#Interview – „Die Expansion ist ein klarer Shift in unserer Arbeitsweise“

#Interview

Das Wiener KI-Startup fonio.ai wächst rasant: Rund 7.000 Kunden setzen bereits auf die KI-Telefonassistenten des Unternehmens. Im Interview spricht Gründer Daniel Keinrath über Wachstum, Wettbewerb, Expansion und die ambitionierten Pläne für die kommenden Jahre.

„Die Expansion ist ein klarer Shift in unserer Arbeitsweise“

Montag, 13. Juli 2026VonAlexander

Hinter dem jungen Startup fonio.ai aus Wien, 2024 von Daniel Keinrath und Matthias Gruber gegründet, steckt ein KI-Telefonassistent. Das Startup „ermöglicht es, einen personalisierten KI-Telefonassistenten zu erstellen, der rund um die Uhr erreichbar ist und natürliche Gespräche führt“.

Dabei können Unternehmen eine „spezifische Stimme festlegen“ und Verhaltensregeln vorgeben. Derzeit ist das Unternehmen in Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Italien, Polen, Brasilien, Großbritannien und den USA aktiv. Momentan verfügt das Unternehmen über rund 7.000 Kunden.

Der Londoner Investor 20VC (Harry Stebbings) und Altinvestoren investierten zuletzt beachtliche 14,6 Millionen Euro in das Startup. Die Bewertung lag bei 120 Millionen Euro. Insgesamt sammelte das Team bereits 20 Millionen ein. 50 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für die Jungfirma.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Gründer Daniel Keinrath einmal ausführlich über den Stand der Dinge bei fonio.ai.

Wie würdest Du Deiner Großmutter fonio.ai erklären?

Wenn du beim Arzt anrufst und niemand rangeht, ist das nervig. Das Problem: Eine zusätzliche Person nur fürs Telefonieren einzustellen, lohnt sich für viele Praxen schlicht nicht, dafür sind die Anrufvolumen oft zu gering. Was wir bei fonio.ai geschafft haben, ist eine Software, die redet wie ein Mensch, sich auch so anhört und echte Aufgaben übernehmen kann, zum Beispiel Termine einstellen. Die Software kann noch nicht alles, aber sie ist schon sehr fortgeschritten. Wenn du also künftig beim Arzt oder anderswo anrufst und dir sofort geholfen wird, steckt vielleicht fonio.ai dahinter.

Wie hat sich fonio.ai seit der Gründung entwickelt?

Seitdem haben wir uns rasant entwickelt: Wir haben aktuell über 50 Mitarbeiter:innen und erzielen einen ARR von knapp unter 7 Millionen Euro. Wir wachsen nach wie vor rund 30 % Monat für Monat und sind auf Kurs, im Sommer die 10-Millionen-ARR-Marke zu knacken. Das würde bedeuten, dass wir in nur 12 Monaten von 1 auf 10 Millionen gewachsen sind. Gestartet mit Fokus auf dem DACH-Raum, sind wir mittlerweile auch in Frankreich und Italien stark vertreten und gehen den nächsten Schritt: von reiner KI-Telefonie hin zu einer ganzheitlichen KI-Kommunikationslösung, inklusive WhatsApp und weiteren Kanälen.

Es gibt derzeit zahlreiche Startups, die KI-Agenten für KMUs – speziell für Telefonie – anbieten. Wie hart ist der Wettbewerb in Eurem Segment?

Wettbewerb gibt es natürlich, aber wir spüren ihn im Alltag kaum. Der entscheidende Unterschied: Wir sind eines der wenigen Unternehmen in Europa, die ihren eigenen Orchestration Layer entwickeln. Die meisten anderen Anbieter in unserem Segment whitelabeln schlicht Technologie aus den USA und verkaufen sie weiter. Das hat klare Grenzen, sowohl produktseitig als auch beim Preis. Dort können sie mit uns schlicht nicht mithalten.

Zuletzt konntet Ihr weitere Millionen einsammeln. Wie seid Ihr mit Euren Investor:innen in Kontakt gekommen?

Wir wurden durch gemeinsame Bekannte introduced. Den Kontakt zu unseren Investoren pflegen wir sehr direkt und persönlich. Wir geben regelmäßig Updates und sind dabei auch ehrlich, wie das Business läuft. Das hat dazu geführt, dass sich die Beziehung fast freundschaftlich anfühlt, was wirklich angenehm ist. Klar ist aber auch: Leistung steht immer an erster Stelle.

Das viele Geld soll unter anderem in die weitere Expansion fließen. Derzeit plant ihr Büros in New York, München, Mailand, Paris, London und Warschau. Wie stemmt Ihr diese ambitionierten Expansionspläne?

Die Expansion ist ein klarer Shift in unserer Arbeitsweise. Lange haben Matthias und ich alles selbst gemacht, Matthias das Produkt, ich den Vertrieb. Jetzt geht es darum, eine skalierbare Organisation aufzubauen. Ein wichtiger Baustein dabei ist unser neuer CCO Alexander Brix, der diesen Wachstumskurs von 40 auf 300 Mitarbeiter:innen, auch international, bereits einmal erfolgreich mitgestaltet hat. Diese Erfahrung ist für uns Gold wert.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?

Erstens: Denkt so groß wie möglich, gerade als europäisches Startup. Wir kommen aus Wien und hätten leicht sagen können, wir wollen Marktführer im DACH-Raum werden. Stattdessen haben wir von Anfang an globale Ambitionen formuliert. Das zwingt dich zu anderen, mutigeren Entscheidungen. Zweitens, und das ist ein alter Klassiker, der aber einfach stimmt: Talk to your customers. Ich suche auch heute noch aktiv den Kontakt zu unseren Kund:innen, gemeinsam mit Matthias. Denn am Ende ist das Einzige, was wirklich zählt, ob du echten Mehrwert lieferst.

Wo steht fonio.ai in einem Jahr?

Unser Ziel ist es, bis Ende des Jahres einen ARR zwischen 20 und 30 Millionen Euro zu erreichen. Und bis Ende 2027 wollen wir die 100-Millionen-Marke knacken. Wir sind auf Kurs – und der Ehrgeiz, das zu erreichen, treibt uns täglich an.

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Foto (oben): fonio.ai

#DealMonitor – Quantum Systems erhält 1,2 Milliarden

#DealMonitor

#DealMonitor DefenseTech Quantum Systems erhält 1,2 Milliarden Sophora Unternehmerkapital investiert in Squer Livekindly Collective übernimmt Veggie-Startup Greenforce

Quantum Systems erhält 1,2 Milliarden

Donnerstag, 2. Juli 2026VonTeam

Im #DealMonitor für den 02. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

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INVESTMENTS

Quantum Systems

Blackstone, Noteus, Airbus, Advent, BOND, Fidelity Management & Research Company, Wellington Management, A.P. Moller Holding, Elephant Lake Ventures Balderton und HV Capital investieren 1,2 Milliarden US-Dollar in Quantum Systems. Die Bewertung des Defensetechs steigt auf rund 8 Milliarden US-Dollar (zuletzt rund 3 Milliarden Euro). „Die Mittel aus der Finanzierungsrunde sollen in den Ausbau von Produktionskapazitäten, die Absicherung der Lieferketten, die Skalierung der Lieferinfrastruktur in verbündeten Märkten sowie die Weiterentwicklung in Software und KI fließen.“, heißt es in einer Presseaussendung. Der englische Investor Balderton Capital und Co. investierten im Rahmen einer Series-C-Erweiterungsrunde zuletzt 180 Millionen Euro in das Unternehmen. Quantum-Systems, 2015 von Florian Seibel, Michael Kriegel, Tobias Kloss und Armin Busse gegründet, setzt auf unbemannte Flugdrohnen für militärische und zivile Zwecke – samt Softwareplattform.  Mehr über Quantum-Systems

Squer 

Die Berliner Beteiligungsgesellschaft Sophora Unternehmerkapital investiert eine „mittlere achtstellige“ Summe in Squer – siehe Brutkasten. Das Wiener Unternehmen, 2019 von Manuel Klein, Matthias Kreuzriegler, David Leitner und Lukasz Juszczyk gegründet, positioniert sich als „Partner für Software-Modernisierung und digitale Transformation“. Mehr als 100 Mitarbeitende arbeiten derzeit für Squer. 2023 expandierte das Wiener Unternehmen nach München. Zuletzt übernahm Squer das Münchner KI-Startups Unit 214. Mehr über Squer

MERGERS & ACQUISITIONS

Livekindly CollectiveGreenforce

Das New Yorker Veggie-Unternehmen Livekindly Collective übernimmt das 2020 gegründete Münchner Fleischersatz-Startup Greenforce – siehe Lebensmittel Zeitung. Das Münchner Food-Unternehmen, von Thomas Isermann gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren eine zweistellige Millionensumme in die Jungfirma. Zu den Geldgebern gehörte auch Fußball-Weltmeister Thomas Müller, Moderator Joko Winterscheidt und Feinkost-Macher Michael Käfer. Zuletzt war die Finanzierungslage bei Greenforce angespannt. Ein Zusammenschluss mit dem Wettbewerber Livekindly war schon vor Monaten ein Thema, kam dann aber ins Stocken. Mehr über Greenforce

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Foto (oben): azrael74

#DealMonitor – Taktile erhält 110 Millionen – Maple Aviation sammelt 4 Millionen ein – Talentir bekommt 4 Millionen

#DealMonitor

#DealMonitor Anti-Fraud-Startup Taktile erhält 110 Millionen Drohnen-Startup Maple Aviation sammelt 4 Millionen ein FinTech Talentir bekommt 4 Millionen IndustialTech mkind streicht 3 Millionen ein LegalTech beglaubigt.de kauft firma.de

Taktile erhält 110 Millionen – Maple Aviation sammelt 4 Millionen ein – Talentir bekommt 4 Millionen

Donnerstag, 25. Juni 2026VonTeam

Im #DealMonitor für den 25. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

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INVESTMENTS

Taktile 

Goldman Sachs, Balderton, Index Ventures, DIG Ventures, Tiger Global, Visionaries, and Y Combinator investieren 110 Millionen US-Dollar (Series C) in Taktile. Das Startup, das 2020 von Maximilian Eber und Maik Taro Wehmeyer in Berlin gegründet wurde, kümmert sich um „KI-gestütztes, automatisiertes Risikomanagement für den Finanzsektor“. „The successful fundraise opens Taktile’s next chapter, which centers on enabling financial institutions to transform themselves for the AI age“, teilt das Team zum Investment mit. Balderton Capital, Index Ventures, Tiger Global, Y Combinator, Prosus Ventures, Visionaries Club und Larry Summers investierten zuletzt 54 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Insgesamt sammelte das Team nun bereits rund 190 Millionen ein. FinTechs wie Mercury, Kueski und Zilch sowie Finanzinstitute wie Allianz und Rakuten Bank, nutzen Taktile bereits. Mehr über Taktile

Maple Aviation

ES Kapital, Bayern Kapital, superangels sowie Business Angels wie Rüdiger Schmidt, Stefan Eishold, Martin Giese und Bernd Baezner investieren 4 Millionen Euro in Maple Aviation. Das Startup aus Ottobrunn, 2022 gegründet, entwickelt ein autonomes Drohnensystem für den Transport medizinischer Güter. Die Lösung der Jungfirma ermöglicht den emissionsfreien Transport von Laborproben, Medikamenten und anderem medizinischen Material direkt zwischen Gesundheitseinrichtungen – auch über dicht besiedelten Gebieten. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen „seine Drohnentechnologie weiterentwickeln und die Ladeinfrastruktur sowie sein Team für den Start des operativen Betriebs weiter ausbauen“. Mehr über Maple Aviation

Talentir

Der Berliner Investor Redstone, Inovia Capital (Patrick Pichette), Shapers, Tenity, NewSchool, Noia Capital, BFC, Cambrena Capital und Mark Ransford investieren 4 Millionen Euro in Talentir. Das Unternehmen mit Sitz in Wien und Zürich, 2022 von Lukas Sticksel-Steiner und Johannes Kares gegründet, wandelte sich zuletzt von einem Stock Market für YouTube-Videos zu einem Payment Services für die Kreativbranche. Blockchain Founders Capital, CV VC und Noia Capital investierten zuletzt eine siebenstellige Summe in die Jungfirma. Mehr über Talentir

mkind

Berliner Investor Lucid Capital, Possible Ventures aus München, Kvanted, Fortino Capital sowie Business Angels wie Thomas Wolf investieren 3 Millionen Euro in mkind. Das Startup aus München, 2026 von Michael Sauer, Christoph Willibald, Gabriele Tiboni und Paul Kröger, gegründet, entwickelt intelligente Robotersysteme für industrielle Fertigungsprozesse. Die flexiblen Roboterzellen automatisieren anspruchsvolle Aufgaben wie Schweißen, Oberflächenbearbeitung und Beschichtung, um Unternehmen in der Produktion zu entlasten. Mehr über mkind

MERGERS & ACQUISITIONS

beglaubigt.de – firma.de

Das junge Münchner LegalTech beglaubigt.de übernimmt das insolvente Unternehmen firma.de, dass sich seit 2012 um digitale Unternehmensgründungen kümmert. „Mit nun über 30.000 Kundinnen und Kunden und mehr als 1.000 angebundenen Notaren wird beglaubigt.de damit zum Marktführer für vollständig digitale Unternehmensgründung in Deutschland“, heißt es in einer Presseaussendung. Für die bestehenden Kundinnen und Kunden von firma.de geht es „ohne Unterbrechung“ weiter. Auch ein Großteil des Teams wird übernommen. beglaubigt.de, 2024 von Alexander Sporenberg und Felix Gerlach gegründet, positioniert sich als „europäische Plattform für digitale Rechts- und Notarinfrastruktur“. YouTube-Mitgründer Jawed Karim (Y Ventures), Moonfire Ventures (Mattias Ljungman), Zeno Ventures, Combination VC, Orange Collective und zahlreiche Business Angels investierten kürzlich 3,3 Millionen US-Dollar in das junge Unternehmen. Mehr über beglaubigt.de

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#DealMonitor – Stark erhält 500 Millionen – Finn sammelt 140 Millionen ein

#DealMonitor

#DealMonitor DefenseTech-Unicorn Stark erhält 500 Millionen Auto-Abo-Grownup Finn sammelt 140 Millionen ein – und wird ein Unicorn KI-Startup Ora Computing sammelt 3,5 Millionen ein Robotik-Startup Innok Robotics erhält 3,3 Millionen

Stark erhält 500 Millionen – Finn sammelt 140 Millionen ein

Mittwoch, 24. Juni 2026VonTeam

Im #DealMonitor für den 24. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

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INVESTMENTS

Stark

Der amerikanische Geldgeber Sequoia Capital, Nato Innovation Fund (NIF), Project A Ventures, Air Street Capital, 201 Ventures, Advent und Döpfner Capital investieren 500 Millionen Euro in Stark. Das junge Berliner DefenseTech, 2024 vom Quantum Systems-Gründer Florian Seibel und Sven Kruck gegründet, setzt unter anderem auf Kampfdrohnen (Loitering Munition System). Im Zuge der Investmentrunde wird das Unternehmen mit mehr als 3,2 Milliarden Euro (zuvor 1 Milliarde) bewertet – wie das Handelsblatt berichtet. Das frische Kapital soll insbesondere in die Forschung fließen. Seit der Gründung sammelte das Unternehmen bereits rund 640 Millionen ein. Mehr über Stark

Finn

Der kanadische Geldgeber Portage, Planet First Partners, Korelya Capital, White Star Capital, HV Capital, Picus Capital, SevenVentures, BC Partners Credit und Runway Growth Capital investieren 140 Millionen Euro (darunter 40 Millionen Fremdkapital) in FINN. Im Zuge der Investmentrunde wird das Unternehmen mit rund 1 Milliarde Euro bewertet und steigt somit zum Unicorn auf. Das Münchner Grownup, 2019 von Max-Josef Meier (nicht mehr an Bord) und Maximilian Wühr gegründet, setzt auf Auto-Abos. Nach eigenen Angaben verfügt das Unternehmen derzeit über „mehr als 50.000 FINN Abos“. Der jährlich wiederkehrende Umsatz (ARR) liegt bei „über 300 Millionen Euro“. Das Unternehmen sammelte in den vergangenen Jahren bereits rund 250 Millionen Eigenkapital ein – unter anderem von Picus Capital, HV Capital, UVC Partners und Heartcore Capital. Hinzu kommt Fremdkapital in Milliardenhöhe. Mehr über Finn

Ora Computing

Der Schweizer Early-Stage-Investor Constructor Capital, Greencode Ventures aus Helsinki und XISTA Science Ventures investieren 3,5 Millionen Euro in Ora Computing. Das Wiener Startup, von Stefan Sack und Raimel Medina gegründet, entwickelt eine Technologie zur Komprimierung von KI-Modellen. Die Lösung soll den Einsatz großer Sprachmodelle in der Cloud und auf Edge-Geräten effizienter machen, indem sie Speicherbedarf und Rechenaufwand reduziert. Mehr über Ora Computing

Innok Robotics

 Das Privatinvestoren-Netzwerk Companisto, Prolimity Capital Partners und Co. investieren 3,3 Millionen Euro in Innok Robotics. Die Firma aus Regenstauf, 2012 von Alwin Heerklotz gegründet, setzt auf „voll integrierte AMR-Systeme, die sowohl Software als auch Fahrzeug-Hardware sowie modernste 2D- und 3D-Sensorik auf Basis Künstlicher Intelligenz umfassen“. Mit dem frischen Kapital möchte das Team „seine Skalierung weiter aggressiv vorantreiben“. Companisto, Prolimity Capital Partners und der Unternehmer Heinz Ferchau, Gründer von Ferchau Engineering, investierten zuvor bereits rund 7 Millionen in das Unternehmen. Prolimity hielt zuletzt rund 45 % an Innok. Mehr über Innok Robotics

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#Brandneu – 5 neue Startups: therapie1, baba.gg, LeadScraper, Nifty IP, DACL Technologies

#Brandneu

Erneut bereichern vielversprechende Neugründungen die Startup-Szene. Im Folgenden stellen wir diese junge Unternehmen vor: therapie1, baba.gg, LeadScraper, Nifty IP und DACL Technologies.

5 neue Startups: therapie1, baba.gg, LeadScraper, Nifty IP,  DACL Technologies

Dienstag, 23. Juni 2026VonVeronika

Frische Ideen, neue Firmen: deutsche-startups.de präsentiert heute wieder junge Startups, die kürzlich gegründet wurden oder gerade ihren Stealth-Mode beendet haben. Wer noch mehr Neugründungen entdecken möchte, sollte unseren Newsletter Startup-Radar abonnieren.

therapie1

Bei therapie1 aus München dreht sich alles um Physiotherapie und Osteopathie. Das Team rund um Gründer Tobias van der Linden übernimmt dabei alle „Prozesse und zentralen Abläufe“ – wie Terminierung, Abrechnung und Reinigung. „Wir wollen Raum für echte Therapie schaffen“, lautet das Motto des Startups.

baba.gg

baba.gg aus Berlin, von Matthias Baasch und Jakob Bauers an den Start gebracht, möchte sich als „Operating System for Urban Sports“ etablieren. Das Team verspricht dabei: „We are solving Gen Z’s biggest pains in leisure time, by applying gaming lobby mechanics to real-world activity and delivering simple and fast, low-friction access to multiplayer experiences.“

LeadScraper

Die frische Firma LeadScraper aus Hamburg bietet DSGVO-konforme „KI-gestützte B2B-Leads, die wirklich konvertieren“. „Leadscraper scannt das Internet in Echtzeit und findet genau die Unternehmen, die zu deinem Angebot passen – frisch, präzise und hocheffektiv“, verspricht das von Janik Deimann angeschobene Startup.

Nifty IP

Hinter Nifty IP aus Wien, von Sabrina Masur, Benjamin Zingsem und Marco Masur gegründet, steckt „die erste forensische Plattform, die Kreativen dabei hilft, ihren einzigartigen Stil im Zeitalter der KI nachzuweisen, zu schützen und zu vermarkten“. „Wir erkennen unbefugte Nutzung, überprüfen die Urheberschaft mit juristischer Präzision und geben Kreativen und Marken die Kontrolle über ihr geistiges Eigentum“, erklärt das Team.

DACL Technologies

Das Startup DACL Technologies aus München, von Johannes Flotzinger, Max Buchs und Jonas Zausinger auf die Beine gestellt, kümmert sich um automatisierte Gebäudeinspektion. „DACL ist Ihr Komplettanbieter für die digitale Transformation der Infrastrukturinstandhaltung. Wir schließen die Lücke zwischen manuellen Vor-Ort-Inspektionen und datengestütztem Lebenszyklusmanagement“, so das Unternehmen.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3

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