TV: Google, Amazon und Netflix krallen sich das Anzeigen-Geschäft

Copyright: Omdia

Das klassische Fernsehen verliert weiter an Boden, während das sogenannte Connected TV (CTV) massiv zulegt. Laut aktuellen Daten von Omdia klettert der weltweite Werbeumsatz in diesem Bereich von 44 Milliarden Dollar (knapp 40,5 Milliarden Euro) im Jahr 2025 auf satte 81 Milliarden Dollar (rund 74,5 Milliarden Euro) bis zum Jahr 2030.

In den 30er-Jahren dürften die Werbeeinnahmen über internetgestützte Fernseher sogar das lineare Fernsehen komplett überholen. Interessant dabei ist die Machtverteilung, denn drei große Player dominieren das Feld. Google, Amazon und Netflix werden bis 2030 voraussichtlich die Hälfte des gesamten Marktes unter sich aufteilen.

Google steht mit YouTube und seiner Werbeplattform ganz oben und sichert sich wohl 26 Prozent der weltweiten Einnahmen. Amazon nutzt die Verknüpfung von Prime Video und dem eigenen Shopping-Netzwerk, um auf 13 Prozent zu kommen.

Netflix holt durch das werbefinanzierte Abo-Modell auf und landet bei etwa 9 Prozent. Der Kampf um das Wohnzimmer findet nicht mehr nur über Inhalte statt, sondern über die Kontrolle der Plattformen und Betriebssysteme. Nicht unterschlagen sollte man Disney , die fallen durch eigene Sender aber in den Bereich der Broadcaster, wie auch HBO Max und Paramount.

Hardware-Hersteller geraten unter Druck, da das Geschäft mit den reinen Geräten kaum noch Gewinne abwirft. In Europa tut sich ebenfalls etwas bei den Systemen hinter der Mattscheibe.

VIDAA schiebt sich in diesem Jahr an vielen Konkurrenten vorbei auf den dritten Platz hinter Android TV und Tizen. Die großen Tech-Konzerne sichern sich den direkten Draht zum Zuschauer, während klassische Medienhäuser schauen müssen, dass sie in diesem Ökosystem aus gezielter Werbung und vernetztem Handel nicht den Anschluss verlieren. Das Fernsehen wandelt sich damit wohl endgültig zur digitalen Schnittstelle für Shopping und Daten. Womit mir direkt der Abschlusssatz von Peter Lustig einfällt…

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Google Earth: Flugsimulator landet direkt im Browser




Google bringt ein beliebtes Werkzeug der Desktop-App nun auch in die Web-Version. Der Flugsimulator steht ab sofort direkt im Browser bereit, ohne dass eine Installation von Software nötig ist. Wer die Funktion ausprobieren möchte, findet den Simulator im Menü unter dem Reiter Extras. Ein Klick auf die entsprechende Option am unteren Rand genügt, um abzuheben. Das System nutzt dabei die vorhandenen Satellitenbilder und 3D-Ansichten, um die Umgebung darzustellen.

Prepare for takeoff. ?? Flight simulator is now available globally on web to all users. https://t.co/jV5ZW7BZeW

We’ve recently added many our most powerful professional desktop features to web. Elevation profiles, new import types, but there’s always been one other feature… pic.twitter.com/s11NDaCx60

— Google Earth (@googleearth) June 12, 2026

Die Steuerung erfolgt simpel über die Maus oder das Trackpad des Rechners. Ein klassischer Startvorgang entfällt bei dieser Umsetzung, da die Simulation unmittelbar an der aktuellen Position der Kamera innerhalb von Google Earth beginnt. Nutzer können ihre Runden über Städte oder Landschaften drehen, aber hey, aufgepasst: Auch ein Absturz ist möglich.

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PC-Markt: Speicherknappheit sorgt für Turbulenzen und steigende Preise

MacBook, von uns eingefärbt

Der weltweite PC-Markt steuert auf eine unruhige zweite Jahreshälfte 2026 zu. IDC, also die Marktforscher, prognostiziert für das Gesamtjahr einen Rückgang der Auslieferungen um 11,3 Prozent. Besonders im vierten Quartal wird es heftig, da ein Einbruch von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erwartet wird. Hauptgrund ist der anhaltende Mangel an Speicherkomponenten, für den vor Ende 2027 keine Besserung in Sicht ist. Das führt direkt zu höheren Preisen und Problemen bei den Herstellern, ihr gesamtes Sortiment lieferbar zu halten.

Zwar sah das erste Quartal 2026 mit einem Plus von 3 Prozent noch gut aus, doch das war nur ein Trugschluss. Viele Käufer haben ihre Anschaffungen vorgezogen, weil sie Angst vor Preissteigerungen und schlechter Verfügbarkeit hatten. Dieser Effekt verpufft nun langsam. Während das zweite Quartal noch etwas Schwung mitnimmt, wird sich die Lage in den kommenden Monaten deutlich verschlechtern.

Spannend bleibt die Rolle von Apple. Das MacBook Neo hat die Nachfrage nach Notebooks zwar unerwartet befeuert, übt aber gleichzeitig massiven Druck auf das gesamte Ökosystem aus. Die Konkurrenz muss darauf mit neuen Chips und effizienteren Betriebssystemen reagieren. Apple sorgt durch diesen Druck zwar dafür, dass es weiterhin ein paar günstige Optionen am Markt gibt, doch der allgemeine Trend zeigt bei den Preisen steil nach oben.

IDC rechnet mit einem Anstieg der Durchschnittspreise um 17 Prozent im Jahr 2026. Selbst wenn die Speicherkapazitäten in den nächsten zwei Jahren wieder steigen, dürften die Preise nicht mehr auf das Niveau von 2025 sinken.

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Heizungsmarkt: Wärmepumpen dominieren den Neubau

Foto: Bosch

Das Statistische Bundesamt hat frische Zahlen zum Wohnungsbau vorgelegt. Wer heute ein Haus baut, setzt fast schon automatisch auf die Wärmepumpe. Im Jahr 2025 wurden rund 58.900 Wohngebäude fertiggestellt, wobei der Anteil der Wärmepumpen bei 73,6 % lag. Ein Blick zurück zeigt das Tempo der Veränderung, denn 2024 lag die Quote noch bei 69,4 % und vor zehn Jahren, im Jahr 2015, dümpelte die Technik noch bei mageren 31,4 % herum. Damals wurden allerdings auch noch deutlich mehr Häuser gebaut.

Besonders in kleinen Einheiten ist die Wärmepumpe gesetzt. Bei Einfamilienhäusern liegt die Quote bei 77,9 % und bei Zweifamilienhäusern sogar bei 78,4 %. In größeren Wohnblocks mit drei oder mehr Einheiten sieht es etwas anders aus, da kommt die Technik nur in 52,7 % der Fälle zum Einsatz. Insgesamt setzen Bauherren massiv auf erneuerbare Energien. Rechnet man Holzpellets mit 3,5 %, Solarthermie mit 0,6 % und Biogas mit 0,4 % dazu, werden fast 80 % der neuen Buden primär regenerativ beheizt. Nimmt man noch die Häuser hinzu, die Erneuerbare zumindest als Ergänzung nutzen, landet man bei einer Quote von 85,2 %.

Das klassische Erdgas verliert dagegen massiv an Boden. Nur noch 10,5 % der Neubauten setzten 2025 auf Gas als Hauptquelle. Zum Vergleich: 2015 war das noch in jedem zweiten Haus der Standard. Fernwärme folgt mit 8,3 % auf Rang drei, während die Ölheizung mit 0,3 % Anteil praktisch ausgestorben ist. Schaut man in die Auftragsbücher und Baugenehmigungen für 2025, verstärkt sich dieser Effekt sogar noch. Satte 83,0 % der geplanten 62.100 Gebäude sollen eine Wärmepumpe erhalten, Gas spielt mit 2,2 % kaum noch eine Rolle.

Im Bestand sieht die Welt allerdings völlig anders aus. Der Zensus 2022 zeigte, dass über die Hälfte der bestehenden Gebäude noch mit Gas beheizt wird, gefolgt von Öl mit knapp 25 %. Erneuerbare Energien kamen dort im Jahr 2022 gerade einmal auf einen Anteil von gut 10 %. Es dauert also noch eine ganze Weile, bis die Dynamik aus dem Neubau auch im gesamten Gebäudebestand für eine spürbare Kehrtwende sorgt.

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OLED+ und Mini-LED: TCL bringt Gaming-Displays nach Deutschland

TCL bringt frischen Wind in den Monitormarkt und stellt für Deutschland zwei neue Modelle vor, die auf den sogenannten Dual-Mode setzen. Das Prinzip dahinter ist simpel: Man entscheidet je nach Anwendung, ob man lieber die volle Auflösung oder die maximale Bildwiederholrate haben möchte.

Das Flaggschiff hört auf den Namen TCL 32X3A und ist ein 32 Zoll (81,28 Zentimeter) großer OLED Monitor. Hier kann man zwischen UHD bei 240 Hz für grafisch anspruchsvolle Kost oder Full HD bei satten 480 Hz für schnelle Shooter wechseln. Die Reaktionszeit liegt bei 0,03 Millisekunden.

TCL nutzt laut eigenen Aussagen eine Technik namens OLED , die auch in helleren Räumen für ein ordentliches Schwarz sorgen soll und Farbsäume reduziert. Das Gehäuse ist an der dünnsten Stelle lediglich 6,4 mm dick. Für den Sound hat man mit Bang & Olufsen zusammengearbeitet und Frontlautsprecher verbaut, damit der Klang direkt beim Nutzer ankommt und nicht erst über den Schreibtisch reflektiert wird.

Zusätzlich gibt es den TCL 27C2A. Das ist ein 27 Zoll (68,58 Zentimeter) großer Monitor mit QD-Mini-LED-Technik. Er verfügt über 1196 lokale Dimmzonen und erreicht eine Spitzenhelligkeit von 1200 Nits. Auch hier ist der Dual-Mode an Bord: Entweder nutzt man UHD mit 160 Hz oder Full HD mit 320 Hz.

Beide Geräte verfügen über Sensoren, die Helligkeit und Farbtemperatur an das Umgebungslicht anpassen. Der 32X3A ist ab Mitte Juni erhältlich.

TCL 32X3A Einführungspreis: 999,00 €


TCL 27C2A Einführungspreis: 399,00 €

Modell Spezifikationen Bedeutung für Nutzerinnen und Nutzer
TCL 32X3A OLED Display Klarer Text, reines Schwarz und stabile Bildqualität auch in hellen Umgebungen
Dual-Mode Wahl zwischen ultra-schnellem Gameplay und hochauflösender Bildschärfe
Audio von Bang & Olufsen Immersiver Sound ohne zusätzliche Lautsprecher
Augenschutz-Technologie Mehr Sehkomfort während längerer Sessions
TCL 27C2A QD-Mini LED Detail- und kontrastreiche Bilder für verschiedene Gaming-Anwendungen
Motion-Clarity-Technologie (TMOC) Besonders flüssige Darstellung schneller Bewegungen
Dual-Mode Flexibilität zwischen Geschwindigkeit und räumlicher Tiefe

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