Klarna gegen Betrug: Neue Inbox soll Phishing stoppen




Phishing-Mails und gefälschte SMS im Namen von Zahlungsdienstleistern sind mittlerweile so gut gemacht, dass Nutzer oft kaum noch einen Unterschied zum Original sehen. Klarna führt deshalb eine neue Funktion namens Inbox ein, um die Sicherheit zu erhöhen. Das Prinzip hinter dem Sicherheits-Feature ist simpel gehalten. Jede offizielle Mitteilung, die Klarna verschickt, landet automatisch auch in der App des Nutzers. Dabei spielt es keine Rolle, ob die ursprüngliche Nachricht per E-Mail, SMS, Push-Benachrichtigung oder sogar als klassischer Brief verschickt wurde.

Wer sich unsicher ist, ob eine erhaltene Zahlungsaufforderung echt ist, muss lediglich die Klarna App öffnen und dort in den Posteingang schauen. Taucht die Nachricht dort nicht auf, stammt sie nicht vom Unternehmen und kann ignoriert oder gelöscht werden. Die Inbox steht ab sofort weltweit zur Verfügung und dient als einfacher Prüfweg, um Identitätsbetrug zu verhindern. Nutzer müssen lediglich eingeloggt sein, um die Spiegelung ihrer Nachrichten einzusehen.

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Internetnutzung in Deutschland sinkt angeblich




Wer hätte das gedacht: Die Deutschen verbringen wieder weniger Zeit im Netz. Die aktuelle Postbank Digitalstudie 2026 liefert dazu ein paar interessante Zahlen. Im Schnitt sind die Leute noch 67,4 Stunden pro Woche online. Das sind mal eben fünf Stunden weniger als noch im letzten Jahr. Vor allem die Jüngeren unter 40 Jahren ziehen wohl öfter mal den Stecker oder lassen das Smartphone in der Tasche.

Das Handy ist mit einer Nutzungsquote von 86 Prozent zwar immer noch die Schaltzentrale für fast jeden, aber auch hier geht die Zeit zurück. Von 25,7 Stunden pro Woche sank die mobile Nutzung auf 23,9 Stunden. Bei den unter 40-Jährigen ist der Effekt noch deutlicher. Die kommen zwar immer noch auf satte 80 Stunden Gesamtlaufzeit pro Woche, haben ihre Smartphone-Zeit aber um drei Stunden auf jetzt 31 Stunden reduziert. Fast jeder Dritte in dieser Altersgruppe will das Internet künftig noch seltener nutzen.

Der Grund für den digitalen Rückzug? Die Leute haben keine Lust mehr auf die ständige Ablenkung. Über 40 Prozent wollen lieber mehr Zeit mit der Familie oder Hobbys verbringen. Viele merken auch, dass das Dauergeglotze auf den Bildschirm der Konzentration schadet oder schlichtweg stresst. Das merkt man vor allem bei Social Media. Dienste wie TikTok oder Instagram verloren kräftig an Boden und fielen von 71 auf 64 Prozent bei der regelmäßigen Nutzung. Messenger und YouTube schwächeln ebenfalls ein bisschen.

Wer angibt, künftig wieder mehr Zeit online verbringen zu wollen, nennt zu 56 Prozent KI als Hauptgrund. 38 Prozent der Deutschen nutzen Tools wie ChatGPT bereits regelmäßig für die Suche nach Informationen. Für die repräsentative Studie wurden im Frühjahr 3.050 Personen befragt. Es scheint, als würden viele Nutzer mittlerweile einfach schlauer sieben, was im Netz wirklich wichtig ist und was nur Zeit frisst.

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Epic Games Store: Diese Spiele sind aktuell kostenlos zu haben

Neuer Donnerstag, neues Glück? Das dürft ihr für euch selbst entscheiden, denn es gibt wieder kostenlose Spiele im Epic Games Store. Spiel Nummer 1 ist Rogue Waters. Die Entwickler beschreiben es so:

Stich als Captain Cutter in See – ein Pirat, der in einen tödlichen Kampf um Macht und Rache verwickelt ist. Befahre gefährliche Gewässer, entfessle mythische Meereskreaturen und überliste deine Feinde, während du legendären Schätzen nachjagst und dunklen Geheimnissen auf den Grund gehst.

Begeben Sie sich auf eine Reise voller Loyalität, Verrat und Rache, während Sie die Geheimnisse der Sea-Shepherd-Prophezeiung entschlüsseln und dem unsterblichen Captain Blackbone gegenüberstehen.

Und dann ist da noch Songs of Conquest.„Songs of Conquest“ ist ein rundenbasiertes Strategiespiel, das von Klassikern der 90er Jahre inspiriert ist. Führe mächtige Magier, sogenannte „Wielders“, an und wage dich in unbekannte Gefilde. Führe Schlachten gegen Armeen, die es wagen, sich dir entgegenzustellen, begib dich auf die Suche nach mächtigen Artefakten und erweitere dein Territorium. Die Welt liegt dir zu Füßen – erobere sie!

Für die Mobile-Fraktion gibt es auch etwas: Wytchwood für Android und iOS.

Viel Spaß, falls etwas für euch dabei ist.

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Kuo: Apple stoppt derzeit Vision Pro, Fokus auf smarte AR-Brillen

Die Apple Vision Pro erschien in den USA bereits Anfang Februar 2024.

Schaut kein Netflix

Die Vision Pro war Apples großer Ausflug in die Welt der räumlichen Computertechnik – ein Headset für knapp 3.500 US-Dollar, das zwar technisch beeindruckte, aber nie wirklich zum Massenprodukt wurde. Jetzt sieht es so aus, als würde Apple die Richtung ändern.

Analyst Ming-Chi Kuo berichtet, dass direkte Nachfolgemodelle der Vision Pro vorerst auf Eis liegen sollen. Stattdessen soll der Fokus auf leichteren, KI-gestützten Brillen und AR-Brillen mit transparenten Displays liegen – Technologie, die sich eher in den Alltag einfügen lässt als ein klobiges Headset. Als Zieldatum für den Markteintritt wird 2027 gehandelt.

Ob die Hardware-Entwicklung tatsächlich vollständig eingestellt wurde oder nur verlangsamt läuft, darüber ist man sich indes nicht einig. Fest steht aber, dass Apple Ressourcen neu verteilt und den Massenmarkt klar im Blick hat. Eine smarte Brille, die man auch wirklich tragen will, klingt halt plausibler als ein Gerät, das man sich für einen kurzen Film aufsetzt und danach wieder wegpackt.

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RetroMac: Den Mac per Software in die Röhren-Ära schicken




Wer am Rechner sitzt und Sehnsucht nach der Optik alter Tage hat, findet mit RetroMac ein interessantes Werkzeug. Die App legt verschiedene Filter über den gesamten Bildschirm, einzelne Monitore oder nur bestimmte Fenster. Das Programm simuliert dabei den typischen Look von alten Röhrenfernsehern, Game Boys oder VHS-Kassetten direkt unter macOS.

In der kostenlosen Basisversion sind acht Shader enthalten, darunter CRT Royal oder Macintosh Classic. Wer mehr möchte, kann für eine einmalige Zahlung von 8,88 Euro zusätzliche Funktionen freischalten. Ein Abo-Modell gibt es nicht. Zum Paket gehören dann über 30 Voreinstellungen wie Sony Trinitron, NTSC oder auch ein BeOS-Design. Auch die Webcam lässt sich mit diesen Effekten belegen, was in Videocalls sicher für verwunderte Blicke sorgt.

Spannend ist die Integration verschiedener Betriebssystem-Oberflächen. RetroMac bringt Designs für Windows 98, Windows XP oder Mac OS 9 mit. Dabei werden nicht nur Hintergrundbilder getauscht, sondern auch das Dock oder die Taskleiste angepasst. Sogar der klassische Control Strip aus Mac OS 9.2 ist mit von der Partie. Für Spieler gibt es einen speziellen Modus mit Shareware-Klassikern wie Doom oder Commander Keen, die dann stilecht im passenden Röhren-Look laufen.

Trotz der visuellen Spielereien verspricht der Entwickler (der auch hinter simplebanking steht) eine gute Performance durch verschiedene Sparmodi, damit der Rechner flüssig bleibt. Die Bedienung erfolgt über ein Menü in der Statusleiste, über das sich die Intensität der Effekte und die Farbanpassungen regeln lassen. Screenshots können direkt mit dem gewählten Retro-Filter erstellt werden. Sicher mal eine kurzweilige Spielerei, ich würde es sicher keine 5 Minuten damit bei produktiver Arbeit aushalten.

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