Google rollt „Denkaufwand“ in der Gemini-App aus




Kurz vor der I/O 2026 schraubt Google weiter an der Gemini-App und spendiert ersten Nutzern eine neue Option für die Denkweise der KI. In der Modellauswahl taucht bei einigen Anwendern am unteren Rand ein Menü für den Denkaufwand auf. Diese Einstellung lässt sich aktuell finden, wenn das schnelle Gemini 3 Flash oder das leistungsfähigere Gemini 3.1 Pro ausgewählt ist. Nutzer haben dort die Wahl zwischen den Stufen Standard und Erweitert.

Wer die Funktion bereits sieht, kann also festlegen, wie intensiv sich das Modell mit einer Anfrage auseinandersetzt, bevor die Antwort ausgespuckt wird. Bleibt abzuwarten, wann Google den Schalter für alle Konten umlegt und ob dies Auswirkungen auf die Geschwindigkeit der App hat. Am Ende ist es ein weiteres Werkzeug für Leute, die mehr Kontrolle über die Arbeitsweise der künstlichen Intelligenz in ihrem Alltag haben wollen.

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Microsoft Classic Outlook: Copilot liefert bald Erklärungen auf Knopfdruck




Microsoft bohrt den klassischen Outlook-Client unter Windows weiter auf und spendiert dem Urgestein eine tiefere Integration von Copilot. Unter der Roadmap-ID 508524 ziehen die sogenannten User Initiated Insights ein. Das Ganze ist recht simpel gestrickt und erfordert kein zusätzliches Add-in.

Wer eine E-Mail liest und über einen Begriff oder einen komplexen Absatz stolpert, markiert die entsprechende Textstelle einfach mit der Maus. Sofort erscheint die Schaltfläche namens Explain This. Ein Klick darauf genügt und der KI-Assistent spuckt Erklärungen oder Kontextinformationen zum markierten Bereich aus. Das soll den Arbeitsfluss beschleunigen, da der Umweg über Suchmaschinen oder externe Chat-Fenster entfällt.

Die Verteilung ist bereits angelaufen. Seit Anfang Mai 2026 befindet sich die Funktion in der Vorschauphase. Der breite Rollout für alle zahlenden Kunden mit entsprechender Copilot-Lizenz startet im Juni 2026 und soll bis zum Monatsende abgeschlossen sein.

Administratoren müssen nicht zwingend aktiv werden, da die Funktion standardmäßig aktiviert wird. Wer die KI-Häppchen im Unternehmen unterbinden möchte, muss die Copilot-Berechtigungen auf Organisationsebene einschränken. Die bestehenden Sicherheits- und Datenschutzrichtlinien von Microsoft 365 greifen hierbei wie gewohnt.

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Microsoft Teams: Together Mode wird ab dem 30. Juni eingestellt

Microsoft zieht in Teams eine weitere Funktion aus dem Verkehr. Ab dem 30. Juni verschwindet der Together Mode schrittweise aus Microsoft Teams. Ich fand den Modus während der Corona-Zeit durchaus interessant, weil Meetings damit etwas aufgelockerter wirkten. So richtig breit genutzt wurde das Ganze meiner Wahrnehmung nach aber nie. Auch die Kollegen empfanden das eher als nettes Gimmick.

Konkret entfernt Microsoft den Schalter für den Together Mode aus dem Ansichtsmenü. Auch Szenen, benutzerdefinierte Szenen und Sitzplatzzuweisungen fallen weg. Unternehmen sollen künftig auf firmeninterne Hintergründe setzen.

Microsoft begründet den Schritt mit einer Vereinfachung der Oberfläche und dem Wunsch, Ressourcen stärker in Kernbereiche wie Videoqualität, Stabilität und Performance zu stecken. Die moderne Galerieansicht reiche inzwischen aus, um die eigentliche Idee hinter dem Together Mode abzudecken, da sie bis zu 49 Teilnehmer gleichzeitig darstellen kann.

Der Rollout erfolgt gestaffelt. Nutzer im Preview-Kanal dürften die Änderung früher sehen.

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Support-Aus: Office LTSC 2021 läuft 2026 aus




Microsoft erinnert Admins wieder an ein Thema, das gern liegen bleibt: Office LTSC 2021 ist am 13. Oktober 2026 durch. Ab diesem Datum gibt es keine Sicherheitsupdates, keine Fehlerkorrekturen und keinen Support mehr. Die Installationen laufen weiter, sind dann aber klassische Altlasten mit eventuell offenem Scheunentor für Sicherheitslücken und Kompatibilitätsärger.

Vom End of Life betroffen sind nicht nur die Office-Pakete selbst, sondern auch Visio LTSC 2021, Project LTSC 2021 und weitere verwandte Produkte. Wer in der Firma noch auf diesen Ständen hängt, sollte das Thema nicht ewig vor sich hinschieben. Gerade bei größeren Umgebungen dauert Inventur, Testing und Rollout gern länger als geplant.

Microsoft preist in der Kommunikation erwartungsgemäß Microsoft-365-Apps an. Empfohlen wird ein Wechsel auf Microsoft 365 oder Office 365 mit Microsoft 365 Apps, also die Abo-Variante mit laufenden Updates für Desktop, Web und Mobile. Für große Umgebungen nennt das Unternehmen Microsoft 365 E3, Office 365 E3 oder Microsoft 365 Apps for enterprise. Kleinere Unternehmen mit bis zu 300 Nutzern landen typischerweise bei Microsoft 365 Business Premium, Business Standard oder Microsoft 365 Apps for business.

Es gibt aber weiterhin eine Option für abgeschottete Netze und streng getrennte Umgebungen: Office LTSC 2024. Das Paket bringt nicht den vollen Funktionsumfang von Microsoft 365 Apps, folgt aber dem klassischen Fixed Lifecycle und bekommt Support bis Oktober 2029.

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GrandPerspective: Mac-Tool zur Visualisierung der Festplatte erhält Liquid-Glass-Support

Wer seinen Mac aufräumt, stolpert früher oder später über GrandPerspective. Das Open-Source-Werkzeug visualisiert seit 2005 den Speicherplatz und zeigt große Dateien als Kacheln an. Mit dem Update auf Version 3.7. / 3.7.1 hat der Entwickler die Anwendung optisch leicht modernisiert. Das Programm nutzt nun ein neues Symbol im Stil aktueller macOS-Versionen und unterstützt das Liquid-Glass-Design.

Diese Anpassung sorgt für eine bessere Einbindung in die Optik von macOS 26 Tahoe und berücksichtigt sowohl den Hell- als auch den Dunkelmodus. Abseits der Optik gibt es technische Feinschliffarbeiten. Scans lassen sich nun sauberer abbrechen, ohne dass das Programm hakt. Die Entwickler haben zudem Speicherlecks geschlossen, was die Stabilität im Betrieb erhöht. Das kostenlose Tool lohnt wirklich, wobei im Laufe der Jahre natürlich einige Alternativen dazugekommen sind, unter anderem DaisyDisk oder MacDirStat, über das ich jüngst berichtete.

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