#Brandneu – 5 neue Startups: voigency, allseven, Aretea Group, Rewired, Reo

#Brandneu

Neue Gründerinnen und Gründer machen sich auf den Weg! Wir präsentieren heute folgende Auswahl frischer Startups, die man kennen sollte: voigency, allseven, Aretea Group, Rewired und Reo.

5 neue Startups: voigency, allseven, Aretea Group, Rewired, Reo

Montag, 22. Juni 2026VonVeronika

Heute präsentiert deutsche-startups.de wieder frische Startups, die in letzter Zeit an den Start gegangen sind oder gerade erst ihren Stealth-Mode verlassen haben. Weitere neue Unternehmen findet ihr in unserem Newsletter  Startup-Radar.

voigency

voigency aus München, von Edhem Sivac und Melih Kaya ins Leben gerufen, hat eine „KI-Agentur für Sprachagenten“ im Angebot. „Mit unserer KI-Telefonie-Lösung ermöglichen wir Unternehmen jeder Größe, ihre Kunden rund um die Uhr professionell zu betreuen – ohne hohe Personalkosten“, teilt das Team zur Idee mit. 

allseven

Bei allseven aus Caputh bei Potsdam, vom Seriengründer Tom Strohmeier und Sophia Strohmeier gegründet, handelt es sich um eine „Healthspan-Plattform“. Konkret geht es darum, „wissenschaftlich fundierte Produkte und alltagstaugliche Routinen für gesunde Lebensjahre zusammenzuführen“ und zu verkaufen.

Aretea Group

Die Berliner Aretea Group, von Maximilian Brückner und Maximilian Blome (zuletzt beide beim Berliner Frühphasen-Investor Cherry Ventures tätig) angeschoben, möchte „hochspezialisierte, erfolgreiche Cybersecurity-Unternehmen in einer starken Gruppe“ vereinen. 

Rewired

Hinter Rewired aus Mannheim, von Luca Blanco Marchese und Johannes Kliesch an den Start gebracht, verbirgt sich ein „AI & Automation Studio“. Das Startup entstand im Grunde aus dem Reservierungssystem für snocks Coffee, dem firmeneigenen Café des modischen Unternehmens snocks. „Wir verbinden Daten, Teams und Tools, in einer Lösung“, heißt es in der Selbstbeschreibung.

Reo

Das Startup Reo aus Heilbronn, von Steffanie Rainer, Samira Nabatian und Nina Hillemeir-Köhler auf die Beine gestellt, entwickelt eine digitale Plattform für Verpackungskreisläufe. Das System der Jungfirma erfasst die Rückgabe von Verpackungen an regulären Pfandautomaten und macht diese Daten auswertbar.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3

#StartupTicker – +++ SAP +++ Dance +++ Swapfiets +++ Aretea Group +++ Roll-ups +++ ZOHO.VC +++ Sereact +++

#StartupTicker

#StartupTicker Software-Rise SAP steht voll und ganz auf deutsche Startups Dance dockt bei Swapfiets an Roll-up-Boom: Aretea Group sammelt Cybersecurity-Firmen ein Auf diese Startups setzt ZOHO.VC StartupsToWatch: Sereact

    SAP     Dance     Swapfiets     Aretea Group     Roll-ups     ZOHO.VC     Sereact

Donnerstag, 21. Mai 2026VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Donnerstag, 21. Mai).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

SAP

Vorstoß in die Zukunft! Wie kein ein anderes deutsches Unternehmen ist SAP eine wichtige Anlaufstelle für heimische Startups. Zunächst einmal wäre die deutsche Startup-Szene ohne SAP um einige Milliarden-Deals ärmer. In der Vergangenheit übernahm der Walldorfer Softwarekonzern etwa die deutschen Unternehmen LeanIX sowie Signavio – und nahm dafür rund 2 Milliarden in die Hand. Zuletzt schlug das 1972 gegründete Unternehmen wieder zu – und kaufte das junge KI-Startup Prior Labs. Daneben investiert der Softwaregigant derzeit auch massiv in aufstrebende Startups – zuletzt etwa in Avelios Medical sowie die beiden KI-Einhörner n8n und Parloa. Zudem ist SAP auch weiter am einstigen KI-Vorzeige-Startup Aleph Alpha (zuletzt mit politischer Unterstützung mit dem kanadischen KI-Startup Cohere fusioniert). Und auch international ist SAP derzeit massiv auf der Suche nach geeigneten Übernahmekandidaten und Investments. Die Walldorfer meinen es ernst und lassen die vielen deutschen Großunternehmen in Sachen Startup-Strategie alt aussehen. Mehr über SAP

Dance

Exit für das nächste Kapitel! Das junge Berliner E-Bikes-Grownup Dance wandert unter das Dach des niederländischen Fahrradvermieter Swapfiets. „By joining the Swapfiets family, Dance can continue growing with the right partner – one that understands subscriptions, service, and the future of urban mobility“, heißt es zur Übernahme. Dance, 2020 von Alexander Ljung, Eric Quidenus und Christian Springub gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren rund 50 Millionen ein – unter anderem von Winthrop Square Capital, HV Capital und Eurazeo. Nach der Übernahme bleibt Christian Springub als Dance-CEO in Amt und Würden. 2024 erwirtschaftete Dance einen Umsatz in Höhe von rund 8 Millionen (Vorjahr: 6,2 Millionen). Der Jahresfehlbetrag lag bei 11,9 Millionen (Vorjahr: 17,2 Millionen). Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeitenden betrug 53 (Vorjahr: 92). Das Unternehmen baute somit – wie viele andere Startups – zuletzt massiv Arbeitsplätze ab. Das Ziel war dabei klar definiert: 2025 wollte das Team schwarze Zahlen schreiben. Ob dies geklappt hat, ist nicht bekannt. Finanziell sah das Unternehmen sich zuletzt bis Ende Dezember 2026 ausreichend finanziert. Der Exit kommt somit gewisser Weise zur rechten Zeit. Mit Swapfiets an der Seite fällt die langwierige Suche nach weiterem Kapital nun weg. Mehr über Dance

Aretea Group

Investoren, die dem Roll-up-Boom verfallen sind! Zu den Roll-ups im Lande, die derzeit richtig Gas geben, gehört auch die Berliner Aretea Group. Die Berliner Jungfirma, 2025 von Maximilian Brückner und Maximilian Blome (zuletzt beide beim Berliner Frühphasen-Investor Cherry Ventures tätig) gegründet, möchte „hochspezialisierte, erfolgreiche Cybersecurity-Unternehmen in einer starken Gruppe“ vereinen. „Ein Verkauf an Aretea bedeutet nicht das Ende, sondern der Beginn einer noch größeren Erfolgsgeschichte – mit sofortiger Liquidität und langfristiger Perspektive“, heißt es auf der Website. Das Team wird insbesondere von Cherry Ventures und vom umtriebige Roll-up-Investor Tengelmann Ventures unterstützt. Mehr über den Roll-up-Boom

ZOHO.VC

Unterstützung in der ganz frühen Phase! Das Portfolio des jungen Nürnberger Investors ZOHO.VC, dem Investmentarm des ZOLLHOF – Tech Incubators (Startup Factory: ZOHO Factory), wächst seit dem offiziellen Start ordentlich. Inzwischen ist das Team rund um Benjamin Bauer und Dennis Kirpensteijn, das initial 200.000 Euro investiert, an sieben Startups beteiligt. Dazu zählen dehaze, Neuramancer, Merge Labs, Munich Quantum Instruments und Scavenger. Zwei weitere Investments sind zudem noch nicht offiziell. Nach unseren Informationen ist der Geldgeber auch an All About Accuracy aus Potsdam beteiligt. Das Startup entwickelt Positionssensoren. ZOHO.VC investiert in „DeepTech-Unternehmen und universitäre Spin-Offs, im Software- wie im Hardware-Bereich“. Für den ersten Fonds peilt der Investor 10 Millionen Euro an. Das Firnst Closing war Anfang des Jahres. Mehr über ZOHO.VC

Sereact

StartupsToWatch! Sereact sollten alle, die sich für aufstrebende Startups interessieren, auf der Agenda haben. Das Unternehmen aus Stuttgart, 2021 gegründet, entwickelt eine „KI-gestützte Software, die den Pick-and-Pack-Prozess in Warehouses und in der Produktion vollständig automatisiert“. Kurzum: Es geht um die beiden Trendthemen KI und Robotik. Der Berliner Investor Headline, Bullhound Capital, Daphni und Felix Capital sowie Altinvestoren wie Air Street Capital, Creandum und Point Nine investierten kürzlich 110 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Das frische Kapital soll unter anderem in die US-Expansion fließen. Zuvor flossen bereits rund 30 Millionen in Sereact. Mehr über Sereact

HealthTech

Community ist kein Nice-to-have, sondern eine wichtige Basis und oft der entscheidende Erfolgsfaktor. Oder anders gesagt: Die Zukunft des HealthTech entsteht nicht dort, wo Entscheidungen isoliert getroffen werden. Mehr im Gastbeitrag von Lucanus Polagnoli (Calm/Storm Ventures)

Startup-Radar

Es ist wieder soweit – neue Startups stehen in den Startlöchern! Hier sind einige spannende junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute werfen wir einen Blick auf diese Neugründungen: Bonice, KothonTech, Connectome Health, Inclusys und swipesign. Mehr im Startup-Radar

#DEALMONITOR

Investments & Exits

KI-Startup Unframe erhält 50 Millionen – FinTech Bunch sammelt 35 Millionen ein Agri-PV-Startup Feldwerke bekommt 12 Millionen Qurie erhält 2,2 Millionen Finanzspritze für allseven Swapfiets übernimmt Dance. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

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Foto (oben): KI

#StartupsToWatch – Roll-ups – die neue Goldgrube der Startup-Szene

Sogenannte Roll-up-Modelle, bei denen es im weitesten Sinne darum geht, kleine und mittelgroße Unternehmen in einem fragmentierten Markt zu übernehmen, zusammenzuführen und in gewisser Weise zu digitalisieren, sind weiter extrem angesagt in der deutschen Startup-Szene. Abgesehen einmal vom einstigen Roll-up-Hype rund um Amazon-Shops (Razor Group, SellerX und Co.).

Das große Vorbild für die derzeitige Roll-up-Welle ist die 2020 gegründete Berliner Firma Arsipa Gruppe (unter anderem Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit), die 2025 vom Finanzinvestor Warburg Pincus übernommen wurde – wohl für eine niedrige dreistellige Millionensumme. Inzwischen ist die umtriebige Gruppe, die einst maßgeblich von Tengelmann Ventures finanziell unterstützt wurde, an über 70 Standorten in Deutschland und Österreich aktiv. Rund 1.100 Mitarbeitende arbeiten derzeit für die Gruppe, die vor sechs Jahren von Felix Jander, Stefan Schmidt und Alexander Keil gegründet wurde.

Seit 2022 im Segment unterwegs ist das Hamburger Unternehmen Entro, ein weiteres Szene-Vorbild, unterwegs. Die Firma, von Claudio Tubach und Philipp Westphal gegründet, setzt auf „technische Dienstleistungen im Bereich Zutrittslösungen, Brandschutz und Sicherheitstechnik“. Der amerikanische Private-Equity-Geber Levine Leichtman Capital Partners übernahm im September 2025 die Mehrheit an Entro. Im Zuge der Übernahme geisterte die Summe von 100 Millionen Euro als Bewertung durch die Startup-Szene.

Zu den Teams, die sich derzeit im Roll-up-Segment tummeln gehört neuerdings auch Averia aus Köln. Beim jungen Startup dreht sich alles um die Themenfelder Geo- und Umwelttechnik. “Unser Ziel ist es, Unternehmen in den Bereichen Geotechnik, Hydrogeologie, Umwelttechnik und Altlastenerkundung bei der Nachfolge zu unterstützen und zukunftssicher weiterzuführen”, teilt das Team mit. 

Hinter dem Nachfolge-getriebenem Buy-and-Build-Modell stecken Fabian Frick (früher McKinsey) sowie der ehemalige HelloFresh- und Rocket Internet-Manager Viktor Pallua. Zur ihrem Ansatz schreiben die Averia-Macher: „In jeder Region etablieren wir größere Champions, um eine starke Basis hinsichtlich Organisation, Prozessabläufen und Technologie zu bilden“. Investoren wie Tengelmann Ventures, Vorwerk Ventures und der junge Roll-up-Investor Aven Capital Partners (50 Millionen Fonds), der vom frühen Arsipa-Investor Frederik Brandis und Arsipa-Gründer Felix Jander gegründet wurde, investierten bereits in die 2025 gegründete Jungfirma.

Vorwerk Ventures und Aven Capital Partners investierten zudem bereits die IX Gruppe. Das 2024 gegründete Berliner Unternehmen, von Philipp Krautenbacher (früher GetYourGuide) und Moritz Jacoby (Bridgepoint) gegründet, übernimmt kleine und mittelständische Ingenieur- und Planungsbüros. Zu den weiteren Investoren der IX Gruppe gehört auch Cherry Ventures.

Der Berliner Frühphasen-Investor ist zudem auch an der Aretea Group beteiligt. Die Berliner Jungfirma, 2025 von Maximilian Brückner und Maximilian Blome (zuletzt beide bei Cherry tätig) gegründet, möchte „hochspezialisierte, erfolgreiche Cybersecurity-Unternehmen in einer starken Gruppe“ vereinen. Zu den weiteren Investoren von Aretea gehört erneut Tengelmann Ventures.

Ebenfalls seit 2025 unterwegs ist Dachverbund. Das Berliner Unternehmen, das von Max Heisterkamp, Sören Beisswingert und Philipp Spögler gegründet wurde, möchte einen „starken Verbund für Dachhandwerksbetriebe“ aufbauen. Zu den Investoren der Jungfirma gehört unter anderem Summiteer, die Beteiligungsgesellschaft des Serienunternehmers Sven Schulz.

Der umtriebige Roll-up-Investor Tengelmann Ventures ist zudem auch bei Habanero Networks aktiv. Das Münchner Unternehmen, 2025 von Marc Mielmann und Alexander Müller gegründet, möchte eine „Gruppe für KMUs und Industrieunternehmen in der Bereitstellung integrierter Netzwerk- und IT-OT-Lösungen“ aufbauen. Zu den weiteren Investoren der Jungfirma gehört Discovery Ventures.

Der Berliner Geldgeber rund um Jan Deepen und Stefan Jeschonnek, der mit einem eigenen Vehikel in Roll-up-Modelle investiert, ist auch bei der 2024 gegründeten DAP an Bord. Das Unternehmen, von Benedict Wollschlaeger, Leonard Benning und Kai Mittmann-Munderloh gegründet, möchte ein „deutschlandweites Netzwerk für Betriebsverpflegung“ aufbauen.

Außerdem baut Onefootball-Gründer Lucas von Cranach gemeinsam mit Marcel Hartmann, Simon Freiherr von Poschinger-Bray und Richard Malley OG3 auf, ein Roll-up-Konzept rund um Optiker. „Unsere Vision ist es für Sie langfristig einen Unterschied zu machen. Ihr Lebenswerk und Ihre Berufung in Ihrem Sinne fortzuführen“, heißt es auf der Website. Zu den Investoren gehören unter anderem die Flix-Gründer.

Zu guter Letzt treibt SellerX-Gründer Malte Horeyseck derzeit Vambiant voran. „Wir investieren in inhabergeführte Ingenieurbüros, die eine langfristige Nachfolgelösung durch einen Mehrheits- oder Komplettverkauf suchen. Voraussetzung ist ein starkes Team und ein erfolgreiches Geschäftsmodell“, teilt die Jungfirma mit.

Eine imposante Liste, die gut zeigt, was derzeit im Segment los ist. Und da draußen sind sicherlich noch dutzende weitere Startups, die auf Roll-ups setzen (gerne bei uns melden). Ebenfalls noch frisch im Segment unterwegs ist der Roll-up-Fonds Tenet (Zielgröße: 80 Millionen). Zum Tenet-Team gehören Martin Janicki, zuletzt Partner beim Wagniskapitalgeber Cavarly (NAP), Simon Lohmann (zuvor Food Labs), Alex Maly (zuvor Clearsight) und Sahil Patwa (zuvor Unbound). Zum Start investiert Tenet in das Unternehmen Taxforce, das Steuerberatungen zusammenkaufen möchte.

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Foto (oben): KI

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