#StartupsToWatch – Roll-ups – die neue Goldgrube der Startup-Szene

Sogenannte Roll-up-Modelle, bei denen es im weitesten Sinne darum geht, kleine und mittelgroße Unternehmen in einem fragmentierten Markt zu übernehmen, zusammenzuführen und in gewisser Weise zu digitalisieren, sind weiter extrem angesagt in der deutschen Startup-Szene. Abgesehen einmal vom einstigen Roll-up-Hype rund um Amazon-Shops (Razor Group, SellerX und Co.).

Das große Vorbild für die derzeitige Roll-up-Welle ist die 2020 gegründete Berliner Firma Arsipa Gruppe (unter anderem Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit), die 2025 vom Finanzinvestor Warburg Pincus übernommen wurde – wohl für eine niedrige dreistellige Millionensumme. Inzwischen ist die umtriebige Gruppe, die einst maßgeblich von Tengelmann Ventures finanziell unterstützt wurde, an über 70 Standorten in Deutschland und Österreich aktiv. Rund 1.100 Mitarbeitende arbeiten derzeit für die Gruppe, die vor sechs Jahren von Felix Jander, Stefan Schmidt und Alexander Keil gegründet wurde.

Seit 2022 im Segment unterwegs ist das Hamburger Unternehmen Entro, ein weiteres Szene-Vorbild, unterwegs. Die Firma, von Claudio Tubach und Philipp Westphal gegründet, setzt auf „technische Dienstleistungen im Bereich Zutrittslösungen, Brandschutz und Sicherheitstechnik“. Der amerikanische Private-Equity-Geber Levine Leichtman Capital Partners übernahm im September 2025 die Mehrheit an Entro. Im Zuge der Übernahme geisterte die Summe von 100 Millionen Euro als Bewertung durch die Startup-Szene.

Zu den Teams, die sich derzeit im Roll-up-Segment tummeln gehört neuerdings auch Averia aus Köln. Beim jungen Startup dreht sich alles um die Themenfelder Geo- und Umwelttechnik. “Unser Ziel ist es, Unternehmen in den Bereichen Geotechnik, Hydrogeologie, Umwelttechnik und Altlastenerkundung bei der Nachfolge zu unterstützen und zukunftssicher weiterzuführen”, teilt das Team mit. 

Hinter dem Nachfolge-getriebenem Buy-and-Build-Modell stecken Fabian Frick (früher McKinsey) sowie der ehemalige HelloFresh- und Rocket Internet-Manager Viktor Pallua. Zur ihrem Ansatz schreiben die Averia-Macher: „In jeder Region etablieren wir größere Champions, um eine starke Basis hinsichtlich Organisation, Prozessabläufen und Technologie zu bilden“. Investoren wie Tengelmann Ventures, Vorwerk Ventures und der junge Roll-up-Investor Aven Capital Partners (50 Millionen Fonds), der vom frühen Arsipa-Investor Frederik Brandis und Arsipa-Gründer Felix Jander gegründet wurde, investierten bereits in die 2025 gegründete Jungfirma.

Vorwerk Ventures und Aven Capital Partners investierten zudem bereits die IX Gruppe. Das 2024 gegründete Berliner Unternehmen, von Philipp Krautenbacher (früher GetYourGuide) und Moritz Jacoby (Bridgepoint) gegründet, übernimmt kleine und mittelständische Ingenieur- und Planungsbüros. Zu den weiteren Investoren der IX Gruppe gehört auch Cherry Ventures.

Der Berliner Frühphasen-Investor ist zudem auch an der Aretea Group beteiligt. Die Berliner Jungfirma, 2025 von Maximilian Brückner und Maximilian Blome (zuletzt beide bei Cherry tätig) gegründet, möchte „hochspezialisierte, erfolgreiche Cybersecurity-Unternehmen in einer starken Gruppe“ vereinen. Zu den weiteren Investoren von Aretea gehört erneut Tengelmann Ventures.

Ebenfalls seit 2025 unterwegs ist Dachverbund. Das Berliner Unternehmen, das von Max Heisterkamp, Sören Beisswingert und Philipp Spögler gegründet wurde, möchte einen „starken Verbund für Dachhandwerksbetriebe“ aufbauen. Zu den Investoren der Jungfirma gehört unter anderem Summiteer, die Beteiligungsgesellschaft des Serienunternehmers Sven Schulz.

Der umtriebige Roll-up-Investor Tengelmann Ventures ist zudem auch bei Habanero Networks aktiv. Das Münchner Unternehmen, 2025 von Marc Mielmann und Alexander Müller gegründet, möchte eine „Gruppe für KMUs und Industrieunternehmen in der Bereitstellung integrierter Netzwerk- und IT-OT-Lösungen“ aufbauen. Zu den weiteren Investoren der Jungfirma gehört Discovery Ventures.

Der Berliner Geldgeber rund um Jan Deepen und Stefan Jeschonnek, der mit einem eigenen Vehikel in Roll-up-Modelle investiert, ist auch bei der 2024 gegründeten DAP an Bord. Das Unternehmen, von Benedict Wollschlaeger, Leonard Benning und Kai Mittmann-Munderloh gegründet, möchte ein „deutschlandweites Netzwerk für Betriebsverpflegung“ aufbauen.

Außerdem baut Onefootball-Gründer Lucas von Cranach gemeinsam mit Marcel Hartmann, Simon Freiherr von Poschinger-Bray und Richard Malley OG3 auf, ein Roll-up-Konzept rund um Optiker. „Unsere Vision ist es für Sie langfristig einen Unterschied zu machen. Ihr Lebenswerk und Ihre Berufung in Ihrem Sinne fortzuführen“, heißt es auf der Website. Zu den Investoren gehören unter anderem die Flix-Gründer.

Zu guter Letzt treibt SellerX-Gründer Malte Horeyseck derzeit Vambiant voran. „Wir investieren in inhabergeführte Ingenieurbüros, die eine langfristige Nachfolgelösung durch einen Mehrheits- oder Komplettverkauf suchen. Voraussetzung ist ein starkes Team und ein erfolgreiches Geschäftsmodell“, teilt die Jungfirma mit.

Eine imposante Liste, die gut zeigt, was derzeit im Segment los ist. Und da draußen sind sicherlich noch dutzende weitere Startups, die auf Roll-ups setzen (gerne bei uns melden). Ebenfalls noch frisch im Segment unterwegs ist der Roll-up-Fonds Tenet (Zielgröße: 80 Millionen). Zum Tenet-Team gehören Martin Janicki, zuletzt Partner beim Wagniskapitalgeber Cavarly (NAP), Simon Lohmann (zuvor Food Labs), Alex Maly (zuvor Clearsight) und Sahil Patwa (zuvor Unbound). Zum Start investiert Tenet in das Unternehmen Taxforce, das Steuerberatungen zusammenkaufen möchte.

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Foto (oben): KI

#StartupsToWatch – 12 aufstrebende Startups, die einen Blick wert sind

#StartupsToWatch

In der millionenschweren Startup-Welt tummeln sich viele aufstrebende (junge) Unternehmen, die viel mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Dazu gehören Startups wie VisioLab, Pixel Photonics, QuoIntelligence, Blocks, &Charge und Conxai.

12 aufstrebende Startups, die einen Blick wert sind

Freitag, 15. Mai 2026VonTeam

Auch in den vergangenen Wochen sammelten wieder etliche Startups, Scaleups und Grownups zweistellige oder gar dreistellige Millionensummen ein. Gleichzeitig gelingt es aber auch vielen jüngeren Firmen erste mittlere siebenstellige Summen einzusammeln.

Was leider oft untergeht, denn die Grownups, Soonicorns und Unicorns ziehen die ganze mediale Aufmerksamkeit auf sich. Zeit dies zu ändern, denn die nachrückenden Unternehmen sind im besten Fall die Scaleups und Grownups von Morgen. Und die sollte man kennen!

12 aufstrebende (junge) Startups

VisioLab

eCAPITAL aus Münster und Simon Capital aus Düsseldorf sowie Altinvestoren investieren 11 Millionen US-Dollar in VisioLab. Mehr über VisioLab

Pixel Photonics

Der Frankfurter Investor Futury Capital, SPRIND, Kensho Ventures und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 5 Millionen Euro in Pixel Photonics. Hinzu kommt eine Förderung des European Innovation Council (EIC) Accelerator in Höhe von 8,5 Millionen Euro. Mehr über Pixel Photonics

QuoIntelligence

 Elevator Ventures, der Venture-Capital-Arm der Raiffeisen Bank International (RBI), BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen, eCAPITAL und Mercurius Private Equity investieren 7,3 Millionen Euro in QuoIntelligence. Mehr über QuoIntelligence

TerraSpark 

Der französische Investor Daphni, better ventures, Hans(wo)men Group, LBAN – Luxembourg Business Angel Network, Karaoke Club und weitere Business Angels investieren 5,4 Millionen Euro in TerraSpark. Mehr über TerraSpark

Blocks

Der Wiener Investor Speedinvest, Caesar Ventures und Business Angels – darunter die Flix-Gründer – investieren 6 Millionen US-Dollar in Blocks. Mehr über Blocks

Cirql One

Der Münchner Geldgeber UVC Partners und Fly Ventures aus Berlin investieren 5 Millionen Euro in Cirql One. Mehr über Cirql One

&Charge

 Der polnische B2B-Investor Warsaw Equity Group, InnoEnergy, Redstone und Porsche Ventures investieren 5 Millionen Euro in &Charge. Mehr über &Charge

Conxai

Der Münchner Investor BayBG Venture Capital, Capricorn Partners aus Belgien und Altinvestoren investieren 5 Millionen Euro in Conxai. Mehr über Conxai

Kemaro

Nicht genannte Investoren investieren 5 Millionen US-Dollar in Kemaro. Mehr über Kemaro

Primogene 

Der Bonner Frühphasen-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF), Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS), better ventures, Sächsische Beteiligungsgesellschaft (SBG), Golzern Holding, FS Life Science Investment und Marc Struhalla investieren 4,1 Millionen Euro in Primogene. Mehr über Primogene

Nature Robots

Der deutsch-dänische Kapitalgeber Climentum Capital, Bayern Kapital und Planetary Impact Ventures (Dänemark) investieren 4 Millionen Euro in Nature Robots. Mehr über Nature Robots

XO Life

Der kroatische Investor Fil Rouge Capital, Sandwater, Grazia Equity, Vi Partners und Bayern Kapital investieren 4 Millionen Euro in XO Life. Mehr über XO Life

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#StartupsToWatch – „Wir stehen am Beginn einer neuen Ära“

#StartupsToWatch

Das RegTech Jupus sammelte bereits rund 8 Millionen ein. Zu den Investoren des Kölner Startups gehört der Münchner Investor Acton Capital. Fritz Oidtmann von Acton sieht in Jupus “das Potenzial, einen neuen Standard in der juristischen Arbeitswelt zu setzen”.

„Wir stehen am Beginn einer neuen Ära“

Donnerstag, 30. April 2026VonTeam

Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das millionenschwere Kölner Startup Jupus. Das junge Unternehmen, das 2022 von René Fergen, Tarek Stolz und Ralf Riesen gegründet wurde, möchte sich als „KI-Sekretariat für Rechtsanwälte“ etablieren.

„Wir stehen am Beginn einer neuen Ära für den Rechtsmarkt. Künstliche Intelligenz wird die Art, wie juristische Arbeit organisiert und ausgeführt wird, grundlegend verändern. Mit Jupus führen wir diesen Wandel an und ermöglichen es Kanzleien, ihre Arbeitsabläufe radikal zu vereinfachen und zu beschleunigen. Unser Ziel ist es, den steigenden Fachkräftemangel abzufedern und Kanzleiteams die Freiheit zu geben, sich wieder voll auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: die Beratung ihrer Mandanten“, sagt Gründer Fergen zur Idee hinter Jupus.

Der Münchner Investor Acton Capital und Altinvestoren wie der High Tech Gründerfonds (HTGF) investierten zuletzt 6,5 Millionen Euro in Jupus. HTGF, Combination VC und Business Angels wie Felix Plog investierten zuvor zudem bereits 1,3 Millionen Euro in die Jungfirma. „Der Rechtsmarkt steht vor einem Umbruch und Jupus ist ideal positioniert, um diesen Wandel anzuführen. Das Team hat eindrucksvoll bewiesen, wie sich juristische Prozesse durch den Einsatz von KI automatisieren lassen – mit massiven Effizienzsteigerungen für Kanzleien. Wir sehen in Jupus das Potenzial, einen neuen Standard in der juristischen Arbeitswelt zu setzen“, sagt Fritz Oidtmann von Acton Capital.

Jupus gehört somit ohne Frage zu den Startups, von denen wir alle noch viel hören werden.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln beleuchten wir das dynamische Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind die Bedingungen für Gründer:innen, welche Investitionen fließen in innovative Ideen und welche Startups setzen neue Impulse? Rund 800 Startups haben Köln bereits als ihren Standort gewählt – unterstützt von einer lebendigen Gründerszene, einer starken Investor:innen-Landschaft sowie zahlreichen Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents. Als zentrale Anlaufstelle für die Startup- und Innovationsszene stärkt die KölnBusiness Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen für Gründer:innen, vernetzt sie mit Investor:innen und bietet gezielte Unterstützung. Diese Rubrik wird unterstützt von KölnBusiness. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

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Foto (oben): Jupus

#StartupsToWatch – 11 millionenschwere HealthTech-Startups, die derzeit abheben

Alles rund um digitale Gesundheitsthemen (E-Health oder HealthTech) bekommt seit einigen Jahren viel Aufmerksamkeit. HealthTech gehört deswegen auch zu den Segmenten, die sich die viele Investorinnen und Investoren weiter ganz genau ansehen – dies gilt für B2C, aber auch für B2B.

Zu den vielen (jungen und älteren) Health-Startups aus der DACH-Region, die uns in den vergangenen Monaten besonders aufgefallen sind, gehören unter anderem Avelios Medical, Circle Health, Ficus, Remi Health und Wellster HealthTech.

Zudem gab es mit Verkauf des Münchner Health-Startup Kaia Health an Sword Health abermals einen spannenden Exit im Segment (Kaufpreis: 285 Millionen US-Dollar). Kaia Health, 2016 von Konstantin Mehl und Manuel Thurner gegründet, entwickelt digitale Therapien für chronische Erkrankungen (Rückenschmerzen, COPD). In den vergangenen Jahren flossen rund 100 Millionen Euro in Kaia Health.

11 aufstrebende HealthTech-Startups

Avelios Medical

Der deutsche Softwaregigant SAP investierte zuletzt eine ungenannte Summe in Avelios Medical. Das Münchner HealthTech, 2020 von Nicolas Jakob, Sebastian Krammer und Christian Albrecht gegründet, positioniert sich als Krankenhausinformationssystem. Dabei geht es darum, „klinische Prozesse zu optimieren, den Dokumentationsaufwand zu reduzieren und Patientendaten intelligent zu vernetzen – von der Aufnahme bis zur Abrechnung“. Sequoia Capital, Revent und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investierten zuvor bereits 30 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Avelios Medical

Circle Health

Das Berliner HealthTech Circle Health, 2023 von Peter Malmqvist und Jannik Tiedemann gegründet, möchte sich als „Praxis für Funktionelle Medizin & Prävention“ etablieren. Der Berliner Investor Atlantic, CRB Health Tech (Madrid), Calm/Storm Ventures (Wien) und Kfund (Madrid) investierten zuletzt 9 Millionen Euro (Eigen- und Fremdkapital) in die Jungfirma. Mehr über Circle Health

Ficus

Das HealthTech Ficus aus Berlin, 2024 vom Caspar Health-Gründer Benjamin Pochhammer und Mario Elstner gegründet, hat vor, sich als „KI-Plattform für die Rehabilitation“ zu etablieren. Die Software des Startups, das aus Venture Studio von Merantix hervorgegangen ist, „automatisiert zentrale Prozesse, reduziert administrativen Aufwand und schafft mehr Zeit für die Patient:innenversorgung“, teilt das Team mit. Der Berliner Frühphaseninvestor Redstone, Merantix Capital und Business Angels investierten zuletzt 3 Millionen Euro in die Jungfirma. Mehr über Ficus

Gardia

Das HealthTech Gardia (früher als caera bekannt) aus Soest, bereits 2019 von Marlon Besuch und Michael Hummels als caera gegründet, entwickelt ein mobiles Notrufsystem, „das speziell auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten ist“. Der niederländische Investor Peak, amberra, butterfly & elephant, der Accelerator von GS1 Germany, sowie Altinvestoren wie BonVenture, Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures) und Beurer investierten zuletzt 8,5 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Gardia

hellomed

Das Berliner HealthTech hellomed, 2022 von Enrico Bernardo, Felix Morawski und Tim Bogdan gegründet, entwickelt mit hellomedOS eine Softwarelösung zur „qualitätsgesicherten Medikationsversorgung“ in der ambulanten und stationären Pflege. Das Ziel dabei, ist insbesondere die „Entlastung von Pflegekräften“.  Der Schweizer Investor EquityPitcher Ventures, der Berliner Geldgeber IBB Ventures und zwei.7 sowie Business Angels investierten zuletzt 6 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über hellomed

Mirantus Health

Beim Berliner HealthTech Mirantus Health, 2022 von Dominik Pederzani und Claus Gruber gegründet, dreht sich alles um Augengesundheit. „Wir helfen Optikern dabei, Augen-Checks durchzuführen und die Ergebnisse professionell auszuwerten“, sagt Gründer Pederzani. Revent, Redstone, Entrepreneur First, Noaber, Arve Capital sowie die Telemedizin-Pioniere Kai Eberhardt (Oviva) und Katharina Jünger (TeleClinic) investierten zuletzt 5,5 Millionen Euro in das Unternehmen.

nyra health

Das Wiener E-Health-Startup nyra health sammelte zuletzt weitere 20 Millionen Euro ein – unter anderem von Armira Growth, Wellington Partners und Crane Venture Partners. Die Jungfirma setzt auf KI-gestützte Therapielösungen für Patient:innen mit neurologischen Erkrankungen. Zum Unternehmen gehören die Therapiesoftware myReha und das klinische Managementsystem nyra insights. Mehr über HealthTech

Oviva 

Das HealthTech-Unternehmen Oviva aus Zürich, 2014 von Kai Eberhardt, Manuel Baumann und Mark Jenkins gegründet, setzt auf „erstattungsfähige digitaler Gesundheitsversorgung“. Schwerpunkt sind dabei derzeit Erkrankungen wie Adipositas und Bluthochdruck. Kinnevik, Planet First Partners, A.P. Moller Holding, Lunate und Co. investierten zuletzt 200 Millionen Euro (Primary- und Secondary-Investment) in das Unternehmen. Insgesamt flossen zuvor bereits rund 115 Millionen in das HealthTech. Mehr zu Oviva

Recare 

Das Unternehmen Recare, bereits 2017 von Maximilian Greschke in Berlin gegründet, unterstützt medizinische Einrichtungen mit Hilfe von KI „dabei, administrative Aufgaben zu automatisieren und Arbeitsabläufe über verschiedene Systeme hinweg zu steuern“. Der Versicherungs- und Risikomanagementanbieter DNV, CIBC Innovation Banking und weitere Investoren investierten zuletzt 37 Millionen Euro (einschließlich einer Option von 7 Millionen) in das Unternehmen. Mehr über Recare

Remi Health

Das Berliner HealthTech Remi Health, 2021 von Marvin Abert, Anthony Bielenstein, André Lange und Philipp Henneberg gegründet, möchte sich als „Diagnostics-as-a-Service platform“ etablieren. Zur Idee schreibt das Team: „Operating across multiple European markets, Remi Health partners with leading laboratories and combines decentralised collection, lab connectivity, regulatory compliance, medical oversight, and digital patient experiences into one scalable solution.“ IBB Ventures, Catalpa Ventures, MSD Global Health Innovation Fund und Business Angels investierten zuletzt 3 Millionen in Remi. Insgesamt sammelte das Unternehmen nun bereits 5 Millionen ein. Mehr über Remi Health

Wellster HealthTech

Der britische Growth Debt-Geldgeber Claret Capital investierte zuletzt erneut in Wellster HealthTech. „Insgesamt wurde die bestehende Finanzierungslinie mit Claret Capital Partners auf 10 Millionen Euro erweitert“, teilte das Unternehmen dazu mit. Wellster aus München, 2018 von Manuel Nothelfer und Nico Hribernik  gegründet, möchte Onliner:innen „Zugang zu wirksamen medizinischen Behandlungen“ geben. Konkret geht es dabei um Alltagsgesundheit und Themen wie Intimgesundheit und Haarausfall. Zum Unternehmen gehören Marken wie easytest, GoEasy, GoLighter, mySummer, mySpring und Spring. Claret Capital und Mangrove Capital investierten zuvor bereits 20 Millionen US-Dollar in Wellster Healthtech. Das profitable Unternehmen erwirtschaftete 2025 nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von 50 Millionen Euro. Mehr über Wellster Healthtech

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#StartupsToWatch – 5 millionenschwere Kölner Startups, von denen wir große Dinge erwarten

#StartupsToWatch

Auch den vergangenen Monaten konnten wieder einige junge und ältere Kölner Startups üppige Millionensummen einsammeln. Darunter spannende und umtriebige Unternehmen wie eternal.ag, foodforecast und United Manufacturing Hub.

5 millionenschwere Kölner Startups, von denen wir große Dinge erwarten

Donnerstag, 16. April 2026VonTeam

Die Rheinmetropole Köln zählt zu den spannendsten Startup-Standorten Deutschlands. Auch in den vergangenen Monaten sorgte die Kölner Startup-Szene mit innovativen Ideen und wachstumsstarken Unternehmen wieder für etliche Schlagzeilen. Hier sind einige vielversprechende Startups, die uns zuletzt besonders aufgefallen sind.

5 Kölner Startups, von denen wir große Dinge erwarten

eternal.ag

Das Robotik-Startup eternal.ag, 2025 von Renji John und Sherry Kunjachan gegründet, setzt auf autonome Ernteroboter für Gewächshäuser. „We remove the biggest risk in greenhouse operations: uncertainty of labor. Our autonomous robots handle hard, repetitive crop work, around the clock“, heißt es zum Konzept. Simon Capital, Oyster Bay Venture Capital, EquityPitcher Ventures und Backbone Ventures investierten zuletzt 8 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über eternal.ag

foodforecast

foodforecast, 2018 von Justus Lauten als werksta.tt gegründet, setzt Künstliche Intelligenz zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung ein. Der niederländische Impact-Investor SHIFT Invest, European Circular Bioeconomy Fund (ECBF), Future Food Fund und Aeronaut Invest investierten zuletzt 8 Millionen Euro in das Unternehmen.  Das frische Kapital soll insbesondere in die „internationale Expansion“ fließen. Mehr über foodforecast

United Manufacturing Hub

United Manufacturing Hub (UMH ), 2021 von Christian Proch, Alexander Krüger und Jeremy Theocharis in Aachen gegründet, möchte Unternehmen helfen, ihre Maschinen digital zu vernetzen. Der dänische Frühphasen-Investor Kompas VC, der Berliner Geldgeber seed speed Ventures, der Londoner Investor Sustainable Future Ventures (SFV Capital), Archimedes New Ventures und Business-Angels wie Jan Oberhauser und Jeff Hammerbacher investierten zuletzt 5 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über UMH

Cellbox

Cellbox, 2017 von Kathrin Adlkofer gegründet, kümmert sich um eine „Warm-Chain-Logistiktechnologie“. Dabei geht es um eine „regulierte Umgebung für den Transport von lebenden Zellen, Organoiden, Geweben und anderen neuartigen biologischen Materialien“. Das Business-Angel-Netzwerk Companisto und Altinvestoren wie die NRW.BANK investierten zuletzt 3,5 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Cellbox

Einklang

Einklang, 2025 von Lucas Jonas, Paul Ziche, José Neri und Jonathan Schulte gegründet, positioniert sich als „Energy-as-a-Service-Anbieter für den deutschen Mittelstand“. Das Team möchte Gewerbe- und Industriekunden dabei helfen, „Strom automatisch zu beziehen, wenn er kostengünstig und erneuerbar verfügbar ist“. Vireo Ventures, SIVentures, Saxovent, Angel Invest, Heimatboost und DNA Ventures investierten zuletzt 2,2 Millionen Euro in die Jungfirma. Mehr über Einklang

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln beleuchten wir das dynamische Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind die Bedingungen für Gründer:innen, welche Investitionen fließen in innovative Ideen und welche Startups setzen neue Impulse? Rund 800 Startups haben Köln bereits als ihren Standort gewählt – unterstützt von einer lebendigen Gründerszene, einer starken Investor:innen-Landschaft sowie zahlreichen Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents. Als zentrale Anlaufstelle für die Startup- und Innovationsszene stärkt die KölnBusiness Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen für Gründer:innen, vernetzt sie mit Investor:innen und bietet gezielte Unterstützung. Diese Rubrik wird unterstützt von KölnBusiness. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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