#DealMonitor – FibreCoat sammelt 20 Millionen ein – Mirakl übernimmt Adspert – The Platform Group übernimmt Firstwire

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#DealMonitor FibreCoat sammelt 20 Millionen ein Niftee erhält 1,75 Millionen Goodcarbon bekommt 1 Million Mirakl übernimmt Adspert Embrace kauft Vocanto The Platform Group übernimmt Firstwire Fly Ventures  legt dritten Fonds auf

FibreCoat sammelt 20 Millionen ein – Mirakl übernimmt Adspert – The Platform Group übernimmt Firstwire

Dienstag, 10. Dezember 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 10. Dezember werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

FibreCoat


NewSpace Capital, Goose Capital, Nova Saint-Gobain, 212 NexT, Otto Krahn New Business, Convergent Ventures und TiE investieren knapp 20 Millionen Euro in FibreCoat. Das Unternehmen aus Aachen, 2020 von Richard Haas, Robert Brüll und Alexander Lüking gegründet, entwickelt eine Technologie, um Metalle und Kunststoffe auf Fasern zu beschichten. “Diese Fortschritte sind dem umfassenden Fachwissen sowie der intensiven Forschungs- und Entwicklungsarbeit des Teams an der RWTH Aachen zu verdanken, wo das Gründungsteam am Institut für Textiltechnik tätig war”, heißt es in einer Presseaussendung. Die Materialien von FibreCoat kommen insbesondere “in der Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung” zum Einsatz. FibreCoat beschäftigt derzeit 42 Mitarbeitende. Mehr über FibreCoat

Niftee


 Montan-Ventures-Saar, SWG (Saarländische Wagnisfinanzierungsgesellschaft und ISB (Investitions- und Strukturbank Rheinland Pfalz) investieren 1,75 Millionen Euro in Niftee. Das Startup mit Sitz in Trier und Saarbrücken, von Carmelo Lo Porto und Andreas Braun gegründet, bietet mit Velvet Pass ein fälschungssicheres Ticketformat an, welches sich “problemlos in bestehende Ticketinglösungen integrieren lässt”. Das frische Kapital soll in “Wachstum und technologische Weiterentwicklung” fließen. Mehr über Niftee

Goodcarbon


 Der Hivos-Triodos Fonds investiert 1 Million Euro in Goodcarbon. “Es ist das erste Investment dieser Art für den Fonds, der auf die Finanzierung erneuerbarer Energien und nachhaltiger Landwirtschaft im globalen Süden spezialisiert ist”, heißt es in einer Presseaussendung. Beim Berliner Startup, 2021 von David Diallo und Jerome Cochet gegründet, dreht sich alles um Investitionen in den Klimaschutz (Emissionskompensation). Ocean 14 Capital, Silverstrand Capital und Co. investierten zuletzt 5,25 Millionen in Goodcarbon. Mehr über Goodcarbon

MERGERS & ACQUISITIONS

Mirakl – Adspert


Das französische Unternehmen Mirakl, ein Anbieter von E-Commerce Software-Lösungen, übernimmt das Berliner AdTech Adspert. “Mit der Übernahme investiert Mirakl strategisch in einen der wichtigsten Wachstumsbereiche des Online-Handels, baut sein Retail-Media-Angebot gezielt aus und stärkt seine Produkt-Suite als Full-Service E-Commerce-Anbieter”, heißt es in einer Presseaussendung. Adspert, 2010 von Stephanie Richter und Harald Bartel gegründet, arbeitet daran, die Advertising-Kampagnen seiner Kunden “bei Amazon, Ebay, Google und Bing zu optimieren”. Auch nach der Übernahme wird “Adspert als eigenständige Marke weiter am Markt bleiben”. Mehr über Adspert

Embrace – Vocanto


 Der Bertelsmann Investments-Ableger Embrace, ein Employer-Branding-Unternehmen, übernimmt die E-Learning-Plattform Vocanto. “Das 2019 gegründete Unternehmen überzeugt derzeit mehr als 2.000 Unternehmenskunden und begleitet über 40.000 Auszubildende und Ausbilder:innen in ganz Deutschland mit ihren E-Learning-Programmen für über 40 Ausbildungsberufe. Die E-Learning-Marken Vocanto sowie Prüfungs.TV bleiben unter dem Dach der Embrace “Family of Brands” erhalten. Das Gründer-Duo Stephan Hansen und Johannes Schulte bleibt an der Spitze des Unternehmens. Ebenfalls bleibt das rund 40-köpfige Team an Bord”, heißt es zur Übernahme. Embrace übernahm zuvor bereits milch & zucker sowie Studyflix. Mehr über Embrace

The Platform Group – Firstwire


 Die Düsseldorfer The Platform Group übernimmt die Mehrheit am Kölner FinTech Firstwire. “Gemeinsam werden wir das Serviceangebot erweitern und das Spektrum an digitalen, professionellen Finanzierungslösungen einer breiteren Kundschaft zugänglich machen”, teilt das Team mit. Das Unternehmen Firstwire, 2015 gegründet, positioniert sich als digitale Plattform für B2B-Finanzierungslösungen. Mehr über Firstwire

VENTURE CAPITAL

Fly Ventures 


Der Berliner Seed-Kapitalgeber Fly Ventures verkündet das Final Closing seines dritten Fonds (80 Millionen Euro). “Fund III is a testament to the belief and trust of our LPs, who took a chance on us back in 2017. Their patience has been rewarded, enabling us to raise our third fund in a single closing, despite a challenging fundraising environment. We are deeply grateful to each of you for your support”, schreibt Fly Ventures-Macher Gabriel Matuschka auf Linkedin. Im zweiten Fly-Fonds waren 2020 rund 53 Millionen. Fly Ventures investiert zwischen 1 und 4 Millionen in junge DeepTech-Unternehmen. In den vergangenen Jahren investierte Fly Ventures in rund 60 Startups, darunter Firmen wie Wayve, Lakera und Orbital Materials. Mehr über Fly Ventures

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Interview – “Diese Hochgefühle hatte ich in meinem Angestelltenverhältnis nie”

#Interview

Gründeralltag – gibt es das überhaupt? “Wir arbeiten in einem CoWorking Space, da hilft der Heimweg schon sehr, an Home Office Tagen endet der Tag gefühlt nie”, sagt Charlotte Irlen, Gründerin des jungen FemTech-Unternehmens Fevana.

“Diese Hochgefühle hatte ich in meinem Angestelltenverhältnis nie”

Mittwoch, 27. November 2024VonTeam

Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Dieses Mal antwortet Charlotte Irlen, Gründerin von Fevana. Das Unternehmen aus Köln setzt auf spezielle Nahrungsergänzungsmittel für Frauen. Konkret geht es darum, Frauen zu unterstützen, “ihren Hormonhaushalt zu regulieren”.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?


Wir haben morgens immer ein kurzes Stand Up Briefing, in dem jeder sagt, wie es ihm geht, was er an dem Tag vor hat und was ihn davon abhalten könnte, das zu schaffen.

Wie schaltest Du nach der Arbeit ab?


Wir arbeiten in einem CoWorking Space, da hilft der Heimweg schon sehr, an Home Office Tagen endet der Tag gefühlt nie, da geh ich dann oft zum Yoga, um einen Cut zu haben.

Was über das Gründer:innen-Dasein hättest Du gerne vor der Gründung gewusst?


Wieviel Energie man aus dem Unternehmen ziehen kann. Wenn die Sales richtig gut sind und gleichzeitig ein paar top Bewertungen reinkommen, sind die Endorphine für ein paar Tage gesichert. Diese Hochgefühle hatte ich in meinem Angestelltenverhältnis nie.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?


Dass man sich immer wieder selbst motivieren muss. Auch wenn man ab und zu die Hoffnung hat, bekommt man einfach nichts geschenkt. Am Montag voll da zu sein, wenn die Vorwoche schlecht lief, ist immer wieder eine der größten Hürden. Da hilft dann nur einfach durchzuziehen und sich selbst immer wieder zu sagen, dass es auch wieder bergauf geht. Und das tut es dann auch jedes Mal wieder, da muss man einfach vertrauen und sich nicht davon abhalten lassen, einfach weiter zu machen.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?


Ich habe vor allem ganz am Anfang viele Sachen verkompliziert. In der Anfangszeit musste alles immer perfekt sein, weil man in der Uni gelernt hatte, wenn du es nicht genau nach Textbook machst, gibt es Punkteabzug. Auch vielen Werbeagenturen zu glauben, die einem erzählen man müsse es genauso machen, wie es nur die Agentur dank ihrer Erfahrung machen kann, hat unnötig Zeit und Geld gekostet. Mittlerweile sind wir deutlich pragmatischer und machen fast alles selbst. So macht man sich nicht abhängig und hat die Kernkompetenzen im Team. Man kann schnell reagieren und Dinge ändern. Wir starten mittlerweile bei ganz vielen Sachen einfach und passen dann im Nachhinein an. Das ist soviel effizienter. Dieses ewige Abwarten und Anpassen bis etwas perfekt ist, ist einer der größten Fehler überhaupt.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter:innen für sein Startup?


Wir haben klassisch über LinkedIn & Co ausgeschrieben und bei der Auswahl ist dann ist das Wichtigste Eigenverantwortung. Mitdenken, Ideen haben, Sachen hinterfragen war für uns viel wichtiger, als gute Noten oder renommierte Unis.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer:innen?


Herausfinden, was die wirklich entscheidenden zwei KPIs sind, mit denen das Business Model steht und fällt. Und dann den ganzen Fokus darauf legen, diese immer weiter zu verbessern und sich nicht von Kleinkram aufhalten lassen.

Ohne welches externes Tool würde Dein Startup quasi nicht mehr existieren?


Shopify. Wir haben keinen Affiliate Deal, aber die sind halt einfach die besten und unkompliziertesten.

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?


Wir sind im WeWork, da gibt es oft Frühstück, einen Barista und viele Leute von anderen Startups, mit denen man sich austauschen kann. Das sorgt meistens für gute Laune und einen guten Teamspirit.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?


Nach einem Pitchevent ganz am Anfang von Fevana kam der Geschäftsführer von einem großen deutschen Familienunternehmen mit einem Übernahmeangebot auf uns zu. Wir haben das nicht ganz ernst genommen, aber am nächsten Tag hat er über fünf Ecken die Privatnummer von meinem Mitgründer organisiert und mehrmals angerufen. Wir haben dann ein paar Tage später auch recht konkret nochmal gesprochen.  Das wäre tatsächlich auch ganz lukrativ gewesen, aber unser Anspruch, das effektivste und vor allem qualitativ hochwertigste Produkt für Frauen anzubieten, wäre dahin gewesen und Fevana wäre ein Massenprodukt mit Fokus auf Marge geworden.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag aus? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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Foto (oben): Fevana

#DealMonitor – Kyan Health sammelt 16,7 Millionen ein – etalytics bekommt 8 Millionen

#DealMonitor

#DealMonitor Kyan Health sammelt 16,7 Millionen ein etalytics bekommt 8 Millionen enna bekommt siebenstellige Summe Finanzspritze für Circly  jamie bekommt Kapital

Kyan Health sammelt 16,7 Millionen ein – etalytics bekommt 8 Millionen

Dienstag, 26. November 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 26. November werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Kyan Health


Amplo, Swisscom Ventures, GreyMatter Capital, naturalX Health Ventures, Founderful, Joyance Partners und Business Angels investieren 16,7 Millionen US-Dollar in Kyan Health. Insgesamt flossen nun schon 18,4 Million in Kyan Health. Das Unternehmen aus Zürich, 2021 von Vlad Gheorghiu, Konstantin Struck und Ignacio Leonhardt gegründet, kümmert sich um das Wohlbefinden von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. “It is an enterprise solution that connects employee well-being with organizational measures to achieve measurable business impact. Using predictive analytics, Kyan helps companies monitor and reduce risks like absenteeism, turnover, and presenteeism”, teilt das Team mit.

etalytics


Alstin Capital, ebm-papst und Technologiefonds Hessen (TFH) investieren 8 Millionen Euro in etalytics. Das Startup aus Darmstadt, von Niklas Panten, Thomas Weber und Björn Scheurich ins Leben gerufen, positioniert sich als Softwareanbieter für Energy Intelligence-Lösungen. Das Ziel ist die “Steigerung der Energieeffizienz und -flexibilität durch datengestützte und energietechnische Verfahren”. Die BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen und das Unternehmen Xantaro investierten zuvor bereits in etalytics. Mehr über etalytics

enna 


 Twip! Impact Ventures, zwei.7 Holding und CO. investieren eine siebenstellige Summe in enna. Das Münchner Startup möchte Menschen ohne Digitalkompetenz in die digitale Welt bringen. Das Bedienkonzept der von Jakob Bergmeier, Tim Haug und Moritz Kutschera gegründeten Firma kommt ohne Touchdisplay und “umständlichen Menüs” aus. Die Steuerung erfolgt über Karten: “Jede Karte steht für einen Befehl. Alles ist möglich: Videotelefonie, YouTube, Fotoalben etc.” Mehr über enna 

Circly 


Die beiden PlanRadar-Gründer Ibrahim Imam und Sander van de Rijdt investieren eine sechsstellige Summe (Wandeldarlehen )in Circly. Das Unternehmen aus St. Pölten, 2021 von Eric Weisz, Armin Kirchknopf und Bernhard Lutzer gegründet, entwickelt einen KI-Baukasten für die Absatzplanung, der es auch kleinen Unternehmen ermöglicht, individuelle KI-Algorithmen ohne Programmierungskenntnisse selbst zu erstellen. Mehr über Circly

jamie


 TS Ventures, das Angel-Investmentvehikel von Tim Schumacher and Stephan Jacquemot, investiert eine ungenannte Summe in jamie. Das Kölner Startup, das von Louis Morgner und Benedikt Böringer ins Leben gerufen wurde, bringt sich als “AI-Assistent, der Meetings innerhalb von Sekunden zusammenfasst und detaillierte Notizen generiert” in Stellung. So sollen sich Nutzer:innen “voll und ganz auf das Gespräch konzentrieren” können. Mehr über jamie

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#Zahlencheck – SoSafe wächst auf 13 Millionen Euro Umsatz

#Zahlencheck

Das millionenschwere Kölner Cyber-Security-Startup SoSafe präsentiert weiter im klassischen Wachstumsmodus. Der Umsatz stieg zuletzt von 4,5 auf 13 Millionen Euro. Der Verlust stieg dabei auf imposante 28,2 Millionen (Vorjahr: 9,2 Millionen).

SoSafe wächst auf 13 Millionen Euro Umsatz

Mittwoch, 20. November 2024VonAlexander Hüsing

Das Kölner Cyber-Security-Startup SoSafe, 2018 von Niklas Hellemann, Lukas Schaefer und Felix Schürholz gegründet, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022. Die Jungfirma präsentiert sich darin als schnell wachsendes, aber auch verlustreiches Unternehmen. Konkret erwirtschaftete das SoSafe-Team im Berichtszeitraum einen Umsatz in Höhe von 13 Millionen Euro (Vorjahr: 4,5 Millionen). Der Verlust lag bei 28,2 Millionen (Vorjahr: 9,2 Millionen).

“Dies ist im Wesentlichen, zum einen auf die gestiegenen Personalkosten, welche sich auf 29,6 Millionen Euro erhöhten (Vorjahr 11,5 Millionen Euro), sowie auf die sonstigen betrieblichen Aufwendungen zurückzuführen”, heißt es im Jahresabschluss zum enormen Verlust. 2022 wirkten bei SoSafe “durchschnittlich 292 MitarbeiterInnen in Vollzeit (Vorjahr: 139) sowie 30,75 MitarbeiterInnen in Teilzeit (Vorjahr: 29)”.

Insgesamt kostete der Aufbau von SoSafe somit bis Ende 2002 rund 40 Millionen. Bis dahin hatten die Rheinländer, die Mitarbeitende in Unternehmen im richtigen Umgang mit Cyber-Attacken testet, sensibilisiert und schult, aber auch schon rund 60 Millionen von Investoren eingesammelt. Über 2023 heißt es im Jahresabschluss: “Für das kommende Geschäftsjahr geht die Geschäftsführung von einem stark steigendem Umsatz aus. Relativ zum Umsatzwachstum wird mit einer unterproportionalen Entwicklung der Kosten gerechnet, was zu einer Verringerung des Jahresfehlbetrages führt”. Was in Zeiten von seltener fließenden Investmentgelder ein gutes Zeichen wäre. Insbesondere im Hinblick auf weitere Finanzspritzen.

Als Risiken haben die Firmenlenker den steigenden Wettbewerb ausgemacht: “Das Auftauchen neuer Unternehmen in der Security-Awareness-Branche und die Expansion von Unternehmen aus angrenzenden Bereichen wie der Cybersicherheitsinfrastruktur in diesen Bereich deuten darauf hin, dass der Markt für Security-Awareness-Schulungen wächst und wettbewerbsintensiver wird. SoSafe wird mit diesen Entwicklungen Schritt halten und seine Strategien entsprechend anpassen. Insgesamt stellt der zunehmende Wettbewerb zwar eine Herausforderung für SoSafe dar, er unterstreicht aber auch die wachsende Bedeutung von Schulungen zum Sicherheitsbewusstsein in der heutigen digitalen Landschaft und bietet SoSafe die Möglichkeit, weiter zu wachsen und innovativ zu sein.” Ausruhen können sich die SoSafe-Macher somit nicht.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2022

* SoSafe bietet Unternehmen eine webbasierte Schulungsplattform an, die auf interaktive und spielerische Weise Mitarbeiter in Bezug auf IT-Sicherheitsrisiken sensibilisiert. Die Schulungen werden regelmäßig aktualisiert und an die aktuellen Bedrohungen angepasst. Darüber hinaus werden sogenannte Phishing-Simulationen angeboten, um das Bewusstsein der Mitarbeiter für die Gefahren von Phishing-Attacken zu schärfen.


* Die SoSafe GmbH erzielte im Jahr 2022 Umsatzerlöse in Höhe von € 13mEUR (Vorjahr 4mEUR). Dies wurde im Wesentlichen durch neue Kunden und Produkt-Upselling an existierende Kunden erreicht.


* SoSafe hat zum Jahresende ein Kundenwachstum in Höhe von 103 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Preispolitik gestaltet sich dahingehend, dass die Kunden sich eines von 4 verschiedenen Awareness-Plattform-Paketen (mit unterschiedlichen Produktfeatures) auswählen können. Generell werden Verträge mit einer Laufzeit von mind. einem Jahr abgeschlossen.


* Die Anzahl der Beschäftigen ist von 236 Angestellten zum Beginn des Geschäftsjahres auf 311 Angestellte zum Ende des Geschäftsjahres angewachsen.

SoSafe im Zahlencheck

2022: 13 Millionen Euro (Umsatz); 18,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2021
: 4,5 Millionen Euro (Umsatz); 9,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2020
: 2,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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Foto (oben): SoSafe

#Brandneu – 5 noch ziemlich junge Kölner Startups, die man kennen sollte

#Brandneu

In Köln tummeln sich zahlreiche spannende Startups. Hier wieder einige – insbesondere noch frische – Kölner Startups, die wir ganz genau im Auge behalten. Dies wären catchHR, Lubyo, alangu, blinq und Compelling.

5 noch ziemlich junge Kölner Startups, die man kennen sollte

Mittwoch, 13. November 2024VonTeam

In Köln und Umgebung lässt es sich gut leben, feiern und gründen. Auch in den vergangenen Wochen und Monaten sind wieder spannende neue Startups in der Domstadt entstanden. Einige noch sehr neue Unternehmen davon stellen wie an dieser Stelle einmal vor.

catchHR


Bei catchHR geht es um Recruiting. Das Startup aus Köln bietet “eine umfassende HR-Tech-Lösung für innovatives Recruiting”, mit der sie unternehmensinterne HR-Abteilungen unterstützt. “Our AI-driven technology identifies the most suitable candidates for your positions”, verspricht das Team der Gründer Justin Bous und Marco Verhoeven.

Lubyo


Lubyo, von Roman Matyushkin ins Leben gerufen, bietet  “Workation ohne viel Aufwand”.  “Wir sind die erste B2B-Plattform, auf der Unternehmen rechtssichere Remote Work Policies für ihre Mitarbeitenden innerhalb von Minuten erstellen und verwalten können und Mitarbeitende ihre Workations direkt auf derselben Plattform buchen können”, so das Team.

alangu


Die Kölner Jungfirma alangu, von Alexander Stricker, Norbert Helff, Elisabeth André und Patrick Gebhard an den Start gebracht, entwickelt eine KI-basierte Übersetzungssoftware für Texte in Gebärdensprache. “alangu hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Lösung zu schaffen, die eine barrierefreie Kommunikation ermöglicht”, heißt es zum Konzept.

blinq


Hinter blinq verbirgt sich ein Tool für moderne Pressearbeit. “Mit seiner Software gestaltet blinq die klassische PR-Arbeit neu, indem es die Identifikation und gezielte Ansprache von Journalist:innen und Podcasts durch smarte Technologie neu definiert”, heißt es vom Team des Gründers Julian Gottke zum Konzept.

Compelling


Das junge Unternehmen Compelling, von Jonas Ehrenstein aus der Taufe gehoben, setzt auf Sales Intelligence. Dabei möchte das Team “Unternehmen helfen, ihren Markt und ihre Zielgruppen besser zu verstehen und gezielter anzusprechen”. Ursprünglich gingen die Rheinländer als “Plattform zur Automatisierung der Online Recherche für Knowledge-Worker” an den Start.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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