Surface Hub eingestellt: Microsoft beendet die Ära der Meeting-Riesen




Microsoft zieht beim Surface Hub den Stecker. Die großen Kollaborations-Displays mit 50 Zoll (ca. 127 cm) und 85 Zoll (ca. 216 cm) laufen aus, die Produktion des aktuellen Surface Hub 3 ist beendet. Ein Surface Hub 4 ist laut Berichten auch nicht mehr geplant. Ganz weg ist das Gerät damit noch nicht. Microsoft und Händler haben Restbestände auf Lager, die noch abverkauft werden. Wenn die weg sind, war es das mit der Serie. Der Surface Hub war ohnehin eher ein Thema für Firmenkunden, die Besprechungsräume mit großen Touch-Displays ausstatten wollten und die Teile dann gleich im Paket gekauft haben.

Wer schon einen Surface Hub 3 im Meetingraum hängen hat, steht jetzt nicht im Regen. Microsoft will das System laut Berichten noch bis Ende 2030 mit System- und Firmware-Updates versorgen. Für IT-Abteilungen ist also erst einmal Ruhe. Wer jedoch noch mit dem Gedanken spielt, sich so ein Teil ins Büro oder Homeoffice zu stellen, muss bald mit dem leben, was im Handel noch liegt. Danach ist Schluss.

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Synology: iCloud-Fotos auf das eigene NAS spiegeln mit iCloudPhotoSync




Auf der DiskStation landet heutzutage so ziemlich alles. Filme, Backups, Dokumente. Was aber nach wie vor fehlt: eine offizielle Möglichkeit, die iCloud-Fotomediathek direkt auf das NAS zu ziehen. Cloud Sync kann es nicht, Synology Photos auch nicht. Wer seine iPhone-Fotos lokal sichern will, landet schnell bei Docker-Basteleien, Skripten, Cronjobs, Parachute oder gleich einer extra VM.

Genau da setzt das Paket „Synology iCloud Photo Sync“ für DSM 7.2 an. Die Erweiterung läuft nicht in Containern, sondern als klassische DSM-App mit eigenem Kachel-Icon, Oberfläche, Einstellungen und eigenem Scheduler-Dienst. Keine SSH-Spielereien, kein Cron, kein Docker. Das Ziel ist simpel: Die komplette iCloud-Fotomediathek wird automatisch aufs NAS gespiegelt, und zwar auf Speicher, der im eigenen Rack steht und nicht nur bei Apple.

Beim Sync holt sich die App die komplette Mediathek, inklusive den eigenen Alben. Zwar gibt es den Optionen den kompletten Photostream zur Sicherung, geteilte Alben tauchten bei mir aber nicht auf. Pro Album lässt sich getrennt festlegen, ob es synchronisiert wird oder nicht. Mehrere Apple-IDs sind möglich, jede mit eigenem Zielordner und eigenen Parametern. Heruntergeladen werden nur neue oder geänderte Bilder, vorhandene Dateien überspringt die App. Taucht ein Foto im Fotostream und in einem Album parallel auf, landet es auf dem Datenträger nur einmal, der Rest läuft über Hardlinks. Für große Mediatheken ab etwa 1.000 Fotos zieht der Client parallel mehrere Ströme aus iCloud, damit das Ganze nicht ewig dauert. Wie viele Downloads gleichzeitig laufen, lässt sich pro Account konfigurieren.

Die Ordnerstruktur lässt sich steuern. Zur Auswahl stehen etwa reine Jahres-Ordner, Jahr-Monat, Jahr-Monat-Tag oder alles flach in einem Verzeichnis. Auch beim Dateinamen hat man die Wahl zwischen den Originalnamen aus der Apple-Welt oder datumsbasierten Varianten. HEIC-Dateien können im Ursprungsformat bleiben, in JPG konvertiert werden oder im Doppelpack landen, bei Bedarf in getrennten Unterordnern. Bei Namenskonflikten greift eine simple Regel: überspringen, überschreiben oder umbenennen.

Die Zeitsteuerung läuft über einen eigenen Dienst, der fest in das DSM-Paket integriert ist. Pro Apple-ID lässt sich ein Sync-Intervall zwischen einer und 24 Stunden setzen. Wer nicht warten will, startet den Abgleich manuell über einen Button im Interface. Der Scheduler hängt sich an die DSM-Paketverwaltung, läuft im Hintergrund weiter, übersteht Neustarts und wird sauber beendet, wenn das Paket gestoppt wird. Root-Rechte sind dafür nicht nötig, der Dienst läuft unter einem eigenen Benutzer.

Beim Login in die iCloud hält sich die App an das, was Apple eh vorschreibt. Angemeldet wird über das bestehende Apple-ID-Konto mit aktivierter Zwei-Faktor-Authentifizierung. Die Bestätigung landet wie gewohnt auf iPhone, iPad oder Mac, optional per SMS, wenn kein vertrauenswürdiges Gerät greifbar ist. Die eigentliche Anmeldung läuft über dasselbe Protokoll, das auch die offiziellen Apple-Clients verwenden. Die Session bleibt bis zu rund 60 Tage gültig und wird wiederverwendet, ein tägliches Eingeben des Codes ist damit vom Tisch. Läuft eine Sitzung ab, meldet DSM rechtzeitig per Benachrichtigung, damit der Sync nicht stumm stehen bleibt.

In die DSM-Oberfläche fügt sich das Ganze nativ ein. Die App nutzt die Synology-eigenen UI-Komponenten und wirkt optisch wie jfast ede andere DSM-Erweiterung aus dem Paketzentrum. DSM-Benachrichtigungen greifen bei Fehlschlägen, ablaufenden Logins und anderen Problemen.

Die Installation läuft klassisch: Aktuelle .spk-Datei laden, im Paketzentrum über „Manuelle Installation“ einspielen und die Warnung für nicht signierte Pakete bestätigen, da es sich um ein Community-Paket handelt. Die App legt standardmäßig einen Zielordner unter /volume1/iCloudPhotos an, der später pro Account angepasst werden kann, und erzeugt einen Nutzer iCloudPhotoSync, der Schreibrechte genau auf diesen Ordner erhält. Der Scheduler wird bei der Installation registriert, im DSM-Hauptmenü landet eine eigene Kachel. Kann man durchaus mal im Auge behalten. Und damit meine ich: Vielleicht schaut ihr mal in ein paar Wochen, ob neue Releases erfolgt sind.

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Nothing Warp: Neue App schiebt Dateien übers Google-Konto hin und her




Nothing hat mal nichts mit Smartphones oder Kopfhörern gezeigt, sondern eine kleine Helfer-App für den Alltag. Warp heißt das Ganze und soll Dateien, Links, Textschnipsel und Bilder schnell zwischen Geräten hin- und herschieben, ohne Mail, Messenger oder Kabel.

Auf dem Rechner läuft Warp zunächst als Erweiterung für Chrome-basierte Browser aus dem Chrome Web Store. Funktioniert laut Nothing unter macOS, Windows und Linux. Nach der Einrichtung gibt es einen QR-Code, der direkt zur Android-App führt, alternativ geht es über den Play Store.

Auf dem Smartphone, auch welchen, die nicht von Nothing sind, hängt sich Warp ins Teilen-Menü von Android. Der Trick: Beide Geräte müssen mit demselben Google-Konto verbunden sein. Dann taucht Warp als Ziel auf und schiebt Inhalte in wenigen Sekunden rüber. Das geht in beide Richtungen, also vom Rechner zum Handy und zurück.

Spannend an der Lösung ist die Nutzung von Google Drive. Die Dateien laufen über den eigenen Drive-Speicher, Nothing will nach eigener Aussage keine Inhalte bei sich ablegen oder auswerten.

Warp startet als frühes Community-Projekt. Die App soll anhand von Rückmeldungen weiter wachsen, der aktuelle Stand wirkt eher wie eine erste Basisversion als komplett fertiges Produkt. Aber hey, man hätte ja auch auf Quick Share setzen können.

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Amazon Ember Artline: Lifestyle-TV mit mattem Display startet in die Vorbestellung

Vorgestellt sind sie schon länger, nun darf der Amazon Ember Artline vorbestellt werden. Kernfeature ist die Ambient-TV-Funktion, also der Modus, in dem der Fernseher wie ein Bilderrahmen an der Wand hängt und Kunst oder Fotos zeigt.

Dafür setzt Amazon auf ein mattes Display, das Spiegelungen bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen reduzieren soll. Die Ember Artline wurde laut Hersteller von Grund auf für diesen Ambient-Einsatz entworfen, nicht nur als normaler Fernseher mit Bildschirmschoner.

Beim Inhalt legt Amazon eine recht große Auswahl vor: Mehr als 2.000 kuratierte Kunstwerke stehen ohne Zusatzkosten bereit, von älteren Klassikern aus der Malerei bis zu moderner Fotografie. Neu ist eine KI-Funktion, die anhand des Raums passende Motive vorschlagen soll. Die Idee: Der TV soll sich optisch besser in das Wohnzimmer einfügen, statt wie ein schwarzer Klotz an der Wand zu hängen.

Technisch bringt die Ember Artline 4K-Auflösung mit QLED-Panel mit, dazu Support für Dolby Vision und HDR10 . Wi-Fi 6 ist ebenfalls an Bord. Das Gehäuse ist mit 3,9 cm recht flach und zielt damit klar auf Wandmontage. Für Sprachsteuerung ist Alexa wie gewohnt integriert, die Fernfeld-Mikrofone sitzen direkt im TV. Über Omnisense erkennt der Fernseher, ob jemand den Raum betritt oder verlässt, und schaltet den Ambient-Modus entsprechend ein oder aus.

Beim Design setzt Amazon auf wechselbare Rahmen. Zur Auswahl stehen zehn magnetische Varianten, die sich ohne Werkzeug anbringen lassen sollen. Einer liegt dem Gerät bei, weitere können separat bestellt werden. Damit geht Amazon in die gleiche Richtung wie andere Hersteller, die den TV eher als digitales Bild an der Wand sehen wollen.

Amazon Ember Artline startet in 55 Zoll (ca. 139,7 cm) und 65 Zoll (ca. 165,1 cm). Die Preise beginnen bei 999,99 Euro, vorbestellen lässt sich ab sofort, die Auslieferung ist ab dem 7. Mai geplant. Parallel zur Auslieferung werden die aktuellen Smart-TVs von Amazon unter dem neuen Namen Amazon Ember geführt. Inhaltlich ändert sich da nicht viel, es geht vor allem um ein einheitliches Branding rund um die TV-Geräte.

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Neues Fire-TV-Update: Frischeres Interface, Channels, schneller, Fußball im Fokus




Amazon dreht Ende April an der Oberfläche des Fire TV. Das Update für die Fire-TV-Oberfläche soll die Bedienung vereinfachen, das System laut Hersteller um bis zu 30 Prozent schneller machen und optisch aufräumen. Das Interface setzt stärker auf klare Bereiche, damit Filme, Serien, Nachrichten, Live-TV und Sport gebündelt über die genutzten Dienste hinweg auffindbar sind, statt sich durch zig Apps hangeln zu müssen. Vermutung: Auch Werbeflächen werden weiterhin prominent genutzt.

Fire-TV-Nutzer bekommen einen eigenen Fußball-Bereich. Dort lässt sich nachschauen, welcher Sender oder Dienst das nächste Spiel zeigt, und direkt in den passenden Stream beim jeweiligen Anbieter springen. Gerade wenn mehrere Rechteinhaber im Spiel sind, spart das Sucherei.

Parallel startet in Deutschland der Rollout von Fire TV Channels. Darüber landen kostenlose, werbefinanzierte Inhalte zu Themen wie Sport, News, Musik, Comedy, Kochen, Reisen und Lifestyle auf dem Gerät, ohne dass zuerst eine App installiert oder ein Konto angelegt werden muss. Die Kanäle tauchen kontextbezogen an Stellen im Interface auf, an denen sie thematisch passen, zusätzlich ist auf dem Startbildschirm eine eigene Fire-TV-Channels-Kachel vorgesehen.

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