WhatsApp für iOS: Neuer Schnellzugriff auf Apples Mikrofon-Modi bei Anrufen

WhatsApp schraubt weiter an der Benutzerfreundlichkeit seiner iOS-App. Mit dem neuesten Update auf Version 26.27.74, das nach und nach im App Store bereitsteht, führt der Messenger laut Bericht eine praktische Neuerung für Sprachanrufe ein. Nutzer bekommen künftig direkten Zugriff auf die systemweiten Mikrofon-Modi von iOS, ohne dafür das Kontrollzentrum des iPhones öffnen zu müssen.

Bislang war der Weg zu den verschiedenen Audio-Modi recht versteckt: Man musste während eines Telefonats das Kontrollzentrum von oben herunterziehen, auf die Audio-Einstellungen tippen und dort den gewünschten Modus wählen. Da viele Nutzer gar nicht wussten, dass diese Funktion existiert, holt WhatsApp die Option nun direkt auf den Anrufbildschirm.

Unter der Haube nutzt WhatsApp unter iOS im Gegensatz zur Android-Version keine eigene Rauschunterdrückung. Während die Android-App auf einen hauseigenen Algorithmus setzt, zapft die iOS-App einfach die bewährten Systemschnittstellen von Apple an. Über den neuen Menüpunkt, den ihr während eines Anrufs über den Mehr-Button am unteren Bildschirmrand findet, könnt ihr direkt zwischen den vier bekannten iOS-Mikrofon-Modi wechseln:

– Standard: Die normale, unveränderte Audioverarbeitung von iOS.


– Stimmisolation: Dieser Modus filtert störende Hintergrundgeräusche wie Straßenlärm, Wind oder laute Umgebungen in Echtzeit heraus und hebt eure Stimme aktiv hervor.


– Breites Spektrum: Das genaue Gegenteil der Stimmisolation. Alle Umgebungsgeräusche werden ungefiltert übertragen – ideal, wenn die Person am anderen Ende beispielsweise die Musik oder die Atmosphäre vor Ort mithören soll.


– Automatisch: Überlässt dem System die Entscheidung. iOS passt den Modus je nach den aktuellen Umgebungsgeräuschen während des Telefonats automatisch an.

Praktisch dabei: Habt ihr einmal einen Modus wie die Stimmisolation für WhatsApp-Anrufe festgelegt, merkt sich iOS diese Einstellung. Ihr müsst den Modus also nicht bei jedem Telefonat neu aktivieren, die Auswahl bleibt auch für zukünftige Anrufe bestehen, bis ihr sie wieder manuell ändert.

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Plaud: Ab sofort mit ChatGPT-App-Anbindung

Das Unternehmen Plaud bietet ultrakompakte, KI-gestützte Voice-Rekorder an, welche Audio-Mitschnitte transkribieren, auswerten und ansprechend aufbereiten. Ab sofort stellt Plaud auch eine ChatGPT-App bereit: Nutzer können darüber auf ihre gesamte Aufzeichnungsbibliothek zugreifen, diese per natürlicher Sprache durchsuchen, zusammenfassen sowie auswerten lassen.

Die Plaud ChatGPT-App ermöglicht Plaud-Nutzern eine native Integration und Anbindung an OpenAIs Sprachmodelle. Nutzer können sich in der App direkt mit ihrem Plaud-Konto verbinden, um auf ihre Aufzeichnungsbibliothek zuzugreifen. Das Ganze soll sich mit wenigen Klicks einrichten lassen.

Nach der Einrichtung (ChatGPT: Apps > Plaud) kann man ChatGPT dazu auffordern, Plaud-Aufzeichnungen nach Datum, Thema, Teilnehmer oder Stichwort zu durchsuchen, zusammenzufassen und miteinander zu verknüpfen. Etwa um entsprechende Zusammenfassungen anzufertigen oder Analysen aufzubereiten.

Seit Mai 2026 bietet Plaud für Entwickler und Power-User alternativ einen MCP-Server an, um mit Sprachmodellen Zugriff zu erhalten, die neue Integration soll derartige Funktionalität einem breiteren und unbedarften Publikum zugänglich machen.

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Meta AI: Neue Schutzfunktionen für Jugendliche bei sensiblen Chats angekündigt

Meta führt neue Sicherheitswerkzeuge ein, um Jugendliche im Umgang mit dem hauseigenen KI-Assistenten Meta AI besser zu schützen. Der Fokus liegt dabei auf dem sensiblen Umgang mit Themen wie Suizid und Selbstverletzung.

Die wichtigste Neuerung betrifft die Elternbenachrichtigungen. Wenn ein Jugendlicher in Chats mit Meta AI Andeutungen macht oder direkt darüber spricht, sich selbst zu verletzen oder Suizid in Erwägung zu ziehen, schlägt das System Alarm. Die künstliche Intelligenz, die speziell für das Erkennen feiner Nuancen und subtiler Formulierungen trainiert wurde, filtert diese Gespräche heraus. Bevor jedoch eine Benachrichtigung an die Erziehungsberechtigten rausgeht, werden die geflaggten Chats manuell von Mitarbeitern überprüft, um Fehlalarme zu minimieren. Im Zweifel entscheidet das System jedoch zum Schutz des Jugendlichen und warnt die Eltern.

Voraussetzung für diese Warnungen ist, dass die Aufsichtsfunktionen auf Instagram aktiv geschaltet sind. Die Warnmeldungen werden ab sofort in den USA, Großbritannien, Kanada und Australien ausgerollt und sollen bis Ende des Jahres weltweit zur Verfügung stehen. Sie ergänzen das bereits bestehende System, das Eltern informiert, wenn Jugendliche wiederholt auf Instagram nach Begriffen rund um Selbstverletzung suchen.

Flankierend zu den Eltern-Warnungen arbeitet Meta an einem System, das im Ernstfall direkt die Rettungsdienste alarmiert. Sollte eine Unterhaltung mit Meta AI darauf hindeuten, dass eine Person, egal ob Jugendlicher oder Erwachsener, in unmittelbarer Lebensgefahr schwebt, soll automatisch Hilfe verständigt werden können. Um das Verhalten der KI in solchen Krisensituationen zu optimieren, hat Meta Feedback von mehr als 75 medizinischen Fachkräften und Experten für Jugendpsychologie eingeholt. Die Antworten der KI sollen dadurch einfühlsamer gestaltet werden, anstatt die Konversation bei sensiblen Themen einfach abrupt abzublocken.

Zusätzlich weitet Meta die Filteroptionen aus: Wenn Eltern in den Instagram-Aufsichtsfunktionen die strengere Einstellung für eingeschränkte Inhalte (Limited Content) für das Profil ihres Kindes aktivieren, gilt diese Einschränkung ab sofort automatisch auch für die Unterhaltungen mit Meta AI. Der Chat-Assistent weigert sich dann bei einer noch breiteren Palette an potenziell sensiblen Themen, überhaupt eine Antwort zu generieren.

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Meross bringt grauen Matter-over-Thread-Präsenzmelder MS615 mit mmWave auf den Markt

Der Smart-Home-Hersteller Meross baut sein Portfolio weiter aus und schickt einen „neuen“ Präsenzmelder ins Rennen, der auf den Namen MS615 hört. Klingt erst einmal spannend, aber ich muss vermutlich die Euphorie bremsen. Grundsätzlich scheint sich dieses Modell nämlich nicht technisch vom MS605 (hier mein Test) zu unterscheiden, außer, dass das Modell Grau ist und mit „KI-Erkennung“ beworben wird. Zumindest habe ich keine weiteren Unterschiede gefunden. Beide nutzen weiterhin genau dieselbe Kombi aus mmWave-Radar, PIR und Lichtsensor. Beide funken über Matter over Thread, werden mit einer CR123A-Batterie betrieben und bieten exakt diese 3 Zonen.

Grundsätzlich: Unter der Haube kombiniert Meross ein mmWave-Radar mit einem klassischen PIR-Infrarotsensor und einem Lichtsensor. Diese Dreifach-Fusion soll dafür sorgen, dass der Sensor nicht nur grobe Bewegungen registriert, sondern eine echte Anwesenheit erkennt. Laut Hersteller werden selbst feinste Atembewegungen im Sitzen oder Liegen erfasst, was die typischen Fehlauslösungen herkömmlicher Bewegungsmelder verhindern soll. Der Erfassungsbereich liegt bei maximal 6 Metern und lässt sich in drei unabhängige Zonen aufteilen, um verschiedene Smart-Home-Szenen im selben Raum individuell zu triggern.

Bei der Konnektivität setzt Meross voll auf Matter over Thread. Das bedeutet, dass kein herstellereigenes Gateway benötigt wird. Stattdessen funkt der Sensor direkt an einen kompatiblen Thread Border Router, wie sie in vielen Smarthomes von Apple, Google oder Amazon sowie im Home Assistant Setup ohnehin eh schon verbaut sind. Meross empfiehlt für die Ersteinrichtung dennoch den Weg über die eigene App, von wo aus das Gerät dann an die gewünschten Drittanbieter-Plattformen übergeben wird. Dank Matter laufen die Automatisierungen zudem komplett lokal ab, was der Ausfallsicherheit und dem Datenschutz zugutekommt.

Die Hardware selbst wiegt 85 Gramm, lässt sich um 90 Grad neigen sowie um 360 Grad drehen und ist dank IP67-Zertifizierung auch gegen Staub und Wasser geschützt. Betrieben wird der Melder mit einer CR123A-Batterie, die eine Laufzeit von bis zu 3 Jahren ermöglichen soll, was eine komplett kabellose Montage an der Wand oder Decke erlaubt. 33 Euro werden fällig. Ob der taugt? Wenn er so arbeitet, wie der 605 bei mir, dann sage ich: „Jau“. Wobei ich meine Erfahrungen nur mit Apple Home in Verbindung mit diesem Sensor habe.

Spezifikation Details
Modell Meross MS615
Sensoren mmWave-Radar, PIR-Infrarotsensor, Helligkeitssensor
Funkstandard Thread (Matter-kompatibel)
Reichweite Bis zu 6 Meter
Zonen-Aufteilung 3 unabhängige Zonen
Stromversorgung 1x CR123A Batterie (bis zu 3 Jahre Laufzeit)
Schutzklasse IP67 (staub- und wassergeschützt)
Kompatibilität Apple Home, Amazon Alexa, Google Home, Samsung SmartThings, Home Assistant
Gewicht 85 Gramm
Preis 32,99 Euro

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Signal-Update: Neue Funktion für Gruppen-Admins

Der Messenger Signal verpasst seiner App ein neues Update für iOS und Android. Mit im Gepäck ist eine ziemlich praktische Funktion für alle, die viele Gruppenchats verwalten und dort aufräumen wollen.

Gruppen-Admins bekommen ab sofort in den Gruppeneinstellungen die neue Option „Gruppe beenden“ an die Hand. Damit lassen sich alte oder nicht mehr benötigte Gruppenchats quasi stilllegen. Sobald ein Admin diese Funktion nutzt, wird der Chat für alle Beteiligten eingefroren: Gruppenmitglieder können dann keine neuen Nachrichten mehr in den Chat schreiben, keine Anrufe mehr innerhalb der Gruppe starten und auch keine neuen Mitglieder mehr über Einladungen hinzufügen.

Die Funktion eignet sich perfekt, um nach dem Abschluss temporärer Projekte, wie der Urlaubsplanung oder dem gemeinsamen Geschenkekauf im Freundeskreis,für klare Verhältnisse zu sorgen, ohne dass jeder mühsam einzeln aus der Gruppe austreten muss.

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