+++ Vivere +++ Pixel Photonics +++ 0TO9 +++ Norta +++ KI-SEO +++


#StartupTicker Consumer-Good-Incubator Vivere ist insolvent (Eigenverwaltung) StartupsToWatch: DeepTech-Startup Pixel Photonics FinTech-Firmenschmiede 0TO9 schiebt Norta an Warum sich SEO zu KI-SEO weiterentwickelt 

    Vivere     Pixel Photonics     0TO9     Norta     KI-SEO

Freitag, 17. April 2026VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 17. März).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

Vivere

Pleite! Der 2018 gegründete Hamburger Consumer-Good-Incubator Vivere ist insolvent. „Es wurde Eigenverwaltung der Schuldnerin angeordnet“, heißt es im Handelsregister. Somit besteht noch große Hoffnung, dass das Unternehmen trotz Insolvenz noch einmal die Kurve kriegt. In den vergangenen Jahren flossen knapp 30 Millionen Euro in das Unternehmen. Zu den Investoren der FMCG-Firma, die einst von Christopher Glatzel und Sebastian Johnston (2021 ausgestiegen) gegründet wurde, gehören unter anderem Redalpine, InnoStarterFonds (IFH) und Rockaway Ventures. Die Hanseaten starteten in den vergangenen Jahren nach eigenen Angaben rund 10 Marken und 150 Produkte. „We sell through Amazon, direct-to-consumer (DtC) channels, and retail“, heißt es zum Vertriebsweg. Auf der Website werden aktuell Marken wie Prowess, Lincoln und Portion erwähnt. Zudem bietet das Team auch einen B2B-Service an. 2023 peilte Vivere bis zu 15 Millionen Umsatz an. Vivere galt immer als waschechter Hidden Champion. Die E-Commerce-Krise scheint aber auch am umtriebigen Unternehmen nicht spurlos vorbeigegangen zu sein. 2024 erwirtschaftete das Team einen Verlust in Höhe von 4,5 Millionen (Vorjahr: 2,5 Millionen). Noch aber besteht Hoffnung auf ein zweites Leben! Mehr über Vivere

Pixel Photonics

StartupsToWatch: Pixel Photonics. Das Unternehmen aus Münster, 2020 von Christoph Seidenstücker, Fabian Beutel, Nicolai Walter, Martin Wolff und Wladick Hartmann gegründet, entwickelt „hochskalierbare Einzelphotonen-Detektoren mit integrierter Photonik, die eine Skalierung von Lösungen u.a. in den Bereichen Quantencomputing, QKD und Bildgebung ermöglicht“. Die Lichtdetektoren des Unternehmens eignen sich unter anderem, um Kabel und Pipelines am Meeresgrund zu überwachen. Geopolitisch derzeit ein extrem wichtiges Thema. Der Frankfurter Investor Futury Capital, SPRIND, Kensho Ventures und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investierten kürzlich5 Millionen Euro in das Unternehmen. Hinzu kam eine Förderung des European Innovation Council (EIC) Accelerator in Höhe von 8,5 Millionen Euro. HTGF, Quantonation aus Frankreich und Hendrik Sabert investierten zuvor bereits 1,45 Millionen Euro in das Spin-off des Fachbereichs Physik der WWU Münster. Mehr über Pixel Photonics

0TO9 – Norta

Der erste Aufschlag! Die schwedische FinTech-Firmenschmiede 0TO9 (Zero to Nine) schiebt das FinTech Norta an, eine Art Raus aus den Schulden-App. Das Berliner Startup, von Lara Planet gegründet, entwickelt ein „Betriebssystem für finanzielle Stabilität“. Das Team möchte „Menschen in finanzieller Überforderung strukturiert und wissenschaftlich fundiert zurück in stabile Verhältnisse zu führen“. 0TO9 wird hierzulande von der bekannten Seriengründerin Jessica Holzbach vorangetrieben. Das Team möchte dieses Jahr fünf Startups anschieben. 0TO9 wurde 2025 vom schwedischen Seriengründer und Unternehmer Oliver Hildebrandt gegründet. Die Firmenschmiede soll in den kommenden 20 Jahren – so das große Ziel – „1.000 profitable Fintech-Unternehmen aufzubauen“. Mehr über 0TO9

KI-Sichtbarkeit

Die zentrale Herausforderung besteht für Startups nicht darin, jedem neuen KI-Trend zu folgen. Entscheidend ist der Aufbau eines kohärenten Systems, das Daten, Insights und Umsetzung miteinander verzahnt. Mehr im Gastbeitrag von Michal Suski (Surfer)

StartupsToWatch

Auch den vergangenen Monaten konnten wieder einige junge und ältere Kölner Startups üppige Millionensummen einsammeln. Darunter spannende und umtriebige Unternehmen wie eternal.ag, foodforecast und United Manufacturing Hub. Mehr in Startups To Watch

#DEALMONITOR

Investments & Exits

Gründer kaufen Ankerkraut von Nestlé zurück Uplane sammelt 4,5 Millionen ein beglaubigt.de-Mutter Openlaw erhält 3,3 Millionen Finanzspritze für SportsTech Smash Hot Boys Cry sammelt Kapital ein. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3

Übernahme von Sky Deutschland: Baldige Entscheidung der EU-Kommission?

Keine Neuigkeit mehr: Die RTL Group will Sky Deutschland übernehmen. Zuletzt hieß es, das Unternehmen habe bereits der EU-Kommission präventiv Zugeständnisse gemacht, damit der Deal durchgewunken wird. Bis zum 22. April 2026 erwartet man nun eine Stellungnahme der EU-Kommission. Von der Entscheidung hängt ab, ob der Deal wirklich wie zuvor angekündigt im 1. Halbjahr 2026 abgeschlossen werden kann.

Danach strebt die RTL Group auch, um die diesjährige Ausstrahlung der Fußball-Bundesliga-Saison unter einem gemeinsamen Dach zu koordinieren (via DWDL.de). Derzeit herrscht intern wohl Zuversicht, doch in Stein gemeißelt ist noch nichts. Schließlich muss die EU-Kommission beurteilen, ob der weitreichende Deal wettbewerbsrechtlich in Ordnung geht. Eigentlich hätte Brüssel bereits bis zum 8. April 2026 reagieren müssen. Dazu kam es nicht, weil RTL sich mit der EU-Kommission noch einmal ausgetauscht haben soll, um Zugeständnisse zu Punkten zu machen, bei denen bereits Bedenken herrschten. Deswegen verlängerte sich die Frist dann eben auch um 14 Tage.

Auch wenn der 22. April 2026 jetzt der neue Stichtag ist, heißt das aber nicht, dass es dann bereits eine finale Entscheidung geben wird. Es ist auch möglich, dass die EU-Kommission weiteren Klärungsbedarf sieht. Dann würde sich die Frist verlängern. Ein Daumen nach oben oder nach unten könnte dann erst in einigen Monaten folgen. Für die RTL Group und Sky Deutschland wäre das allerdings ein erheblicher Schlag und würde die Pläne in der Schublade für den Sommer 2026 erst einmal zunichte machen.

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SonosController: Native Sonos-App für den Mac in Version 3.0 erschienen

Sonos und der Mac, das war lange eine ziemlich bequeme Kombination: offizielle Desktop-App, läuft irgendwie, macht ihren Job. Problem: Das Ding steht vor dem Aus, Sonos kommt als Web-Lösung daher. Genau da setzt SonosController an, den ich euch neulich schon in einer frühen Version vorstellte. Ein Fanprojekt, komplett in Swift und SwiftUI gestrickt, läuft als Universal-Binary nativ auf Apple-Silicon- und Intel-Macs. Keine Verbindung zu Sonos, kein recycelter Code, kein Branding, stattdessen Kommunikation über die offenen UPnP- und SOAP-Schnittstellen, die im lokalen Netz so oder so sichtbar sind.

Version 3 bringt einiges an Komfort, vor allem bei Musikdiensten und Statistiken. TuneIn, Calm Radio, Sonos Radio und Apple Music lassen sich direkt in der App durchsuchen und durchstöbern, ohne extra Login (muss aber in der Sonos-App irgendwie hinterlegt sein). In den Einstellungen ist pro Dienst erkennbar, ob er aktiv ist, noch eine Verknüpfung braucht oder blockiert ist. Spotify hängt über AppLink dran, dann ist auch hier komplette Suche und Wiedergabe drin.

Die Sonos Radio-Suche läuft über SMAPI ohne Nutzerkonto, Apple-Music-Titel werden über die iTunes-API gefunden und direkt abgespielt, wenn Apple Music im offiziellen Sonos-Setup sauber verbunden ist und mindestens ein Song als Favorit markiert wurde. Ein kleiner Einrichtungsassistent führt durch die Service-Anbindung, zeigt Status und klemmt im Hintergrund auch gleich Seriennummern und Account-Infos aus Favoriten und Verlauf zusammen.

Spannend für Statistik-Fans: Die App loggt, während sie läuft, jeden gespielten Track lokal in eine SQLite-Datenbank, egal auf welchem Lautsprecher. Daraus baut SonosController ein Dashboard mit meistgehörten Titeln, Alben und Sendern, Aufschlüsselung nach Wochentagen, Raumnutzung und Hörserien. Kurze Statistikkacheln zeigen unter anderem aktuelle und beste Streaks, durchschnittliche Wiedergaben pro Tag sowie die Anzahl eindeutiger Alben und Sender. Der Verlauf hängt als Kartenansicht dran, gruppiert nach Tagen mit Cover, Metadaten und Kontextmenüs.

Wer bei Radiosendern ständig Titel mitnehmen möchte, die sonst im Nirwana landen, bekommt eine Stern-Funktion. Jeder Track lässt sich im Now-Playing-Bereich oder im Mini-Player in der Menüleiste mit einem Klick markieren, unabhängig davon, ob der gerade aus der Queue, von Spotify, Apple Music oder einem Radiosender kommt, solange Metadaten anliegen. Stern ein, Stern aus, mehr ist es nicht.

Die Menüleisten-App hat ein optisches Update bekommen. Oben sitzt ein Hero-Bereich, der das Albumcover unscharf im Hintergrund legt und die Trackinfos darüberstellt. Im Raum-Picker zeigt ein grüner oder grauer Punkt sofort, welche Zonen gerade laufen. Der aktuelle Track kann von dort aus mit einem Stern versehen werden, ein Mute-Button schaltet alle Gruppenmitglieder stumm, eine Lautstärkeanzeige mit Zahl sitzt neben dem Slider. Farblich übernimmt die Menüleiste den Akzent aus den Haupteinstellungen.

Für Mac-Nutzer, die Sonos weiter vom Desktop aus steuern wollen und keine Lust haben, eines Tages ohne funktionierende App dazustehen, wirkt SonosController wie eine naheliegende Option, finde ich. Vielleicht besinnt sich Sonos aber auch mal irgendwann und macht mehr aus der Web-App.

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Amazon beerdigt die klassische Kindle-App für den PC




Amazon räumt mal wieder bei seiner Software auf und zieht bei der betagten Kindle-App für den PC den Stecker. Am 30. Juni 2026 ist Schluss mit der Anwendung, die Nutzer jahrelang auf ihren Rechnern begleiten durfte. Ein entsprechendes Hinweisfenster informiert derzeit beim Start über das kommende Aus. Wer hofft, die Software einfach weiter nutzen zu können, schaut in die Röhre, da der Dienst komplett eingestellt wird.

Als Ersatz bringt Amazon laut Bericht eine neue App an den Start, die allerdings ausschließlich unter Windows 11 läuft und über den Microsoft Store verteilt wird. Damit folgt der Konzern dem Beispiel der Mac-Version, die bereits vor einiger Zeit in den App Store umgezogen ist.

Für viele Nutzer war das alte Programm vor allem deshalb interessant, weil sich damit E-Books lokal speichern ließen, was oft zum Entfernen des Kopierschutzes zweckentfremdet wurde. Diesen Riegel schiebt Amazon nun endgültig vor, da die neuen Store-Apps deutlich geschlossener daherkommen und vermutlich weniger Spielraum für Manipulationen bieten.

Ich hatte das vor einiger Zeit mal getestet: Die App wurde mit einem Update unter Windows eh schon mit einem neuen Logo versehen und taucht als Legacy-App auf – und auf Snapdragon-Geräten im Haus startete das 32-Bit-Ungetüm eh nicht mehr. Ansonsten bleibt auch die Web-Version noch im Spiel…

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Aqara Presence Soft Sensor: Virtueller Sensor für Anwesenheitserkennung im Smart Home

Aqara erweitert die Fähigkeiten seines Smart-Home-Systems um die Funktion Presence Soft Sensor. Hierdurch möchte man das smarte Zuhause dazu befähigen, die „Anwesenheit“ oder „Abwesenheit“ von Personen besser zu erkennen. Der Hersteller setzt hierbei auf die Erkennung menschlicher Aktivitäten in spezifischen Räumen, um darauf intelligente Szenarien wie die Sicherheitsüberwachung, die Beleuchtung oder auch die Temperaturregelung darauf abzustimmen.

Der Presence Soft Sensor hört in der deutschen Übersetzung der App auf den sperrigen Namen Raum-Softwaresensor. Aqara lässt hierbei Daten von diversen Smart-Home-Komponenten einfließen. Dazu gehören neben Kameras, Smart Locks und Anwesenheitssensoren auch Schalter, Tür- und Fenstersensoren, Bewegungssensoren sowie Vibrationssensoren. Entsprechend sollte man gleich mehrere, präsenzbezogene Komponenten eingerichtet haben.

Aqara kommuniziert für die Präsenzerkennung mehrere Datenpunkte. Dies bietet freilich keine vollständige Raumerfassung. Man kombiniert eben mehrere Geräte und führt lokale, teils KI-basierte Berechnungen durch, um anhand der Datenlage zu beurteilen, ob ein Raum belegt oder frei ist. Hierfür steht dann ein virtueller Sensor bereit, um auf dieser Basis dann Automatisierungen zu erstellen.

In der Aqara-App lässt sich in der Zubehör-Registerkarte über das Plus-Symbol ein Presence Soft Sensor hinzufügen. Hier kann man dann auch eine Verzögerungsdauer festlegen, um den Zustand auf „Keine Anwesenheit erkannt“ zurückzusetzen oder andersherum eine Anwesenheit auszulösen. Aqara kommuniziert euch direkt im Einrichtungsprozess, für welche Räume die notwendigen Voraussetzungen gegeben und passende Sensoren installiert sind.

Ihr benötigt für die Funktion derzeit einen Aqara Hub M3 (mit einer Firmware größer 4.5.40) sowie eine App-Version ab 6.1.1. Weitere Aqara-Hubs sollen über zukünftige Firmware-Updates ebenfalls diese Funktion erhalten. Bislang hat man nicht kommuniziert, welche und bis wann.

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