Telefónica Deutschland verordnet sich ein umfassendes Transformationsprogramm und setzt bei den eigenen Strukturen den Rotstift an. Das Ziel der Münchner ist es, die Effizienz und Produktivität deutlich zu steigern, um auf den hart umkämpften Mobilfunkmarkt zu reagieren. Konkret bedeutet das für die Beschäftigten vor allem eines: Ein deutlicher Abbau von Arbeitsplätzen steht bevor.
Über ein freiwilliges Programm sollen bis zu 1.100 Vollzeitstellen abgebaut werden. Auch im Filialnetz setzt das Unternehmen den Meißel an. Etwa 8 Prozent der O2-Shops sollen geschlossen werden. Gleichzeitig möchte Telefónica verstärkt in Innovationen und digitale Services investieren, um das eigene Geschäft für die Zukunft aufzustellen.
Finanziell erhofft sich das Unternehmen durch die Sparmaßnahmen einiges. Ab dem Jahr 2028 rechnet Telefónica Deutschland mit jährlichen Einsparungen von rund 185 Millionen Euro. Ob der Kahlschlag bei Stellen und Shops ausreicht, um im Wettbewerb mit Telekom und Vodafone wieder Boden gutzumachen, wird sich zeigen müssen.
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