Ollama sammelt 88 Millionen Dollar für offene KI-Modelle ein

Ollama hat eine Finanzierungsrunde über 88 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen seine Plattform für offene KI-Modelle ausbauen. Geplant sind unter anderem nahtlose hybride Inferenz, Unterstützung neuer Modelle direkt zum Start sowie ein Cloud-Angebot für Entwickler und Teams.

Ollama macht es vergleichsweise einfach, Modelle wie DeepSeek, GLM, Qwen, Kimi, Nemotron oder MiniMax lokal auszuführen und über eine API in eigene Anwendungen einzubinden. Das Ganze funktioniert ohne API-Schlüssel oder zwingende Cloud-Anbindung. Daten können damit auf dem eigenen Rechner bleiben, zudem fallen bei lokaler Nutzung keine Kosten pro verarbeitetem Token an. Die notwendige Hardware sollte man natürlich trotzdem im Kopf behalten.

Laut Ollama nutzen inzwischen 8,9 Millionen Entwickler die Plattform, außerdem soll sie bei 85 Prozent der Fortune-500-Unternehmen im Einsatz sein. Neben der lokalen Ausführung rückt künftig offenbar die Cloud stärker in den Fokus. Entscheidend wird sein, wie Ollama dabei sein Versprechen von Kontrolle und Datenschutz umsetzt.

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Sammelkarten statt Grafikkarten: Nvidia GeForce Trading Cards starten zu einem schwierigen Zeitpunkt

Nvidia fehlt es wohl etwas am Feingefühl: Mitten in der Speicherkrise und bei explodierten GPU-Preisen kündigt man nun Sammelkarten statt Grafikkarten an. Richtig gelesen, der Hersteller hat seine GeForce Trading Cards: Series 1 präsentiert. Diese soll alle Generationen von GeForce-Modellen zelebrieren. Immerhin verkauft man die Sammelkarten nicht, sondern will sie in Form von Boostern gratis auf Events verteilen.

14 Sammelkarten wird es geben, welche unterschiedliche Motive abdecken. Sie sollen einige herausragende Momente der GeForce-Geschichte festhalten. Es geht laut Nvidia um „legendäre GPUs, erinnerungswürdige Demos, klassische Games und Rückblicke auf Schlüsselmomente in der Geschichte der GeForce“.

Zu den Trading Cards zählen z. B. die GeForce 3, das damals erste Modell mit programmierbaren Shadern, die GeForce 256 oder auch der Multimedia-Prozessor NV1. Erhalten könnt ihr die Sammelkarten im Verlauf des Sommers z. B. bei den Events Bilibili World 2026, QuakeCon 2026 und gamescom 2026. Obendrein wird es auch im Web Giveaways über die Social-Channels des Unternehmens geben. Wer Interesse hat, sollte diese also beobachten.

Was als nettes Gimmick für Fans gedacht ist, kommt aktuell in der Community größtenteils gar nicht gut an. Die Kommentare unter dem YouTube-Video etwa werfen Nvidia vor, die aktuelle Situation rund um Komponentenpreise zu ignorieren. Einerseits mache Nvidia mit KI-Chips den großen Reibach, während CEO Jensen Huang die steigenden Preise gar in Interviews geradezu gefeiert hat, andererseits gebe man sich nun plötzlich „volksnah“ – das passt in den Augen vieler wohl nicht so recht zusammen. Statt der Sammelkarten würden sich viele PC-Gamer daher eher über vertretbare Grafikkartenpreise und eine bessere Verfügbarkeit freuen.

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Marshall Acton IV und Stanmore IV: Zwei neue Bluetooth-Speaker für Zuhause

Marshall hat zwei neue Bluetooth-Lautsprecher vorgestellt: die Acton IV und Stanmore IV. Diese beerben konsequenterweise die Acton III und Stanmore III, welche beide bereits 2022 auf den Markt gekommen sind. Beide Speaker sind nicht für unterwegs, sondern für den Audiogenuss in den eigenen vier Wänden gedacht.

Gegenüber den Vorgängermodellen will Marshall etwa die Hochtöner deutlich für eine breitere Klangbühne optimiert haben. Aber auch die Bassöffnungen der Acton IV und Stanmore IV hat man sich vorgeknöpft. Sie sollen dank Überarbeitungen den Luftstrom verbessern und einen präziseren und kraftvolleren Bass gewährleisten. Als Technik hebt der Hersteller auch Dynamic Loudness hervor. Dadurch soll Musik etwa auch bei niedrigen Lautstärken immer noch kraftvoll erschallen. Umgekehrt sorgen verbesserte Limiter bei hohen Lautstärken für ein sauberes Klangbild.

Marshall setzt für die Acton IV und Stanmore IV auf seine klassische Ummantelung in Lederoptik und die von den hauseigenen Verstärkern inspirierten Bedienelemente. Das Messing-Bedienfeld erlaubt es etwa, Bass, Treble und natürlich Lautstärke zu steuern. Die neue, anpassbare M-Taste bietet außerdem direkten Zugriff auf Musik oder personalisierte Einstellungen. Dank Cinch- und AUX-Eingängen lassen sich auch kabelgebunden Zuspieler verbinden, z. B. Plattenspieler.

Beide Lautsprecher können mit austauschbaren Teilen, darunter Regler, Füße und Gitter, repariert werden. Obendrein bieten die Marshall Acton IV und Stanmore IV Auracast. Das kommt hier zum Einsatz, damit ihr mehrere Exemplare zu größeren Verbünden kabellos zusammenschließen könnt. Da könnt ihr über die offizielle Marshall-Begleit-App ans Werk gehen.

Der Acton IV und der Stanmore IV sind auf marshall.com für 299 bzw. 399 Euro sowie bei ausgewählten Händlern in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich. Unten findet ihr noch einmal die technischen Eckdaten in Tabellenform.

Technische Daten des Marshall Acton IV

Kategorie Wert
Technische Daten (Verstärker) 1 × 60 W Class-D-Tieftöner / 2 × 25 W Class-D-Hochtöner
Treiber 1 × 4-Zoll-Tieftöner / 2 × 0,75-Zoll-Hochtöner mit Waveguides
Treiber-Typ Dynamisch
Gehäuseprinzip Aktiver Stereo-Lautsprecher mit Bassreflexsystem
Stereo/Mono Stereo
Frequenzgang 37 Hz – 38 kHz
Maximaler SPL 95 dB SPL @ 1 m
Codecs SBC, MPEG-2 AAC, LC3, LDAC
Gewicht 2,65 kg

Technische Daten des Marshall Stanmore IV

Kategorie Wert
Technische Daten (Verstärker) 1 × 60 W Class-D-Tieftöner / 2 × 25 W Class-D-Hochtöner
Treiber 1 × 5-Zoll-Tieftöner / 2 × 0,75-Zoll-Hochtöner mit Waveguides
Treiber-Typ Dynamisch
Gehäuseprinzip Aktiver Stereo-Lautsprecher mit Bassreflexsystem
Stereo/Mono Stereo
Frequenzgang 36 Hz – 38 kHz
Maximaler SPL 97 dB SPL @ 1 m
Codecs SBC, MPEG-2 AAC, LC3, LDAC
Gewicht 4 kg

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Disney+ erwägt kostenlose Version

Disney schraubt offenbar an seinem Streaming-Modell. Der Micky-Maus-Konzern diskutiert laut Bericht intern wohl darüber, einige Inhalte seines Streaming-Dienstes Disney komplett ohne Bezahlschranke, also völlig kostenlos, anzubieten. Das berichten zumindest Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind.

Konkret soll Adam Smith, der Chef für Produkt und Technologie bei Disney, das Thema während einer internen Versammlung am Donnerstagnachmittag angesprochen haben. Einen genauen Zeitplan oder Details zum Umfang dieser Gratis-Offensive gibt es bislang allerdings nicht. Es heißt lediglich, dass diese Gespräche Teil einer fortlaufenden Diskussion darüber sind, wie man die Zuschauer am besten bedienen kann.

Der Grund für diese Überlegungen ist recht simpel: Dienste wie YouTube, die größtenteils kostenlos sind, ziehen immer mehr Zuschauer vor den Fernsehern an. Mit einem kostenlosen Ableger könnte sich Disney von der klassischen, bezahlten Konkurrenz abheben. Bisher bieten Dienste wie Apple TV oder Paramount meist nur einzelne Gratis-Episoden zum Reinschnuppern an, ein echtes, dauerhaft kostenloses Angebot gibt es bei den großen Playern kaum. Nebenbei experimentiert Disney, genau wie die Konkurrenz von Netflix und Paramount, auch mit neuen Formaten wie vertikalen Kurzvideos, um die Interaktion in der App hochzuhalten.

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o2 stellt Prepaid-Tarife um: Keine klassischen Freikarten mehr

Kurzer Hinweis für alle, die im Mobilfunknetz von o2 unterwegs sind oder überlegen, sich dort eine Prepaid-Karte zuzulegen. Der Netzbetreiber hat an der Tarifstruktur geschraubt und seine o2-Prepaid-Tarife grundlegend umgebaut. Nach einer vorherigen Testphase wurden die Tarife nun offiziell aus der klassischen Freikartenlogik herausgenommen.

So wird auch der Basistarif direkt angepasst. Dieser kostet ab sofort einmalig 4,99 Euro, kommt dafür aber direkt mit einem Startguthaben von 5 Euro auf der Karte zu euch nach Hause.

Das Ganze hat für Einsteiger durchaus einen positiven Nebeneffekt. Bislang lag der Mindestaufladebetrag bei den Tarifen nämlich bei 10 Euro, um die Karte überhaupt erst einmal vernünftig in Betrieb zu nehmen. Durch die Umstellung auf die Einmalzahlung von 4,99 Euro halbiert o2 quasi die Einstiegshürde. Die Umstellung ist bereits erfolgt. Wer also ab jetzt eine neue o2 Prepaid-Karte bestellt, landet direkt im neuen System.

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