Mobilfunk: Wenn die versprochene Bandbreite an der Realität scheitert




Wer einen Mobilfunkvertrag abschließt, stolpert unweigerlich über die Angaben zur maximalen Geschwindigkeit. Die Netzbetreiber werben kräftig mit Werten, die in der Praxis oft nur auf dem Papier existieren. Eine Analyse von Verivox soll zeigen, wie groß die Kluft zwischen Marketing und Alltag tatsächlich ist.

Im Schnitt versprechen die Anbieter 245 Mbit/s, doch beim Nutzer kommt davon nur ein Bruchteil an. Messungen von Ookla ergaben für Deutschland einen durchschnittlichen Download von 75 Mbit/s. Das entspricht gerade einmal 31 Prozent der beworbenen Leistung. Selbst optimistischere Studien sehen den Speed bei etwa 100 Mbit/s, was die Sache auch nicht viel besser macht.

Das Problem liegt im System der Bis-Zu-Angaben. Die reale Geschwindigkeit hängt von der Funkzelle, der Anzahl der Nutzer und dem Smartphone ab. Seit Kurzem gibt es zwar ein Minderungsrecht, doch die Hürden sind lächerlich. In Städten müssen lediglich 25 Prozent der Leistung ankommen, auf dem Land sogar nur 10 Prozent. Wer für teures Geld einen 300-Mbit/s-Tarif bucht, muss sich in ländlichen Regionen mit 30 Mbit/s zufriedengeben, ohne rechtlich viel Handhabe zu besitzen. Das ist am Ende weniger, als jeder billige Discounter liefert.

Apropos Discounter: Dort sind 50 Mbit/s meist der Standard. Auch wenn diese Anbieter mittlerweile fast alle das 5G-Netz nutzen, schrauben sie die Geschwindigkeit nicht künstlich hoch. Dafür sind die Preise niedriger. Die großen Provider nutzen die hohen Bandbreiten vor allem als Abgrenzungsmerkmal, um höhere Grundgebühren zu rechtfertigen.

Neuerdings etablieren sich auch Tarife, die nach Geschwindigkeit gestaffelt sind. Wer sparen will, greift zu Flatrates mit 5 Mbit/s oder 15 Mbit/s, was für normale Anwendungen oft reicht. Wer jedoch große Datenmengen schaufelt oder 4K-Inhalte streamt, muss tiefer in die Tasche greifen, auch wenn die volle Leistung am Ende selten erreicht wird.

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aTrackr: Abos unter iOS lokal und privat verwalten

Vielleicht ein bekanntes Szenario: Am Ende des Monats wundert man sich über die Abbuchungen auf dem Kontoauszug, weil hier ein Zehner für Musik und dort ein Fünfer für den Speicherplatz flöten geht. Die neue App aTrackr möchte Ordnung in das Chaos bringen, verzichtet dabei aber auf den ganzen modernen Ballast wie Nutzerkonten oder Cloud-Zwang. Das Tool setzt voll auf Privatsphäre und speichert sämtliche Informationen lokal auf dem iPhone oder iPad ab.

Die Anwendung zeigt auf einem Dashboard direkt an, wie viel Geld monatlich und jährlich für Dienste fällig wird. Wer möchte, nutzt die optionale Synchronisation über Apples iCloud, was im Grunde die einzige Verbindung nach draußen darstellt. Es gibt keine Tracker, keine Werbenetzwerke und keine Analyse-Tools, die im Hintergrund Daten absaugen. Der Entwickler bietet das Programm für Geräte ab iOS 17.

Ein Kalender signalisiert kommende Zahlungen, während Statistiken in Form von Balken- und Tortendiagrammen visualisieren, wohin die Kohle eigentlich verschwindet. Abos mit festem Enddatum fliegen nach Ablauf automatisch aus der Berechnung. Wer seine Daten sichern oder woanders nutzen will, kann Exporte als JSON oder XML erstellen. Vielleicht mal eine nette und ausreichende Alternative zu Apps wie Bobby und Co. Und bei mir? Ich nutze tatsächlich für Abos die Erinnerungen-App. Was ich nicht mehr möchte, kündige ich direkt, und Jahres-Abos etc. habe ich eben „auf Erinnerung“. Das reicht mir als Übersicht.

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Dell 14S und Dell 16S: Neue Copilot+ PCs mit viel Ausdauer

Dell 14S

Dell schickt neue Hardware ins Rennen: Die Notebooks Dell 14S und 16S kommen mit frischen Prozessoren und Fokus auf KI-Leistung in den Handel. Die neuen Geräte sind im Metallgehäuse untergebracht und fallen mit 15,3 Millimetern recht flach aus. Das Dell 14S mit seinem 14 Zoll (35,56 Zentimeter) Display wiegt knapp 1,5 Kilogramm, während das größere Dell 16S mit 16 Zoll (40,64 Zentimeter) bei etwa 1,8 Kilogramm startet.

Dell 16S

Unter der Haube stecken Intel-Core-Ultra Prozessoren der Series 3, wobei das Topmodell auf den Intel Core Ultra 9 386H setzt. Die integrierte NPU liefert bis zu 50 TOPS für lokale KI-Berechnungen, was die Geräte zu Copilot PCs macht. Alternativ bietet Dell Konfigurationen mit der AMD-Ryzen-AI-400 Serie an, die Ende Mai folgen sollen. Beim Akku verspricht der Hersteller lange Laufzeiten. Das 14-Zoll-Modell soll im Arbeitsalltag bis zu 24 Stunden durchhalten, beim Streaming sind es bis zu 18 Stunden. Das größere 16-Zoll-Modell kommt beim Arbeiten auf 14 Stunden, punktet aber beim Videostreaming mit bis zu 26 Stunden.

Bei den Displays reicht die Palette von FHD Panels mit 400 Nits bis hin zu QHD Varianten mit 120 Hz und OLED-Optionen, die den DCI-P3-Farbraum komplett abdecken. Für den Sound sind Dolby-Atmos-Lautsprecher verbaut. In Sachen Nachhaltigkeit nutzt Dell recyceltes Aluminium und Kunststoffe sowie eine komplett recycelte Verpackung.

Das Dell 14S mit Intel-Chips startet ab sofort bei 1.299 Euro, für das Dell 16S werden mindestens 1.349 Euro fällig. Wer lieber auf AMD setzen möchte, muss sich noch bis Ende des Monats gedulden. Und wie immer gilt: Das sind die Preise für die kleinen Konfigurationen, viel Speicher kostet aktuell locker eine Niere… Genaue Specs findet ihr hier und hier.

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Das sind die meistverkauften Smartphones im ersten Quartal 2026

Quelle Counterpoint Research Global Handset Model Sales Tracker, Mar 2026 (Prelim)

Apple dominiert den Smartphone-Markt weiterhin nach Belieben. Zumindest laut den aktuellen Zahlen von Counterpoint Research für das erste Quartal 2026 belegt das iPhone 17 mit einem Marktanteil von 6 Prozent den ersten Platz der weltweit meistverkauften Telefone. Direkt dahinter folgen das iPhone 17 Pro Max und das iPhone 17 Pro auf den Plätzen zwei und drei. Die Basisversion profitiert dabei von Upgrades beim Speicher und dem Display, was den Abstand zu den teureren Modellen verringert hat.

Insgesamt vereinen die zehn erfolgreichsten Geräte stolze 25 Prozent des gesamten Marktes auf sich. Samsung ist zwar mit fünf Modellen der Galaxy-A-Serie in der Liste vertreten, besetzt damit aber eher die preisbewussten Segmente. Das Galaxy A07 4G ist dabei das erfolgreichste Android-Gerät, was vor allem an der langen Versorgung mit Updates über sechs Jahre liegen dürfte. Das Flaggschiff Galaxy S26 Ultra hat den Sprung in die Top 10 knapp verpasst, obwohl der Verkaufsstart besser lief als beim Vorgänger.

Xiaomi rettet sich mit dem Redmi A5 noch auf den zehnten Platz und bedient die Einsteigerklasse. Experten gehen davon aus, dass sich die Hersteller künftig noch stärker auf ihre Premium-Modelle konzentrieren, da der Gesamtmarkt eher rückläufig ist und sich der Fokus von der reinen Masse hin zum Wert der verkauften Geräte verschiebt.

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Lenovo stellt neue ThinkPads für 2026 vor

Lenovo hatte in diesem Jahr schon mehrere, neue ThinkPads aus dem Hut gezaubert. Jetzt ergänzt man sein Angebot jedoch um weitere Modelle. Diese reihen sich in die Reihen X13 und L ein. Konkreter gefasst sprechen wir hier über das ThinkPad X13 Gen 7 und die aktualisierten ThinkPad L14 und L16. Interessant ist sicherlich, dass Lenovo alle drei ThinkPads sowohl mit AMD- als auch mit Intel-Chips anbietet.

So könnt ihr euch je nach Modell entscheiden zwischen CPUs der Reihe AMD Ryzen AI Pro 400 oder alternativ bis zu Intel Core Ultra 7 der Series 3. Wenn wir da beim Lenovo ThinkPad X13 Gen 7 bleiben, dann handelt es sich um einen KI-PC für professionelle Anwender. Dieses Modell wiegt nur 930 Gramm und zählt dadurch zu den leichtesten ThinkPads. Das Notebook bietet als Schnittstellen USB-C, USB-A, HDMI, Wi-Fi 7 sowie optional 5G. Für Meetings ist eine Kamera mit 5 Megapixeln an Bord. Eine verbesserte Audioverarbeitung soll Meetings aufwerten.

Bonuspunkt: Komponenten wie Akku, SSD, WWAN-Modul und D-Abdeckung können auch direkt durch den Besitzer getauscht werden. Das Lenovo ThinkPad X13 Gen 7 wird ab Mai 2026 erhältlich sein, der voraussichtliche Einstiegspreis liegt bei 1.599 Euro.

ThinkPad L14 Gen 7 und L16 Gen 3

Dazu gibt es eben auch noch die ThinkPad L14 Gen 7 und das L16 Gen 3. Diese beiden Varianten unterscheiden sich hinsichtlich der jeweiligen Display-Diagonale von 14 bzw. 16 Zoll. Beide bieten euch zudem bis zu 64 GByte DDR5-RAM und bis zu 2 TByte SSD-Speicherplatz. Eine Frontkamera mit 5 Megapixeln darf auch hier nicht fehlen. Die integrierten Lautsprecher verarbeiten auch Dolby Atmos. Wi-Fi 7 ist abermals Teil der Ausstattung.

Zu den weiteren Schnittstellen dieser ThinkPads zählen USB-C, USB-A, HDMI und RJ45. Auch hier können die Kunden Komponenten wie Tastatur und Akku selbst austauschen, und der Zugriff auf Speicher (DIMM), SSD, WWAN und Lautsprecherkomponenten vereinfacht die Wartung.

Das Lenovo ThinkPad L14 Gen 7 und das ThinkPad L16 Gen 3 werden ab Mai 2026 erhältlich sein, der voraussichtliche Einstiegspreis liegt bei 1.499 Euro.

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