YouTube Shorts bekommt neuen Player

YouTube überarbeitet den Shorts-Player und verteilt in den kommenden Wochen einige Änderungen. Im Fokus stehen eine aufgeräumtere Ansicht, mehr Kontrolle beim Abspielen und neue Feedback-Optionen für den eigenen Feed.

Unter dem Videotitel bündelt YouTube künftig Funktionen wie Audiotrack, verwandte Links und weitere Elemente in einem wischbaren Karussell. Neu ist außerdem „Clear screen“. Damit lassen sich Buttons und Text auf dem Bildschirm ausblenden, wenn ihr das Short ohne Overlay anschauen wollt. Praktisch ist auch die neue Stummschaltung. Video antippen, pausieren und dann über das Mute-Symbol den Ton ausmachen.

Ebenfalls neu ist die Wiedergabe mit 2-facher Geschwindigkeit. Dafür haltet ihr den Rand des Shorts-Players gedrückt, loslassen beendet das Ganze wieder. Wer 2x für das komplette Video nutzen möchte, kann die Geschwindigkeit per Wisch nach unten beim Drücken fixieren.

Beim Feedback gibt es dagegen eine Änderung, die nicht jedem gefallen dürfte. Der Daumen hoch wird durch ein Herz ersetzt, der Dislike-Button für Shorts verschwindet. „Nicht interessiert“, „Diesen Kanal nicht empfehlen“ und „Melden“ bleiben im Drei-Punkte-Menü erhalten, teils mit genaueren Gründen. Ersteller sehen bisherige Dislike-Daten weiter in YouTube Studio, der Wert wird für Shorts aber bis Ende Juni nicht mehr aktualisiert. Für normale Videos und Livestreams bleibt alles wie gehabt.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Latte: Schlanker Downloader für die Mac-Menüleiste

Wer häufiger Medien aus dem Netz sichern möchte, kennt das Problem frickeligen Programmen oder schrägen Webseiten. Der Entwickler Chen Jin Shen aus Malaysia hat mit Latte ein neues Werkzeug veröffentlicht, das diesen Prozess vereinfacht. Das Programm nistet sich in der Menüleiste des Mac ein und verzichtet auf ein Icon im Dock.

Die Einrichtung erfolgt automatisch, da die benötigte Backend-Engine (u. a. yt-dlp, damit dürften auch diese Seiten unterstützt werden) im Hintergrund konfiguriert wird. Nutzer müssen sich somit nicht um Python-Umgebungen oder Installationen via Homebrew kümmern. Latte unterstützt über 1000 Plattformen, darunter Instagram, Twitch und TikTok sowie diverse Erwachsenen- und Nachrichtenseiten. Über die Benutzeroberfläche lassen sich Links einfügen und der Download per Klick starten.

Funktionell bietet das Tool die Verarbeitung mehrerer Links gleichzeitig und bettet Metadaten, Vorschaubilder sowie Untertitel direkt in die Dateien ein. Die bevorzugte Qualität, etwa 1080p als MP4 oder MP3 mit 320k, lässt sich über eine Prioritätenliste festlegen. Das Projekt ist kostenlos und steht quelloffen bei GitHub zur Verfügung. Alternativ? Seit Jahren bekannt, der Open Video Downloader, der ist gar Cross-Plattform.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Amazon bringt einen Creator Hub auf den Fire TV

Amazon baut seinen Fire TV weiter aus und spendiert der Plattform einen neuen Creator Hub. Dahinter steckt ein eigener Bereich für Videos und Podcasts von Content-Creatorn, die bislang vor allem auf Plattformen wie YouTube unterwegs sind. Der Start soll noch im Sommer erfolgen. Mit dem neuen Hub sollen diese Inhalte künftig deutlich sichtbarer innerhalb der Fire-TV-Oberfläche platziert werden.

Amazon plant zudem laut Bericht einen schnellen Ausbau des Angebots. Bereits im Juli soll die Zahl der Creator auf rund 200 steigen. Für das kommende Jahr peilt das Unternehmen mehr als 500 Creator an. Ein weiterer Baustein sind neue Personalisierungsfunktionen. Nutzer sollen ihre bevorzugten Creator auswählen können, damit deren Inhalte prominenter angezeigt werden. Hintergrund ist ein Problem, das viele Plattformen mittlerweile kennen: Die Menge an verfügbaren Videos wächst stetig, gleichzeitig wird es schwieriger, passende Inhalte zu entdecken.

Interessant ist dabei vor allem Amazons Ansatz. Statt Nutzer in eine einzelne App zu schicken, nutzt das Unternehmen seine Kontrolle über das Betriebssystem von Fire TV. Dadurch können Creator-Inhalte direkt auf der Startseite und in Empfehlungen auftauchen. Amazon versucht damit, einen Teil der Content-Entdeckung aus klassischen Social-Media-Apps herauszulösen und stärker ins Wohnzimmer zu verlagern.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Navidrome 0.62 bringt Audio-Empfehlungen, neues „Now Playing“ und mehr Sicherheit




Für Nutzer von Navidrome steht mittlerweile Version 0.62 des quelloffenen Musikservers bereit. Wer die Software noch nicht auf dem Schirm hat: Es handelt sich um einen selbst gehosteten Medienserver für die eigene Musiksammlung, der als Open-Source-Lösung bereitsteht. Die Software gilt als ressourcenschonend, kommt auch mit großen Bibliotheken zurecht und ist kompatibel zur Subsonic-API, was die Wahl des Abspielgerätes sehr flexibel gestaltet, generell gibt es auch zig Apps. Das Update steht für Docker, Windows, Linux, macOS und FreeBSD zur Verfügung.

Das Update liefert nicht nur optische Überarbeitungen, sondern bringt auch neue Funktionen für Musikempfehlungen und einige sicherheitsrelevante Verbesserungen mit. Nett ist die Unterstützung der OpenSubsonic-Erweiterung „sonicSimilarity“. Damit lassen sich Musikstücke anhand ihrer Audioeigenschaften analysieren und ähnliche Titel empfehlen. In Verbindung mit kompatiblen Erweiterungen wie AudioMuse-AI können so intelligentere Wiedergabelisten und Musikempfehlungen erstellt werden. Neu sind außerdem die Endpunkte „getSonicSimilarTracks“ und „findSonicPath“, die diese Funktionen nutzbar machen.

Auch die Wiedergabeansicht wurde überarbeitet. Das „Now Playing“-Interface präsentiert sich in einem neuen Design. Gleichzeitig ersetzt Navidrome das bisherige Scrobbling-System durch die OpenSubsonic-Erweiterung „playbackReport“. Nutzer erhalten damit eine neue Übersicht für Wiedergabestatistiken inklusive konfigurierbarer Erfassungsintervalle. Unter der Haube haben die Entwickler zudem an der Sicherheit geschraubt. Verbesserte Prüfungen für Freigaben, Player und Transcoding-Prozesse sollen unberechtigte Zugriffe verhindern. Außerdem begrenzt Navidrome künftig die Anzahl gleichzeitiger Transcodierungen, um mögliche Angriffe über FFmpeg einzudämmen. Neu hinzugekommen ist zudem eine Option, die den Betrieb des Servers als Root-Benutzer unterbinden kann. Mehrere gemeldete Sicherheitslücken wurden laut Changelog ebenfalls geschlossen.

Darüber hinaus erweitert Navidrome die Möglichkeiten bei Smart Playlists. Diese unterstützen nun ReplayGain-Felder und erhalten mit „isMissing“ sowie „isPresent“ zwei zusätzliche Filteroperatoren. Wer gerne an der Oberfläche schraubt, bekommt außerdem neue Themes spendiert. Neu dabei sind Tokyo, Catppuccin und Moonbase. Und: Falls ihr da Fan loser Musik seid: Schaut euch Gonic an. Das Problem mit den Einzelsongs und losen Tracks teilt Navidrome nämlich mit vielen modernen Musikservern: Sobald Lieder keinem klassischen Album zugeordnet sind, bricht die tag-basierte Struktur zusammen. Man endet im UI mit Hunderten „Unknown Albums“ oder „Various Artists“-Chaos.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

#DealMonitor – Almetra erhält 16,3 Millionen Euro – Zelara bekommt 3 Millionen – Wakeline sammelt 2,1 Millionen

#DealMonitor

#DealMonitor IndustrialTech Almetra erhält 16,3 Millionen Euro KI-Startup Zelara bekommt 3 Millionen DeepTech Wakeline sammelt 2,1 Millionen ein SportsTech CoTrainer erhält 1 Million Finanzspritze für GovTech lingomatch

Almetra erhält 16,3 Millionen Euro – Zelara bekommt 3 Millionen – Wakeline sammelt 2,1 Millionen

Freitag, 26. Juni 2026VonTeam

Im #DealMonitor für den 26. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND

Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

Almetra

 Der Investor blisce/ (Paris, New-York), NAP, Merantix Capital, Robin Capital, Underline und Critical Ventures sowie Business Angels investieren 16,3 Millionen Euro (Series A) in Almetra, früher als Deltia bekannt. Das Berliner Startup, von Maximilian Fischer und Silviu Homoceanu sowie Merantix gegründet, möchte sich als „KI-Plattform für die Fertigungsindustrie“ etablieren. Unternehmen wie Bosch, Siemens Energy und ABB nutzen die Plattform bereits. Das frische Kapital „soll die Weiterentwicklung der Plattform, die Expansion in die USA sowie den Ausbau von Almetra zur zentralen Daten- und Automatisierungsplattform für die Produktion vorantreiben“. NAP, Merantix, Robin Capital, Combination und Business Angels wie Nico Peters, Willi Tscheschner, Max Viessmann und Walter Kortschak investierten zuvor bereits 4,5 Millionen Euro in das Unternehmen. blisce/ hält nun 11,7 % an Almetra. Mehr über Almetra

Zelara

Jetzt offiziell! Der Berliner Seed-Kapitalgeber NAP (früher als Cavalry Ventures) bekannt), der Berliner Geldgeber Heartfelt und der Berliner Frühphasen-Investor Angel Invest investieren – wie berichtet – 3 Millionen Euro in Zelara. Das Berliner Startup, 2025 vom Stagelink-Gründer Nikolas Schriefer und Björn Heckel, zuletzt Vice President of Engineering bei HelloFresh, gegründet, möchte sich als „KI-gestütztes System für maßgeschneiderte Kommunikation“ etablieren. Zum Konzept teilt das erfahrene Team mit: „In einem einheitlichen Lernzyklus erstellt das System markenkonforme Botschaften für jeden einzelnen Kunden, entscheidet für jeden Versand über die passende Variante und den optimalen Zeitpunkt und lernt aus jeder Interaktion dazu.“ NAP hält nun rund 21 % am Unternehmen. Mehr über Zelara

Wakeline

Der Aachener Investor TechVision Fonds (TVF) und der Kölner Geldgeber neoteq ventures investieren 2,1 Millionen Euro in Wakeline. Das Düsseldorfer DeepTech-Startup, 2025 von Tim Gülke, Jan Böggering, Simon Sprünker und Merten Tiedemann gegründet, entwickelt KI-Systeme, „die im laufenden Betrieb lernen, statt nur auf historischen Daten zu basieren“. Das frische Kapital soll in die „Weiterentwicklung der Plattform, die Intensivierung des Go-to-Markets sowie den weiteren Aufbau des Teams“ fließen. Mehr über Wakeline

CoTrainer

kicker ventures, die Beteiligungsgeschäft des Olympia-Verlags, Comvest Digital, superangels sowie Business Angels wie Markan Karajica, Teamgeist Capital (Georg Bader und Christian Böhm), Sebastian Weil, Timo Skrzypski und Fußballprofi Maximilian Arnold investieren 1 Million Euro in CoTrainer. Das Kölner SportsTech, 2022 von André Werres, Dyke Lambertz und Claudius Ludwig gegründet, positioniert sich als „App, die ehrenamtliche Trainer:innen und Amateurvereine von Verwaltungsarbeit entlastet“. kicker ventures hält nun rund 7 % an der CoTrainer-Mutter Fussballetics. Mit dem frischen Kapital möchte das Team unter anderem die „Produktentwicklung vorantreiben“. Mehr über CoTrainer

lingomatch

Die beiden Business Angels Jürgen Schmidt und Alexander Beck, die ihr Intralogistik-Software-Startup iX-tech 2022 an HelloFresh verkauft haben, investieren eine ungenannte Summe in lingomatch. Beim GovTech-Startup aus Saarbrücken, 2025 von Florian Crosbie gegründet, handelt es sich um eine digitale Dolmetschplattform für qualifizierte Sprachmittlung im Behördenkontext. „Über die Plattform werden passende, geprüfte Dolmetscher:innen kurzfristig verfügbar gemacht und bei Bedarf per Video/Audio zugeschaltet – genau dann, wenn es eilt“, führt das Startup aus. Mehr über lingomatch

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies