E-Autos laden: Regierung will Preistransparenz erzwingen




Wer mit dem Elektroauto unterwegs ist, kennt vielleicht das Chaos an der Ladesäule. Die Bundesregierung bringt nun Bewegung in die Sache und legt einen Gesetzentwurf zur Änderung des Preisangabenrechts vor. Das Ziel ist recht simpel, denn es geht um Klarheit beim Bezahlen. Bisher fehlte eine handfeste Grundlage, um Verstöße gegen die europäischen Vorgaben der AFIR-Verordnung in Deutschland auch wirklich zu bestrafen. Das ändert sich jetzt mit dem Entwurf 21/5873.

Die Preisbehörden der Länder bekommen damit ein Werkzeug in die Hand, um gegen schwarze Schafe vorzugehen. Wenn Betreiber von öffentlichen Ladepunkten die Preise nicht ordentlich ausweisen, wird es teuer. Die neuen Bußgeldvorschriften im Preisangabengesetz sehen Strafen von bis zu 100.000 Euro vor. Am Ende soll der Kunde einfach sehen, was der Strom kostet, ohne erst im Kleingedruckten oder in verschachtelten Apps suchen zu müssen. Mal abwarten, ob das die Preisgestaltung an den Säulen tatsächlich übersichtlicher macht.

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BKA-Lagebild: Cyberkriminalität bleibt eine Dauerbaustelle

Obligatorisches Hackerbild

Das Thema Internetkriminalität ist und bleibt ein dickes Brett, das Innenminister Alexander Dobrindt und BKA-Vizepräsidentin Martina Link mit dem Bundeslagebild Cybercrime 2025 vorgelegt haben. Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, denn rund 334.000 Fälle wurden offiziell registriert. Dass die Dunkelziffer bei digitalen Angriffen deutlich höher liegt, dürfte jedem klar sein, der sich ein bisschen mit der Materie befasst.

Ein großer Faktor ist mittlerweile der Einsatz von künstlicher Intelligenz. Angreifer nutzen die Technik, um ihre Schadsoftware und Betrugsversuche schneller und professioneller zu gestalten. Auf der anderen Seite hilft KI zwar auch bei der Abwehr, aber das Wettrüsten ist in vollem Gange. Bei Ransomware gab es einen Anstieg um zehn Prozent auf 1.041 angezeigte Fälle. Die Kriminellen forderten dabei Summen, die sich insgesamt auf etwa 15,5 Millionen US-Dollar (14,3 Millionen Euro) beliefen. Immerhin scheint die Vorsorge in den Betrieben besser zu greifen, da seltener gezahlt wurde als früher.

Massiv zugenommen haben die sogenannten DDoS-Attacken. Hier gab es ein Plus von 25 Prozent auf über 36.700 Vorfälle. Vor allem Behörden und Logistikfirmen standen im Visier von Hacktivisten, die Systeme durch Überlastung lahmlegen wollten. Beim klassischen Phishing ist die Kurve zwar leicht rückläufig, aber mit über 382.000 gemeldeten Mails bei der Verbraucherzentrale NRW bleibt das Risiko für Nutzer weiterhin hoch. Es zeigt sich einmal mehr, dass man im Netz ständig die Augen offenhalten muss, da die Methoden der Täter immer ausgefeilter werden.

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Google Maps und Deutsche Bahn: Echtzeitdaten und Ticketkauf direkt in der App




Die Deutsche Bahn und Google bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus. Wer seine Wege häufiger mit Google Maps plant, bekommt dort künftig präzisere Informationen für den Regionalverkehr angezeigt. DB Regio liefert dafür Echtzeitdaten aus, sodass Verspätungen oder Gleiswechsel direkt in der Karten-App auftauchen. Das Ganze startet zunächst für mehr als die Hälfte des Regionalverkehrs auf der Schiene und soll die Planung verlässlicher machen.

Interessant ist der neue Button für den Ticketkauf. Wer eine Route sucht, kann über einen direkten Link in den Buchungsbereich der Bahn wechseln. Damit entfällt das manuelle Übertragen der Reisedaten in die App DB Navigator oder auf die Webseite der Bahn. Die Funktion ähnelt der Kooperation, die Google bereits seit einigen Jahren mit dem Fernverkehr der Bahn pflegt.

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#Interview – „Aktuell ist das Umfeld besser, als viele denken“

#Interview

“Gerade in Europa und speziell in Deutschland sehen wir eine solide Ausgangslage für Gründerinnen und Gründer, Kapital einzusammeln. Gleichzeitig ist es aber anspruchsvoller geworden”, sagt Jasper Roll von Haufe Group Ventures.

„Aktuell ist das Umfeld besser, als viele denken“

Mittwoch, 13. Mai 2026VonAlexander

Seit 2023 investiert Haufe Group Ventures, ein Ableger der bekannten Haufe Group (Haufe, Lexware), in junge „Corporate-Service-Startups“. Gemeint sind damit „Startups, die im B2B-Kontext und im Bereich Software-as-a-Service (SaaS)“ unterwegs sind und die „Arbeitswelt der Zukunft mitgestalten“.

Das Team rund um Jasper Roll investiert initial bis zu 1 Million Euro. Zuletzt investierte Haufe Group Ventures gemeinsam mit Venture Stars, TKM, Gründerfonds Ruhr und Caesar Venture in CyberDesk. Das Startup aus München, 2022 gegründet, setzt auf identitätszentrierte Datensicherheit. Zum Portfolio des Geldgebers gehören ansonsten Startups wie become.1, Doctorflix und Dyno.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Haufe Group Ventures-Macher Jasper Roll einmal ausführlich über die aktuelle Investmentsituation in Deutschland.

Tipp: STARTUPLAND: Reverse Pitch mit Jasper Roll (Haufe Group Ventures) Jetzt ansehen!

Wie würdest Du Deiner Großmutter Haufe Group Ventures erklären? 

Haufe Group Ventures ist im Kern ein Investor, aber nicht nur im klassischen Sinne. Wir unterstützen Gründerinnen und Gründer dabei, digitale Lösungen zu bauen, die echte Probleme in Unternehmen lösen. Das Ziel ist dabei immer das gleiche: Firmen den Rücken freizuhalten, damit sie sich auf das konzentrieren können, was sie wirklich gut können. Neben Kapital bringen wir vor allem eines mit: Verständnis für den Mittelstand und Zugang zu einem Netzwerk, das hilft, Ideen schneller in den Markt zu bringen. Oder einfacher gesagt: Wir helfen dabei, gute Ideen zu funktionierenden Geschäftsmodellen zu machen. 

Wie bewertest Du die aktuelle Investmentsituation in Deutschland? 

Aktuell ist das Umfeld besser, als viele denken – zumindest für gute Teams. Gerade in Europa und speziell in Deutschland sehen wir eine solide Ausgangslage für Gründerinnen und Gründer, Kapital einzusammeln. Gleichzeitig ist es aber anspruchsvoller geworden. Die Geschwindigkeit, mit der neue Themen entstehen – vor allem rund um KI – ist extrem hoch. Das führt zu einer Art „Abundance of Solutions“. Es gibt sehr viele Ansätze für sehr ähnliche Probleme. In diesem Umfeld gewinnen diejenigen, die wirklich differenzieren können: mit klaren Lösungen, echten Wettbewerbsvorteilen und einem belastbaren Geschäftsmodell. 

Mit welchen Erwartungen blickst Du auf die kommenden Monate? 

Ich glaube, es bleibt herausfordernd, aber Europa ist gut positioniert. Was sich klar zeigt: Auswahl wird wichtiger. Es gibt immer mehr Lösungen für immer mehr Probleme. Das heißt im Umkehrschluss, dass nicht alles davon relevant ist. Langfristig werden sich die Unternehmen durchsetzen, die einen echten „Moat“ haben – also etwas, das sie schwer kopierbar macht. Das kann Technologie sein, ist es aber immer seltener allein. Viel wichtiger sind ein klarer Anwendungsfall, echte Kundenrelevanz und ein tiefes Verständnis für das Problem. 

Was rätst Du Gründer:innen, die derzeit auf Kapitalsuche sind? 

Software wird zunehmend zur Commodity. Deshalb ist die entscheidende Frage nicht mehr: Was kann eure Technologie? Sondern: Welches Problem löst ihr wirklich – und warum ist das relevant genug, dass jemand dafür bezahlt? Mein Rat wäre: Das Problem messerscharf herausarbeiten, früh Beweise liefern und schnell Momentum aufbauen. Viele Startups scheitern nicht an der Idee, sondern daran, dass sie zu spät merken, dass das Problem nicht groß genug ist. Validierung schlägt Vision – gerade in frühen Phasen.   

Welche Startups begeistern Dich derzeit ganz besonders? 

Natürlich schaue ich zuerst auf unser eigenes Portfolio, da arbeiten wir mit Teams, die genau diesen Anspruch haben, reale Probleme zu lösen. Was mich aktuell aber generell begeistert, sind weniger einzelne Unternehmen als vielmehr ein Trend: Wir sehen gerade viele sehr starke Teams, die extrem lösungsorientiert arbeiten und nicht mehr nur auf Technologie fokussiert sind. Gerade im Worktech- und Corporate-Service-Bereich passiert viel Spannendes. KI ist dabei gleichzeitig Chance und Herausforderung. Sie senkt zwar Eintrittsbarrieren, aber genau deshalb wird es umso wichtiger, echte Probleme zu lösen und nicht nur gute Technologie zu bauen. 

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Haufe Group Ventures

Nextpad++ für macOS veröffentlicht

Stammleser haben die Geschichte rund um Nextpad natürlich mitbekommen. Falls es an euch vorbeigegangen ist, lasst mich euch kurz ins Boot holen. Nextpad ist ein Fork des beliebten Notepad , das auf Windows existiert. Startete unter gleichem Namen, was für Ärger seitens des Original-Entwicklers sorgte. Also zog sich der Entwickler zurück und baute das Ganze um – nun eben auf Nextpad , was jetzt frisch veröffentlicht wurde.

Der Editor wurde vollständig in Objective-C entwickelt und nutzt die Scintilla-Engine. Er benötigt weder Wine, Emulationsschichten noch Porting Kits und ist somit eine echte native Anwendung. Er läuft sowohl auf Intel-Prozessoren als auch auf Apple Silicon von M1 bis M5. Dank des Universal Binary Formats startet der Editor schnell und effizient und schont die Systemressourcen. Wenn man ewig auf dem Mac ist, wird man zwar eine native Mac-App erkennen, die sich auf den ersten Blick dennoch fremd wirkt. Da muss man sich aber echt dran gewöhnen und reinfuchsen. Wobei das sicherlich eher ein Ding für Leute ist, die mit Code hantieren.

Die müssen kaum auf Funktionen verzichten. Syntaxhervorhebung für über 80 Sprachen, die Suche mit regulären Ausdrücken, Makroaufzeichnungen und die Bearbeitung in der geteilten Ansicht sind vorhanden. Ein Plugin-System ermöglicht die Erweiterung der Funktionalität. Der Entwickler Andrey Letov und die Community arbeiten daran, bekannte Erweiterungen der Windows-Version für macOS zu adaptieren. Müsst mal schauen, ob das was für euch ist.

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