
Der Technologiekonzern Bosch hat sich mit den US-Behörden auf eine Strafzahlung geeinigt. Hintergrund sind Lieferungen an das chinesische Unternehmen Huawei, das auf einer schwarzen Liste der USA steht. Zwischen 2020 und 2024 verschickten zwei ausländische Tochtergesellschaften von Bosch in über 100 Fällen Sensoren und Software für Mobiltelefone im Wert von mehr als 70 Millionen Dollar nach China. Da diese Produkte auf US-Technologie basieren, wäre hierfür eine spezielle Genehmigung notwendig gewesen.
Bosch zahlt laut Bericht nun 36 Millionen Dollar an das US-Handelsministerium. Ein Teil dieser Summe wird mit Gewinnen verrechnet, die das Unternehmen an das Justizministerium abführt. Dass die Strafe nicht noch höher ausfällt, liegt laut der Behörden in Washington vor allem daran, dass Bosch die Verstöße selbst gemeldet und bei der Aufklärung geholfen hat. Das US-Justizministerium verzichtet daher auf eine weitere strafrechtliche Verfolgung und stellt die Ermittlungen ein. Bosch spricht in einer Stellungnahme von unbeabsichtigten Fehlern.
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