Xbox-Modus für Windows 11 angekündigt

Nicht nur zur kommenden, neuen Xbox-Konsole – „Project Helix“ – gab es jüngst Neuigkeiten und vor allem erste Details zu vermelden. Team Xbox hat parallel offenbart, dass man die Grenzen zwischen PC- und Konsolen-Gaming weiter abbauen möchte.

Was Microsoft mit den ROG Xbox Ally-Handhelds bereits in einer frühen Version eingeführt hat, soll ab April dann – zumindest in ersten „ausgewählten Märkten“ – als Xbox-Modus direkt in Windows 11 integriert werden. Man soll dann also zwischen Gaming und dem normalen Arbeiten am Rechner ratzfatz umschalten können, dazu gehört dann auch ein vollbild- und controlleroptimiertes Interface, so das Team weiter.

Für Entwickler hat das Ganze natürlich auch eine praktische Seite. Ein einheitlicherer Weg, mehr Spieler zu erreichen, bedeutet im Umkehrschluss auch geringere Entwicklungskosten. Entwickler, die ein Spiel für Xbox entwickeln, sollen es künftig ohne großen Mehraufwand auch PC-Spielern zugänglich machen können.

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Project Helix: Erste Details zur nächsten Generation der Xbox

Endes des Jahres wird die Xbox Series X sechs Jahre alt. Ein Nachfolgemodell soll aber weiter auf sich warten lassen. So soll Project Helix, Microsofts nächste Xbox wohl im kommenden Jahr erst die Alpha-Phase erreichen.

The Verge hat sich im Rahmen der GDC mit Jason Ronald, dem Vice President of Next Generation über die Zukunft der Xbox ausgetauscht. Bereits in den letzten Tagen ließ man aus Redmond verlauten, dass die nächste Generation der Xbox unter dem Codenamen „Project Helix“ entwickelt wird. Jetzt gab man einige Details preis. So soll Project Helix über einen maßgeschneiderten AMD-Chip verfügen und mit mehr Raytracing-Leistung ausgestattet sein. Von Path Tracing sowie einer Next-Gen-Version der FSR-Upscaling-Technologie von AMD ist da die Rede. Hier setzt man wohl auf maschinelles Lernen zur Frame-Generierung. Bekannt ist weiter, dass die neue Konsole sowohl Xbox- als auch PC-Spiele abspielen soll. Sprich: Mit der nächsten Generation dürften Xbox und PC noch weiter zusammenrutschen.

Die Next-Gen-Konsole wird aber noch einige Zeit auf sich warten lassen. So gab man Preis, dass 2027 erst mit der Auslieferung der Alpha-Versionen an Entwickler begonnen wird. Sprich, bis zur offiziellen Vorstellung mit allumfassenden technischen Spezifikationen und der Auslieferung ist noch einige Zeit hin.

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Hisense TV: Ärger um Werbung beim Umschalten

Werbung auf TV-Geräten und Displays sind immer ein heiß diskutiertes Ding. Wer mit solchen Geschichten nicht leben kann, der umgeht natürlich solche Streamer von Google oder Amazon, ebenso deren Echo Shows. Aber auch der TV ist ja mittlerweile Werbefläche, viele Hersteller machen da krude Dinge. Hisense hat da neulich wohl was „getestet“, danach hätten viele sicher die Kiste aus dem Fenster geworfen.

Beim Einschalten oder beim Wechseln der Kanäle tauchte plötzlich Werbung auf. Dabei handelte es sich nicht um die üblichen Werbeblöcke der Sender, sondern um eine zusätzliche Einblendung direkt vom Betriebssystem des Fernsehers. Berichte auf Reddit und in diversen Foren zeigten, dass diese Anzeigen den Bildschirm teilweise für einige Sekunden blockierten, bevor eine Option zum Überspringen erschien. Das Ganze passierte auf der Systemebene, unabhängig vom gerade laufenden Inhalt. Unfassbar, oder?

Hintergrund ist wohl die von Hisense genutzte Plattform VIDAA. Dass Smart TVs im Menü oder Hub Werbung anzeigen, ist mittlerweile fast Branchenstandard, doch eine Unterbrechung beim Zappen geht vielen Nutzern zu weit. Es ist ein Unterschied, ob man Banner im App-Store sieht oder beim simplen Fernsehen unterbrochen wird. Zwar kursierten im Netz schnell Anleitungen für Workarounds, etwa durch das Zurücksetzen des Geräts und Ändern der Region, doch das ist sicherlich kaum eine praktikable Lösung für den Alltag.

Inzwischen hat sich Hisense zu dem Vorfall geäußert und versucht, die Wogen zu glätten. Laut einem Statement des Herstellers handelte es sich bei diesen Einblendungen lediglich um einen zeitlich begrenzten Test, der spezifisch im spanischen Markt durchgeführt wurde. Das Unternehmen betonte, dass dieser Test nun beendet sei und das Werbeformat entfernt wurde. Zudem stellte man klar, dass die Nutzung von HDMI-Eingängen, Konsolen oder Apps nicht beeinträchtigt gewesen sei. Man wolle auch künftig sicherstellen, dass die Hauptfunktionen des Fernsehers nicht an das Ansehen von Werbung gekoppelt sind. Man darf gespannt sein, ob solche Testläufe in Zukunft wirklich ausbleiben.

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WordPress läuft jetzt direkt und dauerhaft im Browser




WordPress ist seit Jahren für die recht einfache Installation bekannt, doch nun geht es noch eine Stufe simpler und schneller. Mit my.WordPress.net haben die Macher eine Variante vorgestellt, die komplett und dauerhaft im Browser läuft. Das Ganze basiert auf der Technologie des WordPress Playground, geht aber einen Schritt weiter. Es handelt sich hierbei nicht um eine temporäre Spielwiese, die nach dem Schließen des Fensters verschwindet, sondern um eine persistente Umgebung. Eine Anmeldung, die Wahl einer Domain oder ein Hosting-Paket sind nicht nötig, was die Hürde für Einsteiger quasi auf Null senkt.

Technisch gesehen läuft die Instanz lokal beim Anwender. Das bedeutet, die Seite ist standardmäßig privat und nicht über das öffentliche Internet erreichbar. Das ändert den Einsatzzweck massiv. Statt direkt zu publizieren, eignet sich diese Umgebung hervorragend als digitaler Notizblock, zum gefahrlosen Testen von Plugins, Themes oder als private Wissensdatenbank. Wer einfach mal etwas ausprobieren oder lernen möchte, ohne gleich einen Server zu mieten oder eine lokale Entwicklungsumgebung aufwendig einzurichten, findet hier den richtigen Platz. Da keine Optimierung für Traffic oder Auffindbarkeit nötig ist, liegt der Fokus rein auf der persönlichen Nutzung und dem Experimentieren.

Um den Start zu erleichtern und die Möglichkeiten aufzuzeigen, steht ein App-Katalog bereit. Dieser enthält vorkonfigurierte Setups, die sich mit einem Klick installieren lassen. Dazu gehört etwa ein einfaches CRM zur Kontaktverwaltung, bei dem Daten lokal analysiert werden können, oder ein RSS-Reader auf Basis des Friends-Plugins, um Nachrichten abseits von Algorithmen zu konsumieren. Auch KI-Unterstützung ist an Bord, um Änderungen am Code vorzunehmen, Plugins anzupassen oder beim Bauen neuer Funktionen zu helfen, selbst wenn man kein Entwickler ist.

Ein paar technische Eckdaten sollten Nutzer im Hinterkopf behalten. Der Speicherplatz beginnt bei rund 100 MB und der allererste Start genehmigt sich etwas Zeit für den Download und die Initialisierung. Da jede Installation an das jeweilige Gerät und den Browser gebunden ist, findet kein automatischer Abgleich über verschiedene Rechner hinweg statt. Backups sollten daher regelmäßig heruntergeladen werden, damit die Arbeit nicht verloren geht, falls mal der Browser-Cache geleert wird oder man den Rechner wechselt.

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Meta und KI: Oversight Board fordert mehr Verantwortungsübernahme

Der Konzern Meta betreibt mit dem Oversight Board ein unabhängiges, internationales Gremium, in dem Vertreter verschiedener Organisationen sowie Wissenschaftler sitzen. Das Board prüft regelmäßig verschiedene Aspekte der Plattformen von Meta, um dazu Verbesserungsvorschläge zu liefern. Jetzt hat man sich anlässlich des Kriegs zwischen den USA/Israel und dem Iran den Umgang mit KI-generiertem Content genauer betrachtet.

So müsse Meta laut dem Oversight Board dringend handeln, um für Nutzer transparenter zu machen, welche Inhalte KI-generiert sind. Denn es werden haufenweise Falschinformationen verbreitet. Meta sei auch in der Pflicht, verstärkt in Tools zu investieren, die KI-Inhalte erkennen und kennzeichnen können. Es bedürfe neuer Regeln und Vorgaben, um KI-Content klar auszuweisen. Immer öfter geschehe es mittlerweile, dass KI-Inhalte für echt gehalten würden – während authentische Aufnahmen aus Kriegsgebieten z. B. als KI-Manipulationen abgetan würden.

Dem Oversight Board sind da auch Fälle bekannt, in denen KI-Inhalte an Meta gemeldet wurden, aber am Ende weder geprüft noch entfernt werden. So nimmt man beim Board an, dass Meta leider selbst über dessen hauseigene KI-Tools erstellte Inhalte nicht konsequent nach den C2PA-Standards (Coalition for Content Provenance and Authenticity) beurteilt. Viele KI-generierte Inhalte würden schlichtweg gar nicht als solche markiert.

Die aktuellen KI-Kennzeichnungen von Meta empfindet das Oversight Board dabei generell als unzureichend. Wichtig sei, dass z. B. künstlich generierte Inhalte, die falsche Informationen enthalten, nicht mehr über den Algorithmus weiterverbreitet werden. Zudem müssten die Faktenchecker mehr Ressourcen erhalten und mit Priorität solche Inhalte prüfen, die sich um brisante Themen wie eben bewaffnete Konflikte drehen.

Das Oversight Board fordert daher von Meta höhere Investitionen in KI-Erkennungstools und strengere Einstufungen und Kennzeichnungen von künstlich generierten Inhalten, die zur Verbreitung von Falschinformationen genutzt werden. Zudem müsse es deutlichere Konsequenzen für Nutzer geben, die solche Inhalte generieren und verbreiten.

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