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Digitale Inklusion: Diese Emojis könnten 2019 kommen


Mehr Emojis braucht das Land! Von engstirnigen Nutzern gerne verspottet, bieten die kleinen Bildchen auch eine universelle Kommunikationssprache, die jeder versteht. Man muss weder eine bestimmte Sprache sprechen, noch lesen oder schreiben können. Ein lachendes Smiley versteht jeder, das ist toll. Mit den Jahren wurden Emojis immer detaillierter, mittlerweile gibt es für unglaublich viele Dinge im Leben das passende Emoji.

Geht es nach Apple, werden sich 2019 noch einmal mehr Menschen mit Emojis identifizieren können, neue „Accessibility Emojis“ wurden dem Unicode Consortium von Apple vorgeschlagen. Dieser Vorschlag soll auch nur ein Startpunkt sein, später wohl noch mehr Emojis hinzukommen. Menschen mit Behinderungen könnten so passende Emojis erhalten, um ihr Leben besser mit den Bildchen beschrieben zu können.

Bei den Vorschlägen, die frühestens 2019 aufgenommen werden, sind ein Blindenhund, Nutzer elektrischer oder mechanischer Rollstühle, Nutzer eines Blindenstocks, ein Ohr mit Hörgerät, das Zeichen für „taub“ in Zeichensprache sowie Prothesen. Bei den Emojis mit Personen soll es auch gleich eine Geschlechts- und Hautton-Auswahl geben. Details zu den einzelnen Emojis und ihren Varianten gibt es auf dieser Seite.

Sehr interessanter Vorschlag, der sehr sicher auch die Macher der Inklumojis freuen dürfte. Sie haben sich als langfristiges Ziel ja gesetzt, inklusive Emojis als Standardzeichen zu bekommen.

Nächsten Monat wird darüber entschieden, ob die Accessibility Emojis aufgenommen werden. Die Liste für alle Emojis, die 2018 veröffentlicht werden, gibt es an dieser Stelle.

Emojis sind nicht der einzige Ort, an dem immer mehr darauf geachtet wird, auch Menschen mit Behinderung nicht auszugrenzen. Microsoft macht dies zum Beispiel bald über die Xbox Live Avatare.

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Spotify: 2 Millionen Nutzer der kostenlosen Version unterdrücken Werbung


Spotify kann aktuell mit Zahlen aufwarten, die einen schon den Kopf schütteln lassen können. Bekanntlich geht Spotify bald an die Börse, umso wichtiger ist es, dass alle gemeldeten Zahlen auch korrekt sind. Spotify musste an dieser Stelle die Zahlen der monatlich aktiven Nutzer nach unten korrigieren, denn dem Unternehmen ist aufgefallen, dass zwei Millionen Nutzer mit Apps auf den Dienst zugreifen, die die Werbung des kostenlosen Angebots unterdrücken.

Statt 159 Millionen sind es jetzt nur noch 157 Millionen Nutzer pro Monat, immer noch eine stolze Zahl. Vor ein paar Wochen hat Spotify bereits damit begonnen, Nutzern dieser Apps mit einer Konto-Sperrung zu drohen, wenn sie diese Apps weiter nutzen. Mit der Anpassung der Nutzerzahlen erfolgte auch eine Anpassung der Hörstunden durch den Wegfall der nicht zählbaren Nutzer.

Zu den Funktionen der nicht autorisierten Apps gehört beispielsweise auch die In-Demand-Verfügbarkeit von Musik, die normalerweise nur Premium-Nutzern zur Verfügung steht. Sich das dann zu erschleichen hat auch nichts mehr mit „ich habe Angst vor böser Werbung“ zu tun, sondern ist einfach ein asozialer Move.

Aber so wird das immer sein. Was früher die vom Radio aufgenommenen Kassetten waren und später zu kopierten CDs wurde, war dann gestern der schnelle MP3-Download aus dunklen Quellen und ist morgen eben die Umgehung von Sperren bei einem Streaming-Dienst. Interessant ist es, solche Zahlen einmal zu sehen, zumal es sich im Gegensatz zu MP3-Downloads auch um tatsächliche Nutzung handelt.

Wenn Spotify 500 Millionen Hörstunden pro Jahr durch diese Nutzer bezahlen muss, die Künstler werden ja für jeden Stream entlohnt, kann das schon weh tun, vor allem im Bereich Streaming, wo sich sowieso jeder unterbezahlt fühlt.

via Variety

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Xbox Game Pass: Bald auch mit allen noch kommenden Microsoft Studios-Titeln

Gegen Mitte des letzten Jahres ging es los mit dem Dienst „Xbox Game Pass“, einer Art Spiele-Flatrate für eine Menge ausgesuchter Xbox-Titel mit Abo-Modell. Hierzulande kostet das Ganze 9,99 € im Monat und ergänzt die bereits vorhandene Programme „Xbox Live Gold“ und „Games with Gold“. So wie Microsoft berichtet, wurde der Game Pass wohl mit großem Ansturm angenommen und erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. „Zeit für was Neues“ dachte man sich wohl nun und kündigt den Ausbau der Plattform an.

Dabei geht es beim Ausbau aber nicht um mehr Ressourcen oder eine neue Oberfläche. Ab demnächst sollen alle für die Xbox One erscheinenden exklusiven Games der Microsoft Studios zeitgleich mit ihrem Release auch für Nutzer des Xbox Game Pass verfügbar werden. Als Beispiel führt man „Sea of Thieves“ an, welches am 20. März dieses Jahres erscheinen soll. Doch auch „State of Decay 2“ oder „Crackdown 3“ gehören dann dazu, genauso wie alle noch unangekündigten Nachfolger der Halo-, Forza- oder Gears of War-Reihe.

Ebenso arbeite Microsoft momentan unter anderem mit seinem Partner GameStop daran, noch andere Abo-Modelle anbieten zu können. So soll dort ab dem 20. März 2018 dann auch ein 6-monatiges Abo des Game Pass zur Verfügung stehen, welches in den USA für 59,99 $ angeboten werden soll. Hierzulande wird der Preis dann vermutlich bei ebenso 59,99 € liegen.

(via Xbox Wire)

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Howto: PDF-Dokumente kostenlos unter Windows per Stempel-Werkzeug unterzeichnen

Vielen von euch geht es sicher ähnlich: Das heimische Büro soll so weit wie möglich papierlos geführt werden können und dafür habt ihr bereits so einige Tools und Apps in eure Sammlung aufgenommen, die euch beispielsweise wichtige Dokumente einscannen und digital ablegen lassen. Doch immer wieder erreichen einen diverse PDF-Dokumente, die zur Beantwortung einer Unterschrift bedürfen. Oder aber man muss selbst von sich signierte PDF-Dateien versenden und will dazu nicht unbedingt auf kostspielige Programme oder komplizierte Umwege zurückgreifen. Mit der Software PDF-XChange Viewer für Windows könnt ihr das ganz simpel kostenlos erledigen.

Ich möchte euch anhand einer kleinen Schritt für Schritt-Anleitung (oder neudeutsch: Howto) zeigen, wie einfach das am Ende funktioniert. Zuallererst benötigt ihr natürlich ein entsprechendes PDF-Dokument, welches es zu unterschreiben gilt. Außerdem solltet ihr eure Unterschrift im Bildformat vorliegen haben. Hierzu bietet es sich an, diese etwa im Dateiformat *.PNG abzusichern, da man damit auch einen transparenten Hintergrund verwenden kann. Das geht natürlich nur dann vernünftig, wenn man auch die Möglichkeiten hat, ein entsprechendes PNG zu erstellen. Ansonsten kann man es aber auch mit einer eingescannten Unterschrift (bitte nur die eigene) oder eben einem Foto seiner Unterschrift hinbekommen.

Ladet euch die kostenlose Version der Software direkt beim Entwickler herunter und wählt bei der Installation statt „Pro“ auch wirklich die kostenlose Version.

Wenn ihr euer zu unterzeichnendes Dokument geöffnet habt, navigiert ihr euch über die Menüleiste zu Werkzeuge > Anmerkungen > Stempelpalette und klickt auf den Eintrag.

Anschließend erstellt ihr über die Schaltfläche „Neu…“ eine neue Stempelpalette und benennt diese. Ich habe mich hier der Übersicht halber für „Unterschrift“ als Bezeichnung entschieden:

Im nächsten Schritt müsst ihr weiter rechts im selben Fenster auf den Button „Aus Bild…“ klicken, um dort euer vermeintliches PNG-Bild der Unterschrift auszuwählen und einzufügen:

Schließt nun das „Stempelpalette“-Fenster und navigiert wieder in die Menüleiste zu Werkzeuge > Anmerkungen > Stempel. Hier wird nun neben den einzelnen Programmvorlagen auch euer Unterschriften-Stempel in seiner eigenen Palette angezeigt. Wählt diesen nun aus:

Ein kleines Stempel-Icon an eurem Mauszeiger signalisiert euch nun, dass ihr jetzt jederzeit eure Unterschrift als Stempel irgendwo in das Dokument einfügen könnt. Klickt an die etwaige finale Position für eure Unterschrift und verschiebt anschließend den Stempel zur Not noch so weit, bis alles passt:

Nun könnt ihr euer digital unterschriebenes Dokument speichern, versenden oder ausdrucken – ganz wie ihr wollt. War nicht wirklich kompliziert, oder? ? Beachtet bitte: Die hier verlinkte Version des Viewers wird nicht mehr weiter fortgeführt, sondern nennt sich nun PDF-Xchange Editor. Für meine Zwecke reicht die ältere Version aber vollkommen und sie verfügt bereits über eine OCR-Funktion für diverse Sprachen (auch Deutsch).

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Google Play Store: Google testet wieder veränderte Tab-Bar

Als Nutzer irgendwelcher Angebote ist man oft ein Versuchskaninchen. Ob Facebook-App oder Google Play Store, man weiss nie, was einem beim nächsten Besuch erwartet. Na klar: Die Anbieter testen mal mehr, mal weniger im kleinen Rahmen mit ausgewählten Nutzern, um zu schauen, wie Änderungen ankommen. Klassisches A/B-Testing. Neu im Google Play Store ist derzeit die neue Anzeige der Inhalte bei einigen Nutzern. Sie sehen unter einer veränderten Tab-Anordnung (Home, Spiele, Filme, Musik..) diverse, mit Icon versehene Bereiche, die sonst an anderer Stelle zu finden sind.

Im Screenshot sind dies „Für dich, Top Charts, Kategorien, Editors Choice oder aber auch die Familienmediathek. Da es ein Test ist und man bei Google eh nie weiss, was Sache ist, kann man auch nicht sagen, ob oder wann eine solche Visualisierung kommt.

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