Spotify: Diverse neue Funktionen & Neuerungen für Podcasts und Hörbücher in Aussicht

Im Rahmen des Investor Days 2026 hat Spotify diverse neue Funktionen vorgestellt, um die App rund ums Streaming für Musik, aber auch von Podcasts und Hörbüchern weiter auszubauen. Caschy hatte in einem separaten Beitrag das Premium-Feature für KI-Remixe aufgegriffen.

Seit dem Jahr 2022 finden Hörbücher bei Spotify ihren Platz und man bietet inzwischen einen Katalog aus über 700.000 Titeln. Das Zuhause für Bücher soll weiter ausgebaut werden und so wird man ab Sommer Audiobooks um neue Zusatzstufen erweitern. Diese Tarife werden mehr Stunden zum Hörbuchhören sowie mehr Flexibilität mitbringen. Im Laufe des Jahres will man auch bei Audiobooks mit Familien- und Studententarifen aufwarten, um den Tarif mit Familienmitgliedern zu teilen.

Die Prompted Playlists, welche kürzlich auf Podcasts ausgeweitet wurden und auch im Rahmen der derzeitigen Beta-Version für Musik bereitstehen, sollen ab Sommer auch auf Hörbücher ausgeweitet werden. Auf Basis des Hörverhaltens wird eine Playlist auf aktuelle Ereignisse und das persönliche Nutzerverhalten zugeschnitten, indem man genau beschreibt, was man hören möchte. Im Rahmen der neuen Suchfunktionen für Hörbücher können Nutzer zudem Fragen stellen, um neue Autoren oder Buchtitel kennenzulernen und Empfehlungen zu erhalten.

Vorerst nur für Premium-Nutzer auf Mobilgeräten in den USA, Schweden und Irland verfügbar sein wird ein „verbessertes Podcast-Erlebnis mit neuen Funktionen“. Podcasts sollen interaktiver, personalisierter und mehr auf den eigenen Alltag sowie die Lebensrealität bezogen sein. Nutzer können nun in Echtzeit Fragen zum Podcast stellen, den sie gerade hören (oder sehen). Auch eine Antwort soll es in Echtzeit geben, ganz ohne Spotify zu verlassen.

Mit den „Personal Podcasts“ können Hörer kurze, private Audio-Episoden erstellen, die auf eigene Interessen und Hörgewohnheiten zugeschnitten sind. Die Erstellung erfolgt per generativer KI mittels eines textbasierten Prompts.

Spotify greift hierbei auf das eigene Geschmacksprofil zurück. Es lässt sich zudem ein tägliches Briefing oder eine wöchentliche Zusammenfassung zu Themen erstellen, die einen derzeit beschäftigen. Spotify führt da folgende Beispielprompts an: „Teile mir die täglichen Neuigkeiten aus meiner Stadt mit und erzähle mir von lokalen Konzerten meiner Lieblingskünstler“ oder „Hilf mir, Wirtschaft in fünf Minuten zu verstehen“.

Die Episoden können täglich oder wöchentlich generiert werden. Als Kontext lassen sich Texte, PDFs sowie auch Links hinzufügen. Jede Episode wird privat und auf Wunsch dauerhaft in der eigenen Bibliothek gespeichert. Die Personal Podcasts werden vorerst nur für US-Nutzer bereitstehen und es gibt auch nur eine Anzahl monatlicher Credits, aber die Option, weitere zu erwerben.

Mit „Studio by Spotify Labs“ hat man zudem eine eigenständige Desktop-App vorgestellt. Diese nutzt den Webbrowser sowie persönliche Apps und Dienste auf dem Computer, um personalisierte Audioinhalte zu planen und zu erstellen. Die Anwendung befindet sich derzeit aber noch in der Research Preview.

Die App ist dialogorientiert, so kann man wie bei einem KI-Chat Anfragen weiter verfeinern und granular lenken sowie anpassen. Inhalte werden direkt in der Spotify-Bibliothek neben Musik, Podcasts und Hörbüchern gespeichert.

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Adobe Photoshop 27.7: Entfernen-Werkzeug bekommt lokale KI

Adobe Photoshop Logo

Adobe hat Photoshop in Version 27.7 veröffentlicht. Interessant im Changelog ist vor allem eine Neuerung beim Entfernen-Werkzeug. Das kann nun auf Wunsch mit einem lokalen KI-Modell arbeiten, also ohne Cloud-Verarbeitung.

Praktisch ist das aus zwei Gründen. Zum einen funktioniert das Ganze nach dem Download des Modells auch ohne aktive Internetverbindung. Zum anderen bleiben die zu bearbeitenden Bilddaten für diesen Schritt auf dem eigenen Gerät, was aus Datenschutzsicht natürlich angenehmer ist. Nutzer können laut Adobe zwischen Cloud- und Geräteverarbeitung wechseln, das Modell herunterladen, abbrechen oder wieder entfernen. Die Hardware-Kompatibilität wird vor dem Download automatisch geprüft.

Die Anforderungen sind jedoch ordentlich. Adobe nennt als Minimum einen Mac mit Apple Silicon ab M1 Pro, mindestens 24 GB RAM und macOS Tahoe 26.4 oder neuer. Wer darunterliegt, bekommt die Geräte-Option ausgegraut und muss weiter die Cloud-Variante nutzen.

Außerdem gibt es eine engere Integration von Photoshop mit Firefly Boards, einen erweiterten Zugriff auf Premium-Funktionen für berechtigte Abonnenten sowie ein neues Konto-Menü direkt im Bearbeiten-Arbeitsbereich.

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Spotify und Universal Music: KI-Remixe werden offizielles Premium-Feature

Spotify und Universal Music Group machen gemeinsame Sache bei einem Thema, das bisher eher in der rechtlichen Grauzone stattfand. Die beiden Schwergewichte haben neue Lizenzvereinbarungen unterzeichnet, die es Fans ermöglichen, Coverversionen und Remixes ihrer Lieblingssongs direkt auf der Plattform zu erstellen. Dafür kommt ein neues Werkzeug zum Einsatz, das auf generativer KI basiert.

Der Fokus liegt hierbei auf einem Modell, das Künstler und Songwriter an den Einnahmen beteiligt, die durch diese KI-generierten Inhalte entstehen. Spotify integriert die Funktion als kostenpflichtiges Zusatzpaket für Nutzer von Spotify Premium. Damit erschließt der Dienst laut eigener Aussage eine weitere Geldquelle für Musiker neben den herkömmlichen Streaming-Einnahmen. Was das kosten soll, ist bisher nicht bekannt.

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Xiaomi 17 Max: Neues Premium-Smartphone offiziell vorgestellt

Xiaomi hat das neue Smartphone Xiaomi 17 Max offiziell vorgestellt – zunächst allerdings nur für den chinesischen Markt. Es soll allerdings vorherigen Meldungen zufolge wahrscheinlich auch international erscheinen. Genau das war einem seit 2025 in China erhältlichen Ableger, dem Xiaomi 17 Pro Max, nämlich nicht vergönnt. Dabei bringt das neue, mobile Endgerät unter anderem einen Akku mit 8.000 mAh sowie eine Hauptkamera mit Leica-Branding mit.

Das Xiaomi 17 Max nutzt den leistungsfähigen Chip Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 als SoC, dem es bis zu 16 GByte LPDDR5X-RAM und bis zu 512 GByte UFS-4.1-Speicherplatz zur Seite stellt. Gegenüber dem von mir getesteten Xiaomi 17 ist ein deutlich größeres LTPO-AMOLED-Display mit 6,9 Zoll Diagonale, einer Auflösung von 2.608 x 1.200 Pixeln und einer dynamischen Bildwiederholrate von 120 Hz an Bord. Der schon erwähnte Akku kann im Übrigen via USB-C mit 100 und kabellos mit 50 Watt aufgeladen werden.

Vorne sitzt beim Xiaomi 17 Max in einem Punch-Hole eine Kamera mit 32 Megapixeln. An der Rückseite finden wir eine Weitwinkel-Cam mit 200, eine Ultra-Weitwinkel-Kamera mit 50 sowie eine Periskop-Telephoto-Kamera mit 50 Megapixeln. Erneut hat Xiaomi mit Leica kooperiert. Das Xiaomi 17 Max wiegt 225 g und ist ca. 8,2 mm dick. Der Hersteller wirbt auch mit Schutz vor Staub und Spritzwasser nach IP68 und IP69.

Zu den Schnittstellen des Xiaomi 17 Max zählen unter anderem 4G, 5G, NFC, Bluetooth 5.4, Wi-Fi 7, USB-C und GPS. In China kostet dieses Smartphone mit 12 / 256 GByte umgerechnet ca. 605 Euro. Wer es lieber mit 16 / 512 GByte erwerben möchte, soll dort umgerechnet in etwa 735 Euro zahlen. Zu bedenken ist, dass die Preise bei einem etwaigen Launch in Europa wegen der hiesigen Steuern und Abgaben natürlich höher ausfallen würden.

Xiaomi 17 Max – Das sind die technischen Daten

Feature Technische Daten
Display 6,9″ AMOLED, 2608×1200, 120 Hz, 3500 nits Peak, Xiaomi Longjing Glass 3.0
Prozessor Qualcomm Snapdragon 8 Gen 5 Elite (3nm), Oryon CPU bis 4,6 GHz
GPU Adreno GPU
Arbeitsspeicher 12 GB / 16 GB LPDDR5X
Speicher 256 GB / 512 GB UFS 4.1
Hauptkamera 200 MP HP9 (f/1.65, 23 mm, OIS)


50 MP Periskop (3× optisch, OIS, Makro 15 cm)


50 MP Ultraweitwinkel (102°, 17 mm)
Video (Rückseite) 8K 30fps, 4K 30/60/120fps, 1080p 30/60fps, Slow Motion bis 960fps
Frontkamera 32 MP, f/2.2, 90° Sichtfeld, 4K 30fps
Batterie 8000 mAh (typ.), 100W kabelgebunden, 50W kabellos, Reverse Charging
Laden USB-C, QC3 /QC3.0/QC2.0/PD3.0/PD2.0, 100W PPS
Schutzklasse IP68 / IP69
Abmessungen 162,9 × 77,6 × 8,20 mm (Glas) / 8,15 mm (Carbon)
Gewicht 225 g (Glas) / 219 g (Carbon)
Betriebssystem Xiaomi HyperOS 3
Netzwerk 5G SA/NSA, 4G, 3G, 2G – breite Bandunterstützung
WLAN Wi-Fi 7, Wi-Fi 6E/6/5/4, MLO, 2×2 MIMO
Bluetooth Bluetooth 5.4, SBC/AAC/AptX/AptX HD/AptX Adaptive/LDAC/LHDC 5.0/LC3/MIHC
NFC Ja (Mi Pay, ÖPNV-Karten, Autoschlüssel-Funktion)
Positionierung GPS (L1 L5), Galileo, GLONASS, QZSS, NavIC, BeiDou
Audio Hi-Res & Hi-Res Wireless, 4-Mic-Array, Stereo-Lautsprecher, Dolby Vision/HDR10
Sicherheit 3D Ultraschall-Fingerabdrucksensor unter dem Display

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Der Herr der Ringe: Neues Open-World-RPG angekündigt – und ein neues „Kingdom Come“

Warhorse Studios aus Tschechien hat im letzten Jahr mit „Kingdom Come: Deliverance II“ mein persönliches Spiel des Jahres abgeliefert. Insofern blicke ich sehr interessiert darauf, was die Entwickler als Nächstes vorhaben. Nach vielen Gerüchten haben sie im sozialen Netzwerk X einen kleinen Teaser veröffentlicht. So laufen die Arbeiten an gleich zwei Titeln.

Zum einen soll ein neues „Kingdom Come“ erscheinen. Aufgepasst: Es geht nicht um ein „Kingdom Come: Deliverance“. Kryptisch spricht Warhorse zudem von einem neuen „Abenteuer“. Ich selbst spekuliere daher, dass es sich um eine Art Spin-off mit geringerem Umfang handeln könnte. Das passt auch dazu, dass das im Vergleich kleine Studio an einem zweiten, massiveren Game werkelt.

You might have heard the rumours, it’s time to reveal what we are working on.

?? An open world Middle-earth RPG.


?? A new Kingdom Come adventure.

We’re excited to tell you more when the time is right.#WarhorseStudios #Annoucement #lotr #KingdomComeDeliverance pic.twitter.com/Pcgf9SqW52

— Warhorse Studios (@WarhorseStudios) May 20, 2026

Das zweite Spiel wird ein Open-World-Rollenspiel in der Welt von Mittelerde bzw. „Der Herr der Ringe“. Da ist aber noch offen, in welchem Zeitalter der Titel spielen wird und wie so die Schwerpunkte liegen sollen. Weitere Einzelheiten will Warhorse Studios erst später verraten. Entsprechend nennt man auch noch keine Erscheinungszeiträume oder Plattformen.

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