Bisher nur US: Fire HD 10-Tablet bekommt mehr RAM, aber auch einen neuen Preis

Wer sich in letzter Zeit mit dem Gedanken getragen hat, sich Amazons Fire HD 10 zuzulegen, sollte genauer hinschauen. Ohne großes Aufheben hat Amazon nämlich die Ausstattung der Basisversion überarbeitet – zumindest drüben auf dem US-Markt. Ob sich die Ausstattung dann auch hierzulande noch ändert, bleibt abzuwarten, ist aber anzunehmen.

Konkret geht es um die Variante mit 32 GB Speicherplatz. Die kam ursprünglich mit 3 GB Arbeitsspeicher aus, jetzt sind es 4 GB. Klingt nach einer feinen Sache, hat aber auch seinen Preis: Statt 139,99 US-Dollar werden nun 154,99 US-Dollar fällig. Wer die 64-GB-Version im Auge hat, muss sich weiterhin mit 3 GB RAM begnügen – hier hat sich nichts getan.

Ansonsten bleibt bei beiden Tablets alles beim Alten. Wer die aufgefrischte Version kaufen möchte, muss übrigens mit Werbung auf dem Sperrbildschirm leben – die lässt sich aber gegen eine einmalige Gebühr entfernen.

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Ugreen UGOS Pro:Update auf Version 1.17.0.0095 bringt neue Features und App-Verschiebung

Kleine Info für alle, die ein NAS von Ugreen im Einsatz haben: Der Hersteller hat ein frisches und als wichtig deklariertes Update für sein Betriebssystem UGOS Pro veröffentlicht. Die neue Version 1.17.0.0095 löst die bisherige Version 1.16.0.0089 ab. Da Anpassungen an der Schnittstelle vorgenommen wurden, empfiehlt der Hersteller ausdrücklich, neben der Firmware auch direkt den Client sowie die zugehörigen Apps auf den neuesten Stand zu bringen.

Ugreen hat an etlichen Ecken geschraubt und bohrt das System auf. Eine der Neuerungen betrifft die App-Verwaltung: Unter Info und Apps könnt ihr die Anwendungen Theater, Fotos und Musik nun auf einen anderen Speicherort verschieben, um den Installationsort flexibel zu wechseln. Diese Funktion soll künftig noch auf weitere Apps ausgedehnt werden. Zudem unterstützen genau diese drei Apps jetzt auch die Konfiguration von Benutzerrollen mit dedizierten Zugriffsrechten.

Sehr praktisch für alle Docker- und Drittanbieter-Fans: Für diese Container-Anwendungen gibt es nun die Option App zurücksetzen. Damit lassen sich fehlerhafte App-Daten, Cache-Probleme oder falsche Konfigurationen per Knopfdruck löschen, um die App in den Ausgangszustand zu versetzen. Auch beim Festplatten-Ruhezustand wurde nachgebessert: Ihr könnt nun gezielt bestimmte Speicherpools für den Standby auswählen und die Aufweckstrategie feiner konfigurieren. Wer SSDs als Cache nutzt, muss beachten, dass die Mindestkapazität für solche SSD-Caches auf 16 GB angepasst wurde.

Im Dateimanager lässt sich das Details-Fenster jetzt flexibel in der Breite ziehen, zudem werden die Anzahl der enthaltenen Dateien sowie der Unterordner direkt angezeigt. Ein Problem mit zu langen Dateinamen wurde ebenfalls behoben.

Interessantes Detail am Rande: Die Funktion UGREEN AI wurde in Model Manager umbenannt und lässt sich nun komplett deinstallieren. Ich weiß, dass das einige freut. Wer das tut, verliert allerdings die KI-Funktionen in Apps wie Fotos oder der Überwachung. Das Update rollt ab sofort für die kompatiblen NAS-Modelle aus.

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USB: Das sind die Unterschiede zwischen den Versionen

USB ist für die Datenübertragung, das Aufladen von Geräten oder auch als Allround-Schnittstelle mit Audio- und Videoübertragung geradezu omnipräsent. Dazu hat auch die Europäische Union beigetragen, welche USB-C als Ladeanschluss universell gemacht hat. Was oft im Alltag untergeht: USB ist nicht gleich USB. Zwar sind ältere Anschlüsse wie Micro-USB inzwischen nahezu verschwunden, doch verschiedene Abwandlungen wie USB 3.2 Gen 1|2, USB4 oder auch USB4 Version 2 sind allesamt weit verbreitet. In diesem Beitrag findet ihr eine einfache Erklärung der zentralen Unterschiede.

Bei USB ist es wichtig zu trennen: USB-A, USB-C oder auch das erwähnte Micro-USB sind nur die physischen Anschlüsse. Hinter ihnen können sich aber unterschiedliche, technische Voraussetzungen verbergen. Ein Port mit USB-C kann also z. B. mit dem veralteten USB 2.0 oder auch der neuesten Version USB4 Version 2 arbeiten – am reinen Anschluss ist das nicht erkennbar. Viele aktuelle Smartphones halten etwa aus Kostengründen noch an USB 2.0 fest.

USB steht für verschiedene Anschlüsse, Kabel und Standards – rechts z. B. das „große“ USB-A.

Vor einigen Jahren stiftete das USB Implementers Forum (USB IF) zudem reichlich Verwirrung, weil man das ganze Namensschema umgeschmissen hat. USB 3.0 wurde beispielsweise erst zu USB 3.1 Gen 1 umgetauft, läuft inzwischen aber als USB 3.2 Gen 1. Hier sind Geschwindigkeiten von 5 Gbit/s möglich. Wiederum kennen wir USB 3.1, das auch schon als USB 3.1 Gen 2 bekannt gewesen ist, heute als USB 3.2 Gen 2. Technisch bietet es 10 Gbit/s. Das „echte“ USB 3.2 wiederum erhaltet ihr nur bei USB 3.2 Gen 2×2, was dann 20 Gbit/s ermöglicht.

Bezeichnung Möglich ab Version max. nutzbare Datenrate Symbolrate / Modulation
Hi-Speed USB 2.0 40 MB/s 480 MBd / NRZI mit Bit-Stuffing
SuperSpeed USB USB 3.0 (USB 3.2 Gen 1) 300 MB/s 5.000 MBd / 8b10b
SuperSpeed USB 10 Gbps USB 3.1 (USB 3.2 Gen 2) 900 MB/s 10.000 MBd / 128b132b
SuperSpeed USB 20 Gbps USB 3.2 (USB 3.2 Gen 2×2) 1.800 MB/s 2× 10.000 MBd / 128b132b
USB4 20/40 Gbps USB4 2.400–4.800 MB/s 20.000 / 40.000 MBd / 128b132b
USB4 Version 2.0 USB4 v2.0 10.000–15.000 MB/s 80.000 MBd symmetrisch / 120.000 MBd asymmetrisch / PAM-3

Die Tabelle zeigt: Hinter einem USB-Anschluss mit Typ-A oder Typ-C können ganz unterschiedliche Standards stecken. Links seht ihr auch die zusätzlichen Marketing-Bezeichnungen, welche man seitens des USB-IF (USB Implementers Forum) vorschlägt. Sucht ihr also z. B. nach einem Produkt mit USB 3.2 Gen 2×2, dann achtet zusätzlich darauf, dass es mit SuperSpeed USB 20 Gbps gekennzeichnet ist oder eben konkret als Version USB 3.2 Gen 2×2 ausgewiesen wird. Häufig bleibt das zunächst intransparent, bis man einen tieferen Blick ins Datenblatt wirft.

Von USB 3.2 zu USB4

Besonders verwirrend, speziell bei USB 3.2 und seinen Abwandlungen: Eigentlich ist der Standard auf USB-C ausgelegt, es gibt aber auch vereinzelt Anschlüsse mit USB Typ-A, die als USB 3.2 deklariert werden. Sie unterstützen jedoch maximal 10 Gbit/s über das ehemalige USB 3.1, was jetzt eben als USB 3.2 Gen 2 bekannt ist. Transparenz und Übersichtlichkeit für Kunden? Das geht sicherlich anders. Deswegen wurde auch kurzzeitig überlegt, statt der konfusen Bezeichnungen USB 3.2 Gen 1, USB 3.2 Gen 2 und USB 3.2 Gen 2×2 stattdessen von USB 5, USB 10 und USB 20 zu sprechen.

Partnern empfiehlt man zwar ohnehin, direkt mit SuperSpeed, SuperSpeed USB 10 Gbps und SuperSpeed USB 20 Gbps zu werben, aber wir sehen ja im Alltag, dass dies eher die Ausnahme ist. Hersteller sprechen meistens eher ganz allgemein von USB 3.2 – den Rest müsst ihr euch selbst zusammenreimen. Doch auch beim neueren und leistungsfähigeren USB4 wird es nicht unbedingt leichter. USB4 nutzt weiterhin USB-C als Schnittstelle und basiert technisch im Grunde auf Thunderbolt 3. Es handelt sich hier tatsächlich weniger um eine direkte Weiterentwicklung von USB 3.2 und mehr um einen Neuanfang.

Wie schon erwähnt: Einfacher wird es dadurch aber nicht. Beispielsweise gibt es USB4 in zwei Varianten – mit 20 oder auch vollen 40 Gbps. Was euch zur Verfügung steht, hängt von der Implementierung ab. USB4 kann auch DisplayPort im alternativen Modus zur Bild- und Videoübertragung integrieren. Ein Bestandteil von USB4 ist auch, dass die Datenübertragung sozusagen dynamisch arbeiten kann. Etwa können gleichzeitig 70 % für die DisplayPort-Übertragung in Anspruch genommen werden und dann 30 % für andere Daten abseits von Bild und Ton verbleiben. Am Ende ist USB4 also dank der deutlich erhöhten Bandbreite einen Schritt näher am Allround-Standard.

USB4 v2.0 erweitert dann die Bandbreite auf 80 Gbps symmetrisch, also 40 Gbps in jede „Richtung“ oder 120 Gbps asymmetrisch. Hier setzt man im Hintergrund erstmals auf das Modulationsverfahren PAM-3. Dennoch bleibt die Abwärtskompatibilität erhalten. Wie bei USB4 funktioniert auch USB4 v2.0 ausschließlich via USB-C als physischem Anschluss und nicht per USB-A. Die asymmetrische, hohe Bandbreite von 120 Gbps ist z. B. für sehr hochauflösende Bildschirme oder professionelle Docking-Stationen entscheidend.

Feine Sache: USB4 v2.0 nutzt zwar PAM-3 als neues Fundament, benötigt aber nicht zwangsläufig neue Kabel, um seine vollen Stärken auszuspielen. Allerdings solltet ihr da im Einzelfall prüfen, ob euer Kabel die notwendige Ausstattung bzw. Qualität mitbringt. Bei einfachen Ladekabeln aus dem Lieferumfang diverser Geräte ist das meistens nicht der Fall, wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann.

USB Power Delivery: Laden will gelernt sein

Teilweise unabhängig von den Hauptstandards spielen auch noch Unterkategorien bzw. zusätzliche Standards für USB eine Rolle. Gehört habt ihr da sicherlich schon von USB Power Delivery. Was es kompliziert macht: Einfach wäre es ja, würde USB4 z. B. parallel Power Delivery 4.0 unterstützen – identische Versionsnummern. So läuft es hier aber ausdrücklich nicht.

Bezeichnung Möglich ab Version Maximale Leistung Modulation / Besonderheiten
USB Power Delivery 1.0 USB 2.0 / USB 3.x bis 100 W (20 V / 5 A) BMC (Biphase Mark Code)
USB Power Delivery 2.0 USB-C (Pflicht) bis 100 W BMC
USB Power Delivery 3.0 USB-C bis 100 W, PPS-Unterstützung BMC PPS (variable Spannungsstufen)
USB Power Delivery 3.1 USB-C bis 240 W (48 V / 5 A) BMC

Was ihr euch merken könnt: USB-PD ist ein reiner Ladestandard. USB4 z. B. ist aber ein Daten- und Protokollstandard. Beide nutzen USB-C und damit denselben Anschluss, agieren sonst aber im Grunde unabhängig voneinander. USB Power Delivery 3.1 definiert also keinerlei Raten für die Datenübertragungen, sondern vielmehr Spannungen, Ströme und Leistungsprofile über USB-C. Ein entsprechender Anschluss kann also z. B. USB4 v2.0 und USB-PD 3.1, oder eine ältere Version, gleichzeitig kombinieren. Gleichzeitig kann ein Gerät auch USB4 unterstützen, aber ohne USB-PD 3.1 auskommen – das ist etwa regelmäßig bei Mini-PCs der Fall.

Umgekehrt ist es die Regel, dass aktuelle Ladegeräte zwar USB-PD 3.1 bieten, aber weit entfernt von USB4 sind. USB4 bzw. USB4 v2.0 schreiben nämlich keine Ladeleistung vor. Die hängt vom PD-Profil ab. USB-PD ist auch die Basis für die diversen Schnelladetechniken der einzelnen Hersteller, wie Qualcomms Quick Charge. Aber: USB-PD ist seit jeher umstritten, da die Spezifikationen viele Lücken aufweisen.

Etwa bereitete das vielen Herstellern dermaßen Kopfzerbrechen, dass sie einfach eigenmächtig Erweiterungen vornahmen und damit im Grunde gar nicht mehr den Standards des USB-IF entsprechen. Dazu hat es etwa vor Jahren ausufernde Debatten rund um das bereits erwähnte Quick Charge von Qualcomm gegeben.

Spezifikation Spannung Stromstärke Leistung
USB 2.0 5 V 0,5 A 2,5 W
USB 3.0 / 3.1 5 V 0,9 A 4,5 W
USB-BC 1.2 (Battery Charging) 5 V 1,5 A 7,5 W
USB-Typ-C (Standard Mode) 5 V 3 A 15 W
USB-Typ-C (Enhanced / 5A Mode) 5 V 5 A 25 W
USB-Typ-C (Fixed Voltage 9V) 9 V 3 A 27 W
USB-Typ-C (Fixed Voltage 15V) 15 V 3 A 45 W
USB-Typ-C (Fixed Voltage 20V) 20 V 3 A 60 W
USB-Typ-C (Fixed Voltage 20V / 5A) 20 V 5 A 100 W
USB-PD 3.1 EPR 28V 28 V 5 A 140 W
USB-PD 3.1 EPR 36V 36 V 5 A 180 W
USB-PD 3.1 EPR 48V 48 V 5 A 240 W

Oben seht ihr auch nochmal eine zusätzliche Übersicht mit den Eckdaten zur Stromversorgung verschiedener USB-Varianten. Denn um das Wirrwarr für den Laien komplett zu machen, gibt es auch noch Spezifikationen wie USB BC 1.1 alias USB Battery Charging. Dies beinhaltet allgemeine Spezifikationen zur Aufladung von Endgeräten über verschiedene Anschlüsse – so differenziert man hier etwa zwischen Ports an Notebooks und Desktop-PCs, über die ihr ja auch euer Smartphone aufladen könnt, und Netzteilen. Ist jedoch für Endkunden eher kein Thema, sondern für Hersteller relevant, sollte aber auch noch zusätzlich kurz erwähnt sein.

Vielleicht hilft euch die Erklärung hier ja zumindest etwas weiter. Irgendwann kommt die nächste USB-Generation und das ganze Spielchen geht von vorne los. Was vielleicht etwas tröstet: Zumindest bleiben die verschiedenen Versionen ja zueinander kompatibel. Es geht also natürlich auch weiterhin, dass ihr etwa ein Gerät mit USB 2.0 an ein anderes mit USB4 v2.0 anschließt und Daten übertragt. Die maximale Geschwindigkeit hängt dann nur logischerweise von der älteren Verbindung ab. Das schwächste Glied in der Kette gibt den Ton an.

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Balkonkraftwerke: Mehr als jeder Dritte aus der Community hat bereits eins

Unsere Umfrage des Monats drehte sich im Juni um Balkonkraftwerke. Genauer wollten wir von euch wissen, ob bereits eine Mini-Solaranlage bei euch installiert ist oder ob ihr den Kauf plant. Inzwischen ist die Abstimmung beendet, und das Ergebnis zeigt, dass das Thema in der Community längst angekommen ist.

Insgesamt haben 4.686 Leser abgestimmt. Mit 38 Prozent beziehungsweise 1.767 Stimmen gab die größte Gruppe an, bereits ein Balkonkraftwerk zu nutzen. Das passt durchaus zu den Entwicklungen der vergangenen Monate. Durch vereinfachte Regelungen und sinkende Preise sind die kleinen Solaranlagen für viele Haushalte deutlich interessanter geworden.

Auf der anderen Seite sehen 33 Prozent (1.528 Stimmen) für sich aktuell keinen Bedarf. Damit ist auch klar: Trotz des Booms ist das Thema längst nicht für jeden relevant. Gründe dafür wurden auch in den Kommentaren genannt, etwa ungeeignete Wohnsituationen, fehlende Möglichkeiten zur Montage oder die Einschätzung, dass sich die Investition im eigenen Fall nicht lohnt.

16 Prozent der Teilnehmer (730 Stimmen) sind noch unentschlossen. Hier dürfte sich in den kommenden Monaten noch etwas bewegen, denn die Auswahl an Komplettsets wächst weiter und die Preise bleiben vergleichsweise niedrig.

14 Prozent (661 Stimmen) planen konkret die Anschaffung eines Balkonkraftwerks. Das könnte spannend werden, denn die Preise sind derzeit schon gut. Habe letztens erst eine Auswertung eines Besitzers gelesen. Der kaufte sich Panels und Speicher. Durch den allgemeinen Preisverfall hätte er in 2 Jahren mehr eingespart als durch den Einsatz des zuvor gekauften Kraftwerks. Schon verrückt, nicht wahr?

Spannend war wie immer auch der Blick in die Kommentare. Dort wurde nicht nur über Ersparnisse und Amortisationszeiten diskutiert, sondern auch über Themen wie Speicherlösungen, Genehmigungen durch Vermieter und den praktischen Nutzen im Alltag. Die Erfahrungen gingen dabei durchaus auseinander, von sehr zufriedenen Nutzern bis hin zu Lesern, für die sich ein Balkonkraftwerk aufgrund der Wohnsituation schlicht nicht anbietet.

Vielen Dank an alle, die abgestimmt und ihre Erfahrungen geteilt haben! Jedes Mal interessant.

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Asus ROG Strix OLED XG34WCDMS: 34 Zoll, Ultrawide und RGB-Tandem-OLED

Asus hatte seinen neuen Monitor ROG Strix OLED XG34WCDMS bereits im Januar 2026 auf der CES 2026 vorgestellt – damals noch ohne Angaben zu Verfügbarkeit und Preis. Inzwischen ist klar, was der OLED-Bildschirm in Deutschland kosten wird und ab wann ihr ihn kaufen könnt. Im Tandem erscheint zudem auch noch der kompaktere Gaming-Monitor ROG Strix XG129C.

Der Asus ROG Strix OLED XG34WCDMS nutzt ein RGB-Tandem-OLED-Panel und bietet eine Bildwiederholfrequenz von 280 Hz, was Spielern sicherlich entgegenkommt. Man nutzt hier eines der neuesten OLED-Panels, sodass die Technik RGB Stripe für eine saubere Textdarstellung sorgt. BlackShield wiederum minimiert Reflexionen und Spiegelungen. Obacht: Asus wirbt in der Pressemeldung irreführenderweise mit sowohl einem QD-OLED- als auch einem RGB-Tandem-Panel. Freilich kombiniert der Monitor aber nicht Panels von Samsung Display und LG Display, sondern es handelt sich dabei um einen Fehler.

Der Asus ROG Strix OLED XG34WCDMS kommt auf 34 Zoll Diagonale und löst mit 3.440 x 1.440 Pixeln auf. Der Monitor ist auch für VESA DisplayHDR 500 True Black zertifiziert, bietet echte 10-bit-Farbtiefe und deckt den DCI-P3-Farbraum zu 99 % ab. Zudem soll er präzise Farben mit einer Abweichung von Delta E < 2 bieten. Der XG34WCDMS verfügt über DisplayPort 1.4 mit DSC, HDMI 2.1 und einen USB-C-Anschluss mit 15-Watt-Power-Delivery. Hier ist natürlich sehr enttäuschend, dass keine neuere DisplayPort-Version an Bord ist.

Als Ergänzung erscheint auch noch der Asus ROG Strix XG129C. Das ist kein klassischer Monitor, sondern ein Zweitdisplay, das auch als Desktop-Kommandozentrale dienen kann. Es kombiniert ein Seitenverhältnis von 24:9, 10-Punkt-Touch-Steuerung und AIDA64-Extreme-Unterstützung. Als technische Basis dient ein LC-Display mit IPS-Panel und einer Auflösung von 1.920 x 720 Pixeln. Dabei deckt der kleine Begleit-Screen die Farbräume sRGB und DCI-P3 zu 125 bzw. 90 % ab. Im Lieferumfang enthalten ist ein einjähriges Abonnement für AIDA64 Extreme.

Ein USB-C-Anschluss mit Hybridsignal überträgt Strom, Video- und Touch-Daten gleichzeitig über ein einziges Kabel. Ein zweiter USB-C-Anschluss bietet 20 W Power Delivery, während ein HDMI-Anschluss für Kompatibilität mit weiteren Geräten sorgt.

Verfügbarkeit und Preise

Beide Monitore sind ab sofort in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Fachhandel sowie in Online-Shops erhältlich. Der ROG Strix OLED XG34WCDMS ist zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 919,90 EUR/CHF (inkl. MwSt.) erhältlich, während der ROG Strix XG129C zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 239,90 EUR/CHF (inkl. MwSt.) angeboten wird.

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