Telefónica Deutschland baut um: Stellenabbau und weniger O2-Shops geplant

Credits: Telefónica Deutschland

Telefónica Deutschland verordnet sich ein umfassendes Transformationsprogramm und setzt bei den eigenen Strukturen den Rotstift an. Das Ziel der Münchner ist es, die Effizienz und Produktivität deutlich zu steigern, um auf den hart umkämpften Mobilfunkmarkt zu reagieren. Konkret bedeutet das für die Beschäftigten vor allem eines: Ein deutlicher Abbau von Arbeitsplätzen steht bevor.

Über ein freiwilliges Programm sollen bis zu 1.100 Vollzeitstellen abgebaut werden. Auch im Filialnetz setzt das Unternehmen den Meißel an. Etwa 8 Prozent der O2-Shops sollen geschlossen werden. Gleichzeitig möchte Telefónica verstärkt in Innovationen und digitale Services investieren, um das eigene Geschäft für die Zukunft aufzustellen.

Finanziell erhofft sich das Unternehmen durch die Sparmaßnahmen einiges. Ab dem Jahr 2028 rechnet Telefónica Deutschland mit jährlichen Einsparungen von rund 185 Millionen Euro. Ob der Kahlschlag bei Stellen und Shops ausreicht, um im Wettbewerb mit Telekom und Vodafone wieder Boden gutzumachen, wird sich zeigen müssen.

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Joyn zieht in 1&1 TV ein

1&1 wertet (Anssichtssache) sein IPTV-Angebot 1&1 TV weiter auf und integriert ab sofort die Streaming-Plattform Joyn direkt in seine Benutzeroberfläche. Nach RTL und dem ZDF-Stream ist Joyn damit der dritte große Streaming-Dienst, der tief in das System von 1&1 eingebunden wird.

In der Praxis bedeutet das für euch: Ihr müsst nicht erst umständlich die App wechseln, um nach Inhalten zu suchen. Die Filme, Serien und Shows von Joyn, inklusive des kostenpflichtigen Premium-Angebots Joyn , werden direkt auf der Startseite von 1&1 TV in einem eigenen Bereich angezeigt und tauchen auch ganz normal in den allgemeinen Suchergebnissen auf. Habt ihr euch einmalig in der Joyn-App auf eurer Box oder dem Smart-TV angemeldet, starten die Streams direkt aus der TV-Oberfläche heraus.

Über Joyn bekommt ihr damit bequemen Zugriff auf zusätzliche Pay-TV-Sender, exklusive Originals und Vorab-Ausstrahlungen von bekannten TV-Shows. 1&1 TV selbst bietet im Basispaket über 170 Sender (davon mehr als 150 in HD) und die gewohnten Funktionen wie zeitversetztes Fernsehen über Replay, den Neustart laufender Sendungen (Restart) sowie Cloud-Aufnahmen. Nutzen lässt sich das Ganze auf bis zu vier Geräten gleichzeitig, egal ob auf dem Smart-TV, via Smartphone-App, im Browser oder über die optionale 1&1 TV-Box.

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XBOX bringt Klassiker der ersten Generation auf den PC

Microsoft weitet seine Bemühungen bei der Abwärtskompatibilität leicht aus und bringt Klassiker der allerersten XBOX-Generation direkt auf den PC. Im Rahmen der Vorbereitungen auf das 25-jährige XBOX-Jubiläum stehen ab sofort die ersten vier Titel im Preview-Modus für Windows 11 zur Verfügung. Den Anfang machen Blinx: The Time Sweeper, Conker: Live and Reloaded, Crimson Skies: High Road to Revenge sowie Fuzion Frenzy. Wer eines dieser Spiele bereits digital für die XBOX besitzt, kann es ohne Zusatzkosten auf dem PC oder Handhelds wie dem ROG Ally spielen. Alternativ sind die Spiele zum Einzelkauf verfügbar oder direkt in allen Stufen des XBOX Game Pass enthalten.

Microsoft setzt für die Wiedergabe Windows 11 voraus. Die Hardware-Anforderungen fallen moderat aus: Empfohlen werden Prozessoren ab Intel Core i5-10400 bzw. AMD Ryzen 5 3600 sowie Grafikkarten auf dem Niveau einer Nvidia GeForce GTX 1070 Ti.Schön zu sehen, dass Microsoft die alte Versprechung zur Konservierung von Klassikern nun auch schrittweise auf den PC bringt. Weitere Titel aus den früheren XBOX-Generationen sollen im Laufe des Jahres folgen.

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Apple plant Rundumschlag beim Mac: M6-Chip, OLED-Displays und Touchscreens




Apple bereitet offenbar eine umfassende Überarbeitung seines gesamten Mac-Portfolios vor. Nach Berichten von Mark Gurman plant das Unternehmen aus Cupertino bis ins kommende Jahr hinein neue Modelle für nahezu jede Produktreihe. Grund dafür sei unter anderem die hohe Nachfrage durch KI-Anwendungen. Aber: Engpässe bei Arbeitsspeicher-Bausteinen machen Apple aktuell zu schaffen und führten bereits zu Preiserhöhungen sowie langen Lieferzeiten.

Den Anfang sollen im Herbst ein aufgefrischtes 14-Zoll MacBook Pro mit M6-Chip sowie der erste neue iMac seit zwei Jahren machen. Beide Geräte seien in der Entwicklung bereits abgeschlossen. Spannender wird es beim High-End-Segment: Für Ende dieses oder Anfang kommenden Jahres stehen vollkommen neu gestaltete 14-Zoll- und 16-Zoll-MacBook-Pros an, die erstmals auf OLED-Displays und Touchscreens setzen. Diese Modelle sollen mit M5 Pro und M5 Max Chips laufen und werden intern bereits mit macOS 27.1 getestet. Da kann man also gespannt sein.

Ebenfalls Anfang nächsten Jahres dürften überarbeitete Varianten des MacBook Air in 13 Zoll (ca. 33 cm) und 15 Zoll (ca. 38 cm) folgen. Für das MacBook Neo, Apples günstiges Einsteiger-Laptops, ist eine Überarbeitung mit A19 Pro Chip im Gespräch. Neuerungen stehen zudem beim Mac mini und Mac Studio an, die für Tests mit M5- und M6-Varianten bestückt wurden, hier hängt der Zeitplan allerdings stark von den angespannten Lieferketten ab.

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Google Fotos: Neuer Schalter lässt euch zwischen klassischer Suche und Fotos fragen wechseln

Google arbeitet an der Suche in Google Fotos und verteilt ab sofort eine praktische Neuerung, die den Alltag mit der App verbessern soll. Wer die KI-gestützte Suche Fotos fragen aktiviert hat, findet ab sofort ganz oben auf der Ergebnisseite einen neuen Schalter. Mit diesem lässt sich nahtlos zwischen der klassischen Suche auf der linken Seite und der KI-Suche auf der rechten Seite hin- und herwechseln.

In der Praxis merkt sich die App die Einstellung auf Wunsch: Wer den Schalter auf die klassische Suche stellt, behält diese Ansicht auch bei weiteren einfachen Suchbegriffen bei. Erst wenn eine komplexere Frage eingetippt wird (wie nach Texten auf Dingen), springt Google Fotos automatisch wieder auf Fotos fragen um und bleibt so lange in diesem Modus, bis man wieder manuell zurückwechselt.

Der neue Umschalter wird übrigens auch Nutzern angezeigt, die Fotos fragen bisher noch gar nicht aktiviert haben. Google nutzt die Schaltfläche an dieser Stelle geschickt als Hinweis, um die neue KI-Suche schmackhaft zu machen.

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