Immich 3.0 veröffentlicht: Workflows, bessere Android-Backups und neue Bearbeitungsfunktionen

Die Entwickler von Immich haben Version 3.0 ihrer Open-Source-Fotolösung veröffentlicht. Das Update bringt zahlreiche neue Funktionen mit, richtet sich aber auch an Nutzer und Entwickler von Drittanbieter-Integrationen: Es gibt Breaking Changes an der API, weshalb entsprechende Anwendungen unter Umständen angepasst werden müssen.

Zu den größten Neuerungen gehört die nicht-destruktive Bildbearbeitung in den mobilen Apps. Änderungen lassen sich also vornehmen, ohne das Originalbild zu überschreiben. Ebenfalls neu sind Workflows, mit denen sich Aktionen rund um die eigene Mediathek automatisieren lassen.

Android-Nutzer profitieren zudem von einer überarbeiteten Hintergrundsicherung. Diese soll Uploads zuverlässiger erledigen, ohne dass die App dauerhaft geöffnet sein muss. Außerdem gibt es jetzt eine „Zuletzt hinzugefügt“-Ansicht, über die sich neue Fotos und Videos schneller finden lassen.

Auch an weiteren Stellen haben die Entwickler geschraubt. So wurde die Videowiedergabe verbessert und der Web-Client nutzt nun einen eigenen Videoplayer. Die mobilen Apps unterstützen jetzt OCR, sodass Text in Bildern erkannt werden kann. Zudem lassen sich Fotos und Videos direkt beim Upload einem Album zuweisen.

Wer Immich mit externen Tools oder eigenen Skripten nutzt, sollte vor dem Update einen Blick in die Release Notes werfen. Durch die API-Änderungen könnten Anpassungen notwendig sein. Für alle anderen bringt Version 3.0 vor allem viele praktische Verbesserungen, von daher, viel Spaß beim Aktualisieren – oder dem Abwarten bis zum ersten Fix.

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Bibliotheken sollen künftig auch sonntags öffnen dürfen




Die Bundesregierung will öffentlichen Bibliotheken künftig die Öffnung an Sonn- und Feiertagen ermöglichen. Einen entsprechenden Beschluss hat der Koalitionsausschuss gefasst. Damit würden Bibliotheken künftig rechtlich mit anderen Kultureinrichtungen wie Museen, Theatern, Kinos oder Konzerthäusern gleichgestellt.

Nach Angaben des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, soll damit der Zugang zu Bibliotheken besser an den Alltag vieler Menschen angepasst werden. Vor allem Berufstätige und Familien könnten die Einrichtungen dann häufiger nutzen, wenn unter der Woche wenig Zeit bleibt. Bibliotheken seien längst mehr als reine Ausleihstellen für Bücher und Medien. Sie hätten sich zu Orten für Lernen, Arbeiten, Veranstaltungen und Begegnungen entwickelt.

Am Schutz der Beschäftigten soll sich laut Bundesregierung nichts ändern. Ob eine Bibliothek an Sonn- und Feiertagen tatsächlich öffnet, sollen die Einrichtungen selbst unter Einbeziehung der jeweiligen Personalvertretungen entscheiden können. Die geplante Neuregelung schafft damit vor allem zusätzliche Spielräume, eine Pflicht zur Sonntagsöffnung ist damit nicht verbunden. So, jetzt noch Supermärkte.

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FRITZ!OS 8.25 erreicht weitere FRITZ!Box-Modelle

FRITZ! setzt den Rollout von FRITZ!OS 8.25 fort. Nachdem das Update bereits für zahlreiche Modelle verteilt wurde, kommen nun weitere Router an die Reihe. Ab sofort steht FRITZ!OS 8.25 für folgende Geräte bereit:

– FRITZ!Box 7630


– FRITZ!Box 4690


– FRITZ!Box 4060


– FRITZ!Box 6850 4G/LTE


– FRITZ!Box 6825 4G

Das Update kann direkt über die Benutzeroberfläche der jeweiligen FRITZ!Box installiert werden, sofern es für das Gerät bereits verfügbar ist. Dort wird euch übrigens auch das Changelog zu 8.25 angezeigt, welches sich kaum von den anderen Boxen unterscheidet.

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Epic Games: River Girls 2 und I Have No Mouth, and I Must Scream kostenlos

Es ist mal wieder Vizefreitag und damit lohnt sich der Blick in den Epic Games Store. Dort gibt es ab heute wieder eine Woche lang neues Futter für die Gamer und euch. Los geht es mit I Have No Mouth, and I Must Scream. Dabei handelt es sich um ein Adventure-Game von Entwickler QuByte Interactive und Publisher Nightdive Studios.

Der alliierte Mastercomputer hat die gesamte Menschheit bis auf fünf Personen ausgelöscht, die er seit einhundertneun Jahren am Leben erhält und quält, indem er virtuelle Abenteuer entwirft, die auf ihren Ängsten und Schwächen basieren.

Weiter geht es mit dem Action-Adventure River Girls 2 von Entwickler und Publsiher WayForward. Hier könnt ihr laut Epic ganze knapp 36 Euro sparen.

Höhere Einsätze. Härtere Straßen. Die River City Girls sind zurück!

Nichts für euch dabei? Dann nächste Woche mal wieder reinschauen.

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Update für Gmail: Delegierte Konten ab sofort mobil nutzbar

Ein delegiertes Konto in Gmail ist ein Postfach, für das man anderen Personen (den sogenannten „Bevollmächtigten“) Lese- und Schreibrechte erteilen kann. Die andere Person benötigt nicht euer Passwort, um auf die E-Mails zuzugreifen. Solche Konten ließen sich bisher nur am Desktop öffnen. Wer unterwegs mal schnell die Abteilungsadresse checken oder als Assistent die Mails der Geschäftsführung im Blick behalten wollte, hatte schlicht Pech. Das ändert sich jetzt endlich.

Google rollt ein entsprechendes Update für Gmail auf iOS und Android aus. Delegierte Konten lassen sich dann ab sofort direkt in der mobilen App aufrufen. Der Wechsel zwischen dem eigenen Postfach und einem delegierten Konto funktioniert über einen Tipp auf das Profilbild oben rechts.

Was die Berechtigungen angeht, bleibt alles beim Alten. E-Mails können im Namen des eigentlichen Kontoinhabers gelesen, beantwortet und gelöscht werden. Wer eine neue Kontodelegation einrichten will, muss das nach wie vor am Desktop oder über die Admin-Konsole erledigen. Die mobile App greift nur auf bereits bestehende Freigaben zu.

Der Rollout startete bereits, läuft aber schrittweise an. Bedeutet, dass das Feature nicht überall gleichzeitig auftaucht. Verfügbar ist die Neuerung für alle Google Workspace Kunden sowie für Nutzer der älteren G Suite Basic und Business Tarife. Auch private Konten können das nutzen.

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