Revolution für 2028: OpenAI will das Handy zum KI-Agenten machen

OpenAI plant offenbar den großen Wurf und will den Smartphone-Markt umkrempeln. Aktuellen Berichten zufolge arbeitet das Unternehmen mit MediaTek und Qualcomm an eigenen Prozessoren, während Luxshare als Partner für das Design und die Fertigung bereitsteht. Bis zur Massenproduktion dauert es allerdings noch ein Weilchen, angepeilt ist das Jahr 2028.

Hinter dem Projekt steckt die Idee, dass Nutzer angeblich eigentlich keine Lust auf einen Haufen einzelner Apps haben, sondern Aufgaben erledigen wollen. Ein KI-Agent soll das Smartphone so umdefinieren, dass das Gerät Bedürfnisse versteht und autonom handelt. OpenAI braucht dafür die volle Kontrolle über Hardware und Software, weil nur das Smartphone den Nutzer in Echtzeit durch den Tag begleitet und die nötigen Daten für die KI liefert.

Die Technik setzt auf eine Mischung aus lokaler Verarbeitung und Cloud. Der Prozessor muss ständig den Kontext erfassen, ohne dass der Akku sofort die Grätsche macht. Einfache Aufgaben erledigt das Gerät selbst, für die dicken Brocken wird die Rechenpower aus der Cloud angezapft. OpenAI nutzt dabei den bekannten Markennamen und die vorhandenen Datenmengen, um ein neues Ökosystem aufzubauen.

Für die Partner ist das Ganze ein riesiges Geschäft. MediaTek und Qualcomm hoffen auf einen neuen Wachstumszyklus bei den Oberklasse-Handys, die jährlich rund 300 bis 400 Millionen Mal verkauft werden. Luxshare wiederum bekommt die Chance, sich als führender Fertiger zu etablieren, da die Rollenverteilung in der Apple-Lieferkette festgefahren ist. Die Spezifikationen für die Chips sollen bis Anfang 2027 feststehen. Am Ende könnte das Geschäftsmodell auf Hardware-Abos basieren, die direkt mit den KI-Diensten verknüpft sind.

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#StartupTicker – +++ TensorFive +++ Christian Lindner +++ Leegle +++ Aleph Alpha +++ Startups To Watch +++ KI +++

#StartupTicker

#StartupTicker Startup der Woche: TensorFive Ex-Finanzminister Christian Lindner investiert in Leegle Cohere und Aleph Alpha gehen zusammen Startups To Watch 5 deutsche KI-Startups, die alle kennen sollten

    TensorFive     Christian Lindner     Leegle     Aleph Alpha     Startups To Watch     KI

Montag, 27. April 2026VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 27. April).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

TensorFive

Die Jungfirma TensorFive ist unser Startup der Woche! Die frische Firma aus Mainz, von Jonas Bayer, Christian Betz und Patrick Wagner gegründet, bietet KI-Lösungen, „die DSGVO-konform mit dem internen Wissen eines Unternehmens arbeiten“. „Damit lassen sich Prozesse effizienter gestalten, Wissen besser nutzen und Kosten senken“, führt das Startup aus.Mehr neue Startup gibt’s in unserem Startup-Radar

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Christian Lindner

Der gelbe Engel in Aktion! Der ehemalige Finanzminister Christian Lindner (FDP) geht – wie angekündigt – unter die Business Angels. Das erste öffentlich bekannte Startup-Investment von Lindner nach seinem Ausscheiden aus der Bundespolitik hört auf den Namen Leegle. Das Münchner LegalTech, 2022 von Anne Greul, Patrick Tu und Sebastian Wagner als Moonblock gegründet, positioniert sich als „Regulatory & Compliance Operating System für Produkthersteller“. Zur Idee schreibt das Team: „Die KI-Plattform übersetzt regulatorische Komplexität in klare, ausführbare Maßnahmen: für jedes Produkt, jeden Markt, jede Regulierung“. Business Angels wie Leon Szeli, Gründer von Presize, und der ehemalige Audi-CTO Peter Mertens investierten zuvor bereits eine sechsstellige Summe in das Unternehmen. In der Vergangenheit investierten ehemalige Spitzenpolitikerinnen und – politiker immer wieder mal in aufstrebende Startups. Allen voran Brigitte Zypries (unter anderem GlassDollar, Regpit, UnitPlus) und Karl-Theodor zu Guttenberg (GovRadar). Mehr über Leegle

Cohere – Aleph Alpha

Gemeinsam gegen alle! Das kanadische KI-Startup Cohere übernimmt – wie erwartet – den Heidelberger Wettbewerber Aleph Alpha. Die beiden Unternehmen möchten mit dem Zusammenschluss ein „Global AI Powerhouse“ schaffen. Der umtriebige Aleph Alpha-Unterstützer Schwarz Gruppe plant zudem weitere 500 Millionen Euro in das zusammengeführte Unternehmen zu investieren. Mehr über Aleph Alpha

KISuperstars

Lesenswert! Gründerszene steht fünf deutsche KI-Startups vor, die bei bei Top-VCs hoch im Kurs stehen. Darunter Lio aus München. Das Startup, 2022 von Lukas Heinzmann und Vladimir Keil gegründet, positioniert sich als „Multi-Agent System for Procurement“. Der amerikanische Investor Andreessen Horowitz (a16z), SV Angels, 20VC (Harry Stebbings) und Y Combinator investierten zuletzt beachtliche 30 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. (Gründerszene) Mehr über Lio

#DEALMONITOR

Investments & Exits

#DealMonitor Adyen kauft Talon.One (750 Millionen) Solar Materials erhält bis zu 20 Millionen Omegga bekommt 10 Millionen Kemaro sammelt 5 Millionen ein VREY streicht 3,3 Millionen ein Repentium sammelt Millionensumme ein Christian Lindner investiert in Leegle. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3

Dolby und BMW bringen Dolby Atmos in die BMW 7-Serie

BMW und Dolby machen gemeinsame Sache und bringen Dolby Atmos direkt in die neue 7er-Serie. Auf der Auto China 2026 in Peking wurde neulich verkündet, dass der immersive Sound nicht nur den Luxusschlitten vorbehalten bleibt, sondern künftig in die gesamte Fahrzeugpalette wandert. Wer also demnächst im BMW unterwegs ist, bekommt ordentlich was auf die Ohren.

Technisch greift BMW hier ins obere Regal und nutzt das optionale Bowers & Wilkins Diamond Surround Sound System. Mit satten 36 Lautsprechern und einer Leistung von 1.965 Watt wird der Innenraum vielleicht ja zur rollenden Konzerthalle. Durch die Integration von Diamantkalotten-Hochtönern und Lautsprechern in den Kopfstützen sowie im Dachhimmel wird der Klang laut Unternehmen im Raum verteilt, was für eine Tiefe sorgt, die normales Stereo alt aussehen lässt.

Der Trend geht laut Marktanalysen angeblich ohnehin weg vom reinen Transportmittel hin zum rollenden Wohnzimmer. Gerade in China achten Käufer mittlerweile mehr auf das Entertainment-System als auf den Preis oder das Design. Neben Musik und Hörbüchern sollen in manchen Märkten auch Filme über das System laufen.

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ING Deutschland: Auslandsüberweisungen werden flexibler




Die ING Deutschland schraubt weiter an der eigenen App und bringt eine neue Funktion an den Start. Ab sofort rollt die Bank die Möglichkeit aus, internationale Überweisungen direkt mobil zu erledigen. Bislang war dafür zwingend der Umweg über das klassische Online-Banking am Browser nötig. Das Update wird schrittweise verteilt, landet also nicht zeitgleich bei jedem Nutzer auf dem Smartphone.

Mit der Integration kommen auch neue Währungen ins System. Die ING unterstützt nun zusätzlich die Türkische Lira, den Rumänischen Leu sowie zwei weitere Währungen. Insgesamt lassen sich damit Zahlungen in über 200 Länder abwickeln. Da für solche Transaktionen oft mehr Daten als nur die IBAN nötig sind, erlaubt die App nun die direkte Eingabe von Name, Adresse und Bankkennung des Empfängers ohne lästige Wechsel zwischen verschiedenen Oberflächen.

Passend dazu hat die Bank das Menü unter dem Punkt Geld senden aufgeräumt. Dort finden sich jetzt gesammelt die Optionen für SEPA, das Ausland und den neuen Dienst Wero. Wer seine Finanzen vorwiegend am Handy verwaltet, spart sich so künftig den Login am Rechner. Es ist eine dieser kleinen, aber sinnvollen Verbesserungen für den Alltag, die das Banking auf dem Smartphone ein Stück kompletter machen.

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Anker Nano mit Display: Kleiner 45-Watt-Lader ist da

Anker bringt mit dem neuen Nano-Ladegerät frischen Wind in die Steckdose. Das Netzteil liefert 45 Watt und kommt mit einem integrierten Display daher, das Informationen zur Ladeleistung, Temperatur und zum Status in Echtzeit ausgibt. Wer ein iPhone der Serien 15 bis 17 oder ein iPad Pro ab dem Modelljahr 2020 nutzt, profitiert von einer automatischen Geräteerkennung, die den Ladevorgang direkt abstimmt. Das Ladegerät kostet regulär 39,99 Euro, wird zum Start bis zum 10. Mai jedoch für 29,99 Euro angeboten.

Technisch setzt Anker auf ein dynamisches System, das die Energiezufuhr bedarfsgerecht regelt. Ein Feature ist der per Fingertipp aktivierbare Care Mode. Dieser Modus ist vom TÜV zertifiziert und sorgt dafür, dass das Ladegerät bis zu 20 Grad Celsius kühler arbeitet, während das iPhone um bis zu 5 Grad Celsius weniger Hitze entwickelt. Das schont angeblich die Hardware und den Akku.

Trotz der verbauten Technik fällt das Gehäuse kompakt aus. Im Vergleich zu alten 30-Watt-Modellen spart man 47 Prozent an Volumen und 20 Prozent an Gewicht ein, was das Teil zum passenden Begleiter für die Tasche macht.

Verfügbar ist das Ladegerät ab sofort direkt bei Anker, auf Amazon und im restlichen Handel. Muss man natürlich schauen, ob einem das Display oder der Care-Modus etwas bringt. Wären für mich persönlich keine Kaufargumente bei so einem Netzteil.

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