Shokz OpenDots 2 im Test: Die nächste Generation der Open-Ears im Clip-On-Design

Shokz hat in dieser Woche zwei neue Open-Ear-Kopfhörer im Clip-On-Design vorgestellt: die OpenDots 2 als neues Flaggschiff und die OpenDots Air als Einstiegsmodell. Da ich schon die 1. Generation getestet habe, wollte ich mir für euch natürlich auch die OpenDots 2 einmal genauer anhören. Sie kosten mit 199 Euro im Übrigen genauso viel wie das Vorgängermodell im letzten Jahr.

Shokz hat sich also gegen eine Preiserhöhung entschieden. Technisch hat sich aber durchaus etwas getan. Waren die OpenDots One z. B. mit Bluetooth 5.3 unterwegs, so rüsten die OpenDots 2 auf Bluetooth 6.1 auf. Zudem hat man die Steuerung über die Oberflächen optimiert. Drucksensoren sollen verhindern, dass es zu Fehlbetätigungen kommt. Zudem hat man den Staub- und Spritzwasserschutz der Earbuds von IP54 auf IP57 verbessert. Die Akkulaufzeit ist hingegen mit rund 10 Stunden identisch geblieben.

Technische Eckdaten der OpenDots 2 im Vergleich mit den OpenDots Air

Feature OpenDots 2 OpenDots Air
Kategorie Open-Ear Clip-On Earbuds Open-Ear Clip-On Earbuds
Akustik-Technologie BassSphere 2.0 / MirrorPitch / DirectPitch BassSphere / DirectPitch
Audio-Optimierung Upgraded Dolby Audio
Mikrofon-Konfiguration 2× Air-Conduction 1× Bone-Conduction (pro Earbud) 2× Air-Conduction (pro Earbud)
Steuerung Force Sensor (Drucksensor) Force Sensor (Drucksensor)
Bluetooth-Version 6.1 6.1
Multipoint-Pairing Ja (2 Geräte) Ja (2 Geräte)
Akkulaufzeit (Musik) Bis zu 10h (40h inkl. Ladecase) Bis zu 9h (36h inkl. Ladecase)
Schnellladefunktion 5 Min. Laden = 2 Std. Musik 10 Min. Laden = 2 Std. Musik
Schutzklasse IP57 (Buds) / IP54 (Case) IP55 (Buds)
Gewicht pro Earbud 6,4 g 6,3 g

Laut dem Hersteller bieten die Shokz OpenDots 2 zudem verbessertes Dolby Audio. Grundsätzlich konnte aber auch schon das Vorgängermodell mit dieser Funktion aufwarten. Neu ist die Technik MirrorPitch, welche dafür sorgen soll, dass der Klang gezielter in euren Hörkanal geleitet wird. Ihr sollt dadurch verbesserten Klang genießen, euer direktes Umfeld soll weniger gestört werden. BassSphere 2.0 wiederum soll den Tieftonbereich aufwerten. Für Telefonate ist zudem das Knochenschall-Mikrofon neu, das für eine erhöhte Sprachverständlichkeit sorgen soll.

Ausstattung und Verarbeitung der Shokz OpenDots 2

Die Optik der OpenDots 2 hat Shokz dezent verfeinert. Schon das Case wirkt nun nicht mehr zweigeteilt, sondern setzt dezenter farbliche Akzente ein. Dies gilt exakt genauso für die Earbuds selbst. Nach dem Koppeln wartete im Übrigen direkt ein Firmware-Update.

Empfehlenswert ist auch die Verwendung des Equalizers. Entweder ihr wählt aus vorgefertigten Klangprofilen, passt den Equalizer manuell an oder führt einen kurzen Hörtest durch, um den Smart-EQ einzurichten. Dabei werden euch jeweils zwei Klangbeispiele angeboten und ihr müsst entscheiden, welches euch mehr zusagt. Das wiederholt ihr einige Male und erhaltet dann am Ende auf eure Auswahl abgestimmten Sound. Diesen Test könnt ihr natürlich jederzeit wiederholen.

Die Shokz OpenDots 2 ähneln im Aufbau sehr dem Vorgängermodell. So kombinieren sie für ihre Bügel eine flexible Legierung aus Nickel und Titan mit einem weichen Überzug aus Flüssigsilikon. Der Hersteller wirbt daher mit All-Day-Tragekomfort, wozu ich aber später noch mehr sage. Für den Sound sorgt dann ein 11,8-mm-Treiber. Ihr könnt im Übrigen dank Bluetooth Multipoint auch zwei Audioquellen parallel bereithalten, um blitzschnell zwischen diesen zu wechseln.

Die neue Force-Sensor-Steuerung hat dabei im Alltag ihre Vor- und Nachteile. Tatsächlich kommt es zu weniger Fehlbetätigungen. Dafür drückt ihr die OpenDots 2 leichter aus ihrer gewünschten Position. Ist also auch ein wenig Geschmackssache, was man da bevorzugt.

Praxistest

Genau wie das Vorgängermodell unterstützen auch die OpenDots 2 keine höherwertigen Bluetooth-Codecs wie aptX oder LDAC. Ihr müsst also mit SBC und AAC vorliebnehmen. Tatsächlich hat sich der Klang dennoch gegenüber dem Vorgängermodell, vor allem im Bassbereich, verbessert. Da steckt deutlich mehr Power dahinter bzw. zumindest hört man kräftigeren Sound. Generell habe ich den Sound als natürlicher empfunden, sodass die neuen Techniken MirrorPitch und BassSphere 2.0 offenbar Wirkung zeigen. Allerdings möchte ich auch betonen, dass der OpenFit Pro beim Klang dennoch überlegen bleibt. Letzterer bietet zudem sogar ANC. Das beherrschen die OpenDots 2 nicht.

Shokz vollmundige Versprechen über den All-Day-Tragekomfort kann ich, wie schon bei der 1. Generation, nicht unterschreiben. Ich nutze die OpenFit Pro ungelogen jeden Tag – sei es beim Joggen, beim Einkaufen oder auch zuhause für ein bequemes Telefonat. Mir ist es dabei schon passiert, dass ich vergessen habe, die Kopfhörer abzunehmen, weil ich sie manchmal gar nicht mehr wahrnehme. Die OpenDots 2 üben jedoch wegen ihres Clip-On-Designs einen leichten Druck auf das Ohr aus. Dadurch bemerke ich ihr Gewicht leichter und käme niemals in die Lage, sie komplett auszublenden. Nach einer Weile empfinde ich sie doch eher als störend.

Dolby Audio der nächsten Generation ist auch bei den OpenDots 2 mehr ein Marketing-Gimmick. Daran trifft dieses spezielle Modell aber keine Schuld. Es gibt eben einfach Grenzen dabei, bei Kopfhörern Raumklang per Software herbeizuschustern. Man könnte sagen, der Klang wird durch die Aktivierung etwas luftiger – wirkt aber auch unnatürlicher. Im Alltag würde ich persönlich diese Funktion jedenfalls nicht verwenden oder gar als Kaufargument sehen.

Aufpassen solltet ihr im Übrigen, wenn ihr die Shokz OpenDots 2 in ihr Ladecase bugsiert. Mir ist es im Testzeitraum ein- oder zweimal widerfahren, dass sie im Case nicht ausreichend auf den Ladekontakten saßen und daher mit meinem Smartphone verbunden geblieben sind. So wird es dann nichts mit der Aufladung. Man muss sie also beherzter andrücken als die meisten Geschwister- und Konkurrenzmodelle.

Telefonate klangen laut meinen Gesprächspartnern, gerade bei Straßenlärm, aufgrund des zusätzlichen Knochenschall-Mikrofons, tatsächlich deutlicher. Die angegebenen Akkulaufzeiten von Shokz kommen dabei gut hin, sind aber im Gegensatz zur Anrufqualität kein Sprung gegenüber dem Vorgängermodell.

Ich denke, das größte Kaufargument dürfte für einen wesentlichen Teil der Kundschaft das Design der OpenDots 2 sein. Die Open-Ears, die es euch erlauben, eure Umgebung beim Tragen weiter voll wahrzunehmen, wirken eher wie ein modisches Accessoire. Der Look ist durchaus ansprechend und ich kann diejenigen verstehen, die wegen des Clip-On-Designs auf dieses Modell schielen.

Mein Fazit

Die OpenDots 2 sind klanglich ein merklicher Sprung gegenüber der 1. Generation – insbesondere im Bassbereich. Allerdings hat sich der Tragekomfort nicht verbessert, sodass ich persönlich die OpenFit-Modelle jederzeit bevorzugen würde. Diese liegen dann auch klanglich immer noch vorne, auch wenn sich die OpenDots 2 in die richtige Richtung bewegen. Dolby Audio bleibt dabei ein reines Marketing-Argument. Gerne habe ich aber den Smart-EQ zur Optimierung meines persönlichen Klangprofils genutzt.

Der große Reiz der OpenDots 2 von Shokz dürfte in ihrem Clip-On-Design liegen. Das erinnert an Modeaccessoires, was die Zielgruppe ansprechen sollte. Tragekomfort und Klang sind also bei den OpenFit Pro z. B. klar überlegen, doch im Look dürfte mancher die OpenDots 2 sicherlich vorziehen. Es kommt also darauf an, worauf ihr den Fokus legt. Die Shokz OpenDots 2 sind seit dieser Woche für 199 Euro zu haben.

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Gemini Live: Bilder per Sprache erstellen und bearbeiten

Google bringt mit Gemini Live auch einen interaktiven Konversationsmodus für Gemini mit. Dieser ermöglicht es, mit dem Sprachmodell in Echtzeit und per Sprache zu interagieren und einen Dialog zu führen. Gemini verarbeitet das Gespräch multimodal: So kann man etwa auch live die Smartphone-Kamera auf etwas richten und darüber sprechen.

Gemini Live kann jetzt auch direkt im Rahmen der Konversation Bilder erstellen und bearbeiten.

You can now create and edit images directly in Gemini Live.

Whether testing out room decor, getting help with math, or creating shareable memes, it all happens in real-time.

Just open the Gemini app, tap the Live button, share your camera, and tell Gemini what you want to see.

— Google Gemini (@GeminiApp) June 5, 2026

Google erfasst dann live einen Bildausschnitt der Live-Schalte und erstellt in kurzer Zeit ein Bild. Das kann etwa eine Raumdekoration zum gezeigten Raum sein, ein erstelltes Meme oder auch die Korrektur einer gezeigten Matheaufgabe. Es bedarf nicht eines dedizierten Prompts oder Uploads der Szenerie – alles erfolgt per Live-Video und der Spracheingabe.

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Mobiles Internet: Deutschland landet im weltweiten Vergleich auf dem zweiten Platz




Wer oft mobil unterwegs ist, achtet auf die Geschwindigkeit beim Surfen. Neue Daten von nPerf für den Zeitraum von Januar bis April 2026 zeigen nun, wie Deutschland im Vergleich zu Ländern mit ähnlicher Fläche abschneidet. In dieser Gruppe von 20 Nationen belegt Polen mit durchschnittlich 109,9 Mbit/s die Spitzenposition. Deutschland folgt direkt dahinter mit 106,7 Mbit/s auf dem zweiten Rang, knapp vor dem Vereinigten Königreich, das 105,8 Mbit/s erreicht. Ein Film mit einer Größe von 1,5 GB ist in diesen drei Ländern in unter zwei Minuten geladen.

Die Analyse bezieht sich auf Staaten mit einer Fläche von etwa 312.000 Quadratkilometern, um eine bessere Vergleichbarkeit der Infrastruktur zu gewährleisten. In Europa zeigen auch Spanien mit 101 Mbit/s und Italien mit 95,6 Mbit/s ordentliche Werte. Vietnam folgt mit 91,1 Mbit/s vor Rumänien mit 89,3 Mbit/s und Thailand mit 86,7 Mbit/s. Dass die Unterschiede gewaltig sind, wird beim Blick auf das Ende der Liste deutlich. Paraguay bildet mit lediglich 16,8 Mbit/s das Schlusslicht. Damit ist das mobile Netz in Polen über sechsmal schneller als beim Tabellenletzten.

Im Mittelfeld bewegen sich Länder wie Marokko mit 73,6 Mbit/s und Madagaskar mit 63,4 Mbit/s. Deutlich langsamer geht es in Kambodscha mit 46,8 Mbit/s, Tunesien mit 37,5 Mbit/s oder der Ukraine mit 35,4 Mbit/s voran. Am unteren Ende finden sich zudem Laos mit 30,7 Mbit/s, Senegal mit 30,4 Mbit/s sowie Kirgisistan mit 23,7 Mbit/s und die Elfenbeinküste mit 22,6 Mbit/s. Auch Kenia mit 21,2 Mbit/s und Usbekistan mit 18,5 Mbit/s fallen gegenüber dem Durchschnitt von 68,5 Mbit/s ab.

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Tapo C575D und C675D KIT: TP-Link bringt 4K-Überwachung mit Doppel-Linse

TP-Link bringt im Juni frischen Wind in seine Überwachungstechnik und schickt mit der Tapo C575D sowie dem Tapo C675D KIT zwei neue Kameras ins Rennen, die auf ein System mit zwei Objektiven setzen. Das Prinzip ist simpel, aber effektiv: Ein Weitwinkel behält die ganze Fläche im Auge, während eine zweite Linse dank Schwenk- und Neigefunktion Details heranholt oder Bewegungen verfolgt. Kennt man ja auch schon vom Wettbewerb. Beide Modelle liefern eine 4K-Auflösung ab.

Die Tapo C575D ist die klassische Variante für den Kabelbetrieb. Das Gerät deckt mit seinem Ultraweitwinkel einen Bereich von 170 Grad ab. Erkennt die KI einen Menschen, ein Auto oder ein Haustier, schaltet sich das zweite Objektiv ein und verfolgt das Geschehen automatisch.

Wer nachts etwas sehen will, wählt zwischen Farbe durch Spotlights oder Infrarot. Die Daten landen wahlweise auf einer microSD-Karte mit bis zu 512 GB, was Abo-Gebühren spart. Das Gehäuse ist wetterfest und funkt im WLAN sowohl im 2,4-GHz- als auch im 5-GHz-Bereich. Preislich liegt die Kamera bei 129,90 Euro.

Für Standorte ohne Stromanschluss ist das Tapo C675D KIT gedacht. Hier ist ein Akku mit 10.000 mAh verbaut, der über das mitgelieferte Solarpanel geladen wird. Laut Hersteller reichen anderthalb Stunden Sonne am Tag für den Dauerbetrieb aus. Ohne Sonne hält der Akku etwa drei Monate durch. Auch hier gibt es zwei Linsen mit 169-Grad-Sichtfeld, KI-Tracking und eine Sirene samt Warnlicht zur Abschreckung. Die Nachtsicht arbeitet mit einem Starlight-Sensor, der Rest der Technik gleicht dem kabelgebundenen Bruder. Das Set ist nach IP65 geschützt und kostet 199,90 Euro. Beide Kameras sind ab sofort verfügbar. Die Specs kann man hier einsehen.

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Bowers & Wilkins 800 Series Diamond D5: Lautsprecher-Flaggschiffe zu Luxus-Preisen

Bowers & Wilkins hat seine neuen Flaggschiff-Lautsprecher der 800 Series Diamond D5 vorgestellt. Der Hersteller spricht von seiner fortschrittlichsten Speaker-Reihe aller Zeiten. Das spiegelt sich allerdings auch in den Preisen wider, doch dazu später mehr. Sieben Modelle umfasst die Modellreihe: die Zwei-Wege-Kompakt-Lautsprecher 805 D5, dann die 804 D5, 803 D5, 802 D5 und 801 D5 als jeweils Drei-Wege-Standlautsprecher sowie die beiden Referenz-Center HTM81 D5 und HTM82 D5.

Bowers & Wilkins wirbt mit Verarbeitung und Materialqualität sowie einer rigorosen Qualitätskontrolle aller Modelle. Beim Klang verspricht man für alle Lautsprecher der Reihe natürlich verbesserten, offeneren Sound mit weniger Verzerrungen und erweiterter Dynamik. Als Flaggschiffe agieren dabei die 801 D5, welche ich einmal als Beispiel aus der Luxusreihe herausgreife. B&W nutzt für die Speaker Diamantkalotten-Hochtöner mit extrem hoher Trennfrequenz (70 kHz) für außergewöhnliche Klarheit, Offenheit und Präzision. Damit Stimmen und Instrumente besonders natürlich klingen, kombiniert man den Aerofoil-Basstreiber mit Continuum?Cone-Mitteltönern.

Der prägnante Tweeter-on-Top reduziert Gehäusereflektionen, verbessert laut dem Hersteller zusätzlich die Abstrahlung und auch die Räumlichkeit. Zudem verwendet Bowers & Wilkins für diese Speaker ein massives Aluminiumgehäuse. Um den Speaker zu befeuern, sollte aber auch euer Verstärker ordentlich Leistung mitbringen – bis 1.000 Watt empfiehlt B&W tatsächlich. Die 801 D5 decken dabei einen Frequenzbereich von 15 Hz – 28 kHz (±3 dB) ab.

Letzten Endes bewegen wir uns aber bei den neuen Lautsprechern der Reihe Bowers & Wilkins 800 Series Diamond D5 im absoluten Premium-Bereich für HiFi-Enthusiasten bzw. Audiophile. Und genau das spiegelt sich nicht nur in Design, Verarbeitung und Klang wider, sondern auch ganz direkt in den Preisen. Die will ich euch deswegen nicht weiter vorenthalten:

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