Smartphone-Akkus: Ab 2027 müssen sie austauschbar sein (theoretisch)

Ab Februar 2027 greift in der Europäischen Union (EU) die Verordnung 2023/1670. Diese enthält neue Vorgaben, welche nicht nur Smartphones, sondern auch E-Bikes, Notebooks und Tablets betreffen. Konkret geht es da um die Akkus. Jene sollen nämlich künftig (wieder) austauschbar sein. Allerdings hat die Industrie sich im Vorfeld so stark durchgesetzt, dass die Verordnung extrem aufgeweicht worden ist. In der Praxis wird es also wohl kaum Smartphones geben, bei denen ihr den Akku leicht tauschen könnt.

Per se enthält die EU-Verordnung 2023/1670, die bereits 2023 beschlossen worden ist, klare Ansagen. Die Akkus der Geräte sollen leicht entnehmbar (ohne Spezialwerkzeug) und ersetzbar sein. Sie müssen sich ohne Hitze, Lösungsmittel oder Alkohol ausbauen lassen. Im Grunde sollt ihr die Akkus von etwa Smartphones also so entnehmen können, dass das Gerät nicht beschädigt wird. Das schließt auch ein, dass etwaige Wasserfestigkeiten erhalten bleiben.

Obendrein müssen Ersatzakkus leicht verfügbar sein und die Hersteller sollen Anleitungen zum Akkutausch bereitstellen. Doch Hersteller haben großen Spielraum für „Ausnahmen“, die eigentlich eher die Regel darstellen. Wenn die verbauten Akkus nämlich nach 500 Ladezyklen immer noch mindestens 83 % ihrer ursprünglichen Kapazität aufweisen, dann erfüllen sie die Verordnung sogar schon teilweise. Die komplette Erfüllung ist erreicht, wenn nach 1.000 Ladezyklen noch mindestens 80 % der Ursprungskapazität zur Verfügung stehen. Dann darf der Akku weiterhin fest verbaut werden.

Ebenfalls müssen die Smartphones dann jedoch staubdicht sein und im Wasser mindestens 30 Minuten einen Meter Tiefe aushalten – entspricht IP67. Ein hoher Anteil bereits erhältlicher Modelle erfüllt die kommenden EU-Vorgaben also jetzt schon problemlos. Generell dürften die Hersteller diesen Weg vorziehen, als komplexere Designs für wechselbare Akkus zu verwenden. Schlimmstenfalls könnte man die Verordnung 2023/1670 z. B. im Einstiegsbereich als weitere Begründung für Preiserhöhungen nutzen. Das bleibt jedoch abzuwarten.

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FileFluss: Version 1.2 bringt Feinschliff für den Dateimanager




Der Entwickler hinter dem Dateimanager FileFluss hat mit der Version 1.2 ein Update veröffentlicht, das sich vorrangig um die kleinen Details und den Komfort im Alltag kümmert. Wer viele Cloud-Konten nutzt, sieht den belegten und freien Speicherplatz jetzt direkt in der Statusleiste oder per Tooltip in der Seitenleiste. Die Seitenleisten lassen sich zudem unabhängig voneinander in der Größe anpassen oder auf eine reine Symbolansicht verkleinern, um mehr Platz für die eigentliche Dateiliste zu schaffen.

Die Bedienung lehnt sich stärker an bekannte Standards an. Über das Ansichtsmenü oder die Tastenkombinationen Befehl und Plus oder Minus lässt sich die Zeilengröße der Listen stufenweise verstellen. Wer die Spaltenbreite lieber automatisch kontrolliert, findet im Kontextmenü der Namensspalte eine Option zum automatischen Anpassen, die sich lokale Ordner und Cloud-Verzeichnisse getrennt merken. Ordner landen per Drag-and-Drop direkt in den Favoriten, wobei eine Markierung genau anzeigt, wo der Eintrag eingefügt wird.

In den Einstellungen lassen sich Zugangsdaten für bestehende Cloud-Konten nun direkt bearbeiten, was das Löschen und Neuanlegen bei Passwortänderungen erspart. Wer ein Konto entfernen möchte, erledigt das auf Wunsch über das Kontextmenü direkt in der Seitenleiste. Der Dialog zum Hinzufügen neuer Konten passt sich der Bildschirmgröße an und bricht bei einem Abbruch der Anmeldung im Browser nicht mehr ab.

Nutzer von S3-Speichern können beim Anlegen eines Kontos direkt einen Unterordner oder Bucket festlegen, damit die Ansicht sofort an der richtigen Stelle startet. Bei SFTP-Verbindungen gibt es Korrekturen für die Anzeige von Ordnerinhalten bei bestimmten Zeitstempeln oder SELinux-Listungen. Optisch wurde ebenfalls nachgebessert. Es gibt vierzehn neue Logos für Cloud-Anbieter und ein dunkles App-Icon, das sich dem macOS-Design anpasst. Im Hintergrund läuft die App laut Entwickler effizienter und verbraucht weniger Arbeitsspeicher. Bestehende Konten werden beim Update von Version 1.1.1 übernommen. Abschließend nützlich zu wissen: Open Source und aus dem gleichen „Hause“ wie NetFluss.

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Menu Bar Controller für Sonos mit neuen Features

Den Menu Bar Controller für Sonos hatte ich euch in der Vergangenheit schon vorgestellt. Eine gut laufende Software, die es schon vor den ganzen Vibe-Coding-Geschichten gab. Einfaches Tool, um sein Sonos-System über die Menüleiste des Macs zu steuern.

Nun kann die App noch mehr. Die App bekommt in der neuen Version ein komplett überarbeitetes Fenster für die Musiksteuerung spendiert. Das Ziel ist sportlich gesteckt, denn das Tool möchte die offizielle Sonos-App unter macOS vollständig ersetzen. Ich hoffe, meine Screenshots reichen euch da, um das Ganze „greifen“ zu können.

Das Timing passt ganz gut, da die offizielle Sonos-Software mit dem kommenden macOS 15 (Sequoia) auf älteren Intel-Macs nicht mehr unterstützt wird. Und mit der Entwicklung ist eh Feierabend.

Neben der optischen Auffrischung bastelte der Entwickler an sogenannten Szenen. Damit lassen sich vordefinierte Lautsprecher-Konfigurationen mit einem Klick abrufen. Kleinere Neuerungen wie ein Equalizer und Einstellungen für Loudness runden das Paket ab. Wer die App bereits nutzt oder nach einer schlanken Alternative sucht, findet hier die passenden Werkzeuge für sein Setup. Preislich bleibt alles beim Alten, 14,99 Euro Einmalkauf oder eben 19,99 Euro für die ganze Familie.

Über Alternativen zur generellen Sonos-App hatte ich ja bereits ausführlich berichtet. Das ist mein Favorit: Choragus, ehemals SonosController. Da sind jüngst auch viele Updates erfolgt.

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Synology Active Insight: Kostenlose Lizenzen fliegen raus

Gestern habe ich erst über das Aus für zwei kostenlose Synology-Dienste berichtet. Nun geht es gleich weiter. Synology dreht an der Preisschraube für Active Insight. Der Hersteller passt seine Strategie an und verlangt künftig 29,99 USD pro Host und Jahr.

Bisher gab es für Abonnenten drei Lizenzen gratis dazu, die fallen bei Neuabschlüssen ab dem 22. Juni 2026 komplett weg. Wer bereits zahlt, bekommt eine Schonfrist. Bis zum 22. Dezember 2026 läuft alles wie bisher, solange die Anzahl der Lizenzen nicht verändert wird.

Wer zwischendurch Lizenzen hinzufügt oder entfernt, landet sofort im neuen Tarif. Nach dem Stichtag im Dezember stellt Synology dann alle automatischen Verlängerungen auf das neue Modell um.

Nutzer der reinen Gratis-Version haben noch etwas länger Ruhe. Die kostenlosen Lizenzen bleiben bis zum 22. Juni 2027 aktiv, danach ist Schluss und die Lizenzen werden gelöscht. Eine automatische Umstellung in ein kostenpflichtiges Abo erfolgt für Gratis-Nutzer nicht.

Wer seine DiskStation also weiterhin über Active Insight (hatten wir damals zum Start vorgestellt) überwachen will, muss sich langfristig auf feste Kosten pro Gerät einstellen.

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Kompakt: Schlanker Bild- und Videokompressor für die macOS-Menüleiste




Wer oft Bilder oder Videos für das Netz verkleinern muss, kennt vielleicht das Spiel mit überladenen Tools. Kompakt verfolgt hier einen angenehm minimalistischen Ansatz direkt unter macOS. Die App (Open Source) nistet sich unauffällig in der Menüleiste ein und wartet dort auf ihren Einsatz. Sobald eine unterstützte Datei per Drag-and-Drop bewegt wird, erscheint am rechten Bildschirmrand eine Dropzone. Dort wird die Datei einfach reingeworfen, woraufhin die Anwendung die Optimierung übernimmt und die Ersparnis an Speicherplatz anzeigt. Der gesamte Vorgang verzichtet auf Upload-Seiten, Dateiwähler oder separate Export-Fenster.

Die Einstellungen fallen sehr übersichtlich aus. Nutzer wählen zwischen verlustfreier Kompression oder der Option für kleinere Dateien mit geringen Qualitätsverlusten. Bei Videos besteht die Wahl, die originale Auflösung beizubehalten oder auf 1080p beziehungsweise 720p herunterzuskalieren. Die optimierten Dateien ersetzen entweder das Original oder landen als Kopie auf der Festplatte. Über das Icon in der Menüleiste lassen sich die letzten Vorgänge einsehen sowie Updates und Einstellungen verwalten.

Das Projekt steht noch am Anfang und konzentriert sich momentan auf den simplen Workflow. Der Entwickler plant für die Zukunft bereits Erweiterungen wie Dateikonvertierungen, überwachte Ordner, die Optimierung der Zwischenablage sowie eine Integration in den Finder und die Kurzbefehle-App. Für Bilder würde ich aktuell eher eine Lösung wie ImageOptim empfehlen, da das Ganze dort etwas skalierbarer ist. Ich selbst habe mir übrigens da etwas mit Kurzbefehlen gebastelt, so kann ich flott Bilder per Drag & Drop skalieren und auch komprimieren.

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