Apple: ChatGPT lässt sich in der neuen Siri-App schnell auswählen

iOS 27 und Co. bringen eine eigene Siri-App mit, die stärker als ein klassischer Chatbot aufgebaut ist. Mit an Bord sind ein Texteingabefeld, Anhänge für Bilder und Dateien sowie ein Menü für frühere Unterhaltungen. Standardmäßig landet ihr dort wenig überraschend erst einmal bei Apples neuer Siri-KI.

ChatGPT ist aber nicht weit weg. Wer im Eingabefeld länger drückt (Rechtsklick auf dem Mac) und anschließend auf „Ask…“ tippt, bekommt ein Auswahlfenster mit Siri und ChatGPT angezeigt. Andere Anbieter sind aktuell wohl nicht vorhanden, grundsätzlich könnte Apple da später aber noch nachlegen.

Praktisch ist das Ganze, komplett nahtlos aber nicht. Der Gesprächskontext wird beim Wechsel nicht übernommen. ChatGPT sieht also nicht, was ihr vorher mit Siri besprochen habt und umgekehrt genauso wenig.

Wird die App außerdem geschlossen und wieder geöffnet, springt sie derzeit wieder auf Siri zurück, selbst wenn vorher ChatGPT gewählt war. Ob das ein Beta-Fehler oder Absicht ist, bleibt offen. Einen dauerhaften Standard auf ChatGPT scheint es nach aktuellem Stand nicht zu geben.

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Social Media für Kinder: 12 Organisationen sprechen sich gemeinsam gegen ein Verbot aus

Ein Bündnis aus 12 Organisationen bzw. Verbänden hat sich zu einem potenziellen Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche positioniert. Neben dem Branchenverband Bitkom e. V., der natürlich kommerzielle Interessen seiner Mitglieder vertritt, zählen zu den Unterzeichnern der Erklärung aber auch der AWO Bundesverband, der Bundeselternrat, die Bundesschülerkonferenz, der BVDW, die Initiative D21, Ecpat, eco, fragFINN, FSM, die Kindernothilfe e. V. sowie der Montessori Bundesverband Deutschland e. V.

Es sind also auch nicht-kommerzielle Interessengemeinschaften dabei. Letzten Endes bezieht man gegen ein pauschales Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche Stellung. Stattdessen fordert man optimierte Schutzmaßnahmen. Schutz, Befähigung und Teilhabe sollen also zusammenspielen. Jugendschutzfilter, Ausblendung sexualisierter und gewalttätiger Inhalte, Verhinderung von Mobbing und auch das Abschalten personalisierter Werbung sowie die Reglementierung der Kontaktfunktionen sollen Bausteine sein. Kinder und Jugendliche könnten wiederum aber die Medienkompetenz fürs Leben, die auch Social Media einbezieht, nur durch aktiven Kontakt erlernen.

Zentrale Punkte der in dieser Woche veröffentlichten Erklärung sind daher eben, dass es keinen pauschalen Ausschluss geben soll und mehr Medienkompetenz in Schule und Elternhaus vermittelt werden soll. Lehrkräfte sollten etwa besser qualifiziert und Eltern stärker unterstützt werden. Zudem fordern die 12 Organisationen eine Stärkung kindgerechter Angebote. Mit dem Digital Services Act gebe es zudem schon ein passendes Regelwerk, das gemeinsam mit bestehenden Jugendmedienschutz-Vorgaben wirksam angewendet und kontrolliert werden müsse.

Illegale Inhalte müssten zudem schneller gemeldet und bearbeitet werden. So wünscht man sich etwa, dass mehr Trusted-Flagger anerkannt werden. Zudem schlägt man eine „verhältnismäßig“ eingesetzte Altersverifikation vor. Zu den weiteren, größtenteils sehr allgemein gehaltenen, Forderungen zählen auch noch beispielsweise eine Stärkung und nachhaltige Finanzierung von außerschulischen Angeboten zur Medienkompetenzvermittlung sowie die Stärkung und Durchsetzung der Plattformaufsicht durch Aufstockung des Personals der Koordinierungsstelle für digitale Dienste (DSC), der EU-Kommission (als Aufsichtsbehörde für „sehr große Online-Plattformen“) und der Stelle zur Durchsetzung von Kinderrechten in digitalen Diensten (KidD).

Ergänzend wünscht man sich z. B. eine bundesweite Informationskampagne für Kinder, Eltern und Lehrkräfte zu den bestehenden (technischen) Schutzmechanismen.

Meine Meinung als Medienpädagoge? Ein Verbot halte ich ebenfalls nicht für zielführend, da es das Erlernen von Medienkompetenz nur erschwert und zudem allgemeine Überwachungsmechanismen zementiert. Allerdings werden kurzfristige Maßnahmen allesamt wenig bringen. Es wird einen langen Atem und fortwährende Investitionen benötigen, um eine verantwortungsvolle und altersgerechte Social-Media-Nutzung zu gewährleisten. Dafür müssten Eltern, Kinder und Jugendliche, Lehrer und Pädagogen sowie die Politik und auch die Plattformen alle an einem Strang ziehen. Genau das wird ein langwieriger und schwieriger Balanceakt, da jede Gruppe eigene Interessen und Bedürfnisse einbringt.

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Ricoh SP-2240N und SP-2230N: Neue Dokumentenscanner vorgestellt




PFU hat mit dem Ricoh SP-2240N und dem Ricoh SP-2230N zwei neue Dokumentenscanner vorgestellt. Die Geräte richten sich eher nicht an Menschen wie mich (Quick Scan übers iPhone und ab zu Paperless), sondern eher an Firmen und Unternehmer, die ihre täglichen Dokumentenprozesse digitalisieren möchten, ohne direkt zu deutlich teureren Lösungen greifen zu müssen. Technisch basieren beide Modelle auf Technologien der Ricoh fi Series.

Der Ricoh SP-2240N erreicht laut PFU Scangeschwindigkeiten von bis zu 40 Seiten pro Minute, während der SP-2230N auf bis zu 30 Seiten pro Minute kommt. Beide Modelle verfügen über einen automatischen Dokumenteneinzug für bis zu 80 Blatt und sollen auch in kleineren Arbeitsumgebungen Platz finden.

Laut Hersteller sollen die Scanner insbesondere bei wiederkehrenden Dokumentenaufgaben unterstützen. Dafür setzt PFU unter anderem auf eine Paper-Protection-Funktion mit Echtzeit-Bildüberwachung, die Beschädigungen von Dokumenten verhindern soll. Verarbeitet werden neben klassischen Geschäftsdokumenten auch Plastikkarten sowie mittig gefaltete A3-Dokumente.

Für die Bildqualität kommt die sogenannte PFU Clear Image Capture-Technologie zum Einsatz. Ergänzt wird diese durch OCR- und Bildverarbeitungsfunktionen, die Dokumente automatisch ausrichten oder das Papierformat erkennen. Ziel ist es, den manuellen Nachbearbeitungsaufwand zu reduzieren und die Weiterverarbeitung der Daten zu beschleunigen.

Die Bedienung erfolgt entweder über die Software PaperStream ClickScan oder direkt am Gerät. Neu ist zudem die DirectScan-Funktion, die auf dem iiGA Next-Generation-SoC basiert und PC-loses Scannen ermöglicht. Zielorte wie Speicherorte oder E-Mail-Empfänger lassen sich dabei den drei Funktionstasten am Scanner zuweisen. Gibt es ja als generelle Funktion schon bei anderen Geräten. Einige der angekündigten Funktionen sollen allerdings erst über kommende Updates nachgereicht werden.

Preislich liegt der Ricoh SP-2240N bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 612 Euro. Für den Ricoh SP-2230N ruft PFU 480 Euro auf.

Merkmal Ricoh SP-2240N Ricoh SP-2230N
Scangeschwindigkeit Bis zu 40 Seiten pro Minute Bis zu 30 Seiten pro Minute
Automatischer Dokumenteneinzug (ADF) 80 Blatt 80 Blatt
Unterstützte Medien Geschäftsdokumente, Plastikkarten, gefaltete A3-Dokumente Geschäftsdokumente, Plastikkarten, gefaltete A3-Dokumente
Paper Protection Ja Ja
PFU Clear Image Capture Ja Ja
DirectScan (PC-loses Scannen) Ja Ja
UVP 612 Euro 480 Euro

Bestseller Nr. 1


Ricoh SCANSNAP IX2500 Scanner A4


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  • Hochkapazitäts-ADF – Der automatische Dokumenteneinzug für 100 Blatt verarbeitet mühelos…

Bestseller Nr. 3


RICOH fI-8040 Scanner A4 ADF Scanner 40 PPM USB


RICOH fI-8040 Scanner A4 ADF Scanner 40 PPM USB

  • Scannen ohne PC: Zeit sparen und Scans direkt per E-Mail oder in Arbeitsabläufen erhalten
  • DirectScan: Der Scanprozess wird vereinfacht, damit die Benutzer Zeit sparen und ihre Scans direkt in…
  • Vielseitige Konnektivität: USB zu PC oder LAN zu PC, Server bzw. Netzwerkordner

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OBI Energy Tracker: Smarter Stromzähler-Ausleser bringt Verbrauch aufs Smartphone

Vielleicht an euch vorbeigegangen: OBI hat mit dem Energy Tracker einen eigenen Stromzähler-Ausleser im Sortiment, der den Energieverbrauch in Echtzeit über die heyOBI-App sichtbar macht. Das kleine Gerät richtet sich an Nutzer digitaler Stromzähler und soll dabei helfen, den eigenen Stromverbrauch besser zu verstehen und Einsparpotenziale zu erkennen.

Die Installation soll laut OBI in wenigen Minuten erledigt sein. Der Tracker wird direkt am digitalen Stromzähler angebracht und benötigt keine eigene Stromversorgung. Allerdings habt ihr eine Bridge, die muss natürlich am Strom hängen und mit dem WLAN verbunden sein. Unterstützt werden die meisten digitalen Stromzähler, sodass sich das System sowohl in Einfamilienhäusern als auch in Mehrfamilienhäusern einsetzen lassen soll. Das Ganze ist kein White-Label, sondern laut Obi eine eigene Entwicklung.

Über die heyOBI-App lassen sich der aktuelle Stromverbrauch, die verursachten Kosten sowie historische Verbrauchsdaten einsehen. Darüber hinaus verspricht OBI individuelle Tipps zum Energiesparen auf Basis der erfassten Daten. Wer beispielsweise größere Verbraucher im Haushalt identifizieren oder seinen Stromverbrauch über einen längeren Zeitraum beobachten möchte, bekommt dafür eine zentrale Übersicht. Ist natürlich etwas schräg, dass man die Obi-App nutzen muss und man dort in den Einstellungen seines Kontos zum Tracker manövrieren muss. Letzten Endes verbaut man das quasi in der Shop-App, eine Tatsache, die ich nicht so geil finde.

Nach Angaben von OBI erfolgt die Datenübertragung verschlüsselt, die Speicherung der Daten findet auf Servern in Deutschland statt. Die Möglichkeit der Integration in Smart Home Systeme (Home Assistance, OpenHab, FHEM, etc.) ist geplant. Der OBI Energy Tracker dürfte sich vor allem an Nutzer richten, die ohne größeren Installationsaufwand mehr Transparenz über ihren Stromverbrauch erhalten möchten – und natürlich solche, die so etwas nicht schon in Form eines Smart Meters oder so am Start haben. Ganz fair finde ich den Preis, rund 30 Euro werden im Angebot fällig. Laut OBI sind noch weitere Funktionen für das Ganze geplant, ich werde das mal im Auge behalten.

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Chonky: Kostenloser Comic-Reader fürs iPad will in die Fußstapfen von Chunky treten

Wer Comics oder Mangas auf dem iPad liest, kennt vielleicht noch Chunky. Die App wurde über Jahre nicht mehr weiterentwickelt und funktioniert inzwischen nicht mehr überall so, wie man es sich wünschen würde. Mit Chonky gibt es nun einen neuen Comic-Reader, der genau diese Lücke schließen möchte.

Der Entwickler Michael, ein langjähriger Leser, beschreibt Chonky selbst als moderne Neuinterpretation von Chunky. Der Fokus liegt auf einem schlanken Aufbau, hoher Geschwindigkeit und möglichst wenig Overhead. Comics werden direkt über die Dateien-App importiert, eine eigene Bibliotheksverwaltung mit unnötigem Ballast soll es bewusst nicht geben.

Zu den Funktionen gehören unter anderem ein horizontaler und vertikaler Scrubber zum schnellen Blättern, automatisches Gruppieren importierter Dateien, frei wählbare Coverseiten sowie eine Lupe für Detailansichten. Ebenfalls integriert ist eine OCR-Texterkennung mit Übersetzungsfunktion, die bei Bedarf genutzt werden kann.

Interessant ist auch das Bezahlmodell. Chonky soll dauerhaft kostenlos bleiben. Sämtliche Funktionen stehen ohne Kauf zur Verfügung, finanziert wird das Projekt ausschließlich über eine freiwillige Trinkgeldfunktion. Nach Angaben des Entwicklers sollen auch künftige Features kostenlos bleiben.

Entstanden ist die App innerhalb weniger Wochen mit Unterstützung aktueller KI-Werkzeuge sowie Apples Entwicklungsumgebung Xcode. Der Entwickler bezeichnet das Projekt ausdrücklich als Hobby und nicht als kommerzielles Produkt.

Falls ihr einen Comic-Reader für das iPad sucht oder selbst früher Chunky genutzt habt, könnt ihr euch Chonky auf der Projektseite anschauen. Den Download gibt es über den App Store.

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