Tidal erhöht die Preise für Abos

Tidal dreht an der Preisschraube. Der Musik-Streaming-Dienst erhöht den Preis für Abos ab dem 3. August 2026 sowohl in den USA als auch in Europa. In den USA steigt der Preis von 10,99 US-Dollar auf 12,99 US-Dollar pro Monat. In Europa erhöht sich der monatliche Preis von 10,99 Euro auf 12,99 Euro für das Einzelabo. Das Familienabo springt von 16,99 Euro auf 21,99 Euro. Da müsst ihr mal eure Mails im Auge behalten, ob ihr da schon informiert werdet. Fakt ist, dass zahlreiche Nutzer in Europa schon die Mail bekommen haben.

Als Begründung verweist Tidal darauf, dass es sich um die erste Preiserhöhung seit drei Jahren handelt. Die zusätzlichen Einnahmen sollen nach Angaben des Unternehmens dazu beitragen, Künstler besser zu unterstützen. Tidal positioniert sich seit Jahren als Streaming-Dienst mit vergleichsweise hohen Ausschüttungen für Musiker und einem besonderen Fokus auf unabhängige Künstler.

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Trailer: Christopher Nolans „The Odyssey“ startet im Juli 2026 im Kino

Universal Pictures hat neue Details zu Christopher Nolans nächstem Film veröffentlicht. „The Odyssey“ kommt am 17. Juli 2026 weltweit in die Kinos und bringt Homers Epos erstmals auf die IMAX-Leinwand.

Der Film wird als mythisches Action-Epos beschrieben und an verschiedenen Drehorten rund um den Globus produziert. Zum Einsatz kommt dabei eine neue IMAX-Filmtechnologie, die speziell für die Produktion entwickelt wurde. Zur Besetzung gehören Matt Damon, Tom Holland, Anne Hathaway, Robert Pattinson und Lupita Nyong’o. Ebenfalls mit dabei sind Zendaya und Charlize Theron.

Mit „The Odyssey“ nimmt sich Nolan nach „Oppenheimer“ eines der bekanntesten Werke der antiken Literatur vor. Mal schauen, ob es ein Geniestreich wird.

Sony verteilt neue Firmware-Updates für die WH-1000XM6 und das Sondermodell WH-1000XX

Sony hat neue Firmware-Updates für zwei seiner Bluetooth-Kopfhörer veröffentlicht. Sowohl die WH-1000XM6 als auch die Sonderedition WH-1000XX / 1000X THE COLLEXION erhalten Unterstützung für das Gaming Audio Profile (GMAP). Daneben spricht Sony lediglich von allgemeinen Leistungsverbesserungen.

GMAP ist ein Bluetooth-Profil mit geringer Latenz, das speziell für Gaming optimiert wurde. Wer kompatible Geräte nutzt, dürfte damit von einer geringeren Verzögerung zwischen Bild und Ton profitieren. Weitere Details zu den Optimierungen nennt Sony in den Versionshinweisen allerdings nicht.

Für die Modelle stehen folgende Versionen bereit:


– WH-1000XM6: Firmware 3.1.5


– WH-1000XX / 1000X THE COLLEXION: Firmware 1.3.0

Die Aktualisierung erfolgt über die Sony | Sound Connect App. Wer das Update installieren möchte, sollte sicherstellen, dass die App auf dem aktuellen Stand ist. Anschließend lässt sich die neue Firmware direkt über die Update-Funktion der Anwendung aufspielen.

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NBCUniversal löst sich von Comcast – greift Netflix zu?

Comcast ist in den USA führend im Bereich der Kabelnetze. Doch genau jene geraten, wie auch in Europa, inzwischen unter Druck. Die Menschen wandern vom linearen Fernsehen zum Streaming ab und zudem spielt Glasfaser eine zunehmende Rolle. Aus diesem Grund sieht der Mutterkonzern nunmehr für NBCUniversal, das sich auf Entertainment fokussiert, als eigenständiges Unternehmen ohne den Kabel-Rattenschwanz mehr Erfolgspotenzial. Folge: Man will NBCUniversal abspalten.

Da gibt es dann auch direkt spannende Spekulationen. Beispielsweise bringt Deadline direkt Netflix, im Falle eines Verkaufsprozesses, als Interessenten ins Spiel. Allerdings kommt es da darauf an, wie Comcast genau bei der Abspaltung vorgeht. Tatsächlich wäre eine Übernahme durch Netflix nicht allzu abwegig. Schließlich wollte der Streaming-Dienst ursprünglich Warner Bros. Discovery schlucken und scheiterte dann auf den letzten Metern an hartnäckigen Gegenangeboten von Paramount Skydance.

Allerdings müsste NBCUniversal nach der Abspaltung zunächst für ein Jahr eigenständig agieren, damit Comcast nicht steuerlich zur Kasse gebeten wird. Deswegen dementiert man auch zunächst alle Meldungen um weitere Deals. Im Übrigen wird sich Comcast im selben Atemzug dann auch von Sky trennen. Das betrifft aber nicht den deutschen Markt, denn hierzulande gehört der Pay-TV-Anbieter ja bereits zur RTL Gruppe.

NBCUniversal verfügt dabei über starke Marken wie „Zurück in die Zukunft“, „Fast & Furious“ oder auch die „Minions“-Reihe. Als reiner Medienkonzern könnte die Zukunft also positiv aussehen. Zudem heißt es, das Unternehmen könnte nach der Abspaltung größer in den Gaming-Bereich einsteigen, um Synergieeffekte seiner Franchises zu nutzen. Mit Nintendo unterhält man auch bereits eine Partnerschaft, aus der die „Super Mario Bros.“-Filme hervorgegangen sind.

Letzten Endes heißt es da aber noch abwarten, wie sich die Lage entwickelt. Die Spaltung von Comcast bzw. NBCUniversal wird jetzt in Angriff genommen und wird sich eine Weile hinziehen. Die Börse hat bereits positiv reagiert und der Aktienkurs von Comcast stieg deutlich an. Am Ende teilen Investoren also offenbar die Ansicht, dass zwei getrennte Unternehmen hier mehr Stärken haben als ein großer Gesamtkonzern.

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VLC 4.0 für iPhone, iPad und Apple TV startet als öffentliche Beta

Die Entwickler von VLC haben die erste öffentliche Beta von VLC 4.0 für iOS, iPadOS und tvOS veröffentlicht. Die neue Version bringt nicht nur eine überarbeitete Oberfläche mit, sondern basiert auch auf der neuen, noch nicht finalen libVLC-4-Engine. Damit werden unter anderem der Player, die Wiedergabe und das Playlist-System grundlegend modernisiert.

Zu den auffälligsten Neuerungen gehört die Unterstützung für HDR-Wiedergabe, Mehrkanal- und Spatial Audio sowie Picture-in-Picture. Außerdem lassen sich künftig zwei Untertitel gleichzeitig einblenden. Der Audio-Player, die Wiedergabe auf tvOS und die Weboberfläche wurden ebenfalls neu gestaltet. Auf iOS wurde die Oberfläche zudem an Apples neues „Liquid Glass“-Design von iOS 26 angepasst.

Auch funktional legt VLC 4.0 nach. Auf dem iPad gibt es eine neue Sidebar-Navigation, hinzu kommen ein „Now Playing“-Widget, Unterstützung für Gamepads sowie App Intents und Siri. Ein neuer Kindermodus soll versehentliche Löschvorgänge verhindern, außerdem wurde eine Integration für pCloud ergänzt.

Unter der Haube erweitert VLC die Unterstützung für zahlreiche Formate und Protokolle. Neu sind unter anderem HEIF, DASH WebM, DVBSUB in MKV sowie die Protokolle RIST, AMT und sogar Gopher. Darüber hinaus haben die Entwickler die Bedienung im Bereich Barrierefreiheit an vielen Stellen verbessert.

Die öffentliche Beta läuft auf Geräten ab iOS 12 beziehungsweise tvOS 13. Die Entwickler weisen allerdings ausdrücklich darauf hin, dass es sich um einen sehr frühen Teststand handelt. Die Beta ist weder abgeschlossen noch vollständig, sodass Fehler und fehlende Funktionen zu erwarten sind. Wer die neue Version ausprobieren möchte, kann sie über TestFlight installieren und Feedback an das VLC-Team senden.

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