#DealMonitor – Roger sammelt 7 Millionen ein – VoiceLine erhält 2,4 Millionen

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#DealMonitor Roger sammelt 7 Millionen ein VoiceLine erhält 2,4 Millionen STS Ventures investiert in Gipedo ACE Alternatives bekommt siebenstellige Summe Round2 Capital investiert in die E-Learning Group ease übernimmt Helvengo

Roger sammelt 7 Millionen ein – VoiceLine erhält 2,4 Millionen

Dienstag, 13. August 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 13. August werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Roger


 GV, ehemals als Google Ventures bekannt, Partech und mehrere Business Angels investieren 7 Millionen Euro in Roger. Das Startup aus Wallisellen in der Schweiz, 2021 von Victor Charlier und Andreas Wolff gegründet, positioniert sich als ” virtueller Assistent für Zahnärzte”. “Roger lässt sich nahtlos in Ihr Praxis-System integrieren. Er entlastet Sie bei der Verwaltung von Patienten, Behandlungsplänen und Zahlungen. Für mehr Umsatz. Jeden Tag”, schreibt das Team zum Konzept.

VoiceLine


Venture Stars, Scalehouse Capital und Co. investieren 2,4 Millionen Euro in  VoiceLine. Das Münchner Unternehmen, von Nicolas Höflinger und Sebastian Maurischat gegründet, entwickelt ein Voice-Messaging-System für Unternehmen. Zu den weiteren Investoren von Voiceline gehören Cavalry Ventures sowie Business Angels wie Peter Walz, Jens Schulte-Bockum, Florian Huber, Julius Göllner, Christian Rebernik, Max Messing, Sven Lackinger, Jens Bormann und Jens Rassloff. Insgesamt flossen bereits 4,2 Millionen in das Startup. Mehr über VoiceLine

Gipedo


Der Kölner Early-Stage-Investor STS Ventures investiert eine siebenstellige Summe in Gipedo. Das Hamburger Unternehmen, von Lars Gantenberg und Matthias Rettenmeier gegründet setzt auf Sport-Marketing. “Der Gipedo Workspace automatisiert Pre- und After-Sales Prozesse von Proficlubs, die bisher mit hohem manuellen Aufwand verbunden sind”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Gipedo

ACE Alternatives 


Unternehmer Bob Kneip investiert eine siebenstellige Summe in ACE Alternativessiehe auch EU-Startups. Das Startup aus Berlin, 2021 gegründet, positioniert sich als “alternative asset fund service provider”. Zum Konzept heißt es: “ACE focuses on delivering efficient, flexible and customised solutions to current pain points in the industry and has consistently provided serviced fund managers with an ACE up their sleeve.”

E-Learning Group


Der Revenue Based-Investor Round2 Capital investiert eine siebenstellige Summe in die E-Learning Group. Das EdTech aus Wien, 2021 gegründet, setzt auf ein “berufsbegleitendes MBA Fernstudium ohne Präsenz”. “The funding will enable ELG E-Learning Group to simultaneously grow its core operations, launch cutting-edge programs in AI and sustainability, and enter new international markets with the backing of Round2 Capital”, heißt es in einer Presseaussendung.

MERGERS & ACQUISITIONS

ease – Helvengo


Das Pforzheimer Unternehmen ease, ein Spezialmakler für die Immobilienwirtschaft, übernimmt das Münchner InsurTech Helvengo, einen Ableger des gleichnamigen Schweizer Unternehmens. “Mit dem Verkauf der deutschen Tochtergesellschaft wurde das Kerngeschäft von Helvengo an einen strategischen Investor veräußert. Zeitgleich wurde beschlossen die verbleibende Muttergesellschaft freiwillig und ordentlich aufzulösen”, heißt es in einer Presseaussendung. Hypoport, TX Ventures, Postfinance Ventures und Co. investierten zuletzt 4,1 Millionen Euro in Helvengo. Das InsurTech, 2020 von Benedikt Andreas, Felix Huemer und Vedran Pranjic gegründet wurde, brachte sich als KMU-Versicherer in Stellung. Mehr über Helvengo

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Foto (oben): azrael74

#Zahlencheck – sofatutor schreibt trotz Expansionskurs wieder schwarze Zahlen

#Zahlencheck

Das EdTech-Grownup sofatutor expandiert seit dem Einstieg von Emeram Capital insbesondere in die USA. Der Umsatz des Unternehmens stieg zuletzt auf 28,5 Millionen. Unter dem Strich standen dabei – trotz erhöhter Ausgaben beim Personal – wieder schwarze Zahlen.

sofatutor schreibt trotz Expansionskurs wieder schwarze Zahlen

Mittwoch, 13. März 2024VonAlexander Hüsing

Der 2008 gestartete Berliner Lerndienst sofatutor schreibt wieder schwarze Zahlen. 2022 stand beim EdTech-Unternehmen, das eine “Lernplattform für Schüler von der 1. bis zur 13. Klasse” betreibt, unter dem Strich ein Jahresüberschuss in Höhe von 796.373 Euro – nach einem Verlust in Höhe von  8,9 Millionen im Jahr zuvor. Die Jungfirma verwies damals auf “einmalige nicht-operative Aufwendungen im Rahmen eines Gesellschafterwechsel”. Denn 2020 schrieb der Lerndienst schon einmal schwarze Zahlen – rund 1 Million Jahresüberschuss waren es damals. Der Umsatz lag 2022 bei rund 28,5 Millionen (Vorjahr: 26,1 Millionen).

Zur Erinnerung: 2021 stieg unter anderem Emeram Capital Partners bei sofatutor ein und brachte das Unternehmen wieder auf Expansionskurs. Zuletzt investierte das Team insbesondere in die Expansion nach Großbritannien und die USA. Was selbstverständlich zu “hohen Aufwendungen im Personal- sowie Marketingbereich” führte.  “Es ist geplant, eine weitere Expansion in diesen Märkten durchzuführen und dadurch weitere Erlöse zu generieren und so das Unternehmen noch internationaler aufzustellen”, heißt es im aktuellen Jahresabschluss. In Sachen Personal verstärkte sich sofatutor zuletzt deutlich.  Das Unternehmen beschäftigte 2022 im Jahresdurchschnitt “208 Mitarbeiter (Vorjahr: 149 Mitarbeiter)”. Noch 2020 wirkten durchschnittlich 123 Mitarbeitende für das EdTech. Im Jahr zuvor waren es sogar nur 103.

Für das inzwischen abgelaufene Geschäftsjahr 2023 erwartete das Team zuletzt “ein weiteres Wachstum”. Dazu heißt es: “Das Unternehmen geht davon aus, dass die Nachfrage im Jahr 2023 weiterhin hoch sein wird; weiterhin ist es jedoch schwer abzuschätzen, wie die Skalierung der Umsätze insbesondere in den USA erreicht werden wird. Im Endkundengeschäft werden verstärkte Werbeaufwendungen erwartet, die zu weiteren Erlössteigerungen führen sollten. Die Entwicklung im B2B-/B2G-Geschäft prognostizieren die Geschäftsführer leicht positiv. Dadurch wird für das Jahr 2023 insgesamt ein deutlicher Anstieg der Umsatzerlöse erwartet.” Unter dem Strich erwartete das Unternehmen dabei “ein leicht negatives Ergebnis”.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2022

*  Die zentralen Leistungsindikatoren sind der Umsatz sowie das Jahresergebnis. Die sofatutor GmbH konnte in Bezug auf die Umsatzerlöse im Jahr 2022 wie geplant ein weiteres Wachstum verzeichnen. Der Umsatz stieg von 26.124 TEUR auf 28.515 TEUR ( 9,2%). Der Endkundenbereich unterliegt weiterhin einem Wachstum; das B2B- sowie B2G-Geschäft zeigt sich aufgrund geringerer pandemiebedingter Nachfrage leicht rückläufig im abgelaufenen Geschäftsjahr.


* Trotz der Vorbereitungen für den Markteintritt nach Großbritannien sowie die USA und den damit verbundenen hohen Aufwendungen im Personal- sowie Marketingbereich konnte das Unternehmen ein Jahresergebnis in Höhe von 796 TEUR (2021: -8.945 TEUR) erzielen. Die für 2022 prognostizierten Umsatzerlöse wurden nur leicht verfehlt, wobei das Jahresergebnis fast erreicht wurde.


* Das Unternehmen beschäftigte im Jahresdurchschnitt 208 Mitarbeiter (Vorjahr: 149 Mitarbeiter). Der Anstieg betrifft im Wesentlichen die Abteilung “Content”.


* Das Unternehmen hat zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres seinen Markteintritt in Großbritannien sowie in die USA erfolgreich absolviert. Es ist geplant, eine weitere Expansion in diesen Märkten in den kommenden Jahren durchzuführen und dadurch weitere Erlöse zu generieren und so das Unternehmen noch internationaler aufzustellen.


* Für 2023 wird ein weiteres Wachstum erwartet. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Nachfrage im Jahr 2023 weiterhin hoch sein wird; weiterhin ist es jedoch schwer abzuschätzen, wie die Skalierung der Umsätze insbesondere in den USA erreicht werden wird. Im Endkundengeschäft werden verstärkte Werbeaufwendungen erwartet, die zu weiteren Erlössteigerungen führen sollen. Die Entwicklung im B2B-/B2G-Geschäft prognostiziert die Geschäftsführer leicht positiv. Dadurch wird für das Jahr 2023 insgesamt ein deutlicher Anstieg der Umsatzerlöse erwartet. Die Gesellschaft strebt nach derzeitiger Planung für 2023 an, nach Steuern, Abschreibungen und Zinsen ein leicht negatives Ergebnis zu erreichen, dies ist insbesondere durch die starke Erhöhung der Marketingbudgets und des Personalaufwands zu begründen.

sofatutor im Zahlencheck

2022: 28,5 Millionen Euro Umsatz;  796.373 Euro (Jahresüberschuss)


2021
: 26,1 Millionen Euro Umsatz; 27,5 Millionen Euro (Rohergebnis); 8,9 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2020
: 19,4  Millionen Euro Umsatz: 20,7 Millionen Euro (Rohergebnis); 1,0 Millionen Euro (Jahresüberschuss)


2019
: 14,9 Millionen Euro (Rohergebnis); 1,4 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2018
: 11,4 Millionen Euro (Rohergebnis); 1,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2017
: 9,3 Millionen Euro (Rohergebnis); 1,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2016: 1,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2015: 951.030 Euro (Jahresfehlbetrag)


2014: 2,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2013: 3,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2012: 1,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2011: 305.722 Euro (Jahresfehlbetrag)


2010: 372.436 Euro (Jahresfehlbetrag)


2009: 44.340 Euro (Jahresfehlbetrag)


2008: 22.929 Euro (Jahresfehlbetrag)

Foto (oben): sofatutor

#DealMonitor – GoStudent sammelt 95 Millionen ein – Momox-Gründer rettet Mädchenflohmarkt

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um GoStudent, Hologate, EET, Leadvolution, Mädchenflohmarkt und gridscale.

GoStudent sammelt 95 Millionen ein – Momox-Gründer rettet Mädchenflohmarkt

Freitag, 4. August 2023VonTeam

Im #DealMonitor für den 4. August werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

GoStudent 


 Left Lane Capital, DN Capital, Tencent, Prosus, DST, Coatue und Softbank investieren im Rahmen eines Wandeldarlehens 95 Millionen US-Dollar in GoStudent. In der Summe ist auch eine Kreditfazilität der Deutschen Bank enthalten. “Das Investment ist ein weiteres starkes Unterstützungssignal für die Vision des EdTech-Unicorns, die Möglichkeiten neuer Technologien, allen voran KI, mit den Vorteilen menschlicher Tutor*innen zu vereinen, um ein individuelles und persönliches Lernerlebnis zu schaffen”, heißt es in der Presseaussendung. Das Startup aus Wien, 2016 von Gregor Müller, Felix Ohswald und seinem Bruder Moritz Ohswald gegründet, positioniert sich als “Anbieter von Nachhilfeunterricht und Bildungsplattform”.  Insgesamt flossen zuvor bereits mehr als 590 Millionen Euro in das Unternehmen, das zuletzt mit Entlassungen auf sich aufmerksam machte. 1.500 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für GoStudent. Das EdTech wurde zuletzt mit 3 Milliarden bewertet. Mehr über GoStudent

Hologate


 Bolero Holdings, Vester Partners und Altinvestor Cherry Ventures investieren 8,3 Millionen in Hologate. Das Münchner Unternehmen, 2013 von Leif Arne Petersen gegründet, gilt als der “Weltmarktführer für Location-Based-Virtual Reality”. Das Startup ermöglicht seinen Kundinnen und Kunden auf einer VR-Plattform unterschiedliche Spiele. “The funding will fuel growth across all divisions encompassing entertainment and enterprise solutions”, teilt das Team mit. Zuvor flossen rund 4 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Hologate

EET 


 Statkraft Ventures, Junction Growth Investors und Green Fortress Group, also Sonnen-Gründer Christoph Ostermann, investieren 6,5 Millionen Euro in EET. Das Startup aus Graz, 2017 von Christoph Grimmer, Stephan Weinberger und Florian Gebetsroither als Spin-off der TU Graz gegründet, bietet Photovoltaik-Balkonanlagen mit und ohne Speicher an. Das bekannteste Produkt hört auf den Namen SolMate.

Leadvolution


 Die Vogel Communications Group (VCG) investiert in Leadvolution und sichert sich dabei 25,1 % am Unternehmen. Das Startup, 2019 von Hannes Fehr 2019 in Hamburg gegründet, positioniert sich als “Social Media B2B Marketing- und Beratungsunternehmen”. Mit der Beteiligung möchte Vogel seinen “Kunden zusätzliche tiefergehende Services im Bereich Advertising und Leadqualifizierung anbieten”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Mädchenflohmarkt


 Das Berliner Unternehmen MFG Recommerce, hinter der Momox-Gründer Christian Wegner steckt, übernimmt das insolvente Re-Commerce-Unternehmen Mädchenflohmarkt. Zudem übernimmt der neue Besitzer auch eine “Tochtergesellschaft in Polen, die nicht von dem Insolvenzverfahren betroffen ist”. Wegner, der derzeit mit Stuffle eine Second-Hand-Plattform aufbaut, kennt Mädchenflohmarkt aus erster Hand, er war zuvor schon am Unternehmen beteiligt. “Der Investor führt die Marke und die Website Mädchenflohmarkt weiter und übernimmt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter”, heißt es in der Presseaussendung. Das Stuttgarter Unternehmen Mädchenflohmarkt, ein Marktplatz für Secondhand-Mode, schlitterte Anfang Juni in die Insolvenz. Investoren wie Vorwerk Ventures, Catalpa, das Family Office der Familie Breuninger, und Momox-Gründer Christian Wegner investierten in den vergangenen Jahren rund 6 Millionen in das Unternehmen, das 2012 von Maria Spilka, Peter Ambrozy und Thorsten Lückemeier gegründet wurde. Mehr über Mädchenflohmarkt

gridscale


Der französische Cloudanbieter OVHcloud übernimmt das Kölner Unternehmen gridscale, einen Anbieter für Infrastructure-as-a-Service- und Platform-as-a-Service-Lösungen. “Die strategische Übernahme wird es OVHcloud, ein führender europäischer Cloudanbieter, ermöglichen, seine geografische Expansion erheblich zu beschleunigen und in den sehr schnell wachsenden Edge-Computing-Markt einzutreten”, heißt es in der Presseaussendung. Investoren wie der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Endeit Capital, EnBW New Ventures und EnjoyVenture investierten in den vergangenen Jahren rund 8 Millionen Euro in gridscale, das 2014 von Henrik Hasenkamp, Michael Balser und Torsten Urbas gegründet wurde. Das Managementteam, die gridscale-Gründer und alle Mitarbeitenden werden in Kürze zu OVHcloud wechseln. gridscale erwirtschaftete 2021 einen Verlust in Höhe von 937.321 Euro (Vorjahr: 2 Millionen). 2021 beschäftigte das Unternehmen 51 Mitarbeitende.Mehr über gridscale

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#DealMonitor – Cleanhub sammelt 7 Millionen ein – Blaue Helden bekommt 6 Millionen – luca übernimmt DiscoEat

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Cleanhub, Blaue Helden, Squake, Kursinsel, Cooko, Luca, DiscoEat, DIDIT, Frontify und TwicPics.

Cleanhub sammelt 7 Millionen ein – Blaue Helden bekommt 6 Millionen – luca übernimmt DiscoEat

Mittwoch, 21. Juni 2023VonTeam

Im #DealMonitor für den 21. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Cleanhub


 Lakestar, Integra Partners, Silence VC, 468 Capital und Übermorgen Ventures, Dan Bartus und Stefan Gross-Selbeck investieren 7 Millionen Euro in Cleanhub. Das Berliner ClimateTech , 2020 von Bosse Rothe, Joel Tasche und Florin Dinga gegründet, kämpft gegen Plastikmüll. Die Firma installiert dazu Müllsammelsysteme in Küstenregionen. “Mit unserer Track & Trace-Technologie können wir nachweisen, wie viel Plastik gesammelt wird und wo es landet, nachdem wir es entsorgt haben”, heißt es zum Konzept. Im Zuge der Investmentrunde verkündet das Unternehmen zudem die Ernennung von Seriengründer Louis Pfitzner (Salonmeister, Caya) zum Co-CEO. Mehr über Cleanhub

Blaue Helden


Die BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen, Rewilding Wealth, SevenAccelerator, ein Investment-Arm der ProSiebenSat.1 Gruppe, “Business Angel und Family Offices” sowie Altinvestoren wie Bübchen Skincare und Barbara Schöneberger investieren 6 Millionen Euro in Blaue Helden. Das Unternehmen aus Bad Homburg vor der Höhe, 2019 von Christoph Heeren gegründet, setzt auf nachhaltige Reinigungsmittel. Die Tabs von Blaue Helden sind als Bad-, Allzweck- und Glasreiniger sowie als Spülmittel erhältlich. Mehr über Blaue Helden

Squake


Simon Capital. Schenker Ventures, Rivus Capital, Neosfer und Backbone Ventures sowie die Business Angels Michael Riegel und Matthäus Niewodniczanski investieren 3,5 Millionen Euro in Squake. Das Berliner ClimateTech, 2020 von Philipp von Lamezan und Dan Kreibich aus dem Lufthansa Innovation Hub ausgegründet, setzt auf “akkurate Emissionsberechnungen und greifbare Kompensationen für Reise- und Logistikemissionen”. Insgesamt flossen nun schon 5 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Squake

Kursinsel


 Die toniebox-Gründer Marcus Stahl und Patric Fassbender sowie Felix Jahn (Home24), Julia Wilde (emma & noah), Alexander Drusio (Schrammek) und Alexander Luik (Otto Wilde) investieren eine siebenstellige Summe in KursinselDas Berliner Unternehmen, 2022 von Raphael Derstappen und Lukas Schürmann gegründet, setzt auf E-Learning für Kinder. “Über Kursinsel können Kinder an einer Vielzahl an Mal-, Bastel-, Programmier-, Sprach- und Bewegungskursen teilnehmen”, heißt es zum Konzept. Mehr über Kursinsel

Cooko


Ein nicht genanntes amerikanisches Family Office investiert 800.000 Euro in Cooko. Das Berliner AgTech, 2021 von Ferdi Van Heerden gegründet, kümmert sich um “vernetzte, effiziente und regenerative Wertschöpfungsketten”. Zum Konzept heißt es: “Cooko’s unique approach to artisanal agriculture and agri – tech is primed to change the industry for good.” Insgesamt flossen nun schon 1,7 Millionen in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

DiscoEat


Die Gastro-App luca, die zuletzt 30 Millionen einsammelte, übernimmt den insolventen Reservierungsdienst DiscoEat, zu dem auch die QR-Code-basierte Bezahl-App DIDIT gehört. “Mit der Übernahme unternimmt luca einen weiteren Schritt, um das strategische Wachstum der App voranzutreiben.  Nutzer:innen von DIDIT und DiscoEat können die beiden Apps auch in den kommenden Wochen weiter wie gewohnt nutzen. Danach werden sie schrittweise in das luca-System integriert”, heißt es in der Presseaussendung. Das Stuttgarter Unternehmen, von Patrick Hennig und Philipp Berger gegründet, war früher als Corona-App unterwegs. Inzwischen positioniert sich das Unternehmen als Gastro-App mit Finanzfunktionen.  Das Unternehmen DiscoEat, 2018 von Moritz Heininger, Nicolò Luti und Szymon Madzielewski gegründet, bietet leere Tische in Restaurants und auch Lieferung und Abholung sowie eine Bezahlfunktion an. Im Herbst 2019 schlitterte die Jungfirma in die Insolvenz, schaffte danach aber einen Neustart. Im März 2023 folgte dann – nachdem ein Investor das zugesagte Geld nicht überwies, die zweite Insolvenz. Mehr über DiscoEat

TwicPics


Das Schweizer Unternehmen Frontify, das Firmen hilft, ihren Markenauftritt zu verwalten, übernimmt das Pariser Tool-Startup TwicPics. “Durch die Zusammenführung von TwicPics’ Asset Delivery Services und Frontifys Digital Asset Management (DAM) entsteht ein nahtloser Workflow – von der Speicherung über die Verwaltung bis hin zur Auslieferung von Bildern und Videos”, teilen die Unternehmen mit. Mehr über Frontify

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#DealMonitor – smalt sammelt Millionen ein – General Atlantic setzt auf Atoss – Defshop übernimmt Stylefile

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um smalt, Moodtalk, Hyfindr, Atoss und Stylefile.

smalt sammelt Millionen ein – General Atlantic setzt auf Atoss – Defshop übernimmt Stylefile

Freitag, 16. Juni 2023VonTeam

Im #DealMonitor für den 16. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

smalt


Der Early-Stage-Investor La Famiglia, der EdTech-Geldgeber Owl Ventures und APX (Axel Springer, Porsche) sowie Business Angels investieren nach unseren Informationen eine siebenstellige Summe in smalt. Das Berliner EdTech, 2023 vom The African Leadership University-Gründer Khurram Masood und upGrad-Gründer Marius Westhoff gegründet, tritt an, um den “Fachkräftemangel im Handwerk zu überwinden”. Das Unternehmen bildet dabei Handwerkerinnen und Handwerker in “hybriden Akademien” aus und bietet seinen “B2B-Kunden erstklassige Installationsdienstleistungen an”. #EXKLUSIV

Moodtalk 


Die Innovationsstiftung der Schwyzer Kantonalbank sowie Angel-Investorinnen und -Investoren wie David Studer, Hans C. Werner, Beat Fellmann, Melanie Gabriel und Daniel Heller investieren knapp 1 Million Schweizer Franken in Moodtalksiehe auch startupticker.ch. Das Unternehmen aus Attinghausen, 2021 von Jonas Purtschert, Cyrill Inderbitzin und Loris Niederberger gegründet, setzt auf eine Software zur Mitarbeiterbindung.

Hyfindr


Das Friedberger Unternehmen Gruma, das auf Nutzfahrzeuge setzt, investiert in Hyfindr. Hinter dem Stuttgarter Unternehmen verbirgt sich ein B2B-Marktplatz für das boomende Wasserstoff-Segment. Das Team um die Gründer Steven Oji und Björn Lüssow schreibt zum Konzept: “More than 70 known brands are already presenting their products globally. Engineers and purchasing professionals can find fitting components and systems with ease.” Mehr über Hyfindr

MERGERS & ACQUISITIONS

Atoss


 Der Technologie-Investor General Atlantic steigt beim 1987 gegründeten Münchner Workforce Management-Software-Unternehmen Atoss ein. “Konkret übernimmt General Atlantic rund 20 % der Aktien an Atoss von der AOB Invest GmbH, die Andreas Obereder gehört und die größte Einzelaktionärin der Atoss Software AG bleibt. Der Anteil von General Atlantic kann über Optionen um bis zu weitere knapp 5 % aufgestockt werden”, teilt das Unternehmen mit. “Die verkauften Aktien sind zum Xetra-Schlusskurs vom Mittwoch 340 Millionen Euro wert, Obereder hat GA aber einen kräftigen Preisabschlag gewährt. Nach Reuters-Berechnungen lag der Kaufpreis bei 223 Millionen Euro oder 140 Euro je Aktie”, schreibt das Handelsblatt.

Stylefile


Der Berliner Streetwear-Anbieter Defshop übernimmt das Großostheimer Sneaker- und Streetwear-Unternehmen Stylefile, der seit 2018 zu Signa Sports United gehörte. “Der Umsatz ging im Geschäftsjahr 2022 (Stichtag 30. September) um fast 9 % auf 53 Mio. Euro zurück. Das dürfte ein Grund für den Verkauf des Online-Shops gewesen sein”, schreibt die Textilwirtschaft. Die Geschichte von Stylefile beginnt 1999. Die Graffiti- und Sneaker-Fans Jörn Stiller und Markus Christl starteten damals das Graffitimagazin Stylefile. Aus dem Hobbyprojekt wurde über die Jahren ein Fulltime-Job. Mehr über Stylefile

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