Neues Posting-Limit bei X

Das Logo des Musk-Unternehmens X (ehemals Twitter)

Das Logo des Musk-Unternehmens X (ehemals Twitter)

X arbeitet weiter an den Daumenschrauben für Nutzer, die kein Geld für den blauen Haken ausgeben wollen. Wer das Netzwerk kostenlos nutzt, stellt neuerdings fest, dass die Aktivität drastisch beschnitten wurde. Das Unternehmen hat die Anzahl der erlaubten Beiträge pro Tag massiv gesenkt. Das Hilfecenter meldet nun ein Limit von 50 eigenen Beiträgen und 200 Antworten pro Tag für nicht verifizierte Konten. Wer diese Grenze erreicht, bekommt eine Fehlermeldung serviert. Offiziell soll das wohl wieder einmal gegen Spam und Bots helfen. Inoffiziell dürfte es der nächste Versuch sein, das Abo-Modell X Premium schmackhaft zu machen. Wer unbegrenzt posten will, muss zahlen. Ob das die verbliebenen Nutzer hält oder eher abschreckt, bleibt abzuwarten.

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Mein Gerät finden: Google bringt Standortbenachrichtigungen für Kontakte

Mit dem Update auf Version 3.1.608-5 hat Google der Android-App „Mein Gerät finden“ eine neue Funktion spendiert, die aktuell schrittweise über den Play Store verteilt wird. Es geht um die Möglichkeit, Standortbenachrichtigungen für einzelne Kontakte einzurichten – also einen Alarm zu erhalten, sobald jemand einen bestimmten Ort betritt oder verlässt.

Bild: 9to5Google

Wer die Funktion ausprobieren möchte, findet sie im Personen-Reiter der App. Sobald ein Kontakt ausgewählt wird, der seinen Standort bereits teilt, erscheint die neue Schaltfläche im unteren Bereich des Menüs – genau zwischen den Buttons für die Navigation und das eigene Standortteilen. In den Einstellungen lässt sich dann festlegen, ob der Alarm beim Ankommen oder beim Verlassen eines Ortes ausgelöst werden soll. Als Beispiele nennt Google typische Orte wie Wohnort oder Arbeitsstätte.

Einschränkungen gibt es hier aktuell noch für in Family Link verwaltete Nutzerkonten

Die Kartenansicht zeigt dabei sowohl den eigenen Standort als auch den des Kontakts an. Für die Festlegung des Auslöseradius hat Google einen Schieberegler eingebaut, mit dem sich der Bereich auf der Karte visuell anpassen lässt. Was den Datenschutz angeht, hat Google einen transparenten Hinweis eingebaut: Bevor eine solche Benachrichtigung gespeichert wird, informiert die App darüber, dass der betroffene Kontakt automatisch darüber in Kenntnis gesetzt wird. Wer also eine Benachrichtigung einrichtet, tut das nicht heimlich – das Gegenüber weiß davon.

In der regulären Kartenansicht lässt sich außerdem jederzeit einsehen, welche Benachrichtigungen gerade für welche Personen aktiv sind. Von dort aus können bestehende Alarme gelöscht oder neue hinzugefügt werden. Das Update wird derzeit verteilt, kann aber je nach Gerät noch etwas auf sich warten lassen.

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WhatsApp testet neue Optionen für selbstlöschende Nachrichten

Wer die Beta-Versionen von WhatsApp nutzt, bekommt regelmäßig Einblick in kommende Funktionen. Nach dem ersten Auftauchen unter Android landet laut Bericht eine Neuerung bei den selbstlöschenden Nachrichten nun auch in der Testumgebung für iOS. Die Entwickler bohren das System auf und führen einen Timer ein, der sich am Lesestatus orientiert. Bisher verschwanden Mitteilungen starr nach einem festgelegten Zeitraum von 24 Stunden, 7 Tagen oder 90 Tagen, völlig egal, ob der Empfänger sie überhaupt gesehen hat.

Die neue Option erlaubt es, Nachrichten erst dann verschwinden zu lassen, wenn sie tatsächlich gelesen wurden. Nutzer wählen hierbei zwischen Zeitspannen von 5 Minuten, einer Stunde oder 12 Stunden nach dem Öffnen. Schickt man jemandem eine Nachricht mit einem 5-Minuten-Limit, löscht die App den Text beim Absender sofort nach Ablaufen der Zeit. Beim Empfänger beginnt der Countdown von 5 Minuten jedoch erst in dem Moment, in dem er den Chat öffnet und die Nachricht liest. Damit das Ganze nicht ewig in den Datenbeständen hängt, greift eine Sicherheitsfrist. Wurde die Nachricht nach 24 Stunden noch immer nicht gelesen, löscht WhatsApp sie trotzdem automatisch.

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WWDC 2026: Keynote am 8. Juni, Apple startet um 19 Uhr deutscher Zeit

Apple hatte vor einiger Zeit die Katze aus dem Sack gelassen und den Termin für die diesjährige Worldwide Developers Conference bestätigt. Die WWDC 2026 findet vom 8. bis zum 12. Juni statt. Den Auftakt macht wie üblich die Keynote am 8. Juni um 10 Uhr PDT, was nach hiesiger Zeit 19 Uhr entspricht. Direkt im Anschluss folgt die Platforms State of the Union um 13 Uhr PDT (22 Uhr deutscher Zeit), die tiefer in die technischen Neuerungen für Entwickler eintaucht.

Im Mittelpunkt stehen die nächsten Versionen der Betriebssysteme sowie Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz. Apple plant über 100 Video-Sessions, in denen Ingenieure und Designer neue Werkzeuge und Frameworks erklären. Diese Inhalte landen in der Apple Developer App, auf der Webseite und bei YouTube. Neben dem digitalen Programm lädt das Unternehmen rund 1.000 Entwickler und Studenten direkt in den Apple Park nach Cupertino ein.

Für den Nachwuchs gibt es wieder die Swift Student Challenge. Von den 350 Gewinnern reisen 50 als besonders ausgezeichnete Teilnehmer für drei Tage zum Stammsitz. Abseits der großen Bühne finden von Dienstag bis Freitag sogenannte Group Labs statt. Das sind Online-Präsentationen mit Fragerunden zu Themen wie Apple Intelligence, Grafik oder maschinellem Lernen.

Die Apple Design Awards werden ebenfalls im Rahmen der Konferenz verliehen. Die 36 Finalisten in Kategorien wie Innovation oder Interaktion stehen bereits fest, die Gewinner folgen in den kommenden Wochen.

Mit dabei ist auch eine deutsche App, über die wir damals schon berichtet haben. Structured ist ein visueller Tagesplaner, der Kalender und To-Do-Listen in einer einfach zu bedienenden Oberfläche kombiniert und dadurch dabei hilft, den Tag zu planen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Mit Structured hat man seinen Tag immer klar im Blick und plant mit einer visuellen Zeitleiste, die Kalender, To-Dos, Routinen und Habit-Tracking an einem Ort vereint. Die App für iPhone, iPad, Mac und Apple Watch ist perfekt für Arbeit, Studium, Reisen und volle ADHD-Köpfe sowie alle, die mehr Struktur im Alltag suchen.

Wer zuschauen möchte, findet den Stream zur Keynote auf der Apple-Webseite, in der TV-App oder bei YouTube. Es bleibt abzuwarten, was neben der Software noch den Weg in das Rampenlicht findet.

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AliasVault: Update auf Version 0.29.2 bringt Verbesserungen beim Autofill




Die aus den Niederlanden stammende Open-Source-Lösung AliasVault hat ein Update auf Version 0.29.2 erhalten. Das Werkzeug kombiniert die Verwaltung von Passwörtern mit E-Mail-Aliasen und setzt dabei auf eine vollständige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Wer die Kontrolle über seine Daten behalten möchte, kann das System per Docker selbst hosten oder auf die öffentliche Cloud zurückgreifen. Die aktuelle Aktualisierung konzentriert sich auf die Optimierung der mobilen Anwendungen für Android und iOS sowie auf neue Analysefunktionen in der Web-App.

Bei der Nutzung unter Android und iOS kopiert die Anwendung den Zwei-Faktor-Code nach dem automatischen Ausfüllen direkt in die Zwischenablage. Nutzer von Android profitieren zudem von einem überarbeiteten Entsperrvorgang des Tresors, der nun über ein Overlay statt über die Haupt-App abläuft. In der Web-Oberfläche gibt es eine neue Seite für Speicher-Einblicke, die über die Belegung des Tresors informiert. Ein neues Wartungswerkzeug hilft dabei, nicht verwendete Icons und Dateianhänge zu entfernen, um die Größe des verschlüsselten Datensatzes zu reduzieren.

Im Hintergrund hat der Entwickler verschiedene Fehler behoben. Das System erkennt Passwortfelder im Browser nun präziser und vermeidet doppelte Anhänge beim Import von Daten. In der Browser-Erweiterung wurde zudem die Trefferquote beim automatischen Ausfüllen von TOTP-Feldern verbessert, um Fehlzuordnungen zu verhindern. Die Leistung beim Abrufen von E-Mails über die Schnittstelle fällt jetzt höher aus. Kleinere Korrekturen am Passwort-Generator sowie Aktualisierungen bei den Abhängigkeiten runden das Paket ab.

Bleibt zu hoffen, dass das Open-Source-Projekt noch zahlreiche Mitstreiter bekommt, damit weitere Alternativen entstehen. Schaut man sich den Einstieg von Investoren bei Bitwarden an, dann muss man auch da hoffen, dass Vaultwarden weiterhin aktiv gepflegt und weiterentwickelt wird.

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