
Wer mit dem Elektroauto unterwegs ist, kennt vielleicht das Chaos an der Ladesäule. Die Bundesregierung bringt nun Bewegung in die Sache und legt einen Gesetzentwurf zur Änderung des Preisangabenrechts vor. Das Ziel ist recht simpel, denn es geht um Klarheit beim Bezahlen. Bisher fehlte eine handfeste Grundlage, um Verstöße gegen die europäischen Vorgaben der AFIR-Verordnung in Deutschland auch wirklich zu bestrafen. Das ändert sich jetzt mit dem Entwurf 21/5873.
Die Preisbehörden der Länder bekommen damit ein Werkzeug in die Hand, um gegen schwarze Schafe vorzugehen. Wenn Betreiber von öffentlichen Ladepunkten die Preise nicht ordentlich ausweisen, wird es teuer. Die neuen Bußgeldvorschriften im Preisangabengesetz sehen Strafen von bis zu 100.000 Euro vor. Am Ende soll der Kunde einfach sehen, was der Strom kostet, ohne erst im Kleingedruckten oder in verschachtelten Apps suchen zu müssen. Mal abwarten, ob das die Preisgestaltung an den Säulen tatsächlich übersichtlicher macht.
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