#DealMonitor – Salesforce kauft Contentful – 4DMedical übernimmt Contextflow – bayshore sammelt 6,9 Millionen ein

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#DealMonitor Salesforce kauft Contentful 4DMedical übernimmt Contextflow  bayshore sammelt 6,9 Millionen ein Cherry Ventures, Redstone und Co. investieren in INXM Visionaries Club, Outlier Grove und Co. investieren in ContextFab

Salesforce kauft Contentful – 4DMedical übernimmt Contextflow – bayshore sammelt 6,9 Millionen ein

Dienstag, 2. Juni 2026VonTeam

Im #DealMonitor für den 2. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

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INVESTMENTS

bayshore

Der Berliner Frühphasen-Geldgeber Earlybird Venture Capital, der junge Berliner Investor Lucid Capital, der Münchner B2B-Geldgeber Booom (Felix Plapperer und Co.) und Heliad investieren 6,9 Millionen Euro in bayshore. Das Startup aus München, 2024 von Erik Krauter, Philipp Wiegand und Paul F. Welter gegründet, möchte die „Art und Weise, wie Juristen Technologie einsetzen“ verändern. „Wir sind spezialisiert auf die Automatisierung von Rechtsprozessen für Anwaltskanzleien und Rechtsabteilungen und helfen, Arbeitsabläufe zu optimieren, die Genauigkeit zu verbessern und die Effizienz zu steigern – ohne blindem Hype zu folgen“, heißt es zum Konzept. Earlybird hält nun 15,3 % am Unternehmen. Mehr über bayshore

INXM

Der Berliner Investor Cherry Ventures, der Berliner Geldgeber Redstone, der Berliner Frühphasen-Investor Angel Invest und Co. investieren nach unseren Informationen in INXM. Das Startup aus Berlin, 2025 vom Seriengründer Alexander Oelling (Sensorberg), Jesper Bylund, Matthias Kainer und Kamil Klüber gegründet, entwickelt mit Orchestrator eine Process Execution Engine für Unternehmen. „Orchestrator verwandelt Nutzerabsicht in ausführbare Pläne: geregelte Workflows, die wiederholbare, prüfbare Transaktionen über bestehende Systeme abwickeln“, heißt es zum Konzept. Cherry hält nun 19,4 % am Unternehmen. Mehr über INXM

ContextFab 

Der Berliner Investor Visionaries Club, der Pre-Seed-Investor Yellow, Plug & Play, Outlier Grove und Co. investieren nach unseren Informationen in ContextFab. Das junge Startup, 2025 von Marc Krüger-Sprengel und Louis Saade in München gegründet, setzt auf „Decision Intelligence für die Fertigungsindustrie“. Auf der Website heißt es zur Idee: „Verwandeln Sie die operativen Daten, die Sie bereits erfassen, in kontextbasierte Erkenntnisse, die Ihr Unternehmen voranbringen – Werk für Werk, über Ihr gesamtes Netzwerk hinweg.“ Mehr über ContextFab

MERGERS & ACQUISITIONS

Salesforce Contentful

Der US-Softwarekonzern Salesforce übernimmt die Berliner Content-Management-Plattform Contentful. „The acquisition will enhance Salesforce’s Headless 360 with a native, enterprise-grade content layer that connects customer data with engaging content experiences across Salesforce’s leading applications“, teilt Salesforce zur Übernahme mit. Investoren wie Tiger Global, Sapphire Ventures, General Catalyst, Salesforce Ventures und Co. investierten in den vergangenen Jahren rund 333 Millionen US-Dollar in das „Headless CMS“-System. Zu den weiteren Investoren gehören Balderton Capital, Benchmark, Hercules und Point Nine Capital aus Berlin. Point Nine Capital stieg bereits 2013 bei Contentful ein. Die Bewertung von Contentful lag zuletzt bei 3 Milliarden Dollar. Informationen zum Kaufpreis gibt es bisher nicht. Das Berliner Startup, das 2013 von Sascha Konietzke und Paolo Negri gegründet wurde, positioniert sich als sogenanntes „Headless CMS“. Über das Startup können Content-Builder, also Entwickler, Designer und Content Creator, Inhalte erstellen und für alle Kanäle und Geräte verbreiten. Mehr über Contenful

4DMedical – Contextflow 

Das australisches Medizintechnikunternehmen 4DMedical, das auf Atemwegsmedizin mit KI-basierter Bildgebung setzt, übernimmt das Wiener KI-Startup Contextflow. Das Spin-Off der Medizinischen Universität Wien unterstützt Nutzer:innen „mit dem Einsatz von Deep Learning Radiologen bei der Bildinterpretation und verkürzt die Zeit für eine genaue Diagnose“. Der Kaufpreis liegt bei rund 11 Millionen Euro. Zuletzt flossen rund 7 Millionen Euro in Contextflow – unter anderem von Peak Pride Management, APEX Ventures und B&C Innovation Investments. Mehr über contextflow

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Foto (oben): azrael74

Firefox 151.0.3 steht zum Download bereit




Mozilla schiebt für den Firefox ein kleines Update auf die Version 151.0.3 nach. Die Entwickler haben zwei Fehler behoben, die im Alltag nerven konnten. Wenn Nutzer in Tabellenzellen Text markiert oder eingefügt haben, zerschoss das unter Umständen das gesamte Layout der Webseite. Dieser Bug mit der Nummer 2041235 ist nun Geschichte.

Außerdem gab es ein optisches Problem mit dem Button für den VPN-Dienst in der Werkzeugleiste. Das Symbol wurde dort teilweise viel zu groß dargestellt, was Mozilla korrigiert hat. Das Update wird bereits über die interne Aktualisierungsfunktion verteilt. Wer nicht warten möchte, kann die neue Version direkt über die Webseite von Mozilla laden oder den Dialog über die Hilfe im Browser anstoßen. Weitere Neuerungen stecken in diesem kleinen Release nicht drin.

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Apple plant Rechnungssplit per Foto in iOS 27




Apple baut laut Bloomberg-Bericht das Angebot rund um Finanzdienstleistungen weiter aus und integriert wohl bald ein neues Werkzeug zum Aufteilen von Rechnungen direkt in das System. Wer mit Freunden essen geht oder gemeinsam Einkäufe erledigt, soll künftig einfach die Quittung fotografieren können. Die Software erkennt die einzelnen Posten, weist diese den jeweiligen Personen zu und erstellt daraus Zahlungsaufforderungen. Laut Branchenkennern plant das Unternehmen aus Cupertino die Vorstellung dieser Funktion für die kommende Entwicklerkonferenz WWDC.

Die technische Umsetzung landet vermutlich in der Wallet-App oder direkt in Nachrichten, wobei die Bestätigung auch über die Apple Watch erfolgen kann. Das System berechnet dabei nicht nur den reinen Warenwert, sondern bezieht Steuern und Trinkgelder direkt mit ein. Damit tritt Apple in Konkurrenz zu darauf spezialisierten Apps. Die Basis für den Geldtransfer bildet Apple Cash, einen zeitnaher Start in Deutschland sehe ich da irgendwie nicht.

Neben dem Rechnungssplit soll das Update auf iOS 27 weitere Neuerungen für die Wallet-App bringen. Dazu gehört die Möglichkeit, eigene digitale Pässe für Veranstaltungen oder das Fitnessstudio zu erstellen. Der Fokus des neuen Betriebssystems liegt ansonsten auf künstlicher Intelligenz, einer Überarbeitung von Siri sowie Optimierungen an der Kamera und der Foto-Bearbeitung.

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Plaud Team: KI-Notizhelfer bekommt Workspace für Unternehmen




Plaud ist unseren Lesern vielleicht bereits durch seine Hardware für KI-gestützte Notizen bekannt. Jetzt weitet das Unternehmen das Angebot aus und bringt mit Plaud Team eine Lösung für die Zusammenarbeit in Firmen an den Start. Die Idee dahinter ist simpel. Oft entstehen wichtige Entscheidungen und Ideen in Meetings oder Telefonaten, landen aber nie in einem Dokument. Plaud will diesen Kontext einfangen und für das gesamte Team nutzbar machen.

Das neue Tool fungiert als zentraler Workspace. Hier können Gespräche aus persönlichen Treffen oder Online-Meetings strukturiert und gesichert werden. Laut dem Hersteller nutzen bereits über zwei Millionen Menschen die bisherigen Lösungen, oft auch schon innerhalb von Firmenstrukturen. Plaud Team setzt genau dort an und bietet Funktionen für die Verwaltung von Benutzern und Geräten sowie eine zentrale Abrechnung.

In Sachen Datenschutz betont das Unternehmen, dass Notizen erst einmal privat bleiben, bis der Nutzer sie explizit freigibt. Die Daten werden verschlüsselt übertragen und gelagert. Zudem verzichtet die Enterprise-KI standardmäßig auf das Speichern von Daten für das Modelltraining. Später im Jahr sollen weitere Funktionen folgen, die das Teilen von Gesprächsinhalten innerhalb der Organisation noch einfacher gestalten.

Der preisliche Einstieg ist gestaffelt. Im Rahmen einer Early-Bird-Phase kostet das Monatsabo 29,00 Euro. Wer sich für die jährliche Zahlung entscheidet, zahlt umgerechnet 15,60 Euro pro Monat. Nach dieser Phase steigen die Preise auf 36,50 Euro bei monatlicher oder 19,50 Euro bei jährlicher Abrechnung. Verfügbar ist die neue Team-Lösung ab sofort direkt über die Webseite des Anbieters.

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Withings BodyFit: Neue Waage mit 6-Zonen-Analyse für das Badezimmer




Withings bringt mit der BodyFit eine neue Körperanalysewaage auf den Markt, die am 1. Juli für 249,95 Euro in Europa startet. Das Gerät nutzt einen ausziehbaren Griff und acht Elektroden, um in zehn Sekunden eine segmentale Analyse des Körpers durchzuführen. Dabei kommt die bioelektrische Impedanzspektroskopie zum Einsatz, die mit Frequenzen bis zu 800 kHz arbeitet. Laut Hersteller erreichen die Ergebnisse bei der Fett- und Muskelmasse eine Genauigkeit von fast einhundert Prozent im Vergleich zum medizinischen DEXA-Goldstandard.

Interessant ist das vor allem für Sportler oder Menschen, die mit Medikamenten wie GLP-1 abspecken. Hier ist oft das Problem, dass man nicht nur Fett, sondern auch wichtige Muskeln verliert. Die Waage zeigt in einer Grafik genau an, wie sich die Masse auf sechs Zonen verteilt. So lässt sich beobachten, ob der Gewichtsverlust an den richtigen Stellen passiert und das gefährliche Bauchfett schrumpft. Das System ordnet Nutzer in Kategorien wie Athletic oder Powerhouse ein und zeigt muskuläre Ungleichgewichte auf.

Die Technik steckt in einem Gehäuse aus ITO-Glas mit Farbdisplay. In der App werden die Daten automatisch gesammelt, eine Kalorienbilanz erstellt und Tipps für den Alltag gegeben. Manuelles Tracking der Ernährung soll damit weitgehend wegfallen. Käufer erhalten zudem einen Monat lang Zugriff auf den Abo-Dienst Withings , der einen KI-Assistenten zur Auswertung der Werte enthält. Wer also wissen will, was hinter der reinen Zahl auf dem Display steckt, bekommt hier ein Werkzeug für die detaillierte Verlaufskontrolle im eigenen Flur.

Letzten Endes: Eine abgespeckte Variante der bereits erhältlichen Withings Body Scan. Die ergänzt die Körperanalyse um ein 6-Kanal-EKG und misst das Gefäßalter über die Pulswellengeschwindigkeit in einer 90-sekündigen Messung.

Kleiner Hinweis: Die Withings BodyScan 2 folgt später in diesem Jahr und erweitert das Monitoring um über 60 Biomarker in zwei zentralen Gesundheitsdimensionen. Im Herz-Kreislauf-Bereich umfasst dies Benachrichtigungen zu Bluthochdruck, zum Herzalter und zur Pumpleistung des Herzens, die mittels Impedanzkardiographie ermittelt werden.

Über einen integrierten PPG-Sensor wird zudem der Blutsauerstoff gemessen. Im Stoffwechselbereich misst der BodyScan 2 die Glukoseresilienz und macht damit sichtbar, wie sich tägliche Ernährungsgewohnheiten auf die langfristige Stoffwechselgesundheit auswirken. Ergänzt wird dies durch einen Nervengesundheitswert, der bereits Jahre vor dem Auftreten klinischer Symptome auf Nervenschäden hinweisen kann. Die kostet dann aber gleich 500 Peitschen.

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