
Sony schraubt angeblich an den Lizenzbedingungen für digitale Inhalte auf der PlayStation. Wer sich nach dem Systemupdate im März ein Spiel im PlayStation Store zulegt, müsste sich dann, sollte sich das alles bewahrheiten, wohl auf neue Hürden beim Offline-Zocken einstellen. Ich schreibe bewusst „angeblich“, weil die Berichte auf einem Chat mit dem Support fußen – und unterschiedliche Nutzer bekamen unterschiedliche Aussagen.
Berichten zufolge verlangt das System nun alle 30 Tage eine aktive Internetverbindung, um die Berechtigung für den Spielstart zu prüfen. Bleibt die Konsole über diesen Zeitraum hinaus vom Netz getrennt, verweigern die Titel den Dienst. Erst ein erneuter Login schaltet den Zugriff wieder frei.
Das Ganze betrifft laut aktuellen Informationen vorerst nur Neukäufe seit dem Frühjahrs-Update. Bestandskunden mit älteren digitalen Käufen scheinen von der Regelung noch verschont zu bleiben.
Unabhängig davon, ob sich das Ganze als echt herauskristallisiert: Es ist für mich ein echter, riesiger Schmerz. Man kauft die Software zwar digital, besitzt aber eigentlich nur noch eine temporäre Erlaubnis, die regelmäßig über die Server erneuert werden muss. Im Kern wandelt sich der digitale Kauf damit immer mehr zu einer Art Langzeitmiete mit Kontrollzwang. Klar, nun könnte man kontern, dass jemand, der 30 Tage nicht online gehen kann, ganz andere Probleme hat…doch darum geht es ja auch nicht. Echt nervig, wie auch die Tatsache, dass man digital erworbene Titel nicht an andere Konten weiterverschenken darf (ich schaue auch dich an, Nintendo!)
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