#Brandneu – 5 frische Kölner Startups, die wir entdeckt haben

#Brandneu

Die Kölner Startup-Szene bleibt dynamisch. Hier sind erneut einige der vielversprechendsten, vor allem noch jungen Kölner Gründungen, die wir genauer verfolgen. Dazu gehören: Holionix, Early, Voltvera, brixl und Averia.

5 frische Kölner Startups, die wir entdeckt haben

Donnerstag, 4. Juni 2026VonTeam

In Köln und Umgebung lässt es sich gut leben, feiern und gründen. Auch in den vergangenen Wochen und Monaten sind wieder spannende neue Startups in der Domstadt entstanden. Einige Unternehmen davon stellen wie an dieser Stelle einmal vor.

Holionix

Beim Kölner Startup Holionix, von Pooja Upadhyay und Arian Kharazminya an den Start gebracht, dreht sich alles um „Enterprise KI-Sprachagenten für kundenbezogene Prozesse“. Das Team verspricht dabei „menschenähnliche Gespräche mit mehreren Akzenten und Dialekten“.

Early

Das Getränke-Startup Early möchte sich als „moderne Nutrition-Brand für den Alltag“ etablieren. Zunächst mit einem Sparkling Drink mit Vitaminen und Elektrolyten. „We combine functional ingredients, clean formulations and a lifestyle-first approach to health“, teilt das von Friederike Westmeier, Lara Erdmann und Julia Willecke gegründete Unternehmen mit. 

Voltvera

Hinter dem ClimateTech Voltvera, von Lukas Eckert, Arne Fornell und Jannik Meerkamp angeschoben, steckt ein „Full-Service Partner für industrielle Batteriespeicherlösungen“. „Mit smarten Batteriespeichern bis zu 45 % weniger Stromkosten“, verspricht das Startup.

brixl

brixl, von Robin Karut und Sascha Nievelstein ins Leben gerufen, kümmert sich um Bauaufträge. „Wir helfen Bauunternehmen dabei, mehr und profitablere öffentliche Bauprojekte zu gewinnen, und dabei Zeit, Geld und Nerven zu sparen“, ist zur Idee der Jungfirma zu lesen. 

Averia

Die Kölner Jungfirma Averia befasst sich mit den Themenfeldern Geo- und Umwelttechnik. „Unser Ziel ist es, Unternehmen in den Bereichen Geotechnik, Hydrogeologie, Umwelttechnik und Altlastenerkundung bei der Nachfolge zu unterstützen und zukunftssicher weiterzuführen“, heißt es vom Team der Gründer Fabian Frick und Viktor Pallua. 

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln beleuchten wir das dynamische Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind die Bedingungen für Gründer:innen, welche Investitionen fließen in innovative Ideen und welche Startups setzen neue Impulse? Rund 800 Startups haben Köln bereits als ihren Standort gewählt – unterstützt von einer lebendigen Gründerszene, einer starken Investor:innen-Landschaft sowie zahlreichen Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents. Als zentrale Anlaufstelle für die Startup- und Innovationsszene stärkt die KölnBusiness Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen für Gründer:innen, vernetzt sie mit Investor:innen und bietet gezielte Unterstützung. Diese Rubrik wird unterstützt von KölnBusiness. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

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Foto (oben): Shutterstock

#StartupTicker – +++ Holidu +++ Averia +++ Roll-ups +++ allseven +++ IBB Ventures +++ Ivy +++ Augustus +++ 

#StartupTicker

#StartupTicker Holidu wächst auf 114,8 Millionen Umsatz Averia: Rocket-Manager Viktor Pallua drängt ins Roll-up-Segment Seriengründer Tom Strohmeier startet allseven IBB Ventures stemmt 13 neue Investments Aus Ivy wird Augustus

    Holidu     Averia     Roll-ups     allseven     IBB Ventures     Ivy     Augustus     

Dienstag, 19. Mai 2026VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 19. Mai).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

Holidu

Zahlencheck! Das Münchner Ferienhaus-Scaleup Holidu präsentiert sich weiter als schnell wachsendes Unternehmen. 2024 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 114,8 Millionen Euro (Vorjahr: 80,8 Millionen). Auch unter dem Strich sieht es leicht besser aus: „Der EBITDA-Verlust fiel im abgelaufenen Geschäftsjahr mit EUR -28,3 Mio. (Vorjahr: EUR -32,0 Mio.) deutlich niedriger aus als im Vorjahr, ebenso der Jahresfehlbetrag mit EUR -34,3 Mio. (Vorjahr: EUR -37,8 Mio.).“ Für das bereits abgelaufene Geschäftsjahr 2025 rechnete die Jungfirma mit einer weiteren Verbesserung der Lage: “ Wobei der Nettoverlust im Vergleich zu 2024 um etwa 10 % sinken wird“. In den vergangenen Jahren flossen bis Ende 2024 bereits rund 175 Millionen Euro in Holidu, 2014 gegründet. Insgesamt kostete der Aufbau des Unternehmens bis Ende 2024 bereits 183 Millionen. Im Jahre 2025 konnte das Team, das zuletzt im großen Stil auf Übernahmen setzte, dann aber weiteres Kapital einsammeln – samt einer Tranche in Höhe von 15 Millionen, die 2026 abgerufen werden kann. Zuletzt wirkten durchschnittlich 579 Mitarbeitende für Holidu (Vorjahr: 524). Holidu ist somit weiter extrem rasant unterwegs. Profitabilität ist aber auch beim millionenschweren Travel-Scaleup inzwischen ein wichtiges Thema. Vor allem Künstliche Intelligenz soll dabei helfen, schwarze Zahlen zu schreiben. „Es wird geplant, in diesen Bereich zu investieren, und erwartet, dass KI eine wichtige Rolle dabei spielen wird, die schneller zu erreichen“, heißt es im Jahresabschluss. Mehr über Holidu

Averia

Erfahrener Startupper im Buy-and-Build-Fieber! Roll-up-Modelle sind weiter extrem angesagt in der deutschen Startup-Szene. Bei Averia aus Köln dreht sich alles um die Themenfelder Geo- und Umwelttechnik. „Unser Ziel ist es, Unternehmen in den Bereichen Geotechnik, Hydrogeologie, Umwelttechnik und Altlastenerkundung bei der Nachfolge zu unterstützen und zukunftssicher weiterzuführen“, teilt das Team mit. Hinter dem Nachfolge-getriebenem Buy-and-Build-Modell stecken Fabian Frick (früher McKinsey) sowie der ehemalige HelloFresh- und Rocket Internet-Manager Viktor Pallua. Zur ihrem Ansatz schreiben die Averia-Macher: „In jeder Region etablieren wir größere Champions, um eine starke Basis hinsichtlich Organisation, Prozessabläufen und Technologie zu bilden.“ Investoren wie Tengelmann Ventures, Vorwerk Ventures und der junge Roll-up-Investor Aven Capital Partners investierten bereits in die 2025 gegründete Jungfirma. Mehr über den Roll-up-Boom

allseven

Neustart mit gesunder Lebensspanne! Seriengründer Tom Strohmeier (Codingpeople, The Fashion Corner) gründet gemeinsam mit Sophia Strohmeier das Unternehmen allseven. Das Startup aus Caputh bei Potsdam möchte sich als „evidenzbasierte Healthspan-Plattform“ etablieren. Konkret geht es darum, „wissenschaftlich fundierte Produkte und alltagstaugliche Routinen für gesunde Lebensjahre zusammenzuführen“ und zu verkaufen. Mit Codingpeople baute Tom Strohmeier vor einigen Jahren einen langlebigen Webcoding-Dienstleister auf. Nun steigt er mit allseven in den Trendmarkt für Longevity ein. Mehrere Business Angels investierten bereits eine sechsstellige Summe in die Jungfirma aus Brandenburg. Mehr über allseven

IBB Ventures

Starke Berlin-Bilanz! Der Berliner Investor IBB Ventures zieht Bilanz: 2025 investierte der Frühphasengeldgeber in 13 neue Unternehmen und tätigte zudem 26 Folgeinvestments. „Das von der IBB Ventures bereitgestellte Finanzierungsvolumen betrug 14,4 Millionen Euro. Zusätzlich investierten Co-Investoren weitere 98,3 Millionen Euro“, teilt der Investor mit. Ende 2025 waren im Portfolio von IBB Ventures 99 Startups versammelt. Die vielen Portfolio-Firmen erwirtschafteten zuletzt einen Gesamtumsatz von 772 Millionen Euro und beschäftigten 3.414 Mitarbeitende. Die Investments des Geldgebers wirken somit extrem für den Standort Berlin. Im laufenden Jahr investierte das Team von IBB Ventures bereits in 9 neue Startups. Hinzu kommen sechs Folgefinanzierungsrunden. Mehr über IBB Ventures

Augustus – Ivy

 Kaiserliche Umbenennung samt Vollbanklizenz! Das Berliner FinTech Ivy ist nun als Augustus unterwegs. Und es gibt noch mehr Neuigkeiten vom millionenschweren Startup, das unter anderem von Valar Ventures (Peter Thiel und Co.) unterstützt wird. Die Jungfirma, 2021 von Ferdinand Dabitz, Joshua Becker, Simon Wimmer und Peter Mosebjane gegründet, sicherte sich gerade von der US-Finanzaufsichtsbehörde Office of the Comptroller of the Currency (OCC) eine vorläufige Genehmigung für eine nationale Vollbanklizenz. Das FinTech positioniert sich als „erste Clearing-Bank für die AI-Ära“. Das Team konzentriert sich auf „Transaktionen zwischen Banken und Finanzinstituten weltweit“. In den vergangenen Jahren flossen bereits rund 40 Millionen US-Dollar in Augustus. Mehr über Augustus

Roll-ups

Immer mehr Teams wandeln auf den Pfaden von Arsipa und Entro. Inzwischen tummeln sich neben Segment-Pionier Tengelmann Ventures auch Investoren wie Cherry Ventures, Vorwerk Ventures und Discovery Ventures im boomenden Roll-up-Segment. Mehr in StartupsToWatch

Startup-Radar

Erneut bereichern vielversprechende Neugründungen die Startup-Szene. Im Folgenden stellen wir diese junge Unternehmen vor: BidSeeker.ai, ViaThermo, Yuma Health, Cove und TerraSpark. Mehr im Startup-Radar

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

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Foto (oben): KI

#StartupsToWatch – Roll-ups – die neue Goldgrube der Startup-Szene

Sogenannte Roll-up-Modelle, bei denen es im weitesten Sinne darum geht, kleine und mittelgroße Unternehmen in einem fragmentierten Markt zu übernehmen, zusammenzuführen und in gewisser Weise zu digitalisieren, sind weiter extrem angesagt in der deutschen Startup-Szene. Abgesehen einmal vom einstigen Roll-up-Hype rund um Amazon-Shops (Razor Group, SellerX und Co.).

Das große Vorbild für die derzeitige Roll-up-Welle ist die 2020 gegründete Berliner Firma Arsipa Gruppe (unter anderem Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit), die 2025 vom Finanzinvestor Warburg Pincus übernommen wurde – wohl für eine niedrige dreistellige Millionensumme. Inzwischen ist die umtriebige Gruppe, die einst maßgeblich von Tengelmann Ventures finanziell unterstützt wurde, an über 70 Standorten in Deutschland und Österreich aktiv. Rund 1.100 Mitarbeitende arbeiten derzeit für die Gruppe, die vor sechs Jahren von Felix Jander, Stefan Schmidt und Alexander Keil gegründet wurde.

Seit 2022 im Segment unterwegs ist das Hamburger Unternehmen Entro, ein weiteres Szene-Vorbild, unterwegs. Die Firma, von Claudio Tubach und Philipp Westphal gegründet, setzt auf „technische Dienstleistungen im Bereich Zutrittslösungen, Brandschutz und Sicherheitstechnik“. Der amerikanische Private-Equity-Geber Levine Leichtman Capital Partners übernahm im September 2025 die Mehrheit an Entro. Im Zuge der Übernahme geisterte die Summe von 100 Millionen Euro als Bewertung durch die Startup-Szene.

Zu den Teams, die sich derzeit im Roll-up-Segment tummeln gehört neuerdings auch Averia aus Köln. Beim jungen Startup dreht sich alles um die Themenfelder Geo- und Umwelttechnik. “Unser Ziel ist es, Unternehmen in den Bereichen Geotechnik, Hydrogeologie, Umwelttechnik und Altlastenerkundung bei der Nachfolge zu unterstützen und zukunftssicher weiterzuführen”, teilt das Team mit. 

Hinter dem Nachfolge-getriebenem Buy-and-Build-Modell stecken Fabian Frick (früher McKinsey) sowie der ehemalige HelloFresh- und Rocket Internet-Manager Viktor Pallua. Zur ihrem Ansatz schreiben die Averia-Macher: „In jeder Region etablieren wir größere Champions, um eine starke Basis hinsichtlich Organisation, Prozessabläufen und Technologie zu bilden“. Investoren wie Tengelmann Ventures, Vorwerk Ventures und der junge Roll-up-Investor Aven Capital Partners (50 Millionen Fonds), der vom frühen Arsipa-Investor Frederik Brandis und Arsipa-Gründer Felix Jander gegründet wurde, investierten bereits in die 2025 gegründete Jungfirma.

Vorwerk Ventures und Aven Capital Partners investierten zudem bereits die IX Gruppe. Das 2024 gegründete Berliner Unternehmen, von Philipp Krautenbacher (früher GetYourGuide) und Moritz Jacoby (Bridgepoint) gegründet, übernimmt kleine und mittelständische Ingenieur- und Planungsbüros. Zu den weiteren Investoren der IX Gruppe gehört auch Cherry Ventures.

Der Berliner Frühphasen-Investor ist zudem auch an der Aretea Group beteiligt. Die Berliner Jungfirma, 2025 von Maximilian Brückner und Maximilian Blome (zuletzt beide bei Cherry tätig) gegründet, möchte „hochspezialisierte, erfolgreiche Cybersecurity-Unternehmen in einer starken Gruppe“ vereinen. Zu den weiteren Investoren von Aretea gehört erneut Tengelmann Ventures.

Ebenfalls seit 2025 unterwegs ist Dachverbund. Das Berliner Unternehmen, das von Max Heisterkamp, Sören Beisswingert und Philipp Spögler gegründet wurde, möchte einen „starken Verbund für Dachhandwerksbetriebe“ aufbauen. Zu den Investoren der Jungfirma gehört unter anderem Summiteer, die Beteiligungsgesellschaft des Serienunternehmers Sven Schulz.

Der umtriebige Roll-up-Investor Tengelmann Ventures ist zudem auch bei Habanero Networks aktiv. Das Münchner Unternehmen, 2025 von Marc Mielmann und Alexander Müller gegründet, möchte eine „Gruppe für KMUs und Industrieunternehmen in der Bereitstellung integrierter Netzwerk- und IT-OT-Lösungen“ aufbauen. Zu den weiteren Investoren der Jungfirma gehört Discovery Ventures.

Der Berliner Geldgeber rund um Jan Deepen und Stefan Jeschonnek, der mit einem eigenen Vehikel in Roll-up-Modelle investiert, ist auch bei der 2024 gegründeten DAP an Bord. Das Unternehmen, von Benedict Wollschlaeger, Leonard Benning und Kai Mittmann-Munderloh gegründet, möchte ein „deutschlandweites Netzwerk für Betriebsverpflegung“ aufbauen.

Außerdem baut Onefootball-Gründer Lucas von Cranach gemeinsam mit Marcel Hartmann, Simon Freiherr von Poschinger-Bray und Richard Malley OG3 auf, ein Roll-up-Konzept rund um Optiker. „Unsere Vision ist es für Sie langfristig einen Unterschied zu machen. Ihr Lebenswerk und Ihre Berufung in Ihrem Sinne fortzuführen“, heißt es auf der Website. Zu den Investoren gehören unter anderem die Flix-Gründer.

Zu guter Letzt treibt SellerX-Gründer Malte Horeyseck derzeit Vambiant voran. „Wir investieren in inhabergeführte Ingenieurbüros, die eine langfristige Nachfolgelösung durch einen Mehrheits- oder Komplettverkauf suchen. Voraussetzung ist ein starkes Team und ein erfolgreiches Geschäftsmodell“, teilt die Jungfirma mit.

Eine imposante Liste, die gut zeigt, was derzeit im Segment los ist. Und da draußen sind sicherlich noch dutzende weitere Startups, die auf Roll-ups setzen (gerne bei uns melden). Ebenfalls noch frisch im Segment unterwegs ist der Roll-up-Fonds Tenet (Zielgröße: 80 Millionen). Zum Tenet-Team gehören Martin Janicki, zuletzt Partner beim Wagniskapitalgeber Cavarly (NAP), Simon Lohmann (zuvor Food Labs), Alex Maly (zuvor Clearsight) und Sahil Patwa (zuvor Unbound). Zum Start investiert Tenet in das Unternehmen Taxforce, das Steuerberatungen zusammenkaufen möchte.

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