RevPDF 4.5.0: Update bringt automatische Schwärzung und Tab-Ansicht

Wer häufig mit PDF-Dokumenten hantiert, landet oft bei Abos oder Online-Diensten, die Dateien ungefragt auf fremde Server laden. Das ist bei sensiblen Inhalten wie Verträgen oder Rechnungen sicher eine schlechte Idee. Mit der neuen Version 4.5.0 schickt der Entwickler von RevPDF (hatte ich euch zuletzt hier vorgestellt) ein umfangreiches Paket ins Rennen, das genau hier ansetzt und komplett lokal arbeitet. Das größte Highlight der Aktualisierung ist die automatische Schwärzung, mit der sich sensible Daten dauerhaft aus Dokumenten entfernen lassen.

Die Bedienung profitiert von einem neuen Viewer mit Tabs, sodass mehrere Dateien gleichzeitig offenbleiben können. Der Editor beherrscht nun kontinuierliches Scrollen sowie Suchen und Ersetzen im gesamten Dokument. Seiten lassen sich jetzt vertikal oder horizontal teilen. Wer oft Formulare ausfüllen muss, bekommt eine automatische Erkennung für Felder spendiert, die angeblich selbst bei einfachen Scans funktioniert. Dazu kommen ein Metadaten-Editor, verbesserte Schriftartenanpassung und Werkzeuge für Zeichnungen, Kommentare oder Lesezeichen. Bilder landen auf Wunsch direkt aus der Zwischenablage im Dokument und lassen sich mit neuen Tools bearbeiten. Unter Windows und Linux wurden zudem Fehler beim Speichern behoben.

Im Vergleich zu Platzhirschen wie Adobe Acrobat verzichtet das Programm auf Kontenzwang und Datennachbearbeitung in der Cloud. Die Desktop-Version für macOS, Windows und Linux bleibt kostenlos. Für die mobilen Ableger unter iOS und Android wird eine einmalige Zahlung fällig.

Alternativtipp für macOS und iOS: die PDF Toolbox – odeer generell für Selbst-Hoster Bento-PDF.

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Oracle Cloud: Kahlschlag beim Free Tier




Oracle hat klammheimlich die Axt an die Ressourcen des beliebten Free Tier gelegt. Wer bisher auf die großzügigen Ampere A1 Compute-Instanzen mit ARM-Prozessor gesetzt hat, muss umdenken. Bisher gab es für Nutzer des kostenlosen Angebots satte 4 OCPUs und 24 GB Arbeitsspeicher, was für viele Bastelprojekte oder kleine Server mehr als ausreichend war. Vermutlich laufen auf unfassbar vielen Servern des Gratis-Abos irgendwelche Minecraft-Server in der Cloud. Da muss nun wohl umgedacht werden.

Ein Blick in die aktualisierte Dokumentation verrät, dass diese Kapazitäten halbiert wurden. Ab sofort stehen nur noch 2 OCPUs und 12 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung. Konkret bedeutet das eine Reduzierung von 3.000 auf 1.500 OCPU-Stunden sowie von 18.000 auf 9.000 GB-Stunden pro Monat. Wer keine Zahlungsmittel hinterlegt hat, riskiert die Abschaltung seiner Systeme, falls die Instanzen die neuen Limits überschreiten. Bei anderen Nutzern könnten ungewollte Kosten auflaufen.

Wer also Dienste auf einer Maschine bei Oracle betreibt, sollte mal die Auslastung prüfen und gegebenenfalls die Ressourcen drosseln oder Instanzen löschen, bevor das böse Erwachen kommt.

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Die Gilde Europa 1410: Demo zum Steam Next Fest veröffentlicht




Pünktlich zum Start des Steam Next Fest gibt es neues Futter für Fans von Wirtschaftssimulationen. THQ Nordic hat die Demo zu Die Gilde – Europa 1410 auf Steam freigeschaltet. Wer Lust auf eine Zeitreise ins mittelalterliche Kuttenberg hat, kann dort ab sofort erste Schritte als Schmied, Wirt oder Alchemist unternehmen.

Die Testversion umfasst 17 Runden, was je nach Spielweise etwa zwei bis vier Stunden Spielzeit bedeutet. Aktuell ist die Demo nur auf Englisch spielbar und konzentriert sich auf den Einzelspielermodus. Das Ziel ist es, einen Einblick in die wirtschaftlichen und politischen Abläufe der Simulation zu erhalten, bevor der Titel am 16. Juli 2026 in den Early Access startet. Weitere Sprachen und der Mehrspielermodus folgen erst im späteren Verlauf der Entwicklung. Fans der Serie dürften sicher genau hinschauen, für das neue Gilde sind neue Entwickler verantwortlich.

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Hetzner Server Preiserhöhung: Die neuen Preise sind da

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Ende Mai hatte Hetzner angekündigt, dass es teurer wird. Bis heute stand allerdings nicht fest, wie hoch die neuen Preise ausfallen. Die aktuelle Preiserhöhung gilt laut Hetzner für neue Bestellungen und rescaling bestehender Cloud-Instanzen. Für Bestellungen, die vor dem 15. Juni 2026 aufgegeben wurden, aber erst nach dem 15. Juni 2026 geliefert werden, gelten die vorherigen Preise. Die Preise sind je nach Servertyp unterschiedlich, aber auch die Standorte wollen unterschiedlich bezahlt werden. Müsst ihr mal schauen, sind teilweise ganz schön happige Erhöhungen dabei.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Ich habe eine ausgefallene Frisur. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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Deutsche Bahn: Neues Familienticket für die Sommerferien startet




Die Deutsche Bahn haut für den Sommer, wie angekündigt, eine neue Ticket-Aktion raus. Das sogenannte Familienticket ist ab sofort bis zum 12. September 2026 buchbar und gilt für Reisen zwischen dem 26. Juni und dem 14. September 2026. Wer im reinen Fernverkehr mit ICE oder IC unterwegs ist, zahlt für die einfache Fahrt 59,99 Euro und für die Hin- und Rückfahrt 99,99 Euro. Sollte der Nahverkehr für die Anreise zum Bahnhof oder das letzte Stück zum Ziel nötig sein, steigt der Preis auf 81,99 Euro beziehungsweise 143,99 Euro.

Übrigens, Thema Familienticket: Laut Infoseite muss man nicht verwandt sein, aber mitreisende Kids sind Pflicht. Auf einem Ticket können maximal zwei Erwachsene ab 15 Jahren und bis zu drei Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren fahren. Alternativ ist auch die Kombination aus einem Erwachsenen und vier Kindern möglich. Wichtig ist nur, dass mindestens eine Person über 15 Jahren und ein Kind gemeinsam reisen. Kleinkinder bis 5 Jahre fahren zwar ohnehin kostenlos, sollten aber bei der Suche mit angegeben werden, damit die im Preis enthaltene Sitzplatzreservierung für alle Mitfahrer klappt.

Erhältlich ist das Angebot über die Website der Bahn, die Navigator-App oder direkt im Reisezentrum. Wer es sich doch anders überlegt, kann das Ticket bis einen Tag vor dem ersten Gültigkeitstag gegen eine Gebühr von 10 Euro stornieren, wobei die Erstattung dann als Gutschein erfolgt. Das Kontingent ist begrenzt, so die Deutsche Bahn.

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