Aber? Die Düse bleibt für mich suboptimal. Schon beim V16 störte mich die Geometrie, und auch hier ist das Thema wieder da. Die Front läuft nicht gerade, sondern folgt der Form der Kegel. Entlang von Fußleisten und Schrankkanten fährt man deshalb nicht so sauber frontal an die Kante wie mit klassischen Köpfen. Man muss häufiger von der Seite ran. Dazu kommt die bekannte „tote Zone“ zwischen den zwei Kegeln. Auf Teppich fällt das weniger auf, auf Hartboden kann bei feinem Staub oder gröberen Partikeln mal etwas liegen bleiben oder erst im zweiten Zug verschwinden. Bei Müsli, Steinchen oder größeren Krümeln sollte man ohnehin nicht erwarten, dass jeder Akkusauger das im ersten Schub elegant wegräumt. Er tut es oft, aber die Düse kann auch mal etwas vor sich herschieben.

Die Mini-Motorbürste ist praktisch für Polster, Treppen und Auto, aber hier sitzt nicht die gleiche Anti-Haar-Technik wie in der großen Bodendüse. Bei langen Haaren kann man dort wieder klassisch wickelnde Haare bekommen. Das ist kein Drama, aber erwähnenswert, weil Dyson das Haar-Thema beim Hauptkopf stark bewirbt.

Die Verarbeitung ist typisch Dyson sauber, stabil und alles rastet ordentlich ein. Der V10 Konical ist leichter und weniger brachial als ein V16, dadurch wirkt er im Alltag handlicher. Gut ist auch, dass Dyson hier auf einen Ein-/Ausschalter setzt und nicht auf den alten Trigger-Zwang. Wer je eine ganze Wohnung mit gedrücktem Abzug gesaugt hat, weiß, dass das kein unnützes Detail ist. Einfach einschalten, saugen, fertig. So muss das sein und ist bei der Konkurrenz längst gängig.

Der Staubbehälter am Sauger selbst wirkt nicht riesig, relativiert sich aber durch die Station. Ohne Auto-empty Dok wäre das weiterhin ein klassischer Dyson-Kompromiss. Gut beim Saugen, weniger schön beim Entleeren. Mit Station ist der kleine Behälter weniger störend, weil man ihn im Idealfall nach jeder Runde automatisch leeren lässt. Genau dadurch ergibt das Gesamtpaket mehr Sinn als der Sauger allein.

Der V10 Konical ist nicht der neue Leistungsprimus. Wer maximale Power, Display-Spielereien, Staubkomprimierung und Dysons aktuellstes Konzept will, schaut eher zum V16 Piston Animal. Wer aber schon einen V15 oder Gen5detect besitzt, bekommt mit dem V10 Konical nicht automatisch den besseren Sauger, sondern vor allem ein anderes Komfortkonzept. Gegenüber dem V8 Cyclone ist er besonders nah dran. 150 AW, ähnliche Alltagseinordnung, kompatibles Zubehör-Ökosystem, aber die Konical-Düse und das Auto-empty Dok machen den Unterschied. Genau deshalb ist der V8 Cyclone eigentlich das naheliegendste Vergleichsmodell, nicht der V16.

Und genau da wird es preislich interessant. Der V10 Konical liegt  bei 499 Euro, das Auto-empty Dok bei 150 Euro, das Set bei 659 Euro UVP. Ja, richtig gelesen. Das Bundle ist sogar 10 Euro teurer als Einzelkauf. Muss man nicht verstehen. Egal, denn für 659 Euro muss man die Selbstentleerung wirklich wollen. Denn rein von der Saugleistung bekommt man bei Dyson und auch bei der Konkurrenz viel Auswahl. Von anderen gibt es schon länger Sauger mit Absaugstation, teils mit sehr ausgereiften Stationen. Dyson punktet mit Zubehörqualität, Filterung und dem bekannten System, kommt bei der Station aber nicht als Erster ins Ziel.

Das Fazit

Der Dyson V10 Konical mit Auto-empty Dok ist für Haushalte spannend, die regelmäßig saugen, lange Haare oder Tierhaare einsammeln und keine Lust mehr auf das manuelle Entleeren des Behälters haben. Gerade als Alltagsgerät für Hartboden, Teppich-Mix und schnelle Runden durchs Haus ergibt das Paket Sinn. Wer schon einen starken Dyson mit klassischem Kopfduo besitzt und mit dem Entleeren leben kann, muss nicht wechseln. Wer maximale Saugleistung und die neuesten Dyson-Funktionen will, schaut eher zum V16. Wer vor allem Selbstentleerung sucht, sollte auch zur Konkurrenz schauen, denn dort ist das Konzept teilweise schon in der zweiten oder dritten Generation angekommen.

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SwitchBot RGBICWW Ceiling Light: Smarte Deckenleuchte mit Segmentsteuerung und Matter-Support

SwitchBot hat sein Smart-Home-Sortiment um eine neue Deckenleuchte erweitert. Die RGBICWW Ceiling Light misst 15 Zoll im Durchmesser und arbeitet mit einem 3-in-1-RGBCCT-LED-System – klingt kompliziert, ist aber nur eine Kombination aus RGB-Farben sowie separaten Leuchtdioden für Warm- und Kaltweiß. Die Farbtemperatur lässt sich stufenlos zwischen 2.700 und 6.500 Kelvin regeln. Gedimmt werden kann von 1 bis 100 Prozent. Preislich geht das alles schon bei knapp 50 Euro los, das 15-Zoll-Doppelpack kostet 130 Euro.

Was die Leuchte von gewöhnlichen RGB-Lampen unterscheidet, ist die RGBIC-Technologie im Namen. Klassische RGB-Lampen zeigen immer nur eine Farbe auf der gesamten Fläche. RGBIC hingegen erlaubt hier die Ansteuerung einzelner LED-Segmente, wodurch mehrere Farben gleichzeitig dargestellt werden können – mitsamt fließenden Farbverläufen. Das macht die Leuchte flexibler, wenn es um Lichtszenarien geht, die über einfaches Farbwechseln hinausgehen.

Bei der Anbindung setzt SwitchBot auf Wi-Fi und Matter. Mit einem passenden Matter-Hub im Netzwerk lässt sich die Leuchte dann auch in Apple Home, Google Home, Amazon Alexa und Samsung SmartThings einbinden. Die Steuerung läuft entsprechend über die jeweilige Plattform-App, die SwitchBot-App oder per Sprachbefehl. Wer bereits andere SwitchBot-Geräte nutzt, kann die Deckenleuchte außerdem mit Bewegungsmeldern oder Kontaktsensoren des Herstellers verknüpfen und darüber einfache Automationen einrichten. Die Leuchte reagiert zudem optional auf Umgebungsgeräusche und passt die Lichteffekte an den Rhythmus an. Die angegebene Lebensdauer liegt bei 25.000 Stunden.

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Edifier S355DB im Test: 2.1-Lautsprecher System mit Bluetooth 6.0 und HDMI eARC

Die Edifier S355DB stehen für ein 2.1-Lautsprechersystem mit einigen Besonderheiten. So könnt ihr Musik nicht nur kabellos via Bluetooth 6.0 zuspielen, sondern die Speaker dank HDMI mit eARC bei Bedarf auch in einem Heimkino einsetzen. Ich nutze tatsächlich seit Jahren in meinem Arbeitszimmer die Edifier S1000W zum täglichen Musikhören, sodass ich auch hier gerne einmal einen Blick riskieren wollte.

Caschy hat ja kürzlich die Desktop-Speaker M90 getestet und ist von diesen eher semi-begeistert gewesen. Für den Schreibtisch sind die Edifier S355DB generell ziemlich massig. Auch wenn sie als PC-System beworben werden, so trifft das aus meiner Sicht primär dann zu, wenn ihr beabsichtigt, sie als Gaming-Soundsystem zu verwenden. Denn dank des Subwoofers kann man es da natürlich ordentlich krachen lassen. Letzterer ist übrigens bequemerweise kabellos (5,8 GHz) mit den beiden Stereo-Speakern verbunden.

Technische Eckdaten der Edifier S355DB

Kategorie Wert
Gesamtausgangsleistung Tweeter 15 W × 2, Mid-Bass 25 W × 2, Subwoofer 70 W
Treiber 8? Long-Throw-Subwoofer


3.5″ Long-Throw Aluminium-Cone Mid-Bass


1.5″ Titanium-Dome Tweeter (Neodym)
Frequenzgang Satelliten: 200 Hz – 40 kHz


Subwoofer: 44 Hz – 120 Hz
Signal-Rausch-Verhältnis Satelliten: 90 dB(A)


Subwoofer: 100 dB(A)
Audioeingänge HDMI eARC, Optical, Coaxial, USB-C, Line-In, Bluetooth
Eingangsempfindlichkeit HDMI eARC: 450 ± 50 mFS (PCM Stereo)


Optical: 450 ± 50 mFS


USB-C: 450 ± 50 mFS


Line-In: 450 ± 50 mV


Bluetooth: 450 ± 50 mFS


Subwoofer: 500 ± 50 mFS
Bluetooth-Version 6.0
Codecs LDAC, SBC
Abmessungen Aktiver Satellit: 134 × 226 × 163 mm


Passiver Satellit: 126 × 226 × 158 mm


Subwoofer: 267 × 295 × 317 mm
Nettogewicht 13,93 kg

Insgesamt erreicht das Set der Edifier S355DB 150 Watt Leistung – 70 Watt davon entfallen allein auf den Subwoofer. Zielgruppe sind hier Anwender, welche die Lautsprecher vielleicht als Allround-System zum Zocken, Musikhören und sogar für den ein oder anderen Film nutzen wollen. Entsprechend groß ist die Anschlussvielfalt, die neben HDMI eARC und Bluetooth 6.0, mit LDAC, auch noch Optical, koaxial, USB-C sowie Line-in abdeckt. Preislich landet ihr hier bei 429,99 Euro (UVP). Die meisten Händler bieten das 2.1-Set aber aktuell schon für ca. 370 Euro Straßenpreis an.

Ausstattung und Verarbeitung

Es gibt die Edifier S355DB wahlweise in den Farben Schwarz oder Walnuss. Zum Testen hat mir die zuletzt genannte Variante vorgelegen. Die Bedienung läuft im Übrigen wahlweise über die beiliegende Fernbedienung, die Regler an der rechten Seite des rechten Satelliten oder aber über die Begleit-App Edifier ConneX. Für eine hochwertige, kabellose Musikwiedergabe unterstützen die Lautsprecher Bluetooth 6.0 mit SBC und LDAC. Sie haben auch die Zertifizierung für Hi-Res Audio (Wireless) erhalten.

So oder so sind die Vorderseiten der Speaker schwarz gehalten. Das dunkle Walnuss-Dekor ist nur an den Seiten sichtbar. Die Oberflächen sind ziemlich empfindlich, sodass ihr aufpassen solltet beim Aufbau nicht irgendwo anzustoßen. Neben der schon erwähnten Fernbedienung mit Batterien liegen direkt auch noch eine Anleitung, ein Verbindungskabel für die Lautsprecher, ein Optical-Kabel, ein Stromkabel, ein USB-C-Kabel und ein 3,5-mm-Cinch-auf-RCA-Kabel bei. Einzig ein HDMI-Kabel habe ich da vermisst. Ja, und die beiliegende Remote könnte etwas hochwertiger sein, die ist gerade so zweckmäßig.

Im Gegensatz zu anderen Lautsprecher-Systemen, die auch PC-Gamer anvisieren, gibt sich das Edifier S355DB eher klassisch. Das ist eine kluge Entscheidung des Herstellers, sollte ein Käufer die Speaker mit einem TV kombinieren wollen. Manchem Leser werden die Satelliten vielleicht etwas zu retro aussehen, ich fand das jedoch in Ordnung. Da die Lautsprecher an den Rückseiten über Bassreflexöffnungen verfügen, solltet ihr sie mit etwas Abstand zur Wand aufstellen.

An der Rückseite befinden sich dann die erwähnten Anschlüsse und auch ein Netzschalter, wollt ihr das System komplett vom Strom trennen. Dass der Subwoofer kabellos arbeitet, bis auf sein Stromkabel, ist toll. Die beiden Satelliten müsst ihr dann aber eben doch per Kabel verbinden. Hier ist das rechte Exemplar der aktive Part, an dem der Stromanschluss und die Ports verbaut sind. Habt ihr mehrere Zuspieler angeschlossen, könnt ihr die auch über die Begleit-App wechseln. In ConneX lassen sich zudem Klangprofile anpassen und mehr. Eine Raumkalibrierung oder dergleichen gibt es jedoch nicht.

Praxistest der Edifier S355DB

In meinem Praxistest habe ich die Edifier S355DB hauptsächlich für Musik beim Arbeiten genutzt, aber auch ein paar Spielchen gewagt und dafür die HDMI-Verbindung am LG OLED G5 in Kombination mit der PlayStation 5 Pro verwendet. Meine Soundbar der Gaming-Ecke, die Samsung HW-Q90R, durfte entsprechend einen kleinen Urlaub einlegen. Hier sollte klar sein, dass das etwas betagte Soundbar-Flaggschiff natürlich insgesamt immer noch deutlich gewinnt. Ich selbst habe mir da also kein Upgrade erhofft, sondern aus Testgründen den temporären Wechsel vollzogen.

Dank HDMI eARC und CEC-Unterstützung lässt sich die Lautstärke der Edifier S355DB auch über die TV-Fernbedienung regeln. Einen Vorteil haben die Lautsprecher daher gegenüber meiner Soundbar: Die Stereo-Wiedergabe wird besser getrennt. Allerdings bemerkt man schnell das Fehlen eines Centers. Stimmen gehen also schneller mal im Klangbild unter. Ich selbst bin zudem Rears gewohnt, sodass die Immersion hier natürlich leidet. Dafür kann der Subwoofer bei Filmen und Games für reichlich Wumms sorgen. Da habe ich im Bassbereich nichts vermisst. Das 2.1-Set ist definitiv ein Mehrwert gegenüber den integrierten Speakern des LG OLED G5 und durchaus eine brauchbare Lösung für Gelegenheitsspieler.

Entweder ihr sitzt nah am Fernseher oder nah am PC-Monitor, dann spielen die Edifier S355DB klanglich ihre Stärken aus. Da der Subwoofer allerdings durchaus seinen Platz benötigt, solltet ihr vor dem Kauf abwägen, ob ihr unter dem Schreibtisch wirklich genug Platz habt oder am Ende ständig dagegen treten werdet. Am Rechner ist da natürlich auch der Anschluss via USB-C möglich. Genau wie am Fernseher lässt sich da mit dem Set auch das ein oder andere Video genießen, denn die Stereo-Wiedergabe passt bereits ab Werk. Mir ist lediglich der Bass auf Dauer doch etwas zu dominant gewesen, sodass ich da nachjustiert habe – auch zum Wohle der Nachbarn.

Generell machen die beiden Satelliten-Lautsprecher eine sehr gute Figur, sodass sich das System auch bei Musik gut schlägt. Ich höre viel melodiebetonte Musik mit scharfen Höhen und flirrenden Gitarren. Das kann ziemlich schnell zu Verzerrungen im Hochtonbereich führen. Hier haben sich die Edifier S355DB aber dennoch gut geschlagen. Auch Lieder wie Cryuff in the bedroom mit „Ukiyogunjou“ haben sich einwandfrei angehört. Klar, es fehlt etwas die Luftigkeit und Dynamik besserer Systeme, die nur auf Musik ausgelegt sind. Aber für einen Allrounder ist das ein gutes Ergebnis.

Wer gerne rhythmusbetonte Musik hört, wird mit den Edifier S355DB noch mehr Spaß haben als ich – es sei denn, die Nachbarn funken dazwischen. Denn die Basswiedergabe ist dank des 8-Zoll-Subwoofers nicht nur mächtig, sondern auch präzise. Voraussetzung ist, dass ihr es mit dem Tieftonbereich nicht übertreibt und auf eine sinnvolle Aufstellung geachtet habt. Ich habe den Bass wie gesagt eher etwas heruntergeregelt, also unterhalb der Mittelstellung platziert. So ergibt sich ein kräftiger, aber nicht zu überbordender Bass.

Mein Fazit

Die Edifier S355DB haben keine echte Paradedisziplin, in der sie absolut brillieren. Dafür fallen sie aber auch weder beim Gaming, noch bei Filmen oder Musik negativ aus dem Rahmen. Das 2.1-Set liefert also genau das, was versprochen wird: Eine saubere Allround-Wiedergabe, die sich für viele Anwendungsgebiete eignet. Als Zielgruppe sehe ich z. B. Studenten und Schüler, die sich bei mittlerem Budget ein Lautsprechersystem für mehrere Szenarien ins Haus holen wollen, ohne jeweils zu arge Kompromisse einzugehen.

Klar, eine Soundbar liefert bei Filmen und Gaming mehr Immersion – taugt aber in aller Regel für die Musikwiedergabe nichts. Stereo-HiFi-Lautsprecher liefern den besseren Klang – sind dann aber umgekehrt nichts für Spiele oder Filme. Die Edifier S355DB springen als Allrounder zum fairen Preis in die Bresche. Mit Bluetooth 6.0, USB-C, HDMI mit eARC und weiteren kabelgebundenen Anschlüssen sowie dem kabellos verbundenen Subwoofer seid ihr hier sehr flexibel aufgestellt.

Zum aktuellen Straßenpreis von rund 370 Euro kann ich die Edifier S355DB definitiv empfehlen. Ihr bekommt hier ein vielseitiges Allround-Set, das zwar in keiner Disziplin der absolute Spitzenreiter ist, aber sich eben auch keine Blöße gibt. Genau das kann bei Lautsprechern viel wert sein.

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Canyon Roadlite:ON CF: Neues Singlespeed-E-Bike für die Stadt




Canyon schickt mit dem neuen Roadlite:ON CF ein E-Bike ins Rennen, das technisch auf Reduzierung setzt. Der Carbon-Rahmen wirkt auf den Bildern schlank und lehnt sich optisch an die Rennräder der Marke an. Ein Knick im Oberrohr soll dabei helfen, das Rad besser zu schultern, falls man es mal in den Keller oder die Wohnung tragen muss. Mit einem Gewicht von knapp unter 13,9 Kilogramm ist das Teil für ein E-Bike recht handlich.

Angetrieben wird das Roadlite:ON CF von einem Bosch Hub Line Nabenmotor im Hinterrad. Dieser liefert 45 Nm Drehmoment bei einer Leistung von 400 Watt. Noch nie gehört? Ist frisch vorgestellt worden.

Der Akku kommt auf eine Kapazität von 360 Wh, was laut Hersteller für etwa 90 Kilometer Reichweite genügen soll. Interessant für Wartungsmuffel ist der Singlespeed-Antrieb mit einem Riemen von Gates. Man spart sich hier die komplette Gangschaltung. Der Motor regelt die Unterstützung so, dass man auch ohne Gänge in der Stadt gut vorankommt.

Canyon verbaut eine integrierte Beleuchtung von Sate inklusive Bremslichtfunktion. Wer das Rad im Alltag nutzen möchte, findet Montagepunkte für Schutzbleche, Gepäckträger, Flaschenhalter oder ein Rahmenschloss.

Verkauft wird das Roadlite:ON CF direkt über die Webseite von Canyon in den Farben Schwarz oder Weiß. Preislich geht es bei 2.999 Euro los.

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