Google startet neue Identity Services APIs für sichere Log-ins

Google teilt mit, dass man in einem einzelnen Software Development Kit (SDK) seine neue Familie der Identity APIs bündele. Im SDK vereint man dann etwa „Sign in with Google“ sowie „One Tap“. Davon sollen sowohl Entwickler profitieren als auch letzten Endes die Nutzer. So können letztere sich ja über Googles Lösungen bei Partner-Websites und -Apps einloggen und müssen somit nicht für die Dienste neue Zugangsdaten erstellen und verwalten.

One Tap steht dabei für einen nahtlosen Log-in, der auf jeder Unterseite eingebunden werden kann. Das muss also nicht zwangsweise auf der ersten Landing-Page sein. Stattdessen erblickt ihr einen Hinweis, der vom oberen bzw. unteren Rand der Website ins Sichtfeld gleitet und euch dann den Log-in über euer Google-Konto erlaubt. Für Nutzer sei der Vorzug, dass sie sich so nahtlos Einloggen könnten und weniger Angriffsfläche böten. Entwickler und Websitebetreiber wiederum hätten weniger Verwaltungsaufwand.

Parallel führt man einen neuen und verbesserten Button für Sign in with Google ein, der individuelle Nutzerangaben für wiederkehrende User anzeige. Er gibt auch Aufschluss darüber, welches Benutzerkonto gerade aktiv ist. Für Entwickler habe man zudem die Implementierung vereinfacht. Solltet ihr selbst Apps oder eine Website betreiben und auf die neuen Optionen zurückgreifen wollen, dann findet ihr hier weitere Hilfestellungen.

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Google Drive für den Desktop: Offizieller Start erfolgt

Google hatte für seinen Cloud-Dienst bereits zum Jahresbeginn angekündigt, dass man den Business-Client (Drive File Stream) mit Privatkunden-Funktionen spickt und damit dann auch für Privatkunden die Software „Backup & Sync“ ablöst. Das Ganze solle dann unter dem Namen „Drive für den Desktop“ künftig firmieren. Nun kündigt Google den offiziellen Rollout für „Drive für den Desktop“ an. Die vereinte Version ist zwar bereits zu Beginn des Monats aufgetaucht, allerdings nicht flächendeckend.

Drive für den Desktop bietet unter anderem die Möglichkeit Fotos direkt zu Google Fotos hochzuladen. Für iOS-Nutzer unterstützt man auch den Upload über die Apple-Foto-Galerie. Und neben einer ARM-Version, die man nun mit dabei hat, bietet man die Möglichkeit zur Verwendung mehrerer Google-Accounts. Außerdem soll auch noch eine Platzhalterfunktion einziehen, wie wir sie beispielsweise schon von OneDrive her kennen.

Back-up & Sync Drive File Stream Drive für den Desktop
Dateien in „Meine Ablage“ verwenden Ja Ja Ja
Dateien in geteilten Ablagen verwenden Nein Ja, wenn Ihr Abo geteilte Ablagen enthält oder Sie zu einer geteilten Ablage eingeladen wurden. Ja, wenn Ihr Abo geteilte Ablagen enthält oder Sie zu einer geteilten Ablage eingeladen wurden.
Nur bestimmte Ordner aus „Meine Ablage“ mit Ihrem Computer synchronisieren Ja Nein, Sie können aber Dateien streamen, um Speicherplatz zu sparen. Nein, Sie können aber Dateien streamen, um Speicherplatz zu sparen.
Nur einzelne Dateien in „Meine Ablage“ für die Offlinenutzung synchronisieren Nein Ja Ja
Dateien aus Drittanbieter-Anwendungen wie Microsoft Office und Photoshop öffnen und speichern Ja Ja Ja
Mit der Funktion „Echtzeit-Anwesenheit“ in Microsoft Office sehen, wer ein Dokument bearbeitet Nein Ja Ja
Integration in Microsoft Outlook, Meet-Planung Nein Ja Ja
Lokale Ordner wie „Dokumente“ oder „Desktop“ mit Google Drive synchronisieren Ja Nein Ja
Fotos und Videos in Google Fotos sichern Ja Nein Ja
Fotos und Videos automatisch in Google Fotos statt in Google Drive sichern Nein Nein Ja
Gleichzeitig auf mehrere Konten zugreifen Ja Nein Ja
Apple Fotos-Galerie hochladen Ja Nein Ja
Von USB hochladen Ja Nein Ja
Dunkler Modus Nein Ja Ja
Dateiendungen können ignoriert werden Ja Nein Nein

In den kommenden Wochen solle „Drive für den Desktop“ sukzessive für Windows und macOS ausrollen. Lokale Dateien werden automatisch im Hintergrund mit der Cloud synchronisiert. Dann fordert man auch Nutzer von „Backup and Sync“ nach und nach dazu auf zu „Drive für den Desktop“ umzusteigen. Ein Wechsel solle bis September 2o21 erfolgen. Dann soll ein Login zu „Backup and Sync“ nicht mehr möglich sein.

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Chrome: Neues Feature hilft, kompromittierte Passwörter schneller ändern zu können

Auf seiner Google I/O 2021 gab es allerhand Neuigkeiten zu kommenden Features innerhalb von diversen Google-Produkten. Darunter befand sich auch etwas zum Passwort-Manager, wie er in Google Chrome enthalten ist. So kann dieser neuerdings direkt dabei helfen, eure gespeicherten Passwörter zu ändern, falls diese als Teil einer entdeckten Sicherheitslücke betroffen sein sollten.

Animation showing how Chrome will help you change stolen passwords automatically.

Sollte zukünftig eines eurer in Chrome gespeicherten Passwörter kompromittiert worden sein, so erscheint zu unterstützten Webseiten im Assistenten eine Schaltfläche, über die ihr unter anderem direkt auf die betroffene Webseite geleitet werdet – der Passwort-Manager nimmt euch aber auch beim kompletten Änderungsprozess an die Hand.

Solltet ihr das doch alles alleine unternehmen wollen, so dürft ihr laut Google jederzeit in den Prozess der Passwortänderung eingreifen und ohne den Assistenten weitermachen. Wie Google mitteilt, wird die „automatische Passwortänderung“ aktuell nach und nach in Chrome für Android eingeführt und man beginnt damit mal wieder in den USA. In den kommenden Monaten soll die Funktion dann aber auch in anderen Regionen der Welt verfügbar werden.

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1Password als App für Linux veröffentlicht

1Password hat nach erfolgreicher Betaphase eine voll funktionsfähige Desktop-App für Linux vorgestellt, die in Rust geschrieben ist und die Ring-Krypto-Bibliothek für die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verwendet. Zum Start unterstütze man folgende Distributionen und Stores: Debian, Ubuntu, CentOS, Fedora, Arch Linux, Red Hat Enterprise Linux und den Snap Store. Bislang war es ja so, dass man 1Password im Browser nutzen musste, wenn man mit Linux unterwegs war – nun steht die App mit zahlreichen Möglichkeiten bereit. Wenn Nutzer den Fingerabdrucksensor ihres Computers oder einen Yubikey verwenden, um ihren Computer zu entsperren, können die jetzt dieselben Methoden verwenden, um 1Password für Linux zu entsperren. Hier eine Übersicht:

Features:

  • Automatic Dark Mode selection based on your GTK theme
  • Open network locations (FTP, SSH, SMB)
  • Integration with GNOME, KDE, and your favorite window manager
  • System tray icon support for staying unlocked while closed
  • Open and fill in your default browser
  • X11 clipboard integration and clearing
  • GNOME Keyring and KDE Wallet support
  • Kernel keyring integration
  • DBUS API support
  • Command line API
  • Integration with system lock and idle services

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1Password weitet Betaphase aus, Tablet-Oberfläche kommt

3500 Menschen konnten in der ersten Betaphase 1Password testen, einen auf der OS X- und iOS-Plattform überaus beliebten Passwort-Manager, der auch für Windows zu haben ist. Nun teilte das Unternehmen mit, dass man die Betaphase ausweiten werde und dass die Betaversion 8 nicht nur stabiler und performanter laufen wird, auch neue Funktionen kommen frisch hinzu, so wird zum Erscheinen von 1Password gleich eine angepasste Tablet-Oberfläche vorhanden sein. Zwar gibt es seit längerer Zeit 1Password auf der Android-Plattform, allerdings lediglich als reiner Reader, der auf importierte Datenbanken lesend zugreifen kann. Die neue Version, die ich hier schon einmal zum Start der Betaphase ausführlich vorgestellt habe, soll ihrem mobilen Counterpart auf der iOS-Plattform in nichts nachstehen.

1password tablet

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Zum Beitrag im Blog: 1Password weitet Betaphase aus, Tablet-Oberfläche kommt

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