Gaming-Revolution: Microsoft tauft Xbox zu XBOX um

Bei Microsoft ist die Gaming-Abteilung aktuell eher ein Sorgenkind. Die aktuelle Konsolengeneration der Xbox Series X|S startete mit großen Hoffnungen, die nicht erfüllt worden sind. Stattdessen konnte Sonys PlayStation-Sparte ihre Dominanz am Markt ausbauen. Mittlerweile hat sich das Führungskarussell gedreht. Phil Spencer hat das Zepter an Asha Sharma abgegeben. Letztere kommt eigentlich aus dem KI-Bereich und hatte zu Gaming bisher keine Berührungspunkte. Eine ihrer ersten Amtshandlungen: Xbox bekommt einen neuen Namen.

Die große „Revolution“: Aus Xbox wird fortan XBOX. Damit reagiert man auf Feedback aus der Community. Denn man hatte sich im sozialen Netzwerk X nach der Meinung der Community erkundigt. Neu ist diese Schreibweise der Marke dabei im Übrigen nicht. Schon in der Vergangenheit hatte Microsoft, etwa zu Zeiten der ersten Xbox-Konsole, noch die vollständige Großschreibung gewählt.

Xbox or XBOX?

— Asha (@asha_shar) May 13, 2026

Parallel hat Sharma auch das traditionelle Grün des Xbox-Logos zurückgebracht. Ihr merkt es jedoch schon: Ich und andere Blogger / Journalisten werden vermutlich größtenteils weiter die Schreibweise „Xbox“ statt „XBOX“ verwenden. Warum? Viele Hersteller setzen auf die vollständige Großschreibung ihres Markennamens, damit dieser in Texten mehr heraussticht. Das liest sich meistens aber eher anstrengend, insbesondere, wenn man in einem Artikel über mehrere Unternehmen berichtet, welche diesen Kniff nutzen.

Und sonst so? Als neue Leiterin von Microsofts Gaming-Abteilung, die sich übrigens auch wieder Xbox schimpft, hat Sharma auch die Preise des Game Pass korrigiert. 2025 hatte es da eine massive Preiserhöhung gegeben, die wohl viele Interessenten abgeschreckt hat. Ansonsten hat man bisher viele vage Worte gelesen. Wie genau die Xbox wieder auf Kurs gebracht werden soll, ist aber vor allem eurer Fantasie überlassen.

Die nächste Xbox-Generation, Project Helix, soll wohl eher einem Gaming-PC nahestehen. Auf der Konsole soll Windows laufen und es werden Drittanbieter-Stores wie GOG.com, der Epic Games Store und Steam zur Verfügung stehen. Klar ist aber schon, dass es sich um Premium-Hardware zu einem Premium-Preis handeln soll. Ich habe so meine Zweifel, dass dieses Konzept im Konsolenmarkt ankommen wird.

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Meta Connect 2026: Termin steht fest

Meta hat seinen nächsten großen Termin offenbart: Am 23. und 24. September findet die Meta Connect auf dem Campus in Menlo Park, Kalifornien, statt. Den Auftakt macht eine Abend-Keynote, gefolgt von Entwickler-Sessions rund um VR, Wearables, Metaverse und KI. Meta verspricht dabei einen ersten Blick auf das, was als nächste Computing-Plattform kommen soll – was das konkret bedeutet, bleibt vorerst offen. Weitere Details sollen in den kommenden Monaten folgen.

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Twelve South PowerClip: Kompakte Powerbank für unterwegs vorgestellt

Der Zubehörhersteller Twelve South hat mit dem Produkt PowerClip eine kompakte Powerbank für unterwegs vorgestellt. Diese soll am Schlüsselbund oder in einer Tasche als Energiereserve für alltägliche Notfälle dienen.

Der PowerClip kommt mit einer Kapazität von 2.000 mAh, was die meisten gängigen Smartphones mit knapp 30 Prozent Akkuladung versorgen dürfte. Integriert sind zwei USB-C-Kabel, um bis zu zwei Geräte gleichzeitig aufzuladen. Die maximale Ladeleistung beträgt lediglich 5 Watt. Mit einem Karabiner soll die kompakte Energiereserve ihren Platz am Schlüsselbund oder am Rucksack. Per LED-Anzeige wird der aktuelle Akkustand kommuniziert.

Eines der beiden USB-C-Kabel dient zudem dazu, die Powerbank wieder aufzuladen. Unterstützt wird Pass-Through-Charging, sodass die Powerbank gleichzeitig geladen werden kann, während ein anderes Gerät mit Energie versorgt wird. Die vollständige Aufladung soll binnen zwei Stunden erfolgen.

Ab sofort ist der PowerClip über den eigenen Store zum Preis von 49,99 Euro erhältlich. Im Laufe des Monats soll die Powerbank auch bei Amazon starten. Verfügbar sind die Farbvarianten Mint, Fuchsia, Teal sowie Dune und Slate.

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#StartupsToWatch – Roll-ups – die neue Goldgrube der Startup-Szene

Sogenannte Roll-up-Modelle, bei denen es im weitesten Sinne darum geht, kleine und mittelgroße Unternehmen in einem fragmentierten Markt zu übernehmen, zusammenzuführen und in gewisser Weise zu digitalisieren, sind weiter extrem angesagt in der deutschen Startup-Szene. Abgesehen einmal vom einstigen Roll-up-Hype rund um Amazon-Shops (Razor Group, SellerX und Co.).

Das große Vorbild für die derzeitige Roll-up-Welle ist die 2020 gegründete Berliner Firma Arsipa Gruppe (unter anderem Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit), die 2025 vom Finanzinvestor Warburg Pincus übernommen wurde – wohl für eine niedrige dreistellige Millionensumme. Inzwischen ist die umtriebige Gruppe, die einst maßgeblich von Tengelmann Ventures finanziell unterstützt wurde, an über 70 Standorten in Deutschland und Österreich aktiv. Rund 1.100 Mitarbeitende arbeiten derzeit für die Gruppe, die vor sechs Jahren von Felix Jander, Stefan Schmidt und Alexander Keil gegründet wurde.

Seit 2022 im Segment unterwegs ist das Hamburger Unternehmen Entro, ein weiteres Szene-Vorbild, unterwegs. Die Firma, von Claudio Tubach und Philipp Westphal gegründet, setzt auf „technische Dienstleistungen im Bereich Zutrittslösungen, Brandschutz und Sicherheitstechnik“. Der amerikanische Private-Equity-Geber Levine Leichtman Capital Partners übernahm im September 2025 die Mehrheit an Entro. Im Zuge der Übernahme geisterte die Summe von 100 Millionen Euro als Bewertung durch die Startup-Szene.

Zu den Teams, die sich derzeit im Roll-up-Segment tummeln gehört neuerdings auch Averia aus Köln. Beim jungen Startup dreht sich alles um die Themenfelder Geo- und Umwelttechnik. “Unser Ziel ist es, Unternehmen in den Bereichen Geotechnik, Hydrogeologie, Umwelttechnik und Altlastenerkundung bei der Nachfolge zu unterstützen und zukunftssicher weiterzuführen”, teilt das Team mit. 

Hinter dem Nachfolge-getriebenem Buy-and-Build-Modell stecken Fabian Frick (früher McKinsey) sowie der ehemalige HelloFresh- und Rocket Internet-Manager Viktor Pallua. Zur ihrem Ansatz schreiben die Averia-Macher: „In jeder Region etablieren wir größere Champions, um eine starke Basis hinsichtlich Organisation, Prozessabläufen und Technologie zu bilden“. Investoren wie Tengelmann Ventures, Vorwerk Ventures und der junge Roll-up-Investor Aven Capital Partners (50 Millionen Fonds), der vom frühen Arsipa-Investor Frederik Brandis und Arsipa-Gründer Felix Jander gegründet wurde, investierten bereits in die 2025 gegründete Jungfirma.

Vorwerk Ventures und Aven Capital Partners investierten zudem bereits die IX Gruppe. Das 2024 gegründete Berliner Unternehmen, von Philipp Krautenbacher (früher GetYourGuide) und Moritz Jacoby (Bridgepoint) gegründet, übernimmt kleine und mittelständische Ingenieur- und Planungsbüros. Zu den weiteren Investoren der IX Gruppe gehört auch Cherry Ventures.

Der Berliner Frühphasen-Investor ist zudem auch an der Aretea Group beteiligt. Die Berliner Jungfirma, 2025 von Maximilian Brückner und Maximilian Blome (zuletzt beide bei Cherry tätig) gegründet, möchte „hochspezialisierte, erfolgreiche Cybersecurity-Unternehmen in einer starken Gruppe“ vereinen. Zu den weiteren Investoren von Aretea gehört erneut Tengelmann Ventures.

Ebenfalls seit 2025 unterwegs ist Dachverbund. Das Berliner Unternehmen, das von Max Heisterkamp, Sören Beisswingert und Philipp Spögler gegründet wurde, möchte einen „starken Verbund für Dachhandwerksbetriebe“ aufbauen. Zu den Investoren der Jungfirma gehört unter anderem Summiteer, die Beteiligungsgesellschaft des Serienunternehmers Sven Schulz.

Der umtriebige Roll-up-Investor Tengelmann Ventures ist zudem auch bei Habanero Networks aktiv. Das Münchner Unternehmen, 2025 von Marc Mielmann und Alexander Müller gegründet, möchte eine „Gruppe für KMUs und Industrieunternehmen in der Bereitstellung integrierter Netzwerk- und IT-OT-Lösungen“ aufbauen. Zu den weiteren Investoren der Jungfirma gehört Discovery Ventures.

Der Berliner Geldgeber rund um Jan Deepen und Stefan Jeschonnek, der mit einem eigenen Vehikel in Roll-up-Modelle investiert, ist auch bei der 2024 gegründeten DAP an Bord. Das Unternehmen, von Benedict Wollschlaeger, Leonard Benning und Kai Mittmann-Munderloh gegründet, möchte ein „deutschlandweites Netzwerk für Betriebsverpflegung“ aufbauen.

Außerdem baut Onefootball-Gründer Lucas von Cranach gemeinsam mit Marcel Hartmann, Simon Freiherr von Poschinger-Bray und Richard Malley OG3 auf, ein Roll-up-Konzept rund um Optiker. „Unsere Vision ist es für Sie langfristig einen Unterschied zu machen. Ihr Lebenswerk und Ihre Berufung in Ihrem Sinne fortzuführen“, heißt es auf der Website. Zu den Investoren gehören unter anderem die Flix-Gründer.

Zu guter Letzt treibt SellerX-Gründer Malte Horeyseck derzeit Vambiant voran. „Wir investieren in inhabergeführte Ingenieurbüros, die eine langfristige Nachfolgelösung durch einen Mehrheits- oder Komplettverkauf suchen. Voraussetzung ist ein starkes Team und ein erfolgreiches Geschäftsmodell“, teilt die Jungfirma mit.

Eine imposante Liste, die gut zeigt, was derzeit im Segment los ist. Und da draußen sind sicherlich noch dutzende weitere Startups, die auf Roll-ups setzen (gerne bei uns melden). Ebenfalls noch frisch im Segment unterwegs ist der Roll-up-Fonds Tenet (Zielgröße: 80 Millionen). Zum Tenet-Team gehören Martin Janicki, zuletzt Partner beim Wagniskapitalgeber Cavarly (NAP), Simon Lohmann (zuvor Food Labs), Alex Maly (zuvor Clearsight) und Sahil Patwa (zuvor Unbound). Zum Start investiert Tenet in das Unternehmen Taxforce, das Steuerberatungen zusammenkaufen möchte.

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Foto (oben): KI

Die OpenAI Story: Deutschlandfunk startet neuen Podcast über das KI-Imperium




Wer sich für die Hintergründe der aktuellen KI-Welle interessiert, bekommt neues Futter für die Ohren. Ab dem 19. Mai 2026 startet in der Deutschlandfunk-App sowie bei ARD Audiothek die sechsteilige Podcast-Serie mit dem Titel Die OpenAI Story. Das Team hinter der Produktion ist bereits durch die Peter Thiel Story bekannt und rückt nun Sam Altman und seine Firma in den Fokus. In den jeweils rund dreißigminütigen Episoden wird der Weg vom kleinen Forschungslabor zum globalen Marktführer nachgezeichnet.

Die Geschichte beginnt mit der Gründung durch Altman und Elon Musk, die ursprünglich ein gemeinnütziges Ziel verfolgten. Der Plan war die Entwicklung einer Super-KI zum Wohle der Menschheit (na klar, was sonst…). Mit dem Erfolg von ChatGPT änderte sich die Marschrichtung jedoch grundlegend und löste bei Konkurrenten wie Google Alarm aus. Host Fritz Espenlaub beleuchtet die Wandlung des Labors in ein milliardenschweres Unternehmen und thematisiert die internen Machtkämpfe sowie die Frage nach der Kontrolle über diese Technologie.

Der Podcast lässt Wegbegleiter zu Wort kommen und rekonstruiert Konflikte innerhalb der Führungsetage. Dabei geht es nicht nur um technische Details, sondern auch um die gesellschaftlichen Auswirkungen und die emotionale Bindung von Nutzern an die Systeme. Während alle sechs Folgen zum Starttermin in den hauseigenen Apps des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verfügbar sind, erscheinen auf anderen Plattformen zunächst nur die ersten zwei Ausgaben. Die restlichen Teile folgen dort im wöchentlichen Rhythmus.

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