Tag Archives: lan

Spotify Driving: Erste Eindrücke der Beta

Mitte dieses Monats haben wir bereits schon einmal davon berichten können, dass neben Google auch andere Entwickler an simplen Oberflächen für die Bedienung ihrer Apps während der Fahrt in Autos basteln würden. So nämlich auch Spotify, die per Mails in recht limitiertem Umfang an die Community herangetreten sind, um einige davon zur Beta von Spotify Driving einzuladen. Unserer Bitte, uns auf dem Laufenden zu halten, sobald einer von Euch an der Beta teilnimmt, ist Leser Patrik umgehend nachgegangen und hat uns einiges an Informationen und Bildmaterial zukommen lassen.

 

spotify-driving

Bereits das Intro der Beta erklärt die geänderte Menüführung und vor allem Steuerung von Spotify Driving. Demnach navigiert man nun vorrangig durch Wisch-Gesten durch die Oberfläche und überspringt einzelne Titel durch einen einzelnen Tipp aufs Display. Zurückspringen lässt sich auch, diesmal durch doppeltes Antippen des Bildschirms. Das eigentliche System hinter Spotify Driving funktioniert natürlich noch immer so wie von der Haupt-App gewohnt.

Generell ist die Oberfläche groß und stark vereinfacht gehalten, eben so, wie man es von einem auf schnelle Bedienung im Auto ausgelegten Interface erwartet. Gute Sache meiner Meinung nach, da es sicher noch zahlreiche Nutzer gibt, die Spotify gern für die musikalische Untermalung beim Autofahren nutzen. Mal sehen, was wir noch an Informationen zur Beta erhaschen können, eventuell ist ein offizieller Release ja nicht mehr so ewig entfernt 🙂

spotify-driving-2

Read More »

Microsoft verschenkt Weihnachtsmusik (9 Alben)

artikel_microsoftSolltet ihr an kostenloser Weihnachtsmusik interessiert sein, dann hat Microsoft dafür etwas in petto. Das Redmonder Unternehmen verschenkt derzeit neun mehr oder weniger als Album zu bezeichnende Werke, die sich rund um das Thema Weihnachten drehen. Interessanterweise funktioniert das Ganze dann mit dem Verschenken auch einmal in Deutschland, nicht nur in den USA. Was ich aber festgestellt habe: Ich konnte nach Anklicken der Links die Alben nicht in der Windows Store-App kaufen, ich musste zu einem Browser greifen, der nicht sofort den Store öffnet. Da konnte ich dann nach Anmeldung mit meinem Microsoft-Konto die Alben kostenlos beziehen. Wie ihr dann an die Musik kommt? Ihr könnt Microsoft Grove starten und die Alben herunterladen. Die landen dann im Musikordner und können dann auch auf anderen Systemen und mit anderen Playern abgespielt werden.

bildschirmfoto-2016-12-03-um-07-44-48

 

Hands-on | Lenovo Yoga Book im Test

Berührungsempfindliches Halo-Keyboard kann anfangs frustrierend sein. class= Berührungsempfindliches Halo-Keyboard kann anfangs frustrierend sein.

Komisch fühlt es sich an, dieses Halo-Keyboard. Blindes Schreiben ist auf der glatten Oberfläche nahezu unmöglich. Das gewohnte Zehnfingersystem funktioniert ohne richtige Tasten nur schlecht. Da ist die große Löschen-Taste geradezu ein Eingeständnis.

Die Schrifterkennung des Yoga Book funktioniert gut. Handschrift wird prompt erkannt und digitalisiert, die Eingabe ist präzise und ohne große Verzögerung. Schrifterkennung des Yoga Book funktioniert ganz gut. Handschrift wird prompt erkannt und digitalisiert.

Nein, auf diesem Notebook schreibt niemand Romane, höchstens frustrierte Poesie. Aber Lenovos Yoga Book will eigentlich auch kein Notebook sein. Das Hybridgerät im DIN-A5-Format ist Tablet und digitales Zeichenbrett zugleich. Und dann ist da noch diese Touch-Tastatur namens Halo Keyboard, die so ungewöhnlich und innovativ wie frustrierend ist. Umklappen und aufstellen lässt sich das Yoga Book auch noch. Doch der Reihe nach.

Nach einem Tablet mit mobilem Projektor trauen sich die Lenovo-Entwickler beim Yoga Book an eine neue Chimäre: Ein Tablet, das durch ein 180-Grad-Scharnier mit einer berührungsempfindlichen Eingabefläche verbunden ist. Sie ist Spielfeld für einen mitgelieferten Stylus und dient zum Zeichnen, Schreiben oder für die Stiftbedienung. Oder sie wird zum Halo-Keyboard mit leuchtenden Zahlen- und Buchstabentasten.

Berührungsempfindliche Oberfläche mit Tastenmarkierungen: Die Halo Tastatur des Yoga Book soll einfache Texteingabe ermöglichen, sorgt in der Praxis aber für viele Vertipper.

Halo Tastatur des Yoga Book soll einfache Texteingabe ermöglichen – sorgt in der Praxis aber für viele Vertipper.

Verrenkungskünstler mit Intel-Atom-Chip

Das 10,1 Zoll große Display bietet etwas mehr als Full-HD-Auflösung (1920 zu 1200 Pixel), im Inneren des 690 Gramm leichten Verrenkungskünstler stecken ein Intel-Atom-Chip, 4 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und 64 GB Speicher (erweiterbar um bis zu 128 GB) – solide Smartphone-Oberklasse also, nur mit riesigem Display und Tasten.

Geladen wird das Yoga Book irritierenderweise über einen USB-2.0-Anschluss im Micro-Format. Andere Geräte und USB-Sticks lassen sich so meistens nur per Adapter anschließen. Gleiches gilt für den kleinen HDMI-Ausgang: Ohne den dazu passenden Adapter werden das Yoga Book, Monitore und Beamer keine Freunde.

Das Yoga steckt nicht nur im Namen: Lenovos Yoga Book ist ziemlich gelenkig. Das Yoga steckt nicht nur im Namen: Lenovos Yoga Book ist ziemlich gelenkig.

Doch genug der Klage: Mit dem Yoga Book kann man durchaus schöne Momente haben. Zum Beispiel beim Serienschauen im Bett. Das Display ist hell, der Klang für ein so kleines Gerät erstaunlich gut. Durch die flexible Form steht das Yoga Book immer stabil und mit einer voller Akkuladung kommt man locker durch einige Folgen oder Filme.

Lenovo Yoga Book im Test

Auch wer gerne zeichnet oder Notizen per Handschrift anlegt, kommt auf seine Kosten. Zwar kann das Yoga Book als digitales Zeichengerät nicht mit Grafiktablets für Profis mithalten. Für Skizzen und Computerzeichnungen mit dem Stylus reicht es aber allemal. Besonders clever: Der mitgelieferte Zeichenblock haftet magnetisch auf der Eingabefläche. Schreibt man nun auf den Block, werden Text und Zeichnungen auf Wunsch direkt digital zum Beispiel im Notizprogramm OneNote abgelegt.

Deutlich weniger Spaß macht das Verfassen langer Texte. Das Keyboard lädt geradezu zum Vertippen ein. Ein kleiner Vibrationsmotor versucht tapfer, den fehlenden Tastenhub zu ersetzen – wahres Tippgefühl kommt aber nicht auf. Das Touchpad ist auch nur selten wirklich präzise. Doch nach zwei Wochen mit diversen Vertippern und halblautem Fluchen gewöhnt man sich am Ende sogar an das seltsame Halo-Keyboard – echte Liebe wird es aber nicht.

Der Bildschirm des Yoga Books hat etwas mehr als Full-HD-Auflösung mit 1920 zu 1200 Pixeln.

Fazit: Von allem ein bisschen und eigentlich ganz gut

Was ist es nun, dieses Yoga Book? Zunächst einmal ein brauchbares Tablet mit vollwertigem PC-Betriebssystem, ein digitales Zeichenbrett und eine ausdauernde Videomaschine. Mit etwas Eingewöhnung ist es sogar ein Reiseschreibgerät.

Notebookmaßstäbe sollte man bei aller optischen Ähnlichkeit aber nicht anlegen. Denn dann ist das Yoga Book ein ziemlich lahmes Notebook, das mit seinem Prozessorchen schon bei etwas aufwendigeren Webseiten deutlich in die Knie geht – noch dazu mit höchst unpraktischen USB- und HDMI-Anschlüssen.

Dennoch gelingt dem Leichtgewicht der Spagat zwischen den Geräteklassen recht gut. Letztlich ist es ein solider Allrounder mit breitem Einsatzspektrum und vielen interessanten neuen Ideen.

Das Yoga Book gibt es mit Windows 10 ab rund 600 Euro und als Android-Gerät mit Android 6 ab rund 500 Euro. Beide Geräte sind bereits im Handel verfügbar. Wer nicht auf Windows angewiesen ist, kann beruhigt zur Android-Variante greifen. Dann spart man nicht nur 100 Euro, sondern kommt auch nicht in die Verlegenheit, dem kleinen Tablet Dinge zuzumuten, für die es nicht gemacht wurde.

Read More »

Evernote unterstützt ab sofort Login via Google-Account

Eine praktische Neuerung gibt es bei Evernote, sofern Ihr ein Google-Konto habt und dies für den Login bei Evernote nutzen möchtet. Das ist ab sofort nämlich optional möglich. Erspart Euch im Zweifelsfall das Merken eines weiteren Logins, da so alles einfach über den Google-Account abgewickelt wird. Verfügbar ist das sowohl für bestehende Evernote-Accounts als auch für solche, die neu erstellt werden. Wer sich nicht sicher ist, ob er den Login über Google tatsächlich möchte, kann dies auch einfach ausprobieren. Man kann jederzeit wieder zurück zum normalen Login über Evernote wechseln.

evernote_google_login

Ich halte es bei mir ja so, dass ich mich überall da mit Google einlogge, wo es möglich ist – alleine schon, um die 2-Faktor-Authentifizierung zu haben, die dadurch eventuell auch bei Diensten ermöglicht wird, die diese nicht selbst anbieten. Unterstützt wird die Geschichte über den Web Clipper, Evernote Web, Evernote für Windows, Mac und Android sowie Evernote für iPhone, iPad und iPod Touch.

Bad, Bad Google: Heiko Maas will US-Web-Riesen zügeln

Heiko Maas will US-Web zügeln
Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat sich für eine härtere Gangart gegenüber US-Internetriesen wie Google und Facebook ausgesprochen. Es sei „absolut überfällig“, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie „einige wenige internationale Konzerne“ eine marktbeherrschende Stellung einnähmen, so Maasim Interview mit dem „Handelsblatt“.

„Wenn ein Suchmaschinenanbieter wie Google in Deutschland 95 Prozent des Suchmaschinenmarkts beherrscht, dann sollte das schon unter kartellrechtlichen Gesichtspunkten überprüft werden“, sagte Maas. Dabei stelle sich auch die Frage, ob das Kartellrecht in seiner jetzigen Form ausreichend geeignet sei, um in einer digitalen Wirtschaft die richtigen Antworten zu geben. Es nutze aber wenig, wenn sich Deutschland alleine damit auseinandersetze, betonte Maas. „Wie man mit marktbeherrschenden Unternehmen wie Google umgeht, muss ein großes Thema auf europäischer Ebene werden.“

Es sei richtig, dass die EU-Kommission auf der Basis des bestehenden Kartellrechts schon tätig geworden sei. „Aber wir sollten bald Bilanz ziehen, ob die kartellrechtlichen Grundlagen wirklich ausreichen, um zu verhindern, dass die Marktmacht von Google oder anderen Unternehmen nicht letztlich auch zu Marktmachtmissbrauch führt.“ Mit Blick auf Facebook erwägt Maas ein härteres Vorgehen gegen den Internetkonzern, sollte er nicht schärfer gegen Hassparolen auf seiner Plattform vorgehen.

„Wenn strafbare Inhalte nicht noch konsequenter gelöscht werden, müssen wir darüber nachdenken, Facebook und Twitter in Haftung zunehmen, wenn sie strafbewehrte Inhalte trotz Hinweisen nicht löschen“, sagte Maas. „Dieses Damoklesschwert schwebt über den Betreibern der sozialen Netzwerke.“

Unternehmen, die mit sozialen Netzwerken „sehr viel“ Geld verdienten, treffe auch eine gesellschaftliche Verpflichtung, betonte der Minister und fügte hinzu: „Kein Unternehmen kann ein Interesse daran haben, dass seine Plattform missbraucht wird, um Straftaten zu begehen.“

Read More »

Uso de cookies

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.plugin cookies

Beaktiv @ 2016