
#DealMonitor Quantentechnologie-Startup ZuriQ erhält 25,5 Millionen PropTech metr sammelt 10,5 Millionen ein Logistik-Startup 5U AI bekommt 3,2 Millionen
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#DealMonitor Quantentechnologie-Startup ZuriQ erhält 25,5 Millionen PropTech metr sammelt 10,5 Millionen ein Logistik-Startup 5U AI bekommt 3,2 Millionen
DeepTech ist der Schlüssel, um Deutschland neu zu erfinden. In NRW trifft eine dichte Forschungslandschaft auf hohe Gründungsdynamik und eine starke industrielle Basis. Damit hat NRW das Potenzial, zum DeepTech-Taktgeber zu werden. Ein Gastbeitrag von Johanna Tjaden-Schulte.

Mittwoch, 22. Juli 2026
VonTeam
57 Millionen Euro für ein Quantencomputing-Startup aus Siegen – die Series-A von eleQtron gehört zu den größten Finanzierungsrunden weltweit in diesem Bereich. Diese Nachricht machte jüngst international Schlagzeilen. Dabei steht sie exemplarisch für eine Entwicklung, die in Nordrhein-Westfalen deutlich an Fahrt gewinnt: Nordrhein-Westfalen wird zum Deep Tech-Hotspot.
Diese Entwicklung ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis eines Ökosystems, das sein Potenzial zunehmend entfaltet und die Voraussetzungen schafft, wissenschaftliche Durchbrüche systematisch in marktfähige Technologien zu übersetzen.
Die besondere DNA des Standorts NRW
Nordrhein-Westfalen verfügt über eine besondere DNA, die Deep Tech-Gründungen begünstigt: eine außergewöhnlich dichte Forschungslandschaft, eine starke industrielle Basis und breit aufgestellter Mittelstand. 78 Hochschulen und mehr als 50 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen liefern kontinuierlich neue technologische Impulse. Gleichzeitig ist der Mittelstand mit über 700.000 Unternehmen in NRW breit aufgestellt und bietet einen einzigartigen Pool an potenziellen Partnern, Pilotkunden und Skalierungsmärkten.
Dieses wirtschaftliche Kraftzentrum trifft auf eine hohe Gründungsdynamik. Nordrhein-Westfalen zählt heute zu den führenden Startup-Standorten in Deutschland. Mit 658 Neugründungen ( 33 %) lag das Land 2025 bundesweit auf Rang zwei.
Vom Forschungsergebnis zum Geschäftsmodell
Ein wichtiger Treiber dieser Entwicklung ist die gezielte Stärkung des Transfers aus der Wissenschaft. Mit 15 Exzellenzclustern für internationale Spitzenforschung ist Nordrhein-Westfalen ein herausragendes Zentrum der Wissenschaft in Deutschland. Diese wissenschaftliche Stärke ist eine echte Keimzelle für Zukunftstechnologien und unternehmerische Talente.
Dass sich dieses Potenzial zunehmend in erfolgreiche Gründungen übersetzt, zeigt auch der Blick auf die Hochschulen: Im Gründungsradar des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft belegen Universitäten aus Nordrhein-Westfalen inzwischen führende Plätze. Diese Entwicklung wird durch die beiden neuen vom Bund geförderten Startup Factories in NRW, die die Anzahl und Qualität wissensbasierter Ausgründungen erheblich steigern sollen, weiter an Dynamik gewinnen.
Gerade für Deep Tech ist dieser Transfer entscheidend. Technologische Durchbrüche entstehen häufig im Forschungsumfeld, etwa in Bereichen wie Quantencomputing, Künstlicher Intelligenz, Biotechnologie oder neuen Materialien. Ihr wirtschaftliches Potenzial entfalten sie jedoch erst, wenn sie in unternehmerische Modelle überführt werden. Der Weg vom Labor in den Markt ist deshalb kein Nebenprodukt, sondern der zentrale Erfolgsfaktor.
Die größte Herausforderung: Skalierung
Eine der größten Herausforderungen ist dabei die Finanzierung. Deep Tech-Startups haben einen besonders hohen Kapitalbedarf, etwa für Investitionen in Forschung, Entwicklung, Prototypenbau und Produktionsinfrastruktur. Dieser kann bislang nicht ausreichend durch Wachstumskapital aus Deutschland gedeckt werden.
Für uns als NRW.BANK ergibt sich daraus ein klarer Auftrag. Wir beteiligen uns in Co-Investments gezielt an hochinnovativen Technologieunternehmen, treten häufig als Ankerinvestor auf und mobilisieren so zusätzliches privates Kapital. Ein konkretes Beispiel ist der Fonds NRW.Venture EU Tech & Scale, der im März gestartet ist. Mit einem Investitionsvolumen von bis zu 200 Millionen Euro ermöglicht er größere Finanzierungstickets für hochinnovative, kapitalintensive Technologieunternehmen und adressiert damit gezielt die Wachstumsphase, in der für Deep Tech-Scale-ups zu wenig privates Kapital zur Verfügung steht.
So entstehen die Voraussetzungen, dass technologische Innovationen nicht nur entwickelt, sondern auch erfolgreich in Nordrhein-Westfalen und damit Europa skaliert werden.
Deep Tech entscheidet über die Zukunft des Industriestandorts
Im globalen Wettbewerb um Zukunftstechnologien entscheidet sich, wo die industrielle Wertschöpfung von morgen entsteht. Deep Tech ist dabei der Schlüssel für neue Märkte sowie für Wertschöpfung, Wohlstand und Arbeitsplätze der Zukunft.
Nordrhein-Westfalen hat alle Zutaten, um bei diesen Zukunftstechnologien nicht nur mitzuspielen, sondern eine führende Rolle einzunehmen. Denn hier treffen industrielle Stärke, exzellente Forschung und unternehmerische Dynamik aufeinander. Damit dieses Potenzial gehoben wird, kommt es darauf an, das Ökosystem gezielt zu stärken. Genau hier sehen wir unseren Auftrag: die Voraussetzungen dafür zu schaffen, damit Deep Tech in NRW wachsen und langfristig skalieren kann.
Ich bin überzeugt: Daraus entsteht die nächste Stufe industrieller Entwicklung. Nordrhein-Westfalen treibt die industrielle Transformation von der Kohle zur KI aktiv voran – und wird zum Motor für die industrielle Zukunft Deutschlands und Europas.
Über die Autorin
Johanna Antonie Tjaden-Schulte ist Vorständin der NRW.BANK mit der Zuständigkeit für Vertrieb und Förderstrategie. Neben der transformatorischen Förderung von mittelständischen Unternehmen, treibt sie das Ziel an, jungen Unternehmen nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen, um sich stark in NRW zu positionieren. Zuvor war sie bei der Commerzbank AG als Managing Director im Corporate Banking tätig.
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eleQtron, 2020 von Christof Wunderlich, Jan Leisse und Michael Johanning als Spin-Off des Lehrstuhls für Quantenoptik der Universität Siegen gegründet, „entwickelt, produziert, betreibt und vermarktet Rechenzeit auf Ionenfallenbasierten Quantencomputern“.
Schwarz Digits, EIC Fund, Ankaa Ventures, das Laser-Ausrüstungsunternehmen Precitec, NRW.Bank, IFB Hamburg und Altinvestor Earlybird investieren 57 Millionen Euro in das Unternehmen. Zuvor sammelte das Unternehmen, das derzeit über 100 Mitarbeitende beschäftigt, rund 16 Millionen ein.
Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Gründer Jan Leisse einmal ganz ausführlich über den Stand der Dinge bei eleQtron.
Wie würdest Du Deiner Großmutter eleQtron erklären?
Ich würde meiner Großmutter vermutlich sagen: Manche Probleme sind so komplex, dass selbst die besten Supercomputer der Welt irgendwann nicht mehr sinnvoll weiterkommen – zum Beispiel bei der Entwicklung neuer Materialien, Medikamenten, oder zum Beispiel in der Logistik. Wir bauen Computer, die auf eine ganz andere Art rechnen als heutige Computer – so genannte Quantencomputer. Diese sollen genau solche Probleme lösbar machen. Und eleQtron baut diese Maschinen mit einer eigenen patentierten Technologie.
War dies von Anfang an Euer Konzept?
Der technologische Kern war von Anfang an klar: Wir setzen auf Ionenfallen und unsere eigene MAGIC-Technologie, bei der Qubits mit Mikrowellen statt mit hochkomplexen Lasersystemen gesteuert werden. Am Anfang standen natürlich stark Forschung, Technologieentwicklung und die Frage im Vordergrund: Können wir diesen Ansatz wirklich in funktionierende Systeme übersetzen? Heute fokussieren wir uns darauf, diese Technologie in kommerzielle Produkte zu transformieren. Es geht nicht mehr nur darum, einen wissenschaftlichen Proof Point zu liefern, sondern robuste, betreibbare Quantencomputer zu bauen, Kundenzugang zu schaffen und konkrete Anwendungen mit Partnern zu entwickeln. Also kein klassischer Pivot im Sinne von „wir machen jetzt etwas völlig anderes“, sondern eher eine konsequente Weiterentwicklung: von der Forschungsidee zum skalierenden DeepTech-Unternehmen.
Wie hat sich eleQtron seit der Gründung entwickelt?
eleQtron wurde 2020 als Spin-off der Universität Siegen gegründet. Seitdem sind wir von einem kleinen Gründungsteam zu einem Unternehmen mit inzwischen mehr als 100 Mitarbeitenden gewachsen. Wir haben heute Standorte in Siegen und Hamburg, arbeiten mit führenden Forschungs- und Industriepartnern zusammen und konnten einen Auftragsbestand von über 54 Millionen Euro aufbauen. Zu unseren Kunden gehören unter anderem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR, im Rahmen der Quantencomputing-Initiative sowie das Forschungszentrum Jülich. Mit der aktuellen Series-A-Finanzierung über 57 Millionen Euro gehen wir nun in die nächste Phase: Skalierung der Technologie, Ausbau des Teams und unserer Kapazitäten.
Wie seid Ihr mit Euren Investor:innen in Kontakt gekommen?
DeepTech ist ein Markt, in dem Vertrauen, technologische Substanz und langfristige Perspektive entscheidend sind. Viele Gespräche entstehen deshalb nicht über klassische Pitch-Events, sondern über Netzwerke, gemeinsame Überzeugungen und intensive technische Due Diligence. Mit Earlybird hatten wir bereits sehr früh einen starken VC an Bord, der unser Potenzial erkannt hat. Für die Series A war uns dann wichtig, einen Lead-Investor zu finden, der nicht nur Kapital mitbringt, sondern auch strategisch versteht, worum es geht: Quantencomputing als kritische Zukunftsinfrastruktur. Schwarz Digits war dafür aus unserer Sicht der ideale Partner. Schwarz ist eine der finanzstärksten Unternehmensgruppen Europas und investiert gezielt in digitale Infrastruktur und technologische Souveränität. Das war für uns kein „Dumb Money“, sondern ein sehr bewusster strategischer Fit.
Blicke bitte einmal zurück: Was ist seit der Gründung so richtig schief gegangen?
In DeepTech geht ständig etwas schief. Das gehört quasi zum Geschäftsmodell – nur nennt man es dort meistens „Erkenntnisgewinn“. Wir bauen keine App, bei der man nach zwei Wochen A/B-Testing weiß, welcher Button besser funktioniert. Wir arbeiten an extrem komplexer Hardware, an physikalischen Grenzen, Engineering, Software, Systemintegration und gleichzeitig am Aufbau eines Unternehmens. Der Übergang von Forschung zu Produkt wird uns noch eine Weile begleiten. Eine Technologie im Labor zu demonstrieren ist das eine. Daraus ein robustes, skalierbares System mit klaren Prozessen, Roadmaps, Qualitätsstandards und Kundenanforderungen zu machen, ist eine ganz andere Aufgabe. Da haben wir viel gelernt – teilweise schmerzhaft, aber immer notwendig, sonst stünden wir heute nicht da, wo wir sind. Wichtig ist, Fehler bewusst zuzulassen, sie schnell zu erkennen und daraus nachhaltig zu lernen. Fail fast, eigentlich schon eine Binsenweisheit.
Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Wir haben sehr früh auf einen technologisch differenzierten Ansatz gesetzt – und daran konsequent festgehalten. Unsere MAGIC-Technologie ist der Kern unseres Unternehmens. Sie kombiniert die Vorteile von Ionenfallen – also sehr stabile, natürliche Qubits – mit mikrowellenbasierter Steuerung. Das ist aus unserer Sicht ein besonders vielversprechender Weg, um Quantencomputer skalierbar zu machen. Außerdem haben wir früh verstanden, dass Technologie allein nicht reicht. Man braucht ein starkes Team, ein belastbares Netzwerk aus Partnern, Kunden, Investoren und die Fähigkeit, ein funktionierendes Unternehmen aufzubauen. Wir können deshalb heute 54 Millionen Euro Auftragsbestand und eine 57-Millionen-Euro-Series-A vorweisen. Das schaffen nicht alle und darauf sind wir sehr stolz, dass uns das gelungen ist. Natürlich sind wir jetzt nicht „angekommen“. Wir haben wahnsinnig viel zu tun. Wir wollen weiter wachsen, unsere Technologie perfektionieren, unseren Kunden Zugang zu unseren Systemen verschaffen und mit unseren Maschinen echte Probleme lösen. Und genau dahin wird auch das frische Kapital fließen.
Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
Nicht zu früh aufgeben – aber auch nicht zu lange an falschen Annahmen festhalten. Gerade in DeepTech braucht man eine sehr seltsame Mischung aus Sturheit und Lernfähigkeit. Man muss an eine große Vision glauben, obwohl der Weg dorthin oft ungewiss, teuer und unbequem ist. Gleichzeitig muss man bereit sein, ständig dazuzulernen, Pläne anzupassen und sich ehrlich anzuschauen, was funktioniert und was nicht. Mein zweiter Tipp wäre: Baut früh ein Team, das nicht nur technisch brillant ist, sondern auch unternehmerisch denken kann. Aus einer großartigen Technologie wird nicht automatisch ein großartiges Unternehmen. Mir hilft außerdem die Philosophie: „Don’t hire assholes!“ Ich bin unglaublich froh, dass wir es immer wieder schaffen, großartige Menschen mit Herz und Verstand an Bord zu holen.
Wo steht eleQtron in einem Jahr?
In einem Jahr wollen wir in der nächsten Skalierungsphase sichtbar weiter sein. Das heißt: Wir werden unser Team weiter ausgebaut haben, unsere Technologieplattform weiterentwickeln, die Industrialisierung unserer Systeme vorantreiben und gemeinsam mit Partnern konkrete Anwendungspfade weiter schärfen. Für uns ist die Series A kein Endpunkt und auch kein Selbstzweck. Sie ist der Startschuss für die nächste Phase. Einfach gesagt: In einem Jahr wollen wir weniger darüber sprechen, was Quantencomputing eines Tages leisten könnte – und mehr darüber, was unsere Systeme konkret ermöglichen.
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#StartupTicker Sarah Jessica Parker (glow25) trifft auf Brad Pitt (Trade Republic): Promialarm in der Startup-Szene GreenTech: Die goldenen Zeiten sind vorbei StartupsToWatch! eleQtron So rüstet sich Taxfix gegen die große KI-Welle

Freitag, 15. Mai 2026
VonTeam
Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 15. Mai).

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
glow25 – Trade Republic
Promialarm in der deutschen Startup-Szene! Die amerikanische Schauspielerin Sarah Jessica Parker („Sex and the City“) heuerte als Chief Creative Officer und Markenbotschafterin beim Berliner Supplement-Startup glow25 an. Die Stilikone soll künftig unter anderem die Markenstrategie des 2021 gegründeten Startups, das bislang vor allem Kollagenprodukte verkauft, voranbringen. Ansonsten soll die Schauspielerin bei der „internationale Expansion“ helfen. Dafür bringe sie laut Unternehmen „Reichweite, Glaubwürdigkeit und kulturelle Relevanz mit“. Der Berliner Neobroker Trade Republic setzt unterdessen auf Brad Pitt. Eine offizielle Funktion bekommt der Schauspieler neben seiner zentralen Funktion als Markenbotschafter aber nicht. „Der Spot läuft ab sofort im Fernsehen, auf Streaming-Plattformen sowie auf allen relevanten digitalen Kanälen“, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Trade Republic
GreenTech Monitor
Grüne Zeiten! In Deutschland tummeln sich derzeit 2.903 GreenTech-Startups. „Fast ein Viertel der GreenTechs entfällt auf den Energiesektor, weitere 18 % lassen sich dem breiteren Feld der Umwelttechnologien zuordnen. Besonders stark sind die Ökosysteme in Berlin (549), München (222) und Hamburg (170)“, heißt es im GreenTech Monitor 2026, der vom Startup-Verband herausgegeben wird. Der Boom ist aber vorbei! Im vergangenen Jahr sind laut Erhebung nur 312 neue GreenTech-Startups entstanden. „Die politische Unsicherheit und das schwache Investitionsklima im Sektor hinterlassen ihre Spuren“, lautet das bittere Fazit. Die goldenen Zeiten für GreenTechs sind somit vorbei. Dabei zeigt sich gerade jetzt, wie wichtig nachhaltige Lösungen – etwa im Energiesektor – wären. (GreenTech Monitor 2026, PDF) Mehr über den GreenTech Monitor
eleQtron
StartupsToWatch! eleQtron sollten alle, die sich für aufstrebende Startups interessieren, auf der Agenda haben. Das Unternehmen, 2020 gegründet, „entwickelt, produziert, betreibt und vermarktet Rechenzeit auf Ionenfallenbasierten Quantencomputern“. Ein Thema, das derzeit weltweit so richtig angesagt ist. Quantencomputing hat das Potenzial, die technische Welt komplett umzukrempeln. Schwarz Digits, Ankaa Ventures und Co. investierten kürzlich 57 Millionen Euro in das Unternehmen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit über 100 Mitarbeitende. „In einem Jahr wollen wir weniger darüber sprechen, was Quantencomputing eines Tages leisten könnte – und mehr darüber, was unsere Systeme konkret ermöglichen“, sagt Gründer Jan Leisse. Mehr über eleQtron
Taxfix
Lesenswert! Das Manager Magazin nimmt das milliardenschwere Berliner FinTech Taxfix unter die Lupe. Im Kern geht es dabei um die Auswirkungen der SaaS-Apokalypse auf das Unternehmen. Das Fazit dabei: „Das reine Softwaregeschäft, mit dem das Unternehmen einst zum Einhorn aufstieg, spielt eine immer geringere Rolle.“ (Manager Magazin) Mehr über Taxfix
Haufe Group Ventures
„Gerade in Europa und speziell in Deutschland sehen wir eine solide Ausgangslage für Gründerinnen und Gründer, Kapital einzusammeln. Gleichzeitig ist es aber anspruchsvoller geworden“, sagt Jasper Roll von Haufe Group Ventures. Mehr über Haufe Group Ventures
Startup-Radar
Es ist wieder soweit – neue Startups stehen in den Startlöchern! Hier sind einige spannende junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute werfen wir einen Blick auf diese Neugründungen: Preeo, firepanda.ai, Boniforce, Liebs und Bitpull AI. Mehr im Startup-Radar
Investments & Exits
NCSoft kauft Mehrheit des Hidden Champions JustPlay (Kaufpreis: 202 Millionen) Schwabe Group übernimmt die Mehrheit an NeuroNation NVision bekommt 55 Millionen Clera erhält 3 Millionen Regulate sammelt 1,4 Millionen ein. Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
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#DealMonitor NCSoft kauft Mehrheit des Hidden Champions JustPlay (Kaufpreis: 202 Millionen) Schwabe Group übernimmt die Mehrheit an NeuroNation NVision bekommt 55 Millionen Clera erhält 3 Millionen Regulate sammelt 1,4 Millionen ein

Mittwoch, 13. Mai 2026
VonTeam
Im #DealMonitor für den 13. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland
NVision
Das Diagnostik- und Medizintechnikunternehmen Abbott, Playground Global, Matterwave Ventures, b2venture und Entrée Capital investieren 55 Millionen US-Dollar in NVision. Das Startup aus Ulm, 2015 von den Ulmer Quantenphysikern Martin Plenio und Fedor Jelezko sowie Alex Retzker von der Hebrew University of Jerusalem gegründet, entwickelt Quantentechnologien für die Medizin. Insgesamt flossen bereits 120 Millionen in das Unternehmen. Mehr über NVision
Clera
Der amerikanische Investor 1984 Ventures, Deel Ventures und Business Angels investieren 3 Millionen US-Dollar in Clera. Das deutsch-amerikanische Startup (San Francisco, Berlin), 2025 von Alexander Farr, Sebastian Scott und Daniel Wintermeyer gegründet, vermittelt Bewerberinnen und Bewerber direkt an Unternehmen. „Statt sich durch ATS-Systeme zu bewerben, erhalten Kandidat:innen eine Auswahl hochrelevanter, warmer Kontakte. Auf Unternehmensseite entfällt aktives Sourcing“, heißt es zum Konzept. Mehr über Clera
Regulate
Der niederländische Impact-Investor 4impact Capital sowie Business Angels wie Hanno Renner, Michael Wax, Marlena Hien und Felix Haas investieren 1,4 Millionen Euro in Regulate. Das Münchner Startup, 2024 von Peter van Woerkum und Paul Laechelin gegründet, möchte „gesunde, leistungsstarke Organisationen mit einer auf den Arbeitsalltag zugeschnittenen Atemarbeit unterstützen“. Mehr über Regulate
NCSoft – JustPlay
Der koreanische Videospielentwickler NCSoft übernimmt die Mehrheit (70 %) am 2020 gegründeten Berliner Casual-Gaming-Startup JustPlay. Der Kaufpreis beträgt 202 Millionen US-Dollar. Der gebootstrappte Hidden Champion aus der deutschen Hauptstadt, der eine Loyalty-Gaming-App betreibt, erwirtschaftete 2025 rund 172,8 Millionen Dollar Umsatz und 19,1 Millionen Gewinn. „Following rapid growth beginning in 2025, JustPlay is projected to generate USD 65.2 million in revenue and USD 7.5 million in operating profit in the first quarter of 2026. For the full year 2026, the company is expected to reach USD 325 million in revenue and USD 40 million in operating profit“, heißt es in einer Presseaussendung zur Übernahme. JustPlay, von den ehemaligen AppLovin-Mitarbeitern Carl Livie, Gil Mincberg und Mirko Aquaro gegründet, erreicht mit seinen rund 40 Spielen nach eigenen Angaben derzeit mehr als 25 Millionen Spielerinnen und Spieler. Zum Konzept schreibt das Team: „JustPlay invented a new category-defining business model: a closed-loop rewards ecosystem that transforms player engagement into real-world value“. Vor allem in den USA ist JustPlay eine große Nummer. Die beiden Gründer Livie und Mincberg hielten vor der Übernahme über mehrere Investmentvehikel zusammen 72 % an ihrem Unternehmen. Mitstreiter Aquaro war mit 23,6 % an Bord. Mehr über JustPlay
Schwabe Group – NeuroNation
Die Karlsruher Schwabe Group, ein Unternehmen für Gesundheitslösungen, übernimmt die Mehrheit am Berliner HealthTech-Unternehmen Synapticon, zu dem die Brain-Training-App NeuroNation und die digitale Gesundheitsanwendung NeuroNation MED gehören, ein. „Durch diese strategische Partnerschaft gewinnen wir einen langfristig orientierten Partner, der unsere Leidenschaft für digitale Innovation im Gesundheitswesen teilt“, heißt es in einer Presseaussendung. Das Berliner Startup, 2011 von Ilya Shabanov und Rojahn Ahmadi gegründet, erreicht derzeit „30 Millionen Nutzende in 150 Ländern“. Der französische Investor Impact Partners hielt zuletzt rund 39,6 % an Synapticon. Die Schwabe Group übernahm zuletzt erst die Mehrheit an Braineffect, einer Jungfirma für Nahrungsergänzungsmittel. Mehr über NeuroNation
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.