#DealMonitor – eleQtron sammelt 57 Millionen ein – Deel kauft Sastrify

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#DealMonitor eleQtron sammelt 57 Millionen ein Mosaic SoC bekommt 3,8 Millionen vGreens streicht 2 Millionen ein profitize erhält 1,7 Millionen TV-Moderator Ralph Caspers investiert in TukToro Deel kauft Sastrify

eleQtron sammelt 57 Millionen ein – Deel kauft Sastrify

Dienstag, 5. Mai 2026VonTeam

Im #DealMonitor für den 5. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE



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INVESTMENTS

eleQtron

Schwarz Digits, EIC Fund, Ankaa Ventures, das Laser-Ausrüstungsunternehmen Precitec, NRW.Bank, IFB Hamburg und Altinvestor Earlybird investieren 57 Millionen Euro in eleQtron. Das Unternehmen, 2020 von Christof Wunderlich, Jan Leisse und Michael Johanning als Spin-Off des Lehrstuhls für Quantenoptik der Universität Siegen gegründet, „entwickelt, produziert, betreibt und vermarktet Rechenzeit auf Ionenfallenbasierten Quantencomputern“. Bis Ende 2023 sammelte das Unternehmen bereits rund 6,5 Millionen ein. Das frische Kapital soll „in den Aufbau skalierbarer Produktionskapazitäten, den Ausbau eines Cloud-basierten Zugangs zu den Systemen sowie in die Weiterentwicklung der Hardwareplattform fließen“. Earlybird hielt vor der aktuellen Investmentrunde knapp 17 % an eleQtron. Das Unternehmen beschäftigt derzeit über 100 Mitarbeitende. Mehr über eleQtron

Mosaic SoC

Der Schweizer Geldgeber Founderful und Venture Kick investieren 3,8 Millionen US-Dollar in Mosaic SoCsiehe auch Forbes. Das Startup aus Zürich, 2024 von Moritz Scherer und Alfio Di Mauro gegründet, entwickelt entwickelt Perception-Chips, „die Geräten helfen, ihre Umgebung in Echtzeit zu sehen und zu verstehen – bei minimalem Energieverbrauch“. Zur Investmentrunde schreibt das Team auf Linkedin: „We’re just getting started. The era of spatially aware devices is here — and we’re building the layer that makes it possible“. Mehr über Mosaic SoC

vGreens 

Das Obst- und Gemüse-Unternehmen Frutania, der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr, Christ Capital, die Investmentgesellschaft der Christ Group, und der Dortmunder Investor VORNvc investieren 2 Millionen Euro in vGreens. Das Startup aus Essen, 2022 von Claas Ahrens, Maximilian Hartmann, Stefan Hey und Caspar Krampe gegründet, digitalisiert mit Hilfe von Sensorik und Künstlicher Intelligenz den Obst- und Gemüseanbau. „Ziel ist es, die weltweite Obst- und Gemüseproduktion im geschlossenen Anbau plan- und steuerbar zu machen“, teilt das Team mit. Mehr über vGreens

profitize 

Alpine Fund (Redstone & Euregio ), aws Gründungsfonds und Business Angels investieren 1,4 Millionen Euro in profitize. Das Startup aus Bozen (Südtirol), 2024 von Simon Falkensteiner, Michael Gorfer und Mark Nardi gegründet, entwickelt eine KI-gestützte Finanzplanungs- und Analyseplattform für die Hotellerie. Die Plattform wird bereits von „rund 150 Hotels und Gastronomiebetrieben in Europa genutzt“. Das frische Kapital soll unter anderem in die Europaexpansion fließen. Mehr über profitize

TukToro

TV-Moderator Ralph Caspers („Die Sendung mit der Maus”, „Wissen macht Ah!“ investiert eine ungenannte Summe in TukToro bzw. die Betreiberfirma a2zebra. Das Berliner EdTech-Startup, 2022 von Elisha Benner, Andreas Häring, Patrick Goehl, Martin Klemann und Justyna Zubrycka gegründet, setzt auf „interaktives und haptisches Mathe-Lernspielzeug für Kinder“. Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures), Simon Capital, das Family Office der Familie Schadeberg, IBB Ventures, Angel Invest, das Falk Family Office (Just Spices-Gründer Florian Falk) sowie die Toniebox-Gründer Patric Faßbender und Marcus Stahl investierten zuletzt rund 2,5 Millionen Euro in das Startup. Mehr über TukToro

MERGERS & ACQUISITIONS

Deel Sastrify

Das amerikanische HR-Unternehmen Deel übernimmt das Kölner Scaleup Sastrify, das Unternehmen beim Kauf und der Verwaltung von Softwarelösungen unterstützt. „We’re bringing their entire team’s expertise into Deel, pairing their knowledge with more resources and reach to build a full-stack solution for customers. This matters because software has become one of the fastest-growing and least-understood costs for modern companies. And with the explosion of AI tools, this cost is on track to double“, teilt Deel zur Übernahme mit. Sastrify, 2020 von den evopark-Gründern Maximilian Messing und Sven Lackinger gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren rund 50 Millionen US-Dollar ein – unter anderem von Endeit Capital, Simon Capital, HV Capital, FirstMark Capital und TriplePoint Capital. HV Capital hielt zuletzt rund 15 % an Sastrify. FirstMark Capital war mit 13 % an Bord, Endeit mit 8 % und Superangel Tim Schumacher mit 6 %. Der Kaufpreis ist bisher nicht bekannt. Deel setzt bei seiner Wachstumsstrategie seit einiger Zeit auf Übernahmen. Hierzulande übernahm das Team bereits Münchner Startup Zavvy und das Berliner Startup Zeitgold. Mehr über Sastrify

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#DealMonitor – Schwarz-Gruppe setzt auf 1Global – Nesto erhält 11 Millionen – Lucy Group kauft Nuventura

#DealMonitor

#DealMonitor Schwarz-Gruppe setzt auf 1Global Nesto erhält 11 Millionen XO Life bekommt 4 Millionen Peak Quantum sammelt 2,2 Millionen ein SchuBu erhält Millionensumme Lucy Group kauft Nuventura AlphaPet Ventures übernimmt Tierliebhaber

Schwarz-Gruppe setzt auf 1Global – Nesto erhält 11 Millionen – Lucy Group kauft Nuventura

Dienstag, 14. April 2026VonTeam

Im #DealMonitor für den 14. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE



The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND

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INVESTMENTS

1Global

Die Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland und Co.) steigt bei 1Global ein und sichert sich 9,9 % am Unternehmen. „Die Zusammenarbeit mit 1Global ist auf fünf Jahre exklusiv angelegt, dazu erwirbt sie Anteile im Wert von vermuteten 80 Millionen Dollar“, berichtet das Handelsblatt. Das Startup, 2023 vom Auto1-Gründer Hakan Koç in London gegründet, bietet Telekommunikationsdienstleistungen an. Unternehmen können mit 1Global Datenvolumen oder eSIMs verkaufen, ohne über ein eigenes physisches Mobilfunknetz zu verfügen. Die Einzelhandelskette Lidl möchte mit 1Global nun ihre Mobilfunkangebote stark ausbauen. „100 million Lidl Plus users in up to 30 European countries will get access to affordable, flexible mobile connectivity in the next years“, schreibt Koç zum Einstieg der Schwarz-Gruppe. Mehr über 1Global

Nesto 

Der englische Growth-Investor Expedition Growth Capital investiert 11 Millionen Euro in Nesto. Das Unternehmen aus Karlsruhe, 2017 von Felix Kaiser und Theodor Ackbarow gegründet, bietet eine KI-gestützte Plattform für das Personalmanagement von Restaurantketten, Hotels und Freizeitparks an. „Das System fungiert als digitaler Copilot für Filialleiter – von der Planung über die Steuerung bis in die operative Umsetzung“, heißt es zum Konzept. Mit dem frischen Kapital möchte das Team „seine KI-Fähigkeiten weiter ausbauen und die internationale Expansion vorantreiben“. Mehr über Nesto

XO Life

Der kroatische Investor Fil Rouge Capital, Sandwater, Grazia Equity, Vi Partners und Bayern Kapital investieren 4 Millionen Euro in XO Life. Das Unternehmen mit Sitz in München, 2018 von Friderike Bruchmann und Johannes Bachhuber gegründet, setzt auf eine „globale Meta-Plattform für digitale Patientenbegleitung und Therapieunterstützung“. „Diese Investition ermöglicht es uns, die Entwicklung unserer brite-Plattform zu beschleunigen, KI in allen Funktionen zu nutzen und das Pharma-Onboarding über gesamte Portfolios hinweg zu automatisieren“, teilt das Team mit. Zuvor flossen rund 9 Millionen in das Unternehmen – unter anderem von Sandwater, Grazia Equity, Vi Partners, Bayern Kapital, aescuvest und Isartal Ventures. Sandwater aus Norwegen hielt zuletzt 10,6 % an XO Life. Mehr über XO Life

Peak Quantum

 Der englische Investor Cloudberry Ventures, United Founders, QAI Ventures, Golden Egg Check sowie Business Angels investieren 2,2 Millionen Euro in Peak Quantum. Insgesamt sammelte das Team – einschließlich Fördermittel – nun bereits „mehr als 5 Millionen“ ein. Das Startup aus München, 2024 von Leon Koch, Alexander Schult, Thomas Luschmann, Max Werninghaus, Ivan Tsitsilin und Kedar Honasoge gegründet, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die nächste Phase der Quanteninformatik durch die Entwicklung supraleitender Quantenprozessoren (QPUs) einzuleiten. „Mit der aktuellen Finanzierung beschleunigen wir unsere technologische Entwicklung und legen die Grundlage für eine industrielle Fertigung“, teilt das Team mit. Mehr über Peak Quantum

SchuBu

VerVieVas, Johannes Woithon, Erste Social Finance und der European Social Innovation and Impact Fund (ESIIF) investieren eine siebenstellige Summe in SchuBusiehe Brutkasten. Das EdTech aus Wien, 2020 gegründet, positioniert sich als „interaktives Schulbuch“. Mit dem frischen Kapital möchte das Team die „die Expansion im DACH-Raum vorantreiben“.

MERGERS & ACQUISITIONS

Lucy Group – Nuventura

Das englische Unternehmen Lucy Group übernimmt das Berliner DeepTech-Startup Nuventura. „By joining Lucy Electric, Nuventura gains access to a strong global footprint, established customer relationships, and industrial scale — enabling faster deployment of its technology across utilities, renewable energy projects, and industrial applications worldwide“, teilt das Unternehmen mit. Nuventura, 2017 von Fabian Lemke und Manjunath Ramesh gegründet, positioniert sich als Anbieter einer nachhaltigen Stromnetztechnologie. Das Team stellt Schaltanlagen her, die ohne das klimaschädliche Treibhausgas Schwefelhexafluorid auskommen. Mirova Environment Acceleration Capital, Forward.one, der European Innovation Council Fund sowie die Altinvestoren IBB Ventures, ADB Ventures, Cycle Group, Future Energy Ventures und DOEN Participaties investierten zuletzt 25 Millionen Euro in Nuventura. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren 35 Millionen Euro in das Unternehmen. Mirova hielt zuletzt rund 22 % an Nuventura. Forward.One war mit 10 % an Bord. IBB Ventures hielt zuletzt knapp 7 % . Mehr über Nuventura

AlphaPet Ventures – Tierliebhaber

Das Münchner Tiernahrungsunternehmen AlphaPet Ventures übernimmt das 2016 gegründete Berliner Unternehmen Tierliebhaber (Nahrungsergänzungsmittel und funktionale Snacks für Haustiere). „Die Akquisition wurde durch eine Kombination aus Eigen- und Fremdkapital finanziert. Patria Investments übernahm die Rolle des Lead-Investors der Finanzierungsrunde, mit einem signifikanten Beitrag von Venture Stars und der Unterstützung bestehender AlphaPet-Gesellschafter“, heißt es zur Übernahme. Die Übernahme von Tierliebhaber ist die sechste Akquisitionen in sechs Jahren, die das AlphaPet Ventures (2016 aus der Fusion von pets Premium und ePetWorld entstanden), getätigt hat. Zuletzt übernahm das Unternehmen das belgische Unternehmen Cpro Food, eine sognannte Premium-Marke für Hunde- und Katzennahrung. Mehr über AlphaPet Ventures

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+++ #DealMonitor +++ – Predium sammelt 13 Millionen ein – NetBird bekommt 4 Millionen – HyperHeat erhält 3,5 Millionen

#DealMonitor

#DealMonitor Predium sammelt 13 Millionen ein NetBird bekommt 4 Millionen HyperHeat erhält 3,5 Millionen Everyman sammelt 2,4 Millionen ein Doctorflix streicht 2 Millionen ein PSG Equity investiert in PlentyONE Alstin legt dritten Fonds auf

Predium sammelt 13 Millionen ein – NetBird bekommt 4 Millionen – HyperHeat erhält 3,5 Millionen

Donnerstag, 28. November 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 28. November werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Predium


Norrsken VC, UVC Partners, b2venture, Mutschler Ventures und Reimann Investors investieren 13 Millionen Euro in Predium. Das PropTech aus München, 2021 von Jens Thumm, Mohamed Ali Razouane und Maximilian Körner gegründet, entwickelt eine “All-in-One Softwarelösung, die ESG-Bilanzen von Gebäuden ermittelt, Maßnahmen zur CO2-Reduktion vorschlägt und diese mit einer Investitionsrechnung hinterlegt”. UVC Partners, b2venture, Mutschler Ventures sowie Joachim Drees, Alexander Schwörer, Heike Gündling, Maximilian Viessmann und die Presize-Gründer investierten zuletzt 4,5 Millionen Euro in Predium. Zuvor flossen 1,6 Millionen in das Unternehmen. Das frische Kapital soll unter anderem in die Expansion in “neue Märkte” fließen. Mehr über Predium

NetBird


 InReach Ventures, Nauta, Antler und Co. investieren 4 Millionen Euro in NetBird. Das Berliner Startup, 2022 von Mikhail Bragin und Maycon Santos gegründet, entwickelt “eine Open-Source-Plattform zur einfachen Einrichtung virtueller privater Netzwerke.” Nauta Capital, Antler, Rheingau Founders, Jan Oberhauser, Emma Tracey und Fußball-Weltmeister Mario Götze investierten zuvor bereits 1,1 Millionen Euro in NetBird. Mehr über NetBird

HyperHeat


Amadeus APEX Technology Fund, Finindus, Possible Ventures, E44 Ventures, Breakthrough Energy Fellows und Business Angels wie Markus Sudhoff, Pjotr van Schothorst, Jonas Schoendube, Marc Thorsten Lipps und Matt Blythe investieren 3,5 Millionen Euro in HyperHeat. Das Startup aus Offenburg, 2023 von Lars Amsbeck und Frederick Lessmann gegründet, entwickelt eine “hochmoderne, vollelektrische Heizlösung, die Temperaturen von bis zu 2.000° Celsius erreichen kann”.

Everyman


 Calm/Storm,Lead, Joyned Capital, Fiona Pathiraja-Møller, Pieter Zwart und Sjoerd van Berkel investieren 2,4 Millionen Schweizer Franken in Everyman. Das Startup aus Bern, 2023 gegründet, setzt auf Männergesundheit. “In Zusammenarbeit mit unseren Partnern bieten wir dir ein umfassendes Portfolio von digitalen, medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapien für unterschiedliche Männerprobleme”, heißt es zum Konzept.

Doctorflix


Haufe Group Ventures, Campione Ventures, High-Tech Gründerfonds (HTGF), Brandenburg Kapital, Superangels und Business Angels wie Björn Jopen investieren rund 2 Millionen in Doctorflix. HTGF, Brandenburg Kapital und Co. investierten zuvor bereits 2 Millionen Euro in Doctorflix. Insgesamt sammelte das Team in der “Seed-Finanzierung 4,1 Millionen Euro” ein. Das EdTech aus Berlin, von Hans Lennartz und Leopold von Schultzendorff gegründet, kümmert sich um digitale medizinische Fortbildung. Mehr über Doctorflix

PlentyONE 


Der amerikanische Growth-Investor PSG Equity investiert eine ungenannte Summe in PlentyONE. Das Unternehmen aus Kassel, 2006 von Jan Griesel gegründet, positioniert sich als “All-in-One E-Commerce-ERP-Software-Plattform”. “Im Jahr 2023 wurden über die Plattform mehr als 116 Millionen Bestellungen abgewickelt, was zu einem GMV von über 9,8 Milliarden Euro führte”, teilt das Team zur seiner Marktposition mit. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen nun unter anderem “seine der Präsenz in der DACH-Region stärken”.

VENTURE CAPITAL

Alstin Capital


 Alstin Capital, der Münchner Investor rund um Carsten Maschmeyer, legt seinen dritten Fonds auf. Im Topf sind 175 Millionen Euro. “Die ursprüngliche Plan- und Zielgröße für Alstin III waren 100 Millionen, mit Hard Cap bei 125 Millionen Euro, die bereits nach vier Monaten erreicht waren.Daraufhin wurde der Hard Cap mit Zustimmung der Investoren auf 175 Mio Euro erhöht”, teilt der Geldgeber mit. Der dritte Alsint-Fonds investiert zwischen 1 und 5 Millionen in europäische B2B-Software-Unternehmen (bisher war Alstin nur in der DACH-Region unterwegs). Zu den ersten Investments des neuen Fonds gehören Flowit, NORBr und Etalytics. In den vergangenen Jahren investierte Alstin in Unternehmen wie Blacklane, Orderbird (Exit), pliant, usercentrics, Klarna und Nect. Im zweiten Fonds waren 108 Millionen. Mehr über Alstin Capital

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#Interview – “In einem Jahr werden wir die größte Musikschule in DACH sein”

#Interview

Hinter Sirius aus Berlin verbirgt sich eine digitale Musikschule. “Unsere Nutzerzahlen wachsen im Monat durchschnittlich um die 15 % und haben einen Recurring Gross Merchandise Value (GMV)  im siebenstelligen Bereich”, sagt Gründerin Charlotte von Dryander.

“In einem Jahr werden wir die größte Musikschule in DACH sein”

Dienstag, 15. Oktober 2024VonAlexander Hüsing

Das Berliner Startup Sirius, 2020 von Charlotte von Dryander und Sebastian Riegelbauer gegründet, bietet virtuelle Räume speziell für den Online-Musikunterricht an. Das Jungunternehmen verspricht, optimale Klangqualität von Musikinstrumenten und Gesang bei der Übertragung bieten zu können. Market One Capital, Severin Zugmayer, Angel Invest, Lopo Champalimaud, Nicole Büttner sowie Marius Luther und Marius Jeuck, die Gründer von HeyJobs investieren 4 Millionen US-Dollar in das junge Unternehmen.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Gründerin Charlotte von Dryander einmal ausführlich über den Stand der Dinge bei Sirius

Wie würdest Du Deiner Großmutter Sirius erklären?


Sirius ist eine Musikschule, die Musikschüler:innen den Unterricht in Gesang, Klavier und Gitarre durch Musiklehrer:innen auf der ganzen Welt anbietet. Aus einem Pool von über 450 Musiklehrer:innen mit unterschiedlichen Unterrichtsprofilen sucht unser System die perfekte Lehrkraft für neue Schüler:innen aus. Der Unterricht findet online über unseren selbst entwickelten digitalen Musikraum statt, der optimal auf den Musikunterricht ausgerichtet ist. Er bietet u. a. exzellente Klangqualität, virtuelles Klavier, Stimmgerät und Metronom. Alle anfallenden administrativen Aufgaben werden ebenfalls digital über die Plattform abgewickelt, dazu zählen die Qualifizierung der Lehrkräfte, die Terminplanung, die Bezahlung und der Austausch von Unterrichtsmaterialien.

War dies von Anfang an euer Konzept?


Während Covid-19 haben wir begonnen, den digitalen Musikraum für den Onlineunterricht zu entwickeln und diesen als SaaS-Lösung an Lehrkäfte und Musikschulen zu verkaufen. Dabei haben wir die aktuellen Lösungen für Musikbildung gut kennengelernt und schnell festgestellt, wie fragmentiert und ineffizient der Markt aufgrund geographischer Barrieren ist. In den Städten gibt es lange Wartezeiten an den Musikschulen. Gleichzeitig leben viele selbständige Musiker:innen am Existenzminimum und haben Schwierigkeiten, Schüler:innen zu finden. Mithilfe unserer Plattform schließen wir diese Lücke und machen hochwertigen Musikunterricht weltweit einfach zugänglich. Über Sirius kann jede:r ohne Wartezeit den perfekten Musiklehrer:in finden und Musiklehrer:innen haben mit uns die Möglichkeit, in bislang ungenutzter Zeit ein zusätzliches Einkommen zu generieren.

Wie hat sich Sirius seit der Gründung entwickelt?


Unsere Nutzerzahlen wachsen im Monat durchschnittlich um die 15 % und haben einen Recurring Gross Merchandise Value (GMV)  im siebenstelligen Bereich. Seit Beginn des Jahres hat sich die Teamgröße von 7 auf aktuell 13 Personen vergrößert. Ziel ist es, bis Ende des Jahres auf 18 Personen zu wachsen. 

Zuletzt konntet ihr Millionen einsammeln. Wie seid ihr mit euren Investor:innen in Kontakt gekommen?


Netzwerken ist ein wichtiger Bestandteil des Gründens. Durch Konferenzen, Events, aber auch unsere vorherigen Berufe haben wir früh ein Netzwerk von Unterstützer:innen für Sirius aufgebaut, die uns bei der Finanzierungsrunde sehr geholfen haben und uns relevanten Investor:innen vorgestellt haben. Das ist ein erster wichtiger Start. Sobald das Fundraising ins Laufen kommt, nimmt der Prozess eine Eigendynamik an. Durch erste Zusagen bekommt man in der Regel auch Intros zu weiteren spannenden Investor:innen. Unseren Lead Investor haben wir tatsächlich vor einem Jahr auf der FOMO Konferenz in Warschau kennengelernt. Somit war es für uns einfach, im Fundraising daran wieder anzuknüpfen. 

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?


Das ist schwer zu beantworten, denn wenn man ein Startup aufbaut, trifft man ständig viele Entscheidungen. Rückblickend waren nicht alle davon die richtigen und wir mussten hier und da nachjustieren. Noch schlimmer ist es aber, keine Entscheidungen zu treffen oder diese zu lange hinauszuzögern, denn das verlangsamt das ganze Unternehmen. Beispielsweise haben wir eine Zeit lang Webinare für Lehrer:innen angeboten, um unsere Software zu vermarkten. Das hat Ressourcen gebunden und uns vom Marktplatz abgelenkt. Es wäre besser gewesen, das früher einzustellen und sich darauf zu konzentrieren, die Musikschule aufzubauen. Aber mir hat diese Erfahrung noch einmal bewusst gemacht, wie wichtig gerade in einem kleinen Team ist, immer richtig zu priorisieren. Allgemein schaue ich nach einem Fehler immer sehr schnell wieder nach vorne und sehe auf das Positive, das Learning in jeder Sache.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?


Sebastian und ich sind beide ökonomisch denkende, bodenständige Gründer:innen. Daher haben wir immer darauf geachtet, Sirius sehr effizient aufzubauen. Das zwingt uns dazu, kreativ zu werden und unkonventionelle Wege zu finden, um zu wachsen. In Anbetracht des aktuellen Sentiments im Markt war das extrem wichtig für uns und hat uns geholfen, diese Finanzierungsrunde zu raisen. Gleichzeitig haben wir eine große Vision und Motivation: Mit Sirius wollen wir den Musikunterricht revolutionieren und die größte Musikschule der Welt aufbauen.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer;innen mit auf den Weg?


Da fallen mir zwei Themen ein, die ich mir auch immer wieder vor Augen führe: Erstens, sich regelmäßig die Frage zu stellen, was die wesentlichen Herausforderungen sind, auf die wir uns fokussieren müssen. Aus meiner Sicht ist das eine der Kernkompetenzen für Gründer:innen, um erfolgreich zu sein. Zweitens sollten sich Gründer:innen Personen/Mentor:innen suchen, die erfahrener sind als man selbst, und ihnen helfen, schneller ans Ziel zu kommen. Schließlich muss man nicht jeden Fehler wiederholen. Dieser Austausch erspart somit Zeit und Ressourcen. 

Wo steht Sirius einem Jahr?


In einem Jahr werden wir die größte Musikschule in DACH sein. 

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Foto (oben): Sirius

#Interview – “Das Hiring des Teams ist richtig, richtig gut gewesen”

#Interview

Das junge Kölner EdTech DeepSkill möchte “Unternehmen helfen, ihre Mitarbeiter fit für die Zukunft zu machen”. Inzwischen arbeiten 15 Mitarbeitende für die Jungfirma, die zuletzt 1,5 Millionen Venture Capital einsammeln konnte.

“Das Hiring des Teams ist richtig, richtig gut gewesen”

Mittwoch, 14. August 2024VonAlexander Hüsing

Das Kölner EdTech-Unternehmen DeepSkill, 2020 von Miriam Mertens und Peter Goeke gegründet, kümmert sich um “emotionale Skills und ganzheitliche Personalentwicklung”. Angel-Investorinnen aus dem encourageventures-Netzwerk, Ex-Lufthansa-CHRO Bettina Volkens sowie die Altinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Kienbaum investierten zuletzt 1,5 Millionen Euro in das aufstrebende Unternehmen aus dem Rheinland.

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Gründerin Mertens ihr Startup einmal ganz ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter DeepSkill erklären?


Wir helfen Unternehmen, ihre Mitarbeiter fit für die Zukunft zu machen und stellen sicher, dass sie genau die Dinge können, die sie aktuell und zukünftig für ihren Job brauchen.

War dies von Anfang an euer Konzept?


Für uns war von Anfang an klar: We love People & Tech! Und wir fühlen uns im B2B sehr zu Hause. Das heißt, wir haben von Anfang an Blended Learning-Reisen angeboten, also eine Kombination aus selbstgesteuertem, technologiegestütztem Lernen in Verbindung mit echten menschlichen Sessions – und zwar für Unternehmen. Dabei sind wir geblieben. Was sich verändert hat, sind die Einsatzszenarien bei den Unternehmen. Während wir kurz nach Gründung Unternehmen dabei unterstützt haben, durch die schwierige Corona-Lock-Down-Zeit zu kommen, begleiten wir sie jetzt in großen Transformationsvorhaben.

Zuletzt konntet ihr 1,5 Millionen einsammeln. Wie seid ihr mit euren Investor:innen in Kontakt gekommen?


Über echte menschliche Beziehungen! Wir sind in verschiedenen starken Netzwerken aktiv, z.B. dem WHU-Netzwerk, dem Investorinnen-Netzwerk Encourage Ventures oder dem ScaleUp-NRW-Programm. Aber auch international haben wir Kontakte, z.B. in der European EdTech Alliance. All diese Kontakte pflegen wir intensiv und haben darüber auch den Großteil unserer Investoren kennengelernt.

Wie hat sich DeepSkill seit der Gründung entwickelt?


Wir sind mittlerweile 15 FTE und über 100 teilweise internationale Trainer und Coaches. Wir schulen über 50 verschiedene Module mit Lernenden auf allen Kontinenten.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen??


Ich hätte bei manchen Entscheidungen kompromissloser sein müssen. Ob bestimmte strategische Initiativen oder Personalentscheidungen – oft weiß man schon schnell, dass es nicht richtig passt. Ich habe mir zu viel Zeit mit einer konsequenten Entscheidung gelassen. Das hätte viel Zeit und Schmerz erspart.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht??


Wir sind ein sehr starkes Team mit einer hohen intrinsischen Motivation, die alle für die Sache, nämlich die Kraft der emotionalen Intelligenz & Tech brennen. Das Hiring des Teams ist richtig, richtig gut gewesen!

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer;innen mit auf den Weg?


Durchhalten, weitermachen, 1 % besser werden jeden Tag! Es gibt nicht die eine große Magic, die Deinem Startup zum Boost verhilft, sondern die Konsistenz und Kontinuität im Verbessern, weitermachen, optimieren. Und: Nehme Kritik, Fehler etc. ernst und versuche WIRKLICH daraus zu lernen, auch wenn es unangenehm ist.

Wo steht DeepSkill in einem Jahr?


Produktseitig bieten wir über AI-Features noch personalisierteren Content und Übungen an, die unserer Lernenden noch effektiver begleiten. Zudem haben wir unser Lernangebot weiter in Transformation in Richtung AI, sowie Nachhaltigkeit ausgebaut. Marktseitig sind wir weitergewachsen und haben eine Kundenbasis in mehreren internationalen Märkten.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): Rheinproduktiv

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