TCL bringt neue Art-TV-Produktreihe A400 nach Deutschland: Erstmals mit QD-Mini LED

TCL bohrt sein Fernseher-Portfolio auf und bringt mit der neuen A400-Serie weiteren Wind in den Markt der Design-TVs. Bisher dominierte hier vor allem Samsung mit dem „The Frame“, doch TCL hält nun mit einer eigenen Interpretation von Lifestyle-Fernsehern dagegen. Das Besondere: Erstmals kombiniert der Hersteller das galerieinspirierte Design mit der hauseigenen QD-Mini-LED-Technologie.

Angeführt wird die neue Reihe vom A400 Pro NXTVISION. Der Fernseher soll dank eines extrem flachen 39,9-mm-Unibody-Gehäuses ohne klobige, separate Anschlussbox nahezu lückenlos wie ein Gemälde an der Wand hängen. Passend dazu gibt es verschiedene Wechselrahmen, unter anderem in Walnussholzoptik, und einen matten HVA-Bildschirm, der Reflexionen im Raum minimiert. Im Art Gallery Mode zeigt das Gerät im Standby kostenlose, vorinstallierte Kunstwerke oder eigene Fotos. Ein Helligkeitssensor regelt das Bild automatisch je nach Umgebungslicht.

Das QD-Mini-LED-Panel bringt bis zu 448 Local-Dimming-Zonen auf den Schirm und erreicht eine Grundhelligkeit von über 400 Nits inklusive Dolby-Vision-Unterstützung. Für Gamer und Sportfans sind bis zu 144 Hz native Bildwiederholrate in 4K an Bord (bis zu 288 Hz im Game-Accelerator-Modus). Um den Ton kümmert sich ein integriertes ONKYO-2.0-Hi-Fi-Soundsystem mit Dolby Atmos und DTS:X. Als Betriebssystem ist Google TV samt Google Gemini-Sprachsteuerung aufgespielt.

Flankiert wird das Pro-Modell von zwei weiteren Vertretern der A400-Familie:

– Der A400U Premium Wallpaper QD-Mini LED TV ist mit 44,5 mm ebenfalls sehr flach, legt technisch aber beim Bild noch eine Schippe drauf. Er bietet bis zu 1.344 Dimming-Zonen und erreicht in der Spitze bis zu 2.500 Nits HDR-Helligkeit. Er teilt sich das matte Display und den Galerie-Modus mit dem Pro-Modell.


– Der A400 Premium QLED TV rundet die Serie ab. Er verzichtet auf Mini-LEDs und setzt stattdessen auf klassische QLED-Technologie mit Quantum-Dots für satte Farben, kommt aber im selben flachen Design daher.

Als Smart-TV-Plattform kommt Google TV zum Einsatz. Nutzer erhalten Zugriff auf Streaming-Dienste, personalisierte Empfehlungen und eine komfortable Sprachsteuerung über Google Assistant beziehungsweise Google Gemini. Darüber hinaus lassen sich kompatible Smart-Home-Geräte direkt über den Fernseher steuern.

Modellreihe Händler / Partner Größe UVP (Euro)
A400 PRO NXTVISION Euronics 98″ 2.799 €
85″ 1.999 €
75″ 1.499 €
65″ 1.299 €
55″ 999 €
43″ 899 €
32″ 699 €
A400U Premium Wallpaper TV Expert 98″ 2.999 €
85″ 1.999 €
75″ 1.499 €
65″ 999 €
55″ 799 €
A400 Premium QLED TV Euronics, Medimax 98″ 1.999 €
85″ 1.399 €
75″ 1.049 €
65″ 749 €
55″ 599 €

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Nothing nimmt sich wohl ein Beispiel an OnePlus: Angeblich Rückzug aus 12 Märkten

Nothing zieht sich angeblich aus gleich 12 internationalen Märkten zurück. Die Ursache: Die Auslieferungsmengen des Herstellers sind zu stark gesunken. Pikant: Gründer und CEO ist Carl Pei, vormals auch Mitbegründer von OnePlus. Letztere gehen ja aktuell haargenau den gleichen Weg, sodass dies fast wie Schicksal anmutet. Beide Unternehmen dürften zudem besonders unter der Speicherkrise leiden.Zählpixel

Ein offizielles Statement von Nothing liegt jedoch noch nicht vor, behandelt die Angaben als Gerüchte. Jedenfalls heißt es, dass Nothing die Belegschaft um 30 bis 40 % reduzieren und sich aus 12 Regionen zurückziehen wolle. Betroffen sein sollen etwa der Mittlere Osten, Japan und auch Teile Europas. So konnte die Marke zuletzt deutlich weniger Produkte verkaufen als erhofft. Etwa soll das Nothing Phone (4b) angeblich bislang international gerade einmal 20.000-mal ausgeliefert worden sein.

Von den Modellen Phone (4a) und Phone (4a) Pro soll Nothing zusammengenommen rund 150.000 Exemplare ausgeliefert haben. 2025 konnte Nothing noch ca. 2 Mio. Geräte ausliefern, doch die Speicherkrise macht dem Hersteller besonders zu schaffen. Denn man ist speziell in der Einstiegs- und Mittelklasse unterwegs. In diesem Preissegment wirken sich die Kostenexplosionen bei RAM und Speicherplatz prozentual gesehen besonders stark aus. Auch ist es hier deutlich schwieriger, die gestiegenen Kosten an die eher preissensitiven Kunden weiterzugeben als im Premium-Bereich.

Als Folge hat man bereits unter seiner preislich aggressiven Untermarke CMF für 2026 keine neuen Smartphones geplant. Am Ende betreibt Nothing hier also eine Marke, die nur noch eingeschränkt neue Geräte veröffentlichen kann. Ansonsten will Nothing offenbar vor allem die Forschung und Entwicklung zurückschrauben, um seiner Kosten Herr zu werden. Das legen zumindest Berichte aus Indien nahe. Dort ist Nothing im Grunde am erfolgreichsten und wird auch verbleiben.

Aus welchen Ländern Europas sich Nothing nun konkret zurückziehen könnte, schlüsseln die Gerüchte wiederum nicht auf. Ob Deutschland also betroffen sein könnte, ist derzeit offen. Aktuell sollte man die Angaben eben mit etwas Vorsicht genießen. Blicken wir aber auf den Verlauf rund um OnePlus zurück, als es mit ganz ähnlichen Gerüchten begann, dann könnte es hier ähnlich laufen.

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Xiaomi-Robotics-1: Xiaomis neues KI-Fundamentmodell für Roboter lernt aus 100.000 Stunden Videodaten

Während Sprach- und Bildmodelle dank riesiger Datenmengen aus dem Netz rasant dazulernen, hinkte die Robotik wohl bisher hinterher. Hochwertige Daten aus der echten Welt seien laut Xiaomi schwer zu bekommen, was das Training von Steuerungssystemen ausbremst. Xiaomi will diese Hürde nun genommen haben und stellt mit Xiaomi-Robotics-1 ein neues, einsatzbereites Basismodell für Roboter vor. Das Besondere: Trainiert wurde es mit über 100.000 Stunden an echten Bewegungstrajektorien.

Der Trick der Forscher liegt in einem zweistufigen Trainingsverfahren, das dem von bekannten LLMs ähnelt. In der ersten Phase, dem Pre-Training, wurde das Modell mit 100.000 Stunden an „körperlosen“ Videodaten (sogenannten UMI-Trajektorien) gefüttert, die aus über 1.700 Alltagsszenarien wie Haushalten, Büros und Fabriken stammen. Da sich diese riesige Menge nicht händisch beschriften lässt, kam ein KI-System zum Einsatz. Dieses teilte die Videos in Segmente und beschrieb automatisch die Interaktionen zwischen Greifern und Objekten. Die wichtigste Erkenntnis der Entwickler: Je mehr Daten und Parameter in das Modell flossen, desto fehlerfreier funktionierte das System bei der Bewegungsplanung.

In der zweiten Phase, dem Post-Training, ging es dann um die Anpassung an echte Roboter-Hardware und Sprachbefehle. Dafür nutzte Xiaomi unter anderem über 7.200 Stunden an Daten von echten Robotern in realen Wohnungen, um alltägliche Aufgaben wie das Aufräumen eines Sofas, das Sortieren eines Schuhschranks oder das Einräumen von Geschirr zu trainieren. Dadurch versteht die KI nun direkte Sprachbefehle und setzt diese physisch um.Zählpixel

In Tests zeigt sich das Modell wohl erstaunlich anpassungsfähig. Komplexe, völlig neue Aufgaben wie das Verpacken von Handys oder das Befüllen eines Druckers lernt die KI mit nur wenigen Stunden an echten Demonstrationen. Mit weniger als 10 Stunden Übungszeit erreichte Xiaomi-Robotics-1 bereits eine Erfolgsquote von 75 Prozent, fast doppelt so viel wie der bisherige Standard-Benchmark. Auch in gängigen Robotik-Simulationen wie RoboCasa oder RoboDojo setzte sich das Modell an die Spitze der Bestenlisten.

Wie sich das Modell in der Praxis schlägt, zeigt Xiaomi unter anderem in ungeschnittenen Demovideos, bei denen der Roboter im Haushalt hilft und beispielsweise eigenständig Koffer packt. Wann die Technologie in kommerziellen Xiaomi-Robotern landet, bleibt abzuwarten, das Fundament steht jedenfalls. Ob wir das noch erleben werden, dass Roboter problemlos für usn im Haushalt die Arbeit machen?

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Patreon streicht 20 Prozent der Stellen

Patreon baut 93 Arbeitsplätze ab, das entspricht rund 20 Prozent der Belegschaft. Laut CEO Jack Conte sei das Geschäft zwar weiterhin solide, die Kostenstruktur müsse aber angepasst werden. Dafür will das Unternehmen Hierarchien flacher gestalten und Teams stärker auf zentrale Aufgaben ausrichten.

Die betroffenen Mitarbeiter erhalten 16 Wochen Abfindung sowie eine zusätzliche Woche pro vollem Beschäftigungsjahr. Medizinische Leistungen laufen bis zum Jahresende weiter, außerdem gibt es einen Zuschuss für den Kauf eines Laptops.

Auch KI spielt bei der Umstrukturierung offenbar eine Rolle. Sie sei zwar kein Ersatz für menschliche Kreativität, beeinflusse aber, wie Patreon arbeite und sich organisiere. Conte hatte Anfang des Jahres deutlich gemacht, dass Patreon KI als Produkt- und Entwicklungsunternehmen annehmen müsse.

Für Kreative verfolgt die Plattform gleichzeitig einen anderen Kurs. Mit Cloudflares AI Crawl Control will Patreon verhindern, dass öffentlich zugängliche Inhalte ungefragt zum Training von KI-Modellen eingesammelt werden. Klassische Suchmaschinen-Crawler, die Nutzer zu den Originalseiten führen, sollen hingegen weiterhin Zugriff erhalten.

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Creator Original Picture Mode: LG will es mit dem Filmmaker Mode aufnehmen

LG hat sich mit Amazon für eine Marketingaktion zusammengetan. Gemeinsam will man die Premiere von „Masters of the Universe“ bei Prime Video pushen. Das ist jetzt nicht so wahnsinnig spannend, geht aber mit einer interessanteren Neuigkeit einher. Denn zeitgleich startet ein neuer Bildmodus für aktuelle OLED-TVs. Dieser nennt sich „Creator Original Picture Mode“.Zählpixel

Zusätzliche Spielerei, aber das Sprachkommando „Ich habe die Macht“ oder „Ich habe die Kraft“ kann euch über die Magic Remote direkt zu „Masters of the Universe“ und dem zugehörigen Bonusmaterial auf Prime Video führen. Das funktioniert an Smart-TVs von LG ab dem Modelljahr 2020 mit webOS 5.0 bis webOS 26. Bei neueren Modellen werden die Ergebnisse der Spezialsuche im AI Concierge präsentiert, bei älteren Versionen erscheinen sie in den klassischen Sprachsuche-Ergebnissen.

Kommen wir aber nun zur wichtigsten Neuerung: dem Creator Original Picture Mode. Den gibt es wiederum zunächst nur auf den OLED-TVs aus dem Jahr 2026 mit webOS 26. Konkret wären das die C6, G6 und W6. Allerdings sollen die Vorjahresmodelle wie der C5 und der G5 auch noch im Juli webOS 26 erhalten, insofern könnte es auch da bald losgehen. Ich habe nämlich an meinem G5 schon eine Benachrichtigung bezüglich der anstehenden Aktualisierung erhalten.

Anyway, der neue Bildmodus ermöglicht es Content-Anbietern wie Amazon, Bildqualitätsparameter – darunter Schattendetails, Farbbalance und Rauschunterdrückung – via API direkt zu steuern. Ziel ist es laut LG, die Inhalte automatisch so wiederzugeben, wie von den Studios in ihrem Mastering vorgesehen. Dabei handelt es sich also um eine Alternative bzw. einen Konkurrenten für den Filmmaker Mode. LG betont dabei, dass man aber sogar wegen der direkten API-Integration einen Schritt weitergehe und noch mehr Optionen für die Studios und Kreativen anbiete.

Der Rollout des neuen Bildmodus per Firmware-Update startet voraussichtlich Ende dieses Monats.

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